High Definition Oszillometrie (HDO)

Wie bei der konventionellen Oszillometrie wird auch bei der HDO die Oszillation der Arterienwand gemessen, wobei allerdings die einzelnen Druckbereiche im Mikrosekundentakt analysiert und unabhängig voneinander tatsächlich gemessen werden.

Mit Hilfe der High Definition Oszillometrie (HDO) lassen sich neben dem systolischen, dem diastolischen und dem mittleren arteriellen Druck auch der Puls und Herzrhythmusstörungen visuell auf dem Bildschirm darstellen (Egner 2006a und 2007).

Somit kann jede einzelne Messung im Detail vom Untersucher beurteilt werden, Artefakte, Arrhythmien, Arterielle Compliance und Informationen zur Herzarbeit werden in Echtzeit visuell dargestellt. Damit unterstützt HDO quasi als Nebenbefund die gesamt kardio-vaskuläre Beurteilung eines Patienten (Egner, 2009 in press).

Alle drei Technologien werden als Messtechniken für die nicht-invasive Blutdruckmessung von der ACVIM Hypertension Consensus Group und der Veterinary Blood pressure Society (VBPS) anerkannt, sofern keine humanmedizinischen Geräte verwendet werden und der Anwender die gerätetechnischen Einschränkungen zu berücksichtigen weiß (Brown et al. 2007, Egner 2006a).