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Influenzaviren

Influenza A-Viren kommen bei verschiedenen Tierarten als auch beim Menschen vor. Vögel sind jedoch am empfänglichsten, Erkrankungen mit Todesfolge und hohe Erkrankungszahlen sind die Regel. Beim Pferd, Schwein und auch dem Menschen können Influenza A Viren aber ebenfalls ein akutes Krankheitsgeschehen mit Todesfolge hervorrufen.

Es kann aber auch zu systemischen Erkrankungen mit Spätfolgen wie Herzmuskelschädigungen (dilatative Myopathien) mit lebenslang eingeschränkter Herzleistung kommen (Daly 2007).

Influenzaviren vom Typ A werden anhand ihrer antigenen Eigenschaften der OberflächenantigeneHämagglutinin (H) und Neuraminidase (N) (LINK --> siehe Kapitel 2.2.) in verschiedene Subtypen unterteilt.

Derzeit sind 16 H- und 9 N-Subtypen bekannt (AVMA 2006, Daly 2007).

Bislang konnte der seit 2006 beim Geflügel grassierende Subtyp H5N1 die Speziesbarriere jedoch noch nicht durchbrechen. Experten befürchten jedoch, dass das Virus vom Subtyp H5N1 mutieren und an den Menschen adaptieren könnte, wodurch es zu einer Weiterverbreitung des Virus von Mensch zu Mensch kommen kann. Sollte dies geschehen, ist nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Globalisierung und des hohen Reiseverkehrs mit einem pandemischen Geschehen und zahlreichen Todesfällen zu rechnen, vergleichbar mit dem Ausmaß der Spanischen Grippe von 1918.