Konventionelle Oszillometrie (Arterienwandschwingung)
Bei der konventionellen
Oszillometrie misst der Druckwandler des Gerätes die Oszillation (Schwingungen) der Arterienwand, die durch die Druckschwankungen der Pulswellen erzeugt werden.
Diese Werte werden in Blutdruckwerte (mittlerer arterieller, systolischer und diastolischer Druck) entsprechend einer Formel umgerechnet (Egner 2006a). Als Berechnungsgrundlage dient der Mittlere arterielle Druck, da der die stärksten Schwingungen hervorruft.
Allerdings führen Bewegungsartefakte zu noch stärkeren Signalen, die die Messaussage aufgrund fehlender Kontrollmöglichkeit in Frage stellt.