﻿<rss version="2.0" xmlns:ms="urn:schemas-microsoft-com:xslt"><channel><title>Aviäre Influenza / Geflügelpest</title><link>http://www.intervet.de</link><description>Intervet.DE RSS news</description><copyright>Copyright (c) 2009, Intervet International bv</copyright><language>en</language><webMaster>walter.soldierer@intervet.com</webMaster><item><title>Geflügelpest in Hong Kong</title><description>Auf einem Großmarkt in Hong Kong ist bei einem toten Huhn eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ  H5N1 nachgewiesen worden. 17.000 Hühner mussten daraufhin gekeult werden.Wie lid berichtet, wurde außerdem der Großmarkt bis Mitte Januar 2012 geschlossen und ein Importverbot für Lebendgeflügel verhängt. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/de/aktuell/agronews/detail/article/2011/12/22/hong-kong-huehner-wegen-vogelgrippe-fall-gekeult/</link><pubDate>27 12 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H5N1 in China</title><description>Um die Geflügelpest ist es ruhig geworden. Trotzdem ist die Erkrankung noch vorhanden, wie ein aktueller Fall aus China belegt. Dort wurde erstmals seit Mai 2010 wieder der hochpathogene Erreger vom Typ H5N1 beim Geflügel nachgewiesen, wie die Weltorganisation fürTiergesundheit (OIE) mitteilt. Auffällig an diesem Fall ist die hohe Sterblichkeit. Alle der 290 betroffenen Tiere des Bestandes verendeten. Die übrigen Tiere des Bestandes wurde getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers einzudämmen.</description><link>http://web.oie.int/wahis/public.php?page=single_report&amp;pop=1&amp;reportid=11376</link><pubDate>15 12 2011</pubDate></item><item><title>WHO sieht keine zusätzliche Gefahr durch neuen H5N1 - Subtyp</title><description>Der in Asien sich offenbar ausbreitende neue Subtyp H5N1 - 2.3.2.1 der aviären Influenza stellt nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang kein zusätzliches Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Die WHO hält das Auftauchen eines neuen Subtypen auch nicht für ungewöhnlich. Dies gilt insbesondere für Gegenden, in denen das Influenzavirus beimGeflügel im Umlauf ist. Die WHO weist zudem daraufhin, dass Infektionen des Menschen mit dem Virus vom Typ H5N1 weiterhin sehr selten vorkommen. Zumeist ist dies der Fall in Regionen, in denen das Virus beim Geflügel verbreitet ist. Seit 2003 wurden weltweit 565 Fälle der Infektion beim Menschen nachgewiesen, 331 davon endeten tödlich.</description><link>http://www.who.int/influenza/human_animal_interface/avian_influenza/h5n1-2011_08_30/en/index.html</link><pubDate>02 09 2011</pubDate></item><item><title>Niederländische Geflügelhalter fordern Aufstallungspflicht aus Angst vor Geflügelpest</title><description>Der niederländische Fachverband der Geflügelhalter (NVP) fordert eine sofortige nationale Aufstallpflicht für alle gewerblichen Geflügelhaltungen wegen mehrfacher Infektionen mit einem schwach pathogenen aviären Influenzavirus in Geflügelbetrieben. In den Niederlanden ist das Virus in diesem Jahr bereits in drei Geflügelbetrieben mit Freilandhaltung in den Provinzen Zeeland, Gelderland und Flevoland nachgewiesen worden. Der jüngste Ausbruch des Erregers wurde vorige Woche auf einem Betrieb in Creil am Ijsselmeer festgestellt. Die 47.000 Hennen des Betriebes wurden vernichtet, wie Agrarheute.com berichtet. Demnach ordnete das Landwirtschaftsministerium eine Untersuchung an, inwieweit die Freilandhaltung die Einschleppung des Vogelgrippe-Erregers begünstigt. Bis das Ergebnis dieser Untersuchung vorliegt, fordert der NVP eine nationale Aufstallpflicht, um einer weiteren Ausbreitung der Erkrankung vorzubeugen. Die Geflügelhalter fürchten um ihre Exportmärkte, falls weitere Fälle auftreten. </description><link>http://www.agrarheute.com/aufstallpflicht</link><pubDate>06 07 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest erreicht Bayern</title><description>Auch im bayerischen Landkreis Hof wurde ein Fall der Geflügelpest mit einen schwach pathogen Virus nachgewiesen, wie die "Frankenpost" berichtet. Demnach wurden auf dem betroffenen Betrieb Untersuchungen eingeleitet, da es Handelskontakte zu betroffenen Betrieben in Nordrhein-Westfalen gab. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde das Virus bei einer Wachtel nachgewiesen. Ein akutesKrankheitsgeschehen lag aber nicht vor. Die 500 Tiere des Bestandes - Enten, Gänse und Hühner - werden getötet. Zudem wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um den Betrieb im Ort Gösmes eingerichtet. Dieser reicht über die Kreisgrenze hinaus, so dass davon auch der Kreis Kulmbach betroffen ist. </description><link>http://www.frankenpost.de/lokal/kulmbach/kl/art3969,1680834</link><pubDate>28 06 2011</pubDate></item><item><title>Keine weiteren Geflügelpestfälle in Baden-Württemberg</title><description>In Baden-Württemberg sind keine weiteren Fälle der Geflügelpest mit einem gering pathogenen Influenza-Virus vom Typ H7 nachgewiesen worden, wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) mitteilt. Insgesamt standen 18 Betriebe im Zentrum der Untersuchungen. Alle Betriebe hatten in letzter Zeit Geflügel aus den nordrhein-westfälischen Landkreisen Paderborn und Gütersloh erhalten, woder Erreger in mehreren Betrieben nachgewiesen worden war. In einem der baden-württembergischen Betriebe konnte das Virus ebenfalls nachgewiesen werden. Für die weiteren 17 Betriebe konnte mittlerweile Entwarnung gegeben werden. Die Betriebe waren zunächst gesperrt worden, um eine mögliche Erregerverbreitung zu verhindern. Mittlerweile sind die Betriebe wieder freigegeben worden. </description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Erfolgreiche_Bekaempfung_der_Gefluegelpest_in_Baden_Wuerttemberg/98151.html</link><pubDate>22 06 2011</pubDate></item><item><title>Geflgelpest in NRW: Virus könnte schon länger unerkannt in der Region sein</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat an den epidemiologischen Untersuchungen des aktuellen Geflügelpestausbruchs mit einem Erreger vom Typ H7 in Nordrhein-Westfalen mitgewirkt. Dabei fielen nach Angaben des FLI einige Besonderheiten auf. So wurden respiratorische Symptome, Leistungsabfälle und auch eine erhöhte Mortalitätsrate beobachtet, obwohl es sich um ein niedrigpathogenes Virus handelt. Zudem war auch der Anteil der Tiere, die virologisch positiv getestet wurden, relativ hoch. Weiterhin ergaben genetische Untersuchungen eine Verwandtschaft mit Viren, die im März 2011 in den Niederlanden und im Juli 2010 im Zoo von Hannover nachgewiesen worden waren. Aus diesen Ergebnissen wird gefolgert, dass die Möglichkeit besteht, dass das Virus bereits länger in der Region vorkommt und nur auf Grund seiner geringen Virulenz bisher nicht erkannt wurde. </description><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/de/startseite/aktuelles/tierseuchengeschehen/lpai-geschehen.html</link><pubDate>16 06 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Baden-Württemberg</title><description>Nachdem im Mai die Geflügelpest mit einem schwach pathogenen Virus vom Typ H7 im nordrhein-westfälischen Landkreis Gütersloh ausgebrochen war, ist die Erkrankung mittlerweile in Baden-Württemberg angekommen. Wie der SWR unter Berufung auf das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium berichtet, habe sich auf einem Betrieb in Südbaden ein Verdachtsfallbestätigt. Die rund 2.000 Tiere des Bestandes werden getötet und es wurde ein Sperrgebiet eingerichtet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Zwischen dem betroffenen Betrieb und Betrieben in Nordrhein-Westfalen hat es Handelsbeziehungen gegeben, so dass der Erreger vermutlich von dort nach Baden-Württemberg gelangte. </description><link>http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=8188782/h6fsaj/</link><pubDate>15 06 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen breitet sich aus</title><description>Seit dem Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H7 im Kreis Gütersloh sind bereits mehr als 55.000 Stück Geflügel getötet worden. Knapp weitere 9.300 Legehennen sollen noch folgen. Außerdem wurden weitere Betriebe wegen des Verdachts auf die Geflügelpest gesperrt, wie RP-Online berichtet. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist die Tierseuche bislang in vier Betrieben mit fünf Standorten nachgewiesen worden. Die Höfe liegen in Rheda-Wiedenbrück und Rietberg. Trotz der getroffenen Schutzmaßnahmen übte Niedersachsen Kritik am Umgang von Nordrhein-Westfalen mit der Geflügelpest. Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU)wirft Tierärzten aus NRW vor, die Behörden nicht rechtzeitig über den Ausbruch der Tierseuche informiert zu haben. Er forderte seinen NRW-Amtskollegen Johannes Remmel (Grüne) am Rande eines Auftritts in Cloppenburg auf, Sanktionen für die Veterinäre zu prüfen, schließlich handle es sich um eine meldepflichtige Krankheit. Mitarbeiter seines Ministeriums hätten Informationen darüber, dass Tierärzte in Ostwestfalen seit Wochen Tiere mit dem Verdacht auf die Vogelgrippe behandelt hätten, sagte Lindemann einer Nachrichtenagentur. Das sei bei der Schweinegrippe genauso gewesen.</description><link>http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Mehr-als-55000-Tiere-getoetet_aid_1004154.html</link><pubDate>31 05 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in den Niederlanden</title><description>In den Niederlanden ist die Geflügelpest mit einem Erreger vom Typ H7 nachgewiesen worden, wie das zuständige Landwirtschaftsministerium der Niederlande mitteilt. In dem betroffenen Betriebmussten rund 8.800 Stück Geflügel getötet werden. Ein Geflügelpesterreger vom Typ H7 war zuletzt im Jahr 2007 in den Niederlanden nachgewiesen worden.</description><link>http://www.rijksoverheid.nl/nieuws/2011/05/12/vogelgriep-in-kootwijkerbroek.html</link><pubDate>13 05 2011</pubDate></item><item><title>Ausrottung von H5N1 in betroffenen Ländern kann noch lange dauern</title><description>Um die Aviäre Influenza vom Typ H5N1 ist es ruhig geworden. Zumindest bei uns wird kaum noch in den Medien darüber berichtet. Aber nach Angaben der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zirkuliert der Erreger in sechs Ländern auf der Welt und stellt dort ein großes Problem dar. Die Ausrottung des Erreges in Ägypten, Bangladesh, China, Indien, Indonesien und Vietnam kann nach einem aktuellen Report der FAO noch mehr als zehn Jahre in Anspruch nehmen. Die FAO macht hauptsächlich drei Faktoren dafürverantwortlich, dass der Erreger in diesen Ländern endemisch zirkuliert und die Bekämpfung so schwierig ist. Dies sind Produktions- und Handelsbedingungen, ein schwaches öffentliches und privates Veterinärwesen sowie der Faktor, dass die Angst vor dem Erreger nicht zwingend zu greifenden Bekämpfungsmaßnahmen geführt hat. Die FAO nennt in ihrem Bericht auch konkrete Maßnahmen, die - abgestimmt auf das jeweilige Land - zur Bekämpfung des Erregers ergriffen werden sollten. </description><link>http://www.fao.org/news/story/en/item/66118/icode/</link><pubDate>26 04 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in den Niederlanden</title><description>In den Niederlanden ist die Gelügelpest ausgebrochen, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Nachgewiesen wurde jedoch nur ein gering pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H7N1. Betroffen istein Betrieb mit insgesamt 127.500 Legehennen, die in Freilandhaltung gehalten wurden sowie Zuchthennen. Die gesamten Tiere des Bestandes wurden getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. </description><link>http://web.oie.int/wahis/public.php?page=single_report&amp;pop=1&amp;reportid=10420</link><pubDate>28 03 2011</pubDate></item><item><title>FLI legt neue Risikobewertung zur Einschleppung der Geflügelpest vor</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat seine Riskobewertung zur erneuten Einschleppung des Erregers der hochpathogen aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 erneuert. Das FLI verweist darauf, dass seit der letzten Bewertung im Februar 2010 kein Fall in Deutschland festgestellt wurde. In Europa wurden seitdem insgesamt nur zwei Fälle - in Bulgarien und Rumänien - nachgewiesen. Während sich die Situation in Europa als günstig darstellt, gibt es in anderen Regionen weiterhin massive Probleme mit dem Erreger. In Ägypten undauch in Indonesien gilt das Virus als endemisch. Auch in anderen Ländern Asiens wurden Fälle bei Hausgeflügel und Wildvögeln beobachtet. Aus dieser Situation heraus schätzt das FLI, dass die höchste Gefahr für die Einschleppung nach Deutschland von der illegalen Einfuhr aus Drittländern ausgeht. Für die legale Einfuhr aus Drittländern und der EU wird das Risiko als vernachlässigbar eingestuft. Auch das Risiko der Einschleppung durch Wildvögel sowie Personen- und Fahrzeugverkehr wird als gering bewertet. </description><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/de/startseite/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-gefluegelpest-2011.html</link><pubDate>24 02 2011</pubDate></item><item><title>Wissenschaftler "züchten" für Menschen unbedenkliche Hühner</title><description>Britischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Hühner gentechnisch so zu verändern, dass sie das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 nicht mehr auf den Menschen übertragen können. Jedoch sind diese Tierenicht für den Verzehr geeignet, so dass die Methode noch weiter modifiziert werden muss. Doch seien diese Forschungsergebnisse sehr vielversprechend, erklärte Helen Sang von der Universität Edinburgh in dem Fachmagazin Science.</description><link>http://www.sciencemag.org/content/331/6014/132.1.short</link><pubDate>14 01 2011</pubDate></item><item><title>Mädchen in Ägypten stirbt an Vogelgrippe</title><description>In Ägypten ist ein elf Jahre altes Mädchen an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. Das gab das ägyptische Gesundheitsministerium bekannt. Das Mädchen stammte aus Luxor Governorate, 660 Kilometer südlich vonKairo. Damit sind in Ägypten seit 2006 insgesamt 38 Menschen an der "Vogelgrippe" gestorben. Weltweit sind 511 Fälle beim Menschen bekannt, von denen 304 fatal ausgegangen sind.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/apex/f?p=2400:1001:3343194072440649::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,86374</link><pubDate>27 12 2010</pubDate></item><item><title>Weiterer Geflügelpesterreger in Südkorea</title><description>In Bezug auf Tierseuchen kommt Südkorea momentan nicht zur Ruhe. Nachdem die Maul- und Klauenseuche (MKS) mittlerweile auf mehr als 30 Betrieben ausgebrochen ist und die Geflügelpest mit einem hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N1 bei Wildvögeln nachgewiesen wurde, ist ein weiterer Erregertyp der Aviären Influenza in einem Geflügelbetrieb nachgewiesen worden. Es handelt sich um ein gering pathogenes Virus vom Typ H7N2, das im Rahmen eines Überwachungsprogramms identifiziert wurde. Die 110 Enten und Hühner des Betriebes wurden mittlerweile getötet. </description><link>http://www.oie.int/wahis/reports/en_imm_0000010058_20101217_162204.pdf</link><pubDate>21 12 2010</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza in Mecklenburg-Vorpommern: Erreger vom Subtyp H5N2</title><description>Bei dem in der vergangenen Woche in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen niedrig pathogenen Erreger der Aviären Influenza (AI) handelt es sich um ein Virus vom Subtyp H5N2, wie das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern mitteilte. Die gering ausgeprägte, krankmachende Wirkung des Virus wird lautLandestierärztin Dr. Maria Dayen auch dadurch dokumentiert, dass die Tiere keine Krankheitsanzeichen zeigten. Mit der Tötung der rund 17.000 Enten und Gänse wurde ein Spezialunternehmen beauftragt. Dem Landwirt wird der Wert des Geflügels von der Tierseuchenkasse ersetzt. Die Entsorgungskosten trägt der Landkreis. </description><link>http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/_Service/Presse/Aktuelle_Pressemitteilungen/index.jsp?&amp;pid=24034</link><pubDate>15 11 2010</pubDate></item><item><title>Stallpflicht für Geflügel soll aufgehoben werden</title><description>Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" plant das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Aufhebung der generellen Stallhaltungspflicht für Geflügel, die im Zuge des Ausbruchs der Aviären Influenza eingeführt wordenm war. Damit soll auch die Freilandhaltung von Hühner, Enten und Gänsen wieder als Regelhaltung zugelassen werden. DerZeitung liegt der Entwurf der entsprechenden Verordnung vor. Begründet wird die geplante Aufhebung damit, dass der letzte Fall der Geflügelpest im Frühjahr 2009 in Deutschland nachgewiesen wurde. In der überarbeiteten Verordnung wird den Behörden aber die Möglichkeit eingeräumt, im Gefährdungsfall ein Stallhaltungsgebot zu verhängen. </description><link>http://www.presseportal.de/pm/57706/1707564/saarbruecker_zeitung</link><pubDate>29 10 2010</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in den Niederlanden</title><description>In den Niederlanden ist nach Angaben des zuständigen Landwirtschaftsministeriums die Aviäre Influenza in einem Betrieb mit 28.000 Tieren nachgewiesen worden. Bei dem Erreger handelt es sich um ein gering pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H7. Die Tiere des Betriebeswerden getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Die in der eingerichteten Überwachungszone vorhandenen Geflügelbetriebe werden zudem auf den Erreger untersucht und es wurden Transportbeschränkungen erhoben.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/apex/f?p=2400:1001:1132407174738226::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,82738</link><pubDate>17 05 2010</pubDate></item><item><title>Geflügelpest bei einem Bussard in Bulgarien</title><description>In Bulgarien wurde bei einem Bussard der Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen, wie Medien unter Berufung auf die bulgarischen Veterinärbehörden berichten. Zur Bestätigung derersten Untersuchungsergebnisse wurde Proben des tot aufgefundenen Tieres in ein weiteres Labor geschickt. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/apex/f?p=2400:1001:641296131845333::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,81987</link><pubDate>31 03 2010</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H5N1 in Rumänien</title><description>In Rumänien ist erneut die Geflügelpest vom Typ H5N1 ausgebrochen. Das hat Rumäniens Landeslabor am 15. März 2010 bestätigt, wie die EU-Kommission mitteilte. Betroffen ist demnach ein Hühnerhof im Donaudelta, nahe der ukrainischen Grenze. Es sei denkbar, dass sich die Tiere bei durchziehenden Wildvögeln angesteckthaben, erklärte die Kommission. Alle notwendigen Schutzmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Seuche und damit Massentötungen zu verhindern, seien ergriffen worden. Dazu gehören u.a. die Tötung aller Tiere des Betriebes und die Einrichtung einer Überwachungszone mit einem Radius von 20 km.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/apex/f?p=2400:1001:3834769552091831::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,81772</link><pubDate>17 03 2010</pubDate></item><item><title>Erster Fall von Geflügelpest in Vietnam</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 grassiert auch im Jahr 2010 weiter. In einigen Ländern in Südostasien ist sie inzwischen endemisch, so auch in Vietnam. Daher infizieren sich auch immer wieder Menschen mit dem aviären Influenzavirus. Der jüngste Fall betrifft ein 3-jähriges Mädchen aus der ProvinzKhanh Hoa, wie das Gesundheitsministerium in Hanoi mitteilte. Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Geflügelpest in 2003 in Vietnam 112 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert, bei 57 von ihnen nahm die Infektion ein fatales Ende.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/apex/f?p=2400:1001:3787501789928473::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,81493</link><pubDate>26 02 2010</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza weiter ein Problem in Ägypten</title><description>Die Berichterstattung über die Influenza vom Typ A/H1N1 hat die Aviäre Influenza mit einem Virus vom Typ H5N1 in den Hintergrund gedrängt. Die Erkrankung ist aber weiterhin aktiv. Insbesondere in Ägypten treten regelmäßig Fälle auf. Mittlerweile wurden dort 85 Fälle der Erkrankung beim Menschen bestätigt, wie dieWeltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Allein 34 Fälle wurden in diesem Jahr festgestellt. Weltweit wurden im Jahr 2009 bereits 45 Fälle der Erkrankung nachgewiesen. Insgesamt ist die Zahl der nachgewiesenen Erkrankungen seit dem Jahr 2003 auf 440 angestiegen. 262 davon endeten tödlich. </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2009_08_31/en/index.html</link><pubDate>01 09 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest könnte Parkinson-Krankheit fördern</title><description>Jahrzehnte nach dem verheerenden Ausbruch der Spanischen Grippe im Jahr 1918 wurde eine Zunahme von Erkrankungen, die der Parkinson-Krankheit ähnelten, beobachtet. Es wurde kontrovers diskutiert, ob das Infleunzavirus der Spanischen Grippe dafür eine Mitverantwortung trug. Wissenschaftler aus den USA konnten diese These jetzt mit neuenUntersuchungen untermauern. Sie infizierten Mäuse mit dem Virus der Geflügelpest vom Typ H5N1. Dabei beobachteten sie im Nervensystem der Tiere eine Verringerung der Neuronen, die sich auch bei einer Parkinson-Krankheit verringert, wie sie in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) berichteten.</description><link>http://www.pnas.org/content/106/33/14063.abstract?sid=2f5df79d-df9d-4a14-8b28-a05acb76bc34</link><pubDate>25 08 2009</pubDate></item><item><title>Heimische Greifvögel bei der Übertragung der Geflügelpest unbeteiligt</title><description>Eine Frage, die sich im Rahmen des Ausbruchs der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H5N1 stellte, war, inwieweit heimische Greifvögel sich infizieren und den Erreger weiterverbreiten können. Wissenschaftler der Universität Ulm gehen davon aus, dass die heimischen Greifvögel bei der Übertragung der hochpathogenen Viren eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die Annahme basiert auf Forschungsergebnissen, die im Rahmen des Forschungsprogramms "Wildvögel und Vogelgrippe" erhoben wurden. Demnach spielen bei der Verbreitung der Viren eher Wasservögel eineRolle. Im Rahmen des Projektes wurden mit Hilfe von Satellitentelemetrie Bewegungsprofile der Tiere erstellt. Mittels Radiotelemetrie konnten in heimischen Gefilden die Aufenthaltsorte der Tiere festgestellt werden. Auch auf mögliche Infektionen wurden Milane mittels Rachenabstrichen und Blutproben untersucht. Insgesamt wurden im Rahmen des Projektes 280 Milane, Mäusebussarde, Turmfalken, Habichte und Sperber untersucht. Bei keinem der Greifvögel konnte ein Vogelgrippe-Virus nachgewiesen werden. </description><link>http://idw-online.de/pages/de/news326878</link><pubDate>22 07 2009</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe am Bodensee - Ergebnisse länderübergreifender Forschung</title><description>Nachdem im Winter 2005/6 die Aviäre Influenza mit einem Virus vom Typ H5N1 in Mitteleuropa nachgewiesen worden war, wurden länderübergreifende Forschungsprojekte ins Leben gerufen, um die Situation am Bodensee zu bewerten. Demnach wurde das Virus vom Typ H5N1 in der Bodenseeregion nicht mehr nachgewiesen. Untersuchungen zeigten aber, dass wenig gefährliche Virustypen der Geflügelpest ständig unter den Wildvögeln am Bodensee zirkulieren. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 2.100 Proben von Wildvögeln untersucht. Ein Geflügelpestvirus wurde dabei nur in 50 Proben nachgewiesen. Eine genauere Untersuchung der rund 550 Proben von Höckerschwänen zeigte aber, dass in einigen Gruppen rund 80 Prozent der TiereKontakt mit einem Geflügelpestvirus hatten. Um die Übertragung von Vogelgrippeviren auf Hausgeflügelbestände zu verhindern, ist die Mitarbeit der Geflügelhalter besonders wichtig. Eine unter gewerblichen Geflügelhaltern und Hobbyhaltern in der Schweiz durchgeführte Umfrage zeigte aber, dass es bei den Haltern offenbar noch erhebliche Informationsdefizite gibt. Nur zwei Prozent der Befragten wussten demnach, dass Enten und Gänse Geflügelpestviren verbreiten können. 23 Prozent der Befragten hatten totes Geflügel auch Wildtieren zum Fraß vorgelegt. Um den Kenntnisstand über die Verbreitung der Geflügelpest zu verbessern, wurde eine Informations-DVD produziert, die breit verteilt wurde und wird. </description><link>http://www.bvet.admin.ch/aktuell/01617/01821/index.html?lang=de&amp;msg-id=27350</link><pubDate>10 06 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpestviren ist die menschliche Nase zu kalt</title><description>Seit Jahren wird befürchtet, dass ein Virus der Aviären Influenza zu einer Influenza-Pandemie beim Menschen führen kann. Wissenschaftler des Imperial College in London (Großbritannien) haben nun einen Aspekt gefunden, der möglicherweise dazu beitragen kann, dass die Viren des Geflügels den Menschen nicht so leicht infizieren können. In der menschlichen Nase herrscht nur eine Temperatur von 32 Grad Celsius. In der Nase des Geflügels dagegen liegt die Temperatur bei ca. 40 Grad Celsius. Bei den niedrigen Temperaturen in der Menschennase ist es fürdie Viren bedeutend schwieriger, sich zu vermehren. Versuche mit humanen Influenzaviren zeigten, dass diese sich dagegen auch bei 32 Grad gut vermehren  können. Fügten sie diesen Viren jedoch Proteine von aviären Viren hinzu, konnten diese sich bei niedrigen Temperaturen nicht mehr vermehren. Diese Untersuchungen zeigen nach Ansicht der britischen Forscher, dass die aviären Viren noch Anpassungsprozesse durchlaufen müssen, um eine Pandemie beim Menschen zu verursachen.</description><link>http://www3.imperial.ac.uk/newsandeventspggrp/imperialcollege/newssummary/news_15-5-2009-13-54-26</link><pubDate>19 05 2009</pubDate></item><item><title>Positive Bilanz des Forschungsprogramms "Wildvögel und Vogelgrippe"</title><description>Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauck (CDU) hat eine positive Bilanz des Forschungsprogramms "Wildvögel und Vogelgrippe" gezogen. Die Ergebnisse des Programms sind wichtige Grundlagen bei der Beurteilung zukünftiger Vogelgrippefälle und zugleich Basis für eine angemessene Reaktion. Obwohl die Erkrankung seit drei Jahren in Baden-Württemberg nicht mehr nachgewiesen wurde, könne dauerhaft aber immer noch keine Entwarnung gegeben werden, so Hauck. Weiterhin konnte u. a. gezeigt werden, dass scheinbar standorttreue Vogelarten sehr lange Strecken zurücklegen. So flog z.B. eine Stockente vom Bodensee bis nach St. Petersburg (Russland) und zurück. Zudem wurde für 427 Widlvogelarten abgeschätzt, wie sie bei einerInfektion reagieren und welche Gefahr sie für den Menschen darstellen. So stellen Wasservögel eine deutlich größere Gefahr dar, während die von Greifvögeln ausgehende Gefahr eher gering ist. Es konnten aber auch im Bereich der Übertragungswege Erkenntnisse gewonnen werden. So können sowohl Fisch als auch Dreikantmuscheln, Wasserflöhe und andere das Virus aufnehmen und abgeben. Auch zum aktuellen Ausbruch des Influenzavirus vom Typ A/H1N1 bestehen Verbindungen durch das Forschungsprogramm. So kann die erarbeitete Nachweismethodik für Influenzaviren in Oberflächengewässern als Basis für den Nachweis auch dieses Virustyps genutzt werden.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Minister_Peter_Hauk_MdL_Forschungsprogramm_Wildvoegel_und_Vogelgrippe_hat_Kenntnisse_ueber_Verbreitung_des_Vogelgrippeerregers_erheblich_verbessert/72751.html</link><pubDate>12 05 2009</pubDate></item><item><title>Einschleppungsursache für Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg weiterhin unbekannt</title><description>Im Dezember 2008 war es im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) zu einem Ausbruch der Geflügelpest mit einem gering pathogenen Virus vom Typ H5N3 gekommen. Die Erkrankung betraf 31 Betriebe, in denen rund 580.000 Puten getötet werden mussten. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte die Bundesregierung über die Ursachen der Einschleppung des Virus befragt. Nach Auskunft der Bundesregierung ist die Ursache bisher unbekannt. Als mögliche Ursachen käme einEintrag über Wildvögel oder über den Handel mit Schlachtputen in Betracht. Auch der Weg der weiteren Verbreitung des Virus ist bisher nicht geklärt. Die enge räumliche Beziehung der betroffenen Betriebe lasse jedoch vermuten, dass das Virus durch Personen- oder Fahrzeugverkehr oder über nicht ausreichend desinfizierte Gerätschaften weiter übertragen worden sein könnte.</description><link>http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_109/10.html</link><pubDate>20 04 2009</pubDate></item><item><title>Erstmals H5N1 bei Säugetieren in Japan</title><description>In Japan wurden erstmals Infektionen von Säugetieren mit dem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen. Wissenschaftler der Universitäten von Tokyo und Yamaguchi haben Antikörper, die für eine früher durchlaufene Infektion mit dem Virus sprechen, bei insgesamt 10 Waschbären identifiziert. Die Forscher hatten seit 2005 Blutproben von fast 1.000 Waschbären ausdrei Regionen im westlichen Japan und einer in Zentraljapan gesammelt und untersucht. Bei insgesamt 10 Tieren wurden die Antikörper nachgewiesen. Die Tiere stammten aus drei der vier untersuchten Regionen. Wobei in zwei der betroffenen Regionen zuvor keine Infektion von Vögeln mit dem Virus nachgewiesen worden war. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/otn/f?p=2400:1001:7789999466468681::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,76948</link><pubDate>08 04 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht im Kreis Kleve bestätigt</title><description>Der Geflügelpestverdacht im Kreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) hat sich bestätigt, wie der Kreis mitteilt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat ein niedrig pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H7 nachgewiesen. Weitere Maßnahmen, wie die Einrichtung von Sperr- und Beobachtungsgebiet, sind nicht notwendig. Ebensoentstehen für die Geflügelwirtschaft keine Handelsbeschränkungen. Die Tötung der 17.000 Tiere des Putenmastbetriebes war bereits zuvor eingeleitet worden. Die Kontaktbetriebe stehen unter behördlicher Beobachtung. Experten des FLI sind momentan damit beschäftigt, die Herkunft des Virus aufzuklären. </description><link>http://www.kreis-kleve.de/C12570CB003A90BD/0/D3E966C5E126CF89C1257590004F1F4A?opendocument&amp;nid1=11144</link><pubDate>07 04 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht im Kreis Kleve</title><description>Im Kreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) ist in einem Putenmastbetrieb ein Verdacht auf Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H7 festgestellt worden. Es handelt sich vermutlich um ein niedrig pathogenes Virus. Um eine mögliche Weiterverbreitung zu verhindern, werden die Tiere des betroffenen Bestandes getötet. Inwieweit weitere Schutzmaßnahmen, wie z. B. Errichtung von Sperr-und Beobachtungszone, ergriffen werden müssen, entscheidet sich nach Abschluß der Untersuchungen, die am nationalen Referenzlabor im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden für Anfang dieser Woche erwartet. </description><link>http://www.kreis-kleve.de/C12570CB003A90BD/0/6A3B6DA2DE886B16C125758D003C9682?opendocument&amp;nid1=11144</link><pubDate>06 04 2009</pubDate></item><item><title>60. H5N1-Fall beim Menschen in Ägypten</title><description>In Ägypten wurde der 60. Fall einer Infektion eines Menschen mit dem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen, wie Medien unter Berufung auf ägyptische Behörden berichten. Betroffen von diesem letzten Fall ist ein zweijähriges Mädchen, das sich momentan in einem Krankhaus befindet, aber in stabiler Verfassung sein soll. Vonden bisherigen Fällen in Ägypten endeten 23 Fälle tödlich. Besonders betroffen sind in Ägypten, wo der erste Fall bei einem Menschen im Jahr 2006 nachgewiesen wurde, junge Mädchen und Frauen, da diese in ländlichen Gebieten hauptsächlich für die Versorgung des Geflügels zuständig sind. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/otn/f?p=2400:1001:95823467615810::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,76796</link><pubDate>30 03 2009</pubDate></item><item><title>H5N1-Virus bei Ente in Bayern nachgewiesen</title><description>Im bayerischen Landkreis Starnberg wurde bereits im Januar bei einer Wildente das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 nachgewiesen. Das Tier war mit anderen Tieren im Rahmen einer Jagd erlegt worden. Im Rahmen des EU-weit abgestimmten Wildvögel-Monitorings wurden die erlegten Tiere, die keinerlei Anzeichen einer Erkrankung aufwiesen, untersucht, wie der Landkreis mitteilt. Experten der bayerischen Regierung halten den Fund nicht fürüberraschend, da Wildvögel als Reservoir für Influenzaviren gelten, so dass auch weiterhin mit einzelnen Fällen bei Wildvögeln gerechnet wird. Es gibt momentan keine Hinweise darauf, dass das Virus innerhalb der letzten Wochen in Hausvögelbestände eingeschleppt wurde. Die Behörden halten die Einrichtung von Sperrgebiet und Beobachtungszone momentan nicht für erforderlich. </description><link>http://www.lk-starnberg.de/</link><pubDate>11 03 2009</pubDate></item><item><title>Freilandhaltung von Geflügel im Landkreis Cloppenburg wieder erlaubt</title><description>Da die Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg erloschen ist, gestattet der Landkreis nun auch wieder die Freilandhaltung von Geflügel. Da die Allgemeinverfügung unmittelbar gilt, müssen Geflügelhalter keinen Antrag auf Freilandhaltung bei den zuständigen Behörden stellen. Allerdings sind die Gemeinden Garrel und Bösel, der StadteilStaatsforsten der Stadt Cloppenburg, Bereiche von Friesoythe sowie einige andere Gebiete von dieser Verfügung ausgenommen. Der Landkreis verweist nochmals darauf, dass alle Geflügelhaltungen angezeigt werden müssen. Dabei muss auch angegeben werden, ob es sich um Freiland- oder Stallhaltung handelt. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090302164100.shtml</link><pubDate>05 03 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Tschechien</title><description>In der Tschechischen Republik ist die Aviäre Influenza nachgewiesen worden. Es handelt sich dabei um ein gering pathogenes Virus vom Serotyp H7. Die genauere Identifizierung des Virus ist noch nicht abgeschlossen, wie das InternationaleTierseuchenamt (OIE) mitteilt. Die Fälle wurden im Rahmen eines Monitoring-Programms nachgewiesen. Betroffen ist ein Betrieb in der Nähe zur Grenze der Slowakei, der Zuchtgänse hält.  </description><link>http://www.oie.int/wahis/public.php?page=weekly_report_index&amp;admin=0</link><pubDate>02 03 2009</pubDate></item><item><title>Großbritannien: H6N1-Virus bestätigt</title><description>Bei dem in zwei britischen Betrieben festgestellten Virus der Aviären Influenza handelt es sich um den Typ H6N1, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Bisherliegen keine Hinweise vor, dass es sich um einen hoch pathogenen Virustyp handelt. Endgültig kann dies jedoch erst gesagt werden, wenn weitere Laborergebnisse vorliegen. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2009/animal-0227.htm</link><pubDate>27 02 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Großbritannien</title><description>In zwei Geflügelbetrieben in Großbritannien wurden im Rahmen von Routineuntersuchungen Viren der Aviären Influenza (AI) festgestellt, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. DieKlassifizierung des Virustyps steht noch aus, es handelt sich aber nicht um Viren der Typen H5 oder H7. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2009/animal-0226a.htm</link><pubDate>27 02 2009</pubDate></item><item><title>Neue Risikobewertung zur Geflügelpest vom Typ H5N1</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine neue Risikobewertung zur Einschleppung sowie zum Auftreten der Aviären Influenza vom Typ H5N1 in Hausgeflügelbeständen veröffentlicht. Das FLI weist zunächst daraufhin, dass seit der letzten Risikobewertung vom 22.10.2008 weder in Deutschland noch in Europa ein Fall der Erkrankung bei Wildvögeln oder Hausvögeln aufgetreten ist. Auch in Afrika seien die Zahlen der infizierten Tiere rückläufig gewesen. Neue Fälle beim Menschen wurden dagegen aus Ägyptengemeldet und auch in Asien wurden neue Fälle nachgewiesen. Das Risiko für Deutschland wird  deshalb als unverändert bewertet. Die größte Gefahr droht dadurch, dass der Erreger über illegale Einfuhren nach Deutschland eingeschleppt wird. Das Risiko einer Erregereinschleppung über legale Einfuhren ist dagegen vernachlässigbar. Die Geflügelpest vom Typ H5N1 wurde zuletzt im Oktober 2008 bei einer Ente in einem Betrieb im sächsischen Landkreis Görlitz festgestellt. </description><link>http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/aktuelle_Krankheitsgeschehen/avi_Flu/090223_Rb_Av_Influenza.pdf</link><pubDate>26 02 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Rumänien</title><description>In Rumänien ist die Geflügelpest bei 17 Enten und 2 Gänsen nachgewiesen worden. Es handelt sich um ein gering pathogenes Virus vom Typ H5N2, das erstmalig in Rumänien nachgewiesen wurde. Die Tiere waren als Sentinel-Tiere ausgesetzt worden, umdurch Kontakt zu Wildtieren Aufschluß über mögliche Vorkommen von Geflügelpestviren in der Wildtierpopulation zu geben, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) meldet.</description><link>http://www.oie.int</link><pubDate>20 02 2009</pubDate></item><item><title>Letztes Sperrgebiet im Landkreis Cloppenburg aufgehoben</title><description>Der Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) hebt auch das letzte noch bestehende Sperrgebiet in Friesoythe auf, das auf Grund der Aviären Influenza vom Typ H5N3 eingerichtet worden war. Die Geflügelbestände wurden erneut amtlich untersucht, ohne dass ein neuer Fall nachgewiesen werden konnte. Zudem ist die 21-Tage-Frist nach Abschluß von Reinigung und Desinfektion des zuletzt betroffenen Betriebes abgelaufen. Die Aufhebung des Sperrgebietes soll am Freitag in Kraft treten. Auch die Allgemeinverfügung, die die Einstallung von Putenuntersagte, wird gelockert. Sie gilt nur noch in den ehemaligen Sperrgebieten Garrel, Bösel und Friesoythe und dort nur für Puten. Allerdings ist auch dort die Einstallung in Betriebe, die nicht von der Seuche betroffen waren, erlaubt, wenn sie vorher angemeldet wird und Untersuchungsauflagen eingehalten werden. Das Virus vom Typ H5N3 wurde seit Mitte Dezember in 31 Betrieben im Landkreis festgestellt und hat zur Keulung von 57.000 Puten geführt. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090218120540.shtml</link><pubDate>19 02 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in China bereitet Experten Sorgen</title><description>Vertreter von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) zeigten sich vor Pressevertretern besorgt über die Entwicklung der Aviären Influenza vom Typ H5N1 in China, wie aerztezeitung.de berichtet. Demnach ist das Virus in den Geflügelbeständen der Volksrepublik fest verankert. Das Virus habe weiterhin das Potenzial, eine Epidemie auszulösen. Was die Experten besonders beunruhigt, sind die jüngsten Fälle von Erkrankungen beim Menschen inChina in diesem Jahr. Bisher wurden dort acht Fälle nachgewiesen, von denen fünf tödlich endeten. Die Fälle waren über das ganze Land verteilt und konnten jeweils nicht in Zusammenhang mit Ausbrüchen beim Geflügel gebracht werden. Seit Jahren befürchten Experten, dass es zu einer neuen Influenza-Epidemie durch das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 kommen kann. Nämlich dann, wenn das Virus die Fähigkeit entwickelt, von Mensch zu Mensch übertragbar zu werden. </description><link>http://www.bmelv.de/cln_044/nn_753460/DE/07-SchutzderTiere/Tierseuchen/Scrapie/TSE-FaelleGesamt.html__nnn=true</link><pubDate>18 02 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Kanada in zweiten Betrieb</title><description>In Kanada ist die Geflügelpest vom Typ H5 in einem zweiten Betrieb im Bundesstaat British Columbia nachgewiesen worden, wie die Canadian Food Inspection Agency (CFIA) mitteilt. Die Infektion in dem zweiten Betrieb wurde im Rahmen der Routineüberwachung festgestellt. Der Betrieb liegt innerhalb einerDrei-Kilometer-Zone um den zuerst betroffenen Betrieb. Im ersten Betrieb war ein gering pathogenes Virus vom Typ H5N2 nachgewiesen worden. Weitere Untersuchungen sollen genauen Aufschluß über den Erreger im zweiten Betrieb erbringen, dessen Tiere jetzt vorsorglich werden getötet. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/corpaffr/newcom/2009/20090211e.shtml</link><pubDate>16 02 2009</pubDate></item><item><title>Mehr als 400 Fälle von H5N1 beim Menschen</title><description>Die Zahl der Fälle von Erkrankungen des Menschen an dem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 ist auf über 400 gestiegen. Bis zum 11. Februar 2008 vermeldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 407 Fälle. Davon endeten 254 Fälle tödlich. Die meisten Fälle sind in Indonesien mit 141, gefolgt von Vietnammit 108 Fällen aufgetreten. An dritter Stelle folgt mit 55 Fällen bereits Ägypten. Die meisten Fälle weltweit wurden 2006 mit 115 Fällen nachgewiesen. Im Jahr 2008 waren es noch 44 Fälle. In diesem Jahr wurden bereits 12 Fälle an die WHO gemeldet. Davon traten sieben in China auf. </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2009_02_11/en/index.html</link><pubDate>13 02 2009</pubDate></item><item><title>Neuer Geflügelpestverdachtsfall im Landkreis Cloppenburg</title><description>Drei Wochen lang wurden keine Ausbrüche der Aviären Influenza vom Typ H5N3 aus dem Landkreis Cloppenburg mehr vermeldet. Jetzt besteht in einem Betrieb in Friesoythe-Kamperfehn erneut der Verdacht auf einen Ausbruch der Tierseuche. Proben aus dem Bestand mit rund 5.000 Puten sind von einem Privatlabor positiv auf den Erregeruntersucht worden. Die Ergebnisse der amtlichen Untersuchungen werden für heute erwartet. Da der Betrieb außerhalb des letzten Sperrgebietes im Landkreis liegt, müsste bei Bestätigung des Verdachtes ein neues Sperrgebiet eingerichtet werden. Innerhalb dieses Gebietes würden sich aber keine weiteren landwirtschaftlichen Geflügelhaltungen befinden. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090211173948.shtml</link><pubDate>12 02 2009</pubDate></item><item><title>Keine Ausnahmen vom Aufstallungsgebot im Landkreis Cloppenburg</title><description>Im Landkreis Clopppenburg wird es keine Ausnahmen vom grundsätzlichen Aufstallungsgebot für Geflügel geben, wie der Landkreis mitteilte. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte zuvor gemeldet, dass außerhalb von Risikogebieten wieder Ausnahmen vom Aufstallungsgebot möglich seien. Der Landkreis Cloppenburg will auf Grundder Fälle von Aviärer Influenza vom Typ H5N3 in den letzten Monaten jedoch  zunächst keine Ausnahmen genehmigen. Sollten bei weiteren Untersuchungen der Geflügelbestände in den kommenden Wochen keine neuen Infektionen festgestellt werden, wird im Hinblick auf die Freilandhaltung eine neue Risikobewertung vorgenommen.</description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090210145319.shtml</link><pubDate>11 02 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Vorletztes Sperrgebiet im Landkreis Cloppenburg aufgehoben</title><description>Im Landkreis Cloppenburg besteht auf Grund der Geflügelpest vom Typ H5N3 nur noch ein Sperrgebiet in Friesoythe. Das vorletzte Sperrgebiet in Bösel wurde aufgehoben, nachdem dort alle Geflügelbestände nochmals amtlich untersucht wurden. Ab heute dürfen dort daher wieder alle Geflügelarten  eingestallt werden, wie der Landkreis Cloppenburg mitteilt. Allerdings müssendabei noch Auflagen eingehalten werden. So muss die Einstallung dem Veterinäramt angezeigt werden und die Halter müssen sich verpflichten, die Tiere untersuchen zu lassen. Bei Betrieben, in denen das Virus aufgetreten war, kann für die erneute Einstallung im Einzelfall noch eine Genehmigung des Veterinäramtes notwendig sein. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090209112006.shtml</link><pubDate>10 02 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Frankreich</title><description>In Frankreich ist ein niedrig pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N3 nachgewiesen worden, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) berichtet. Betroffen ist ein Betrieb an der französischen Atlantikküste, der rund 5.000 Entenhielt, die alle mittlerweile getötet wurden. Der Verdacht auf die Erkrankung war entstandenen, nachdem an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen jeweils zwischen 15 und 50 tote Tiere aufgefunden worden sind. </description><link>http://www.oie.int/wahis/public.php?page=weekly_report_index&amp;admin=0</link><pubDate>05 02 2009</pubDate></item><item><title>Zwei Sperregebiete im Landkreis Cloppenburg aufgehoben</title><description>Im Landkreis Cloppenburg sind zwei Sperrgebiete aufgehoben worden, die auf Grund der Aviären Influenza vom Typ H5N3 eingerichtet worden waren, nachdem die Aufhebungsuntersuchungen abgeschlossen und keine weiteren Fälle der Erkrankung nachgewiesen worden sind. Bei denbetroffenen Sperrgebieten handelt es sich um die Gemeinde Garrel und die Ortschaft Staatsforsten, die zur Gemeinde Cloppenburg gehört. Die Aufhebung soll heute amtlich bekannt gemacht werden und am 5. Februar 2009 in Kraft treten. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090203163605.shtml</link><pubDate>04 02 2009</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza in Kanada</title><description>Im kanadischen Bundesstaat British Columbia ist die Aviäre Influenza in einer kommerziellen Geflügelhaltung nachgewiesen worden. Es handelt sich dabei um einen Erreger vom Typ H5. Bisher vorliegende Testergebnisse deuten daraufhin, dasses sich um ein niedrig pathogenes Virus handelt, wie die Canadian Food Inspections Agency (CFIA) mitteilt. Die 60.000 Tiere des betroffenen Betriebes werden aber dennoch getötet, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/anima/heasan/disemala/avflu/avflue.shtml</link><pubDate>29 01 2009</pubDate></item><item><title>H5N1: Keine Anzeichen für Mutation</title><description>Es gibt keine Anzeichen für eine Mutation des aviären Influenzavirus vom Typ H5N1. Das gab das  Friedrich-Löffler-Institutes (FLI), Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit, auf der Ostseeinsel Riems kekannt, wie Agrarheute.com berichtet. Pressesprecherin des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit, Elke Reinking, erklärt, die in den letzten Wochenaufgetretenen Fälle in China sind vor allem auf die in Südostasien vorherrschenden Haltungsformen zurückzuführen. So gebe es zwar auch größere Betriebe, doch sei die private Hinterhofhaltung mit engem Kontakt zu den Menschen in diesem Gebiet eher die Regel. Es seien jedoch in letzter Zeit keine Veränderungen in der Übertragbarkeit des Erregers auf den Menschen festgestellt worden.</description><link>http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/keine_anzeichen_f%FCr_mutation_des_vogelgrippe-virus.html?redid=260363</link><pubDate>21 01 2009</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpestfall in Friesoythe</title><description>Im Landkreis Cloppenburg ist ein weiterer Fall der Geflügelpest mit einem niedrig pathogen Virus vom Typ H5N3 nachgewiesen worden, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Betroffen ist ein Betrieb in Friesoythe-Ikenbrügge. Auf dem betroffenen Betriebund einem Kontaktbetrieb mussten rund 15.000 Puten getötet werden. Damit wurde das Virus seit Dezember 2008 in 31 Betrieben im Landkreis Cloppenburg nachgewiesen. Deshalb wurden bislang rund 560.000 Puten gekeult. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090120165010.shtml</link><pubDate>21 01 2009</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza vom Typ H5N1 in Nepal</title><description>In Nepal ist erstmals seit 1996 wieder der Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 nachgewiesen worden, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Der Erreger wurde imsüdöstlichen Teil des Landes in unmittelbarer Nähe zur indischen Grenze nachgewiesen. Auch auf indischer Seite der Grenze wurde der Erreger in jüngster Zeit beim Geflügel nachgewiesen.</description><link>http://www.oie.int/wahis/public.php?page=weekly_report_index&amp;admin=0</link><pubDate>20 01 2009</pubDate></item><item><title>Neue Fälle der Vogelgrippe beim Menschen in China</title><description>In China ist der zweite Fall von Vogelgrippe binnen eines Monats aufgetreten. Während Anfang Januar in Peking eine junge Frau an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1  gestorben ist, befindet sich ein zweijähriges Mädchen derzeit im Krankenhaus. Sein Zustand sei ernst, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.Das Mädchen sei am vergangenen Mittwoch insKrankenhaus gebracht worden. Menschen, die engen Kontakt zu ihr hatten, seien unter medizinische Beobachtung gestellt worden, doch sei bislang niemand weiter erkrankt. Seit 2003 wurden bislang weltweit 393 bestätigte Infektionen von Menschen mit dem Virus vom Typ H5N1 registriert. 248 sind daran gestorben. China meldete bisher 32 Erkrankungen und 21 Tote. </description><link>http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/chinesisches_m%E4dchen_an_vogelgrippe_erkrankt.html?redid=260277</link><pubDate>19 01 2009</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza in Bösel</title><description>In der Gemeinde Bösel im Landkreis Cloppenburg ist erneut ein Fall der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H5N3 aufgetreten, wie der Landkreis mitteilt. In dem betroffenen Betrieb wurden 16.000 Puten getötet. In einem Kontaktbetrieb mussten weitere 16.000 Tiere getötet werden. Nach Ansicht des Leiters des Veterinäramtes, Dr. Karl-Wilhelm Paschertz, zeigen die Fälle der letzten Tage, dassdas Virus weiterhin in der Region vorhanden ist. Deshalb müssten die Bekämpfungsmaßnahmen konsequent fortgesetzt werden. Da zuletzt auch immer wieder Tiere in Kontaktbetrieben getötet werden mussten, appelliert Dr. Paschertz an die Landwirte, Personen- und Maschinenkontakte möglichst zu vermeiden. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090116125058.shtml</link><pubDate>19 01 2009</pubDate></item><item><title>Weiterer Geflügelpestfall im Landkreis Cloppenburg</title><description>Im Landkreis Cloppenburg ist ein weiterer Fall der Geflügelpest mit einem niedrig pathogenen Virus vom Typ H5N3 nachgewiesen worden, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Betroffen ist ein Betrieb in Friesoythe-Ikenbrügge. In dem Bestand wurden14.700 Puten getötet. Zusätzlich wurden in zwei Kontaktbeständen weitere 23.000 Tiere getötet. In der Stadt Friesoythe wurde um den neu betroffenen Betrieb ein neues Sperrgebiet eingerichtet. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090115154038.shtml</link><pubDate>16 01 2009</pubDate></item><item><title>Entwarnung bei Geflügelpestverdacht bei Puten in Mecklenburg-Vorpommern</title><description>Nach dem im Norden Mecklenburg-Vorpommerns rund 70 Puten verendet sind, hat sich der Verdacht eines Ausbruchs der Geflügelpest jedoch nicht bestätigt. Nach Laboruntersuchungen im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz seien keine Influenza-Viren in den Tieren nachgewiesen worden, sagte Agrarminister TillBackhaus (SPD) am Donnerstag. Wie die Rostocker "Ostseezeitung" in ihrer Donnerstagausgabe berichtete, waren die Puten in der Nacht zum Mittwoch in einer Mastanlage in Mannhagen verendet. Insgesamt werden dort rund 2800 Tiere gehalten. Erst am Dienstag waren aus dem Landkreis Cloppenburg neue Fälle der Tierseuche gemeldet worden. </description><link>http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/?&amp;pid=11779</link><pubDate>15 01 2009</pubDate></item><item><title>42 Fälle der Aviären Influenza beim Menschen im Jahr 2008</title><description>Im Jahr 2008 sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit 42 Fälle der Aviären Influenza (AI) beim Menschen aufgetreten. 31 dieser Fälle endeten tödlich. Die meisten Fälle traten davon mit 22 in Indonesien auf. In Ägypten wurden 8 Fälle registriert, von denen 4 tödlichendeten. Seit 2003 hat die WHO weltweit 393 Fälle registriert, von denen 248 tödlich verliefen. Die Zahl der Fälle im Jahr 2008 bedeutet einen deutlichen Rückgang gegenüber den Vorjahren. Im Jahr 2006 wurden 115 Fälle registriert. Im Jahr 2007 sank die Zahl bereits auf 88.</description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2009_01_07/en/index.html</link><pubDate>14 01 2009</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpestfall im Landkreis Cloppenburg</title><description>Im Landkreis Cloppenburg ist erneut das niedrigpathogene Virus der Geflügelpest vom Typ H5N3 nachgewiesen worden, wie der Landkreis mitteilt. Zuvor war der letzte Fall Ende Dezember 2008 aufgetreten. Aktuell ist ein Betrieb in der Gemeinde Bösel betroffen, der am Rande eines bestehenden Sperrgebietes liegt. Am Dienstag wurden bereits 19.800 Puten in dem Betriebe gekeult. Aus Prophylaxegründen werden in einer weiteren Stallanlage 4.800 Tiere getötet, da Maschinen- undPersonenkontakte bestanden haben. Seit Ausbruch der Tierseuche wurde der Erreger in 28 Betrieben nachgewiesen. Insgesamt mussten rund 460.000 Tiere getötet werden. Unterdessen soll bereits heute die Aufhebung des Sperrgebietes Friesoythe-Neulorup bekannt gegeben werden. Dort ist die Frist von 21 Tagen nach Abschluß der Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten verstrichen, ohne dass ein weiterer Fall aufgetreten ist.  </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090113154817.shtml</link><pubDate>14 01 2009</pubDate></item><item><title>Geflügeleinstallung außerhalb der Sperrgebiete im Landkreis Cloppenburg wieder möglich</title><description>Der letzte Fall der Aviären Influenza mit einem Virus vom Typ H5N3 im Landkreis Cloppenburg war am 27. Dezember vergangenen Jahres nachgewiesen worden. Der Landkreis lockert jetzt das Geflügeleinstallungsverbot. Die Betriebemüssen dazu außerhalb der Sperrgebiete liegen und die Tiere müssen virologisch sowie serologisch untersucht werden. Zudem muss die beabsichtigte Einstallung dem Veterinäramt des Landkreises angezeigt werden. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090109190440.shtml</link><pubDate>12 01 2009</pubDate></item><item><title>Gefügelpest-Verdachtsfall in Cloppenburg entkräftet</title><description>Der zuletzt entstandene Verdachtsfall auf Vorliegen der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H5N3 in Friesoythe-Neulorup (Landkreis Cloppenburg) hat sich nicht bestätigt. Das Friedrich-Loeffler-Institutkonnte in den Proben kein Virus nachweisen. Nachdem zu Beginn der Woche der Verdacht in einem Putenbestand entstanden war, wurden dort bereits 4.800 Puten gekeult. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090108183023.shtml</link><pubDate>09 01 2009</pubDate></item><item><title>Niederlande und Niedersachen fordern Impfung gegen Geflügelpest</title><description>Niedersachsen und die Niederlande planen einen gemeinsamen Vorstoß für die Impfung von Geflügel gegen die Geflügelpest. Anlass ist der neue Verdachtsfall im Kreis Cloppenburg. Da in Niedersachen und den Niederlanden zusammen ein Drittel des europäischen Geflügelbestandes zuHause ist, würde ein Ausbruch die Massenkeulung mehrerer Millionen Tiere zur Folge haben. Das erklärte der Sprecher des Agrarministeriums, Gert Hahne, am Mittwoch in Hannover, wie Agrarheute.com meldet. Dies wollen beide Länder in Zukunft durch die Impfung verhindern. </description><link>http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/nrw_plant_impfung_nach_erneutem_verdachtsfall.html?redid=251581</link><pubDate>08 01 2009</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpestverdacht in Cloppenburg</title><description>Nachdem seit Ende Dezember kein Fall der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H5N3 mehr im Landkreis Cloppenburg aufgetreten war, besteht jetzt der Verdacht auf einen neuen Fall in einem Betrieb in Friesoythe-Neulorup. Laboruntersuchungen hatten ein fragliches Ergebnis in einem Betrieb aufgedeckt, der in derNähe zu einem Betrieb liegt, in dem die Erkrankung vor drei Wochen aufgetreten war. Die in dem Betrieb vorhandenen 4.800 Puten wurden jetzt vorsorglich getötet. Zur Abklärung wurden Proben an das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems geschickt. Mit den Ergebnissen der Untersuchungen wird heute gerechnet. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20090107181731.shtml</link><pubDate>08 01 2009</pubDate></item><item><title>Keine weiteren H5N3-Fälle im Landkreis Cloppenburg</title><description>Im Landkreis Cloppenburg wurde der letzte Fall der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H5N3 am 27. Dezember nachgewiesen, wie das Veterinäramt des Kreises mitteilt. Die Behörden geben allerdings noch keine Entwarnung. Momentan werden noch umfangreiche Beprobungen der Geflügelbetriebe innerhalb und außerhalb der Sperrgebiete durchgeführt. Unterdessen werden dieBeschränkungen außerhalb der Sperrgebiete gelockert. Nachdem zunächst Hähnchenmästern die Einstallung wieder gestattet worden war, dürfen ab Mittwoch auch Entenhalter wieder Tiere einstallen. Das Infektionsrisiko wird für Entenbestände deutlich geringer eingeschätzt als für Putenbestände. </description><link>http://www.lkclp.de/</link><pubDate>06 01 2009</pubDate></item><item><title>Geflügelpest jetzt auch in Sachsen-Anhalt</title><description>Außer in Niedersachensen ist jetzt auch in Sachsen-Anhalt die aviäre Influenza ausgebrochen. Ebenso wie in Niedersachsen handelt es sich bei den Fällen im Harzkreis um einen niedrig pathogenen Typ. In dem betroffenen Geflügelbestand in Quedlinburg wurden inzwischen alle 170 Gänse, Enten und Hühner vorsorglich getötet worden, wie das Landratsamt des Harzkreises am Montag in Halberstadt mitteilte. Ein Sperrgebiet mit einem Radius von lediglich einem Kilometer sei festgelegt worden. Andere in dem Sperrgebiet gelegene Betriebe werden vorsorglich untersucht. Um welche Virusvariante es sich in Quedlinburg genau handelt, steht nach Behördenangaben noch nicht fest. Die weitere Abklärung hat das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostsee-Insel Riems übernommen. Unterdessen hat der in Niedersachen betroffene Landkreis Cloppenburg die Schutzmaßnahmen gegen die aviäre Influenza ein wenig gelockert. Sowurde für einen Teil des Kreisgebiete das geltende Neueinstallungsverbot für Geflügel teilweise aufgehoben. Ab Dienstag dürfen Hähnchenmäster im Gebiet zwischen dem Küstenkanal im Norden und der B 213/L836 im Süden wieder Tiere einstallen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie nicht im Geltungsbereich von bestehenden Sperrgebieten liegen. Die Gefahr der Infizierung von Masthähnchen sei geringer, weil diese in geschlossenen Ställen bei einer Raumtemperatur von über 20 Grad Celsius gehalten würden. Außerdem sei das Virus bislang nicht bei Hühnern aufgetreten. Voraussetzung sei jedoch, dass der Tierhalter die beabsichtigte Neueinstallung mindestens zwei Werktage vorher dem Veterinäramt anzeige und sich gleichzeitig verpflichte, den Tierbestand vor der Schlachtung durch ein akkreditiertes Labor virologisch untersuchen zu lassen.</description><link>http://www.kreis-hz.de/index.php?id=118083000002&amp;cid=118083004289</link><pubDate>23 12 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Niedersachen weitet sich weiter aus</title><description>Bislang ist es nicht gelungen, die Geflügelpest des schwach pathogenen Typs H5N3 in Niedersachen einzudämmen. Stattdessen greift das Virus weiter um sich. Wie der Landkreis Cloppenburg mitteilte, seien am vergangenen Samstag 17.500 Putengetötet worde. Das Sperrgebiet wurde entsprechnd erweitert. Insgesamt wurden bislang etwa 300.000 Tiere von 20 Betrieben getötet. Das Virus war am 11.12.2008 bei einer Routineuntersuchung in einem Mastputenbestand festgestellt worden. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20081220170717.shtml</link><pubDate>22 12 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest auch bei Enten nachgewiesen</title><description>In Landkreis Cloppenburg sind mittlerweile 15 Betriebe von der Geflügelpest mit dem niedrig pathogenen Erreger vom Typ H5N3 betroffen, wie der Landkreis mitteilte. Neben Puten ist jetzt erstmals auch eine andere Geflügelart betroffen. Wie die Nordwestzeitung unter Berufung auf den Landkreis  berichtet, ist jetzt auch ein Enten haltender Betrieb mit rund 1000 Tieren betroffen.Doch sinkt momentan die Zahl der Verdachtsmeldungen, die beim Landkreis eingehen. Trotzdem rechnen die Behörden noch mit weiteren Fällen. Momentan werden noch rund 200 Geflügelbetriebe auf den Erreger untersucht. Vier Verdachtsfälle warten derzeit auf ihre endgültige Klärung.</description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20081217150702.shtml</link><pubDate>18 12 2008</pubDate></item><item><title>Landkreis Cloppenburg: Geflügelpest in 14 Betrieben</title><description>Das Virus der Geflügelpest vom niedrig pathogenen Typ H5N3 wurde im Landkreis Cloppenburg mittlerweile in 14 Putenmastbeständen amtlich festgestellt. In positiv getesteten Betrieben, sowohl in amtlich festgestellten Fällen als auch in Betrieben, in denender positive Test zunächst durch ein Privatlabor vorlag,  seien alle Tiere bereits getötet worden. Insgesamt wurden rund 200.000 Tiere getötet. Momentan gibt es noch neun Verdachtsfälle oder Kontaktbetriebe, die noch amtlich untersucht werden. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20081216140053.shtml</link><pubDate>17 12 2008</pubDate></item><item><title>NRW verschärft vorsorglich Schutzmaßnahmen gegen Geflügelpest</title><description>Nachdem in Niedersachsen die Geflügelpest mit einem niedrig pathogen Virus vom Typ H5N3 ausgebrochen ist, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) vorsorglich Maßnahmen eingeleitet, um eine mögliche Ausbreitung des Virus nach Nordrhein-Westfalen zu verhindern. Ab sofort dürfen Geflügelmärkte, Geflügelbörsen und Geflügelausstellungen nicht mehr durchgeführt würden. Diese Anordnung gilt zunächst bis zum 31.Januar 2009. Veranstaltungen mit Tauben sind jedoch davon ausgenommen. Es gilt die Aufstallungspflicht. Vorliegende Ausnahmegenehmigungen in den Regierungsbezirken Detmold und Münster werden außer Kraft gesetzt. Zudem müssen Betriebe mit Freilandhaltung in den Regierungsbezirken Köln, Düsseldorf und Arnsberg vorsorglich Aufstallungsmöglichkeiten vorbereiten. </description><link>http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/pdf/2008/PM_Vogelgrippe.pdf</link><pubDate>17 12 2008</pubDate></item><item><title>Bisher 180.000 Puten im Landkreis Cloppenburg getötet</title><description>Auf Grund des Ausbruchs der Aviären Influenza im Landkreis Cloppenburg sind bis Montagabend rund 180.000 Puten gekeult worden. Bis dahin lagen keine neuen Fälle vor. Allerdings würden noch einige Verdachtsfälle untersucht. Der Landrat des Landkreises Cloppenburg informierte am Montag den Lenkungsstab des Tierseuchenkrisenzentrums in Hannover über den Stand der Bekämpfungsmaßnahmen. Das niedersächsischeLandwirtschaftsministerium gab dem Landkreis Rückendeckung für ein Neueinstallungsverbot, das alle Geflügelarten betrifft. Momentan reichen die in Niedersachsen vorhandenen Kapazitäten zur Entsorgung der getöteten Tier aus. Das Land will sich vorsorglich über die Möglichkeiten der Entsorgung in anderen Bundesländern informieren, um für den Fall einer Ausweitung der Erkrankung, gewappnet zu sein. </description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20081216083027.shtml</link><pubDate>16 12 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpestvirus in vier weiteren Betrieben</title><description>Das niedrig pathogene Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N3 ist im Landkreis Cloppenburg in vier weiteren Putenbeständen nachgewiesen worden. Für vier Betriebe konnnte Entwarnung gegeben werden. Zwei der betroffenen Betriebe liegen innerhalb des bereits eingerichteten Sperrbezirks. Ein Betrieb liegt in unmittelbarer Nähe zu diesem und ein Betrieb findet sich 12 Kilometer entfernt. Inden vier Betrieben sollen ca. 58.000 Puten betroffen sein, die allesamt unverzüglich getötet und unschädlich beseitigt werden sollen. In den bisher betroffenen Betrieben wurden rund 43.000 Tiere getötet. Unklar ist noch, wie das Virus in die Betriebe gelangte. Um bei der Aufklärung zu helfen, sind mittlerweile Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) im Landkreis Cloppenburg eingetroffen.</description><link>http://www.lkclp.de/presseberichte/20081215081242.shtml</link><pubDate>15 12 2008</pubDate></item><item><title>Niedersachsen: Ausnahmen vom Aufstallungsgebot für Geflügel werden ausgesetzt</title><description>Die Freilandhaltung von Geflügel ist momentan nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich, die vom jeweiligen Landkreis ausgestellt werden muss. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat angesichts der akuten Geflügelpestproblematik im Landkreis Cloppenburg darauf hingewiesen, dass alle diesbezüglichen Ausnahmegenehmigungen vom Aufstallungsgebot zunächst widerrufen werden. Im Landkreis Cloppenburg wurde in der letzten Woche ein niedrig pathogenes Virus der aviärenInfluenza vom Typ H5N2 in Putenmastbetrieben nachgewiesen. Der Widerruf der Ausnahmegenehmigungen soll dabei helfen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Niedersachsen ist ein bedeutender Standort der Geflügelwirtschaft in Deutschland. Dort werden rund 22 Millionen Legehennen, 48 Millionen Masthühner, 250.000 Gänse, 1,5 Millionen Enten und 5 Millionen Mastputen gehalten.</description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C52122350_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>15 12 2008</pubDate></item><item><title>Erster H5N1-Fall in Kambodscha im Jahr 2008</title><description>In Kambodscha ist der erste Fall einer Erkrankung eines Menschen am Virus der Aviären influenza (AI) vom Typ H5N1 im Jahr 2008 von den Behörden des Landes bestätigt worden. Es handelt sich um den insgesamten 8. Fall, der seit 2005 in Kambodscha registriert wurde. Betroffen ist ein 19-jähriger Mann,der Ende November diesen Jahres erkrankte. Um eventuelle weitere Fälle aufzudecken, wollen die Behörden in der Heimat des Patienten eine großflächige Untersuchung starten. Neben Erkrankungen beim Menschen soll dabei auch nach Kontakt mit krankem oder verendetem Geflügel gefahndet werden. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/otn/f?p=2400:1001:2939867299801054::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,75127</link><pubDate>12 12 2008</pubDate></item><item><title>Zweiter Betrieb in Niedersachsen von Geflügelpest betroffen</title><description>Im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg ist ein zweiter Betrieb von der Aviären Influenza betroffen. Der Putenmastbetrieb, auf dem ebenfalls das niedrig pathogene Virus vom Typ H5 gefunden wurde, liegt im Sperrgebiet, das um den ersten Betrieb eingerichtet wurde, wie das niedersächsische Landwirtschaftsministeriummitteilte. Neben den 9.000 Puten, die auf dem ersten Betrieb getötet wurden, sollen nun weitere 20.000 Tiere getötet werden, wie die "Oldenburgische Volkszeitung" zu berichten weiss. Nachdem das Sperrgebiet erweitert wurde, umfasst dieser jetzt 12 Putenställe mit fast 200.000 Tieren. </description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C52099586_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>12 12 2008</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza in Niedersachsen</title><description>In Niedersachsen ist in einem Mastputenbestand ein niedrig pathogenes Virus der Aviären Influenza (AI) des Subtyps H5 nachgewiesen worden, wie das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung gestern mitteilte. Es handelt sich nicht um das hoch pathogene und auch für den Menschen gefährliche Virus vom Typ H5N1. Der gefundene Erreger ist für den Menschenungefährlich. Der betroffene Betrieb in der Gemeinde Garrel (Landkreis Cloppenburg) wurde bereits geräumt und es wurde ein Sperrgebiet mit einem Radius von 1.000 Metern um den betroffenen Betrieb vorbereitet. Im Sperrgebiet befindet sich ein weiterer Putenmastbestand. Die Proben, die zum Virusnachweis führten, waren auf Grund von Verdachtsmomenten von einem Privatlabor untersucht worden. </description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C52065626_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>11 12 2008</pubDate></item><item><title>Teilnehmer für Vogelgrippe-Impfstudie gesucht.</title><description>Die Uniklinik Köln sucht Freiwillige, die an einer Vogelgrippe-Impfstudie teilnehmen wollen. Gesucht werden Personen, die älter als 18 Jahre sind und sich im Rahmen der Studie gegen dieVogelgrippeimpfen lassen möchten. Die Impfung ist kostenlos und es wird eine angemessene Entschädigung für Reisekosten/Zeitaufwandgezahlt.Weitere Informationen über die Impfstudie und die Teilnahmevoraussetzungen erhalten Sie von der Uniklinik Köln, Med. Klinik I, Infektiologie,Univ.-Prof. Gerd Fätkenheuer, Kerpener Str. 62, Haus 16 a, Tel. 0221-478-5860 / 86007 / 3324 oder via Email überinfektionsambulanz@uk-koeln.de. </description><link>http://cms.uk-koeln.de/live/presse/content/e12/e159/e161/e762/08-12-01_PM_76_Impfstoff_gegen_Vogelgrippe_gesucht.pdf</link><pubDate>01 12 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest zurück in Thailand</title><description>In Thailand gibt es nach einem Dreivierteljahr wieder einen Fall der Geflügelpest. In einer privaten Hühnerhaltung in der Provinz Sukhothai im Norden Thailands waren vor kurzem mehrere Tiere verendet, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf das thailändische Landwirtschaftsministerium mitteilte. Wie anschließende Untersuchungen zeigten, sind dieTiere an dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 verendet. Zuletzt war der erstmals Ende 2003 aufgetretende und inzwischen im gesamten Südostasiatischen Raum und darüber hinaus  grassierende Erreger im Januar 2008 in Thailand aufgetreten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/1/20081110/twl-erneut-vogelgrippe-in-thailand-1be00ca.html</link><pubDate>10 11 2008</pubDate></item><item><title>Weitere Enten in Sachsen positiv auf H5N1 getestet</title><description>Im Landkreis Görlitz ist bei weiteren 9 Enten des Betriebes in Markersdorf das aviäre Influenza-Virus vom Typ H5N1 festgestellt worden. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems laut einem Bericht des Internetportals Lungenärzte im Netz mitteilte, konnte bei 15 weiteren  Enten zwar das aviäre Influenza-Virus nachgewiesen werden, aber der Virustyp noch nicht bestimmt werden. Es sei aber sehr wahrscheinlich, dass alle positiv getesteten Enten mit dem gleichen Erreger infiziert waren, sagte Dr. Timm Harder vom Referenzlabor Aviäre Influenza des FLI, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Alle 1.400 Enten und Gänse des betroffenen Geflügelbestandes in Markersdorf waren bereits kurz nach dem Virusnachweis am 9. Oktober 2008 vorsorglich getötet worden. Gebäude,Einrichtungen und Fahrzeuge auf dem Hof wurden sorgfältig desinfiziert. Experten des Landes Sachsen und des FLI haben mittlerweile ihre Untersuchungen vor Ort abgeschlossen. Bislang können wir noch nicht sagen, wie das Virus in den Geflügelbetrieb gelangt ist. Mit ersten Ergebnissen rechnen wir innerhalb eines Monats, erklärte Harder. In angrenzenden Geflügelhöfen konnte das Virus nicht nachgewiesen werden. Der vom Landkreis Görlitz eingerichtete Sperrbezirk im Umkreis von 3 Kilometern um den infizierten Betrieb herum bleibt bis auf weiteres bestehen. In diesem Gebiet ist der Transport von Geflügel verboten und es gilt ein Freilaufverbot für Nutzvögel. Das erweiterte Beobachtungsgebiet hat einen Radius von 10 Kilometern und reicht bis über die polnische Grenze.</description><link>http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=1460&amp;nodeid=18</link><pubDate>27 10 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Sachsen: Erreger erst kürzlich in Betrieb gelangt</title><description>Anfang Oktober 2008 war bei Enten in Sachsen das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Die Enten zeigten keine klinischen Anzeichen für eine Erkrankung. Am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems wurden weitere Untersuchungen durchgeführt, um die Herkunft des Virus zu klären. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass das Virus zu einer Linie gehören könnte, die im Frühjahr 2006 in Süddeutschland nachgewiesen worden war. Ein Virus, dasebenfalls 2006 nur 40 Kilometer vom jetzigen Ausbruchsherd entfernt gefunden worden war, scheint eng verwandt mit diesem Virus zu sein. Nach Mai 2006 wurde dieses Virus in Deutschland nicht mehr nachgewiesen. Die erhobenen Daten des FLI legen nahe, dass das Virus erst kürzlich in den betroffenen Betrieb gelangt sein könnte. Zur Infektionsquelle können bisher keine Angaben gemacht werden. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/otn/f?p=2400:1001:2529256256495923::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,74476</link><pubDate>23 10 2008</pubDate></item><item><title>Zahl der Geflügelpestfälle geht weltweit zurück</title><description>Die Fälle von Geflügelpest vom Typ H5N1 sind weltweit zurückgegangen. Das berichtet Agrarheute.com unter Berufung auf den zuständigen UN-Koordinator David Nabarro anlässlich eines neuen UN-Berichts am Dienstag in New York. Demnach meldeten 20 Länder, in denen es bereits Fälle mit dem H5N1-Virus gegeben hat, in den ersten neun Monaten diesen Jahres erneutAusbrüche. Im vergangenen Jahr seien es im gleichen Zeitraum 25 Länder gewesen. Dem UN-Bericht zufolge, grassiert das aviäre Influenzavirus vor allem noch in Ägypten und Indonesien. Doch tauche es u.a. auch in Pakistan,  Teilen von China, Bangladesch, Thailand und Korea auf. </description><link>http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/keine_entwarnung_bei_vogelgrippe.html?redid=238161</link><pubDate>22 10 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest-Überwachung unzureichend</title><description>Nach dem jüngsten Fall von Geflügelpest im sächsischen Landkreis Görlitz hat das Wissenschaftsforum Aviäre Influenza (WAI) die staatlichen Kontrollen als unzureichend kritisiert. Wie das WAI in einer Presseinformation erklärte, seien die Routinekontrollen der Behörden unzureichend, um die Zirkulation der Viren zuverlässig und rechtzeitig zu erkennen. Auch im aktuellen Fall sei es nur dem Zufall zu verdanken gewesen, dass sich in der untersuchten Stichprobe von 60 Vögeln eine einzige infizierte Ente gefunden habe. Es sei seit langem bekannt, dass H5N1-Viren in Geflügelbeständen unauffällig wochenlangzirkulieren könnten, ohne dass es zu einem Seuchenausbruch komme. Die bekannten Lücken in der Überwachung des Geflügelhandels würden jedoch nicht geschlossen. Stattdessen greife man auf das bewährte Alibi "Virenverbreitende Wildvögel" zurück. Das WAI verlangte eine Intensivierung und Optimierung der Suche nach Geflügelpestviren. Weiterhin fordert das WAI "Quarantäne statt vorsorglicher Tötungen", da die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass H5N1-Asia-Viren unter Feldbedingungen keinesfalls hochansteckend seien. </description><link>http://www.wai.netzwerk-phoenix.net/</link><pubDate>21 10 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpestimpfstoff für Geflügel, Katzen und Menschen</title><description>Wissenschaftler der University of Maryland (USA) haben Mäuse erfolgreich mit einem Impfstoff auf Basis des Geflügelpesterregers vom Typ H9N2 geimpft. Die Tiere zeigten danach auch eine Immunität gegenüber dem Erreger vom Typ H1N1 sowie dem aktuellen Erreger vom Typ H5N1. Die Veterinärmediziner hoffen, mit ihren Untersuchungen einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Impfstoffen leisten zu können. Denn insbesondere das H5N1-Virus wirdals einer der möglichen Pandemieerreger beim Menschen gehandelt. Neben Geflügel und Menschen waren auch Katzen bereits von dem Virus betroffen. Deshalb wäre es wünschenswert, einen Impfstoff zu entwicklen, mit dem mehrere Spezies geimpft werden können. Der entwickelte Impfstoff wurde auch erfolgreich beim Geflügel eingesetzt. Die Eier wurden bereits geimpft, bevor die Küken schlüpften. </description><link>http://www.sciencedaily.com/releases/2008/10/081019184800.htm</link><pubDate>21 10 2008</pubDate></item><item><title>Niedrigpathogenes Geflügelpestvirus im Leipziger Zoo</title><description>Im Leipziger Zoo wurde bei Enten und einer Gans im Rahmen von Routineuntersuchungen ein Geflügelpestvirus nachgewiesen, wie das Sächsische Staatsministerium für Soziales (SMS) mitteilt. Es handelt sich um ein niedrigpathogenes Virus vom Typ H5N3. Es wird vermutet, dass das Virus durch Wildvögel in den Zoo eingeschlepptwurde. Deshalb wurden die Vögel im Zoo vorsorglich aufgestallt. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich. Erst in der vergangenen Woche war das hochpathogene Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 im Landkreis Görlitz nachgewiesen worden.</description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/news/32065</link><pubDate>15 10 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Görlitz: Untersuchungen bei Menschen negativ</title><description>Nach dem Geflügelpestfall im Landkreis Görlitz wurden auch Personen, die Kontakt zu dem Geflügel hatten, auf den Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 untersucht. Wie der Amtsarzt des Kreises Görlitz mitteilt, wurden bei den Untersuchungen keinerlei Hinweise auf eine Infektion gefunden. Unterdessen sind die tierärztlichen Untersuchungen bei den 55 Geflügelhaltern im Sperrbezirk abgeschlossen worden. Das Verbringungsverbot und die Aufstallungspflicht, die für den gesamten Landkreis gilt, werden durch die örtlichen Polizeibehörden kontrolliert. </description><link>http://lk-goerlitz.active-city.net/city_info/webaccessibility/index.cfm?region_id=349&amp;waid=64&amp;design_id=0&amp;item_id=0&amp;modul_id=34&amp;record_id=24028&amp;keyword=0&amp;eps=20&amp;cat=0</link><pubDate>14 10 2008</pubDate></item><item><title>H5N1 in einem Nutzgeflügelbestand in Sachsen nachgewiesen</title><description>Im Landkreis Görlitz (Sachsen) ist bei einer Ente eines Nutzgeflügelbestandes das Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N1 festgestellt worden. Bislang sei jedoch nicht klar, ob es sich um die hochansteckende H5N1-Variante handele. Vorsorglich wurden die rund 1.400 Tiere des betroffenen Bestandes jedoch getötet. Das teilte das sächsische Sozialministerium am Donnerstag mit.Außerdem wurde der Betrieb gesperrt, wie Ministeriumssprecher Ralph Schreiber erklärte. Das Virus sei im Rahmen einer Routineuntersuchung festgestellt worden, die Ente habe keine Krankheitssymptome gezeigt. Weitere 150 Proben wurden entnommen und werden derzeit im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Ostseeinsel Riems analysiert. </description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/news/32006</link><pubDate>10 10 2008</pubDate></item><item><title>Indonesien meledet zwei weitere Vogelgrippe-Opfer</title><description>Das indonesische Gesundheitsministerium meldet zwei weitere Vogelgrippe-Opfer. Damit ist die Zahl der Personen, die weltweit seit 2003 an einer Infektion mit dem H5N1-Virus gestorben sind, auf 243 Tote gestiegen. In Indonesien sind mit 112 am meisten Opfer zu beklagen, gefolgt von Vietnam mit52,  Ägyten mit 22 und China mit 20 Toten.Bei den jüngsten Opfern aus Indonesien handelt es sich um einen 20-jährigen und einen 38-jährigen Mann. Beide Männer stammen aus der Stadt Tangerang in der Provinz Banten. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/otn/f?p=2400:1001:1917362429292160::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,73884</link><pubDate>10 09 2008</pubDate></item><item><title>Portabeler Vogelgrippe-Schnelltest soll mögliche Pandemie eindämmen</title><description>Britische Wissenschaftler arbeiten auf Hochtouren an der Entwicklung eines portabelen Vogelgrippe-Schnelltests, der eine Diagnose innerhalb weniger Stunden vor Ort ermöglichen und so mehr Menschenleben retten soll. Das schreibt Agrarheute.com. Demnach gehen die Wissenschaftler der Nottingham Trent University davon aus, dass die Entwicklung besserer Diagnosemethoden und eine damit verbundene schnellere Versorgung der Patienten ihre Überlebenschancen deutlich verbessern würde. Wird eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus innerhalb weniger Tagefestgestellt, könnten antivirale Medikamente eingesetzt und die Prognose entscheidend verbessert werden. Für den Test sei nur ein Abstrich mit Speichel aus dem Mund des Patienten erforderlich, wie der leitende Wissenschaftler Alan McNally erklärt. "Die Möglichkeit das Virus sofort zu entdecken und zu identifizieren, spielt eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung einer möglichen Pandemie." Derzeit dauert der Nachweis einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus noch etwa eine Woche.</description><link>http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/portabler_vogelgrippe-test_liefert_ergebnis_in_zwei_stunden_.html?redid=219048</link><pubDate>18 08 2008</pubDate></item><item><title>H5N1 in Nigeria ausgebrochen</title><description>In Nigeria sind im Juli 2008 zwei Ausbrüche der aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) in Paris mitteilte, wurde das Virus sowohl auf einer kleineren Farm im Bundesstaat Katsina entdeckt, nachdem rund 30 Tiere verendet waren,sowie auf einem Betrieb im Bundesstaat Kano. Insgesamt verendeten an dem Virus mehr als 1.500 Stück Geflügel. Weitere rund 2.800 Stück wurden aus Gründen der Seuchenbekämpfung getötet. Zuletzt war das H5N1-Virus im Oktober 2007 in Nigeria nachgewiesen worden. </description><link>http://www.oie.int/wahid-prod/reports/en_imm_0000007220_20080725_141909.pdf</link><pubDate>31 07 2008</pubDate></item><item><title>Katze als erstes Säugetier in Südkorea an Geflügelpest verstorben</title><description>In Südkorea war Ende April eine Katze in der Region tot aufgefunden worden, in der zu dieser Zeit auch das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 beim Geflügel grassierte. Nach Untersuchungen der südkoreanischen Behörden, ist die Katze ebenfalls an dem Virus verstorben. Das Virus ist identisch mit dem Stamm,der beim Geflügel nachgewiesen wurde. Die Katze ist damit das erste Säugetier in Südkorea, das am H5N1-Virus verstorben ist. Die Behörden sehen aber keine Gefahr, dass Katzen das Virus auf den Menschen übertragen könnten. Darüber sei auch weltweit kein Fall dokumentiert.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>30 07 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Vietnam trotz Impfung</title><description>In Vietnam sind mehrere Hundert Hühner eines Betriebes im Juni an der Geflügelpest vom Typ H5N1 verstorben. Nach Angaben des Landwirtes waren die Tiere - wie in Vietnam üblich - gegen den Erreger geimpft worden. Die Behörden können sich zwei Szenarien vorstellen, warum die Tiere trotzdemerkrankten. Einerseits könnte die Meldung des Bauern über die Impfung nicht korrekt gewesen sein und andererseits könnte ein Impfstoff minderer Qualität benutzt worden sein. Die Behörden werden den Fall nun genauer untersuchen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>21 07 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpestimpfstoff in Hong Kong scheint Wirksamkeit zu verlieren</title><description>In Hong Kong scheint ein seit Jahren eingesetzter Impfstoff gegen die Geflügelpest vom Typ H5N1 langsam seine Wirksamkeit zu verlieren. Bereits im Jahr 2005 durchgeführte Untersuchungen zeigten, dass die geimpften Tiere nur noch rund ein Viertel der Antikörper gegen das Virus bildeten, wie noch im Jahr 2001. Demnach entfernt sich das in Hong Kong zirkulierende Virus immer weiter vom so genannten Fujian-Stamm, gegen den der Impfstoff einstentwickelt worden war. Im Juni 2008 war das Virus auch im Kot von Tieren auf Märkten entdeckt worden. Dabei ist allerdings noch unklar, ob Kot erkrankter oder verendeter Tiere untersucht worden war. Um auf die neuerliche Gefährdung zu reagieren, haben die Behörden den Aufenthalt von Tieren auf Märkten über Nacht sowie nachfolgend alles lebende Geflügel von Märkten verboten. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/otn/f?p=2400:1001:3142199182994663::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,73114</link><pubDate>14 07 2008</pubDate></item><item><title>Indonesien meldet zwei weitere Geflügelpesttote</title><description>In Indonesien sind zwei weitere Opfer der Geflügelpest vom Typ H5N1 zu beklagen. Wie das Gesundheitsministerium in Jakarta am Freitag mitteilte, seien erneut zwei Frauen im Alter von 16 und 34 Jahren an der Infektion mit dem aviärenInfluenzavirus gestorben. Beide Opfer hatten Kontakt zu krankem Geflügel. Weltweit starben bislang 234 Menschen an dem Virus. Die Zahl der Opfer ist mit 110 Toten in Indonesien damit mit Abstand am höchsten. </description><link>http://www.agrarheute.com/Neu+auf+agrarheute.com%3A+Das+Prospekt-Center/Panorama/Zwei+neue+Todesf%E4lle+durch+Vogelgrippe+in+Indonesien.html?redid=216119</link><pubDate>23 06 2008</pubDate></item><item><title>Hongkong befürchtet Ausbruch der Geflügelpest</title><description>Hongkongs Behörden haben am Mittwoch die Tötung alles in der Stadt zum Verkauf stehenden Geflügels angeordnet. Damit soll ein Ausbrechen der Geflügelpest verhindert werden. Zuvor waren mehrere positive Proben aufgetaucht. Bereits am Samstag waren deshalb 2.700 Hühner vorsorglich getötet worden. Aufzuchtbetriebe waren nicht betroffen. Wie viele Tiere jedoch insgesamt getötet werden müssten,bleibt unklar. Am Dienstagabend wurden Berichten zufolge rund 3.500 Tiere auf den Märkten angeboten. Der letzte große Ausbruch der Vogelgrippe in Hongkong war im Jahr 1997. Damals infizierten sich mehrere Menschen mit dem gefährlichen Virus H5N1, sechs von ihnen kamen ums Leben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/ap/20080611/twl-hongkong-lsst-wegen-vogelgrippe-gefl-1be00ca.html</link><pubDate>13 06 2008</pubDate></item><item><title>Einschleppung des Geflügelpestvirus durch Wildvögel eher die Ausnahme</title><description>Die Geflügelpest wird entgegen der bisherigen Annahmen nur selten von Wildvögeln auf Hausgeflügel übertragen. Das ist ein Ergebnis des  grenzüberschreitenden Forschungsprogramms "Constanze" am Bodensee. "Zwischen wildlebenden Enten und gehaltenen Hühnern, Enten und anderem Hausgeflügel gibt es kaum direkte Kontakte", hieß es in einer "Constanze"-Mitteilung vom Donnerstag im österreichischen Bregenz. Dort diskutierten in dieser Woche rund 80 Forscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über die neu gewonnenen  Erkenntnisse. Forscher der Vogelwarte Radolfzell am Max-Planck-Institut für Ornithologie hatten von Oktober 2007 bis Januar2008 die Kontakte zwischen Wild- und Hausgeflügel in 12 Geflügelbetrieben rund um den Bodensee beobachtet. Das Ergebnis: Anstatt wie angenommen, gab es keine Kontakte zu Wassergeflügel, sondern es konnten nur Haussperlinge, Buchfinken oder Aaskrähen ausgemacht werden. Zugleich fand das Schweizer Tropeninstitut bei Befragungen von knapp 4.000 Haltern von Freilandgeflügel heraus, dass nur in jedem sechsten Betrieb Wasservögel eingeflogen waren. Die Kontakte waren im Winter nicht häufiger als im Sommer, obwohl im Winter zehnmal mehr Wasservögel auf dem Bodensee leben.</description><link>http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?sid=dbc0b3c8c7873099a5a3bbf037785473&amp;em_cnt=1350119</link><pubDate>13 06 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpestausbruch in Großbritannien</title><description>In der vergangenen Woche ist auf einem Legehennenbetrieb im englischen Oxfordshire das hochansteckende Geflügelpestvirus vom Typ H7N7 nachgewiesen worden. Laut Angaben der OIE ist der Betrieb durch eine ungewöhnlich hohe Sterblichkeitsrate in dem Bestand von 25.000Hühnern aufgefallen. Nähere Untersuchungen bestätigten den Seuchenverdacht. Die Keulung der Tiere wurde veranlasst. Außerdem ist eine Schutz- und Kontrollzone im Radius von drei km beziehungsweise zehn km um den Seuchenherd eingerichtet worden. </description><link>http://www.oie.int/wahid-prod/reports/en_imm_0000007095_20080605_164925.pdf</link><pubDate>10 06 2008</pubDate></item><item><title>Nordamerikanische Geflügelpeststämme adaptieren sich besser an den Menschen</title><description>In der Diskussion um den nächsten Erreger einer Influenza-Pandemie wird immer wieder der Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 genannt. Aber auch andere beim Geflügel zirkulierende Erreger könnten mehr Bedeutung für den Menschen erlangen, wie Untersuchungen der Centers for Disease Control (CDC) der USA zeigen. Die Untersuchungen wurden in den Proceedings der National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. Die Forscher hatten Geflügelpeststämme der Typen H7 aus Europa undNordamerika untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass offenbar nordamerikanische Stämme sich so verändern, dass ihre Fähigkeit, sich an Zellen des Respirationstraktes des Menschen zu binden, steigt. Bei den europäischen Stämmen wurde dies nicht beobachtet. Die Fähigkeit, an die Zellen des menschlichen Respirationstraktes zu binden, gilt als Grundvoraussetzung für eine Infektion und damit auch für eine mögliche Pandemie. </description><link>http://www.pnas.org/cgi/content/abstract/105/21/7558</link><pubDate>28 05 2008</pubDate></item><item><title>Kampf gegen Geflügelpest soll international verbessert werden</title><description>Der Kampf gegen die Geflügelpest muss international verstärkt und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern verbessert werden. Das forderte der internationale Arbeitsstab zur Geflügelpest am vergangenen Freitag nach einem Treffen im Rahmen der UN- Naturschutzkonferenz in Bonn. Die Teilnehmer aus internationalen und auch regierungsunabhängigen Organisationen stellteneine wissenschaftliche Bewertung von Maßnahmen gegen Ausbrüche des Virus H5N1 vor. Sie kamen zu dem Schluss, dass auf Regierungsebene mehr fachliche Kompetenz nötig sei. Außerdem empfehlen sie dringend den Aufbau eines Frühwarnsystems mit Daten- und Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern. </description><link>http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5BcalendarYear%5D=2008&amp;tx_ttnews%5BcalendarMonth%5D=4&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=3&amp;tx_ttnews%5Byear%5D=2008&amp;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&amp;tx_ttnews%5Bd</link><pubDate>26 05 2008</pubDate></item><item><title>EU lässt 1. Prä-Pandemie-Impfstoff zu</title><description>Die Europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat nach Angaben des pharmazeutischen Unternehmens GlaxoSmithKline den ersten Prä-Pandemie-Impfstoff gegen den Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Menschen zugelassen. Nach Herstellerangaben kann der Impfstoff bereits vor Ausbruch einer Pandemie gegen das Virus vom Typ H5N1 eingesetzt werden. Experten erwarten irgendwann in der Zukunft eine grosse Influenzapandemie. Eines der Viren, dassdafür als Erreger in Betracht kommt, ist das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1. Als Ausgangsstamm für die Entwicklung setzte das Unternehmen den Stamm H5N1-Vietnam ein. Der Impfstoff soll aber auch gegen drei weitere Stämme  des Virus wirksam sein. Diese Kreuzprotektion ist eine Voraussetzung für einen prä-pandemischen Impfstoff, der der auch die Immunität gegen ein noch nicht bekanntes Virus ermöglichen muss. </description><link>http://www.glaxosmithkline.de/jsp/media-relations/articles/public/artikel1273.jsp</link><pubDate>23 05 2008</pubDate></item><item><title>Indonesien meldet 108. Geflügelpest-Opfer</title><description>Indonesien hat ein weiteres Geflügelpest-Opfer zu beklagen. Jüngst ist ein erst dreijähriger Junge an der Vogelgrippe vom Typ H5N1 gestorben. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch erklärte, habe der Junge am 17. April grippeähnliche Symptomegezeigt und sei fünf Tage später im Krankenhaus gestorben. Der Junge hatte nach Angaben des Ministeriums Kontakt zu totem Geflügel. Damit ist die Zahl der Geflügelpest-Opfer in Indonesien bereits auf 108 Menschen gestiegen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/ap/20080430/twl-dreijhriger-in-indonesien-an-der-vog-1be00ca.html</link><pubDate>01 05 2008</pubDate></item><item><title>Neue Risikobewertung des FLI zur Geflügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat die Risikobewertung zur Geflügelpest vom Typ H5N1 aktualisiert. Das FLI weist darauf hin, dass seit August 2007 kein Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 im Rahmen des passiven Wildvogel-Monitorings mehr nachgewiesen wurde. Da aber weiterhin davon ausgegangen werden muss, dass das Virus in der Wildvogelpopulation in Europa vorhanden ist, wird das Risikoeiner Einschleppung des Virus über Wildvögel in Hausgeflügelbestände als mäßig eingestuft. Die größte Gefahr geht demnach von der illegalen Einfuhr aus Ausbruchsländern nach Deutschland aus. Hier wird das Risiko weiterhin als hoch eingestuft. Das Risiko, dass das Virus über legale Einfuhren eingeschleppt wird, wird dagegen als vernachlässigbar eingestuft. </description><link>http://www.fli.bund.de/1324.html</link><pubDate>30 04 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Dänemark</title><description>In Dänemark ist die Geflügelpest ausgebrochen, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) meldet. Es handelt sich allerdings nicht um den hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N1.Nachgewiesen wurde ein schwach pathogener Erreger vom Typ H7. Betroffen war ein Betrieb mit mehr als 2.000 Enten und Gänsen, die mittlerweile getötet wurden. </description><link>http://www.oie.int/wahid-prod/reports/en_imm_0000007005_20080429_162857.pdf</link><pubDate>30 04 2008</pubDate></item><item><title>USA kaufen 38,5 Millionen Dosen Impfstoff gegen Aviäre Influenza</title><description>Die USA haben bei dem Impfstoffhersteller Sanofi Pasteur bis zu 38,5 Millionen Dosen Impfstoff gegen den Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1  gekauft. Der Impfstoff ist Teil des Pandemieplans der USA und soll im Fall eines Seuchenausbruchs beim Menschen eingesetzt werden. Der Impfstoffwird in einer lagerfähigen Form geliefert und die Dosierung wird erst unmittelbar vor dem Einsatz festgelegt und kann bis zu 38,5 Millionen Impfstoffdosen ergeben. Der Auftrag hat einen Wert von rund 192 Millionen US-Dollar (ca. 123 Millionen Euro). </description><link>http://www.sanofipasteur.com</link><pubDate>29 04 2008</pubDate></item><item><title>50. Geflügelpest-Fall in Ägypten</title><description>In Ägypten ist die Zahl der Fälle von an aviärer Influenza vom Typ H5N1 erkrankter Menschen vermutlich auf 50 gestiegen, wie Reuters berichtet. Demnach soll es sich bei dem neuen Fall um einen erst zweijährigen Jungen handeln. Von den H5N1-Fällen in Ägypten endeten 22 tödlich. InÄgypten wird in mehr als fünf Millionen Haushalten Geflügel als Nahrungs- und Einkommensquelle gehalten. Deshalb gestaltet sich nach Ansicht der zuständigen Behörden die Eradikation der Erkrankung schwierig.</description><link>http://africa.reuters.com/commodities/news/usnL16742626.html</link><pubDate>17 04 2008</pubDate></item><item><title>Bereits 21 Geflügelpest-Tote in Ägypten</title><description>Das Hauptaugenmerk bei der Aviären Influenza richtet sich vielfach auf Asien und die wenigen Fälle bei Wildtieren, die in letzter Zeit in Mitteleuropa aufgetreten sind. Ein bedeutender Fokus der Erkrankung ist aber weiterhin Ägypten. Dort wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetztder 21. Todesfall eines Menschen bestätigt. Insgesamt sind damit 48 Fälle der Aviären Influenza vom Typ H5N1 beim Menschen in Ägypten nachgewiesen worden. Ägypten steht damit in der Statistik weltweit an dritter Stelle hinter Indonesien (132 Fälle) und Vietnam (106 Fälle).</description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/</link><pubDate>09 04 2008</pubDate></item><item><title>Aufstallungspflicht für Geflügel in NRW kann gelockert werden</title><description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalens hat eine flächendeckende Untersuchung von Kotproben in Risikogebieten ausgewertet und ist zu dem Schluß gekommen, dass das Geflügelpestrisiko deutlich gesunken ist und die strengen Aufstallungsregelungen gelockert werdenkönnen. Insgesamt wurden 1.200 Kotproben von Wildvögeln untersucht. Nur in 41 Proben wurden Influenza-A-Viren gefunden. Dabei handelte es aber weder um den Erreger vom Typ H5N1 noch um Erreger vom Typ H7. Die Landkreise in NRW können jetzt wieder Ausnahmen von der Aufstallungspflicht auch in Risikogebieten zulassen.</description><link>http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/pdf/2008/Vogelgrippe_frei_NRW.pdf</link><pubDate>01 04 2008</pubDate></item><item><title>Erstmals seit zwei Jahren Vogelgrippe in der Schweiz</title><description>In der Schweiz ist erstmals seit zwei Jahren wieder ein Fall der Aviären Influenza vom Typ H5N1 bei einem Wildvogel nachgewiesen worden. Betroffen ist eine Tafelente vom Sempachersee (Kanton Luzern). Das Tier, das keine Krankheitsanzeichen zeigte, wurde im Rahmen des Influenza-Monitoringprogramms der Schweiz untersucht, wie das Bundesamt für Veterinärwesen(BVET) mitteilt. Das jetzt nachgewiesene Virus ist nach den Analysen fast identisch mit dem Virus, das im Jahr 2007 in Europa auftrat. Mit dem jetzt nachgewiesenen Fall wurde in der Schweiz insgesamt 33 Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen. Bei den übrigen 32 Fällen handelte es sich um tot aufgefundene Wildvögel.</description><link>http://www.bvet.admin.ch/aktuell/01617/01821/index.html?lang=de&amp;msg-id=17950</link><pubDate>27 03 2008</pubDate></item><item><title>Experten sehen Gefahr einer Vogelgrippe-Pandemie von Indonesien ausgehen</title><description>Angesichts der aktuelle Geflügelpestsituation in Indonesien sieht die Welternährungsorganisation (FAO) die Gefahr einer Vogelgrippe-Pandemie durch eine Mutation des dort grassierenden Virus vom Typ H5N1. Alle nationalen und internationalen Bemühungen hätten die hoch kontagiöse Seuche in dem Land nicht eindämmen können, warnte FAO-Chefveterinär Joseph Domenech am Dienstag in Rom. Inzwischen sei das Virus in 31 der 33 Provinzen des Landes nachgewiesen worden.  Die weite Verbreitung könne Bedingungen schafften, unter denen sich der Erreger in ein Pandemievirus wandeln könne, sagte Domenech. Bisher sei ein solches Virus jedoch nicht nachgewiesenworden.  Er appelierte gleichzeitig an die Behörden des Landes, in der Eindämmung der Seuche oberste Priorität zu sehen. Indonesien ist das am stärksten von der Geflügelpest betroffene Land der Welt, in dem mit 105 Toten auch die meisten Opfer zu beklagen sind. </description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2008/1000813/index.html</link><pubDate>19 03 2008</pubDate></item><item><title>Mecklenburg-Vorpommern lockert Freilandhaltungsverbot für Geflügel</title><description>Nachdem in Mecklenburg-Vorpommern seit zwei Jahren das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 weder bei Wildvögeln noch bei Hausgeflügel nachgewiesen wurde, wird das Land zum 20. März 2008 das immer noch in den Risikogebieten bestehende Freilandhaltungsverbot lockern. Dies teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) mit. Auf Grund des milden Winters hat derVogelzug in diesem Jahr sehr früh eingesetzt und ist nach Ansicht von Ornitholgen nahezu abgeschlossen. Es werden aber Risikogebiete bestehen bleiben, in denen das Aufstallungsgebot weiterhin ohne Ausnahmen gilt. Die neue Festlegung der Risikogebiete wird von den Behörden umgehend erstellt und bekannt gegeben.</description><link>http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/index.jsp?&amp;pid=9181</link><pubDate>13 03 2008</pubDate></item><item><title>Positive Halbzeitbilanz des baden-württembergischen Vogelgrippe-Forschungsprogramms</title><description>Baden-Württemberg hatte im Jahr 2006 ein eigenes Forschungsprogramm zur Aviären Influenza vom Typ H5N1 auf den Weg gebracht, nachdem im Frühjahr 2006 Fälle auch in Baden-Württemberg - insgesamt 19 Stück , zumeist bei Wasservöglen am Bodensee - aufgetreten waren. Baden-Württembergs Minister für Ernährung und ländlichen Raum, Peter Hauck, zog nun bei der Vorstellung des Halbzeitberichts eine positive Zwischenbilanz. So sind seit Beginn des Programms, das mit intensivierter Überwachung einherging, keine weiteren Fällen in Baden-Württemberg aufgetreten. Aus dem Programm wurden bisher z. T. überraschendeErkenntnisse gewonnen. So ist der Aktionsradius der Tiere erheblich größer als bisher angenommen. Eine mit einem Sender markierte Stockente flog überraschend während der Brutzeit nach Russland und wieder zurück. Bisherige Daten hätten eine solche Flugroute unwahrscheinlich erscheinen lassen. Dem Landesgesundheitsamt ist es zudem gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem das Virus auch in größen Wassermengen nachgewiesen werden kann. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts "Wildvögel und Vogelgrippe" wird für die zweite Jahreshälfte 2009 erwartet.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/content.pl?ARTIKEL_ID=59391</link><pubDate>13 03 2008</pubDate></item><item><title>Mittlerweile 20 Geflügelpestopfer in Ägypten</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen neuen Fall der Aviären Influenza vom Typ H5N1 in Ägypten bestätigt. Damit sind in Ägypten mittlerweile 46 Fälle der Erkrankung nachgewiesen worden, vondenen 20 tödlich endeten. Die ersten Fälle traten in Ägypten  bereits im Jahr 2006 auf. Weltweit wurden mittlerweile 371 Krankheitsfälle beim Menschen nachgewiesen, von denen 235 tödlich endeten. </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2008_03_05/en/index.html</link><pubDate>06 03 2008</pubDate></item><item><title>Erstmals Tamiflu-resistente Influenzaviren in Japan</title><description>Die japanische Stadt Yokohama - mit mehr als 3,5 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt des Landes - hat den Fund eines gegenüber dem Wirkstoff Tamiflu resistenten Influenzavirus gemeldet. Dies ist der erste Bericht über eine solche Resistenz aus Japan. Bei dem resistenten Virushandele es sich um ein Influenzavirus vom Typ H1N1. Erst in den letzten Wochen waren auch in Europa Berichte über vermehrte Resistenzen eines Influenzavirus vom Typ H1N1 veröffentlicht worden. Die größte Aufmerksamkeit galt dabei Berichten aus Norwegen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>29 02 2008</pubDate></item><item><title>Zwei Mutationen für Spanische Grippe von 1918 verantwortlich</title><description>Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben den Erreger der Spansichen Grippe von 1918, dessen Seuchenzug rund 50 Millionen Menschen das Leben kostete, untersucht. Sie fanden dabei heraus, wie das Virus vom Typ H1N1 den Sprung vom Geflügel auf den Menschen vollzog. Dabei fanden sie zwei Mutationen an einem Oberflächenmolekül, demHämagglutinin (H), das dem Virus die Bindung an Zellen des menschlichen Respirationstraktes ermöglicht. Dabei sind besonders Glykan-Rezeptoren auf der Oberfläche der menschlichen Zellen von Bedeutung. Die Fähigkeit an diese zu binden, könnte der Schlüssel für Fähigkeit zur Infektion des Menschen sein. </description><link>http://web.mit.edu/newsoffice/2008/birdflu-1918-0218.html</link><pubDate>26 02 2008</pubDate></item><item><title>Zulassung von präpandemischem H5N1-Impfstoff beantragt</title><description>Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat sich für eine Zulassung eines präpandemischen H5N1-Impfstoffes ausgesprochen. Bei dem Produkt Prepandrix handelt es sich um einen präpandemischen Impfstoff, der Antigene eines H5N1-Virusstamms aus Vietnam enthält. Er ist zurAnwendung vor oder zu Beginn einer möglichen Grippepandemie gedacht und soll einen gewissen Schutz gegen das Pandemievirus bieten, so dass Geimpfte zumindest nicht so schwer erkranken. Die Europäische Kommission muss der EMEA- Empfehlung jetzt noch formal zustimmen. </description><link>http://www.pharmabiz.com/article/detnews.asp?articleid=43140</link><pubDate>25 02 2008</pubDate></item><item><title>Indonesien stellt Plan zur Eindämmung der Aviären Influenza beim Menschen auf</title><description>Kurz nachdem die Zahl der Todesopfer, die an der Aviären Influenza vom Typ H5N1 verstorben sind, die Zahl von 100 überschritten hat, kündigt Indonesien einen Dreijahresplan zur Eindämmung der Erkrankung an. Der Plan wird mit 20 Millionen US-Dollar von der EU unterstützt. In Indonesien wird das Virus in 31 von 33 Provinzen als endemisch angesehen. Dadurch ist das Risiko, dass Menschen mit demVirus in Kontakt kommen sehr hoch. Die drei Kernpunkte des Plans sind die Verhinderung neuer Infektionen, die bessere Überwachung der Ausbreitung des Virus sowie verstärkte Forschung. Insbesondere soll die Hygiene auf Märkten verbessert werden und die Bevölkerung soll durch Aufklärungskampagnen für das Thema sensibilisiert werden.</description><link>http://news.yahoo.com/s/afp/20080130/hl_afp/healthfluindonesiawhoeu</link><pubDate>01 02 2008</pubDate></item><item><title>Resistenzen bei Influenzaviren gegen Oseltamivir</title><description>Bei Untersuchungen der European Centers for Disease Control (ECDC) wurden bei aktuell in Europa zirkulierenden Influenzaviren Resistenzen gegen den Wirkstoff Oseltamivir (Tamiflu) nachgewiesen. Insgesamt wurden 148 Stämme des Influenzavirus vom Typ H1N1 aus 10 europäischen Ländern untersucht. Bei 19 Stämmen konnten Resistenzen gegen den Wirkstoff nachgewiesen werden. 12 der Stämme kamen ausNorwegen. Von dort wurden insgesamt 16 Stämme zur Untersuchung eingesandt. Die ECDC weisen daraufhin, dass zu diesem Zeitpunkt keine genauen Aussagen über die Resistenzlage in Europa gemacht werden können. Aus den vorliegenden, begrenzten Daten kann allerdings geschlossen werden, dass signifikante Resistenzen vorhanden sind, die allerdings nicht so hoch, wie die jetzt in Norwegen beobachteten, sein müssen.</description><link>http://ecdc.europa.eu/Press/press_releases/080127_pr.html</link><pubDate>30 01 2008</pubDate></item><item><title>100. Geflügelpestopfer in Indonesien</title><description>In Indonesien ist die Zahl der an der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 verstorbenen Personen auf 100 gestiegen, wie verschiedene Medien unter Berufung auf indonesische Behörden berichten. Bei den letzten beiden Fällen handelt es sich um eine 23-jährige Frau und einen 9-jährigen Jungen.Indonesien ist das Land mit den meisten Personen, die an dem Erreger erkrankt und verstorben sind. Die Weltgesundheitsorganisation hat die beiden letzten Fälle auf ihrer Internetseite noch nicht veröffentlicht. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>29 01 2008</pubDate></item><item><title>Schutzmaßnahmen nach Geflügelpest in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben</title><description>In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden heute die besonderen Schutzmaßnahmen, die nach dem Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 in der Nähe von Wittstock (Brandenburg) im Dezember 2007 getroffen worden waren, aufgehoben, wie das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns mitteilt. Auch die Aufstallungsgebote, die erlassen worden waren,werden wieder aufgehoben. Minister Dr. Backhaus (SPD) sprach aber auch davon, dass bzgl. der Geflügelpest noch keine Entwarnung gegeben werden könne und verweist auch darauf, dass bei den letzten Fälle noch keine gesicherten Erkenntnisse über den Weg der Einschleppung in die Betriebe vorliegen.</description><link>http://www.lu.mv-regierung.de</link><pubDate>25 01 2008</pubDate></item><item><title>Erstmals wieder Geflügelpestausbruch in Thailand</title><description>In Asien scheint es eine neue Infektionswelle der aviären Influenza zu geben. Wurden in den vergangenen Tagen erst mehrere Neuausbrüche aus Indien, Indonesien und Vietnam gemeldet, hat auch Thailand nun seit fast einem Jahr wieder einen Ausbruch gemeldet. Rund 220 Kilometer nördlich von Bangkok seien 1000 Hühner an dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 verendet, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Derzeitwürden rund 50.000 Tiere in insgesamt vier Betrieben der Region getötet, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wie Agrarheute.com berichtet. Inzwischen sind weltweit bereits auch 219 Menschen der Infektion mit dem Virus erlegen, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO angibt. Die meisten Opfer haben dabei Indonesien mit 97 und Vietnam mit 48 zu beklagen.</description><link>http://www.agrarheute.com/index.php?redid=203058</link><pubDate>25 01 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in der Ukraine zurück</title><description>Nach 18 Monaten ist die Geflügelpest zurück in der Ukraine, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Betroffen sind Legehennen auf der Krim. Insgesamt sind 25.000 Tiere von dem Ausbruch der Gelügelpest vom Typ H5N1 betroffen. 15.000 Tiere wurden bereits getötet.</description><link>http://www.oie.int/eng/info/en_urgences.htm</link><pubDate>24 01 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest zurück in der Türkei</title><description>In der Türkei ist der erste Fall der aviären Influenza vom Typ H5N1 seit April 2007 aufgetreten, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Betroffen ist eine so genannte Hinterhofhaltung. 13 Tiere sind an der Erkrankung verendet. Die Behörden haben Maßnahmen eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. AlsInfektionsquelle wird der Kontakt mit infizierten Wildvögeln angegeben. Der Ausbruch der Erkrankung in der Türkei hatte im Jahr 2006 nicht nur große Teile der Geflügelwirtschaft schwer getroffen, sondern auch vier Menschen das Leben gekostet.</description><link>http://www.oie.in</link><pubDate>23 01 2008</pubDate></item><item><title>Weiteres Geflügelpestopfer in Indonesien</title><description>In Indonesien ist ein 16-jähriges Mädchen an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben und damit das insgesamt 96. Opfer, das in Indonesien auf Grund dieses Virus zubeklagen ist. Das Mädchen, das bereits seit dem 4. Januar 2008 in einem Krankenhaus behandelt wurde, hatte sich durch den Verzehr von Fleisch und Eiern infizierter Hühner angesteckt. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:12452457085643120448::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,40933</link><pubDate>17 01 2008</pubDate></item><item><title>Schutzmaßnahmen wegen Geflügelpestfall in Brandenburg werden teilweise aufgehoben</title><description>Die Geflügelpestschutzmaßnahmen inMecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg und Uecker-Randow werden aufgehoben. Das teilt das Ministerium für Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommerns am Dienstag mit. Auch im Bundesland Brandenburg wurden heute die auf Grund des am 15. Dezember 2007 in Alt Globsow (Landkreis Oberhavel) aufgetretenen Geflügelpestfalls in einer privaten Geflügelhaltung getroffenen tierseuchenrechtlichen Schutzmaßnahmen aufgehoben. Weitere Aufhebungen zum 25. Januar 2008 haben die Brandenburger Behörden bezüglich des Geflügelpestfalls vom 25. Dezember des Vorjahres in der Nähe von Wittstock angekündigt.Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sagte dazu: "In Abstimmung mit den Landkreisen, diegeografisch direkt oder indirekt vom Geflügelpestfall in Alt Globsow berührt waren, werden dort unverzüglich im Anschluss an die im Land Brandenburg getroffenen Regelungen sämtliche Schutzmaßnahmen, einschließlich der verfügten Aufstallung, aufgehoben. Dabei handelt es sich zunächst um Mecklenburg-Strelitz und Uecker-Randow sowie die kreisfreie Stadt Neubrandenburg." Die Wiedererteilung der Ausnahmen vom Aufstallungsgebot entsprechend der im Herbst 2007 verfügten Gebietskulisse wird in den genannten Kreisen zum nächstmöglichen Zeitpunkt durch Allgemeinverfügung bekannt gemacht, so der Minister. Entsprechend soll zum 25. Januar 2008 in den Landkreisen Ludwigslust, Parchim und Müritz verfahren werden, wenn die Fristen für die Sperrmaßnahmen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin abgelaufen sind. </description><link>http://www.mvnet.de/cgi-bin/pressesuch/presse_aktuell.pl?aktuell_x__x__x__x_LW-MIN</link><pubDate>15 01 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest bei Wildvögeln in Großbritannien</title><description>In Großbritannien ist bei drei Schwänen die Geflügelpest vom Typ H5N1 festgestellt worden. Wie das britische Landwirtschaftsministerium (Defra) am 10. Januar 2008 bestätigt hat, wurden die Tiere tot in der Chesil Strandarea in Dorset gefunden. In anschließenden Laboruntersuchungen konnte das Virus dann nachgewiesen werden. Es wurde eineWildvogelüberwachungszone eingerichtet. Innerhalb dieser Zone, müssen Geflügelhalter ihre Tiere unverzüglich und bis auf Weiteres aufstallen. Außerdem wurden alle Geflügelhalter eindringlich aufgefordert, etwaige Symptome, die auf eine Infektion ihres Geflügeles hindeuteten, unverzüglich den Behörden zu melden. </description><link>http://www.defra.gov.uk/animalh/diseases/notifiable/disease/ai/index.htm</link><pubDate>11 01 2008</pubDate></item><item><title>Portugal und die Dominikanische Republik melden Geflügelpest vom Typ H5</title><description>Etwa 40 Kilometer entfernt von der Stadt Lissabon in Portugal ist bereits im Dezember 2007 auf einer Geflügelfarm die Geflügelpest vom Typ H5 nachgewiesen worden. Informationen der zuständigen Behörde zufolge, soll es sich jedoch nicht um den Subtyp H5N1 handeln. Die 16.000 Hühner des Betriebes wurden gekeult und eineSicherheitszone ausgerufen. Auch in der Dominikanischen Republik wurden inzwischen zwei Fälle der Geflügelpest vom Typ H5 nachgewiesen. Betroffen ist eine Haltung nahe der Hauptstadt Santo Domingo und eine knapp 150 Kilometer entferne Haltung in Higuey. In beiden Fällen handelt es sich um das schwach pathogene Virus vom Typ H5N2.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:5676900306861261488::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,40769</link><pubDate>07 01 2008</pubDate></item><item><title>Infektionsweg der Geflügelpest in Brandenburg weiter rätselhaft</title><description>Nachdem im Dezember in Brandenburg in drei privaten Geflügelhaltungen die Aviäre Influenza vom Typ H5N1 ausgebrochen war, versuchten die Behörden zu klären, wie es zu den Infektionen kommen konnte. Bisher blieben die Bemühungen erfolglos, wie die Postdamer Neuesten Nachrichten (PNN) unter Berufung auf das brandenburgische Landwirtschaftsministerium berichten. Zunächst war man dem Verdacht nachgegangen, dass die Infektion über Tiefkühlenten erfolgt war, da in allen Familien diese verzehrt und Reste an die Hühner verfüttert wurden. Hier blieben die Untersuchungsergebnisse allerdings negativ. Auch wurden Eierschalen als mögliche Infektionsquelle untersucht. Das Agrarministerium sieht jedoch auch hier keinen Zusammenhang zu in Polen verkauften Eiern. Dort war nach Medienberichten in einer Supermarktkette eine große Menge möglicherweise kontaminierter Eier verkauft worden. Diese könnten  so nach Deutschland gekommen sein.</description><link>http://archiv.pnn.de/archiv/04.01.2008/3760120.pnn</link><pubDate>04 01 2008</pubDate></item><item><title>H5N1 in israelischem Streichelzoo</title><description>In dem Streichelzoo eines israelischen Kindergartens ist die Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen worden, wie verschiedene Medien unter Berufung auf die Behörden Israels berichten. In dem Zoo waren 18 Hühner verendet. Daraufhin warenUntersuchungen veranlasst worden. Mittlerweile wurden das übrige Geflügel der Einrichtung getötet. Die Behörden haben die Eltern gebeten, besonders auf fieberhafte Erkrankungen bei ihren Kindern zu achten.</description><link>http://news.yahoo.com/s/nm/20080103/hl_nm/birdflu_israel_dc_5</link><pubDate>04 01 2008</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Infektionsquelle möglicherweise TK-Enten und -Gänse</title><description>In den Fokus der epidemiologischen Untersuchungen zum Viruseintrag in die drei privaten Hühnerhaltungen in Brandenburg sind tiefgefrorene Enten und Gänse geraten. "Da alle drei in den vergangenen zwei Wochen aufgetretenen Fälle private Tierhalter im Berliner Umland betrafen, spricht viel für eine Übertragung des Virus auf diesem Weg", sagte dazu der Amtstierarzt des brandenburgischen Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Matthias Rott, dem "Tagesspiegel". So hätten Hühnerhalter Entenabfälle nach dem Auftauen auf den Kompost geworfen, so dass die Hühner damit in Kontakt kommen konnten, erläuterte Rott, der dieUntersuchung der brandenburgischen Geflügelpest-Fälle koordiniert. Auch der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems, Thomas Mettenleiter, kann die Möglichkeit eines solchen Übertragungsweges nicht ausschließen. "Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, weil der Erreger bei Enten und Gänsen nicht wie bei Hühnern schnell zum Tod führt und deshalb unentdeckt bleiben könnte", sagte der dem Berliner "Tagesspiegel". Er warnte deswegen vor dem achtlosen Wegwerfen oder gar Verfüttern roher Geflügelabfälle. Für Menschen bestehe beim Verzehr aber dann kaum Gefahr, wenn das Geflügel gut durchgebraten werde. </description><link>http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2445865</link><pubDate>28 12 2007</pubDate></item><item><title>Zwei neue Geflügelpestopfer in Indonesien und Ägypten</title><description>In Indonesien und Ägypten gibt es jeweils ein weiteres Geflügelpestopfer zu beklagen. In Indonesien starb eine 24-jährige Frau nach sechs Tagen Krankheit an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1. Das teilte das Gesundheitsministerium in Jakarta mit. Die Zahl der Todesopfer stieg damit in dem asiatischen Land seit 2003 auf 94. Das ist nach den Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO fast die Hälfte der weltweit registrierten Todesfälle. In Ägypten erlag eine 25 Jahre alte Frau den Folgen einer Infektion mit dem Subtyp H5N1, wie derGesundheitsminister des Landes am 26. Dezember 2007 mitteilte.  Bei der Frau handelt es sich den Angaben zu Folge um das insgesamt 16. Todesopfer. Weltweit sind damit 211 Personen nachweislich an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus gestorben. Unterdessen sind auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Südrussland wegen des Ausbruchs der Geflügelpest vom Typ H5N1 über Weihnachten mehr als 600.000 Hühner gekeult worden. Der betroffene Betrieb liegt in der Region Rostow am Don, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzministeriums mitteilte. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:6433121891602190905::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,40634</link><pubDate>27 12 2007</pubDate></item><item><title>Dritter Fall von Geflügelpest in Brandenburg</title><description>In Brandenburg ist der dritte Fall von Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Nutzgeflügel nachgewiesen worden. Wie der zuständige Veterinär Matthias Rott mitteilte, sei eine private Hühnerhaltung mit 15 Tieren im Ortsteil Horst der Gemeinde Heiligengrabe-Blumenthal im Landkreis Ostprignitz-Ruppin betroffen. Der Halter habe den Verdacht auf Geflügelpest am Sonntag den Behörden gemeldet. Über Weihnachten sei dieser dann vom Referenzlabor, dem Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems, bestätigt worden. Die Hühner sowie 31 Tiere in der Nähe, die vom Besitzer des betroffenen Bestandes über dieFeiertage betreut worden waren, wurden getötet. Außerdem wurde eine Sperrzone von 3 km und eine Beobachtungszone von 10 km errichtet. Allein in der Beobachtungszone werden rund 150.000 Stück Nutzgeflügel gehalten. Mecklenburg-Vorpommern erklärte unterdessen die Landkreise Ludwigslust, Parchim, Müritz, Mecklenburg-Strelitz und Uecker-Randow sowie die Stadt Neubrandenburg zur Schutzzone mit Aufstallungspflicht. In Brandenburg war die Geflügelpest außer im Landkreis Ostprignitz-Ruppin bereits in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Oberhavel aufgetreten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/afp/20071226/tde-d-brandenburg-gesundheit-tiere-vogel-a4484c6.html</link><pubDate>27 12 2007</pubDate></item><item><title>Erneut H5N1 in Polen nachgewiesen</title><description>Im Norden Polens sind weitere Fälle der Geflügelpest nachgewiesen worden. Wie das Landwirtschaftsministerium in Warschau mitteilte, wies das staatliche Labor das Virus H5N1 in Proben von sechs Geflügelzuchtbetrieben im Dorf Sadlowo Parcele nach. Das Dorf befindet sich jedoch bereits innerhalb einer Sicherheitszone, dienach dem Virusnachweis auf einer Hühnerfarm im nahe gelegenen Zuromin eingerichtet worden war. Dem Ministerium zufolge sollen nun in der Region 200.000 Hühner aus vier Betrieben gekeult werden. Zuvor wurden bereits auf Grund der Geflügelpest bereits mehr als eine halbe Million Vögel gekeult. </description><link>http://de.news.yahoo.com/afp/20071223/tsc-polen-gesundheit-tiere-vogelgrippe-c2ff8aa_1.html</link><pubDate>24 12 2007</pubDate></item><item><title>Geflügel muss umgehend aufgestallt werden</title><description>Im Umkreis von 50 Kilometern um die von der Geflügelpest betroffenen Hühnerhaltung in Altglobsow in Brandenburg ist eine Aufstallung allen Geflügel erforderlich. "Im Zusammenhang mit dem am 15. Dezember 2007 im Brandenburgischen Oberhavelkreis festgestellten Geflügelpestfall in einer Hausgeflügelhaltung darf im Umkreis von 50 Kilometern zunächst keine Ausnahme vom Aufstallungsgebot mehr erteilt werden." Dies ergebe sich aus der neuen Geflügelpest-Verordnung des Bundes, wie der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus am Freitag mitteilte. In den hiervon berührten Gebieten der Landkreise Mecklenburg-Strelitz, Müritz und Demmin sowie der kreisfreien Stadt Neubrandenburg muss das Geflügel ab sofort aufgestallt werden. "Die Festlegung gilt bis zur Aufhebung der Schutzmaßregeln in den Landkreisen Mecklenburg-Strelitz und Oberhavel und wird voraussichtlich bis zum 15. Januar 2008 andauern.</description><link>http://www.lu.mv-regierung.de/frame_presse.htm</link><pubDate>24 12 2007</pubDate></item><item><title>Weiterer Geflügelpestverdacht in Brandenburg</title><description>Im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark besteht der dringende Verdacht, dass in einer privaten Hühnerhaltung die Geflügelpest ausgebrochen ist. Dies berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ). Nach ersten Untersuchungen des Landeslabors Brandenburg sprach der Kreisveterinär Hans-Georg Hurttig den Verdacht aus. Mit den Ergebnissen der amtlichen Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wird heute gerechnet. Der Hühnerhalter inAltbensdorf hatte nach dem Tod von Tieren das Veterinäramt benachrichtigt, dass dann die weiteren Untersuchungen unter den 30 Tieren einleitete. Mittlerweile wurde die gesamte Gemeinde zum Geflügelpestsperrbezirk erklärt. Sofern der Fall bestätigt wird, handelt es sich bereits um den zweiten Geflügelpestfall in einer privaten Hühnerhaltung in Brandenburg in diesem Monat. Der erste Fall war am vergangenen Wochenende im Landkreis Oberhavel aufgetreten.</description><link>http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11094898/60889/Alle_Ortsteile_zur_Verdachts_Sperrzone_erklaert_Heute_Gewissheit.html</link><pubDate>21 12 2007</pubDate></item><item><title>Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommen veröffentlicht Geflügelpestalarmplan</title><description>Auf Grund des jüngsten Ausbruchs der Geflügelpest vom Typ H5N1 in einer Hühnerhaltung in Brandenburg hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern im Internet neue bzw. überarbeitete Merkblätter zur Geflügelpest bereit gestellt. Außerdem wurde ein aktualisierter Geflügelpestalarmplan veröffentlicht.Weiterhin sind auf den Internetseiten des Ministeriums Ausführungen zu Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen für spezielle Zielgruppen wie beispielsweise Eltern und Erzieher oder Halter von Haustieren sowie Links zu weiterführenden Informationsangeboten veröffentlicht, wie Minister Dr. Till Backhaus am Mittwoch mitteilte. </description><link>http://www.lu.mv-regierung.de/frame_presse.htm</link><pubDate>20 12 2007</pubDate></item><item><title>Erstmals H5N1 in Benin nachgewiesen</title><description>In Benin ist erstmals das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Bereits Anfang Dezember hatte Benin zwei Verdachtsfälle an das Internationale Tierseuchenamt (OIE) gemeldet. Damals waren 100 Stück Geflügelverendet und 245 weitere Tiere getötet worden. Benin ist von Nigeria, Niger, Togo und Burkina Faso umgeben. In allen diesen Ländern wurde der Erreger in den vergangenen zwei Jahren nachgewiesen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>20 12 2007</pubDate></item><item><title>Mayanmar meldet erste H5N1-Infektion beim Menschen</title><description>Nachdem in der letzten Woche Pakistan die erste Infektion eines Menschen mit dem Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 gemeldet hatte, hat jetzt auch Maynmar einen Fall offiziell bestätigt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet. Betroffen sei ein siebenjähriges Mädchen, das im Rahmen von Routineuntersuchungen nach einemAusbruch der Erkrankung beim Geflügel untersucht wurde. Das Mädchen entwickelte Fieber und Kopfschmerzen am 21. November. Sie wurde am 27. November in einem Krankenhaus aufgenommen. Mittlerweile ist das Mädchen wieder gesund.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2007_12_14/en/index.html</link><pubDate>17 12 2007</pubDate></item><item><title>Weitere Untersuchungen auf Geflügelpest in Brandenburg ergebnislos</title><description>Das Landeslabor Brandenburg hat weitere Proben untersucht, um Aufschluß über eine mögliche Ausbreitung der Geflügelpest vom Typ H5N1 zu gewinnen, die am Wochenende im LandkreisOberhavel (Brandenburg) bei einer privaten Hühnerhaltung nachgewiesen worden war. Alle bisher untersuchten Proben erbrachten nach Angaben des Landeslabors keine weiteren Fälle.</description><link>http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11090762/2242247/Labor_findet_keine_weiteren_Vogelgrippe_Viren_Weitere_Kontrollen.html</link><pubDate>17 12 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Brandenburg</title><description>In dem Betrieb eines privaten Halters im brandenburgischen Landkreis Oberhavel wurde das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen. Die elf Hühner des Betriebes wurden umgehend getötet und um den Betrieb wurde ein Sperrzone mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet. DasFriedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems hat den Befund des brandenburgischen Landeslabors mittlerweile bestätigt. Dem Besitzer war der plötzliche Tod von fünf Tieren aufgefallen.  Er hatte darufhin den Amtsttierarzt benachrichtigt, der die weiteren Maßnahmen einleitete.</description><link>http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11090620/492558/Vogelgrippe_in_Brandenburg_ausgebrochen.html</link><pubDate>16 12 2007</pubDate></item><item><title>Erstmals Menschen in Pakistan an H5N1 erkrankt</title><description>In Pakistan sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Landes erstmals Menschen am Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 erkrankt. Die beiden betroffenen Personen waren Brüder und verstarben am Montag an derInfektion. Die beiden arbeiteten auf einer Geflügelfarm. Informationen zur Geflügelpestsituation auf dem Betrieb liegen allerdings bislang nicht vor. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:2972837471373145172::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,40441</link><pubDate>14 12 2007</pubDate></item><item><title>Drei Varianten des Geflügelpest-Virus erreichten Deutschland</title><description>Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) haben verschiedene Isolate des in Deutschland gefundenen Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 genauer untersucht und dabei drei verschiedene Varianten gefunden. Daraus folgern sie, dass das Virus über drei verschiedene Wege nach Deutschland kam. Zwei Varianten wurden im Jahr 2006 nach Deutschland gebracht. Dabei handelt es sich um einen "nördlichen" und einen "südlichen" Subtyp. DieseBezeichnungen richten sich nach dem vorwiegenden Auftreten der jeweiligen Variante in Deutschland. Diese beiden Varianten zeigen eine deutliche Verwandschaft zu den im südlichen und zentralen Russland vorgefunden Typen. Die dritte Variante ist erst in diesem Jahr nach Deutschland gekommen. Über ihren Ursprung ist bisher nichts bekannt, wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Veterinary Microbiolgy" berichten.</description><link>http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6TD6-4PXM6BC-2&amp;_user=616288&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;view=c&amp;_acct=C000032378&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=616288&amp;md5=dd4a790d679</link><pubDate>12 12 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest breitet sich in Polen aus</title><description>Polen meldet einen weiteren Geflügelpestfall bei Nutzgeflügel. Die aviäre Influenza vom Typ H5N1 ist nun auch auf einer Hühnerfarm in der Gemeinde Biezun nordwestlich von Warschau nachgewiesen worden, wie die polnische Chefveterinärin Ewa Lech am Sonntag in Warschau mitteilte. Rund 110.000 Legehennen müssen nun gekeult werden. Zudem seien 100.000 Eier sichergestellt worden. EinigeProdukte aus dem Betrieb seien jedoch bereits in den Handel gelangt. Das Gebiet gilt als bedeutsames Geflügelzuchtrevier. Um den betroffenen Aufzuchtbetrieb bei Zuromin sei eine Schutz- und Überwachungszone eingerichtet worden. Vor einer Woche war die Geflügelpest erstmals in Polen bei Nutzgeflügel auf zwei Höfen bei Plock nachgewiesen worden. Dort mussten rund 4.000 Puten gekeult werden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/afp/20071209/tpl-polen-gesundheit-tiere-vogelgrippe-ee974b3.html</link><pubDate>11 12 2007</pubDate></item><item><title>Patient verstirbt in China an H5N1 ohne Kontakt zu Geflügel</title><description>In China ist ein Patient an dem hochpathogenen Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 gestorben, wie die chinesische Agentur Xinhua berichtet. Nach Angaben der Behörden hatte der Mann keinerlei Kontakt zu totem Geflügel. Auch seiin der Region der Erreger momentan nicht aktiv. Die Behörden haben alle Personen, die mit dem Verstorbenen Kontakt hatten, mittlerweile unter medizinischer Beobachtung. Jetzt soll die Quelle der Infektion abgeklärt werden.</description><link>http://news.xinhuanet.com/english/2007-12/03/content_7187514.htm</link><pubDate>03 12 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Polen</title><description>In Polen ist die Geflügelpest vom Typ H5N1 auf zwei Putenfarmen nachgewiesen worden, wie Vertreter der Behörden gegenüber Vertretern der Medien berichteten. Zunächst bestand der Verdacht, dass auch ein dritter Betrieb betroffen sei. DieserVerdacht hat sich aber nicht bestätigt. Die betroffenen Betriebe befinden sich nordwestlich der Hauptstadt Warschau. Insgesamt sollen rund 4.000 Stück Geflügel getötet werden, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. </description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L0136861.htm</link><pubDate>03 12 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest zurück in Rumänien</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 ist zurück in Rumänien. Zuletzt war sie dort im Sommer 2006 nachgewiesen worden, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Aktuell betroffen ist eineHinterhofhaltung mit 80 Stück Geflügel, von denen 31 Tiere verendet sind. Die übrigen Tiere des Bestandes wurden getötet. </description><link>http://www.oie.int/eng/info/en_urgences.htm</link><pubDate>29 11 2007</pubDate></item><item><title>Weiterer Geflügelbetrieb in Großbritannien wird gekeult</title><description>In Großbritannien wurde ein fünfter Betrieb als "gefährdeter Betrieb" deklariert, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Die Einstufung des Betriebes erfolgte nach epidemiologischen Untersuchungen, die nach demAusbruch der Geflügelüpest vom Typ H5N1 durchgeführt wurden. Das Geflügel auf dem Betrieb - rund 68.000 Tiere - wird umgehend gekeult. Der Betrieb liegt innerhalb der bereits ausgewiesenen Überwachungszone.</description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-1112.htm</link><pubDate>22 11 2007</pubDate></item><item><title>2. Geflügelpestfall in Großbritannien</title><description>In Großbritannien ist ein zweiter Fall der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 nachgewiesen worden, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Betroffen ist einer der vier Betriebe, auf denen alle Tiere getötet werden sollten, da dort auch Personal tätig war, das auf dem zuerstbetroffenen Betrieb arbeitete. Dort wurden die Keulungen bereits am vergangenen Sonnabend abgeschlossen. Klinische Anzeichen für eine Erkrankung lagen auf dem Betrieb nicht vor, so dass die Behörden davon ausgehen, dass sich die Infektion noch in einem frühen Stadium befand. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/2007/071119b.htm</link><pubDate>20 11 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Großbritannien erfordert weitere Keulungen</title><description>Wie das britische Landwirtschaftsminsiterium (DEFRA) mitteilt wird in vier weiteren Betrieben innerhalb der Restriktionszone alles Geflügel getötet, nachdem in einem benachbarten Betrieb die Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen worden war. Nach Angaben des DEFRA wurde der Erregerauf den vier Betrieben bisher nicht nachgewiesen. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da nach Angaben des Betreibers auf allen Betrieben auch Personal des betroffenen Betriebes eingesetzt wurde. Auf den vier Betrieben werden insgesamt 22.000 Puten aus Freilandhaltung getötet.</description><link>http://www.defra.gov.uk/news/2007/071114b.htm</link><pubDate>16 11 2007</pubDate></item><item><title>H5N1 in Großbritannien bestätigt</title><description>Weitere Laboruntersuchungen haben das Vorhandensein des Erregers der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1  in einem Putenbetrieb bestätigt, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Weitere Untersuchungen sollen möglicherweise Aufschluss über die Herkunft des Erregers bringen. Unterdessen wurden um denbetroffenen Betrieb die Sicherheits- und Überwachungszone mit einem Radius von drei bzw. zehn Kilometern eingerichtet. Eine weitere Zone, in der Beschränkungen gelten und die den gesamten Bereich Suffolk sowie weite Bereiche von Norfolk umfassen, wird von den Behörden eingerichtet. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-1112.htm</link><pubDate>14 11 2007</pubDate></item><item><title>Gefügelpest vom Typ H5 in England</title><description>In Großbritannien wurde auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, der rund 5.000 Puten hält, die Geflügelpest vom Typ H5 nachgewiesen, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Ob essich um den Subtyp H5N1 handelt, muss durch weitere Laboruntersuchungen abgeklärt werden. Die Behörden haben um den betroffenen Betrieb in Suffolk Sperr- und Überwachungszone mit einem Radius von drei bzw. zehn Kilometern eingerichtet. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-1112.htm</link><pubDate>13 11 2007</pubDate></item><item><title>Weiteres Vogelgrippe-Opfer in Indonesien</title><description>In Indonesien gibt es ein weiteres Opfer der Vogelgrippe zu beklagen. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte, ist ein 31 Jahre alter Mann aus der Provinz Sumatra an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. Damit stieg die Zahl der "Vogelgrippe-Opfer" in Indonesien auf 91 an.Weltweit sind damit 206 Tote zu beklagen. Seit 2003 wurden insgesamt 335 Vogelgrippe-Fälle von der Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt. Bislang ist noch unklar, ob der jüngste Verstorbene ebenfalls Kontakt zu krankem Geflügel hatte. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:16638523656425832893::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,40028</link><pubDate>12 11 2007</pubDate></item><item><title>Neuer Fall von H5N1 in Indonesien</title><description>In Indonesien ist ein neuer Fall der Vogelgrippe beim Menschen bestätigt worden. Betroffen ist ein 12-jähriger Junge aus dem Tangerang Distrikt der Provinz Banten, der sich gegenwärtig im Krankenhaus befindet. Der Junge hatte wenige Tage zuvor direkten Kontakt zu totem Geflügel.Dies ist der 109. bestätigte Vogelgrippe-Fall in Indonesien. 87 der infizierten Personen haben die Infektion nicht überlebt. Weltweit sind bislang 201 Menschen an der Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 gestorben.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2007_10_12/en/index.html</link><pubDate>15 10 2007</pubDate></item><item><title>Stallhaltungspflicht in Risikogebieten beachten</title><description>Der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Back-haus (SPD), hat nochmals aus gegebenem Anlass an alle Geflügelhalter appelliert, ab 1. Oktober die Stallhaltungspflicht für Geflügel in Risikogebieten strikt einzuhalten. Das Friedrich-Loeffler-Institut schätzt auf Grund des Seuchengeschehens der letzten Monate in Deutschland und verschiedenen Nachbarländern sowie der dabei aufgetretenen weiten geografischen Verbreitung des Erregers das Risiko des Eintrags von HPAIV H5N1 über Wildvögel in Hausgeflügelbestände als hoch ein. Die rechtlichen Vorgaben zur Bekämpfung derGeflügelpest sehen ein generelles Aufstallungsgebot für Deutschland vor. Ausnahmen davon sind möglich, jedoch nur dann, wenn es sich nicht um Risikogebiete handelt. Dies sind insbesondere Küsten- und Binnengewässerbereiche, in denen auf Grund der Erfahrungen und Beobachtungen der letzten Jahre Wildvögel in hoher Konzentration vorkommen. Backhaus weist darauf hin, dass die Haltung in "Großvolieren" (nach oben dichte Abdeckung, seitlicher Schutz gegen Vogeleinflug) oder vergleichbaren Schutzvorrichtungen auch in Risikogebieten weiterhin erlaubt sei.</description><link>http://www.mvnet.de/cgi-bin/pressesuch/presse_steuer.pl</link><pubDate>10 10 2007</pubDate></item><item><title>Schneller Geflügelpestnachweis</title><description>Der schnelle Nachweis der Aviären Influenza beim Geflügel ist einer der wichtigsten Punkte, um schnell die richtigen Maßnahmen zur Eindämmung der Erkrankung ergreifen zu können. Bei herkömmlichen Untersuchungen dauert es mehrere Tage, bis endgültige Ergebnisse vorliegen. Wissenschaftler des  Georgia Institute of Technology (USA) haben jetzt einen Biosensor entwickelt, der den Nachweis bereits innerhalb weniger Minuten ermöglicht. Das Prinzip des Biosensors beruht darauf, dass die Oberfläche mit Antikörpern beschichtet ist, die spezifisch sind für Proteine, die auf der Oberfläche der Viren lokalisiert sind. Der Biosensor ermöglicht auch eine Unterscheidung einzelner Virustypen. Er wurde an den Viren der Typen H7N2 und H7N3, diebereits für Erkrankungen beim Geflügel verantwortlich waren, getestet. Ein drittes Virus wurde als Kontrollstamm verwendet. Nachdem die Oberfläche des Sensors so modifiziert worden war, dass nur die beiden gewünschten Typen identifizierbar waren, wurde das Vorhandensein des Kontrollvirus auch dann nicht angezeigt, wenn es in großen Mengen im Untersuchungsmaterial vorhanden war. Momentan ist der Biosensor noch nicht reif für den Feldeinsatz. Erste Feldtests sollen in ca. zwei Jahren durchgeführt werden. Bis dahin soll die Größe des Prototyps auf die einer Brotbüchse reduziert werden und die Analysesoftware soll benutzerfreundlicher gestaltet werden. </description><link>http://www.gatech.edu/news-room/release.php?id=1522</link><pubDate>02 10 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H7N3 in Kanada</title><description>In Saskatchewan (Kanada) ist auf einem Geflügelbetrieb die hoch pathogene aviäre Influenza (HPAI) vom Typ H7N3 nachgewiesen worden. Wie die Canadian Food Inspection Agency (CFIA) mitteilte, werden alle Tiere des Betriebes getötet. Üblicherweise wird auch alles Geflügel im Umkreisvon einem Kilometer um den betroffenen Betrieb getötet. Allerdings scheint in diesem Fall in diesem Umkreis kein weiteres Geflügel vorhanden zu sein. Der Erreger des Typs H7N3 verursacht normalerweise keine schwerwiegenden Erkrankungen beim Menschen. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/corpaffr/newcom/2007/20070927e.shtml</link><pubDate>28 09 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H5N2 in Portugal</title><description>In Portugal ist erstmals der Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N2 beim Geflügel nachgewiesen worden, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Der Erreger gehört zuden gering pathogenen Influenza-Erregern. Betroffen sind fast 70.000 Stück Geflügel, die bis zum 23. September 2007 getötet werden sollen.</description><link>http://www.oie.int/eng/info/en_urgences.htm</link><pubDate>19 09 2007</pubDate></item><item><title>EU sieht Entwicklung eines Geflügelpestimpfstoffes optimistisch</title><description>Die EU sieht sich bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Aviäre Influenza vom Typ H7N1 auf einem guten Weg. Erste Tests an Freiwilligen haben gezeigt, dass der Impfstoff sicher ist und von den Probanden gut toleriert wird. Bei dem hier verwendeten Erreger handelt es sich nicht um das Virus vom Typ H5N1, das momentan in Asien grassiert und zuletzt in Bayern zur Keulung von mehr als 300.000 Enten führte. Es handelt sich um den Erreger vom Typ H7N1, der in der Vergangenheit beim Geflügel auftrat. Bei diesem Virus besteht die Gefahr, dass es auf den Menschen übertragen und unter Menschen weitergegeben wird. Für dieArbeit im Labor war der Erreger daher zu gefährlich. Deshalb wurde er gentechnisch modifiziert und in Zelllinien und nicht wie sonst üblich in Eiern vermehrt. Die Wissenschaftler aus Großbritannien, Italien, Norwegen und Frankreich wollen jetzt daran arbeiten, die Immunantwort auf den Impfstoff zu verstärken. Zudem hat die EU-Kommission bekanntgegeben, dass mit 11 Projekten Vertragsverhandlungen aufgenommen werden sollen. Diese 11 Projekte waren aus 44 eingereichten Projekten zur weiteren Forschung an der Influenza ausgewählt worden und sollen mit insgesamt 27 Millionen Euro gefördert werden.</description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1298&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>12 09 2007</pubDate></item><item><title>Schon 200 Vogelgrippe-Opfer</title><description>Mittlerweile sind weltweit 200 Menschen an der Infektion mit dem Aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. Dabei hat Indonesien die meisten Opfer zu beklagen. Das letzte Opfer und gleichzeitig der 200. Tote war ein 33-jähriger Indonesier, der am 6. September verstorben ist.Das gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt. Damit sind alleine in Indonesien 85 Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Vietnam hat bislang 46, Thailand 17, China 16 und Ägypten 15 Toten zu beklagen. Aus der Türkei sind bislang vier offizielle Todesfälle bekannt. </description><link>http://www.who.int/csr/don/2007_09_10/en/index.html</link><pubDate>11 09 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest im Landkreis Schwandorf amtlich festgestellt</title><description>Im Landkreis Schwandorf (Bayern), in dem über das Wochenende bereits mehr als 200.000 Enten getötet wurden, ist die Geflügelpest jetzt amtlich festgestellt worden. Wie der Landkreis am Montagabend mitteilte, haben weitere Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems das Vorhandensein des Erregers der Aviären Influenza vom Typ H5N1 eindeutig bestätigt. Der Landkreis hat eine Allgemeinverfügung erlassen, durch die um die vermutlichen Ausbruchsbereiche in Nittenau und Bruck ein Sperrgebiet mit einemRadius von drei Kilometern eingerichtet wird. Zudem werden ein Beobachtungsbereich und eine Kontrollzone mit einem Radius von zehn bzw. dreizehn Kilometern ausgewiesen. Im gesamten Sperrbezirk gilt eine umfassende Stallhaltungspflicht. Der Landkreis weist ferner daraufhin, dass die Feststellung der Erkrankung keinerlei Auswirkung auf die Keulungen in den Betrieben in Trumling und Hofing hat. Die Keulungen sollen dort bis Montag abend um 22:00 Uhr abgeschlossen werden.</description><link>http://www.landkreis-schwandorf.de/</link><pubDate>11 09 2007</pubDate></item><item><title>Keulung von 205.000 Enten in der Oberpfalz</title><description>Nachdem in Bayern in Landkreis Erlangen-Hoechstadt nach dem Nachweis der Aviären Influenza vom Typ H5N1 bereits 160.000 Stück Geflügel getötet wurden, mussten die Tötungsaktionen in der Oberpfalz fortgesetzt werden. Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks (BR) sollten dort rund 205.000 Enten in zwei Betrieben getötet werden. Wie der BR berichtet, wurde die Erkrankung in keinem der Betriebe, die 25.000 bzw.180.000 Enten hielten, eindeutig nachgewiesen. Die Tötungen sollen heute abgeschlossen werden. Die beiden Betriebe sind Zweigstellen des Betriebes aus Wachenroth, wo die Erkrankung zuerst nachgewiesen wurde. In den Proben der Betriebe wurden bei einigen Tieren Antikörper gegen das Virus der Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen. </description><link>http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/vogelgrippe/index.xml</link><pubDate>10 09 2007</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpestverdacht bei Wildenten in Bayern</title><description>Am Ismaninger Speichersee im Landkreis Erding in Bayern sind am Wochenende erneut zehn tote Enten gefunden worden. Es besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Geflügelpest-Virus vom Typ H5N1. Die Kadaver wurden zur Untersuchung in das Landesamt für Gesundheit undLebensmittelsicherheit Erding gebracht, wie das Landratsamt am Dienstag mitteilte. Die Ergebnisse sollen noch diese Woche vorliegen. Bereits Anfang August war am gleichen See der Erreger bei drei toten Enten festgestellt worden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/ap/20070904/twl-neuer-vogelgrippeverdacht-in-bayern-1be00ca.html</link><pubDate>05 09 2007</pubDate></item><item><title>Untersuchungen in Erlangen-Höchstadt brachten keine weiteren Geflügelpestfälle</title><description>Der Landkreis Erlangen-Höchstadt teilt mit, dass die Untersuchungen des Nutzgeflügels im 3-km-Sperrgebiet um den von der Geflügelpest vom Typ H5N1 betroffenen Betrieb abgeschlossen wurden. Insgesamt wurden in rund 90 Betrieben 1.300 Tiere untersucht. Zusätzlich wurden von Tieren in reinen Wassergeflügel-Haltungen Proben entnommen. Bisher ergaben die Untersuchungenkeine weiteren positiven Fälle. Im betroffenen Entenzuchtbetrieb wurde unterdessen die Grobdesinfektion der Räumlichkeiten abgeschlossen und mit der Feindesinfektion begonnen. Die betroffene Firma hat darüber hinaus Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen. </description><link>http://www.erlangen-hoechstadt.de/</link><pubDate>05 09 2007</pubDate></item><item><title>Weitere Keulungen wegen Geflügelpest</title><description>In Bayern sind wegen des Ausbruchs der Geflügelpest knapp 500 weitere Tiere zweier Kontaktbetriebe innerhalb der epidemiologischen Einheit gekeult worden. Das teilte das Landratsamt Erlangen-Höchstadt am Donnerstag mit. Proben der gekeulten 460 Tiere werden jetzt vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riemsuntersucht. Mit den Ergebnissen ist jedoch erst in ein paar Tagen zu rechnen. Nach den EU-Richtlinien ist ein Umkreis bis zu 500 Metern als epidemiologische Einheit mit dem betroffenen Betrieb zu betrachten, wodurch eine Keulung der Tiere unvermeidbar sei, so ein Sprecher des Landratsamtes.</description><link>http://www.erlangen-hoechstadt.de/</link><pubDate>31 08 2007</pubDate></item><item><title>Entenfleisch aus Bayern in Hessen beschlagnahmt</title><description>In Hessen sind mehr als 1,5 Tonnen Fleisch aus dem von Geflügelpest betroffenen Entenmastbetrieb im bayerischen Erlangen beschlagnahmt worden. Wie der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Donnerstag berichtete, hatte der betroffene Betrieb aus dem Raum Erlangen tief gekühlte Enten aneinen Fleisch verarbeitenden Betrieb in den Landkreis geliefert. Die Ware sei noch komplett vorhanden, es sei nichts verzehrt worden oder in den Handel gelangt. Die Behörden ordneten an, das Entenfleisch in der Tierkörperbeseitigungsanstalt zu vernichten. Die Kosten muss der Betrieb tragen. </description><link>http://www.ladadi.de/Mitteilungen.62.0.html?&amp;tx_nfddtab_pi1[showUid]=3303&amp;no_cache=1</link><pubDate>30 08 2007</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza im Fokus des Journals of Wildlife Diseases</title><description>Das Fachjournal Wildlife Diseases (JWD) hat seine Juli-Ausgabe ganz der Aviären Influenza bei Wildvögeln und Nutzgeflügel gewidmet. Insgesamt informieren 14 Artikeln namhafter Wissenschaftler unter anderem über das Virus, seine Verbreitung und Pathogenität sowie über Epidemiologie undDiagnostik der aviären Influenza. Weiterhin werden die Gefahren des Eintrags des hochpathogenen Virus in Nutzgeflügelbestände besprochen und über in der EU durchgeführten Überwachungsprogramme, Präventionsmaßnahmen und das Seuchenmanagement berichtet. </description><link>http://www.jwildlifedis.org/content/vol43/3_Supplement/index.dtl</link><pubDate>28 08 2007</pubDate></item><item><title>328 Fälle von Aviärer Influenza bei Wildvögeln in den letzten zwei Monaten</title><description>Zwischen dem 24. Juni und dem 27. August diesen Jahres wurde in Deutschland bei insgesamt 328 Wildvögeln der Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen, wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mitteilte. Besonders viele Nachweise ergaben sich bei Tieren, die an einem Stausee gefunden wurden, der in den Ländern Sachsen-Anhalt und Thüringenliegt. Hier wurden 290 Fälle nachgewiesen. Auch auf Grund der neuen Fälle bei Wildvögeln wird das Risiko einer Übertragung von Wildvögeln auf Hausgeflügel vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems als hoch eingeschätzt. Eine Übersichtskarte mit den letzten Fällen bei Wildvögeln und Hausgeflügel steht auf den Internetseiten des BMELV zur Verfügung.</description><link>http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/07-SchutzderTiere/Tierseuchen/Vogelgrippe/SituationVogelgrippe.html__nnn=true</link><pubDate>28 08 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Entenbetrieb in Bayern</title><description>In einem Geflügelzuchtbetrieb in Wachenroth (Landkreis Erlangen Höchstadt) ist am Sonnabend das Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Umgehend wurden um den Betrieb Sperrbezirk (Radius 3 Kilometer), Beobachtungsgebiet (10 km) umd Kontrollzone (13 km) eingerichtet. Alle 160.000 Enten des Betriebes werden gekeult. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) unter Berufung auf das bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (STMUGV) berichtet, handelt essich um die bislang größte in Deutschland durchgeführte Keulungsaktion. Unterdessen läuft die Suche nach der Infektionsquelle auf Hochtouren. Der Leiter des zuständigen Kreisveterinäramtes nannte als eine mögliche Infektionsquelle verunreinigtes Stroh. Das im Betrieb benutzte Stroh stammte von umliegenden Flächen und könnte mit Kot infizierter Wildvögel verunreinigt worden sein. Der betroffene Betrieb lag in einem Risikogebiet. Hier hat die 2006 erlassene Stallhaltungspflicht durchgängig gegolten. </description><link>http://www.erlangen-hoechstadt.de/</link><pubDate>27 08 2007</pubDate></item><item><title>Immer noch Geflügelpestfälle bei Wildvögeln in Deutschland</title><description>An der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt ist die Geflügelpest mittlerweile bei mehr als 300 toten Wildvögeln nachgewiesen worden. Wie ein Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums mitteilte, seien auf der Thüringer Seite des Stausees Kelbra am Kyffhäuser-Gebirge bislang 106 tote Vögel positiv auf das Virus H5N1 getestet worden. Auf dem zu Sachsen-Anhalt gehörenden Seegebiet wurden bereits mehr als 200 H5N1-infizierte Vogelkadaver gefunden. Der erste Geflügelpestfall war in derTalsperre Kelbra Anfang Juli diesen Jahres festgestellt worden. Auch in Frankreich wurde ein neuer Fall der Geflügelpest bei Wildvögeln nahe der deutschen Grenze gefunden. In der Gemeinde Diane-Capelle seien vier Enten an dem Erreger H5N1 verendet, wie die Präfektur in Metz mitteilte. Ende Juli waren in derselben Gemeinde bereits zwei Schwäne an Vogelgrippe gestorben. Die Präfektur wies darauf hin, dass es sich um vereinzelte Fälle bei wild lebenden Vögeln handele, wie Agrarheute.com berichtet.</description><link>http://www.agrarheute.com/index.php?redid=172795</link><pubDate>17 08 2007</pubDate></item><item><title>Deutsche nur wenig besorgt wegen Geflügelpest</title><description>Die Deutschen haben vor der Geflügelpest weniger Angst als andere Nationen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Forschungsgruppe Ipsos. Daraus geht hervor, dass "nur" etwa die Hälfte (49%) der Deutschen wegen der Geflügelpest besorgt ist. In den USA sind es 58 Prozent, in Großbritannien 77 Prozent, in Thailand (77%), in Ägypten (84%) und in Saudi Arabien sogar 85 Prozent der Befragten. Doch obgleich die Deutschen nicht sonderlich besorgt wegen der Geflügelpest sind, haben doch viele Verbraucher auch in Deutschland ihr Essverhalten geändert. So würden 13 Prozent der Konsumentenweniger Putenfleisch und weniger Eier essen. Auch hätten sie den Konsum von Hähnchenfleisch eingeschränkt. Auf der anderen Seite hält sich in Deutschland auch die Sorge um das Erkranken von Familienmitgliedern am H5N1-Virus in Grenzen. Nur gut jeder Dritte (38%) äußert seine Besorgnis in dieser Richtung. Auch in den anderen westeuropäischen Befragungsländern, sowie in Kanada und den USA, fühlt man sich und seine Familie in dieser Hinsicht relativ sicher. Für die repräsentative Studie im Mai und Juni 2007 wurden 8.366 Menschen in acht Ländern befragt. </description><link>http://knowledgecenter.ipsos.de/docdetail.aspx?c=1023&amp;sid=67F6B1C4-CC4A-4636-A948-1860CB7A00B1&amp;did=f729f50d-ea87-4df8-a5ed-4dbb301b79d8</link><pubDate>14 08 2007</pubDate></item><item><title>Wildvogel-Monitoring: positiver Verlauf, negative Ergebnisse</title><description>In Mecklenburg-Vorpommern wurden im ersten Halbjahr 2007 bereits 3.553 Wildvögel auf eine Infektion mit dem aviären Influenza-Virus untersucht. Alle Untersuchungsergebnisse fielen  negativ aus. Das teilte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus am Dienstag in Schwerin mit. Mehr als 90 Prozent der untersuchten Proben stammten aus Rügen, Ostvorpommern, Greifswald, Stralsund und Nordvorpommern sowie aus der Wismarbucht mit ihren Vogelinseln - Regionen, die während der Geflügelpestepidemie 2006 noch Sperrbezirke einrichten mussten. Im Rahmen der Überwachung von Nutzgeflügel wurden seit Jahresbeginn 2.869 Proben aus 214 Hausgeflügelbeständen untersucht. "Auch hier fielen die Untersuchungen auf H5N1 erfreulicherweise sämtlich negativ aus.Trotz dieser Ergebnisse bleibt dennoch ein Einschleppungsrisiko durch Wildvögel im Lande bestehen. Dies belegt unter anderem der jüngste Fall von Geflügelpest am Ismaninger Stausee bei München, bei dem es sich um ein wichtiges Durchzugs- und Rastgebiet für zahlreiche Wasservögel handelt", stellte der Minister heraus.Zu Beginn des Herbstvogelzuges werde das Monitoring noch intensiver fortgesetzt. "Im Mittelpunkt stehen die Beprobung der jagdbaren Enten- und Gänsearten sowie die Lebendbeprobung von Krähenarten aus dem östlichen bzw. nordöstlichen Raum. Insbesondere die Untersuchung der zuletzt genannten Arten ist wichtig, da diese Vögel über Risikogebiete fliegen oder sogar aus diesen stammen können", unterstrich Backhaus.</description><link>C:Dokumente und EinstellungenhenningAnwendungsdatenQualcommEudoraattachpresse_1186478773.htm</link><pubDate>07 08 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest bei Schwänen in Frankreich bestätigt</title><description>Der Verdacht auf eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 bei zwei tot aufgefundenen Schwänen im Osten Frankreichs hat sich bestätigt. Bei beiden Tieren konnte die Geflügelpest inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen werden, wie das französische Landwirtschaftsministerium mitteilte. Die Schwäne waren Ende der vergangenen Woche in Lothringen in der Ortschaft Diane Capelle unweit von Metz gefunden worden. In der Region nahe der deutschen Grenze waren bereits Anfang Juli diesen Jahresdrei Schwäne an der Geflügelpest verendet. Die Maßnahmen zum Schutz von Nutzgeflügel wurden daraufhin ausgeweitet. In Thüringen werden die vor sechs Wochen wegen ebenfalls tot aufgefundener Wildvögel mit H5N1 in der Region Frohburg eingerichteten Sperrbezirke dagegen am Wochenende wieder aufgelöst. Es habe in den vergangenen Wochen keinen Neufund eines infizierten Tieres gegeben, sagte Kreisveterinär Frank Vogel am Donnerstag. </description><link>http://de.news.yahoo.com/ap/20070731/twl-vogelgrippe-bei-schwnen-in-lothringe-1be00ca.html</link><pubDate>03 08 2007</pubDate></item><item><title>Erneut Verdacht auf Geflügelpest in Ostfrankreich</title><description>Im Osten Frankreichs sind erneut zwei tote Schwäne gefunden worden. Es wird befürchtet, dass die Tiere an der Geflügelpest verendet sind. Das teilte die Präfektur im lothringischen Metz am Montagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur AP mit. Erste Untersuchungen der Tiere, die am Sonntag in  der Ortschaft Diane Capelle gefunden worden sind, legten einenVerdacht auf eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus nahe. Ein entsprechendes Referenzlabor überprüft jetzt den Verdacht. Die Ergebnisse sollen Mittwoch vorliegen. Bereits Anfang Juli waren in der Gegend um den Fundort drei Schwäne gefunden worden, die an dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 verendet waren.  </description><link>http://de.news.yahoo.com/ap/20070730/twl-vogelgrippe-verdacht-in-lothringen-1be00ca.html</link><pubDate>31 07 2007</pubDate></item><item><title>H5N1 nach über einem Jahr in Indien zurück</title><description>In Indien ist eine Infektion von Geflügel mit dem Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Dies ist der erste Fall in Indien seit April 2006, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Der Ausbruch wurdein der östlichen Region des Landes bei so genanntem Hinterhofgeflügel festgestellt. In einer 5-km-Zone um den Ausbruchsherd wird jetzt alles Geflügel getötet. In einer 10-km-Zone werden zudem intensive Überwachungsmaßnahmen durchgeführt.</description><link>http://www.oie.int/wahid-prod/public.php?page=single_report&amp;pop=1&amp;reportid=5801</link><pubDate>27 07 2007</pubDate></item><item><title>Mittlerweile 38 Fälle von Aviärer Influenza bei Menschen in Ägypten</title><description>In Ägypten steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 infiziert haben, weiter an. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden mittlerweile 38 Fälle nachgewiesen, von denen 15tödlich endeten. Weltweit wurden nach Angaben der WHO inzwischen 319 Fälle nachgewiesen. 192 davon endeten für die Betroffenen tödlich. Die meisten Fälle (102) wurden in Indonesien nachgewiesen.</description><link>http://www.who.int</link><pubDate>26 07 2007</pubDate></item><item><title>Großbritannien sieht steigendes Geflügelpestrisiko</title><description>Die Veterinärbehörden Großbritanniens sehen für die nächsten Wochen ein steigendes Risiko des Eintrags der Geflügelpest vom Typ H5N1 auf die britischen Inseln, wie die Times berichtet. Die Behörden verweisen auf die letzten Fälle in Deutschland, Frankreich und der Tschechischen Republik und darauf, dass Experten weitere Fälle in den nächsten Monaten erwarten. Die größte Gefahr für Großbritannien gehe dabei von den Lachmöwen aus. Zwischen 50.000 und 100.000 Paare dieser Vögel brüten in der Tschechischen Republik, bevor sie diese in Richtung Westeuropa inklusive Großbritannien verlassen. Die Tiere könnten noch im Juli dasVereinigte Königreich erreichen. Eine weitere Gefahr geht von Wildenten aus, die im August nach Großbritannien zurückkehren könnten. Es wird geschätzt, dass in der Tschechischen Republik 25.000 bis 45.000 und in Deutschland 200.000 bis 400.000 Paare brüten. Momentan ist noch nicht klar, welche Vogelspezies das Virus verbreiten. An den Flughäfen werden auch verstärkt Kontrollen vorgenommen. Suchhunde sollen dabei illegale Importe von Geflügelfleisch und anderen Geflügelprodukten sowie Eiern aus betroffenen Regionen aufdecken.</description><link>http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/health/article2080596.ece^</link><pubDate>17 07 2007</pubDate></item><item><title>Neue Fälle von Geflügelpest in Nürnberg bestätigt</title><description>Die Zahl der an Geflügelpest verendeten Wasservögel im Nürnberger Stadtgebiet ist auf 16 angestiegen. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 bei einem Schwanund einer Stockente. Die beiden Tiere waren bereits vor drei Wochen tot am Wöhrder See gefunden worden. Damit wurde das Virus im Nürnberger Stadtgebiet bislang bei 13 Schwänen, zwei Wildgänsen und einer Ente nachgewiesen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/ddp/20070712/tpl-weitere-opfer-der-vogelgrippe-75b238e.html</link><pubDate>12 07 2007</pubDate></item><item><title>Zahl der Geflügelpest-Fälle in Nürnberg auf 13 gestiegen</title><description>Die Zahl der mit der Geflügelpest vom Typ H5N1 infizierten Wildvögel ist bis gestern auf 13 gestiegen, wie die Stadt Nürnberg mitteilte. Zuletzt hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems die Infektion von zwei Höckerschwänen bestätigt. Die beiden Tiere waren am 3. bzw. 5. Juli geborgenworden.  Bei einem weiteren, am 8. Juli tot geborgenen Schwan hat das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einen Virus vom Typ H5N1 nachgewiesen und diesen zur weiteren Typisierung an das FLI übermittelt.</description><link>http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_09023.html</link><pubDate>11 07 2007</pubDate></item><item><title>Japan verhängt Importverbot gegen deutsches Geflügel</title><description>Japan hat wegen des Ausbruchs der Geflügelpest  die Einfuhr von Geflügel aus Deutschland gestoppt. Deutschland ist nach Frankreich und Großbritannien der drittgrößte Exporteur von jungen Hühnern nach Japan. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums importierte Japan imvergangenen Jahr rund 114.000 Hühner aus deutschen Geflügelfarmen, wie Der Tagesspiegel am Dienstag berichtete. Im April 2006 war die Einfuhr von Geflügel aus Deutschland schon einmal wegen des Ausbruchs der Geflügelpest für vier Monate verboten worden.  </description><link>http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Vogelgrippe;art1117,2336144</link><pubDate>10 07 2007</pubDate></item><item><title>Neue Geflügelpest-Fälle</title><description>In Sachsen wurde bei zwei weiteren, tot aufgefundenen Wildvögeln eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 nachgewiesen. Infiziert war ein Haubentaucher im Muldentalkreis (Machern) und einen Schwan im Landkreis Torgau-Oschatz (Stadt Torgau). In beiden Fällen wurden jeweils ein Sperrbezirk (3-km-Radius) und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet und per Allgemeinverfügung bekannt gegeben. Darüber hinaus gab es am Wochenende auch in Bayern, Sachsen-Anhalt und Frankreich neue bestätigte Fälle in der Wildvogelpopulation, während aus Thüringen der erste Fall bei einer Hausgans gemeldet wurde. Die Untersuchung der daraufhin getöteten 1200 Stück Nutzgeflügel in einem 3-Kilometer-Radius um die betroffeneGeflügelhaltung hat jedoch keine Anzeichen für weitere Infektionen mit dem H5N1-Virus ergeben, wie die Ärztezeitung berichtet. Zum Schutz vor einer Ausbreitung der Geflügelpest waren in Thüringen 1200 Hühner, Gänse und Enten vorsorglich getötet worden. Die Behörden reagierten damit auf das deutschlandweit seit einem Jahr erste Auftreten des aggressiven Virustyps H5N1 bei Nutzgeflügel. "Die ausführlichen Untersuchungen werden bis Mittwoch dauern, aber es gibt keine Anhaltspunkte für eine weitere Ausbreitung", so der Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, Thomas Schulz. Die Stallpflicht wurde unterdessen auf den gesamten Landkreis Saalfeld- Rudolstadt ausgeweitet.</description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=details&amp;id=26815</link><pubDate>09 07 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest bei einer Hausgans in Thüringen</title><description>Nachdem am vergangenen Freitag in Thüringen bei einer Hausgans die Geflügelpest vom Typ H5N1 durch das Friedrich-Loeffler-Institut festgestellt worden war, wurde noch am gleichen Abend mit der Tötung von weiteren rund 1.000 Stück Geflügel begonnen, wie das thüringische Gesundheitsministerium bekannt gab. Betroffen ist ein Betrieb in Wickersdorf im Landkreis Saalfeld/Rudolstadt. Die Tötung des Geflügels wurde in einem Radius von drei Kilometern mittels Injektion durchgeführt. Da viele Kleintierhalter ihre Bestände nicht angemeldet hatten, mussten Ortskundige von Haus zu Haus gehen, damit auchalles Geflügel im Sperrbezirk gekeult werden konnte. "Wir hoffen, dass wir alle Tiere erwischt haben", erklärte ein Ministeriumssprecher. Die an der Geflügelpest erkrankte Hausgans sei vor vier Wochen von einer Farm in Schorba bei Jena gekauft worden. Umfangreiche Tests in dem dortigen Bestand hätten keine Anzeichen der Vogelgrippe ergeben. Daher sei es sehr wahrscheinlich, dass sich die Gans in Thüringen durch Wildvögel mit dem Virus angesteckt habe. </description><link>http://www.thueringen.de/de/tmsfg/aktuell/presse/27980/uindex.html</link><pubDate>09 07 2007</pubDate></item><item><title>Minister Backhaus ruft zu erhöhter Wachsamkeit wegen Geflügelpest auf</title><description>Dr. Till Backhaus (SPD), Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz von Mecklenburg-Vorpommern, warnt anlässlich der Ausbreitung der Wildvogelgeflügelpest in Deutschland und Mitteleuropa vor einer Einschleppung des Virus in die Nutzgeflügelbestände. Der bestätigte Fall aus Frankreich und der zusätzliche Verdachtsfall in Thüringen sprächen für eine erhebliche Ausbreitungstendenz. Gleichzeitig mahnte der Minister zu erhöhter Wachsamkeit. Es müsse alles darangesetzt werden, einen möglichen Erregereintrag in die Region so früh wie möglich zu erkennen. "Gehen Sie mit offenen Augen durch das Land und zeigen Sie Auffälligkeiten in der Wildvogelpopulation, aber auch beim Hausgeflügel unverzüglich bei den Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte an", so der dringende Appelldes Ministers an die Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns. Weil höhere Mortalitätsraten bei Vögeln im Sommer eher die Ausnahme seien, müsse man jetzt beim Auffinden toter Wildvögel von auffälligen Ereignissen ausgehen, die unbedingt einer Klärung zuzuführen sind, so der Minister weiter. "Früherkennung der Geflügelpest - sowohl bei Wildvögeln als auch bei Hausgeflügel - schützt vor gravierenden Auswirkungen einer Viruseinschleppung." Die Geflügelhalter - unabhängig von der Anzahl oder der Art der gehaltenen Tiere - forderte Backhaus auf, unbedingt die Biosicherheitsmaßnahmen wie Beschränkung des Tier- und Personenverkehrs, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen einzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein Kontakt zwischen Wild- und Hausgeflügel ausgeschlossen werde. </description><link>http://www.mvnet.de/cgi-bin/pressesuch/presse_steuer.pl?LW-MIN</link><pubDate>06 07 2007</pubDate></item><item><title>FLI ändert Risikoeinschätzung hinsichtlich Geflügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat wie bereits angekündigt seine Bewertung für die Einschleppung des Geflügelpestvirus in Nutzgeflügelbestände geändert. Das Risiko wurde von "mäßig" auf "hoch" hochgestuft. Der Grund sind die vermehrten Funde toter, an dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 verendeter Wildvögel in inzwischen bereits vier Bundesländern.Darüber hinaus sind in der letzten Tagen auch in der tschechischen Republik und in Frankreich Fälle bei Wildvögeln nachgewiesen worden. Diegenaue geographische Ausbreitung des Virus könne derzeit nicht abgeschätzt werden, so Prof. Thomas Mettenleiter, Präsident des FLI. Die Wissenschaftler des Instituts gehen jedoch von einem lokalen epidemischen Geschehen bei Wildvögeln am Stausee Kelbra an der Grenze von Thüringen zu Sachsen-Anhalt aus. Dort wurde das Virus bisher bei 39 der über 100 verendeten Schwarz- und Haubentauchern nachgewiesen. Die vollständige Risikobewertung und der aktuelle Lagebericht stellt das FLI in Kürze auf seiner Website bereit. </description><link>http://www.fli.bund.de</link><pubDate>06 07 2007</pubDate></item><item><title>H5N1-Verdacht in Geflügelbestand in Thüringen</title><description>In thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt besteht nach Angaben des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit in einem kleinen Geflügelbestand der Verdacht auf eine Infektion mit dem hoch pathogenen Geflügelpestvirus vom Typ H5N1. Bei einer verendeten Gans des Bestandes - der noch aus4 Gänsen und 5 Enten besteht - wurde ein Virus vom Typ H5 nachgewiesen. Ob es sich um den gefährlichen Erreger vom Typ H5N1 handelt, wird jetzt am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems abgeklärt. Ergebnisse werden für Freitag erwartet. </description><link>http://www.thueringen.de/de/homepage/presse/27949/uindex.html</link><pubDate>05 07 2007</pubDate></item><item><title>Zweiter H5N1-Fall in Thüringen</title><description>In Thüringen ist bei einem zweiten Wildvogel eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Bei dem zweiten Tier handelt es sich um einen Höckerschwan, der in der Talsperre Windischleuba im Kreis Altenburger Land tot aufgefunden worden ist. Das  teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Erfurt mit. Um den Fundort sei ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern ausgewiesen worden. Es gelte absolute Stallpflicht fürNutzgeflügel und ein Verbringungsverbot für Geflügel und Geflügelprodukte. Tierhalter im Sperrbezirk sind darüber hinaus verpflichtet, an Ein- und Ausgängen von Geflügelställen Matten auszulegen und diese mit einem wirksamen Desinfektionsmittel zu tränken. Anfang der Woche war bereits ein mit dem Virus infizierter Wildvogel an der Talsperre Kelbra im Grenzgebiet zu Sachsen-Anhalt gefunden worden. </description><link>http://www.xn--thringen-75a.de/de/tmsfg/aktuell/presse/27922/uindex.html</link><pubDate>05 07 2007</pubDate></item><item><title>H5N1-Verdacht bei Wildvögeln in Frankreich</title><description>Im Osten Frankreichs sind drei tote Schwäne gefunden worden, die jetzt auf eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 getestet werden. Das teilte das französische Agrarministerium am Dienstag mit. Erste Testergebnisse hätten einen Geflügelpestverdacht ergeben. Sicherheitshalber seien bereitsentsprechende Seuchenschutzmaßnahmen rund um den Fundort in der Gemeinde Assenoncourt im Departement Moselle ergriffen worden. Die endgültigen Ergebnisse des nationalen Referenzlabors AFSSA werden am  Donnerstag erwartet. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:9251896033784039556::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,38186</link><pubDate>04 07 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Thüringen bestätigt</title><description>Nach Bayern und Sachsen hat die Geflügelpest nun auch Thüringen erreicht. Bei einem toten Wildvogel ist das Virus H5N1 festgestellt worden, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Erfurt mitteilte. Um den Fundort an der Talsperre Kelbra im Kyffhäuserkreis ist ein Sperrgebiet mit drei Kilometern Radius eingerichtet worden, in dem eine absolute Stallpflicht für Geflügel gilt. Hunde und Katzen dürfen dort nicht frei umherlaufen. Geflügelbetriebe werden regelmäßig kontrolliert. Darüber hinaus gilt in den nächsten drei Wochen ein Verbringungsverbot von Geflügel und Geflügelprodukten. Tierhalter im Sperrbezirk sind verpflichtet, dass an den Ein- und Ausgängen von Geflügelställen Matten ausgelegt werden unddiese mit einem wirksamen Desinfektionsmittel getränkt werden. Betriebsfremde Personen dürfen Geflügelställe im Sperrgebiet nicht betreten. Feuchtgebiete, an denen sich Wildvögel sammeln, werden verstärkt nach verendeten Tieren abgesucht.Des Weiteren wurde eine Beobachtungszone mit einem Zehn-Kilometer-Radius eingerichtet. Bei dem toten Vogel handelt es sich um einen Schwarzhalstaucher, den ein Ornithologe am vergangenen Donnerstag an der Talsperre Kelbra entdeckt hatte. Da der Stausee ein von Vögeln dicht besiedeltes Rückzugsgebiet sei, müsse mit weiteren Fällen gerechnet werden, betonte das Erfurter Ministerium.</description><link>http://www.xn--thringen-75a.de/de/tmsfg/aktuell/presse/27891/uindex.html</link><pubDate>03 07 2007</pubDate></item><item><title>FLI veröffentlicht neue Risikoeinschätzung zur Gefügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine neue Risikoeinschätzung zur Einschleppung des Erregers der Aviären Influenza vom Typ H5N1 in die Hausgeflügelbestände veröffentlicht. Darin wird bestätigt, was Prof. Mettenleiter, der Präsident des FLI, bereits vor einigen Tagen gesagt hatte. Trotz des neuerlichen Nachweises des Virus bei Wildvögeln in Bayern und Sachsen hält das FLI daran fest, dass das Risiko eines Eintrages in Hausgeflügelbestände durch Wildvögel als mäßig einzuschätzen ist. Diese Einschätzung beruht darauf, dass momentan keine Anzeichen für eine ähnliche epidemiologischeVerbreitung des Virus bei Wildvögeln vorliegt wie im vergangenen Jahr. Als hoch wird dagegen das Risiko einer Einschleppung durch illegalen Handel aus Ausbruchsländern eingestuft. Diese Einstufung wird vorgenommen, weil das Risiko der Höhe nach nicht einschätzbar ist. Das Risiko eines Eintrags über den legalen Handel wird dagegen auf Grund bestehender Handelsbeschränkungen als vernachlässigbar eingestuft und das Risiko einer Einschleppung durch Personen- und Fahrzeugverkehr wird als gering eingestuft. Die ausführliche Risikoeinschätzung ist auf den Seiten des FLI nachlesbar.</description><link>http://www.fli.bund.de/1191.html?&amp;no_cache=1</link><pubDate>29 06 2007</pubDate></item><item><title>Risikoeinschätzung des FLI zur Geflügelpest bleibt unverändert</title><description>Trotz des Auftretens der Geflügelpest vom Typ H5N1 in Bayern und Sachsen sieht das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems momentan keinen Grund, die Risikoeinschätzung zu ändern. Das Risiko einer Übertragung von Wildvögel auf Nutzgeflügel wird weiterhin als mäßig eingeschätzt. Anhand der jetzt aufgetretenen Fälle kann nocht nicht abgeschätzt werden, ob es wie im Jahr 2006 zu einem verstärkten Auftreten derErkrankung kommt. Um Informationen über den Eintragsweg des Erregers zu erhalten, soll das Erbgut der in Bayern und Sachsen gefundenen Erreger genauer untersucht und mit den Erregern aus Tschechien und Ungarn verglichen werden. Das FLI weist daraufhin, dass das Monitoring verendet aufgefundener Wildvögel konsequent weitergeführt werden muss, um die Entwicklung der Situation weiter zu beobachten.</description><link>http://www.fli.bund.de/253.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=406&amp;cHash=11da06ab88</link><pubDate>28 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Hinweise zum Umgang mit toten oder verendeten Tieren</title><description>Nachdem die Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Wildvögeln  in Bayern und Sachsen wieder aufgetreten ist, haben Experten des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte e. V. (bpt) Hinweise zum Umgang mit toten oder verendeten Tieren veröffentlicht. Kranke oder verletzte Wildvögel dürfen auf keinen Fall mit den bloßen Händen angefasst werden. Mitleid mit dem Tier sollte hier nicht in Unvorsichtigkeit münden. Zudem sollte das zuständige Veterinäramt benachrichtigt werden, wenn tote oder verendeteVögel gefunden werden. In potentiellen Seuchengebieten sollte Hunde und Katzen kein Freilauf gewährt werden. Der bpt erneuert zudem die Kritik an der deutschen Seuchenbekämpfung. Die jetzt aufgetretenen Fälle würden zeigen, dass ein Eintrag des Virus in die Nutzgeflügelbestände nicht ausgeschlossen werden könne. Der bpt zeigt sich zudem überrascht, dass in den letzten Monaten die Einbindung der praktizierenden Tierärzte vor Ort in die Seuchenbekämpfung nicht erfolgt ist. </description><link>http://www.tieraerzteverband.de/cgi-local/wPermission.cgi?file=/wDeutsch/presse/meldungen/07_06_26_vogelgrippe.shtml?navid=last</link><pubDate>27 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Sachsen bestätigt</title><description>Der Geflügelpest in Sachsen im Landkreis Leipziger Land hat sich bestätigt, wie das Sächsische Ministerium für Soziales (SMS) mitteilte. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat bei den drei in Frohburg tot aufgefundenen Schwänen das Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 festgestellt. Es wird jetzt einRestriktionsgebiet mit einem Radius von drei Kilometern um den Fundort eingerichtet. Aus diesem Gebiet dürfen für die nächsten 21 Tage kein Geflügel, keine Vögel, keine Eier oder Geflügelfleisch ein- oder ausgeführt werden. Katzen und Hunde dürfen zudem nicht freilaufen. </description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=details&amp;id=26696</link><pubDate>26 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht in Sachsen bei Leipzig</title><description>Nachdem sich der Verdacht auf eine Infektion mit dem gefährlichen aviären Influenza-Viren vom Typ H5N1 in Nürnberg bei Wildvögeln am Sonntag bestätigt hat, besteht nun auch in Sachsen ein Geflügelpestverdacht. Wie das sächsische Sozialministerium am Dienstag in Dresden mitteilte, sind in der Nähe von Leipzig drei tote Schwäne entdeckt worden. Sollte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), in dem die verendeten Vögel derzeit untersucht werden, den Verdacht bestätigen, würde das aber vorerst nichts an der bisherigen Einschätzung der Gefahrenlage ändern. Mit dem Ergebnis wird fürDienstagabend gerechnet. Die Schwäne wurden den Angaben zufolge in der Gemeinde Frohburg in einem Teich gefunden. Auch in Nürnberg, wo in den vergangenen Tagen bei sechs Wildvögeln die ersten Geflügelpestfälle seit fast einem Jahr nachgewiesen worden waren, barg die Feuerwehr heute am Wöhrder See erneut einen toten Wildvogel. Auch hier besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus. Das tote Tier sei umgehend ins Labor des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nach Erlangen gebracht worden, sagte die Sprecherin der Stadt Nürnberg am Dienstag.</description><link>http://wo5app1.saxony.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=filter&amp;inst=SMS&amp;style=bf</link><pubDate>26 06 2007</pubDate></item><item><title>NRW fordert Impfung gegen Geflügelpest - Dauerhafte Stallpflicht ist keine Lösung</title><description>Nachdem sich bereits die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag Bärbel Höhn (Grüne) für eine Schutzimpfung von Geflügel gegen die Vogelgrippe ausgesprochen hatte, bekräftigte nun auch Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg (CDU) am Montag in Düsseldorf diese Forderung. Derzeit werde eine solche Impfung bei 3000 Tieren aus zwei ostwestfälischen Beständen getestet. "Die Ergebnisse des Tests sind ermutigend", so Uhlenberg. Schon jetzt zeige sich, dass bei geimpftem Geflügel die Vogelgrippe deutlich seltener ausbreche als bei ungeimpften Tieren. Die Tests wurden in Zusammenarbeit mitdem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit auf der Ostsee-Insel Riems durchgeführt. Zu einer abschließenden Bewertung sei es zwar zu früh, da der Versuch noch ein Jahr laufe, die Tiere immer wieder in den Stall zu sperren, könne jedoch keine dauerhafte Lösung sein. Gleichzeitig warnte Uhlenberg vor Panikmache. Das H5N1-Virus sei bisher in keinem Fall in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. "Dennoch kann uns die Vogelgrippe auch hier ereilen." Im Nürnberger Stadtgebiet waren bis zum Sonntag insgesamt 14 verendete Vögel entdeckt worden. Bei sechs von ihnen konnte das H5N1- Virus nachgewiesen werden. </description><link>http://www.munlv.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse070625b.php</link><pubDate>26 06 2007</pubDate></item><item><title>Höhn fordert Schutzimpfung für Geflügel</title><description>Die Grünen haben anlässlich der aktuell in Nürnberg festgestellten Fälle der Geflügelpest bei Wildvögeln vom hoch pathogenen Typ H5N1 eine prophylaktische Impfung für Geflügel gefordert. "Die neuen Vogelgrippe-Fälle rufen in Erinnerung, dass das Virus noch lange eine Bedrohung bleiben wird", erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei im Bundestag, Bärbel Höhn, in Berlin. Entweder man gehe zurImpfung der Tiere über oder die Stallpflicht werde zum Dauerphänomen. Sie forderte die Bundesregierung auf, endlich den Weg frei zu machen für Impfungen, wie sie in Frankreich und den Niederlanden längst möglich wären. Es müsse jetzt schnell geklärt werden, woher das Virus stammt und wie es außerhalb der Vogelflug-Zeiten übertragen werden konnte. </description><link>http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/188/188370.htm</link><pubDate>25 06 2007</pubDate></item><item><title>Erstmals Geflügelpest vom Typ H5N1 in Togo</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 wurde nach Medienberichten erstmals bei Geflügel in Togo nachgewiesen. Togo liegt in direkter Nachbarschaft zu Ghana, wo das Virus in diesem Jahr ebenfalls erstmals nachgewiesen wurde. Zudem liegt es inder Nähe zu Nigeria, wo sich das Virus seit dem letzten Jahr weit verbreitet hatte. Die betroffene Farm in Togo liegt 45 Kilometer östlich der Hauptstadt Lome. Dort waren rund 2.000 Stück Geflügel verendet. </description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/IRIN/b745ab8c05550562846a0e3e94a70e59.htm</link><pubDate>25 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Nürnberg</title><description>In Nürnberg ist die Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hatte am Sonntag bestätigt, dass bei insgesamt sechs tot aufgefundenen Wildvögeln das hochpathogene Virus vom Typ H5N1 nachgewiesen worden ist. Betroffen sind fünf Höckerschwäne und eine Kanadagans. Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI, erklärte, dass die jetzt nachgewiesenen Fälle nicht unbedingt überraschend gekommen sind. Bereits die Fälle, die in der vergangenen Woche in einem Putenbestand in der Tschechischen Republiknachgewiesen wurden, deuteten auf eine erhöhte Virusaktivität hin. Warum das Virus jetzt im Sommer aktiv ist, lasse sich allerdings nicht eindeutig klären. Bei den jetzt untersuchten Tieren wurden ähnliche Virusmengen gefunden wie bei den Schwänen, die im letzten Jahr auf Rügen gefunden wurden. Die Stadt Nürnberg hat unterdessen bereits am Sonnabend Sperr- und Beobachtungsbezirk eingerichtet. Im gesamten Stadtgebiet von Nürnberg gilt jetzt ein Stallhaltungsgebot für Geflügel. Im Sperrgebiet dürfen Hunde und Katzen nicht frei herumlaufen.</description><link>http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_08889.html</link><pubDate>25 06 2007</pubDate></item><item><title>Resistenzen bei Influenzaviren können auch zufällig entstehen</title><description>Ein internationales Wissenschaftlerteam ist der Frage nachgegangen, warum Influenzaviren gegen bestimmte Medikamente resistent werden. Sie nahmen dazu einen humanen Erreger vom Typ H3N2 als Beispiel. Zunächst waren nur zwei Prozent der gefundenen Stämme gegen Adamantane resistent. Adamantane werden heute nicht mehr gegen die Influenza eingesetzt, sind aber in einigen Pandemieplänen noch als Reservemedikamente enthalten. Innerhalb weniger Jahre konnten aber Resistenzen von bis zu 90 Prozent beobachtet werden. Als erste Vermutung liegt nah, dass nur die Erreger überlebten, die gegen die Medikamenteresistent waren. Da die Medikamente aber in unterschiedlichen Ländern verschieden häufig eingesetzt wurden und sich keine Unterschiede bei den Resistenzen feststellen liessen, gehen die Wissenschaftler jetzt davon aus, dass auch andere Mechansismen als der Selektionsdruck durch die Medikamente zu Resistenzen von Influenzaviren führen können. Sie gehen davon aus, dass es sich um eine zufällige Begeiterscheinung einer anderen Mutation handelt, die den Viren einen Überelebensvorteil sichert, wie sie in der Zeitschrift Molecular Biology and Evolution berichten.</description><link>http://mbe.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/msm103v1</link><pubDate>22 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Tschechien bestätigt</title><description>In der Tschechischen Republik ist ein Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 offiziell bestätigt worden, wie die EU-Kommission mitteilt. Betroffen ist demnach ein Betrieb, der rund 6.000 Puten hält und in der zentralen Region Pardubicky liegt.Nachdem dort rund 1.800 Tiere verendet waren, wurde nach Untersuchungen die Diagnose bestätigt. Die Behörden richten jetzt Schutz- und Überwachungszone mit einem Radius von drei bzw. zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb ein.</description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/863&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>22 06 2007</pubDate></item><item><title>100. Geflügelpestfall in Indonesien</title><description>In Indonesien wurde jetzt der 100. Fall der Aviären Influenza vom Typ H5N1 beim Menschen bestätigt, wie die Weltgesundheitsorganissation (WHO) mitteilt. Von den 100 Fällen endeten 80 tödlich. Bei dem jüngsten Fall war eine 26-jährige Frau betroffen, die am 12. Juni verstarb. Der erste Fall inIndonesien wurde im Jahr 2005 nachgewiesen. In dem Jahr wurden insgesamt 20 Erkrankungen beim Menschen nachgewiesen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl auf 55 Fälle. Im Jahr 2007 wurden bislang 25 Fälle der Aviären Influenza vom Typ H5N1 beim Menschen in Indonesien nachgewiesen.</description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/index.html</link><pubDate>18 06 2007</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpest in Großbritannien</title><description>Nachdem im Mai diesen Jahres in Wales die Geflügelpest mit dem schwach pathogenen Erreger vom Typ H7N2 nachgewiesen wurde, ist Ende vergangener Woche erneut ein Fall beim Geflügel nachgewiesen worden. Diesmal wurde das Virus im Nordwesten Englands nachgewiesen, wie das britischeLandwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Die Tests wurde im Rahmen eines intensivierten Überwachungsprogramms nach dem Fall in Wales durchgeführt. Um den betroffenen Betrieb wurde eine Sperrzone eingerichtet. Zudem werden alle Tiere des Hofes getötet. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-0607.htm</link><pubDate>12 06 2007</pubDate></item><item><title>35. Geflügelpestfall beim Menschen in Ägypten</title><description>Ägypten hat den mittlerweile 35. Fall einer Infektion eines Menschen mit einem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 gemeldet. Betroffen ist ein 10-jähriges Mädchen, das am vergangenen Donnerstag mit hohem Fieber und Symptomen einer Atemwegserkrankung in ein Krankhauseingeliefert worden war und schließlich am Samstag dort verstarb. Ägypten ist das Land außerhalb Asien, in dem die meisten Fälle der Erkrankung beim Menschen nachgewiesen wurden. Bei den meisten der erkrankten Personen konnte Kontakt zu erkranktem oder gestorbenem Geflügel nachgewiesen werden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>11 06 2007</pubDate></item><item><title>Änderungen des H5N1-Virus ermöglichen einfachere Infektion des Menschen</title><description>Mitglieder des Indonesia National Committee for Avian Influenza Control and Pandemic Influenza Preparedness - KOMNAS FBPI - haben gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass sie bei dem in Indonesien grassierenden Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 graduelle Änderungen festgestellt haben. Diese können zu einer einfacheren Infektion des Menschen führen. Angaben, welcher Art diese Änderungen sind, machten die Wissenschaftler allerdings nicht. Wissenschaftliche Veröffentlichungen über dieVeränderungen liegen bisher ebenfalls noch nicht vor. Momentan ist eine hohe Menge an Virus erforderlich, damit es beim Menschen zu einer Infektion kommt. Dies liegt u. a. daran, dass menschliche und aviäre Zellen unterschiedliche Rezeptoren besitzen, an die das Virus binden muss, um in die Zellen zu gelangen. Indonesien ist das am stärksten von der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Menschen betroffene Land. Von den 310 Fällen, die die WHO bisher auflistete, wurden allein 99 in Indonesien nachgewiesen.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/JAK214520.htm</link><pubDate>08 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest nach über einem Jahr in Malaysia zurück</title><description>In Malaysia ist nach Medienberichten die Geflügelpest vom Typ H5N1 nach über einem Jahr wieder beim Geflügel aufgetreten. Nach Behördenangaben wurde das Vorhandensein des Erregers durch zwei Labore bestätigt. Insgesamt werden in dem betroffenen Gebiet nun rund 2.000 Stück Geflügel getötet werden, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Zudem werden in einemUmkreis von 10 Kilometern um die betroffenen Dörfer in den nächsten drei Monaten Überwachungsmaßnahmen durchgeführt. Betroffen sind so genannte Hinterhofhaltungen. Im Februar und März 2006 waren insgesamt vier Ausbrüche der Erkrankung beim Geflügel aus Malaysia gemeldet worden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>07 06 2007</pubDate></item><item><title>Immun gegen Geflügelpest - Gentechnik macht's möglich</title><description>Mit Hilfe von Gentechnik wollen australische Wissenschafter Geflügel gegen die Geflügelpest immunisieren. Durch die Inaktivierung von Genen, dem so genannten "gene silencing", soll das körpereigene Abwehrsystem der Tiere aufgerüstet werden, wie der LID unter Berufung auf Informationen des österreichischen Agrarpressedienstes AIZ berichtet.Das molekularbiologische Verfahren, die so genannte RNA-Interferenz, soll den Abwehrmechanismus von Geflügel gegen das aviäre Influenza-Virus stärken. Parallel dazu untersuchen die Wissenschaftler aber auch Verfahren für eine therapeutische Immunisierung von Geflügel mittels Aerosolen oder über das Trinkwasser. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=FC4B8277-2DDF-477B-AD4E82500D56BFCC&amp;language=de</link><pubDate>06 06 2007</pubDate></item><item><title>Höheres Infektionsrisiko für Tierärzte durch Aviäre Influenza-Viren</title><description>Für Tierärzte, die mit Vögeln arbeiten, ist das Risiko höher, sich mit Viren der Aviären Influenza (AI) zu infizieren. Dies geht aus einer Studie hervor, die am University of Iowa College of Public Health (USA) durchgeführt wurde und im Juli im Journal Clinical Infectious Diseases veröffentlicht wird. Die Wissenschaftler sammelten Blutproben von Tierärzten aus den USA, die alle Kontakt mit Hühnern, Enten, Gänsen, Puten und Wachteln hatten. Im Vergleich mit einer Kontrollgruppe hatten die Tierärzte, die mit Vögeln arbeiteten, deutliche höhere Antikörperlevel gegenüber Virusstämmen derAviären Influenza der Typen H5, H6 und H7. Dies deutet auf frühere Infektionen mit den Viren hin. Die Wissenschaftler schliessen daraus, dass Tierärzte und andere Personen, die häufig Kontakt mit infizierten Vögeln haben, zu den ersten gehören, die sich mit einem Pandemievirus infizieren können. Deshalb ist hier auch die Gefahr groß, dass sie die Viren innerhalb ihrer Familien und anderer Kontaktgruppen weiterverbreiten. Deshalb sollten Tierärzte zu den Ersten gehören, die Zugang zu Impfstoffen gegen Pandemie-Viren und antiviralen Medikamenten bekommen. </description><link>http://www.public-health.uiowa.edu/newsletter/rd.asp?rlsId=398</link><pubDate>05 06 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest greift in Vietnam weiter um sich</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 breitet sich in Vietnam immer weiter aus. Medienberichten vom 31. Mai 2007 zufolge ist die Geflügelpest jetzt auch in der Provinz Quang Nam in Zentralvietnam aufgetreten. Zuvor wurde ein Ausbruch aus dem Mekong Delta in der Stadt Can Tho gemeldet. Damit sind jetzt bereits 16 vietnamesische Provinzen betroffen. Landesweit wurden allein im Monat Mai  mehr als 50.000 Stück Geflügel wegen der Geflügelpest getötet oder sind verendet.Außerdem ist erstmals wieder nach eineinhalb Jahren in Vietnam ein Mensch der Infektion mit dem H5N1-Virus zum Opfer gefallen. Der 30-jährige Mann, der in einem Schlachtbetrieb arbeitete, war Ende Mai in der Provinz Vinh Phuc in der Nähe von Hanoi gestorben. Seit 2003 sind damit allein in Vietnam 43 Personen dem Virus zum Opfer gefallen. Weltweit sind bereits 187 Menschen in zwölf Ländern an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:5407047111960424530::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,37676</link><pubDate>04 06 2007</pubDate></item><item><title>Antikörper gegen Geflügelpest-Epidemie</title><description>Die Länder treffen weltweit Vorkehrungen, um sich gegen eine mögliche Influenza-Epidemie beim Menschen zu wappnen. Zu einem der möglichen Kandidaten, der als Erreger in Frage kommt, gehört das Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1. Neben den eingelagerten antiviralen Medikamenten und Impfstoffen könnten Antikörper eine weitere Option bei der Behandlung werden. Wissenschaftlern aus der Schweiz, den USA undVietnam ist es nach eigenen Angaben gelungen, Antikörper von Personen zu isolieren, die eine Infektion mit dem H5N1-Erreger überlebt haben. Im Versuch mit Mäusen hätten diese bereits ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Die Wissenschaftler hoffen, die Antikörper bald in großem Stil herstellen zu können und mit Testreihen an Menschen beginnen zu können.</description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070530013 </link><pubDate>30 05 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Wales</title><description>In Wales (Großbritannien) ist ein Fall der Aviären Influenza beim Geflügel festgestellt worden. Es handelt sich dabei um einen Erreger vom Typ H7N2, der schwach pathogen und nicht mit dem hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N1 identisch ist. Die betroffene Farm wurde abgesperrt und um denBetrieb wurde eine Sperrzone mit einen Radius von einem Kilometer errichtet, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilte. Die 30 verbliebenen Vögel des Betriebs wurden gestern getötet. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-0524.htm</link><pubDate>25 05 2007</pubDate></item><item><title>Schleswig-Holstein lockert Stallpflicht für Geflügel</title><description>Schleswig-Holstein hat die Stallpflicht für Geflügel weiter gelockert, wie das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mitteilt. Damit fallen jetzt nur noch zwei Prozent statt bisher 20 Prozent der Landesfläche unter die Stallhaltungspflicht. Die Stallhaltung ist weiterhin notwendig an den Küstensäumen von Nord- und Ostsee, den Ufersäumen der großen Inseln, in ausgewiesenen Naturschutzzonen sowie inGebieten im Binnenland, in denen im Jahr 2006 die Aviäre Influenza (AI) vom Typ H5N1 gehäuft festgestellt wurde. Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher (CDU) begründete die Lockerung der Stallhaltungspflicht mit der aktuellen Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems. In diesem war die allgemeine Gefährdungslage von hoch auf mäßig heruntergestuft worden.</description><link>http://landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/Aktueller_20Bestand/MLUR/Pressemitteilung/2007/MLUR__070516__Vogelgrippe.html</link><pubDate>22 05 2007</pubDate></item><item><title>Warnung vor gefälschtem Tamiflu aus dem Internet</title><description>Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat bekannt gegeben, dass in zwei Fällen Fälschungen des Medikaments Tamiflu, das zur Behandlung der Influenza eingesetzt wird, aufgedeckt wurden. In beiden Fällen wurden die Produkte in Südkorea sichergestellt. In einem Fall war es über das Internet bezogen worden. Ein Produkt enthielt überhaupt keinen Wirkstoff, während das andere Produkt statt des eigentlichen Wirkstoffs Oseltamivir den Wirkstoff Metronidazolenthielt. Das BfArM nimmt diese Fälle zum Anlass, davor zu warnen, Arzneimittel aus unsicheren Quellen über das Internet zu bestellen. Prof. Dr. Reinhard Kurth, Leiter des BfArM: "Für den Patienten sind die geschickten Fälschungen in der Regel nicht zu erkennen. Die Einnahme von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ohne die vorherige Konsultation eines Arztes kann zudem wegen der fehlenden ärztlichen Kontrolle mit hohen Risiken für die Gesundheit verbunden sein."</description><link>http://www.bfarm.de/cln_042/nn_424276/DE/Presse/mitteil2007/pm12-2007.html__nnn=true</link><pubDate>16 05 2007</pubDate></item><item><title>Wieder Geflügelpest in Vietnam</title><description>In Zentralvietnam ist erneut die Geflügelpest ausgebrochen. Auf einem Bauernhof in der Provinz Nghe An verendeten fast 200 Enten, wie der Direktor der Behörde für Tiergesundheit, Nguyen Xuan Yem, am Sonntag mitteilte. Untersuchungen bestätigten den Verdacht einer H5N1-Infektion.Daher seien die übrigen 400 Enten des Bauernhofs getötet und der Hof gesperrt worden. Erst im April war in Vietnam wieder ein Ausbruch der Geflügelpest vom gleichen Virustyp gemeldet worden. Davor war die Krankheit ein Jahr lang nicht aufgetreten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/06052007/12/vogegrippe-enten-vietnam.html</link><pubDate>07 05 2007</pubDate></item><item><title>Peramivir als Option bei H5N1-Pandemie</title><description>Der Wirkstoff Peramivir könnte eine weitere Option beim Auftreten einer Pandemie mit dem Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 sein. Wissenschaftler des St. Jude Childrens Research Hospital in Memphis (Tennesse, USA) haben den Wirkstoff an Mäusen getestet, die sie mit einem vietnamesichen Stamm des H5N1-Erregers infiziert hatten. Peramivir ist wie Oseltamivir (Tamiflu) ein Neuraminidase-Hemmer. Bei Mäusen, die über acht Tage mit dem Wirkstoff behandelt wurden, konnten sie eine Überlebensrate von 100 Prozentbeobachten. Dazu wurde auch die Vermehrung des Erregers in der Lunge, im Gehirn und der Milz verhindert. Die Wissenschaftler sehen den Schlüssel für die gute Wirksamkeit in der möglichst frühen Behandlung. So sollte diese innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Infektion erfolgen. Zudem sollte die Behandlung über acht Tage durchgeführt werden. Diese Ergebisse geben Anlaß zu der Hoffnung, dass Peramivir auch beim Menschen ähnlich gute Erfolge erzielt. </description><link>http://www.stjude.org/media/0,2561,453_2816_23020,00.html</link><pubDate>04 05 2007</pubDate></item><item><title>Erstmals H5N1 beim Geflügel in Ghana</title><description>In Ghana wurde erstmals eine Infektion von Geflügel mit dem Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen, wie Alertnet unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Der Erreger wurde auf einer Hühnerfarm nachgewiesen, die 20 Kilometer östlich der Hauptstadt Accra liegt. Dort waren in den letzten dreibis vier Tagen jeweils rund 100 Stück Geflügel pro Tag gestorben. Die rund 1.600 Tiere des Betriebes werden getötet. Neben Ghana wurde die Erkrankung in Afrika südlich der Sahara auch bei den direkten Nachbarn Elfenbeinküste und Burkina Faso nachgewiesen. Ebenso sind Nigeria, Niger und Kamerun betroffen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>03 05 2007</pubDate></item><item><title>Stallpflicht in Mecklenburg-Vorpommern weitestgehend aufgehoben</title><description>Seit Sonntag, den 15.April darf Nutzgeflügel auch in Mecklenburg-Vorpommern wieder nahezu überall ins Freie. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am Donnerstag mit. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Tatsache, dass seit mehr als einem Jahr keine weiteren Fälle des Geflügelpestvirus H5N1 mehr nachgewiesen worden sind. Trotz umfangreicher Überwachungsuntersuchungen bei Wildvögeln und Hausgeflügel sind keine Hinweise auf die Gegenwart des Virus in der Region aufgetreten, so Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD). Der letzte Nachweis in Deutschland wurde am 3. August 2006 bei einem Schwan im Dresdner Zoo geführt. Jedoch müsse das für ausgewiesene Risikogebiete bestehende Aufstallungsgebot auch in den Sommermonaten eingehalten werden, so das Ministerium. Dabei handele es sich um Küsten- und Binnengewässerbereiche, in denen erfahrungsgemäß hohe Konzentrationen von Wildvögeln vorkommen. Backhaus appellierte gleichzeitig an alle Geflügelhalter, mit Umsicht undVerantwortung die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. "Obgleich es in Deutschland derzeit eine entspannte Seuchenlage im Hinblick auf Geflügelpest gibt, kann daraus nicht absolut geschlussfolgert werden, dass es kein Risiko der Einschleppung des Geflügelpestvirus in Nutzgeflügelbestände mehr gibt", betonte Minister Dr. Backhaus. Ich muss die Halter von Geflügel, die die Tiere nicht ausschließlich in Ställen halten, deshalb auf ihre hohe Verantwortung bei der Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen hinweisen. Hierzu gehört insbesondere, dass unklare Krankheits- bzw. Todesfälle von Geflügel durch eine schnellstmögliche Untersuchung auf Geflügelpest abgeklärt werden müssen, Wildvögel keinen Zugang zu Futter, Einstreu und Gegenständen haben und Tiere nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem wildlebende Zugvögel Zugang haben. Bei Verdachtsfällen ist in jedem Fall das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu informieren." </description><link>http://www.mvnet.de/cgi-bin/pressesuch/presse_steuer.pl</link><pubDate>16 04 2007</pubDate></item><item><title>H5N2 in den USA</title><description>In den USA ist ein schwach patogener Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N2 nachgewiesen worden, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Betroffen ist ein Betrieb mit mehr als 25.000 Stück Geflügel im Bundesstaat West Virginia. Die Tiere werden getötet. Die Tierezeigten keine Krankheitszeichen. Die Infektion wurde im Rahmen von Routineuntersuchungen diagnostiziert, die vor der Schlachtung durchgeführt wurden. </description><link>http://www.oie.int/wahid-prod/public.php?page=single_report&amp;pop=1&amp;reportid=5177</link><pubDate>04 04 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Kuwait weiter auf dem Vormarsch</title><description>In Kuwait wurden fünf weitere Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Geflügel festgestellt. Damit wurden jetzt insgesamt 101 Fälle der Erkrankung festgestellt, die auf insgesamt vier Betrieben auftraten, wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte. Um eine weitere Ausbreitung derErkrankung zu verhindern, wurden mittlerweile rund 1,5 Millionen Stück Geflügel getötet. Nach Angaben des Ministeriums wurde bisher keine Infektion bei Menschen nachgewiesen, nachdem rund 500 Personen, die Kontakt zu den erkrankten Tieren hatten, untersucht worden sind.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>02 04 2007</pubDate></item><item><title>Baden-Württemberg: Lockerung der Stallpflicht für Geflügel</title><description>Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum (MLR) Baden-Württemberg weist daraufhin, dass ab heute das Freilandhaltungsverbot für Nutzgeflügel in so genannten Risikogebieten wieder gelockert werden kann. In Baden-Württemberg ist seit fast einem Jahr kein Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 festgestellt worden. Zudem hat der Vogelrückzug in diesem Jahr frühzeitig eingesetzt. Deshalb werden die Risikogebiete von bisher 1.000 auf 500 Meter Abstand zu den entsprechenden Gewässern reduziert. In der Schweiz war die Stallhaltungspflicht grundsätzlich aufgehoben worden. In Abstimmung mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riemswird dies in Baden-Württemberg nicht erfolgen. Minister Peter Hauck wies zudem daraufhin, dass die Geflügelhalter weiterhin aufgefordert sind, die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Auch wird das intensive Monitoring weitergeführt. Im Jahr 2006 wurden in Baden-Württemberg mehr als 7.200 Wildvögel auf das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 untersucht. Dabei wurde das Virus in 19 Fällen nachgewiesen. Bei den mehr als 5.800 untersuchten Stück Nutzgeflügel konnte das Virus nicht nachgewiesen werden. Der letzte Fall bei Wildvögeln wurde am 19. April 2006 diagnostiziert.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/content.pl?ARTIKEL_ID=50291</link><pubDate>02 04 2007</pubDate></item><item><title>Weiteres Todesopfer durch H5N1 in China</title><description>In China ist ein weiterer Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Wie das Gesundheitsministerium bekannt gab, ist am Dienstag ein 16-jähriger Schüler aus der westchinesischen Provinz Anhui an dem H5N1-Virus gestorben. Laut Angaben der staatlichen Medien sei die Infektionsquelle jedoch bislang unklar. Alle Personen, die engen Kontakt zu dem Jungen gehabt hätten, seien vorsorglichunter medizinische Beobachtung gestellt worden, wiesen aber keine Symptome auf. Die Zahl der seit 2003 offiziell bestätigten Todesfälle durch das H5N1-Virus ist in China damit auf 15 angestiegen. Seit 2003 sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit nachweislich 169 Personen in zwölf Ländern Asiens und Afrikas an dem Erreger gestorben.</description><link>http://de.news.yahoo.com/29032007/3/16-jaehriger-stirbt-china-vogelgrippe.html</link><pubDate>29 03 2007</pubDate></item><item><title>Schweiz hebt Freilandhaltungsverbot für Geflügel auf</title><description>Die Schweiz hat gestern das Freilandhaltungsverbot für Geflügel, das als Schutzmaßnahme vor der Geflügelpest vom Typ H5N1 erlassen worden ist, aufgehoben. In diesem Winter galt das Verbot nur um größere Gewässer und war ursprünglich bis Ende April gültig. Als Grund für die vorzeitige Aufhebung des Verbots nennt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) den milden Winter, der dazugeführt habe, dass viele Zugvögel, die in der Schweiz überwintert haben, bereits Richtung Norden weitergezogen sind. Zudem weist das BVET auf die entspannte Geflügelpestsituation in Europa hin. Über den Erlass eines Freilandhaltungsverbots im kommenden Winter wird auf Basis der Geflügelpestsituation und des Wissensstandes im Frühherbst entschieden.</description><link>http://www.bvet.admin.ch/news/mitteilungen/00352/index.html?lang=de</link><pubDate>28 03 2007</pubDate></item><item><title>Kein Grund für Impfung gegen Geflügelpest in Europa</title><description>In Europa besteht nach Auffassung des obersten Veterinärs der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kein Grund, Geflügel gegen die Geflügelpest vom Typ H5N1 zu impfen. Joseph Domenech widersprach damit der immer wieder geforderten Einführung einer Routine-Impfung gegen das Virus, um das Risiko der Ausbreitung der Erkrankung zu minimieren. Die Impfung sei kostenintensiv und zudem logistisch aufwendig.Europa habe es außerdem  gelernt, schnell und effektiv auf die Ausbrüche der Erkrankung zu reagieren. Die Impfung ist zwar ein wirksames Werkzeug zur Kontrolle der Erkrankung, muss aber nach Ansicht Domenechs dort eingesetzt werden, wo ein hohes Risiko der Ausbreitung und der Übertragung auf den Menschen besteht. Sind in einem Land keine oder nur wenige Ausbrüche vorhanden, besteht keine Indikation für eine Impfung.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L20137037.htm</link><pubDate>26 03 2007</pubDate></item><item><title>Erstmals Geflügelpest vom Typ H5N1 in Saudi-Arabien</title><description>Die Behörden Saudi-Arabiens haben einen ersten Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 bekannt gegeben. Der betroffene Betrieb liegt im Osten des Landes. Dort sollen Pfauen, Straußen, Papageien und Puten von der Erkrankung betroffen sein. Zur Anzahl der betroffenen Tiere liegen bislang keine Angabenvor. Aus Kuwait - dem östlichen Nachbarn Saudi-Arabiens - wurden in der letzten Zeit wiederholt Fälle der Erkrankung gemeldet. Die meisten davon wurden im östlichen Teil des Landes in der Nähe zur Grenze zu Saudi-Arabien nachgewiesen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>23 03 2007</pubDate></item><item><title>H5N1 erstmals in Bangladesch</title><description>Nach Medienberichten haben die Behörden von Bangladesch den landesweit ersten Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Geflügel bestätigt. Betroffen ist ein Betrieb in der Nähe der Hauptstadt Dhaka. Der betroffene Betrieb gehört der nationalen Fluglinie Biman Bangladesh Airlines. Dort wurden in den letzten Tagen rund 30.000 Stück Geflügel getötet. Firmenvertreter dementierten jedoch, dass die Tötungen im Zusammenhang mit einem Ausbruch derGeflügelpest vom Typ H5N1 stünden. Das Informationsministerium hatte jedoch bekannt gegeben, dass zwei staatliche Labore das Virus nachgewiesen haben. Nach Angaben des Verbandes der Geflügelindustrie in Bangladesh, erzeugen rund 125.000 Firmen jährlich 250 Millionen Hähnchen sowie sechs Milliarden Eier. Damit wäre Bangladesh das 61. Mitgliedsland des Internationalen Tierseuchenamtes (OIE), in dem das Virus seit Ende 2003 festgestellt wurde.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>23 03 2007</pubDate></item><item><title>Tragbares Labor soll Geflügelpest-Diagnostik revolutionieren</title><description>Die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) stellten für ein Forschungsprojekt 500.000 US-Dollar zur Verfügung, mit dem die Diagnostik der Geflügelpest deutlich verbessert werden soll. Ziel ist es, eine tragbare und möglichst kleine Diagnostikeinheit zu entwickeln. Das Gerät soll ca. 1.000 US-Dollar kosten und nicht größer als ein kleiner tragbarerFernseher werden. Damit könnten dann sogar die Landwirte selbst die Tests durchführen. Die Ergebnisse könnten dann direkt an eine Zentrale übermittelt werden. So könnten sofort die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden. Das Gerät soll in ca. zwei Jahren einsatzfähig sein.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2007/1000517/index.html</link><pubDate>21 03 2007</pubDate></item><item><title>Zahl der Geflügelpest-Fälle in Ägypten steigt auf 25</title><description>In Ägypten wurden mit einem jüngst bestätigten Fall bereits 25 Fälle von Infektionen mit dem Virus der Aviären influenza (AI) vom Typ H5N1 beim Menschen festgestellt. Bei dem letzten Fall handelt es sich um ein 10-jähriges Mädchen, das rund 450 Kilometer südlich von Kairo lebt. Das Mädchen wurde amDienstag mit grippeähnlichen Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie wird momentan mit antiviralen Medikamenten behandelt und befindet sich in einem stabilen Zustand. Die Familie des Mädchens steht zudem unter Beobachtung.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L14633239.htm</link><pubDate>16 03 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest-Gefährdungspotential weiterhin hoch</title><description>In Deutschland ist zwar seit über einem halben Jahr kein Fall der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 aufgetreten. Trotzdem schätzt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium das Gefährdungspotential weiterhin als hoch ein. Das Ministerium verweist auf die Ausbrüche in China, Indonesien, Japan, Korea, Pakistan, Thailand, Vietnam, Ägypten und Nigeria sowie die Ausbrüche in Europa in Russland, Ungarn und Großbritannien, die alle in diesem Jahr aufgetreten sind. Deshalb wurde in Deutschland das Aufstallungsgebot für Geflügel bis zum 31. Oktober 2007 verlängert. In Niedersachsen werden regelmäßig Kontrollen durchgeführt, mit denen dieEinhaltung der Vorschriften überprüft wird. Seit Oktober 2006 wurden 2.730 Kontrollen zür Überprüfung der Einhaltung der Geflügelpest-Verordnung durchgeführt. Dabei kam es in 44 Fällen zu Beanstandungen. Dies bestätigt nach Ansicht des Ministeriums das hohe Verantwortungsbewusstsein der Geflügelhalter. In den Regionen mit besonders hoher Tierdichte wie Emsland, Vechta, Cloppenburg, die Grafschaft Bentheim und Osnabrück, wo rund 75 Prozent der 83 Millionen niedersächsischen Tiere gehalten werden, wurden gar keine Beanstandungen festgestellt. </description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C34889685_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>15 03 2007</pubDate></item><item><title>Ungarn wieder frei von Geflügelpest</title><description>Ungarn hat es geschafft, die Geflügelpest zu tilgen. Das Land sei wieder frei von dem Virus, wie der Chefveterinär des Landes Miklos Süth versichert. Der Ausbruch sei auf den Fund in einem Gänsemastbetrieb mit 3.300 Tieren beschränkt geblieben, erklärte Süth am Montag. Wie derErnährungsdienst unter Berufung auf das Budapest Business Journal berichtet, sind in den kommenden Wochen landesweite Inspektionen im Lebensmitteleinzelhandel, Fleischverarbeitungsunternehmen und Geflügelmastbetrieben geplant.</description><link>http://www.ernaehrungsdienst.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=22309&amp;currPage=</link><pubDate>13 03 2007</pubDate></item><item><title>Schutzzonen in Großbritannien nach Geflügelpest aufgehoben</title><description>Nachdem im Februar ein Ausbruch der Aviären Influenza (AI) von Typ H5N1 in einem Geflügelbetrieb in Großbritannien nachgewiesen worden war, sind die Zonen, die zur Überwachung eingerichtet worden waren, gestern aufgehoben worden. Wie das Britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilte, wurde der Sperrbezirk mit einem Radius von 3 Kilometern um den Seuchenherdbereits am 1. März 2007 aufgehoben. Nachdem keine neuen Fälle aufgetreten sind, folgen jetzt das Beobachtungsgebiet mit einem Radius von 10 Kilometern sowie eine so genannte "Restricted Zone". Der Ausbruch in Großbritannien hatte rund 160.000 Puten das Leben gekostet. Wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) berichtet, ist die Infektionsquelle bislang jedoch weiterhin unklar.</description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-0309.htm</link><pubDate>13 03 2007</pubDate></item><item><title>Indonesien: Untersuchungen sollen Aufschluß über Rolle von Katzen bei der Geflügelpest spielen</title><description>Im April sollen in Indonesien verstärkt Proben von streunenden Katzen genommen werden, um Aufschluß über die Rolle der Katzen bei der Verbreitung des Geflügelpesterregers vom Typ H5N1 zu gewinnen. Andrew Jeremijenko von der Naval American Medical Research Unit in Indonesien berichtet, dass Katzen tote Vögel fressen würden und sich so mit dem Erreger infizieren könnten. Evtl. spielten Katzen eine Rolle bei der Verbreitung des Virus, die bisher nicht verstanden wurde. In den nächsten drei Monatenwerden jetzt Blutproben von Katzen genommen und auf das H5N1-Virus untersucht werden. Die Untersuchungen stehen unter Leitung von Wissenschaftlern der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Peter Roeder von der FAO sieht momentan keinen Anhaltspunkte, dass Katzen auf besondere Weise an der Verbreitung des Geflügelpestvirus beteiligt sind. Sollten sich an Hand der Studie jedoch Anhaltspunkte dafür finden, will die FAO die Untersuchung auf weitere Länder ausdehnen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>09 03 2007</pubDate></item><item><title>China plant Massenimpfung gegen Geflügelpest</title><description>Die chinesische Regierung hat sich entschlossen, alle Geflügelbestände des Landes vorbeugend gegen die Geflügelpest zu impfen. Mit der Massenimpfung soll am 15. März begonnen werden und Ende April abgeschlossen sein, meldet der "Ernährungsdienst" unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die ordnungsgemäße Dokumentation der Impfungen soll durch die örtlichen Behörden überwacht werden. Zusätzlich sollen Wildvögel künftigverstärkt beobachtet werden. Im vergangenen Jahr meldete die chinesische Regierung zehn Fälle der Geflügelpest, wobei rund 47.000 Stück Geflügel starben. Daraufhin wurden drei Millionen Tiere gekeult, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Vor wenigen Tagen hatten US-amerikanische Forscher im Fachjournal PNAS ihre Vermutung geäußert, dass das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 seinen Ursprung in China und sich von dort fast über die ganze Welt verbreitet hat. </description><link>http://www.ernaehrungsdienst.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=22266&amp;currPage=</link><pubDate>08 03 2007</pubDate></item><item><title>H5N1 stammt aus China</title><description>Wissenschaftler der University of California (Irvine, USA) haben mittels genetischer und geographischer Daten die Entwicklung des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 rekonstruiert. Demnach stammt ein Großteil der Stämme aus der chinesischen Provinz Guangdong. Die Wissenschaftler hatten die Daten von 192 Stämmen untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass ein Teil der Stämme größtenteils nicht in der Lage war, sich weiter zu verbreiten. Parallel erfolgte aber einezweite Entwicklung. Das Virus infizierte in einer Region verschiedene Wirte und suchte sich faktisch den besten Wirt, um sich weiterzubverbreiten. Diese Anpassungsfähigkeit bedingte, dass sich das Virus dann relativ schnell in weitere Gebiete ausbreiten konnte. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Wissen über die Herkunft des Virus genutzt werden kann, um bei der Bekämpfung der Ausbreitung zu helfen.</description><link>http://today.uci.edu/news/release_detail.asp?key=1581</link><pubDate>07 03 2007</pubDate></item><item><title>1. Geflügelpestfall beim Menschen in Laos</title><description>In Laos ist der erste Fall einer Infektion eines Menschen mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 offiziell bestätigt worden, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Betroffen war ein 15-jähriges Mädchen aus Vientiane. Dort wurde sie auch in ein Krankenhaus eingeliefert.Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus in Thailand verlegt. Die Patientin befindet sich in stabiler Verfassung. Am nationalen Gesundheitsinstitut Thailands wurden auch die Proben positiv auf den Erreger untersucht. Laos stellt die Proben jetzt auch der WHO zur Verfügung. </description><link>http://www.who.int/csr/don/2007_02_27/en/index.html</link><pubDate>05 03 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Kuwait</title><description>In Kuwait ist bei 20 Falken, Hühnern und Truthähnen das Geflügelpestvirus entdeckt worden. Die betroffenen Tiere stammten aus einem Zoo, von Bauernhöfen und einer Tierklinik, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollen Zoos und Geflügelmärkte vorläufig geschlossen sowie der Im- und Export vonVögeln gestoppt werden. Außerdem wurden von allen Personen, die Kontakt mit dem infizierten Geflügel hatten, Blutproben genommen. Ergebnisse legen jedoch noch nicht vor. Der letzte Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 war in Kuwait im November 2005 bei einem Flamingo entdeckt worden. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:7768843975023061915::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,36468</link><pubDate>26 02 2007</pubDate></item><item><title>Schweiz rechnet im Frühjahr mit Geflügelpestfällen</title><description>Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) der Schweiz rechnet auch für das Jahr 2007 mit neuen Geflügelpestfällen. Denn auch im letzten Winter habe es in der Schweiz erst lange Zeit keine Fälle von Geflügelpest gegeben, sagte BVET-Sprecher Marcel Falk gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, wie LID berichtet. Die 32 infizierten Vögel wurden im Vorjahr dann aber alle zwischen Ende Februar und Ende März gefunden. Außerdem sei das anhaltend milde Wetter in diesem Winter auch dafür verantwortlich, dass noch keine Geflügelpestfälle aufgetreten seien, erklärte Falk. Einerseits habe das dazu geführt, dass eher weniger Zugvögel in dieSchweiz gekommen seien. Andererseits verbreite sich das Virus generell weniger schnell, wenn es wärmer sei. Wenn dieses etwa mit dem Kot ausgeschieden werde, überlebe es bei kalten Temperaturen länger als bei mildem Wetter. Da aber nach wie vor ein Risiko bestehe, werde auch die Ende September vom Bundesrat verordnete Stallpflicht weiter gelten. Im Gegensatz zu den Vorjahren sei die Stallpflicht diesmal jedoch eingeschränkt. Es seien im Mittelland lediglich Betriebe im Umkreis von einem Kilometer um die größeren Seen und Flüsse von dem Freilandhaltungsverbot betroffen. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=C8F3E8F7-8C42-42F8-8AB9849D67622539&amp;language=de</link><pubDate>20 02 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest zurück in Laos</title><description>In Laos ist nach Monaten erneut die Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen worden, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Betroffen sind zwei Betriebe in der Nähe der Hauptstadt Vientiane. Bei dem einen Betrieb handelte es sich um einekommerziell betriebene  Entenfarm mit rund 1.000 Tieren. Bei dem anderen Betrieb handelt es sich um eine kleine Hinterhofhaltung mit 54 Hühnern, Enten, Gänsen und Tauben. Die Erkrankung war in Laos zuletzt im Juli 2006 aufgetreten.</description><link>http://www.oie.int</link><pubDate>20 02 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest im Raum Moskau</title><description>Als Reaktion auf die ersten bestätigten Geflügelpestfälle vom Typ H5N1 am vergangenen Samstag im Raum Moskau sind von den russischen Behörden strenge Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden. So seien die zwei betroffenen Betriebe in Domodedowo und in Swenigorod auf dem Hauptgeflügelmarkt in Moskau gekauft worden. Zwei weitere Farmen im Süden und Norden der Hauptstadt stehen unter Verdacht. Die betroffenen Farmen seien inzwischen desinfiziert und alleTiere dort gekeult worden. Die Lage sei unter Kontrolle, erklärte der leitende Veterinärmediziner der Landwirtschaftsagentur Rosselchosnadsor, Nikolai Wlasow. Ein Teil des Geflügelmarktes, auf dem ein Großteil der infizierten Tiere verkauft worden waren, sei ebenfalls geschlossen worden. Bislang seien aber keine Erkrankungsfälle bei Menschen aufgetreten. Außerdem würden die Zuchtbetriebe in der Region ein Jahr lang unter strenge Kontrollen gestellt werden, so Wlasow. </description><link>http://de.news.yahoo.com/18022007/286/vermischtes-strenge-sicherheitsma-nahmen-h5n1-f-llen-raum-moskau.html</link><pubDate>19 02 2007</pubDate></item><item><title>Bundesrat stimmt Verlängerung der Stallpflicht zu</title><description>Der Bundesrat hat am Freitag der Verlängerung der Aufstallungspflicht für Geflügel über den 28. Februar 2007 hinaus zugestimmt. Mit der Zustimmung des Bundesrats zur "Zweiten Verordnung zur Änderung der Geflügel-Aufstallungsverordnung" wird dieAufstallungspflicht zunächst bis zum 31. Oktober 2007 verlängert. Begründet wird die Verlängerung mit der weiter bestehenden Gefahr der Einschleppung eines Erregers der Geflügelpest vom Typ H5N1.</description><link>http://www.bundesrat.de</link><pubDate>19 02 2007</pubDate></item><item><title>Ungarisches und britisches H5N1-Virus fast hundertprozentig identisch</title><description>Das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) gab jetzt die anschliessenden Untersuchungsergebnisse über das in Suffolk gefundene Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 bekannt. Demzufolge ist es zu 99,96 Prozent mit dem zuletzt in Ungarn gefundenen Virusidentisch. Dies lässt darauf schliessen, dass die beiden Viren identisch sind. Eine so hohe genetische Übereinstimmung, wie zwischen diesen beiden Viren, konnte mit keinem anderen europäischen Stamm des Virus vom Typ H5N1 gefunden werden. </description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-0213.htm</link><pubDate>15 02 2007</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpestverdacht in der Türkei</title><description>Nachdem erst in der letzten Woche die Geflügelpest vom Typ H5N1 in der Türkei von den Behörden offiziell bestätigt worden war, liegt jetzt nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ein weiterer Verdachtsfall vor. Erste Tests bei dreiverendeten Hühnern in der Provinz Diyarbakir haben positive Ergebnisse gezeigt. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse stehen jedoch noch aus. Das betroffene Dorf wurde unter Quarantäne gestellt. </description><link>http://news.yahoo.com/s/afp/20070212/hl_afp/healthfluturkey_070212182230</link><pubDate>13 02 2007</pubDate></item><item><title>Britische Firma will Geflügelschlachtung wieder aufnehmen</title><description>Die britische Firma Bernard Matthews will auf der von der Geflügelpest vom Typ H5N1 betroffenen Putenfarm in Suffolk die Schlachtung und Verarbeitung wieder aufnehmen, wie die BBC berichtet. Alle 160.000 Puten des Betriebes waren nach dem Nachweis des Virus getötet worden. Bereits heute sollen die ersten Puten von einer der50 Geflügelfarmen, die das Unternehmen in Großbritannien betreibt, in dem Schlachthof eintreffen. Das britische Landwirtschaftsministerium hatte die Sondergenehmigung zur Wiederaufnahme des Betriebes erteilt, nachdem die Einrichtung gereinigt und desinfiziert worden war. </description><link>http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/6355489.stm</link><pubDate>13 02 2007</pubDate></item><item><title>Großbritannien: Geflügelpest vermutlich über importierte Geflügelprodukte</title><description>In Großbritannien laufen die Untersuchungen, mit denen geklärt werden sollen, wie es zu der Infektion der Puten in Suffolk mit der Geflügelpest vom Typ H5N1 kam, weiter auf Hochtouren. Da die bisherigen Untersuchungen enge Beziehungen zwischen dem englischen und dem zuletzt in Ungarn gefundenen Virus gezeigt haben, gehen die Arbeitshypothesen u. a. davon aus, dass der Erregerüber Geflügelbetriebe aus Ungarn nach England gekommen sein könnte, wie das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilt. Die Hypothese beruht auch auf der Tatsache, dass der Betreiber der britischen Farm Anlagen in Ungarn betreibt und von hier infiziertes Geflügelfleisch in den britischen Betrieb verbracht worden sein könnte.</description><link>http://www.defra.gov.uk/news/latest/2007/animal-0208.htm</link><pubDate>12 02 2007</pubDate></item><item><title>Südkorea tötet zwei Millionen Stück Geflügel zur Eindämmung der Geflügelpest</title><description>In Südkorea ist die Geflügelpest mittlerweile auf einem sechsten Betrieb ausgebrochen. Ob es sich um einen Erreger vom Typ H5N1 handelt ist noch nicht klar. Der betroffene Betrieb mit rund 133.000 Stück Zuchtgeflügel liegt ca. 90 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Seoul. Nachdem im November 2006erstmals nach fast drei Jahren wieder die Aviäre Influenza vom Typ H5N1 un Südkorea nachgewiesen worden war, wurden in dem Land mittlerweile rund 2,3 Millionen Stück Geflügel getötet, um die weitere Verbreitung der Erkrankung einzudämmen. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>12 02 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in der Türkei</title><description>Das Landwirtschaftsministerium der Türkei hat gestern einen Ausbruch der Geflügelpest im Südosten des Landes bestätigt. 170 Stück Geflügel in der Provinz Botman waren verendet. Das Ministerium teilte mit, dass rund 1.500 Hühner, Enten und Puten getötet wurden, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Ob es sich um den Erreger vom Typ H5N1 handelt ist noch nicht klar. Dies soll durch Laboruntersuchungen abgeklärt werden. Vorsorglich wurden zudem drei Kinder aus dem betroffenen Dorf mitGrippe-ähnlichen Symptomen zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dabei handelt es sich nach Aussage der Behörden um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 im Jahr 2006 hatte für die Türkei empfindliche Folgen. Einerseits wurden rund 1,3 Millionen Stück Geflügel getötet. Andererseits wird der Ausbruch der Erkrankung auch für Einbußen im Tourismus verantwortlich gemacht.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L08384413.htm</link><pubDate>09 02 2007</pubDate></item><item><title>EU hält Importverbote für britisches Geflügel für überzogen</title><description>Nach dem Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 in einem großen Putenmastbetrieb in Großbritannien haben u. a. Hongkong, Japan, Rußland, Südkorea und auch das EU-Mitglied Irland den Import britischen Geflügels gestoppt. Die EU-Kommission hält diese Maßnahmen jedochnicht für gerechtfertigt, wie ein Sprecher der Kommission mitteilte. Die Kommission sei mit den Maßnahmen, die Großbritannien eingeleitet hat, vollauf zufrieden. Er teilte zudem mit, dass die britischen Behörden keinen groß angelegten Plan zur Impfung aufstellen würden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>08 02 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest nach einem Jahr zurück in Pakistan</title><description>Nach rund einem Jahr ist erstmals wieder die Geflügelpest vom Typ H5N1 in Pakistan nachgewiesen worden. Betroffen ist einmal ein kleiner Betrieb mit 40 Hühnern in Rawalpindi in der Nähe der Stadt Islamabad. Hier sind einige größere Geflügelfarmen beheimatet. Die Behörden glauben aber im Moment, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Ein weiterer Ausbruch betrifft Pfauen im Nordwesten des Landes. Hier starben 18 Tiere. Die übrigen Pfauen des Betriebes wurden getötet.  </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>08 02 2007</pubDate></item><item><title>Schutzmaßnahmen gegen Geflügelpest in Holland</title><description>Das niederländische Landwirtschaftsministerium hat eine generelle Stallhaltungspflicht für Geflügel eingeführt. Dies folgt als Schutzmaßnahme nach dem Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 inGroßbritannien. Die generelle Stallhaltungspflicht war in den Niederlanden erst im Herbst 2006 wieder aufgehoben worden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>06 02 2007</pubDate></item><item><title>Mettenleiter: Generelle Stallpflicht momentan nicht notwendig</title><description>Auch angesichts der aktuellen Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 in Ungarn und Großbritannien hält Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems, eine generelle Stallpflicht in Deutschland nicht unbedingt für notwendig. Wichtig sei, dass vor allem in Risikogebieten - z. B. in der Nähe von Zugvogelsammelplätzen - die Stallhaltung gelte und die Geflügelhalter grundsätzlich höchste Aufmerksamkeit auf die Hygienemaßnahmen legen. Mettenleiter bestätigte in einem Interview mit der "Berliner Zeitung", dass sich der in Großbritannien und der in Ungarn gefundene Erreger sehr ähnlich sind. Beide sind zudem dem Erreger aus dem vergangenen Winter sehr ähnlich, so dass davonausgegangen werden kann, dass es irgendwo in Europa ein Erregerreservoir geben müsse. In Frage kommen hier Wildenten. Allerdings könne es sich dabei nur um ein paar Tiere handeln, da man das Reservoir auf Grund der starken Überwachungsmaßnahmen sonst schon entdeckt haben müsste. In Deutschland wurden in diesem Winter noch keine Infektionen mit dem Erreger vom Typ H5N1 beim Geflügel nachgewiesen. Mettenleiter macht hierfür u. a. das milde Wetter verantwortlich. Dadurch seien die Tiere in besserem körperlichem Zustand. Zudem leben sie verstreuter und die gegenseitige Ansteckungsgefahr sinkt. Auch können die Viren bei höheren Temperaturen in der Umwelt nur kurz überleben.</description><link>http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/wissenschaft/626494.html</link><pubDate>06 02 2007</pubDate></item><item><title>4. Geflügelpestfall in Japan im Jahr 2007</title><description>Die japanischen Behörden haben einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 bestätigt. Es handelt sich bereits um den vierten Fall indiesem Jahr. In Japan waren zuvor vier Fälle im Jahr 2004 nachgewiesen worden. In den Jahren 2005 und 2006 wurde keine weiteren Fälle bestätigt.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>05 02 2007</pubDate></item><item><title>H5N1-Erreger in Großbritannien ähnelt dem ungarischen Erreger</title><description>Nachdem in Großbritannien der Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 am Wochenende nachgewiesen worden war, nähert sich die Keulung der rund 160.000 Puten des betroffenen Betriebs dem Ende. Die BBC berichtet unter Berufung auf Behördenkreise, dass der gefundene Erreger dem ähnelt, der erst im Januar diesen Jahres in Ungarn nachgewiesen worden war. Neben den Schutzzonen mit einem Radius von drei und zehn Kilometern haben die Behörden zudem eine weitere Zone eingerichtet, die rund 2.100 Quadratkilometerumfasst. In dieser Zone muss Geflügel von Wildvögeln getrennt werden und der Transport von Geflügel ist nur unter Auflagen möglich. Auf dem betroffenen Putenmastbetrieb wurde das Virus vom Typ H5N1 bisher erst in einem der 22 Stallgebäude nachgewiesen. Um die Arbeiter zu schützen, die möglicherweise mit infizierten Tieren in Kontakt gekommen sind, wurden bisher 100 der 2.000 Mitarbeiter des Betriebs mit antiviralen Medikamenten versorgt.</description><link>http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/6330167.stm</link><pubDate>05 02 2007</pubDate></item><item><title>H5N1 bei Puten in Großbritannien</title><description>Das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) hat den Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 in Suffolk bestätigt. Erste Tests haben das Vorhandensein des Erregers bestätigt. Die britischen Behörden haben weitere Untersuchungen eingeleitet. Betroffen ist ein Betrieb, der rund 160.000 Puten hält. Rund 2.600 Tiere sollen an der Erkrankung verendet sein. Die übrigen Tiere sollen getötet werden. Zudem haben die Behörden die vonder EU vorgeschriebenen Zonen mit einem Radius von drei und zehn Kilometern eingerichtet. Es handelt sich um den ersten Ausbruch der Erkrankung bei Nutzgeflügel in Großbritannien. Zuvor war im Herbst 2005 der Erreger bei einem Papagei in Großbritannien nachgewiesen worden. Das Tier war aus Surinam importiert worden und hielt sich noch in einer Quarantänestation auf.</description><link>http://www.defra.gov.uk/news/2007/070203a.htm</link><pubDate>03 02 2007</pubDate></item><item><title>Hämagglutinin entscheidend für Ausbreitung von Grippeviren</title><description>Das rekonstruierte Virus der Spanischen Grippe, die im Jahr 1918 weltweit wütetete, scheint Wissenschaftlern weiter wichtige Informationen über die Verbreitung von Grippevirus zu liefern. Wissenschaftler der US-amerikanischen Centers of Disease Control and Prevention (CDC) tauschten an dem Oberflächenprotein Hämagglutinin (H) zwei Aminosäuren aus. Damit ähnelte es eher einem Errreger der Geflügelpest als einem für Menschen gefährlichen Erreger. Mit diesem veränderten Virus wurden dann Frettchen infiziert. Die Tiere erkranktenzwar ähnlich schwer wie Menschen, allerdings konnte das Virus nicht auf andere, nicht infizierte Tiere übertragen werden, die man in die Nähe der infizierten Tiere brachte. Das Hämagglutinin wird auch für die Benennung der Influenzaviren eingesetzt. Aus dem jeweiligen Typ des Hämagglutinins (H) und dem des Oberflächenproteins Neuraminidase (N) ergibt sich die jeweilige Bennung des Erregers wie zum Beispiel H5N1 für den derzeit vor allem in Asien grassierenden Typ der Geflügelpest.</description><link>http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/sci;315/5812/655</link><pubDate>02 02 2007</pubDate></item><item><title>Indonesien will Geflügelpest zur "nationalen Katastrophe" erklären</title><description>In Indonesien wurden mittlerweile 63 Todesopfer durch die Geflügelpest vom Typ H5N1 registriert. Die Regierung des Landes plant jetzt, die Erkrankung zur "nationalen Katastrophe" zu erklären, wie lid berichtet. Dadurch kann mittels eines Nachtragshaushaltes ein Sonderfonds eingerichtetwerden, mit dem die Bekämpfung der Erkrankung unterstützt werden soll. Die Regierung befürchtet, die Kontrolle über die Erkrankung zu verlieren. Seit Wochen wird massenhaft Geflügel gekeult, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.</description><link>http://www.lid.ch/DesktopDefault.aspx?tabindex=1&amp;tabid=769&amp;langid=1</link><pubDate>02 02 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Thailand breitet sich aus</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 breitet sich in Thailand weiter aus. Aktuell wurde ein weiterer Fall  bestätigt, so dass jetzt insgesamt drei Provinzen von der Erkrankung betroffen sind. Die Behörden haben  Maßnahmen getroffen, um die weitere Verbreitung der Erkrankung  einzudämmen. Die thailändischen Behörden haben landesweit ein umfangreichesÜberwachungsprogramm gestartet, um Erkenntnisse über die Verbreitung der Erkrankung zu gewinnen. So wartet man im Moment noch auf die Untersuchungsergebnisse von mehr als 12.000 Proben. Insgesamt wurden mehr als 56.000 Proben genommen. Bisher wurden drei positive Ergebnisse erzielt.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>02 02 2007</pubDate></item><item><title>Erstes Geflügelpestopfer in Nigeria</title><description>In Nigeria ist nach einem Bericht der BBC erstmals ein Mensch an einer Infektion durch das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 gestorben. Die BBC beruft sich dabei auf Verlautbarungen der nigerianischen Behörden. Die Weltgesundheitsorgansisation (WHO) gab bezüglich des Falls gestern auf ihrer Website bekannt, dass erste Tests eine Infektion mit einemInfluenzavirus vom Typ H5 bestätigten. Zur weiteren Untersuchung wurden Proben an das WHO-Referenzlabor übersand. Mit Ergebnissen werde in Kürze gerechnet. Die betroffene 22-jährige Frau starb am 16. Januar. Dies wäre überhaupt der erste bestätigte Fall einer Erkrankung eines Menschen mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 in Nigeria.</description><link>http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/6317477.stm</link><pubDate>01 02 2007</pubDate></item><item><title>Ungarischer H5N1-Stamm zu 99,4 Prozent identisch mit Stamm aus 2006</title><description>Das jetzt in Ungarn nachgewiesene Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 ist zu 99,4 Prozent mit dem Virus identisch, das im Jahr 2006 in mehreren europäischen Ländern nachgewiesen wurde. Dies gab das Internationale Tierseuchenamt (OIE) unter Berufung auf die Untersuchungsergebnisse des EU-Referenzlabors im britischen Weybridge bekannt. LautOIE-Generaldirektor Bernard Vallat hat sich damit gezeigt, dass das Virus nicht signifikant mutiert sei. Die OIE weist daraufhin, dass die Veröffentlichung der genetischen Sequenzen der untersuchten Virusstämme einer der Schlüssel bei der Beobachtung der genetischen Entwicklung des Virus ist.</description><link>http://www.oie.int/eng/press/en_070130_hungary.htm</link><pubDate>31 01 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Rußland und Ungarn</title><description>In Rußland haben die Behörden den ersten Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Nutzgeflügel in diesem Jahr offiziell bestätigt. Betroffen sind drei Orte in der Region Krasnodar im Süden des Landes. In Ungarn wurde mittlerweile von der EU-Kommission bestätigt, dass es sich bei dem in derletzten Woche bekannt gewordenen Fall um den Erreger vom Typ H5N1 handelt. Zudem wurde ein zweiter Ausbruch bestätigt, bei dem ebenfalls Gänse betroffen sind. Die mehr als 9.300 Tiere werden vorsorglich getötet.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:8308664260321140410::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,36122</link><pubDate>30 01 2007</pubDate></item><item><title>Vorbeugung gegen Geflügelpest weiter wichtig</title><description>Die vorbeugenden Maßnahmen gegen die Geflügelpest vom Typ H5N1 bleiben nach Ansicht von Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), weiter wichtig, wie der "Ernährungsdienst" berichtet. Mettenleiter warnte angesichts der in diesem Winter bisher fehlenden Fälle in Deutschland davor, sich in Sicherheit zu wiegen. Er bekräftigte, dass der Erreger in derWildvögelpopulation Europas verbreitet ist. Als wichtigste Maßnahme, um den Eintrag in die Nutzgeflügelbestände zu verhindern, komme nur die Stallpflicht in Frage. Weiterhin stellt sich Mettenleiter gegen eine Impfung des Geflügels, da geimpfte Tiere sich weiterhin mit dem Virus infizieren können und dann eventuell unbemerkt das Virus ausscheiden. </description><link>http://www.ernaehrungsdienst.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=21982&amp;currPage=</link><pubDate>29 01 2007</pubDate></item><item><title>Indonesien: jede 5. Katze trägt Antikörper gegen H5N1-Virus</title><description>In Indonesien könnte ein Großteil der Katzen mit dem  Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 infiziert sein. Ein Wissenschaftler der Airlangga University in Surabaya (Indonesien) hatte Blutproben von 500 Katzen in der Nähe von Geflügelmärkten auf der Insel Java, in der Hauptstadt Jakarta sowie auf Sumatra auf Antkörper gegen den Erreger untersucht. Demnach trugen 20 Prozent der untersuchten Tiere Antikörper in sich. Dies bedeutet, dass die Tiere zumindest eine Infektion mit den H5N1-Erreger durchgemacht haben müssen. Allerdings wurden die Untersuchungen bisher noch nicht von anderen Wissenschaftlern überprüft, da die Ergebnisse bisher nur der Presse bekannt gemacht wurden. Das Forschungsministerium Indonesiens bestätigte die Ergebnisse und wiesdaraufhin, dass ähnliche Ergebnisse auf der Insel Bali erhoben wurden. Albert Osterhaus von der Universität Rotterdam (Niederlande), der 2004 eine H5N1-Infektion bei Katzen entdeckt hatte, zeigte sich gegenüber "The New Scientist" nicht überrascht von den Ergebnissen, wies aber daraufhin, dass sie überprüft werden müssen. Osterhaus sieht durch eine hohe Infektionsrate bei den Katzen zunächst keine größere Gefahr, dass der Mensch von den Katzen angesteckt wird. Die größte Gefahr sieht er darin, dass sich das Virus weiter an Säugetiere anpasst und es den Sprung von Mensch zu Mensch schaffen könnte. Auch bei der Grippeepidemie im Jahr 1918 hatte sich das Virus zunächst in Tieren - evtl. Schweinen - weiter verändert, bevor es die Fähigkeit, eine Pandemie auszulösen, erlangte.</description><link>http://www.newscientist.com/article/mg19325883.800</link><pubDate>25 01 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpesterreger in Úngarn</title><description>Offenbar kehrt die Geflügelpest nach Europa zurück. In einer ungarischen Gänsezucht wurde ein Erreger vom Typ H5 nachgewiesen, wie der MDR unter Berufung auf die EU-Kommission berichtet. Ob es sich um einen Erreger vom Typ H5N1 handelt,sollenjetzt weitere Untersuchungen am EU-Referenzlabor im britischen Weybridge klären. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre dies der erste Fall seit dem Sommer 2006. Damals war der Dresdener Zoo betroffen.</description><link>http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/4044505.html</link><pubDate>25 01 2007</pubDate></item><item><title>FAO: H5N1-Virus weiter in Afrika und Asien</title><description>Die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zeigt sich angesichts der neuen Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 in China, Ägypten, Indonesien, Japan, Nigeria, Südkorea, Thailand and Vietnam besorgt, weist aber gleichzeitig daraufhin, dass die Zahl der Ausbrüche zu Beginn des Jahres 2007 deutlich geringer ist als während der Infektionswellen im Jahr 2006. Nach Ansicht der FAO könnten weitere Länder betroffen sein, auch wenn bisher keine Meldungen vorliegen. Damit weist die Organisation auf die Problematik von nicht gemeldeten Ausbrüchen hin. Nur wennVerdachtsfälle gemeldet würden, könnten die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden. Die FAO selbst habe aber meist nicht die Möglichkeit, den vorliegenden unbestätigten Verdachtsfällen nachzugehen. Zudem wird auf die Problematik des Verbots von sogenannten Hinterhofhaltungen hingewiesen. Dies könnte dazu führen, dass die betroffenen Landwirte aus wirtschaftlichen Gründen ihre Tiere verstecken. Diese sind dann aber nicht in Impf- und Überwachungsprogramme einbezogen und könnten so zu einer Weiterverbreitung des Virus beitragen. </description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2007/1000483/index.html</link><pubDate>24 01 2007</pubDate></item><item><title>Südkorea keult 273.00 Stück Geflügel nach Aviärer Influenza</title><description>Nachdem dem 5. Ausbruch der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 seit November 2006 haben die  südkoreanischen Behörden entschieden, 273.000 Stück Geflügel in einem Umkreis von 500 Meter um den zuletzt betroffenen Betrieb zu keulen. Betroffen ist ein Betrieb 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul. Zudem überlegen die Behörden, ob sie weitere 368.000 Stück Geflügel töten lassen, die sich in einem Radius von sechs Meilenum den Betrieb befinden. In dieser Zone befinden sich insgesamt 2,18 Millionen Stück Geflügel in 90 landwirtschaftlichen Betrieben. Südkorea war bereits 2003 von der Geflügelpest vom Typ H5N1 betroffen und hatte damals rund 5,3 Millionen Stück Geflügel töten lassen, um der Seuche Herr zu werden. Die Erkrankung konnte im Jahr 2004 schnell unter Kontrolle gebracht werden und erst im November 2006 trat sie wieder auf.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>23 01 2007</pubDate></item><item><title>EU verhängt dauerhaftes Importverbot für Wildvögel</title><description>Die Europäische Kommission hat am 11. Januar 2007 ein dauerhaftes Importverbot für Wildvögel in die EU beschlossen. Der Grund für das Importverbot ist ein Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde, in dem große Gesundheitsrisiken durch Wildvogelimporte betont werden. Darüber hinaus bestätigt es massive Tierschutzprobleme, die aus dem internationalen Handel resultieren. "Mit dieser Entscheidung rettet die Europäische Kommission Millionen von Vögeln das Leben und erfüllt eine wichtigeForderung aus unserem aktuellen EU-Memorandum," erklärt Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Zuvor war im Oktober 2005 wegen der Geflügelpest ein vorläufiges Einfuhrverbot von Wildvögeln erlassen worden, da der weltweite Wildvogelhandel als potentieller Risiko-Faktor identifiziert worden war. Bis dahin war die EU mit knapp 87 Prozent der weltweit erfassten Wildvögel-Transporte und zwei Millionen Vögel jährlich der weltweit größte Importeur exotischer Vögel. </description><link>http://presseportal.de/story.htx?firmaid=17477</link><pubDate>16 01 2007</pubDate></item><item><title>1. Geflügelpestfall in Thailand nach sechs Monaten</title><description>In Thailand ist nach fast sechs Monaten erstmals wieder ein Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Geflügel aufgetreten, wie "alertnet.org" meldet. Betroffen sind nach Angaben des thailändischen Landwirtschaftsministeriums Enten im nördlichenTeil des Landes. Mittlerweile wurden rund 1.900 Enten in der Gegend getötet, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Der letzte Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 war Ende Juli 2006 in Thailand aufgetreten.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/BKK229732.htm</link><pubDate>15 01 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Japan meldet Ausbruch - Zwei neue Opfer in Indonesien</title><description>Japan meldet den Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5. Knapp 2.500 Hühner seien auf einer Geflügelfarm in der Präfektur Miyazaki  bereits an dem Virus verendet, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag berichtete. Ob es sich bei dem Erreger um das H5N1-Virus handelt, das zur Zeit in zahlreichen anderen asiatischen Ländern grassiert, steht bis jetzt aber nicht fest. Das Landwirtschaftsministerium ordnete dielandesweite Überprüfung von Geflügelfarmen an. Das H5N1-Virus hat nach Angaben der WHO seit 2003 weltweit mindestens 157 Menschen das Leben gekostet. Erst am vergangenen Samstag meldete Indonesien weitere Todesopfer. Demnach sollen im Persahabatan-Krankenhaus in Jakarta am Freitag zwei Frauen im Alter von 22 und 27 Jahren an einer Infektion mit dem Virus gestorben seien. Damit erhöht sich die Zahl der Vogelgrippe-Toten in Indonesien auf 61. </description><link>http://de.news.yahoo.com/13012007/12/h5-virus-gefluegelfarm-japan-nachgewiesen-erste-zusammenfassung.html</link><pubDate>15 01 2007</pubDate></item><item><title>Erste Geflügelpestfälle in Nigeria in 2007</title><description>In Nigeria ist auf zwei Betrieben im Nordwesten des Landes die Geflügelpest nachgewiesen worden, wie die BBC berichtet. Es handelt sich um die ersten Fälle in diesem Jahr. Mehr als 1000 Stück Geflügel wurden getötet, um eine weitere Verbreitung der Erkrankung zu verhindern. Zudembesteht noch bei zwei weiteren Betrieben der Verdacht auf den Ausbruch der Erkrankung.  Die Behörden haben ihre Überwachungsteams ausgesandt, um die Fälle zu überprüfen. In Nigeria war die erkrankung erstmals im Frühjahr 2006 ausgebrochen.</description><link>http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/6252365.stm</link><pubDate>12 01 2007</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Vietnam breitet sich weiter aus</title><description>Nachdem im Dezember erstmals nach über einem Jahr wieder Fälle der Aviären Influenza vom Typ H5N1 beim Geflügel nachgewiesen worden waren, breitet sich die Erkrankung im Land weiter aus. Mittlerweile sind bereits vier Provinzen von derErkrankung betroffen. Wie Vietnam an das Internationale Tierseuchenamt (OIE) meldet, wurden zur Eindämmung der Erkrankung in den drei zuerst betroffenen Provinzen bereits rund 800.000 Tiere gegen die Erkrankung geimpft.</description><link>http://www.oie.int/downld/AVIAN%20INFLUENZA/A_AI-Asia.htm</link><pubDate>11 01 2007</pubDate></item><item><title>Erfreulicher Antikörperstatus nach Geflügelpestimpfungen in Schweizer Zoos</title><description>In der Schweiz ist die Impfung gegen die Geflügelpest ebenso untersagt wie in der EU. Nachdem im Herbst 2005 die Aviäre Influenza (AI) vom Typ H5N1 bis zum Schwarzen Meer vorgedrungen war, hatte das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) der Schweiz den Zoologischen Gärten in Basel, Bern, Goldau und Zürich gestattet, ihre z.T. äußerst wertvollen Geflügelbestände gegen die Erkrankung zu impfen. Ende 2005 wurden insgesamt 365 Tiere zweimal im Abstand von fünf Wochen geimpft, wie die Universität Zürich mitteilte. Die Wirksamkeit der Impfung wurde mittelsBlutproben nach 10 bzw. 26 Wochen überprüft. Über 80 Prozent der Vögel besaßen Antikörper in einer Menge, die für einen Schutz ausreichen dürfte. Die Untersuchungen zeigten jedoch auch ein schnelles Absinken der Antikörper, so dass die Universität Zürich jährliche Wiederholungsimpfungen empfiehlt. Bei Humboldtpinguinen konnten nach 26 Wochen z. B. keine Antikörper mehr nachgewiesen werden. Die Studie wird auch in diesem Winter weitergeführt, wobei ein besonderes Augenmerk auf der weiteren Messung der Antikörper liegt.</description><link>http://www.mediadesk.unizh.ch/mitteilung.php?text_id=165&amp;grp=aktuell</link><pubDate>10 01 2007</pubDate></item><item><title>China kündigt Geflügelpestimpfstoff gegen H5N1 für den Menschen an</title><description>Wissenschaftler aus China und den USA ist die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 gelungen. Wie die chinesische Gesundheitsbehörde nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, werde an der Entwicklung vonImpfstoffen für Menschen derzeit gearbeitet. Bei der Entwicklung des neuen Impfstoffes hatten laut Xinhua das chinesische Gesundheitsamt sowie die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC zusammengearbeitet.</description><link>http://de.news.yahoo.com/08012007/3/neuer-impfstoff-vogelgrippe.html</link><pubDate>09 01 2007</pubDate></item><item><title>Tierpark in Sachsen-Anhalt impft gegen Geflügelpest</title><description>Der Tierpark Thale in Sachsen-Anhalt wird seinen gesamten Vogelbestand gegen die Geflügelpest impfen. Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" vorab in ihrer Donnerstagausgabe berichtete, sei dazu eine Ausnahmegenehmigung unter Auflagen erteiltworden. Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte Tierparkdirektor Uwe Köhler der Zeitung. "Wir wollen aber im Fall eines Ausbruchs vorbereitet sein", auch wenn die Geflügelpest im Moment "kein Thema" sei.  </description><link>http://www.tierpark-thale.de/</link><pubDate>04 01 2007</pubDate></item><item><title>Schweine in Südkorea wegen Geflügelpest gekeult</title><description>Im Kampf gegen die Geflügelpest werden in Südkorea auch zahlreiche Säugetiere getötet. Wie "ISN" unter Berufung des "MDR" berichtete, sind auf einem betroffenen Betrieb in Asan nicht nur die 25.000 Hühner,sondern auch die knapp 4.000 Schweine des Betriebes wegen des Geflügelpestvirus getötet worden. Auch bei früheren Fällen hätten die Behörden nicht nur das Töten von Geflügel, sondern auch von Schweinen, Hunden und anderen Tierarten angeordnet.</description><link>http://www.schweine.net/</link><pubDate>28 12 2006</pubDate></item><item><title>Ägypten meldet drei Geflügelpestopfer</title><description>In Ägypten sind drei Mitglieder einer Großfamilie an einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann einer Großfamilie aus der Provinz Gharbia im Nildelta. Alle drei Opfer, die während der Weihnachtsfeiertage verstorben sind, hatten Kontakt mit Hausgeflügel, wie die ägyptische Presse am Dienstag unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Kairo mitteilte. InÄgypten sind damit seit dem Ausbruch der Seuche im Februar 2006 zehn Opfer der Geflügelpest zu beklagen. Weltweit sind inzwischen mehr als 150 Personen an der Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 gestorben. Die meisten Opfer hat Indonesien, Vietnam und Thailand zu beklagen. In diesen Ländern ist der Kontakt mit Geflügel auf Grund der vielfach großen Armut besonders intensiv. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:7285221687672036609::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,35633</link><pubDate>28 12 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestpandemie könnte 62 Millionen Tote fordern</title><description>Wissenschaftler der Universität Harvard (USA), der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health und der Universität Queensland (Australien)haben errechnet, dass eine Geflügelpestpandemie weltweit 62 Millionen Todesopfer fordern könnte. Für diese Berechnung zogen sie die Daten der "Spanischen Grippe" heran, die zwischen 1918 und 1920wütete. Ihren Berechnungen zu Folge, in die sie auch das Pro-Kopf-Einkommen der Länder mit einbezogen, würden 96 Prozent der Todesfälle in weniger entwickelten Länder auftreten. Sollten alle Todesfälle in einem Jahr auftreten, würde die weltweite Sterblichkeitsrate im betreffenden Jahr um 114 Prozent steigen.</description><link>http://www.thelancet.com/</link><pubDate>22 12 2006</pubDate></item><item><title>Wieder Geflügelpestfälle in Vietnam</title><description>In Vietnam gibt es zum ersten Mal seit einem Jahr wieder Fälle der Geflügelpest. Ausbrüche werden aus den Provinzen Bac Lieu und Ca Mau im Süden des Landes gemeldet. Tausende Hühner seien verendet und sechs Proben seien positiv auf den Virusstamm H5 getestet worden, teilte das zuständige Institut für Tiergesundheit in der Region mit. Unklar ist noch, ob es sich auch diesmal umdas auch für den Menschen gefährliche H5N1-Virus handelt, an dem seit Ende 2003 allein in Vietnam 42 Menschen starben. In den betroffenen Provinzen wurden bereits 7.000 Stück Geflügel gekeult, um ein weiteres Ausbreiten der Seuche zu verhindern. Außerdem seien in Vietnam zuvor mehr als 125 Millionen Stück Geflügel geimpft worden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/20122006/286/vermischtes-vogelgrippe-provinzen-vietnam.html</link><pubDate>20 12 2006</pubDate></item><item><title>3. Geflügelpestfall in Südkorea</title><description>Nachdem im November erstmals nach fast drei Jahren wieder zwei Fälle der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 in Südkorea festgestellt worden sind, ist jetzt ein dritter Fall vom Landwirtschaftsministerium des Landes offiziell bestätigt worden. Die Behörden rätseln im Moment noch, wie es zu dem neuen Fall kommen konnte. Sie sehen aber keinen Zusammenhang mit denbeiden vorherigen Fällen. Auf dem jetzt betroffenen Betrieb werden 290.000 Wachteln gehalten, von denen rund 3.000 in den letzten vier Tagen verendeten. Da alle drei betroffenen Betriebe auf einer Route von Zugvögeln liegen, befürchten die Behörden, dass es zu weiteren Ausbrüchen kommen könnte. </description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/SEO352068.htm</link><pubDate>12 12 2006</pubDate></item><item><title>EU verlängert Importsperre für lebend gefangene Vögel</title><description>Der ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit bei der EU-Kommission hat zugestimmt, das Importverbot für alle lebend gefangenen Vögel in die EU um drei Monate, bis zum 31. März 2007 zu verlängern. Das Verbot trat im Oktober 2005 in Kraft und soll verhindern, dass die Aviäre Influenza vom Typ H5N1 in die EU verbracht wird. Die Europäische Behörde fürLebensmittelsicherheit (EFSA) hatte zwar im Oktober Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Import unter Minimierung des Risikos wieder zugelassen werden könnte. Die Kommission benötigt jedoch mehr Zeit, bevor sie die Maßnahmen festlegen kann, die für den Import notwendig sind. Daher wurde das Verbot zunächst verlängert.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/06/1204&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>05 12 2006</pubDate></item><item><title>FLI: Kontakt zwischen Haus- und Wildvögeln weiterhin unterbinden</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine aktuelle Risikobewertung zur aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 veröffentlicht. Das FLI weist daraufhin, dass im Juli und August nur zwei Fälle der Erkrankung bei Wildvögeln in Europa nachgewiesen wurden. Dabei handelte es sich um einen Haubentaucher in Spanien und einen  Schwan im Dresdener Zoo. Das FLI macht  darauf aufmerksam, dass diese Fälle entweder lange nach dem letzten Nachweis auftraten (Deutschland) oder ein vorheriger Nachweis bisher gänzlich fehlt (Spanien). Demzufolge muss davon ausgegangen werden, dass das Virus weiterhin in Europapräsent ist. Das FLI stufte deshalb das Risiko einer Infektion von Nutzgeflügelbeständen mit dem Virus weiterhin als hoch ein und weist daraufhin, dass die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung solcher Fälle die Unterbindung des Kontaktes von Wild- und Nutzgeflügel bleibt. Angesichts des bestehenden Herbstzuges der Wildvögel sollten die bestehenden Risiko- und Restriktionsgebiete überprüft und ggf. angepasst werden. Auch das Risiko der Einschleppung des Erregers durch illegalen Handel aus Ausbruchsländern wird weiterhin als hoch eingestuft.</description><link>http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/aktuelle_Krankheitsgeschehen/avi_Flu/rb_influenza_061201.pdf</link><pubDate>04 12 2006</pubDate></item><item><title>Sibirisches Eis als Reservoir für Influenza-Viren</title><description>Das sibirische Eis stellt ein Reservoir für Influenza-A-Viren dar. Diese Viren gehören zu den Viren, die u. a. die Virusinfluenza beim Menschen sowie Erkrankungen bei Tieren verursachen können. Wissenschaftler der Bowling Green State University (Ohio, USA) haben herausgefunden, dass Zugvögel im Herbst Viren in sibirischen Seen hinterlassen. Durch den Frost werden die Viren im Eis konserviert. Durch den Beginn des Tauwetters werden die Viren dann im Frühjahr wiederfreigesetzt und können so die zurückkehrenden Zugvögel infizieren. Die sibirischen Seen werden von Zugvögeln auf ihrem Weg nach Nordamerika, Europa, Asien und Afrika passiert. Neben der reinen Neuinfektion der Zugvögel im Frühjahr besteht auch die Gefahr, dass sich die Viren mit solchen Viren vermischen, die die Zugvögel neu mitbringen. Da das Eis manchmal über Jahre nicht auftaut, können Viren auch erst Jahre später wieder freigesetzt werden.</description><link>http://jvi.asm.org/cgi/content/abstract/80/24/12229</link><pubDate>30 11 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestausbruch in Südkorea bestätigt</title><description>In Südkorea ist erneut die Geflügelpest vom Typ H5N1 ausgebrochen. Das bestätigten die südkoreanischen Behörden am Samstag in Seoul. Der Verdacht war aufgekommen, als 6.000 von 13.000 Hühnern in dem Zuchtbetrieb innerhalb weniger Tage verendet waren. Inzwischen sind bereits alle Tiere der betroffenen Geflügelhaltung in der südwestlichen Stadt Iksan getötet und vergraben worden. Um den Betrieb wurde eineSchutzzone im Umkreis von mehreren Kilometern eingerichtet. Iksan gilt mit mehr als 400 Zuchtfarmen als Zentrum der Geflügelindustrie von Südkorea. In Südkorea waren zwischen Dezember 2003 und März 2004 etwa 400.000 Tiere aus Geflügelbetrieben mit dem Geflügelpestvirus infiziert. Nach dem Ausbruch der Seuche wurden 5,3 Millionen Vögel gekeult.</description><link>http://de.news.yahoo.com/25112006/3/suedkorea-bestaetigt-ausbruch-vogelgrippe.html</link><pubDate>26 11 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht in Südkorea</title><description>In Südkorea besteht der Verdacht, dass die Geflügelpest in einem Betrieb im Südwesten des Landes ausgebrochen ist. Der Betrieb wurde gesperrt. Vorsorglich wurden zudem zwei Brütereien im Umkreis geschlossen. Ob es sich tatsächlich um die Geflügelpest und den Erreger vom Typ H5N1 handelt, sollen Untersuchungen zeigen, deren Ergebnisse für Samstag erwartet werden. Der Ausbruch der Erkrankung könnte fürSüdkorea weitreichende Folgen haben, da das Land auf der koreanischen Halbinsel eines der wenigen Länder war, das es geschafft hatte, nach einem Ausbruch der Erkrankung im Jahr 2003 den Status der Geflügelpestfreiheit zurück zu erlangen. Damals waren in Südkorea rund 5,3 Millionen Hühner und Enten innerhalb von vier Monaten getötet worden. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>24 11 2006</pubDate></item><item><title>Zwei Mutationen des Geflügelpestvirus besitzen Bedeutung für eine Pandemie</title><description>Eine Pandemie durch das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 kommt momentan nicht zu Stande, da das Virus zwar einfach an Zellen von Vögeln aber nur bedingt an Zellen von Menschen binden kann. Forscher aus Japan, Indonesien, Vietnam, Großbritannien und den USA haben 21 Isolate des H5N1-Virus, das Menschen infiziert hat, genauer untersucht. Dabei fanden sie drei Isolate, die besonders leicht an menschliche Zellen binden konnten. Eine genauere Untersuchung des Genoms zeigte mehrere Mutationen. Zwei davon erscheinen den Forschern besonders bedeutsam,wie sie in "Nature" berichten. Denn diese beiden Mutationen führten zu einer Veränderung des Oberflächen-Antigens Hämagglutinin (H), das diesem eine deutlich verbesserte Bindung an menschliche Zellen ermöglicht. Einer der beteiligten Wissenschaftler warnte aber gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters" vor einer Überbewertung dieser beiden Mutationen. Er erklärte, dass diese Mutationen zwar wichtig sind, es aber auch eine Reihe anderer Mutationen gibt, die für das pandemische Potential des Erregers ebenso von Bedeutung sind.</description><link>http://today.reuters.com/News/CrisesArticle.aspx?storyId=HKG26447</link><pubDate>17 11 2006</pubDate></item><item><title>Verbesserter Test zum Nachweis von H5N1</title><description>Wissenschaftler der University of Colorado (USA) haben mit Unterstützung der Centers for Disease Control (CDC) einen neuen Test zur Untersuchung auf das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 entwickelt. Dabei wurde ein so genannter "Gen-Chip" entwickelt, der kostengünstig ist und auf ein Gensegment des Virus abzielt. Dieses Gensegment mutiert nicht so häufig wie andere Untersuchungsziele. Zu denen gehören z.B. das Hämagglutinin (H) oder die Neuraminidase (N). Die Ergebnisse verschiedener Tests scheinen den Wissenschaftlern Recht zu geben. Sie untersuchten 24 H5N1-Virusisolate von Menschen und Tieren,die drei Jahre lang an verschiedenen Orten gesammelt worden waren. Dabei konnte mittels des Tests bei 21 Isolaten die komplette Information über Virustyp und Subtyp korrekt dargestellt werden. Zudem wurden keine falsch positiven Ergebnisse geliefert. Die Entwickler sehen einen möglichen Vorteil darin, dass mit diesem Test nur noch eine Untersuchung einer Probe notwendig sein könnte. Bisher wird ein initialer Test durchgeführt, mit dem der Typ des Virus identifiziert wird. Um Informationen über den Subtyp zu gewinnen, müssen aber noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden.</description><link>http://www.sciencedaily.com/releases/2006/11/061113173159.htm</link><pubDate>15 11 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest sorgt für weniger Weihnachtsgänse</title><description>Durch die Geflügelpestfälle bei Wildvögeln und das daraus resultierende Aufstallungsgebot im vergangenen Winter und Frühjahr fällt das diesjährige Angebot an Gänsen aus "Deutschen Landen" geringer aus als im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) hervor. Dies gehe aus der Schlupfstatistik hervor. Danach schlüpften von Januar bis August - ab September schlüpfen in der Regel keine Gänseküken mehr - 803.000 Küken, das waren fast 16 % weniger als im Jahr 2005. Die Bruttoeigenerzeugung von  Gänsen wird für dieses Jahr von der ZMP und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf 4.000 Tonnen geschätzt. Der Rückgang wird auf das Auftreten der Geflügelpest und das daraus resultierende,zunächst  bundesweite und im Anschluss regional gelockerte Aufstallungsgebot für Geflügel zurückgeführt. Daraus resultierten nicht unerhebliche produktionstechnische Schwierigkeiten in der Gänsemast, insbesondere deshalb, weil Gänse in Deutschland in der Regel als Weidemastgänse im Freiland gemästet werden. Auf Grund der erheblichen veterinärmedizinischen Auflagen scheuten vor allem kleinere Mäster den Aufand und gaben die Mast auf. Dementsprechend zeichnen sich etwas höhere Preise für die deutschen Gänse ab. Aber auch die importierte Ware dürfte aufgrund eines kleineren Angebotes von den Verbrauchern nicht mehr so günstig zu bekommen sein wie vor einem Jahr. </description><link>http://www.zmp.de/presse/agrarwoche/marktanalysen/ma45.pdf</link><pubDate>14 11 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Italien</title><description>In Italien ist im Rahmen eines Überwachungsprogrammes die Geflügelpest in einem Betrieb nachgewiesen worden. Dabei handelt es sich um einen schwach pathogenen Erreger vom Typ H5 und nicht um den hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N1. DerErreger wurde bei Routineuntersuchungen nachgewiesen. Keines der Tiere des Betriebes zeigte klinische Anzeichen einer Geflügelpesterkrankung. In dem Betrieb wurden fast 10.000 Enten gehalten. Der größte Teil wurde gezüchtet, um sie auszuwildern.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>06 11 2006</pubDate></item><item><title>H5N1-Variante hat vorherige Variante in Asien verdrängt</title><description>Wissenschaftler aus Hongkong und den USA haben zwischen Juli 2005 und Juni 2006 umfangreiche Untersuchungen an Geflügel auf Märkten in China durchgeführt. Sie kommen zu dem Schluss, dass eine neue Variante des Geflügelpesterregers vom Typ H5N1, die vorherige Variante in Teilen Asiens innerhalb kürzester Zeit verdrängt hat. Von den untersuchten und infizierten Tieren trugen zwei Drittel die neue Variante. An dieser Variante sind bereits Menschen in China und Thailand erkrankt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese neue Variante sich auchnach Europa ausbreiten wird. Obwohl die Entstehungsmechanismen noch nicht genau bekannt sind, befürchten die Wissenschaftler, dass die Impfungen von Geflügel in China, die seit Ende 2003 durchgeführt werden, daran beteiligt sein könnten. Von 76 geimpten und untersuchten Tieren besaßen 55 keine oder nur sehr wenige Antikörper gegen die neue Variante. Dies deutet darauf hin, dass der in China bei den Pflichtimpfungen eingesetzte Impfstoff, nicht gegen die neue Variante wirksam ist und so zur Selektion beigetragen haben könnte.</description><link>http://www.pnas.org</link><pubDate>01 11 2006</pubDate></item><item><title>FLI warnt vor Geflügelpest-Panik</title><description>Die kältere Jahreszeit steht bevor und damit werden vermutlich auch wieder mehr Fälle der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 bei Wildvögeln auftreten. Denn bei niedrigeren Temperaturen ist der Erreger länger überlebensfähig. Zudem ist das Virus noch in Deutschland im Umlauf, wie der Fall bei einem Schwan im Dresdener Zoo im August gezeigt hat. Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems, sieht allerdings nur eine geringe Gefahr für die Bevölkerung und warnt in der Ärztezeitung vor einer Panik. In Deutschland ist nach den Erfahrungen des letzten Winters der vorbeugendeSchutz verbessert worden. Mettenleiter gibt an, dass in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und am Bodensee Projekte durchgeführt werden, bei denen Enten verstärkt auf den Erreger untersucht werden. Diese Tiere werden als sogenannte Wächtervögel eingesetzt. Das FLI habe zudem seine Nachweisverfahren verbessert und könnte den Verdacht auf Vorliegen des Virus jetzt innerhalb von zwei Tagen be- oder widerlegen. Mettenleiter wies zudem darauf hin ,dass für die Verbraucher keine Gefahr beim Verzehr von Eiern oder Geflügelfleisch bestehe, da das Virus bei Temperaturen ab 70 Grad abgetötet werde. </description><link>http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/10/31/195a0301.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten</link><pubDate>31 10 2006</pubDate></item><item><title>Ist der Erfolg Vietnams in der Bekämpfung der Geflügelpest reproduzierbar?</title><description>Vietnam war eines der ersten und am härtesten von der Geflügelpestepidemie betroffenen Länder. Bereits im Dezember 2003 wurde die ersten Infektionen von Menschen mit dem Erreger vom Typ H5N1 nachgewiesen. Insgesamt wurden bis heute 93 Infektionen nachgewiesen. Insgesamt wurden 66 Millionen Stück Geflügel getötet, um die Ausbreitung der Seuche einzudämmen. Trotzdem ist es Vietnam gelungen, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Der letzte Fall bei einem Menschen wurde im November 2005 nachgewiesen und in diesem Jahr ist die Erkrankung erst bei einer Handvoll Vögeln aufgetreten. Wissenschaftler fragen sich deshalb, ob es nicht möglich sei, den Erfolg Vietnams in der Bekämpfung der Geflügelpest auf andere Länder zu übertragen. Eine der Hauptfragen dabei ist aber, welche der ergriffenen Maßnahmen zu diesem Erfolg beigetragen haben oder ob es sich um eine spezielle Situation in Vietnam handelt, die den Erfolg möglich machte. Richard Brown von derWeltgesundheitsorganisation (WHO) sieht dass Ausbleiben menschlicher Fälle als direkte Folge der Reduzierung der Fälle beim Geflügel an. Er berichtet aber auch, dass noch offen ist, welche Maßnahmen den Erfolg gebracht haben, denn in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 wurden verschieden Maßnahmen beim Geflügel ergriffen. So war Vietnam das erste Land, dass obligatorische Impfungen des Geflügels im Jahr 2005 einführte. Zudem wurde nahezu gleichzeitig die Geflügelhaltung in Städten und der Verkauf von lebenden Tieren auf Märkten unterbunden. Die Geflügeltransporte wurden streng kontrolliert und eine massive Aufklärungskampagne über Radio und Fernsehen wurde durchgeführt. Auch über Lautsprecher wurde die Bevölkerung informiert. Mittlerweile erhalten die Landwirte für jedes Tier, dass getötet werden muss, 75 Prozent des Marktwertes. Mitarbeiter der Kontrollorgane in Vietnam führen die Erfolge auch auf die gute Unterstützung der Bevölkerung zurück. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>30 10 2006</pubDate></item><item><title>Dauerhafter Importstopp für Wildvögel gefordert</title><description>Heute vor einem Jahr wurde ein Importverbot von Wildvögeln in die EU verhängt. Anlaß war damals die Erkrankung von Papageien in britischen Quarantänestationen an der Aviären Influenza (AI) Damit sollte eine Einschleppung des Erregers in die EU verhindert werden. Laut Angaben des Naturschutzbundes Deutschland e. V. (NABU) und von Pro Wildlife bewahrte dieses Verbot bis jetztrund 3,5 Millionen Vögel davor, eingefangen und in die EU importiert zu werden. Die Verbände fordern, dieses Verbot dauerhaft umzusetzen. Es helfe nicht nur dabei, die Einschleppung von Tierseuchen zu verhindern. Daneben ist dies auch tierschützerisch relevant, da z. B. rund zwei Drittel der wild gefangenen Afrikanischen Graupapageien bereits vor dem Export sterben würden.</description><link>http://www.nabu.de/modules/presseservice/</link><pubDate>27 10 2006</pubDate></item><item><title>FLI liefert neue Erkenntnisse zur Herstellung von 'Vogelgrippe-Medikament'</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist in der Entwicklung eines wirksamen Medikamentes gegen das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N1 einen weiteren Schritt vorangekommen. Wie der  Forschungsleiter des Instituts, Oliver Planz  mitteilte, habe sich der bereits an Zellkulturen erfolgreich getestete pflanzliche Wirkstoff Cystus 052, der auch in Hustenbonbons enthalten ist, inzwischen auch im Tierversuch an Mäusen als wirksam erwiesen. Demnach hätten die mit Cystus 052 behandelten Mäuse eine experimentell erzeugte Infektion mit Influenzaviren deutlichbesser als nicht behandelte Kontrolltiere vertragen. Während die unbehandelten Tiere stark erkrankten und zu einem Großteil starben, hätten die mit Cystus 052 behandelten Mäuse keinerlei klinische Symptome gezeigt. Wie Planz erklärte, besitzen die Inhaltsstoffe von Cystus 052 "eine antivirale Aktivität gegenüber Influenzaviren". Vermutlich könnte Cystus 052 sogar gegen verschiedene Erregertypen wirken. Cystus 052 ummantelt dabei den Erreger derart, dass er keinen Zugang zur Wirtszelle mehr findet, also eine Infektion verhindert. </description><link>http://de.news.yahoo.com/24102006/336/fli-deutliche-fortschritte-suche-vogelgrippe-medikament.html</link><pubDate>24 10 2006</pubDate></item><item><title>Startschuss für trinationales Forschungsprojekt zur Geflügelpest am Bodensee</title><description>Am Donnerstag wurde am Bodensee ein gemeinsames Forschungsprojekt Deutschlands, die Schweiz und Österreichs zur Aviären Influenza bei Wildvögeln gestartet. Das in Europa bislang einzigartige Forschungsprojekt  trägt den Namen "Constanze" und wurde am Donnerstag in Radolfzell vorgestellt.Der Schweizer Projektleiter Christian Griot sagte, bei der Infizierung und Übertragung des auch für den Menschen gefährlichen H5N1-Virus durch Wildvögel seien viele wichtige Fragen ungeklärt. Das trinationale Forschungsprojekt untersucht in den nächsten dreiJahren das Auftreten der geflügelpest am Bodensee. Laut Griot ist der Bodensee mit rund 250.000 Wasservögeln eines der wichtigsten Überwinterungsgebiete für Zugvögel. Im Februar und März dieses Jahres wurden in der Bodensee- und Hochrheinregion 87 positive H5N1-Befunde bei Wildvögeln registriert. An dem Forschungsprojekt sind auf deutscher Seite das Friedrich-Löffler-Institut und die Vogelwarte Radolfzell am Max-Planck-Institut für Ornithologie vertreten.</description><link>http://de.news.yahoo.com/19102006/12/internationales-vogelgrippe-forschungsprojekt-bodensee-gestartet.html</link><pubDate>20 10 2006</pubDate></item><item><title>EU stellt 28 Millionen Euro zur Influenzaforschung bereit</title><description>Die EU-Kommission hat gestern die 17 Projekte bekanntgegeben, denen Mittel zur Erforschung der Aviären Influenza sowie der pandemischen Influenza zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt stellt die EU hierfür rund 28 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projekte wurden in einem speziellen Auswahlverfahren ausgesucht. Dabei wurden die Ziele berücksichtigt, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Internationale Tierseuchenamt (OIE) und die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für wichtig erachten. Für denBereich der Humanmedizin wurden Projekte ausgewählt, die sich mit der weiteren Erforschung des Virus und der klinischen Impfstoffherstellung beschäftigen. Für die Tiergesundheit wurden Projekte ausgewählt, die auf Impfstoffentwicklung, Entwicklung von Diagnostika sowie die Entwicklung von Frühwarnsystemen und den Technologietransfer in Drittländer abzielen. Neben Ländern aus der EU sind auch China, Kanada, die USA, Vietnam, Australien, Russland und Kroatien an den Projekten beteiligt. </description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/1413&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=fr</link><pubDate>18 10 2006</pubDate></item><item><title>Baden-Württemberg startet Projekt zu "Wildvögel und Vogelgrippe"</title><description>In Baden-Württemberg wurden jetzt Finanzmittel für ein erstes Forschungsprojekt "Wildvögel und Vogelgrippe" genehmigt. In dem Projekt soll die Vogelwarte Radolfzell die Prävalenz und Pathogenität von Erregern der Aviären Influenza in Wassergeflügel am Bodensee untersuchen. Der Bodensee gilt als besonderes Risikogebiet. Insbesondere soll mit dem Projekt die Fragegeklärt werden, welche Vogelarten in welchem Ausmaß Träger des Erregers sind. Zudem soll geklärt werden, ob es zu saisonalen Einträgen des Erregers kommt oder ob ganzjährig ein Reservoir von Erregern der Aviären Influenza - sowohl hoch als auch niedrig pathogenen - am Bodensee vorhanden ist. </description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/content.pl?ARTIKEL_ID=46171</link><pubDate>17 10 2006</pubDate></item><item><title>In der Schweiz tritt Verbot der Geflügelfreilandhaltung in Kraft</title><description>In der Schweiz ist am Sonntag erneut die Freilandhaltung von Geflügel verboten worden. Von dem Freilandhaltungsverbot sind rund  5.000 Geflügelbetriebe in praktisch allen Schweizer Kantonen betroffen, die im Umkreis von einem Kilometer rund um größere Seen und Flüsse gelegen sind. Das Verbot wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2007 in Kraft bleiben.Die Nutztierschutzorganisation Kagfreiland schätzt, dass rund 50.000 Tiere im Stall bleiben müssen. Untersagt sind fortan auch Geflügelmärkte und -ausstellungen. Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) erklärte, man sei in erhöhter Alarmbereitschaft, weil sich im Winter rund zehn Mal mehr Wasservögel in der Schweiz aufhielten als im Sommer.</description><link>http://www.bvet.admin.ch/tiergesundheit/01528/01974/index.html?lang=de</link><pubDate>16 10 2006</pubDate></item><item><title>Bayern bereitet sich auf neue Geflügelpestfälle vor</title><description>Bayern hat sich mit dem Beginn des Vogelzuges auf neue Fälle der Geflügelpest bei Wildvögeln eingestellt. Mit Beginn des Vogelzugs wachse in Bayern wieder die Geflügelpest-Gefahr, erklärte Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf (CSU) am Sonntag in München. Die bevorstehende starke Vogelzugbewegung bringe vorübergehend mehr Wasservögel in die Rastgebiete des Feistaats, wodurch eine Virusübertragung wahrscheinlicher werde, warnte Schnappauf. Daher sei die Wachsamkeit bei der Früherkennung der Geflügelpest erneut erhöht worden. Nach Angaben des Ministers werden vorwiegend die für Geflügelpest anfälligen Wasservögel auf das H5N1-Virusuntersucht. Besonders stark überwacht werden in den kommenden Wochen die 16 großen Rast- und Sammelgebiete sowie auf die Landkreise mit früheren positiven H5N1-Befunden, betonte der Minister. Mehr als 90 Prozent der Landesfläche Bayerns seien jedoch als Nicht-Risiko-Gebiet eingestuft worden. Neben einem verstärkten Wildvogel-Monitoring ist die bayerische Jägerschaft aufgerufen, rund 3000 Tupferproben von erlegten Wildvögeln zur Untersuchung auf das H5N1-Virus einzuschicken. Darüber hinaus seien rund 200 ehrenamtliche Vogelbeobachter gebeten worden, wieder verstärkt nach toten Wasservögeln Ausschau zu halten. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/index.htm</link><pubDate>09 10 2006</pubDate></item><item><title>Neue Geflügelpestausbrüche in China</title><description>In China gibt es einen zweiten Ausbruch der Geflügelpest binnen einer Woche. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Demnach seien im Nordwesten des Landes etwa 1.000 Tiere an der Geflügelpestverendet. Weitere 73.000 Vögel in der Provinz Ningxia seien vorsorglich getötet worden, um eine weitere Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern. Erst vor einigen Tagen war die Krankheit in der Inneren Mongolei aufgetreten.</description><link>http://de.news.yahoo.com/05102006/12/ausbruch-vogelgrippe-china-binnen-woche.html</link><pubDate>05 10 2006</pubDate></item><item><title>Schweiz trifft Vorsorgemaßnahmen gegen Geflügelpest</title><description>Die Schweiz hat vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest vom Typ H5N1 getroffen, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mitteilt. Ab dem 15. Oktober ist die Freilandhaltung von Geflügel im Umkreis von einem Kilometer um größere Seen und Flüsse im Schweizer Mittelland nicht mehr gestattet. In diesen Regionen dürfen auch Geflügelmärkte und -ausstellungen nichtmehr länger durchgeführt werden. Die Behörden behalten sich vor, die Maßnahmen, die bis zum 30. April 2007 gelten, bei Bedarf zu verschärfen. Die Schweiz hat die Maßnahmen angesichts des wieder einsetzenden Vogelzugs und der damit steigenden Gefährdung durch die Geflügelpest getroffen.</description><link>http://www.bvet.admin.ch/news/mitteilungen/00324/index.html?lang=de</link><pubDate>02 10 2006</pubDate></item><item><title>Influenza von 1918: Extreme Immunreaktion führte zum Zelltod</title><description>Wissenschaftler der University of Washington (USA) haben Mäuse mit dem rekonstruierten Influenza-Virus infiziert, dem 1918 und 1919 rund 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Bei den jetzt infizierten Mäusne mit dem Virus vom Typ H1N1 kam es zu einer extrem heftigen Reaktion des Immunsystems der Mäuse, das bis zum Tod der Tiere aktiv blieb. Die Wissenschftler gehen davon aus, dass dies für den Tod der Zellen der Mäuse und letztlich für den Tod der Tiereverantwortlich war. Dabei wird die entzündliche Reaktion des Wirtes wahrscheinlich in extrem hohem Maß aktiviert und macht das Virus für den Wirt so gefährlich. Durch diese Überreaktion dürfen zu viele körpereigene Zellen abgetötet worden sein. Die Wissenschaftler hoffen, diese Erkenntnisse für die Prophylaxe und die Bekämpfung zukünftiger Influenzaepidemien nutzen zu können.</description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060928010  </link><pubDate>28 09 2006</pubDate></item><item><title>Thailand meldet weiteres Geflügelpestopfer</title><description>Thailand hat ein weiteres Geflügelpestopfer zu beklagen. Wie die zuständigen Behörden bekannt gaben, starb der 59 Jahre alte Mann aus dem Nordosten des Landes bereits am 10. August 2006 an der Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom TypH5N1. Er erkrankte bereits am 14. Juli 2006, nachdem er seine kranken Kampfhähne betreut und behandelt hatte. Das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 hat weltweit bereits 146 Menschen das Leben gekostet. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:600918173021088714::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,34579</link><pubDate>27 09 2006</pubDate></item><item><title>Niedersachsen übt Tierseuchenbekämpfung</title><description>In Niedersachsen finden am 20. sowie am 27. September 2006 zwei Übungen im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung statt. Die Veterinärbehörden der niedersächsischen Landkreise, der kreisfreien Städte sowie der Region Hannover werden den Geflügelpest-Ernstfall proben. Verantwortlich für die Übungen ist die Task-Force Veterinärwesen des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), die die Übungen im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchführt. "Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit Geflügelpest-Ausbrüchen bei Tieren in Deutschland wird deutlich, wie notwendig gemeinsame Tierseuchenübungen sind, um für einen Krisenfall gewappnet zu sein", sagt Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des LAVES. Anhand eines fiktiven Falles müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Veterinärbehörden ihr Können für den Ernstfall unter Beweis stellen. Dazu zählen z. B. die Schätzung des Tierbestandes, Vorgaben über die Tötung und die Beseitigung der getöteten Tiere.  Zudem wird es darauf ankommen, spezielle EDV-Programme richtig anzuwenden. Das Tierseuchen-Nachrichten-System (TSN) bietet die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit in das gesamte Bundesgebiet zu übermitteln, wo die Seuche ausgebrochen ist, wie viele Tiere betroffen sind und welche Maßnahmen ergriffen werden. Das LAVES dient während der Übungen als Informationszentrale.</description><link>http://www.laves.niedersachsen.de/master/C26429054_L20_D0_I826_h1.html</link><pubDate>20 09 2006</pubDate></item><item><title>EU lässt zwei Geflügelpest-Impfstoffe zu</title><description>Die Europäische Kommission hat zwei Impfstoffe gegen die Geflügelpest für die Europäische Gemeinschaft zugelassen. Damit soll sichergestellt werden, dass wirksame Impfstoffe für alle EU-Staaten während der Herbst- und Wintermonate zur Verfügung stehen, in denen das größte Risiko für eine Geflügelpestepidemie besteht. Das teilte die EU-Kommission am Montag mit. EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unternehmen und Industrie, sagte dazu: "Ich bin erfreut, dass die pharmazeutische Industrie der EU in der Lage ist, Impfstoffe in so kurzer Zeit zu entwickeln und damit auf dringenden Bedarf so schnell zu reagieren." Bei den zugelassenen Impfstoffe handelt es sich um Nobilis Influenza H5N2 und Poulvac FluFendH5N3 RG, die beide die Sterblichkeit der geimpften Hühner und die Ausscheidung des Virus senken. Beide Präparate werden aus inaktiven aviären Influenzaviren hergestelt und werden als Injektion verabreicht.  Nobilis Influenza H5N2 ist für Hühner, Poulvac FluFend H5N3 RG für Hühnern und Pekingenten zugelassen. Die Impfstoffe können nur von den zuständigen Verwaltungen der Mitgliedstaaten im Rahmen von Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung und nach Maßgabe der EU-Vorschriften zur Bekämpfung der Geflügelpest eingesetzt werden. Die EU-Kommission hat bereits Italien, Frankreich, die Niederlande und vor kurzem Deutschland berechtigt, Impfungen gegen die Geflügelpest durchzuführen. </description><link>http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6568</link><pubDate>11 09 2006</pubDate></item><item><title>EU genehmigt Geflügelpest-Impfprogramm auf drei Höfen in NRW</title><description>Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkontrolle und die Tiergesundheit bei der EU-Kommission hat das von der EU-Kommission vorgeschlagene, wissenschaftlich basierte Impfprogramm gegen die Geflügelpest auf drei Höfen in Nordrhein-Westfalen genehmigt.Die deutschen Behörden dürfen die Impfungen für zunächst zwei Jahre vornehmen. Das Impfprogramm dient rein wissenschaftlichen Zwecken. Produkte der geimpften Tiere dürfen nicht auf den Markt kommen.</description><link>http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6556</link><pubDate>06 09 2006</pubDate></item><item><title>Ägypten meldet Geflügelpest</title><description>In Ägypten ist es nach einigen Monate Ruhe wieder zu einem Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 in einem Nutztierbestand gekommen, wie Promedmail berichtet. Die Tiere des betroffenen Bestandes, der sich 490 Kilometer südlich vonKairo befindet, wurden getötet. Neben den Fällen beim Geflügel verzeichnete Ägypten auch 14 Fälle von Erkrankungen beim Menschen. Acht davon endeten tödlich. Der letzte Fall wurde im Mai 2006 nachgewiesen. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>04 09 2006</pubDate></item><item><title>Nordrhein-Westfalen will Impfversuch zur Geflügelpest durchführen</title><description>Nordrhein-Westfalen will in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems einen Impfversuch zur Geflügelpest durchführen, wie Landwirtschaftsminister Uhlenberg (CDU) mitteilte. Das zuständige Bundesministerium hat sich an dieEU-Kommission gewandt, um die notwendigen Ausnahmegenehmigungen einzuholen. Uhlenberg forderte, dass Schutzimpfungen in der Tierseuchenbekämpfung in Europa wieder einen festen Platz einnehmen. </description><link>http://www.munlv.nrw.de</link><pubDate>04 09 2006</pubDate></item><item><title>Russland meldet erneut Geflügelpest</title><description>In Zentralsibirien (Russland) sind Zugvögel gefunden worden, die mit dem Geflügelpest-Virus vom Typ H5N1 infiziert waren. Laut den Angaben der russischen Bundesagrarbehörde vom vergangenen Mittwoch seien an 14 verschiedenen Seen in der Region Omsk sowie an einem weiteren See in der sibirischen Region Tyva Vögelgefunden worden. Dagegen konnte die Seuche in den Regionen Altai, Kransojarsk, Nowosibirsk, Tomsk und auch Tyva, in den zuvor infizierte Vögel gefunden worden waren, ausgerottet werden. Der gefährdete Geflügelbestand wird auf rund acht Millionen geschätzt. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=A1012C66-61C6-4D57-B1E84B94A1303E17&amp;language=de</link><pubDate>01 09 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: 220 Millionen tote Vögel und anhaltende Virusausbreitung</title><description>Dem Geflügelpestvirus von Typ H5N1 oder seiner Bekämpfung sind bereits mehr als 220 Millionen Stück Geflügel zum Opfer gefallen. Außerdem breitet sich das Virus in immer mehr Ländern der Erde aus und bedroht die Nationen. Wie aus einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervorgeht, ist das Virus mittlerweile in etwa 55 Staaten Asiens, Afrikas und Europas festgestellt worden. Die Zahl der betroffenen Länder ist allein seit April dieses Jahres um zehn gestiegen. Der aggressive Geflügelpesterreger breitet sich jetzt aber in den meisten Staaten offenbar langsamer aus, was dieFAO auch auf eine verschärfte Überwachung und die Stärkung von Veterinärdiensten zurückführt. "Wir sind der Auffassung, dass in Europa der südliche Balkan und der Kaukasus Hochrisikogebiete für H5N1 sind", erklärte der Leiter des FAO-Netzwerkes für grenzübergreifende Tierseuchen, Juan Lubroth. Dies sei dadurch zu erklären, dass die Region ein bevorzugtes Rastgebiet für viele Zugvogelarten sei. Außerdem sei dort die Geflügelproduktion durch kleine Haltungen auf dem Lande geprägt, was sich negativ auf die Biosicherheit auswirke. Darüber hinaus breite sich das Virus aber auch in Asien immer weiter aus, insbesondere in Indonesien.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2006/1000378/index.html</link><pubDate>30 08 2006</pubDate></item><item><title>Ab 1.9. muss Geflügel in den Niederlanden wieder in den Stall</title><description>Ab dem 1. September muss Geflügel in den Niederlanden wieder im Stall gehalten werden. Diese Entscheidung gab das niederländische Landwirtschaftsministerium am vergangenen Dienstag bekannt. Durch diese Maßnahmen sollen die Geflügelbestände vor einem Eintrag des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 geschütztwerden. Das Risiko eines Eintrages steigt mit dem Beginn des Herbstvogelzuges wieder an. Alternativ zum Stallhaltungsgebot, können Ausläufe auch so abgeschirmt werden, dass sie jeglichen Kontakt zu Wildvögeln sicher verhindern. Die Niederlande ist nach Frankreich Europas zweitgrößter Geflügelproduzent. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:4906880908698281410::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,34116</link><pubDate>24 08 2006</pubDate></item><item><title>Indonesien meldet 59. Geflügelpestopfer</title><description>Am Montag hat das indonesische Gesundheitsministerium einen weiteren Todesfall durch das Geflügelpestvirus H5N1 gemeldet. Damit hat das Virus allein in Indonesien bereits 59 Menschen das Leben gekostet. Bei dem jüngsten Opfer handelt es sich um eine 35-jährige Frau  aus der Region Cikelet in der Provinz West Java. Siewurde am 17. August 2006 in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie kurz darauf starb. Dies ist bereits der dritte gemeldete Fall innerhalb kurzer Zeit aus dieser Region, so dass nun eine Untersuchungskommisson vor Ort ist, um unter anderem die Infektionsquelle ausfindig zu machen.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:7544368659369330264::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,34084</link><pubDate>22 08 2006</pubDate></item><item><title>Mecklenburg-Vorpommern legt Aufstallungsgebiete neu fest</title><description>Das Risiko einer Infektion mit dem aviären Influenza-Virus vom Typ H5N1 von Nutzgeflügelbeständen in Risikogebieten sowie in geflügeldichten Gebieten wird weiterhin als hoch eingeschätzt. Das teilte der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus (SPD), am Mittwoch in Schwerin mit. In Mecklenburg-Vorpommern sei zwar seit dem 10. April diesen Jahres kein Nachweis von Geflügelpest mehr erfolgt, jedoch würden die stichprobenartigen Untersuchungen bei Wildvögeln nur eine begrenzte Aussagefähigkeit hinsichtlich einer möglichen Erregerfreiheit besitzen. Vor diesem Hintergrund und im Hinblick auf den beginnenden Herbstvogelzug werde vom Land derzeit eineAllgemeinverfügung erarbeitet, in der die Aufstallungsgebiete neu festgelegt werden. "In den von uns festgelegten Risikogebieten sind dann keine Ausnahmen vom Aufstallungsgebot mehr möglich", betonte Backhaus. In anderen Gebieten, die nicht als Risikogebiete ausgewiesen werden, soll Freilandhaltung weiter möglich sein. Diese Strategie sei jedoch immer von der aktuellen Seuchenlage abhängig. Voraussichtlich soll die Verfügung zum 1. September 2006 in Kraft treten. Derzeit gilt nach wie vor die Geflügel-Aufstallungsverordnung vom 9. Mai 2006. Diese sieht zwar eine grundsätzliche Aufstallung vor, lässt aber auch unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen davon zu. </description><link>http://www.mvnet.de/cgi-bin/pressesuch/presse_steuer.pl?LW-MIN</link><pubDate>17 08 2006</pubDate></item><item><title>Aufstallungsgebot für Geflügel verlängert</title><description>Die geltende Geflügel-Aufstallungsverordnung vom 9. Mai 2006 wurde bis zum 28. Februar 2007 verlängert. Damit gelten die derzeit bestehenden Schutzmaßnahmen für das Haus- und Wirtschaftsgeflügel vor einem Eintrag des H5N1-Geflügelpestvirus durch Wildvögel auch über die Zeit des jetzt beginnenden Herbstvogelzuges fort. Darauf wies am Dienstag das sächsischeSozialministerium hin. Ursprünglich war die Geflügel-Aufstallungsverordnung bis zum 15.08.2006 befristet. Auskünfte zu betroffenen Risikogbieten und zu den zu erfüllenden Bedingungen erteilen die zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter der Landkreise oder der kreisfreien Städte. </description><link>http://wo5app1.saxony.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=filter&amp;inst=SMS&amp;style=bf</link><pubDate>15 08 2006</pubDate></item><item><title>H5N1-Verdacht in Rotterdamer Zoo</title><description>Im Rotterdamer Zoo besteht bei zwei Sperbereulen der Verdacht auf eine H5N1-Infektion. Abklärende Untersuchungen wurden eingeleitet und entsprechende Seuchenschutzmaßnahmen angeordnet. Die zwei nicht geimpften Tiere waren zuvor verendet. Wie das niederländischeLandwirtschaftsministerium am Samstag in Den Haag mitteilte, waren die Jungvögel bereits Ende Juli erkrankt und dann binnen weniger Tage verendet.  Der Zoo bleibt jedoch vorerst für den Publikumsverkehr geöffnet.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:15860248565629203356::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,33983</link><pubDate>14 08 2006</pubDate></item><item><title>China bestätigt ersten Geflügelpesttoten im Jahr 2003</title><description>Das chinesische Gesundheitsministerium hat die Berichte von Wissenschaftlern, dass es bereits im Jahr 2003 einen Todesfall durch das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 gegeben hat, nun offiziell bestätigt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilt. Betroffen war ein 24-jähriger Soldat, der im November 2003 erkrankte und am 3. Dezember an der Erkrankung verstarb. Dieser Fall trat somit vor dem bisher ersten Fall im Dezember 2003 inVietnam auf. Díe chinesischen Behörden gaben gegenüber der WHO an, dass sie erst durch die jetzigen Berichte der Wissenschaftler von den positiven Tests erfahren haben. In Zusammenarbeit mit der WHO wurden dann Proben des Erkrankten untersucht, so dass jetzt die offizielle Bestätigung für den Fall vorliegt. Der erste Fall einer Erkrankung eines Menschen in China mit dem Virus vom Typ H5N1 war bisher auf Oktober 2005 datiert.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2006_08_08/en/index.html</link><pubDate>09 08 2006</pubDate></item><item><title>Dresdner Reiherente ist H5N1-negativ</title><description>Die im Dresdner Zoo tot aufgefundene Reiherente ist nicht an einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus H5N1 verendet. Zu diesem Ergebnis kam das Friedrich-Loeffler-Institut, das Nationale Referenzlabor, auf der Insel Riems, wie das sächsische Sozialministerium am Montag mitteilte. Darüber hinaus hätten auch weitereUntersuchungen von Vogelproben aus dem Tierpark bislang keine Hinweise auf Infektionen mit dem Erreger ergeben. Die Analysen dauerten jedoch noch an. Mit einem abschließenden Ergebnis rechnete das Ministerium erst für Ende der Woche. </description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=details&amp;id=20480</link><pubDate>08 08 2006</pubDate></item><item><title>Neues H5N1-Opfer in Indonesien</title><description>In Indonesien ist ein weiteres Opfer der Geflügelpest vom Typ H5N1 zu beklagen. Insgesamt ist Indonesien mit nun mehr 43 Opfern am schwersten betroffen. Wie das indonesische Gesundheitsministerium mitteilte, haben Tests die Infektion mit dem hoch pathogenen aviären Influenzavirus bei einem 16- Jährigen bestätigt.Ähnlich hoch wie in Indonesien ist auch die Zahl der Geflügelpest-Opfer in Vietnam. Hier sind bislang 42 Todesfälle durch die Infektion mit dem H5N1-Virus registriert worden. Weltweit wird die Zahl der Todesfälle durch das Virus seit Ende 2003 mit mehr als 130 Toten angegeben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/07082006/12/trauriger-rekord-indonesien-43-vogelgrippe-opfer.html</link><pubDate>08 08 2006</pubDate></item><item><title>Ergebnisse für die Reiherente aus Dresdner Zoo erwartet</title><description>Das Sächsische Sozialministerium (SMS) erwartet für heute die Ergebnisse der Untersuchung auf das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 von einer Reiherente aus dem Dresdner Zoo. Nach ersten Untersuchungen am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems konnte zum Ende der letzten Woche der Verdacht noch nicht ausgeräumtwerden. In der letzten Woche war bei einem tot aufgefundenen Schwan im Dresdner Zoo das hochpathogene Virus vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Daraufhin wurde ein Untersuchungsprogramm eingeleitet, in dem auch die tot aufgefundene Reiherente untersucht wurde.</description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/2/wo/p3JGUdshlBTnfrltbYJMQg/0.42.3.0.0.40.0.1?compId=20478</link><pubDate>07 08 2006</pubDate></item><item><title>H5N1-Virus in Dresden nachgewiesen</title><description>Im Stadtgebiet von Dresden wurde das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 bei einem toten Schwan nachgewiesen, wie das Sächsische Staatsministerium für Soziales (SMS) mitteilt. Die Untersuchungen am Friedrich-Loeffler- Institut (FLI) auf der insel Riems haben bestätigt, dass es sich um den weltweit verbreiteten hochpathogenen Virustyp handelt. Die Behörden haben einen Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometernund ein Beobachtungsgebiet mit einen Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Weiterhin wird Geflügel im Sperrbezirk auf den Erreger untersucht und das Verbringen von Geflügel aus dem Sperrbezirk hinaus wurde untersagt. Das Ministerium bittet Hunde- und Katzenhalter außerdem sicherzustellen, dass ihre Tiere nicht frei herumlaufen.</description><link>http://www.sms.sachsen.de/de/bf/staatsregierung/ministerien/sms/hfs_index.htm</link><pubDate>04 08 2006</pubDate></item><item><title>Kombination aus Geflügelpestvirus und humanem Grippevirus scheint die Schlagkraft zu fehlen</title><description>Die Befürchtungen, dass aus dem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 eine große Grippepandemie unter Menschen entstehen können, stehen seit mehreren Jahren im Raum. Ein Mechanismus, über den das Virus für den Menschen gefährlich werden könnte, ist der Austausch von Genen mit menschlichen Grippeviren, so dass es leicht von Mensch zu Mensch übertragbar wird. Wissenschaftler der US-Centers for Disease Control (CDC) haben jetzt ein Virus aus dem aviären H5N1-Typ und einem humanen H3N2-Typ hergestellt, um diese Hypothese zu überprüfen. Anschließend infizierten sie Frettchen  mit diesem Virus. Normalerweise wird das H3N2-Viruszwischen Tieren in benachbarten Käfigen leicht übertragen. Allerdings zeigte das neue Virus - ebenso wie ein H5N1-Virus - diese Eigenschaft nicht. Die neuen Viren waren zudem weniger pathogen als die H5N1-Viren. Die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass es noch weiterer Faktoren als eines reinen Gentausches bedarf, damit das H5N1-Virus wirklich eine Grippepandemie beim Menschen auslösen kann. Sie vermuten, dass das Virus der Spanischen Grippe, das 1918 mehr als 40 Millionen Menschen das Leben kostete, eher durch eine Mutation seine Gefährlichkeit für den Menschen erlangte, als durch einen Genaustausch. </description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060802007  </link><pubDate>02 08 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H7 in den Niederlanden</title><description>In den Niederlanden ist ein Virus der Aviären Influenza vom Typ H7 nachgewiesen worden, wie das niederländische Landwirtschaftsministerium mitteilte. Bei dem Virus handelt es sich um ein gering pathogenes Virus, das nicht identisch istmit dem hoch pathogenen Virus vom Typ H7N7 ist, das im Jahr 2003 zu einem verheerenden Ausbruch in den Niederlanden geführt hatte. Das jetzige Virus wurde auf einem Geflügelbetrieb in Gelderse Vallei nachgewiesen. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>01 08 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestausbruch in Thailand fordert 310.000 Stück Geflügel</title><description>Ein neuer Geflügelpestausbruch in Thailand fallen rund 310.000 Stück Geflügel zum Opfer. Diese sollen getötet werden, nachdem in der Grenzregion zu Laos im Nordosten des Landes das Virus nachgewiesen wurde. Das teilte das thailändische Landwirtschaftsministerium mit. Insgesamt sind 78 Farmen betroffen. Vermutet wird, dass die Krankheit aus Laos erneut nach Thailand eingeschleppt wurde.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/BKK78049.htm</link><pubDate>31 07 2006</pubDate></item><item><title>Bundesrat stimmt Verlängerung der Aufstallungspflicht bis Februar 2007 zu</title><description>Der Deutsche Bundesrat hat auf seiner Sitzung am Freitag, den 7. Juli 2006, einer Verlängerung der Verordnung zur Geflügelaufstallung zugestimmt. Der Bundesrat beschloss eine Verlängerung der Aufstallungspflicht bis Februar 2007. Begründet wird die Zustimmung mit der aktuellen Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems. Zudem würde damitzeitlichen Abläufen in der Rechtsprechung Rechnung getragen. Nach der Entschliessung des Bundestages bietet sich als nächster Termin für die Überprüfung der Aufstallungspflicht das Jahresende an, da dann der Herbstvogelzug und weitere Daten aus dem Wildvogel-Monitoring in die Entscheidung mit einbezogen werden können. </description><link>http://www.bundesrat.de/cln_050/nn_8690/DE/parlamentsmaterial/to-plenum/824-sitzung/to-node.html__nnn=true</link><pubDate>11 07 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest hat Nigeria auf drei verschiedenen Wegen erreicht</title><description>Wissenschaftler aus Luxemburg und den Niederlanden haben verschiedene Isolate des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 aus Nigeria untersucht und dabei so deutliche Unterschiede festgestellt, dass sie davon ausgehen, dass das Virus das afrikanische Land über drei verschiedene Wege erreicht hat. Dabei könnten Wildvögel eine besondere Rolle gespielt haben. Albert Osterhaus vom Erasmus MedicalCentre in Rotterdam (Niederlande) glaubt, dass die Unterschiede so groß sind, dass sich die dreiverschiedenen Stämme nicht innerhalb der kurzen Zeit, in der das Virus in Nigeria vorhanden ist, entwickelt haben können. Osterhaus widerspricht auch der These der nigerianischen Behörden, die davon ausgehen, dass das Virus durch den Import von Wirtschaftsgeflügel in das Land gelangte. In diesem Fall dürften die Unterschiede ebenfalls geringer sein. Einer der Stämme ist eng verwandt mit dem Stamm, der bei einem Bussard in Dänemark und Schwänen in Deutschland gefunden wurde. </description><link>http://www.newscientist.com/article/mg19125594.200-nigerias-strains-of-bird-flu-bode-ill-for-africa.html</link><pubDate>10 07 2006</pubDate></item><item><title>Weiterhin unterschiedliche Meinungen zu Geflügelpest-Bekämpfungsstrategien</title><description>Die Experten sind sich weiterhin nicht einig, ob eine Keulung oder eine vorsorgliche Impfung die beste Strategie zur Bekämpfung der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 ist. Experten erörterten gestern ihre Standpunkte vor dem Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zu der Anhörung waren auch Referenten aus den Niederlanden eingeladen, in denen die EU die vorbeugende Impfung gestattet hat. Nach Angaben des niederländischen Landwirtschaftsministeriums haben bisher rund 1.000 Hobbygeflügelhalter die Möglichkeit der Impfung genutzt. Bei den kommerziellen Haltern besteht noch eine Zurückhaltung, da sie Restriktionen im Handel mit ihren Produkten befürchten. Der Ministeriumssprecher geht aber davon aus, dass die vorbeugende Impfung auf Dauer günstiger sein könnte als die Keulung. Der deutsche Bauernverband (DBV) bewertet die Keulungsstrategie als nicht zukunftsfähig. Als Voraussetzungen für eine Impfstrategie siehtMichael Starp vom DBV die Akzeptanz bei Handel und Verbrauchern sowie die Verfügbarkeit geeigneter Impfstoffe. Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) fordert die EU zur Änderung ihrer Politik auf, so dass Fleisch notgeimpfter Tiere frei gehandelt werden kann. Gegen eine Impfung zum jetzigen Zeitpunkt sprach sich Matthias Voss vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft aus, da keine Impfstoffe mit ausreichender Wirksamkeit zur Verfügung stehen. Einen ganz anderen Gedanken zur Impfung warf Prof. Dr. Kaleta vom Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität in Gießen auf. Der Erreger könne nicht aus der Wildvogelpoulation verdrängt werden. Deshalb sei Immunität reines Wunschdenken. Zudem müsse die Unterschiedlichkeit der Viren berücksichtigt werden. Auch der Tierarzt Manfred Pöppel sieht momentan keine "vernünfige Impfstrategie". Er plädiert allerdings für Notimpfungen für den Fall, dass die derzeitige Bekämpfung der Geflügelpest durch Keulen "uns überrollen würde".</description><link>http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_210/01.html</link><pubDate>07 07 2006</pubDate></item><item><title>EU verlängert Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest</title><description>Die EU hat mehrere Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest, die bereits in Kraft waren, verlängert und diese teilweise verändert. So wurden die Importrestriktionen für lebende gefangene Wildvögel bis zum 31.12.2006 verlängert. Ausnahmen werden hier für Bruteier von Vögeln, die nicht zum Wirtschaftsgeflügel zählen sowie für Zoovögel gelten. Ebenso wurden die Restriktionen für das Einführen von Ziervögeln durch die Tierhalter aus Drittländern bis zum Jahresende verlängert. Hier dürfen jetzt fünf Tiere pro Halter eingeführt werden. Es gelten zudem strenge Quarantänemaßnahmen. DieImportbeschränkungen für China, Malaysia und Thailand wurden bis zum 31.12.2007 verlängert, da in diesen Ländern weiterhin Fälle der Aviären Influenza vom Typ H5N1 auftreten. Die für die Türkei bestehenden Beschränkungen wurden bis Ende 2006 verlängert. Für Kroatien wurde entschieden, dass, sollte ein Fall bei Wildvögeln auftreten, Maßnahmen auf die betroffene Region des Landes beschränkt bleiben. Auch über das holländische Impfprogramm wurde beraten. Das Programm wird unter Berücksichtigung verschiedener Auflagen verlängert. So soll es auch auf weitere Spezies - z. B. Gänse - ausgedehnt werden und Änderungen sollen das Programm für Hobbyhalter kostengünstiger und einfacher gestalten.</description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/929&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>05 07 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe bedroht vor allem Jüngere</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine epidemiologische Auswertung aller menschlichen Infektionen mit dem Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 veröffentlicht. Demnach sind vor allem jüngere Personen von der Erkrankung bedroht. Mehr als die Hälfte aller Fälle betraf Personen, die jünger als 20 Jahre waren. In 90 Prozent aller Fälle waren Personen, die jünger als 40 Jahre waren, betroffen. 59 Prozent aller Fälle endete tödlich. Interessant ist, dass sichverschiedene Parameter, wie das Zeitintervall zwischen dem ersten Auftreten der Symptome und dem Versterben der Patienten über die letzten drei Jahre kaum geändert haben. Die meisten Fälle wurden jeweils dann beobachtet, wenn auf der Nordhalbkugel Winter oder Frühling herrschte. Deshalb erwartet die WHO, dass es zwischen Ende 2006 und Anfang 2007 wieder zu einem Ansteigen der Fälle kommen kann.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2006_06_30/en/index.html</link><pubDate>04 07 2006</pubDate></item><item><title>Stellungnahme der ISN zur Impfstrategie zur Bekämpfung der Geflügelpest</title><description>Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) e.V. hat eine schriftliche Stellungnahme zur "Impfstrategie zur Bekämpfung der Geflügelpest" als Sachverständige im Rahmen einer öffentlichen Anhörung zu diesem Thema vordem Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages abgegeben. Diese Stellungnahme kann jetzt im Internet auf der Internetseite des Bundestages eingesehen werden. </description><link>http://www.bundestag.de/ausschuesse/a10/anhoerungen/a10_22/16_10_185-C.pdf</link><pubDate>04 07 2006</pubDate></item><item><title>Erster Geflügelpestfall beim Menschen in China bereits im Jahr 2003</title><description>China hatte den ersten Fall einer Erkrankung eines Menschen mit dem Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 im Jahr 2005 gemeldet. Es könnte aber durchaus sein, dass der erste Fall bereits zwei Jahre früher im bevölkerungsreichsten Land der Erde aufgetreten ist. Wie chinesische Wissenschaftler im New England Journal of Medicine (NEJM) berichteten, konnten sie bereits bei einem Patienten aus dem Jahr 2003 den Erreger nachweisen. Die chinesischen Behörden wollen jetzt in eigenen Untersuchungen klären, ob die Ergebnisse der Veröffentlichung korrekt sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wundertsich unterdessen, dass der Fall nicht an die Behörden gemeldet wurde. Das chinesische Gesundheitsministerium gibt an, erst durch die jetzige Veröffentlichung von dem Fall erfahren zu haben. Unterdessen gibt es weitere Konfusionen um die Veröffentlichung. Das NEJM gibt an, dass die Autoren um die Rücknahme des Artikels gebeten hatten. Allerdings sei das zu dem Zeitpunkt der Bitte nicht mehr möglich gewesen. Eine Autorin gibt dagegen an, dass keiner der Autoren um die Rücknahme gebeten hatte und alle Autoren weiterhin hinter der Veröffentlichung stünden.</description><link>http://www,promedmail.org</link><pubDate>30 06 2006</pubDate></item><item><title>Frankreich erlangt wieder den Status "geflügelpestfrei"</title><description>Frankreich hatte im Februar den Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Puten gemeldet. Nachdem seitdem keine weiteren Fälle der Erkrankung bei Nutzgeflügel aufgetreten sind, besitzt das Land in Übereinstimmung mit den Regularien des Internationalen Tierseuchenamtes (OIE) seit dem 18. Juni 2006 wieder den Status"geflügelpestfrei". Dieser Status wird erlangt, wenn drei Monate nach Abschluss der Maßnahmen wie endgültiger Reinigung und Desinfektion der betroffenen Anlagen keine neuen Fälle nachgewiesen werden. Die abschließenden Maßnahmen in Frankreich wurden am 18. März 2006 durchgeführt.</description><link>http://www.oie.int/eng/info/hebdo/AIS_13.HTM#Sec9</link><pubDate>27 06 2006</pubDate></item><item><title>Mensch-zu-Mensch-Übertragung von mutiertem H5N1 Virus festgestellt</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation WHO meldet die Mutation des Geflügelpestvirus H5N1. Außerdem sei die Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Erregers innerhalb einer indonesischen Familie nachgewiesen worden. Acht Mitglieder einer Familie auf Sumatra hatten sich im vergangenen Monat mit dem Virus infiziert, sieben von ihnen starben. Die Mutation des Erregers habe bei einem zehnjährigen Jungen stattgefunden, der anschließend seinen Vater angesteckt habe. Dasgeht aus einem Bericht hervor, der am Freitag auf einer nicht-öffentlichen Sitzung von Geflügelpest-Experten in Jakarta verteilt wurde. Dies sei der erste Beweis für eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Erregers, sagte der Epidemiologe Tim Uyeki vom US-Zentrum zur Seuchenkontrolle (CDC). Dennoch gebe es angesichts der Mutation keinen Grund zur Panik, da Viren häufig mutierten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/23062006/12/who-findet-hinweis-mensch-mensch-uebertragung-vogelgrippe.html</link><pubDate>25 06 2006</pubDate></item><item><title>EU-Stützungsmaßnahmen für den Geflügelfleischmarkt</title><description>Der Verwaltungsausschuss für Eier und Geflügel hat gestern dem Vorschlag der EU-Kommission über Stützungsmaßnahmen für den Geflügelfleischmarkt im Zuge der Absatzeinbrüche durch die Geflügelpest zugestimmt. Die EU-Kommission will dabei nur Stützungsmaßnahmen kofinanzieren, die auf eine vorübergehende Verringerung der Produktion und nicht auf die Lagerung hergestellter Produkte abzielen. Zu den stützungswürdigen Maßnahmen zählen u. a. die Vernichtung von Bruteiern, die Keulung von Küken,die vorzeitige Schlachtung von Zuchttieren, die freiwillige Produktionsdrosselung sowie die vorzeitige Schlachtung legereifer Hennen. Solche Maßnahmen können aus dem EU-Haushalt zu 50 Prozent von der EU kofinanziert werden. Insgesamt haben 14 Mitgliedsländer - darunter auch Deutschland - einen Antrag auf Beihilfen gestellt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die Maßnahmen den EU-Haushalt mit 50 bis 65 Millionen Euro belasten werden.</description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/816&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>22 06 2006</pubDate></item><item><title>Feldversuche mit Impfstoffen gegen H5N1 für 2006 geplant</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit plant noch im Jahr 2006  Feldversuche mit den momentan zur Verfügung stehenden Impfstoffen gegen den H5N1-Erreger der Geflügelpest, um diese besser bewerten zu können. Des Weiteren kündigte  der FLI-Präsident Prof. Thomas Mettenleiter in einem Expertengespräch, zu dem der Deutsche Bauernverband (DBV) eingeladen hatte, einen Markerimpfstoff gegen die Geflügelpest an. Dadurch sollen künftig geimpfte und infizierte Tiere unterschieden werden können. Der Markerimpfstoff soll jedoch erst im kommenden Jahr in Feldversuchen getestet werden. Allerdings werde die formale Zulassung des Impfstoffes auf Grund des strengen Zulassungsverfahrensvermutlich aber noch mehrere Jahre dauern. Mettenleiter lehnt den Einsatz von herkömmlichen Impfstoffen nach wie vor ab. Die Impfung stelle lediglich ein Instrument im Kampf gegen die Geflügelpest dar, um im Fall eines Seuchenausbruchs unterstützend zu den notwendigen Keulungen infizierter Bestände die weitere Verbreitung zu verhindern. Aus wissenschaftlicher Sicht sei die Stallpflicht in Verbindung mit den vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen beim Betriebsmanagement das wirksamste Instrument zur Risikominimierung, betonte Mettenleiter.</description><link>http://www.bauernverband.de/49_3275.html</link><pubDate>15 06 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestausbruch in Ungarn</title><description>Wie die EU-Kommission mitteilte, ist es in Ungarn zu einem Ausbruch der Aviären Influenza vom Typ H5 gekommen. Ob es sich um den Erreger vom Typ H5N1 handelt, wird derzeit im Referenzlabor der EU im britischen Weybridge untersucht. Betroffen ist eine Gänsefarm, die in einer Region liegt, in der es früher in diesem Jahr auch zu Erkrankungenvon Wildvögeln durch die Geflügelpest vom Typ H5N1 gekommen ist. Die 2.300 Gänse des Betriebes wurden umgehend nach Auftreten des Verdachts getötet. Sollte es sich tatsächlich um den Erreger vom Typ H5N1 handeln, wäre es der fünfte Ausbruch der Erkrankung bei Wirtschaftsgeflügel innerhalb der EU. </description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/767&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>12 06 2006</pubDate></item><item><title>H5N1-Infektionsrisiko beim Baden und durch Trinkwasser vernachlässigbar</title><description>Nachdem in diesem Jahr in Europa einige Hundert Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Wildvögeln - zumeist Wassergeflügel - nachgewiesen worden war, hatten sich teilweise Befürchtungen breit gemacht, dass für Menschen ein Infektionsrisiko durch verunreinigtes Trinkwasser oder Badegewässer bestehe. Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) der EU hat dieses Risiko als äusserst gering und zu vernachlässigen eingestuft. Zur Begründung gab das ECDC an, dass der Erreger weiterhin schlecht an den Menschen angepasst ist und hohe Mengen desVirus nötig sind, um beim Menschen eine Infektion auszulösen. Sollte Badegewässer durch Kot infizierter Tiere verunreinigt sein, würde sich das Virus im Wasser verteilen und nicht die zur Infektion notwendigen Dosen erreichen. Auch bezüglich Trinkwasser wird das Risiko als äusserst gering eingeschätzt, da die üblichen Methoden der Trinkwasseraufbereitung das Virus zerstören. Das ECDC warnt dagegen vor anderen Erkrankungen, die über das Wasser verbreitet werden können, wie Salmonellose oder Campylobacteriose. </description><link>http://www.eurosurveillance.org/ew/2006/060608.asp#4</link><pubDate>09 06 2006</pubDate></item><item><title>Deutschland engagiert sich auch weiterhin im Kampf gegen die Geflügelpest</title><description>Deutschland hat sich im internationalen Kampf gegen die Geflügelpest vom Typ H5N1 bereits stark engagiert und wird dieses Engagement auch weiterhin fortsetzen. Darauf weist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am Rande einer großen internationalen Konferenz zur Geflügelpest in Wien hin. Diese wird von der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft organisiert. Das BMELV verweist darauf, dass Deutschland bereits auf der internationalen Geberkonferenz im Januar diesen Jahres in Peking Zusagen über Mittel in Höhe von 23 Millionen Euro gemacht hat. Diese Mittel kommen hauptsächlich den betroffenenLändern Südostasiens sowie FAO und WHO zu Gute. Das BMELV wird weitere Projektmittel zur Verfügung stellen, mit denen die FAO einerseits ein Krisenzentrum aufbauen soll und andererseits Produktionssysteme entwickelt werden sollen, die den Landwirten in den betroffenen Regionen die Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion auch trotz der ständigen Bedrohung durch die Geflügelpest gewährleisten. Auch das Bundesentwicklungsministerium ist an Projekten zur Geflügelpest beteiligt. Es engagiert sich insbesondere in Afrika, wo die Behörden mit den Folgen von Ausbrüchen überfordert sind.</description><link>http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/103-WienVogelgrippe.html__nnn=true</link><pubDate>08 06 2006</pubDate></item><item><title>EU-Kommission lehnt gemeinsame Bevorratung von Grippemedikamenten ab</title><description>Die EU-Gesundheitsminister haben sich nicht auf den Aufbau eines europäischen Vorrats für Medikamente zur Bekämpfung einer Grippepandemie einigen können. Dies teilte am Mittwoch der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, bedauernd mit. Kommissar Kyprianou sagte: "Ich bedaure sehr, dass die Mitgliedsstaaten sich nicht auf eine EU-weite Medikamentenbevorratung einigen konnten. Die Kommission hat sehr viel Arbeit in dieses Konzept gesteckt. Nach meiner Ansicht hätte ein solcher Vorrat unsere Möglichkeiten zurEindämmung einer Pandemie sehr verbessert. Nun ist es umso wichtiger, dass die Mitgliedsstaaten ihre nationalen Vorräte pflegen. Die Verantwortung für die Vorsorge für den Ausbruch einer Grippepandemie liegt nun vollständig bei den nationalen Behörden." Das Anlegen eines Vorrats, der bei Bedarf in der EU verteilt worden wäre, war zur EU-weiten Vorsorge für eine mögliche Pandemie monatelang unter den Gesundheitsexperten der Mitgliedstaaten diskutiert worden. </description><link>http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6371</link><pubDate>08 06 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H5N3 in Dänemark</title><description>Wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt, ist in Dänemark ein gering pathogener Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N3 nachgewiesen worden. Betroffen ist ein Betrieb mit rund 22.000 Enten und Gänsen. Die Diagnosewurde im Rahmen eines Überwachungsprogramms für die Aviäre Influenza bei Geflügel gestellt. Als Maßnahmen wurden von den Behörden Tötung, Quarantäne und Einschränkung der Transporte angeordnet.</description><link>http://www.oie.int/Messages/060605DNK.htm</link><pubDate>07 06 2006</pubDate></item><item><title>Mecklenburg-Vorpommern übernimmt Kosten der Geflügelpest</title><description>Um die Landkreise und Kommunen zu entlasten und vor weiterer Verschuldung zu bewahren, hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns gestern entschieden, sich an den Kosten der Geflügelpest zu beteiligen. So sollen 50 Prozent der Kosten für die Beauftragung von Fremdfirmen sowie für Sachkosten durch das Land übernommen werden. Dem Landkreis Rügen würde dadurch eine neue Schuldenlast von 500.000 Euro erspart, wie Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) gestern mitteilte. Er wies ferner daraufhin, dass sich diese Maßnahme indie unterstützenden Hilfen von Bund und Ländern einreihe. Das Landwirtschaftsministerium des Landes hat u. a. Spezialtechnik bereitgestellt, das Innenministerium  Polizei und Katastrophenschutz, das Wirtschaftsministerium Personal und Technik der Straßenmeistereien und das Arbeitsministerium zur Abfederung arbeitsmarktpolitischer Probleme 760.000 Euro. Zudem verzichtet das Land auf die Kosten für Untersuchungen am Landesuntersuchungsamt. Von Seite des Bundes wurde die Bundeswehr kostenfrei zur Verfügung gestellt.</description><link>http://www.mv-regierung.de/lm/index.htm</link><pubDate>07 06 2006</pubDate></item><item><title>FLI sieht noch keine Entspannung bei Geflügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems sieht trotz der momentan zurückgehenden Fälle von Geflügelpest vom Typ H5N1 noch keine Entspannung der Lage. Das FLI hält es weiterhin für möglich, dass das Virus von Wildvögeln in Nutztierbestände eingebracht wird. Dies geht aus der aktuellen Risikobewertung des FLI zurGeflügelpest hervor. Verdeutlicht werde die weiterhin hohe Gefahr durch einen Fall in einer Freilandhaltung in Dänemark und die Fälle in Rumänien. Das FLI plädiert deshalb dafür, die momentan gültigen Maßnahmen fortzuführen. Dazu gehören die Stallpflicht für Geflügel sowie das intensive Monitoring von Wildvögeln.</description><link>http://www.fli.bund.de/253+M5b1ee6e053c.html</link><pubDate>06 06 2006</pubDate></item><item><title>Bedeutung von Wildvögeln für Aviäre Influenza bestätigt</title><description>Wildvögel spielen bei der Verbreitung der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 eine wichtige Rolle. Dies ist eines der Ergebnisse einer von FAO und OIE ausgerichteten Konferenz, an der mehr als 300 Wissenschaftler aus mehr als 100 Ländern teilnahmen. Wildvögeln kam demnach eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung des Virus über lange Strecken zu. Dies wird auch in Zukunft so sein. Aber auch die Bedeutung des Geflügelhandels - sowohl legal als auch illegal - wurde von den Wissenschaftlern herausgestellt. Die Bedeutung der Wildvögel wurde von mehreren Beiträgen auf der Konferenz herausgestellt.Untermauert wird diese Erkenntnis noch durch verschiedene wissenschaftliche Artikel. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die Ausbrüche der Erkrankung in acht afrikanischen Ländern mit den Handel von Geflügel für den menschlichen Verzehr zusammenhängen. Um die genauen Verbreitungswege hierbei zu identifizieren, seien allerdings noch weitere Analysen notwendig. Die OIE forderte die internationalen Geberländer zudem auf, mehr Geld in die Entwicklung der Veterinärbehörden in Entwicklungsländern Asiens und Afrikas zu investieren. </description><link>http://www.oie.int/eng/press/en_060602.htm</link><pubDate>02 06 2006</pubDate></item><item><title>Österreich hebt Stallpflicht generell auf</title><description>In Österreich endet heute, am 1. Juni 2006, überall die Stallpflicht. Damit darf Geflügel  auch in den letzten zuvor noch als Risikogebiete eingestuften Regionen in Österreich wieder draußen gehalten werden. "Diese Entscheidung habe ich nach Beratungen mit meinen Experten getroffen",erklärte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat am Mittwoch (31. Mai), wie das Agrarische Informationszentrum (AIZ) berichtet. Der bisher letzte positive Nachweis des auch für Menschen gefährlichen H5N1-Virus bei einem Wildvogel erfolgte in Österreich am 26. April 2006. </description><link>http://www.aiz.info/</link><pubDate>01 06 2006</pubDate></item><item><title>EU stellt Ergebnisse der Gefügelpestüberwachung vor</title><description>Die EU-Kommission hat gestern im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von FAO und OIE die Ergebnisse der europaweiten Überwachung auf die Aväre Influenza vorgestellt. Demnach sind im Zeitraum von Juli 2005 bis Mai 2006 rund 100.000 Wildvögel auf das Virus getestet worden. Rund 60.000 Tests fanden allein im Zeitraum Januar bis Mai 2006 statt. Zwischen Februar und 21. Mai 2006 wurden in der EU 741 Fälle der Aviären Influenza vom Typ H5N1 bei Wildvögeln festgestellt. Die Verteilung auf die einzelnen Länder war dabei sehrunterschiedlich. Mit 326 Fällen stand Deutschland an der Spitze. Die meisten Fälle wurden in Europa mit 362 Fällen im März 2006 festgestellt. Über 162 Fälle im April sank die Zahl im Mai (bis 21.) auf 17 Fälle. 62,8 Prozent der betroffenenen Tiere waren Schwäne. 16,8 Prozent der Fälle betraf Enten, 4,5 Prozent Gänse und 3,9 Prozent Raubvögel. Die übrigen 13 Prozent verteilten sich auf andere Vögel. In der Geflügelhaltung wurden im gesamten Zeitraum nur vier Fälle - einer davon in Deutschland - nachgewiesen.</description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/704&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>01 06 2006</pubDate></item><item><title>WHO versetzt Roche in Alarmbereitschaft</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach der Häufung tödlicher Vogelgrippefälle in Indonesien den Hersteller des antiviralen Mittels Tamiflu Roche in Alarmbereitschaft versetzt. Wie ein Sprecher mitteilte, sei dieser erste Schritt Teil der Vorsichtsmaßnahmen bei einem Verdacht, dass es zu einer Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch gekommen sein könnte. Für die nächsten beiden Wochen solle sich Roche desshalb in Alarmbereitschaft halten, da dieser Zeitraum der doppelten Inkubationszeit nach dem letzten gemeldeten Fall entspreche. In Indonesien warenmehrere Menschen aus einer Familie an der Vogelgrippe gestorben, weswegen eine Übertragung von Mensch zu Mensch nicht ausgeschlossen werden kann. Vorsichtshalber hatte die WHO schon 9.500 Dosen Tamiflu nach Indonesien fliegen lassen. Die indonesischen Behörden hatten am Samstag drei weitere durch ein WHO-Referenzlabor in Hongkong bestätigte Todesfälle bekannt gegeben. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen in Indonesien auf 48, die der Todesfälle auf 36.</description><link>http://de.news.yahoo.com/27052006/12/who-versetzt-tamiflu-hersteller-vogelgrippe-indonesien-alarmbereitschaft.html</link><pubDate>28 05 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer spricht sich gegen zu große Lockerung der Stallpflicht aus</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat sich gegen eine zu große Lockerung der Stallpflicht ausgesprochen. In einem Interview mit der «Wirtschaftswoche» warnte der Minister die Bundesländer davor, im Kampf gegen die Vogelgrippe die Stallpflicht zu weitgehend zu lockern. Gerade in der Nähe von Flüssen und Seensei die Gefahr noch zu groß. Aus diesem Grund werde er die Bundesländer explizit in die Verantwortung nehmen, die auch dort die Stallpflicht gelockert hätten. In vielen Bundesländern wollen die Landesminister nach der Lockerung der Stallpflicht eine großflächige Freilandhaltung wieder erlauben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/27052006/3/seehofer-warnt-laender-grosser-lockerung-stallpflicht.html</link><pubDate>27 05 2006</pubDate></item><item><title>Neuer Impfstoff gegen Geflügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) auf der Insel Riems hat einen neuen Impfstoff gegen die Geflügelpest vorgestellt. Mit dem zweiten Prototyp eines Markerimpfstoffes können im Gegensatz zu bisherigen Impfstoffen geimpfte von ungeimpften Tieren unterschieden werden. In ersten Versuchen hatte der Impfstoff einen sehr guten Schutz der Hühner vor der Geflügelpest und der atypischen Geflügelpest (Newcastle Disease) gezeigt. Bereits im  nächsten Jahr sollen dieFeldversuche in großen Tierbeständen starten. Eine Massenimpfung ist sehr gut möglich, da der Impfstoff über Aerosol und Trinkwasser verabreicht werden kann. Durch einen einfachen Bluttest können dann geimpfte von ungeimpften Tieren unterschieden werden. Im Sommer 2005 entwickelte das FLI bereits einen ähnlichen Prototyp eines Markerimpfstoffes. Jedoch ist der Vorteil des neuen, dass er auch bei anderen Geflügelarten eingesetzt werden kann. </description><link>http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,203116,1084838/SH/0/depot/0/-impfstoff-gegen-vogelgrippe-erfolgreich-getestet.html</link><pubDate>27 05 2006</pubDate></item><item><title>Rentenbank stellt günstige Kredite für von der Geflügelpest betroffene Betriebe bereit</title><description>Die Rentenbank wird günstige Kredite für die von der Geflügelpest betroffenen Betriebe in ganz Deutschland bereitstellen. Darauf weist das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hin. Die Landwirte können besonders günstige Krediteaus dem "Junglandwirteprogramm" erhalten. Die Rentenbank verweist darauf, dass diese Regelung auch für die von der Schweinepest betroffenen Schweinehalter gilt, bei denen es zu Liquiditätsengpässen gekommen ist.</description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C21045622_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>23 05 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Rumäniens Haupstadt</title><description>In Rumänien ist erneut die Geflügelpest mit einem Virus vom H5-Typ festgetsellt worden. Betroffen ist diesmal sogar laut dem Bürgermeister Adriean Videanu ein Bezirk in der Hauptstadt Bukarest. In der Gegend werden rund 4.400 Hühner gehalten. Auch in einem weiteren Stadtteil besteht der Verdacht aufdie Geflügelpest. Nun sollen die Untersuchung zeigen, ob es sich um den auch für den Menschen gefährlichen Erreger H5N1 handelt. Die Behörden haben mit der Keulung der Tiere begonnen und an die Anwohner vorsorglich das Grippemedikament Tamiflu ausgegeben.</description><link>http://de.news.yahoo.com/20052006/12/h5-vogelgrippevirus-gefluegel-rumaenien-festgestellt.html</link><pubDate>21 05 2006</pubDate></item><item><title>Neuer Geflügelpest-Impfstoff in Sicht</title><description>Der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Thomas Mettenleiter, hat einen neuen Impfstoff gegen die aviäre Influenza angekündigt. Nach seinen Aussagen sind die Ergebnisse der ersten gerade begonnenen Tierversuche sehr vielversprechend. So wird gehofft, dass bei einem weiter so guten Versuchsverlauf im nächsten Jahr bereits mit den Feldversuchen gestartet werden kann. Doch dann würde es bis zu einer formalen Zulassung immer noch fünf Jahre dauern. Laut Mettenleiter ist auch 100 Tage nach dem Ausbruchdes ersten Falls von H5N1 auf Rügen noch nicht geklärt, wie das Virus nach Deutschland gelangt ist. Man wird dies wohl auch nicht mit Gewissheit klären können, anzunehmen ist jedoch ein Einschleppen durch Zugvögel. Inzwischen hat sich auch die Diagnostik weiter entwickelt, denn innerhalb von zwölf Stunden kann das Virus bereits nachgewiesen werden und sogar bestimmt werden, ob es sich um die hochpathogene Asia-Variante handelt. Beim ersten Ausbruch vor 100 Tagen hat diese Diagnostik noch eine Woche gedauert. </description><link>http://de.news.yahoo.com/18052006/286/vogelgrippe-forscher-kuendigt-neuen-impfstoff.html</link><pubDate>20 05 2006</pubDate></item><item><title>Neue Fälle von aviärer Influenza</title><description>Nach Angaben der Weltgedunheitsorganisation WHO sind in Indonesien zwei weitere Kinder an den Folgen der Infektion mit dem Geflügelpestvirus gestorben. Bei den infizierten Personen lassen sich inzwischen auch familiäre Häufungen feststellen. So sind dem H5N1-Virus bereits vier weitere Personen aus der Familie des zehnjährigen Jungen zum Opfer gefallen. Unterdessen hat die Regierung in Dänemark den ersten Fall von H5N1 bei zweiPerlhühnern und einem Pfau auf der Insel Fünen bestätigt. Auch in Rumänien breitet sich die Geflügelpest weiter aus. Nach Angaben von Landwirtschaftsminister Gheorghe Flutur hat sich die Zahl der H5N1-Herde bei Geflügel inzwischen auf 18 erhöht. Über 23 weitere Orte wurden ebenfalls Sperrmaßnahmen verhängt, da hier der Verdacht auf Geflügelpest ausgesprochen wurde.</description><link>http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/panorama/panorama/?em_cnt=886990</link><pubDate>20 05 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest kehrt mit dem Herbst zurück</title><description>Mit dem Herbst wird auch die Geflügelpest wieder nach Europa zurückkehren. Der derzeit zu beobachtende Rückgang der Zahl der Geflügelpest-Fälle gebe keinen Anlass zur Entwarnung, meinen Experten. Man müsse mit der Situation umzugehen lernen, dass Zugvögel mit Vogelgrippe im Frühjahr und im Herbst kommen, wird Zsuzsanna Jakab, die Leiterin des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten im schwedischen Uppsala, zitiert. Dort berieten sich Experten aus der EU, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) undweiteren 48 Ländern auf einer dreitägigen Konferenz. Ein Blick auf die Landkarte zeige, dass die Flugbahn der Zugvögel die gleiche sei wie der Verlauf der Ausbreitung der Vogelgrippe, sagte WHO-Europadirektor Marc Danzon. Unterdessen ist in Rumänien die Geflügelpest erstmals auf einem großen kommerziellen Geflügelhof ausgebrochen. Mehrere hunderttausend Tiere müssen nun getötet werden. Am Montag bestätigte sich der Verdacht auf zwei neue H5N1-Ausbrüche in der siebenbürgischen Region Brasov, wie das Landwirtschaftsministerium in Bukarest mitteilte. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=26446036-75F6-42F3-97B685CCC8C935BF&amp;language=de</link><pubDate>16 05 2006</pubDate></item><item><title>RKI stellt übererabeitete Influenza-Seiten bereit</title><description>Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Internetseiten zur Influenza überarbeitet und veröffentlicht. Damit soll der Zugang zu den Seiten allen Interessierten erleichtert werden. Um dies zu erreichen, wurden die Seiten nach Interessengruppen geordnet. Die Überarbeitung der Seiten gehen auch auf Erfahrungen mit der Lungenerkrankung SARS zurück. "Die Erfahrungen beim SARS-Ausbruch 2003 haben gezeigt, dass rasche und verlässliche Informationen zurSituation und zu Schutzmaßnahmen einen wesentlichen Anteil daran haben können, eine solche Situation zu bewältigen", sagte Reinhard Kurth, Präsident des RKI. Das Interesse am Internetangebot des RKI ist im letzten Jahr deutlich gewachsen. Wurden die Seiten im März 2005 noch 1,1 Millionen-mal aufgerufen, so stieg der Zugriff auf 3,2 Millionen im März 2006. Allein die Seiten zur Vogelgrippe wurden 750.000-mal aufgerufen.</description><link>http://www.rki.de/cln_006/nn_226554/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2006/14__2006.html</link><pubDate>16 05 2006</pubDate></item><item><title>Bekämpfung der Geflügelpest in Asien mit unterschiedlichen Strategien erfolgreich</title><description>In Asien scheinen sich erste Erfolge bei der Bekämpfung der Geflügelpest bemerkbar zu  machen, wie die New York Times berichtet. Sowohl Thailand als auch Vietnam ist es offenbar gelungen, die Erkrankung erfolgreich einzudämmen. In beiden Ländern, die besonders stark betroffen waren, sind seit einiger Zeit kaum noch Fälle bei Geflügel und Mensch aufgetreten. Die WHO warnt jedoch davor, zu früh den Sieg über die Erkrankung zu erklären. Sie weist vielmehr daraufhin, dass die Verbreitung des Erregers nach Afrika und Europa weiterhin Anlass zur Besorgnis gebe. Auch die Regierungen Thailands und Vietnams sind sich bewusst, dass die Erkrankung jederzeit wieder ausbrechen kann. Interessant dabei ist, dass die Länder unterschiedliche Strategien zur Eindämmung der Seuche angewendet haben. Vietnam hat im letzten Sommer begonnen, 220 Millionen Stück Geflügelgegen den Erreger vom Typ H5N1 zu impfen. Für Thailand als bedeutenden Geflügelexporteur kam dies nicht in Frage, da es zu Exportbeschränkungen gekommen wäre. Stattdessen wurde hier auf die Keulung um die betroffenen Betriebe gesetzt. Zudem wurden die davon betroffenen Landwirte entschädigt. Außerdem wurde in jedem Dorf ein Beobachter bestellt, der über erkranktes Geflügel berichtet. Ganz auf die Impfung hat Thailand jedoch nicht verzichtet. Kampfhähne, die hohe Werte darstellen, wurde geimpft. Die Besitzer erhielten dann Pässe, die sie bei Reisen mit den Tieren vorweisen konnten. Beide Länder haben zudem auch entlegenste Krankenhäuser mit dem antiviralen Präparat Tamiflu ausgestattet und die Ärzte angewiesen, Menschen bei Verdacht damit zu behandeln, bereits bevor eine offizielle Labordiagnose vorliegt. </description><link>http://www.nytimes.com/2006/05/14/world/asia/14flu.html</link><pubDate>15 05 2006</pubDate></item><item><title>Länder setzen Geflügelpest-Aufstallungs-VO um</title><description>Die neue Verordnung zur Aufstallung von Geflügel zum Schutz vor der Geflügelpest vom Typ H5N1, gibt den Bundesländern die Möglichlkeit, Regionen zu definieren, in denen keine Stallhaltung notwendig ist. Die Bundesländer haben mit der Umsetzung begonnen und geben jetzt nach und nach die Gebiete bekannt, in denen keine Aufstallung mehr notwendig ist. In Bayern werden diese Gebiete von den Landratsämtern festgelegt. Zudem sah man sich dort vor dem Problem, dass die Freilandhaltung praktisch zum Erliegengekommen wäre, wenn man die Verordnung bezüglich der Gewässerauflagen 1:1 umgesetzt hätte. Deshalb konzentriert man sich jetzt auf die größeren Flüsse und Seen mit einer Ausdehnung von mehr als 50 Hektar. Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden die Landkreise die Ausnahmen von der Stallhaltungspflicht festlegen. In Nordrhein-Westfalen wird der Großteil des Geflügels wieder den Auslauf geniessen dürfen. Auch hier sind die Landkreise für die Festlegung der Gebiete zuständig.</description><link>http://www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/verbraucherschutz/vogelgrippe.htm</link><pubDate>12 05 2006</pubDate></item><item><title>Fernsehtipp: Arte - Der Geflügelpest auf der Spur</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 hat weite Teile der Welt in Beschlag genommen. Die Suche nach den Ursprüngen des Virus geht unterdessen weiter. Der Fernsehsender "Arte" zeigt heute Abend um 19:00 Uhr eine Dokumentation über den schwedischen Mediziner und Ornithologen Björn Olsen. Olsen vermutet den Ursprung des Virus in der arktischen Region der Behringstrasse zwischen Alaska und Sibirien. Arte hat denWissenschaftler bei seiner Spurensuche begleitet. Olsen startete sein Projekt bereits 1999, lange bevor die Geflügelpest die Welt in Angst und Schrecken versetzte. 2005 brach er mit seinem Team in die Tundra auf, um dort Proben zu sammeln. Wissenschaftler mutmaßen, dass diese Region ein Reservoir für Geflügelpestviren ist. </description><link>http://www.arte-tv.com/de/woche/244,broadcastingNum=523860,day=7,week=19,year=2006.html</link><pubDate>12 05 2006</pubDate></item><item><title>Niedersachsen unterstützt Gänsehalter wegen Geflügelpestmaßnahmen</title><description>Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium plant, Gänsehalter zu unterstützen. Insbesondere bei Gänsehaltern sei es durch die Stallhaltungspflicht, die zum Schutz vor der Geflügelpest erlassen wurde, zu wirtschaftlichen Einbußen gekommen. Daneben ist es auch zu Problemen beim Raumangebot durch schnellwachsende Tiere gekommen. Das Land Niedersachsen plant deshalb, den Gänsehalter durch Stützungskäufe zu helfen.Dabei soll angeboten werden, in begrenztem Umfang Küken, Bruteier und Elterntiere aufzukaufen. Nach Gesprächen mit betroffenen Tierhaltern könnte der Ankauf von 10.000 erwachsenen Tieren, 15.000 Jungtieren und etwa einer halben Million Bruteier zur deutlichen Entschärfung des Tierschutzproblems, zur Marktstützung und zur wirtschaftlichen Entlastung der Betriebe führen.</description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C20673715_N8826_L20_D0_I655.html</link><pubDate>11 05 2006</pubDate></item><item><title>EU verlängert Maßnahmen zur Geflügelpest bis Ende des Jahres.</title><description>Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit hat bereits in der letzten Woche entschieden, dass ein Grossteil der Schutzmaßnahmen vor der Geflügelpest vom Typ H5N1 bis Ende 2006 verlängert werden. Dazu gehört u. a., dass in Hochrisikogebieten weiterhin Stallpflicht für Geflügel besteht oder Geflügel zumindest nur noch in Ställen gefüttert werden darf. Ebenso werden die Importverbote für Geflügel aus Bulgarien und Rumänien bis Ende des Jahres verlängert. Der Import von Geflügelfleisch war ausdiesen Ländern bisher bereits nur für einige Regionen der Länder verboten. Für den Import von lebendem Geflügel galt ein genereller Einfuhrstopp. Dafür werden jetzt ebenso die regionalisierten Kriterien angewendet. Nachdem Österreich einen Plan für die Impfung von Zootieren vorgelegt hatte, wurde dieser jetzt vom Ausschuss genehmigt. Frankreich wurde zudem gestattet, sein Impfprogramm für Enten und Gänse zu verlängern.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/590&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>11 05 2006</pubDate></item><item><title>Geflügel-Aufstallungsverordnung in Kraft</title><description>Gestern ist die Verordnung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest in Deutschland in Kraft getreten. Weiterhin gilt in Deutschland die generelle Aufstallungspflicht, von der Ausnahmen möglich sind. Die Ausnahmen sind dann möglich, wenn sich Geflügel nicht in der Nähe eines Geflügelpest-Sperr-, Beobachtungs- oder Kontrollgebietes oder nicht in der Nähe von Rast- oder Sammelplätzen von Zugvögeln befindet. Außerdem darf eine bestimmte Besatzdichte in einem Radius von 1.000 Metern um die Geflügelhaltung nicht überschritten werden. Auf Grundlage dieserVorlage können die zuständigen Behörden Gebiete festlegen, in denen die Freilandhaltung zulässig ist. Grundlage der Verordnung ist die neueste Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems. Durch die fortgesetzten Funde von Geflügelpest bei Wildvögeln - das FLI meldete Anfang Mai bisher 337 Funde - habe sich die Gefährdungslage gegenüber dem letzten Herbst deutlich verschärft. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) betonte, dass man angesichts der neuen Risikoeinschätzung kein Risiko eingehen dürfe.</description><link>http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/085-AufstallungVogelgrippe.html__nnn=true</link><pubDate>11 05 2006</pubDate></item><item><title>LMU München startet Vorlesungsreihe zur 'Vogelgrippe'</title><description>Die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat eine Vorlesungsreihe zum Thema Aviäre Influenza H5N1 ins Leben gerufen. Die Vorträge, die am 17. Mai 2006 beginnen, richten sich an Studierende sowie an Fachpublikum. Unter dem Titel "Vogelgrippe - Tierseuche und Zoonose" widmen sich insgesamtsieben Vorträge den unterschiedlichen Aspekten dieser Tierseuche. Den ersten Vortrag hält Dr. Ortrud Werner am 17. Mai um 18.00 Uhr im Hörsaal der Chirurgischen Tierklinik, Königinstr. 14. Frau Werner war bis zu ihrer Pensionierung vor wenigen Wochen Leiterin des mit der Erforschung der Geflügelpest betrauten Nationalen Referenzlabors für AviäreInfluenza des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems. Inhalt ihres Vortrages ist unter anderem die Entstehung und Verbreitung des Virus von Asien bis nach Europa. Die sechs weiteren Vorlesungen  werden von Fachwissenschaftlern des FLI, desRobert-Koch-Instituts in Berlin sowie von der LMU gehalten. Es werden darin die klinischen Aspekte der klassischen Geflügelpest, die molekulare Struktur des aviären Influenza-Virus sowie zoonotische Gesichtspunkte, die die Übertragung der Geflügelseuche auf Säugetiere betreffen, behandelt. Darüber hinaus werden auch die Ansätze zum Einsatz der Impfung in der Bekämpfung der Geflügelpest thematisiert.</description><link>http://idw-online.de/pages/de/news158342</link><pubDate>09 05 2006</pubDate></item><item><title>BTK begrüßt neue Geflügel-Aufstallungsverordnung</title><description>Die Bundestierärztekammer (BTK) reagierte erfreut auf die Möglichkeit der Freilandhaltunghaltung in bestimmten Gebieten Deutschlands, die von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) in der neuen Geflügel-Aufstallungsverordnung festgelegt wurde. Die Geflügel-Aufstallungsverordnung sieht die Möglichkeit der Freilandhaltung in festgelegten Gebieten vor. Die BTK forderte die Behörden auf, aus der Kann-Bestimmung eine Soll-Bestimmung zu machen und die geeigneten Gebiete entsprechend auszuweisen. In Gebieten, in denen kein erkennbares Seuchenrisiko bestehe, müsse Freilandhaltung möglich sein, wobei zwischen kleinbäuerlichen und Rassegeflügelhaltungen einerseits und kommerziellen Geflügelbeständenandererseits deutlicher unterschieden werden müsse. Die Stallpflicht sollte nicht langfristig als zentrale Maßnahme der Seuchenbekämpfung eingesetzt werden, da sie nicht geeignet ist, um den Infektionsdruck aus Wildvogelbeständen zu senken, und die bisherigen Fälle bei Nutzgeflügel in Frankreich und Deutschland traten in geschlossenen Haltungen auf. Eine dauerhafte Stallpflicht bedroht die Existenz vieler privater und kommerzieller Geflügelhaltungen und widerspricht zumindest bei einigen Geflügelarten einer art- und tierschutzgerechten Haltung, so die BTK. Darüber hinaus forderte sie ein EU-weit einheitliches Vorgehen bei der Bekämpfung der Geflügelpest. </description><link>http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/pm9-06inter.htm</link><pubDate>08 05 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe-Vor-Impfstoff wird im Großversuch getestet</title><description>In einem groß angelegten Versuch, an dem sich rund 5.200 Freiwillige aus sieben europäischen Ländern beteiligen, wird ein Vorimpfstoff gegen  die Vogelgrippe getestet. Das berichtete "Schweizerbauer" unter Berufung auf einen Bericht der spanischen Zeitung "El País" vom Donnerstag. Zu den Versuchspersonen zählen 1500 Spanier, 1000 Deutsche, 700 Niederländer sowie je 500Franzosen, Russen, Schweden und Esten. Getestet wird ein Mittel, das bei einer Pandemie die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Vogelgrippe beschleunigen soll. Die Probanden werden auf Nebenwirkungen untersucht. Für sie besteht nach Angaben spanischer Mediziner keine Gefahr, mit dem H5N1-Virus der Vogelgrippe infiziert zu werden. </description><link>http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_9839.html</link><pubDate>05 05 2006</pubDate></item><item><title>EU-Kommission teilt Gelder für den Kampf gegen die Geflügelpest auf</title><description>Die Europäische Kommission hat zur Bekämpfung der Geflügelpest 100 Millionen Euro zugesagt. Wie "Schweizerbauer" unter Berufung auf das Agrarische Informationszentrum AIZ schreibt, Die Kommission beabsichtigt, soll der gesamte zugesagte Betrag bereits Anfang Juni 2006 bereitgestellt werden. "Wir müssen umgehend handeln und die bedürftigsten Länder bei der Bekämpfung der Vogelgrippe unterstützen. Dabei ist ein rasches Vorgehen angezeigt, um das Risiko einer Pandemie einzudämmen und wirtschaftlicheVerluste zu reduzieren", sagte Benita Ferrero-Waldner, die für Aussenbeziehungen und Nachbarschaftspolitik zuständige EU-Kommissarin. Das Geld soll folgendermaßen aufgeteilt werden: 50 Millionen Euro werden die betroffenen Länder in Asien, Mittelasien, dem Mittelmeerraum und in Osteuropa erhalten. Weitere 30 Millionen Euro erhalten die Staaten Afrikas, Karibik und Pazifik. Die übrigen 20 Millionen Euro werden für Forschungsprojekte verwendet. </description><link>http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_9839.html</link><pubDate>04 05 2006</pubDate></item><item><title>Stallpflicht für Geflügel bleibt bestehen</title><description>Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) hat die Stallpflicht für Geflügel grundsätzlich verlängert. Der Grund ist, dass Wissenschaftler vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) das Risiko der Verbreitung der Geflügelpest in Deutschland derzeit deutlich höher einschätzen als bei der ersten Stallpflicht im vergangenen Herbst. Die entsprechende Eilverordnung, die die Stallpflicht über den 15. Mai hinaus vorschreibt, werde spätestens Ende nächster Woche in Kraft treten, so Seehofer. Die Lage werde fortan monatlich durch Experten neu bewertet. VielenGeflügelzüchtern mißfällt die Entscheidung, da sie nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV) den finanziellen Ruin fürchten, weil sie ihre im Stall gehaltenen Tiere nicht mehr oder nur schlecht verkaufen können. Die Geflügelzüchter forderten daher die grundsätzliche Erlaubnis der Freilandhaltung. Seehofer stellte den betroffenen Geflügelhaltern stattdessen finanzielle Hilfe in Aussicht. </description><link>http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/082-GefluegelPestVerordnung.html__nnn=true</link><pubDate>04 05 2006</pubDate></item><item><title>EU stellt 100 Millionen Euro zur Bekämpfung der Geflügelpest bereit</title><description>Die EU steht kurz davor, ihre Zusagen über die Bereitsellung von Geldern zur Bekämpfung der Geflügelpest frühzeitig anzuschliessen. Die EU hatte auf der internationalen Gberkonferenz, die im Januar in Peking stattfand, 100 Millionen Euro zugesagt. Vor Ostern wurde bereits grünes Licht für die Bereitstellung von 50 Millionen Euro für die betroffenen Ländern in Asien, Mittelasien, demMittelmeerraum und in Osteuropa gegeben. Diese Gelder werden über einen Treuhandfond der Weltbank verwaltet. Weitere 30 Millionen Euro sollen in einem Hilfspaket Afrika, Asien und Ländern des Pazifikraums zur Verfügung gestellt werden. Zudem werden 20 Millionen Euro für die Forschung innerhalb der EU zur Verfügung gestellt.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/548&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>02 05 2006</pubDate></item><item><title>FLI erhält 10 Millionen Euro aus Sofortprogramm "Aviäre Influenza"</title><description>Die Bundesregierung hatte im März beschlossen, 60 Millionen Euro für die Forschung zu Zoonosen bereitzustellen. Darin integriert ist auch das Sofortprogramm "Aviäre Influenza" (AI). Aus diesen Mitteln wurden dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) jetzt 10 Millionen Euro zugesichert. Das FLI, das sowohl nationales als auch internationales AI-Referenzlabor ist, will diese Mittel in den nächsten drei Jahren für die Erforschung der Diagnostik, die Entwicklung neuer Impfstoffe, die Erforschung der Pathogenese und der Epidemiologie derGeflügelpest einsetzen. Im Bereich der Diagnostik will man verstärkt auf moderne molekularbiologische Methoden setzen. Bei den Impfstoffen wird weiter an der Entwicklung sogenannter "Markerimpstoffe" gearbeitet. Auch die Anpassung vorhandener Impfstoffe für Katzen soll gefördert werden. Einen Überblick über die Forschungsprojekte des FLI zur Geflügelpest werden Wissenschaftler am 8. Mai an der FU Berlin geben.</description><link>http://www.fli.bund.de</link><pubDate>02 05 2006</pubDate></item><item><title>Stallpflicht in den Niederlanden beendet</title><description>Nach Aussagen des Landwirtschaftsministeriums in Den Haag ist in den Niederlanden die Stallpflicht für Geflügel beendet. Die wegen der aviären Influenza verhängte Stallpflicht ist damit aufgehoben und die Bauern dürfen die Hühner wieder ins Freie lassen. Allerdings müssen die Tiere zum Füttern weiterhin in den Stall. Das Ministerium begründetedie Entscheidung mit dem Ende des Vogelzuges und somit der geringen Gefahr für die Tiere sich mit der auch für den Menschen gefährlichen Geflügelpest-Variante H5N1 zu infizieren. Nach Schätzungen gibt es in den Niederlanden fünf Millionen Tiere in Geflügelfarmen und weitere Millionen in privater Hand. </description><link>http://de.news.yahoo.com/01052006/286/niederlande-heben-stallpflicht-gefluegel.html</link><pubDate>01 05 2006</pubDate></item><item><title>Neubeginn nach Geflügelpest</title><description>Auf der Insel Rügen hat der Bauernhof Kliewe in Mursewiek elf Wochen nach Beginn der Geflügelpest einen Neubeginn gewagt. Hofbesitzer Holger Kliewe hat den Handel mit Geflügel wieder aufgenommen und wieder 2000 Jungtiere aus dem Großhandel aufgestallt. Schon in den ersten Stunden habe er mehrere Hundert Tiere abgesetzt. Die Gössel, Kücken und Hähnchen werden hauptsächlich an private Geflügelhalter verkauft. Im Februar war der Hof in die Schlagzeilen geraten, dazehn Kilometer entfernt zahlreiche verendete Schwäne gefunden wurden, bei denen das Geflügelpestvirus H5N1 festgestellt werden konnte. Die Behörden hatten daraufhin die Keulung des 1200 Tiere umfassenden Bestandes angeordnet. Das Sperrgebiet war am Donnerstag vom Landkreis Rügen in eine Beobachtungszone umgewandelt worden. Der letzte Tierkadaver mit dem gefährlichen Virus H5N1 war auf Rügen am 05. April gefunden worden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/29042006/336/2000-jungtiere-grosshandel-eingestallt.html</link><pubDate>30 04 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverbreitung durch Ratten möglich</title><description>Nach Ansicht von Hans-Joachim Pelz, Nagetierexperte an der Biologischen Bundesanstalt in Münster, besteht die Gefahr, dass Ratten und andere Nagetiere den gefährlichen Geflügelpesterreger H5N1 von Geflügelhof zu Geflügelhof schleppen. Mit dieser Gefahr müsse gerechnet werden und so ist allen Haltern von Geflügel und Landwirten zu empfehlen, die Nagetierbekämpfung mit größter Sorgfalt zu betreiben. Es gibt zwar bisher keine Untersuchungen wie konkret die Gefahr ist und obVogelgrippeviren an Extremitäten und im Fell der Ratten für ein Verschleppen lange genug überlebten, aber vor allem die Wanderratte sei "prädestiniert" dafür den Erreger weiterzutragen, da sie weite Strecken zurücklegt. Bisher gelten Kotverunreinigungen von infizierten Wildvögeln in frei gehaltenen Nutzgeflügelbeständen als wahrscheinlichste Infektionswege für das Geflügelpestvirus. Als Überträger gelten der Mensch durch mangelnde Hygiene, aber auch verunreinigtes Futter oder Stroh.</description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/special/vogelgrippe/329670</link><pubDate>30 04 2006</pubDate></item><item><title>Neue Fälle von Geflügelpest in Bayern</title><description>Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in München sind in dieser Woche acht neue Fälle von Geflügelpest in Bayern hinzugekommen. Es sind hinzugekommen vier Schwäne in Stephansposching im Kreis Deggendorf, in den Gemeinden Kirchroth, Steinach und Parkstetten im Kreis Straubing-Bogen, ein Haubentaucher in Lindau, zwei Enten in Olching im Kreis Fürstenfeldbruck sowie ein Gänsesäger in Epfach im Kreis Landsberg am Lech. Damit wurden bereitsin diesem Jahr in Bayern 71 Fälle von Geflügelpest bestätigt. An das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurden in diesem Jahr 6843 Wildvögel zur Untersuchung eingeschickt. Bei 71 von ihnen wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut das Vogelgrippe-Virus H5N1 bestätigt. Es wurden auch 287 Marder, Füchse und Katzen zur Untersuchung eingeschickt, bei denen jedoch kein H5N1-Virus nachgewiesen werden konnte.</description><link>http://de.news.yahoo.com/28042006/336/vogelgrippe-faelle-bayern-bestaetigt.html</link><pubDate>29 04 2006</pubDate></item><item><title>Weiterer Storch an Geflügelpest verendet</title><description>Nach Angaben des Landesumweltministerium ist in Brandenburg der zweite Storch an dem Geflügelpestvirus H5N1 verendet. Vor wenigen Tagen war bereits im Landkreis Märkisch-Oderland der erste tote Storch gefunden worden, bei dem das H5N1-Virus nachgewiesen werden konnte. Esmuss allerdings noch untersucht werden, ob es sich bei den beiden Tieren auch um die gefährliche Asia-Variante des Virus handelt. Laut dem Landesumweltministerium handelt es sich bei den beiden Weißstörchen in Letschin um den 19. und 20. Fall von Vogelgrippe in Brandenburg.</description><link>http://de.news.yahoo.com/28042006/12/weiterer-storch-brandenburg-vogelgrippe-verendet.html</link><pubDate>29 04 2006</pubDate></item><item><title>Stallpflicht für Geflügel zunächst nur bis zum 12. Mai verlängert</title><description>Die Stallpflicht für Geflügel zum Schutz vor der Geflügelpest vom Typ H5N1 in Deutschland ist zunächst nur bis zum 12. Mai verlängert worden. Darauf weist das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalens (MUNLV) hin, das eine Einberufung des nationalen Krisenstabs gefordert hatte. Der Krisenstab hatdaraufhin die Änderung der Frist beschlossen. Damit erhalten Bund und Länder mehr Zeit, um sich über Ausnahmeregelungen von der Stallpflicht zu einigen. Eigentlich sollte die Stallpflicht ab dem 1. Mai ohne weitere Ausnahmen verlängert werden. Die Länder sehen darin aber Gefahren für die wirtschaftliche Existenz von Kleinbetrieben, bei der Freilandhaltung und auf Biobetrieben. </description><link>http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/titel.htm</link><pubDate>28 04 2006</pubDate></item><item><title>Alle Sperrbezirke auf Rügen aufgehoben</title><description>Mit Wirkung vom gestrigen Tag wurden alle Sperrbezirke auf Grund der Geflügelpest auf der Insel Rügen aufgehoben. Diese wurden jetzt in Beobachtungsgebiete umgewandelt, wie der Landkreis mitteilt. Auch die Beobachtungsgebiete werden teilweise aufgehoben. Ab morgen gibt auf dem nördlichen Teil der Insel kein Beobachtungsgebiet mehr. Damit wird hier der Zukauf von Tieren und der Zugang zu bisher gesperrten Stränden wieder möglich. Im südlichen Teil der Ostseeinsel bleiben noch vierBeobachtungsgebiete bestehen. Auf Rügen war im Februar der erste Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Wildvögeln in Deutschland festgestellt worden. Mittlerweile ist der Erreger in Deutschland in weiten Teilen nachgewiesen worden. Betroffen waren auch Katzen, ein Steinmarder sowie ein Geflügelzuchtbetrieb in Sachsen. Die jetztige Enstpannung der Situation kommt nicht unerwartet, denn Experten haben immer auf die dann abnehmende Aktivität des Erregers bei ansteigenden Temperaturen hingewiesen.</description><link>http://www.kreis-rueg.de/</link><pubDate>28 04 2006</pubDate></item><item><title>Intervet unterstützt Geflügelpest-Impfungen in deutschen Zoos</title><description>Die EU hat Deutschland die Zustimmung zur Impfung wertvoller Vögebestände in Zoologischen Gärten  gegen die Geflügelpest erteilt. In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen soll - nach Zustimmung durch die nationalen Behörden - mit Impfungen wertvoller und seltener Vögel begonnen werden. Intervet Deutschland stellt den an den Impfprogrammen teilnehmenden Zoologischen Gärten den notwendigen Impfstoff kostenfrei zur Verfügung und will damiteinen Beitrag zum Schutz seltener Vogelarten leisten. Der bereitgestellte Impfstoff basiert auf einem Erreger vom Typ H5N2. Damit lassen sich die geimpften Tiere eindeutig von solchen unterscheiden, die mit dem Feldvirus vom Typ H5N1 infiziert sind. Der Impfstoff wird bereits seit einigen Jahren im Feld eingesetzt und verhindert die Virusausscheidung vollständig oder zumindest soweit, dass kein Feldvirus mehr auf andere Tiere übertragen werden kann. Er hat sich beim Einsatz in Hongkong als Teil des staatlichen Bekämpfungsprogramms, in Frankreich bei der Impfung von Freilandenten und -gänsen sowie bei Zoologischen Gärten in Belgien und den Niederlanden bewährt.</description><link></link><pubDate>27 04 2006</pubDate></item><item><title>Erstmals Storch in Brandenburg von Vogelgrippe betroffen</title><description>In Brandenburg ist erstmals ein Weißstorch im Landkreis Märkisch-Oderland an der Geflügelpest vom Typ H5N1 verendet. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems untersuchtmomentan noch, ob es sich um den hochpathogenen Erreger vom Typ Asia handelt. Störche besitzen in Brandenburg auch grosse Bedeutung als touristische Attraktion. </description><link>http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Berlin_Brandenburg/id/115467</link><pubDate>27 04 2006</pubDate></item><item><title>EU unterstützt Geflügelhalter wegen Vogelgrippe</title><description>Die Agrarminister der EU haben gestern entschieden, dass Marktstützungsmaßnahmen für Geflügelhalter auch aus EU-Mitteln finanziert werden. Die EU wird die Hälfte der entstehenden Kosten tragen, die für Marktstützungsmaßnahmen entstehen, die auf Grund des Rückgangs der Nachfrage und der Preise für Geflügel und Eier durch die Geflügelpest entstanden sind. Nach Veröffentlichung der Entscheidung im Amtsblattder EU können die Mitgliedsstaaten ihre Vorschläge für Marktstützungsmaßnahmen unterbreiten. Die EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel begrüsste die Entscheidung der Minister und wies daraufhin, dass den Mitgliedstaaten jetzt die Möglichkeit zur Verfügung stünde, speziell auf die eigene Situation abgestimmte Stützungsmaßnahmen zu entwickeln. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/527&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>26 04 2006</pubDate></item><item><title>Gefahr von Vogelgrippepandemie gestiegen</title><description>Die Gefahr einer Vogelgrippepandemie ist in den letzten Monaten gestiegen. Zumindest ist das die Meinung des Leiters des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Kurth, wie die Nachrichtenagentur AP mitteilt. Denn die in den vergangenen Monaten entdeckten Stämme des H5N1-Virus seien erheblich bösartiger als die ersten im Jahr 1997 entdeckten Viren, erklärt Kurth am Dienstag auf dem deutschen Internistenkongress in Wiesbaden. Daher sei der Ausbruch einerweltweiten Vogelgrippepandemie vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Sollte es tatsächlich zu einer Pandemie kommen, geht der nationale Pandemieplan von einer Erkrankung von rund 30 Prozent der deutschen Bevölkerung aus. Knapp 100.000 Menschen werden voraussichtlich an der Infektion mit dem Virus sterben. Jedoch sei Deutschland heute erheblich besser auf eine Pandemie vorbereitet als noch vor einem Jahr, so Kurth weiter.  </description><link>http://de.news.yahoo.com/25042006/12/kurth-sieht-steigende-gefahr-grippepandemie.html</link><pubDate>25 04 2006</pubDate></item><item><title>Frankreich probt Vorgehen gegen Vogelgrippe-Epidemie</title><description>In Frankreich wird eine zweitägige Stabsübung durchgeführt, um auf den Ernstfall einer Vogelgrippe-Epidemie vorbereitet zu sein. Am Montag sollen zunächst die Möglichkeiten zur Eindämmung einer beginnenden Vogelgrippen-Epidemie durchgespielt werden. Am Dienstag werden dann die Maßnahmen zum Umgang miteiner landesweiten Pandemie getestet. In der Stabsübung soll vor allem die Zusammenarbeit der Behörden und Ministerien im Kampf gegen die Krankheit getestet werden. Geleitet wird die Übung durch das dem Premierminister unterstellte Generalsekretariat für nationale Verteidigung (SGDN). </description><link>http://de.news.yahoo.com/24042006/286/stabsuebung-frankreich-vogelgrippen-pandemie.html</link><pubDate>24 04 2006</pubDate></item><item><title>Zwei neue Fälle von H5N1 in Frankreich</title><description>Nach Behördenangaben wurden in Frankreich zwei Schwäne gefunden, bei denen das Geflügelpestvirus H5N1 nachgewiesen werden konnte. Die beiden Tiere waren in der Region Ain unweit von Lyon gefunden worden. Um den Fundort ist nun eine zehn Kilometer großeBeobachtungszone eingerichtet worden, die einen Monat lang in Kraft bleiben soll. Bisher sind in der Region Ain 65 der 66 registrierten Vogelgrippefälle, bei denen das H5N1-Virus nachgewiesen werden konnte, in Frankreich aufgetreten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/21042006/12/h5n1-infektionen-schwaenen-frankreich.html</link><pubDate>22 04 2006</pubDate></item><item><title>Bessere Zusammenarbeit gegen Vogelgrippe-Pandemie gefordert</title><description>In 21 Ländern sind die Vorbereitungen gegen eine Vogelgrippe-Pandemie überprüft worden. Das Ergebnis: Die Zusammenarbeit der Länder muss verbessert werden. Das ergab die Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Zwar beurteilten die Wissenschaftler die  Vorbereitungen Europas als allgemein gut, jedoch bestünden noch wichtige Lücken, wie sie im Fachjournal "The Lancet" schreiben. Die Aufrechterhaltung entscheidender Dienstleistungen und die Verteilung von Impfstoffen und anderen medizinischen Artikelnmüsse besser geplant werden. Zusätzlich sei eine bessere Überwachung jener Personen erforderlich, die mit Tieren in Kontakt kommen. "Die Überwachung von Tieren und den Menschen, die mit ihnen arbeiten, sollte mittels einer effektiven Zusammenarbeit und Koordination zwischen beiden Bereichen eng aufeinander abgestimmt werden," heißt es. Darüber hinaus gäbe es keine gemeinsamen Richtlinien für die Gesundheits- und Veterinärbehörden gibt. </description><link>http://www.thelancet.com </link><pubDate>20 04 2006</pubDate></item><item><title>Verdacht in Dänemark nicht bestätigt</title><description>Laut einem Sprecher des Reichskrankenhauses in Kopenhagen konnte der Verdacht auf eine Infektion mit der aviären Influenza bei einem Patienten nicht bestätigt werden. Die Untersuchung des 25-jährigen durch Spezialisten hatte keinen Anhalt für eine Infektion mit dem gefährlichen Virus ergeben. DerMann war mit den entsprechenden Grippesymptomen in das Krankenhaus eingeliefert worden. Der Verdacht auf eine Infektion mit der aviären Influenza hatte sich ergeben, da er bei der Arbeit mit Exkrementen von Vögeln in Berührung kommt. </description><link>http://de.news.yahoo.com/15042006/3/verdacht-vogelgrippe-menschen-daenemark-bestaetigt.html</link><pubDate>15 04 2006</pubDate></item><item><title>OIE hält Indonesien für "Zeitbombe"</title><description>Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hält Indonesien für die Region Südostasien für eine Geflügelpest-"Zeitbombe". Nach Aussagen von OIE-Chef Bernard Vallat zählt der Inselstaat Indonesien zu den wenigen Ländern mit einer großen Zahl von Infektionsherden mit dem asiatischen Stamm des Vogelgrippe-Virus H5N1.Dies bereite ihm große Sorgen, da es einen zahlenmäßigen Zusammenhang zwischen infiziertem Geflügel und Erkrankungen beim Menschen gibt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO haben sich in Indonesien 33 Menschen mit dem gefährlichen Virus infiziert und 24 davon erlagen der Krankheit.</description><link>http://de.news.yahoo.com/14042006/286/weltorganisation-indonesien-vogelgrippen-zeitbombe.html</link><pubDate>15 04 2006</pubDate></item><item><title>Infektionsweg der Geflügelpest in Sachsen eingegrenzt</title><description>Nach Meinung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist der erste Geflügelpestfall in einem Nutzgeflügelbestand in Sachsen auf Wildvögel zurückzuführen. Das teilte der Sprecher des sächsischen Sozialministeriums, Ralph Schreiber, am Montag mit, wobei er sich auf einen Zwischenbericht des FLI berief. Demnach erscheint es wahrscheinlich, dass das Virus vonWildvögeln stammte, die durch ein geöffnetes Fenster in die Stallanlage des betroffenen Mutzschener Geflügelhofes hineinflogen sind. Ebenfalls denkbar wäre jedoch, dass der H5N1-Erreger an Schuhen der Mitarbeiter oder mit kontaminierten Rädern eines Radladers in die Stallanlagen hineingekommen sei, erklärte Schreiber.</description><link>http://www.sms.sachsen.de/de/bf/staatsregierung/ministerien/sms/hfs_index.htm</link><pubDate>12 04 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: bpt-Präsident kritisiert Seuchenbekämpfung</title><description>Angesichts des ersten Geflügelpestfalls mit einem Erreger vom Typ H5N1 in einem deutschen Nutztierbestand hat Hans-Joachim Götz, Präsident des "Bundesverband Praktizierender Tierärzte" (bpt), massive Kritik an der Seuchenbekämpfung in Deutschland geübt. Götz kritisierte insbesondere die Ausnahmegenehmigung von der Stallpflicht für den betroffenen Betrieb im sächsischen Wermsdorf. Dies hätte die angeordneten Maßnahmen des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) unterlaufen und könnte für den Ausbruch der Erkrankung im Betrieb verantwortlich sein. Götz betonte, dass man keine Nachlässigkeiten duldenkönne, solange keine sicheren Erkenntnisse über die Infektionswege und die Seuchendynamik vorlägen. Zudem weist Götz darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit von Mutationen bei dem rasanten Seuchengeschehen in Massenbeständen höher sein könnte als in der freien Natur. Damit könnte sich dann auch das Risiko erhöhen, dass der Erreger sich an den Menschen adaptieren könne. Götz lobte aber auch die eindeutigen Vorgaben hinsichtlich der Seuchenbekämpfung sowie die verstärkten Anstrengungen zur Erforschung der Aviären Inflluenza, die von der Bundesregierung in die Wege geleitet wurden.</description><link>http://www.tieraerzteverband.de/cgi-local/wPermission.cgi?file=/wDeutsch/presse/meldungen/06_04_06_vogelgrippe_mangelhafte_seuchenvorbeuge.shtml</link><pubDate>11 04 2006</pubDate></item><item><title>Russland: Bereits Millionen Tiere gegen Geflügelpest geimpft</title><description>Russland hat bereits mehr als 12,1 Millionen Stück Geflügel gegen die Geflügelpest geimpft. Mit den Impfungen wurde am 10. März 2006 begonnen, wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) einen Bericht des  österreichischen Agrarpressedienstes  (AIZ) zitiert. Insgesamtstünden 22,2 Mio. Dosen Impfstoff zur Verfügung. Bislang sei die Geflügelpest in 67 Ortschaften in zehn südlichen Provinzen im europäischen Teil des Landes aufgetreten. Jedoch sei die Quarantäne in mehr als 50 Ortschaften inzwischen aufgehoben worden. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch//deutsch/aktuell/archivdet.cfm?ObjID=FE5F1990-FDB6-472C-AF30310AFFFBEBB3&amp;language=de</link><pubDate>10 04 2006</pubDate></item><item><title>Tierärzte unter Polizeischutz bereiten weitere Keulung vor</title><description>Zwei Tierarzt-Teams bereiten unter Polizeischutz in dem Drei-Kilometer-Sperrgebiet um den betroffenen Zuchtbetrieb in Wermsdorf bei Leipzig die weiteren Keulungen vor. 14.000 Tiere werden derzeit in Sachsen auf Grund der Geflügelpestinfektion getötet.  Betroffen von diesen Maßnahmen sind insgesamt 90 Bauernhöfe und Kleintierhalter. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU)ist sogar der Ansicht, dass die Geflügelpest mit dem H5N1-Erreger noch Jahre in Deutschlandgrassieren könnte und es immer wieder zu Einzelfällen kommen wird. Unterdessen ziehen Tierärzteteams mit ihren Helfern unter Polizeischutz von Bauernhof zu Bauernhof im Sperrgebiet und sichten die Bestände auf erkrankte Tiere und katalogisieren die Tiere. Um bei drohenden Eskalation gewappnet zu sein, werden die Tierärzteteams von Polizei und Helfern des psychologischen Dienstes begleitet. </description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/medizin/326229</link><pubDate>09 04 2006</pubDate></item><item><title>Ministerium rät zur Vorsicht im Umgang mit Grippemitteln</title><description>Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD)rät der Bevölkerung, von einer privaten Bevorratung von Grippemitteln Abstand zu nehmen. Aus fachlicher Sicht sei eine unkontrollierte Einnahme unbedingt abzulehnen, da das Virus so Resistenzen ausbilden könnte. Aus diesem Grund erfolgt bei einer Erkrankung auch die Einnahme unter medizinischer Kontrolle. Brandenburg will die Bestände dieser antiviralen Medikamente aufstocken. Derzeit stehen für rund sieben Prozent der insgesamt 2,5 Millionen Brandenburger Medikamente zur Verfügung. Trotzdem geht die Ministerin davon aus, dass eskeine Engpässe geben wird. Wer dann im Ernstfall diese Medikamente bekommt, liegt dann in der Entscheidung der Gesundheitsämter. Auch die Entwicklung eines Impfstoffes geht weiter. Die Bundesregierung hat 20 Millionen Euro Zuschüsse bewilligt, um im Pandemiefall schnell handeln zu können. Es wird damit gerechnet, dass von der Feststellung eines neuen für den Menschen gefährlichen Virustyps bis zur Produktion eines wirksamen Impfstoffs in ausreichender Menge bis zu sechs Monate vergehen werden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/08042006/336/impfmittel-vogelgrippe.html</link><pubDate>09 04 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Sachsen nicht durch Wildvögel verursacht</title><description>Die Geflügelpest in Sachsen wurde nicht durch die in der Umgebung tot aufgefundenen Vögel ausgelöst. So sind ein Schwan und ein Blesshuhn negativ auf die Tierseuche getestet worden. Beide waren kurz nach dem Ausbruch der Geflügelpest auf einer Geflügelfarm bei Leipzig in der Nähe der Ställe gefunden worden. Somit ist in ganz Sachsen bisher kein Fall von Aviärer Influenza bei Wildvögeln festgestellt worden. Damit bleibt weiter unklar, wiesich die Puten mit dem hochansteckenden H5N1-Asia-Virus infizieren konnten. Niedersachsen hat unterdessen gefordert, dass jegliche Ausnahmen von der Stallpflicht aufgehoben werden. Die Infektion auf dem Hof in Wermsdorf ist das erste Übergreifen der Aviären Influenza auf Nutzgeflügel in Deutschland. Inzwischen wurde eine Sperrzone und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet und insgesamt 30.000 Stück Nutzgeflügel getötet. </description><link>http://de.today.reuters.com/News/newsArticle.aspx?type=domesticNews&amp;storyID=2006-04-07T150735Z_01_HUB754448_RTRDEOC_0_VOGELGRIPPE-DEUTSCHLAND-ZF.xml</link><pubDate>08 04 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Kaum Einfluss auf Verbraucher</title><description>Anlässlich des Ausbruchs der Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand in Sachsen hat ARD-DeutschlandTrends für die Tagesthemen eine Blitzumfrage durchgeführt. Die Befragung von 1000 Wahlberechtigten ergab, dass 75 Prozent der Bundesbürger nicht auf den Verzehr von Geflügelprodukten verzichten wollen. So werde die Geflügelpest keinen Einfluss auf die persönlichen Essgewohnheiten haben. Nur 19 Prozent der Befragten wollen fortan weniger Geflügelprodukte essen. Lediglich drei Prozent hat die Absicht, den Verzehr dieser Produkte nun ganz einzustellen. Die Umfrage ergab weiterhin, dass 56 Prozent derBefragten auf die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Geflügelpest vertrauen. Elf Prozent waren hier gegenteiliger Meinung, während 28 Prozent der Meinung sind, dass sich eine massenhafte Ausbreitung des Virus gar nicht vermeiden ließe. Allerdings sind 62 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass der Bund mehr Kompetenzen bei der Seuchenbekämpfung erhalten sollte. Nur 32 Prozent finden, die Bundesländer und Landkreise sollten weiterhin für die Bekämpfung der Vogelgrippe zuständig sein. Außerdem halten 46 Prozent Horst Seehofer für einen guten Krisenmanager, 22 Prozent dagegen nicht. </description><link>http://www.presseportal.de/story.htx?nr=808210&amp;firmaid=7899</link><pubDate>07 04 2006</pubDate></item><item><title>Weitere Maßnahmen gegen die Geflügelpest in Sachsen</title><description>Nachdem im sächsischen Muldentalkreis die hochpathogene Asia-Variante des Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 nachgewiesen wurde, haben die sächsischen Landesbehörden in Abstimmung mit den Behörden vor Ort weitere Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung der Tierseuche bei Nutzgeflügel zu verhindern. Demnach werden alle Geflügelbestände innerhalb des Sperrbezirks (3-km-Radius) getötet. Nebenden 16.000 Tieren des betroffenen Bestandes werden dann rund 14.000 weitere Tiere getötet. Außerdem sollen alle in Sachsen erteilten Ausnahmegenehmigungen von der Stallpflicht zurückgenommen werden. Auch der betroffene Betrieb in Wermsdorf besaß eine solche Ausnahmegenehmigung. Nur die Ausnahmegenehmigungen für Laufvögel und Zoos sollen weiterhin bestehen bleiben.</description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=details&amp;id=19614</link><pubDate>07 04 2006</pubDate></item><item><title>Höhn fordert umfassende Impfstrategie gegen Geflügelpest</title><description>Die Vorsitzende im Verbraucherausschuss des Bundestages, Bärbel Höhn (Bündnis 90 / Die Grünen), fordert eine umfassende Impfstrategie. Man könne das deutsche Geflügel nicht jahrelang einsperren und damit die Freilandhaltung von Geflügel kaputt machen, erklärte sie gegenüber der "Berliner Zeitung".  Der Präsident des Deutschen Bauerverbandes, Gerd Sonnleitner, rief dagegen zur Besonnenheit auf. Es sei immer zu befürchtengewesen, dass der Erreger eines Tages von den Wildtieren auch auf Zuchttiere übergreifen würde. Allerdings sei bisher nicht klar, wie die Übertragung in diesem speziellen Fall stattgefunden habe. Unterdessen hat das Virus vom Typ H5 auch Großbritannien erreicht. Es sei bei einem toten Schwan in Schottland entdeckt worden, teilte die schottische Regionalverwaltung mit. </description><link>http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/540338.html</link><pubDate>06 04 2006</pubDate></item><item><title>EU beschliesst Änderungen bei Geflügelpestimpfungen von Zoovögeln</title><description>Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit hat gestern einige Maßnahmen bezüglich der Geflügelpest gebilligt. Dazu gehören u. a. Änderungen bei den Impfungen von Zoovögeln gegen den Erreger vom Typ H5N1. Bevor ein Mitgliedsstaat Zoovögel impfen kann, müssen jetzt die Impfpläne an die EU-Kommission übermittelt werden. Diese werden überprüft und im Internet veröffentlicht. Die Impfungen in einem Zoo müssen, nachdem siebegonnen wurden, innerhalb einer Woche abgeschlossen werden. Ein Amtstierarzt muss die Impfungen überprüfen. Zudem müssen die geimpften Tiere eindeutig identifizierbar sein und bei der Verbringung in einen anderen Zoo müssen sie eine Gesundheitsbescheinigung mitführen. Außerdem wurde beschlossen, die Importrestriktionen auf Grund der Geflügelpest gegen Rumänien, die Türkei und Teile Kroatiens bis zum 31. Juli zu verlängern.</description><link>http://europa.eu.int/comm/dgs/health_consumer/dyna/influenza/index.cfm</link><pubDate>06 04 2006</pubDate></item><item><title>Hochpathogenes Geflügelpestvirus in Sachsen bestätigt</title><description>Nachdem am Mittwoch zunächst vom Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems das H5N1-Virus bei einem Geflügelbestand im sächsischen Muldentalkreis bestätigt worden war, wurde jetzt bekanntgegeben, dass es sich um einen hochpathogenen Virustyp (Typ Rügen) handelt. Derweil wird weiter nach dem Grund gesucht, wie es zu der Infektion in dem Betrieb kommen konnte. Eine mögliche Ursache wird in demnahen Gewässer gesehen, dass auch Zugvögeln als Rastplatz dient. Der Betrieb hatte eine Ausnahmegenehmigung, die einem Teil der Betriebstiere den Freilauf gestattete. Dies war mit Auflagen verbunden.</description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/wa/buildFs?action=details&amp;id=19605</link><pubDate>06 04 2006</pubDate></item><item><title>Bauernverband hält Eindämmung der Geflügelpest für möglich</title><description>Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) sind zuversichtlich, dass ein Übergreifen des Erregers der Geflügelpest vom Typ H5N1 von dem jetzt betroffenen Bestand in Sachsen auf andere Nutzgeflügelbestände verhindert werden kann. Diese Zuversicht wird durch mehrere Gründe gespeist. Der betroffene Betrieb liegt sehr abgelegen. In der näheren Umgebung befinden sich keine weiteren Geflügelbestände. Außerdemwürden die ergriffenen Schutzmaßnahmen ebenso dazu beitragen. Die Verbände weisen zudem darauf hin, dass durch diesen Fall die Sicherheit von Geflügelprodukten nicht beeinträchtigt wird. "Es gibt auf allen Erzeugungsstufen umfassende Eigenkontrollen und amtliche Kontrollen durch die Tierärzte. Alle Geflügelprodukte aus heimischer Erzeugung, die in den Handel gelangen, können deshalb bedenkenlos verzehrt werden", so ZDG-Präsident Gerhard Wagner.</description><link>http://www.bauernverband.de/aktuelle_meldungen_3120.html</link><pubDate>05 04 2006</pubDate></item><item><title>H5N1 auf Geflügelbetrieb in Sachsen bestätigt</title><description>Der Verdacht auf die Infektion mit dem Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 in einem sächsischen Geflügelbetrieb hat sich nach Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Riems bestätigt, wie das Sächsische Sozialministerium (SMS) mitteilt. Nachdem das Virus nach Angaben des FLI bei 274 Wildvögeln, drei Hauskatzen und einen Steinmarder festgestellt wurde, handelt es sich um den ersten nachgewiesenen Fall einer Infektion von Wirtschaftsgeflügel in Deutschland. Unklar istallerdings noch, ob es sich um die hoch pathogene Virusvariante Asia handelt. Im Muldentalkreis, in dem der betroffene Ort Wermsdorf liegt, wurde die Einrichtung einer Sperrzone (3-km-Radius), eines Beobachtungsgebietes (10-km-Radius) und einer Kontrollzone (13-km-Radius) angeordnet. Unterdessen wird die Tötung aller 16.000 Tiere - 8.000 Puten, 5.000 Gänse sowie 3.000 Enten - des Betriebes weiter vorbereitet und zeitnah umgesetzt. Für Donnerstag wurde das Sächsische Krisenzentrum ins SMS einberufen. </description><link>http://www.medienservice.sachsen.de/app/WebObjects/mspublic.woa/3/wo/S8wRdVbnTgsTKBqEJJaVWM/0.42.3.0.0.40.0.1?compId=19600</link><pubDate>05 04 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht bei Nutzgeflügel in Sachsen</title><description>In Deutschland besteht derzeit der Verdacht auf den Ausbruch der Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand. Unter Verdacht steht ein Gänse haltender Betrieb im sächsischen Wermsdorf. Es seien mehrere verendete Vögel gefunden worden, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Erste Tests in der Landesuntersuchungsanstalt hätten den Hinweisauf ein H5-Virus erhärtet, zitierte das Blatt einen Sprecher des sächsischen Sozialministeriums. Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems wird nun weitere Untersuchungen durchführen. Der Kreis hat unterdessen in Abstimmung mit der Polizeidirektion Westsachsen und der örtlichen Feuerwehr alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen.</description><link>http://www.lvz-online.de/aktuell/ar.html?p=/aktuell/content/188036.html</link><pubDate>05 04 2006</pubDate></item><item><title>H5N1-Gene vollständig entschlüsselt</title><description>In Bayern ist es gelungen, die H5N1-Gene des Geflügelpest-Virus vollständig zu entschlüsseln. Wie der bayerische Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Dienstag in München mitteilte, ist die Entschlüssellung Wissenschaftlern des Molekularbiologie-Labors des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gelungen. Die Daten wurden der internationalen Forschergemeinschaft über die digitale Datenbank "GenBank" zugänglich gemacht. Die deutschlandweit erste veröffentlichte H5N1-Geflügelpest-Virussequenz stammt von der verendeten Stockente aus Sachsenkam (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), die vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) am 28.2. H5N1-positiv befundenwurde. Der internationalen Nomenklatur folgend wurde das Isolat als A/mallard/Bavaria/1/2006 (H5N1) bezeichnet. "Durch die Entschlüsselung der Gen-Sequenz können die H5N1-Viren der verendeten Wildvögel und Aasfresser miteinander verglichen werden. Denn bis heute ist nicht bekannt, ob die Virus-Typen in Rügen und Bayern identisch sind," erklärte Schnappauf. Die Gensequenzierung sei ein wichtiger Schritt zur epidemiologischen Aufklärung der Vogelgrippe-Ausbrüche. Um nachzuvollziehen, wie sich das Virus ausbreitet und dabei möglicherweise mutiert, seien möglichst viele entschlüsselte H5N1-Viren aus allen Regionen und Ländern notwendig. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/152.htm</link><pubDate>04 04 2006</pubDate></item><item><title>Bei Mannheimer Wildvogel wurde Typ Asia nachgewiesen</title><description>Nach Angaben des baden-württembergischen Agrarministeriums in Stuttgart wurde bei dem in Mannheim gefundenen Wildvogel das H5N1-Virus vom Typ Asia nachgewiesen. Bei dem tot aufgefundenen Tier handelt es sich um ein Blesshuhn, bei dem sich bereits am 17. März der Verdacht auf Geflügelpest bestätigt hatte. Es handeltsich dabei um den zweiten Fall in Mannheim. Im ersten Fall konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden, ob die tote Wildente auch den gefährlichen Asia-Typ in sich trug. Mannheim war die erste Großstadt in Deutschland, in der am 3. März das erste Mal die Geflügelpest festgestellt werden konnte.</description><link>http://de.news.yahoo.com/31032006/3/wildvogel-mannheim-gefaehrlichen-vogelgrippevirus.html</link><pubDate>01 04 2006</pubDate></item><item><title>Nachweis von Asia-Typ bei Berliner Bussard</title><description>Wie die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit mitteilte, wurde bei dem in Berlin gefundenen Bussard die hochpathogene Asia-Variante des H5N1-Geflügelpesterregers nachgewiesen. Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems hatte den Verdacht und die auch für den Menschen gefährliche Asia-Variante bestätigt. Da es einePanne gab und der genaue Fundort des Bussards unbekannt ist, bleibt nun ganz Berlin bis mindestens zum 27. April Beobachtungsgebiet. Eigentlich wird im Normalfall nur das Gebiet im zehn Kilometer Radius um den Fundort zum Beobachtungsgebiet erklärt.</description><link>http://de.news.yahoo.com/31032006/286/gefaehrliches-vogelgrippe-virus-berliner-bussard.html</link><pubDate>01 04 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer will Änderungen an Legehennenhaltungsverordnung</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hat sich in der gestrigen Ausprache über seinen Etat im Bundestag für Änderungen an der geltenden Rechtslage bei der Legehennenhaltungsverordnung ausgesprochen. Die Legehennnenhaltungsverordnung sieht vor, dass die Käfighaltung ab 2007 - abweichend vom EU-Recht, das ein Verbot ab 2012 vorsieht - inDeutschland verboten wird. Laut Seehofer seien hier unbedingt Änderungen notwendig, da es sonst keine nenenswerte Form der Legehennenhaltung in Deutschland mehr geben würde. Etwaige Investitionen in die Eierproduktion würden dann im Ausland - vornehmlich in Osteuropa - getätigt werden. </description><link>http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13281</link><pubDate>31 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelfleischkonsum wieder gestiegen</title><description>In den Deutschland ist der Verbrauch von Geflügelfleisch wieder angestiegen. Das schreibt "LZ-Net" unter Berufung auf Angaben der Geflügelwirtschaft. Wie das Landwirtschaftsportal "Agrimanager" das "LZ-Net" zitiert, sagte der Vizepräsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft, Wilhelm Hoffrogge dazu in Bremen: "Wir gehen davon aus, dass sich das Geschäft mit Geflügel in den kommenden Wochenwieder völlig normalisiert. Das ist unter anderem das Ergebnis einer zunehmend sachkundigen Erörterung des Themas in der Öffentlichkeit." Nach dem Bekanntwerden der ersten Geflügelpestfälle bei Wildvögeln auf der Insel Rügen sei der Geflügelfleischkonsum merklich  zurückgegangen, während der Eierkonsum unbeeinflusst geblieben sei. </description><link>http://www.agrimanager.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=19929&amp;currPage=</link><pubDate>30 03 2006</pubDate></item><item><title>Präventiver Schutz vor H5N1 durch passive Immunisierung</title><description>Chinesische Veterinärmediziner haben eine neue Möglichkeit zur Behandlung der aviären Influenza evaluiert. Dabei handelt es sich um eine passive Immuntherapie mit Pferde-Seren. Mäuse würden durch diese Methode im Tierversuch vor einer tödlichen Erkrankung geschützt, wie die Forscher laut "Deutsches Ärzteblatt" in Respiratory Research berichten. Zwar sei die Gewinnung des Serums aufwendig, sie habe sich aber u.a. bei der Behandlung von Vergiftungen bewährt. Darüber hinaus kommen auch bei Verdacht auf eine Tollwutinfektion Antiseren zum Einsatz, wenn für eine aktive Immunisierung keine Zeit mehr bleibt.Für die Gewinnung der Seren gegen das H5N1-Virus impften die Forscher der Universität inGuangzhou Pferde mit inaktivierten H5N1-Viren. Anschließend wurden die Seren Mäusen injiziert, die zuvor mit einer tödlichen Dosis des H5N1-Virus infiziert worden waren. Bei einer Dosis von 100µg sollen alle Mäuse überlebt haben, während alle Kontrolltiere innerhalb weniger Stunden an der Infektion mit H5N1 starben. Die chinesischen Forscher glauben, dass die passive Immunisierung ein gangbarer Weg zur Behandlung der H5N1-Erkrankung ist. Jedoch müssten die Patienten vor dem Ausbruch der Erkrankung behandelt werden. Die passive Immunisierung käme also als präventive Maßnahme bei Kontaktpersonen von Erkrankten in Frage. </description><link>http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23617</link><pubDate>29 03 2006</pubDate></item><item><title>Verwirrung und Pannen um Geflügelpest in Berlin</title><description>Nachdem am Wochenende die Geflügelpest vom Typ H5N1 in der Bundeshauptstadt nachgewiesen wurde, kommen jetzt einige Pannen und Verwirrungen an das Licht der Öffentlichkeit. Zunächst musste man feststellen, dass man den Fundort des Vogels nicht mehr zuordnen konnte. Warum das so ist, kann man sich in Berlin nicht erklären. Die Tiere werden eigentlich in Tüten verpackt, die dann mit einem Band markiert werden, auf dem der Fundort verzeichnet ist. Dies hat bei dem jetztigen Fall offenbar nicht wie gewünscht funktioniert mit der Folge, dass die gesamteBundeshauptstadt jetzt Beobachtungsgebiet ist. Für die Bewohner des zunächst angegebenen Fundortes hat dies allerdings positive Folgen. Hier wurde der Sperrbezirk aufgehoben. Der Leinenzwang für Hunde gilt somit nicht mehr und Katzen dürfen auch wieder die freie Wildbahn geniessen. Zudem gab die Senatsverwaltung bekannt, dass es sich bei dem betroffenen Vogel doch nicht um einen Mäusebussard handelt. Weitere Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich um einen Eichelhäher handelt. </description><link>http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/27.03.2006/2435294.asp</link><pubDate>27 03 2006</pubDate></item><item><title>Ganz Berlin zum Beobachtungsgebiet erklärt</title><description>Die Berliner Senatsverwaltung hat mit Wirkung vom 27. März das gesammte Stadtgebiet von Berlin zum Geflügelpest-Beobachtungsgebiet erklärt. Dies sei eine Reaktion auf den Fund eines mit dem H5N1-Virus infizierten Mäusebussards. Diese weitergehende Maßnahme wurde nötig, da derFundort des Tieres nicht eindeutig zuzuordnen sei. Als siebtes Bundesland hatte Berlin gestern einen H5N1-Fall gemeldet. In einem Beobachtungsgebiet gelten gesonderte Vorschriften für Geflügelhalter und Geflügelprodukte.</description><link>http://de.news.yahoo.com/25032006/3/senatsverwaltung-erklaert-berlin-beobachtungsgebiet.html</link><pubDate>26 03 2006</pubDate></item><item><title>H5N1 hat Berlin erreicht</title><description>Laut der Senatsverwaltung für Gesundheit ist nun auch in Berlin der erste Fall des Geflügelpesterregers H5N1 nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institutes auf der Insel Riems hatte am Abend den Verdacht bestätigt. Bei dem betroffenen Tier handelt es sich um einen Mäusebussard, der im Marzahn-Hellersdorfer Ortsteil Biesdorf gefunden worden war. Sofort nach Bekanntwerden des Testergebnisses wurde um den Fundort ein im Durchmesser sechs Kilometer großer Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet von 20 Kilometern Durchmesser eingerichtet, das sichneben Marzahn-Hellersdorf auch auf Teile der Bezirke Pankow, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und die  Brandenburger Gebiete Barnim und Märkisch-Oderland erstreckt. Für drei Wochen besteht nun in beiden Gebieten Leinenpflicht für Hunde. Ein Verstoß dagegen kann mit bis zu 25 000 Euro geahndet werden. Weitere Tests müssen un zeigen, ob bei dem toten Raubvogel auch die gefährliche asiatische Variante des H5N1-Virus vorliegt. Mit einem Ergebnis ist aber erst Ende der kommenden Woche zu rechnen.</description><link>http://www.welt.de/data/2006/03/25/865184.html</link><pubDate>25 03 2006</pubDate></item><item><title>Konzept der WHO zur Eindämmung einer Influenza-Pandemie</title><description>Das weltweit grassierende Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 beflügelt die Furcht vor einer Influenza-Pandemie, die entsteht, wenn es dem Virus gelingt sich an den Menschen zu adaptieren. Bisher gibt es noch keine konkreten Anzeichen, dass es dem Virus gelungen ist, leicht von Mensch zu Mensch übertragen zu werden. Die WHO hat angesichts dieser Befürchtungen ihre Protokolle zur Bekämpfung einer Pandemie ergänzt. Auf der Basis von Computersimulationen besteht innerhalb der ersten drei Wochen nach Änderung des Virus die Möglichkeit, die weitere Verbreitung einzudämmen. Dazu müssten verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Neben Quarantänemaßnahmen gehört dazu der massive Einsatz antiviraler Medikamente. Die WHO hat mittlerweile für solche Notfälle rund dreiMillionen Dosen des Wirkstoffs Oseltamivir eingelagert. Die WHO hat ausserdem vier Kiterien dafür angegeben, dass eine Pandemie bevorsteht und ein schnelles Handeln notwendig ist. Dazu gehört das Auftreten von leichten bis schweren Atemwegserkrankungen bei mindestens drei Personen, die Kontakt zu dem H5N1-Virus hatten. Ferner muss das Virus nachgewiesen werden. Ein anderes Kriterium wäre Erkrankung oder Tod von 5 bis 10 Personen und der Nachweis der Mensch-zu-Mensch-Übertragung sowie der Nachweis des H5N1-Virus bei mindestens zwei Personen. Auch der Nachweis eines Virus mit Genen menschlicher und aviärer Viren oder eines aviären Virus mit einer erhöhten Zahl zuvor nicht beobachteter Mutationen  bei Personen mit Atemwegserkrankungen gilt als Kriterium.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>24 03 2006</pubDate></item><item><title>Verbreitung der Geflügelpest beim Menschen durch Infektion der unteren Atemwege behindert</title><description>Grippeviren, die auf den Menschen abzielen, infizieren zumeist die oberen Atemwege. Dies ermöglicht eine schnelle Verbreitung von Mensch zu Mensch durch Husten oder Niesen. Wissenschaftler der University of Wisconsin (USA) haben jetzt untersucht, warum der Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 sich beim Menschen nicht über diesen Weg verbreitet, obwohl er in der Lage ist, den Menschen zuinfizieren und sich zu replizieren. Ein Unterschied liegt nach den Untersuchungen in dem Molekül, dass der Erreger nutzt, um die Zellen zu infizieren. Dieses Molekül kommt eher in den unteren Atemwegen - den Lungenbläschen - vor. Damit ist es deutlich schwieriger, dass das Virus über Husten oder Niesen weiterverbreitet wird, wie die Wissenschaftler in Nature berichten. </description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060323006 </link><pubDate>23 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestvirus hat sich in zwei Stämme geteilt</title><description>Nach Untersuchungen des U.S. Centers for Disease Control (CDC) haben sich mittlerweile zwei Stämme des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 entwickelt, die für den Menschen potentiell gefährlich sind. Die beiden Stämme lassen sich genetisch voneinander unterscheiden. Einer der Stämme ist demnach für menschliche Erkrankungen in Vietnam, Thailand und Kambodscha in den Jahren 2003 und 2004verantwortlich. Der andere Stamm führte zu Erkrankungen in Indonesien im Jahr 2005. Auch der zweite Stamm ist nach Angaben der CDC nicht einfacher in der Lage von Mensch zu Mensch übertragen zu werden. Deshalb ist dieser zweite Stamm kein Schritt, der dichter zu der befürchteten Pandemie führt. Allerdings könnte die Aufteilung in zwei Stämme die Entwicklung eines Impfstoffes erschweren. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>22 03 2006</pubDate></item><item><title>EU will Geflügelproduzenten unterstützen</title><description>Angesichts der teilweise immensen Einbrüche beim Konsum von Geflügelfleisch in der EU nach den ersten Fällen der Geflügelpest vom Typ H5N1 hat EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel angekündigt, Hilfen für die betroffenen Geflügelproduzenten auf den Weg zu bringen. "Es ist klar, dass eine Krise von diesem Ausmaß nicht innerhalb des Rahmens derEU-Marktordnung für Geflügel bewältigt werden kann", sagte Fischer Boel gestern in Brüssel. Die EU-Kommission will demnächst einen Vorschlag zur Änderung der Marktordnung für Geflügel vorlegen. Auch über die von Frankreich und Italien ins Gespräch gebrachten nationalen Hilfe will die Kommission schnell und unbürokratisch entscheiden.</description><link>http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6195</link><pubDate>21 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest belastet Geflügelfleischkonsum</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 belastet den Konsum von Geflügelfleisch in der EU schwer. In Europa ist es nach Schätzungen der EU zu einem Rückgang des Geflügelfleischkonsums um rund 10 Prozent gekommen. Besonders betroffen sind Italien und Frankreich, wo Einbrüche von 50 bzw. 30 Prozent verzeichnet werden. Dies hat Folgen für die Geflügelhalter, die ihr schlachtreifesGeflügel nicht mehr loswerden. So gibt es im Moment rund 264.000 Tonnen schlachtreifes Geflügel zuviel. Aber auch Produzenten ausserhalb der EU sind betroffen. Brasilien als grösster Geflügelfleischexporteur der Welt musste im Februar Einfuhreinbußen von sieben Prozent hinnehmen. Dies ist insbesondere auf die sinkende Nachfrage aus Europa zurückzuführen.</description><link>http://www.lid.ch</link><pubDate>20 03 2006</pubDate></item><item><title>Neuer Fall von Geflügelpest bei Augsburg</title><description>Nach Angaben der Stadt Augsburg ist bei einem weiteren Wildvogel das H5N1-Viurs festgestellt worden. Ein in der Nähe von Haunstetten-Süd aufgefundener toter Schwan wurde positiv auf das Virus getestet. Wie im Tierseuchengesetz und der Wildvogel-Geflügelpestschutzverordnung gefordertwurde sofort ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet, von dem nun auch die Stadt Augsburg betroffen ist. Damit erhöht sich die Zahl der mit dem H5N1-Virus infizierten Wildvögel in Bayern auf 20 Tiere.</description><link>http://de.news.yahoo.com/19032006/336/neuer-vogelgrippe-fall-bayern.html</link><pubDate>19 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest kostet Rügen eine Million Euro</title><description>Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Geflügelpest haben den Landkreis Rügen bisher knapp eine Million Euro gekostet, wie Landrätin Kerstin Kassner (PDS) der "Netzeitung" mitteilte. Dies ist aber noch nicht die endgültige Summe der entstandenen Kosten, denn die Bundeswehr konnte bisher noch keine Kostenrechnung für ihren Einsatz erstellen. Unterdessen wehrt sich Kassner dagegen, dass der Landkreis die Kosten allein tragen soll, denn "es ist auf keinen Fall gerecht, dass wir als Landkreis für ein globalesProblem bezahlen müssen, das unglücklicherweise so stark in Rügen auftrat." Hintergrund dürfte dabei allerdings auch die angespannte Finanzlage des Landkreises sein. Ohne die zusätzlichen Kosten für die Geflügelpest besteht für den Haushalt bereits eine Finanzlücke von sieben Millionen Euro. Ob die Kosten des Bundeswehreinsatzes in Rechnung gestellt werden, ist im Bundesverteidigungsministerium noch nicht entschieden worden.</description><link>http://www.netzeitung.de/vermischtes/vogelgrippe/387423.html</link><pubDate>17 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Afghanistan und Mayanmar bestätigt</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 in Afghanistan und Mayanmar beim Geflügel wurde durch Laboruntersuchungen bestätigt. In Myanmar wurden zur Eindämmung der Erkrankung rund 5.000 Stück Geflügel getötet. In Afghanistan betreffen die Fälle die Hauptstadt Kabul und die an Pakistan grenzende Provinz Nangarhar. In den betroffenen Regionen wird unverzüglich mit der vorsorglichen Tötung von Geflügel begonnen.Allerdings zeigen die Befürchtungen von Offiziellen auch die Probleme, die in ärmeren Ländern der Welt bei der Bekämpfung der Erkrankung bestehen. Neben den fehlenden finanziellen Mitteln für die Bekämpfung kommt in Afghanistan noch der noch nicht richtig funktionierende Veterinärsektor hinzu. Afghanistan wurde Jahrzehnte vom Krieg geschüttelt und in der Entwicklung schlagkräftiger Strukturen behindert. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>17 03 2006</pubDate></item><item><title>H5N1 ähnelt Grippeerreger von 1918</title><description>Wissenschaftler des Scripps Research Institute in La Jolla (Kalifornien, USA) haben die Sruktur des Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 weiter untersucht und herausgefunden, dass das Hämaglutinin (H) des Virus stärker menschlichen Grippeerregern - speziell dem Erreger der spanischen Grippe aus dem Jahr 1918 - ähnelt als dem H5-Virus, das 1997 erstmals bei Geflügel nachgewiesen wurde. Allerdings bezieht sich die Untersuchung nur auf einen Stamm des H5N1-Virus, der von einem vietnamesischen Jungenstammt, der 2004 an dem Virus verstarb. Das Hämaglutinin ist für das Eindringen des Virus in die Wirtszelle verantwortlich. Da menschliche und aviäre Viren anderen Oberflächenstrukturen der Wirtszellen zur Bindung benutzen, hat das Virus bisher nur rund 180 Menschen befallen können. Welche weiteren Veränderungen an dem Virus notwendig sind, damit es einfach zu einer Infektion beim Menschen kommen kann ist bislang noch nicht klar. </description><link>http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/1124513</link><pubDate>17 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest weitet sich nach Skandinavien aus</title><description>Auch aus Skandinavien werden jetzt Fälle der Geflügelpest gemeldet. Verschiedene Medien berichten, dass nach Angaben der schwedischen Veterinärbehörden das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bei mehreren Wildvögeln nachgewiesen wurde. Dies hätte das Referenzlabor der EU im britischen Weybridge bestätigt. Dänemark hat dieEU darüber unterichtet, dass ein Virus vom Typ H5 bei einem Wildvogel auf der Insel Seeland nachgewiesen wurde. Naestved ist ungefähr 90 Kilometer von der deutschen Insel Fehmarn entfernt. Ob es sich hier um ein Virus vom Typ H5N1 handelt, steht noch nicht fest.</description><link>http://www.frankfurter-rundschau.de/ressorts/nachrichten_und_politik/aus_aller_welt/?sid=350bb57fdf54545e85545739c48a4330&amp;cnt=826827</link><pubDate>16 03 2006</pubDate></item><item><title>Massentötung von Geflügel in Frankreich begonnen</title><description>In Frankreich ist im Département Ain mit der Tötung von rund einer Millionen Stück Geflügel begonnen worden. Zwar seien die Tiere nicht mit dem Virus infiziert, jedoch stammten sie aus dem Sperrgebiet nordöstlich von Lyon, so dass sie nicht in den Handel gelangen dürften. Die 140 Züchter aus 70 Gemeinden sollen für den Verlust entschädigt werden. Die Züchter sind über diese Maßnahme zwar empört, haben aber aus wirtschaftlicher Sicht keine andere Wahl, da sie  sonst auf ihrem Geflügel sitzen blieben, wie der betroffene Züchter Jean-Claude Bouvier erklärt. "Unsere Tiere sind gesund. Ich würde sie sogar roh essen!Das macht mich krank." Aber auf Grund der Angst der Verbraucher vor der Geflügelpest ist nicht nur in Frankreich der Absatz stark zurückgegangen, so dass viele keine andere Möglichkeit hätten, als ihre Tiere töten zu lassen und die Entschädigung zu erhalten. Das Töten werde voraussichtlich innerhalb von fünf Wochen abgeschlossen sein, wenn die Tötungskapazität von rund 28.600 Tiere pro Tag ausgenutzt werde, erklärte der Sprecher der Agrargewerkschaft FDSEA, Gérard Mucke. Die Kosten würden sich auf etwa vier Millionen Euro belaufen.</description><link>http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/62625.asp</link><pubDate>15 03 2006</pubDate></item><item><title>Bereits mehr als 100 Geflügelpestopfer</title><description>An der Geflügelpest vom Typ H5N1 sind bereits mehr als 100 Menschen weltweit gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab am vergangenen Dienstag den Tod von drei Azerbaijanern bekannt, die ebenfalls Opfer der Geflügelpest vom Typ H5 geworden sind. Auch diese drei Opfer hatten sehr engen Kontakt mit infiziertem Geflügel. In Vietnam sind bislang mit 42die meisten Todesopfer zu beklagen, gefolgt von Indonesien mit 21 Opfern. Aus Thailand wurden bislang 14 Todesfälle auf Grund der Infektion mit dem aviären Influenzavirus gemeldet und aus China elf. Vier weitere Personen sind in der Türkei und in Kambodia gestorben, zwei im Irak und nun drei in Azerbaijan. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt. </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2006_03_10/en/index.html</link><pubDate>15 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest lässt heftigen Streit entbrennen</title><description>Die Geflügelpest hat zu einem offenen Streit zwischen Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf (CSU) und seinem Bundeskollegen Horst Seehofer (CSU) geführt. Ursache für Seehofers Verstimmung ist das bayerische Vorgehen beim jüngsten Geflügelpestverdachtsfall in einem Nutzgeflügelbetrieb in Bayern. Seehofer wirft dem Landkreis Lichtenfels vor, überreagiert zu haben. "Wir sollten sehr darauf achten, dass wir nicht jeden Verdacht oder jedes tote Geflügel zum Gegenstand von großen öffentlichen Verlautbarungen machen", sagte Seehofer in der PHOENIX-Sendung "Unter den Linden". "Wir hatten vereinbart, dass man zunächst einmal abklärt, ob der Verdacht auf die Tierseuche besteht." Er sei "überrascht", dass "man die Öffentlichkeit hier so gesucht hat." Schnappauf wies diese Vorwürfescharf zurück: "Die Kritik ist auch in der Sache unberechtigt, in der Form unverständlich, und am Ende lässt sie eine klare Linie des Bundesministers vermissen." Mit Blick auf Seehofers Kritik betonte Schnappauf: "Auf Rügen war es ihm ein bisschen zu wenig, was die örtliche Behörde geleistet hat, in Lichtenfels war es ihm ein bisschen zu viel. Also frage ich mich, was jetzt gelten soll." Dem Sender N24 sagte Schnappauf, er stehe "voll und ganz" zu der Entscheidung im Kreis Lichtenfels. Die Kreisverwaltungsbehörde habe die Geflügelpestverordnung einwandfrei vollzogen. Der Bund werde sich daran gewöhnen müssen, dass es örtlich und sachlich zuständige Behörden gebe, die ihre Arbeit machten. Und wenn der Bund etwas anderes wolle, dann müsse er die Bundes-Geflügelpestverordnung ändern. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5324944,00.html</link><pubDate>14 03 2006</pubDate></item><item><title>Gefügelpest: Entwarnung in Bayern</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat Entwarnung bezüglich des Geflügelpestverdachts in einem Nutztierbestand im bayerischen Landkreis Lichtenfels gegeben. Das FLI gab bekannt, dass es weder Viren der Aviären Influenza vom Typ H5 noch vom Typ H7 bei den unter Verdacht stehenden Enten nachweisen konnte. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (STMUGV) hatdaraufhin die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben. Der betroffene Betrieb hatte rund 200 Enten aus dem Landkreis Vechta (Niedersachsen) in der letzten Woche erhalten. Auf Grund einer erhöhten Sterblichkeit unter den Tieren waren die zuständigen Behörden informiert worden und hatten entsprechende Maßnahmen eingeleitet. U. a. waren alle Tiere des Bestandes vorsorglich getötet worden. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de</link><pubDate>14 03 2006</pubDate></item><item><title>Verdachtsfall auf Geflügelpest bei Nutzgeflügel in Bayern</title><description>In Bayern besteht ein Verdacht auf die Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Nutzgeflügel. Im bayerischen Landkreis Lichtenfels hat ein Schnelltest auf Influenza-A-Viren bei sieben verendeten Jungenten positiv reagiert. Der gesamte Bestand wurde nochin der Nacht gekeult. Das bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (STMUGV) will im Laufe des Tages ausführlich über den Fall informieren. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de</link><pubDate>13 03 2006</pubDate></item><item><title>Entspannung bei Vogelgrippe erwartet</title><description>Nach Aussagen vom für Vogelgrippe zuständigen Direktor der Welternährungsorganisation (FAO) in Rom, Samuel Jutzi, wird mit dem Frühling eine Entspannung bei der Vogelgrippe kommen. Grund für diese Annahme ist die Überlebenszeit des Virus, die mit steigenden Temperaturen abfällt. So überlebt es bei 20 Grad nur einen Tag, während es bei Kälte bis zu dreißig Tage überleben kann. Jedoch sei mit einer dauerhaften Entspannung nicht zu rechnen. Viel mehr wird es zu einer weitreichenden Verbreitung kommen, die sich in ihren Ausmaßen erst im Herbst zeigen wird. Der Leiter der Vogelwarte am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell beschrieb den Vogelzug nur als eine Möglichkeit der Ausbreitung der Seuche. Eine weitere nichtunbedeutende Möglichkeit stelle  der internationale illegale Vogelhandel dar, der stark floriert. Unterdessen steigt die Zahl der gemeldeten Vogelgrippe Fälle in Deutschland und Europa fast täglich weiter an. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister, Otto Ebnet (SPD) und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchen unterdess die Verbraucher zu beschwichtigen. Mecklenburg-Vorpommern und Rügen im speziellen sind nach ihrer Ansicht weiterhin sichere Reiseländer. Nach Umfrageergebnissen sind die Verbraucher jedoch vorsichtig. So hat ein Viertel der Befragten angegeben, weniger Geflügelfleisch zu essen und fünf Prozent verzichten sogar ganz auf Geflügelprodukte.</description><link>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,405555,00.html</link><pubDate>12 03 2006</pubDate></item><item><title>Neue Fälle von Vogelgrippe in Europa</title><description>In verschiedenen Teilen Europas wurden weitere verendete Vögel gefunden, die mit dem Vogelgrippevirus infiziert waren. Nach Angaben des griechischen Agrarministeriums wurden in der Nähe der griechischen Hafenstadt Thessaloniki vier infizierte Schwäne gefunden. Bei Untersuchungen konnte das gefährlichen H5N1-Virus nachgewiesen werden. In der Schweiz wurde bei Schaffhauseneine tote Ente gefunden, bei der ein Virus vom H5-Typ festgestellt werden konnte. In einem Nationalpark an der Oder in der Nähe des polnischen Dorf Warniki wurde ein toter Schwan gefunden, der an der Geflügelpest verendet ist. Jedoch ist in den beiden letzten Fällen noch nicht klar, ob es sich auch um den gefährlichen Vogelgrippevirus vom Typ H5N1 handelt.</description><link>http://de.news.yahoo.com/11032006/3/wildvoegel-vogelgrippe-europa-gefunden.html</link><pubDate>11 03 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe weitet sich aus</title><description>Die Zahl der H5N1-Fälle in Deutschland ist auf inzwischen 182 angestiegen. Allein am Freitag wurden sechs neue Fälle aus drei Bundesländern bekannt. So gab es allein in Bayern vier neue Fälle und in Baden-Württemberg und Brandenburg jeweils einen. Nach Aussagen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) liegt damit die Zahl der positiv getesteten Tiere bei 182 Wildvögel, drei Katzen und einen Steinmarder. Auf Riems befindetsich das zehnköpfige Expertenteam derzeit im Dauereinsatz, um alle Verdachtsfälle, die von den Landesgesundheitsämtern ermittelten worden sind, untersuchen zu können. Unterdessen ging in Mainz die Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern zu Ende. Es wurde beschlossen, weiterhin keine generelle Impfung einzuführen. Außerdem solle der Bund bei der Impfstoffentwicklung eine Koordinierungsfunktion übernehmen.</description><link>http://www.n-tv.de/643101.html</link><pubDate>11 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest breitet sich in Bayern aus</title><description>Die Zahl der H5N1-Infektionen bei Wildvögeln in Bayern ist von acht auf zwölf gestiegen. Wie Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf am Freitag in München mitteilte, ist das Virus zum ersten Mal auch in Mittelfranken und Oberfranken festgestellt worden. "Nach den drei südbayerischen Regierungsbezirken Schwaben, Oberbayern und Niederbayern hat sich die Tierseuche damit auf fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke ausgeweitet," so Schnappauf.Betroffen waren drei Höckerschwäne und eine Wildente. Die betroffenen Landkreise haben mit Unterstützung des Mobilen Veterinärdienstes einen Sperrbezirk mit 3 Kilometer Radius und ein Beobachtungsgebiet mit 10 Kilometer Radius um den Fundort eingerichtet. Alle Geflügelhalter in den Schutzzonen werden derzeit benachrichtigt. In den Schutzzonen gelten neben den Restriktionen für Hausgeflügelbestände auch Hauspflicht für Katzen und Leinenzwang für Hunde.</description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/93.htm</link><pubDate>10 03 2006</pubDate></item><item><title>Bodensee-Anrainerländer kämpfen gemeinsam gegen Geflügelpest</title><description>Die Bodensee-Anrainerländer haben ein gemeinsames Vorgehen gegen die Geflügelpest beschlossen. Auf einer Konferenz im baden-württembergischen Singen einigten sich die zuständigen Fachminister auf 5 Schwerpunkte. 1. Gemeinsame Definition/Handhabe der Schutz- und Überwachungszonen. 2. Einheitliche Handhabe der Aufstallpflicht. 3. Risikobasiertes und systematisches Einsammeln toter Wasservögel in Schutz- und Überwachungszonen in und um den Bodensee. 4. Risikobasierte und konsequente Überwachung derHausgeflügelbestände durch regelmäßige klinische und labordiagnostische Untersuchungen. 5. Konsequentes Verbot von Geflügelschauen und -märkten, Vogelbörsen während der Aufstallpflicht.Zur Weiterentwicklung und ständigen Koordinierung der seuchenrechtlichen Maßnahmen haben die Minister eine gemeinsame Veterinärkommission unter Leitung des Kantonstierarztes des kantonalen Veterinäramts St. Gallen eingerichtet. In der weiteren Bodensee-Region wurden bisher 19 Fälle von Vogelgrippe gezählt. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/91.htm</link><pubDate>10 03 2006</pubDate></item><item><title>Steinmarder auf Rügen mit H5N1 infiziert</title><description>Auf Rügen wurde ein mit H5N1 infizierter Steinmarder gefunden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit hat die Infektion des Tieres inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen. Der Steinmarder war am2. März 2006 mit klinischen Symptomen, aber noch lebend in Schaprode gefunden worden. Er wurde gefangen und eingeschläfert. Der Präsident des FLI, Prof. Dr. Thomas Mettenleiter, sagte dazu: "Obwohl mit diesem Fund eine weitere Säugetierart erstmals betroffen ist, ändert sich die grundsätzliche Einschätzung der Seuchensituation nicht." DerSteinmarderstamme wie die drei Katzen, bei denen eine Infektion mit H5N1 festgestellt wurde, aus dem Zentrum des Seuchengeschehens auf der Insel Rügen. Es ist daher auch davon auszugehen, dass es sich bei dem Virus um die hoch pathogene Variante handelt, so Mettenleiter. Es seiaber schon bemerkenswert, dass sich das Spektrum der von H5N1 infizierten Säugetierarten damit ausgeweitet habe. Weltweit war bisher keine Infektion von Marderartigen mit H5N1-Virus beschrieben worden.</description><link>http://idw-online.de/pages/de/news150162</link><pubDate>09 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestvirus bei zwei weiteren Katzen auf Rügen nachgewiesen</title><description>Auf Rügen ist das Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 bei zwei weiteren Katzen nachgewiesen worden, wie "tagesschau.de" unter Berufung auf das Bundeslandwirtschaftsministerium  (BMELV) berichtet. Ob es sich um die hochansteckende Variante vom Typ Asia handelt, ist noch offen. Die beiden Tiere wurden wie schon die erste Katze in der Nähe der Wittower Fähre gefunden. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) sagte dazu im Bayerischen Rundfunk: "dasheißt, dass das Virus diese Schranke zum Säugetier jetzt nicht nur in einem Einzelfall, sondern mehrfach überwunden hat. Damit ist die Vogelgrippe deutlich näher an den Menschen gerückt." Seehofer stellte außerdem heraus, dass diese Fälle zeigten, dass die jüngst angeordneten Schutzmaßnahmen für Hund und Katze "bitter notwendig" gewesen sind. Neben den drei Katzen wurde die Geflügelpest vom Typ H5N1 in Mecklenburg-Vorpommern bis gestern bei 146 Wildvögeln nachgewiesen.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5307842_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html</link><pubDate>08 03 2006</pubDate></item><item><title>Interaktive Karte über Geflügelpestverbreitung in Europa online</title><description>Die Bonner Firma terrestris stellt seit Dienstag eine interaktive Geflügelpestkarte Europa im Internet zur Verfügung. Auf einen Blick erhält man so einen Überblick über die aktuelle Verbreitung des Virus. Registrierte Benutzer sind aufgefordert, selbst neue Fälle einzutragen. Aufgerufen sinddazu vor allem Mitarbeiter von zuständigen Behörden und Universitäten. Die Firma terrestris hofft, dass auf diesem Wege eine Datenbank entsteht, die weltweit Wissen über die Ausbreitung der VGeflügelpest in Europa sammelt. Die Nutzung ist kostenlos. </description><link>http://maps.terrestris.de/vogelgrippe/index.php </link><pubDate>07 03 2006</pubDate></item><item><title>EU-Bürger reagieren unterschiedlich auf Geflügelpest</title><description>Die Verbraucher der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten reagieren unterschiedlich auf die Geflügelpest. Während in Italien der Geflügelabsatz im Februar um 40 Prozent gesunken ist, sank er in Frankreich nur um 20 Prozent. Jedoch brach in Folge von Importverboten der Export hier nahezu zusammen. Über 40 Länder ausserhalb der EU haben bereits Importbeschränkungen für französische Geflügelprodukte eingeführt, wie das Landwirtschaftsportal LID die Angaben des  österreichischen Agrarpressedienstes AIZ zitiert. Gründe dafür seien nicht nur die Übertragung des H5N1-Virus auf eine französische Putenfarm,sondern auch die Entscheidung, gesunde Tiere prophylaktisch zu impfen. Dieses Vorgehen werde  von zahlreichen Ländern abgelehnt. Den Deutschen, Ungarn, Tschechen, Schweden und den Niederländern sei eine Verunsicherung durch die Geflügelpest -zumindest was den Geflügelfleischkonsum angehe- dagegen bislang nicht anzumerken. Die Verkaufszahlen hätten sich nach dem deutlichen Rückgang im Herbst 2005 sogar wieder erhöht, heisst es. Wie hoch der wirtschaftliche Schaden für die europäische Geflügelwirtschaft jedoch letztlich sein wird, ist nach Einschätzung von Experten und Analysten kaum vorauszusagen. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=86285FAD-FD33-44E0-B44327CC62646BB1&amp;language=de</link><pubDate>07 03 2006</pubDate></item><item><title>ARD verstärkt bewusst Angst vor Vogelgrippe und Haustieren</title><description>Die ARD plant, am morgigen Dienstag um 21.05 eine weitere Folge "In aller Freundschaft" auszustrahlen. Aus aktuellem Anlass steht das  Thema Vogelgrippe in der Folge "Ausnahmezustand" im Mittelpunkt und wird vermutlich dazu Beitragen, dass noch mehr Verbraucher und Tierhalter hysterisch reagieren. In der ARD-Pressemappe zu "Ausnahmezustand" heißt es: "Jonas Heilmann wird mit Grippesymptomen in die Sachsenklinik eingeliefert. Dr. Martin Stein übernimmt die Behandlung. Als er erfährt, dass Roland seinem Enkelsohn Papageien geschenkt hat, bekommt er einen schrecklichen Verdacht, der sich bestätigt: Jonas hat die Vogelgrippe und kommtauf die Isolierstation. Auch Dr. Roland Heilmann, Dr. Kathrin Globisch und Dr. Martin Stein müssenisoliert werden." Das Ausstrahlen der Folge wird vermutlich dazu führen, dass noch mehr Vogel- und Katzenhalter ihre Tiere aus Sorge vor einer möglichen Infektion "abgeschaffen" wollen. Diese Tendenz ist ohnehin schon zu beobachten. Zahlreiche Kollegen haben bereits ihrem Ärger darüber bei der Programmdirektion (089-59003344 oder info@daserste.de) Luft gemacht mit der Hoffnung, eine Ausstrahlung dieser Folge zu verhindern. Auch die Bundestierärztekammer übt Kritik an dieser Entscheidung der ARD und mahnt Tierhalter zur Besonnenheit. Katzen beim Tierheim oder beim Tierarzt abzugeben, auszusetzen oder möglicherweise sogar zu töten, kritisiert der Tierärzteverband als völlig unangemessene, tierschutzwidrige Reaktion. </description><link>http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/index.htm</link><pubDate>06 03 2006</pubDate></item><item><title>H5N1 erreicht Polen</title><description>Laut dem polnischen Fernsehsender TVP3 hat der gefährliche Geflügelpesterreger H5N1 jetzt auch Polen erreicht. In Torun in Nordpolen ist ein toter Wildschwan gefunden worden. Bei Untersuchungenbrachten die Proben des Tieres ein positives Ergebnis auf das Virus. Um den Fundort wurde sofort in einem Umkreis von drei Kilometern eine Sperrzone eingerichtet.</description><link>http://de.news.yahoo.com/05032006/286/erster-nachweis-h5n1-vogelgrippevirus-polen.html</link><pubDate>05 03 2006</pubDate></item><item><title>Erster Fall von Vogelgrippe in Niedersachsen</title><description>Laut einem Sprecher des Landwirtschaftsministeriums gibt es nun auch in Niedersachsen den ersten Fall von Vogelgrippe. Bereits am vergangenen Sonntag war auf einem Feld im Kreis Soltau-Fallingbostel eine Wildgans totaufgefunden worden. Bei Untersuchungen konnte dann das H5N1-Virus nachgewiesen werden. Damit sind nun sechs Bundesländer von der Vogelgrippe betroffen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/04032006/3/erster-vogelgrippe-fall-niedersachsen-nachgewiesen.html</link><pubDate>04 03 2006</pubDate></item><item><title>Fall von Vogelgrippe in Potsdam-Mittelmark</title><description>Nach Aussagen eines Sprechers des Agrarministeriums in Potsdam wurde in der Nähe von Brück (Potsdam-Mittelmark) ein toter Turmfalke mit Verdacht auf Vogelgrippe geborgen. Untersuchungen im Friedrich-Loeffler-Institut haben ergeben, dass "einen schwach positiven Befund" auf den Erreger H5N1 vorliegt. Schon vorher war bekannt geworden, dass Fälle von Vogelgrippe nach den Fällen in der Uckermark nun auch in den Kreisen Barnim und Märkisch-Oderland nachgewiesen worden sind. In allen drei Fällenmuss jedoch noch untersucht werden, ob es sich um das hochpathogene asiatische Virus handelt. Unterdessen wurde an den Fundorten im Umkreis von drei Kilometern Sperrbezirke und im Zehn-Kilometer-Radius Beobachtungszonen für Nutzgeflügel eingerichtet. Die betroffenen Bestände werden intensiv tiermedizinisch betreut. Außerdem dürfen keine Tiere transportiert werden, Fremden ist der Zutritt zu Ställen verboten und Haustiere haben Freilaufverbot.</description><link>http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news3918849.html</link><pubDate>04 03 2006</pubDate></item><item><title>Freilaufverbot für Hunde und Katzen tritt in Kraft</title><description>Die Bundesländer haben in einer Eilverordnung die Maßnahmen gegen die Vogelgrippe zu diesem Wochenende  noch einmal verschärft. Ab heute gilt ein Freilaufverbot für Hunde und Katzen im Umkreis von zehn Kilometern um Vogelgrippe-Fundorte, im Umkreis von drei Kilometern haben Fremde Stallverbot. Dies betrifft vorerst Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern, wo Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen worden sind. Bayern hat die Schutzmaßnahmen noch weiterverschärft. So werden in den Schutzzonen Wildtiere wie Marder oder Füchse, die das Fleisch verendeter Tiere fressen, ab sofort auf das H5N1-Virus untersucht und das Freilaufverbot für Hunde und Katze wurde auf das Zehn-Kilometer-Beobachtungsgebiet ausgeweitet. Unterdessen gibt es in Asien neue Todesfälle durch die Vogelgrippe beim Menschen. Nach ersten Untersuchungen starb in Indonesien ein dreijähriger Junge an H5N1 und auch aus China wurde ein weiterer Todesfall gemeldet.</description><link>http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,3906213,00.html</link><pubDate>04 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestfälle im Berliner Umland</title><description>In Brandenburg sind zwei weitere Fälle von Geflügelpest mit dem H5N1-Virus bei tot aufgefundenen Wildvögeln bestätigt worden. Betroffen ist ein Blesshuhn aus dem Landkreis Barnim und ein Schwan aus Märkisch-Oderland. Das teilte das Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit in Riems Donnerstagabend mit. Um die Fundorte wurden Sperr- und Beobachtungszonen eingerichtet. In den Sperrbezirken müssen Hunde angeleint sein. Katzen dürfen hier nicht frei herumlaufen. Sowohl in den Sperrbezirken als auch in den Beobachtungsgebieten werden Geflügelbestände ab sofort intensiv beobachtet. Sie dürfen ohne Genehmigung der Amtstierärzte weder transportiert noch geschlachtet werden.Seit gestern ist hier allen betriebsfremden Personen der Zutritt zu Geflügelställen verboten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Erreger in den nächsten Tagen auch die Hauptsadt Berlin "erreichen" wird, ist nach Meinung von Berlins Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner hoch. Die Sperrmaßnahmen auf Rügen wurden unterdessen größtenteils aufgehoben. Die deutsche Geflügelwirtschaft klagt bereits über einen drastischen Absatz-Einbruch. Verbandssprecher Janning bezifferte die Verluste auf bis zu 20 Prozent. Dies entspreche bislang Mindereinnahmen von über 140 Millionen Euro. Er forderte die Bundesregierung und die EU zu Entschädigungszahlungen auf. </description><link>http://www.mlur.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.334736.de</link><pubDate>03 03 2006</pubDate></item><item><title>Neues Betätigungfeld für Ein-Euro-Jobber: Geflügelpestbekämpfung</title><description>Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern, hat vorgeschlagen, die so genannten "Ein-Euro-Jobber" in der Bekämpfung der Geflügelpest einzusetzen. Er fordert die Landkreise auf, verstärkt auf diese Option zurückzugreifen, nachdem erste Gespräche mit der Arbeitsagentur positiv verlaufen waren.Dabei sollten die Ein-Euro-Jobber vorrangig dafür eingesetzt werden, Strände und andere Gelände nach toten Vögeln abzusuchen. Backhaus hält dies für eine Arbeit, die auch ohne spezielle Fähigkeiten ausgeführt werden kann und ungefährlich ist, da die Tätigkeit mit dem Markieren und Melden der Fundstellen endet.</description><link>http://www.mv-regierung.de/index_vogelgrippe.htm</link><pubDate>03 03 2006</pubDate></item><item><title>Schweine wenig empfänglich für Geflügelpest</title><description>Die Gefahr einer Infektion mit dem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 ist für Schweine gering. Darauf weist das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems in einem Brief an die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e. V. (ISN) hin. Das FLI verweist dabei auf Untersuchungen in Vietnam sowie eigene Infektionsversuche. So wurden in Vietnam rund 3.000 Schweine auf den Erreger untersucht. Bei acht Tieren konnten Hinweise auf eine Infektion gefunden werden, ohne dass das Virus direktnachgewiesen werden konnte oder ein Schwein eine klinische Erkrankung zeigte. In Infektionsversuchen des FLI zeigten sich Schweine wenig empfänglich für das Virus. Sie konnten das Virus weder vermehren noch die Infektion verbreiten. Menschen und Säugetriere müssen laut FLI eine erhebliche Menge des Virus aufnehmen, um sich zu infizieren. Sollte es doch zu einer Infektion kommen, scheidet der Mensch nur geringe Virusmengen aus. </description><link>http://www.schweine.net/</link><pubDate>03 03 2006</pubDate></item><item><title>Verängstigte Katzenhalter trennen sich von ihren Tieren</title><description>Nach dem bei einer toten Katze auf Rügen die Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 Asia festgestellt worden ist, haben zahlreiche verängstigte Tierbesitzer ihre Katzen in Tierheimen abgegeben. Aus Angst, sie könnten sich durch ihre Tiere mit dem Virus infizieren,  hätten Katzenbesitzer ihre Tiere gleich massenweise abgegeben, wie das DeutscheTierhilfswerk (DTHW) am Donnerstag in Berlin mitteilte. In den Augen der Tierärztin Dr. Tina Kugler ist diese Sorge jedoch völlig unbegründet. "Weltweit ist bisher kein einziger Fall einer Virusübertragung von der Katze auf den Menschen bekannt," so Kugler. Das DTHW appelliert daher an alle Katzenbesitzer, Ruhe zu bewahren und nicht so verantwortungslos zu handeln. </description><link>http://www.tierhilfswerk.de/index.php?m=2</link><pubDate>03 03 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer will Impfstrategie gegen Geflügelpest</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hat heute die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Geflügelpest und die geplanten Maßnahmen informiert. Demnach sind auf der Insel Rügen bisher 115 Fälle, an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns 11 Fälle und in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Schleswig-Holstein weitere 14 Fälle nachgewiesen worden. Neben den bereits vorher bekannten Maßnahmen, plant Seehofer die Entwicklung einer Impfstrategie, "die die Sicherheit von Mensch und Tier garantiert und nicht Gefühlebedient". Eine flächendeckende Schutzimpfung ist auch weiterhin nicht geplant. Seehofer will allerdings die Forschung nach einem geeigneten Impfstoff beschleunigen und fordert einen verbesserten Austausch zwischen den Mitgliedsstaaten der EU-Kommission, deren Forschungseinrichtungen und der EU-Kommission.  Eine flächendeckende Impfung sei auch deshalb nicht sinnvoll, da Konzeptionen für die Durchführung der Impfungen und deren Erfolgskontrolle fehle.</description><link>http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/052-vogelgrippe.html__nnn=true</link><pubDate>02 03 2006</pubDate></item><item><title>Restriktionen für Hunde und Katzen in Sperrzonen</title><description>Nach dem ersten Nachweis des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bei einer Katze auf Rügen haben sich Bund und Länder auf zusätzliche Maßnahmen geeinigt. In den Sperrzonen (Radius von 3 Kilometern um den Fundort) sind Katzen ab sofort im Haus zu halten. Für Hunde besteht Leinenzwang. Dazu soll eine Bundesverordnung erlassen werden. Die Bundesländer, in denen bereits Sperrzonen bestehen, haben dieMaßnahme gestern sofort erlassen. Neben dem Wildvögelmonitoring sollen in den Sperrzonen tot aufgefundene oder auffällige Säugetiere ebenfalls auf das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 untersucht werden. Auch die Frage einer Impfung von Katzen gegen das Virus wurde diskutiert. Allerdings wurde diese Frage wieder verworfen, da momentan kein Impfstoff zur Verfügung steht.</description><link>http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/051-Krisenstab.html__nnn=true</link><pubDate>02 03 2006</pubDate></item><item><title>Weitere Maßnahmen gegen die Geflügelpest geplant</title><description>Am Donnerstag findet in Berlin ein Expertengespräch über weitere mögliche Maßnahmen gegen die Geflügelpest statt. Dabei soll unter anderem darüber beraten werden, ob eine prophylaktische Impfung von Nutzgeflügel sinnvoll ist. Außerdem sei geplant, Fremden generell das Betreten von Geflügelställen zu verbieten, wie BundeslandwirtschaftsministerHorst Seehofer auf einer Veranstaltung am Mittwochabend verriet. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, forderte wegen der Geflügelpest Überwachungsmaßnahmen für Badegewässer, da der Erreger H5N1 über Tierausscheidungen ins Wasser gelangen könne. Die beschlossenen Maßnahmen werden im Anschluss an das Beratungsgespräch bekannt gegeben werden, kündigte Seehofer an.</description><link>http://de.news.yahoo.com/02032006/3/massnahmen-vogelgrippe.html</link><pubDate>02 03 2006</pubDate></item><item><title>Zwei weitere Geflügelpestfälle in Bayern</title><description>Wie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (STMUGV) mitteilte, wurden am Mittwoch vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems zwei weitere Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Wildvögeln in Bayern bestätigt. Bei dem einen Fall handelt es sich um eine Reiherente, die in Lindau (LandkreisLindau) gefunden wurde. Ob es sich um den hochansteckenden Typ des Virus handelt, steht noch nicht fest. Bei dem zweiten Fall handelt es sich um einen Höckerschwan aus Merching (Landkreis Aichach-Friedberg). Auch hier steht die Klassifizierung des Virus noch aus. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de/</link><pubDate>01 03 2006</pubDate></item><item><title>Rund 30 Länder reagieren mit Handelsbeschränkungen auf Geflügelpestausbruch in Frankreich</title><description>Auf den Geflügelpestausbruch in einer Zuchtanlage für Puten in Frankreich haben etwa 30 Länder mit Handelsbeschränkungen reagiert. Importe von französischem Geflügel und Geflügelprodukten wie Stopfleber (foie gras) wurden teilweise stark eingeschränkt. LautAngaben des französischen Außenhandelsministeriums seien zwölf Prozent der üblichen Exporte betroffen. Frankreich ist der größte Geflügelexporteur Europas. Seine Einnahmen aus dem Ausfuhrgeschäft beliefen sich zuletzt auf rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr.</description><link>http://de.news.yahoo.com/28022006/286/importbeschraenkungen-franzoesisches-gefluegel-rund-30-laendern.html</link><pubDate>01 03 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest breitet sich so schnell aus wie nie zuvor</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 breitet sich in diesem Jahr so schnell aus wie nie zuvor. Das berichtet "lid" unter Berufung auf den österreichischen Agrarpressedienst "AIZ". Waren im Jahr 2004 nur neun Staaten, die alle in Südostasien liegen, von dem Virus betroffen, kamen im Jahr 2005 sieben weitere hinzu. Im Jahr 2006 ist schon  jetzt eine massive Ausbreitung des Virus zu verzeichnen. Allein in den letzten 28 Tagen haben bereits 15 Länder das Vorkommen desVirus nachgewiesen. Allerdings sind in Europa - im Gegensatz zu Südostasien - vorwiegend Wildvögel betroffen. Das Übergreifen auf die Nutztierbestände konnte bisher weitestgehend verhindert werden. Das Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) rechnet aber mit einer weiteren Ausbreitung der Erkrankung durch Zugvögel, sieht die Nutztierbestände aber "gut geschützt".</description><link>http://www.lid.ch/DesktopDefault.aspx?tabindex=7&amp;tabid=772&amp;langid=1</link><pubDate>01 03 2006</pubDate></item><item><title>Bundesländer reagieren auf Geflügelpestnachweis  bei einer Katze</title><description>Bayern und Baden-Württemberg haben auf den Nachweis des Geflügelpesterregers bei einer toten Katze mit einer Verschärfung ihrer Schutzmaßnahmen reagiert. In den von der Geflügelpest betroffenen Gebieten wurde ein Leinenzwang für Hunde und eine Hauspflicht für Katzen verhängt. Diese Vorschriften gelten innerhalb der Drei-Kilometer-Sperrzone.Innerhalb des Zehn-Kilometer-Beobachtungsbereichs werden diese Maßnahmen empfohlen, wie diezuständigen Ministerien in München und Stuttgart mitteilten. Es wurde jedoch auch noch einmal betont, dass nach bisherigem Wissen keine Infektionsgefahr des Menschen durch Katzen und Hunde bestehe. Es sollten die üblichen Hygienemaßnahmen im Umgang mit den Tieren und insbesondere mit deren Ausscheidungen eingehalten werden. Sollten die Tiere Anzeichen einer Erkrankung zeigen, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. </description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/69.htm</link><pubDate>01 03 2006</pubDate></item><item><title>H5N1 bei toter Katze auf Rügen nachgewiesen</title><description>Das Virus H5N1 ist erstmals bei einer Katze auf Rügen nachgewiesen worden. Das tote Tier wurde nach Angaben des Krisenstabs des Landes Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende auf der Insel Rügen nahe der Wittower Fähre gefunden. Dort waren zuvor eine große Zahl Wildvögel verendet. Ob die Katze mit der asiatischen Variante des Subtyps H5N1 infiziert war, steht noch nicht fest. "Dass Katzen sich mit dem Virus infizieren können, wenn sie infizierte Vögel fressen, ist seit längerem aus Asien bekannt", so der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Thomas Mettenleiter. Das FLI rät Katzenbesitzern, ihre Tiere besonders im Bereich des Zentrums der Infektionen um die Wittower Fähre nicht frei laufen zu lassen. "Obwohl die Kadaver weitgehend abgeräumt sind, sterben weiterhin Tiere an einer H5N1-Infektion, die dann als Infektionsquelle dienen können", erläutertMettenleiter. Todesfälle durch die Geflügelpest sind bei Großkatzen aus Asien bekannt. Dort starben im vergangenen Jahr mehrere Großkatzen, die in Zoos mit H5N1-infiziertem Geflügel gefüttert wurden. Hauskatzen seien ebenso empfänglich für den Erreger. Eine Ansteckung von Menschen durch infizierte Katzen wurde aber bisher noch nicht nachgewiesen. Jedoch rät das FLI Katzenbesitzern zu besonderer Hygiene. "Eine theoretisch nicht auszuschließende Ansteckung des Menschen kann vermutlich nur bei sehr innigem Kontakt mit infizierten Tieren erfolgen", so Mettenleiter. Bei Anzeichen von schweren Erkältungen bei Katzen, die Freilauf in Gebieten hatten, in denen H5N1 infizierte Vogelkadaver gefunden wurden, sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Das FLI hat Empfehlungen für Tierärzte erstellt, die auf der Homepage des FLI (www.fli.bund.de) abgerufen werden können.</description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=204&amp;tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=770cb032d5</link><pubDate>28 02 2006</pubDate></item><item><title>Zwei Geflügelpestfälle in Bayern</title><description>Wie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz mitteilt, sind jetzt auch in Bayern erstmalig Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Wildvögeln nachgewiesen worden. Betroffen sind ein Höckerschwan in der Gemeinde Schwabstadl (Landkreis Landsberg am Lech) und eine Stockente in der Gemeinde Sachsenkam (Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen). Die Landkreise haben Sperr- und Schutzzonen mit einem Radius von 3 bzw. 10 Kilometern um die Fundorte eingerichtet. Die genaue Ausdehnung der Zonen sind auf den Internetseiten desSTMUGV nachzulesen. Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf (CSU) wies daraufhin, "dass der Freistaat für den Fall vorbereitet war, denn bei der Dynamik des Geflügelpesterregers war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Bayern den ersten Fall hat." Jetzt gelte es, die Einschleppung des Virus in die Nutzgeflügelbestände zu verhindern, da das Virus ansonsten enorme wirtschaftliche Schäden anrichten könne. Bayern ist nach Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein das vierte Bundesland, in dem Infektionen mit dem Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen wurden.</description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/68.htm</link><pubDate>28 02 2006</pubDate></item><item><title>BMELV denkt über Verlängerung der Stallpflicht nach</title><description>Momentan bestimmen die aktuellen Geschehnisse und die Diskussionen über die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern die Nachrichten. Im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) denkt man bereits etwas weiter. Urprünglich war die Stallpflicht für Geflügel für den Zeitraum von Anfang März bis Ende April geplant. Nachdem auf Rügendann erste Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen wurden, wurde sie bereits Mitte Februar in Kraft gesetzt. Im BMELV denkt man jetzt bereits über die Zeit nach April nach. Wie eine Sprecherin des BMELV der "Süddeutschen Zeitung" mitteilte, könnte es zu einer Verlängerung des Aufstallungsgebotes kommen, wenn die Geflügelpest Ende April noch aktuell ist.</description><link>http://www.inforadio.de/news_inforadio.do?subpage=politics#106574</link><pubDate>28 02 2006</pubDate></item><item><title>Experten raten dringend von der prophylaktischen Einnahme von Tamiflu ab</title><description>Der Direktor des Friedrich-Loeffler-Institutes für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Greifswald, Prof. Lutz Gürtler, warnt dringend vor einer vorbeugenden Einnahme des Medikaments Tamiflu oder ähnlichen Arzneimitteln. "Das istabsolut überflüssig und ohne Nutzeffekt. Jedoch kann die massenhafte Einnahme von Tamiflu zur Ausbildung von Resistenzen führen und die wenigen zur Verfügung stehenden Arzneimittel könnten unwirksam werden. Außerdem bestehe aus mehreren Gründen kein Anlass zur Aufregung und Panik,versicherte Gürtler, obgleich er davon ausgeht, dass sich die Geflügelpest in ganz Deutschland und Europa ausweiten wird. Das vereinzelte Auffinden von toten Vögeln mit H5N1-Virus stelle  keine Gefahr für den Menschen dar. Hoch infektiöse Influenzaviren und neue Stämme in der Vogelpopulation gehörten seit Jahrzehnten zum Alltag, so Gürtler. Nach der bisherigen Entwicklung des seit 1992 in Südostasienerstmalig aufgetretenen H5N1-Virus zu urteilen, sei eine Mutation wenig realistisch. Durch das Vermeiden von Kontakten, die Schließungvon Kitas und Schulen, die Einschränkung von öffentlichen Veranstaltungen und Reisebewegungen könnte der Ausbreitung dennoch sehr schnell Einhalt geboten werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht Gürtler jedoch weder die Fußball-WM noch die Badesaison an der Ostseeküste gefährdet. </description><link>http://idw-online.de/pages/de/news148516</link><pubDate>27 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Unterstützung für die Politik von Berliner Experten</title><description>Michael F. G. Schmidt, Professor am Institut für Immunologie und Molekularbiologie an Fachbereich Veterinärmedizin der FU Berlin, hat das Handeln der Politik nach dem Auftreten der Geflügelpest auf Rügen im Chat unter "tagesschau.de" gelobt. Schmidt betonte, dass die Politik richtig gehandelt habe. Dies werde dadurch dokumentiert, dass es bisher gelungen ist, das Übergreifen der Geflügelpest vom Typ H5N1 auf Nutzgeflügelbestände in Deutschland zu verhindern. Wie bereits vonLandwirtschaftsminister Seehofer (CSU) geäußert, vertritt auch Schmidt die Meinung, dass Deutschland sich auf ein Leben mit dem Virus in den nächsten Jahren einstellen müsste, da es sich nicht so einfach auslöschen lasse. Bei der Erkrankung handele es sich jedoch weiterhin um eine Tierseuche. Schmidt warnte vor einer prophylaktischen Einnahme von Tamiflu. Dies könnte unter Umständen zu einer Resistenzbildung beitragen. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5278824_REF1,00.html</link><pubDate>27 02 2006</pubDate></item><item><title>Neue Fälle von Vogelgrippe in Frankreich</title><description>Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministers Dominique Bussereau ist bei 15 toten Schwänen das Vogelgrippevirus vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Die Tiere waren tot in der Region um Lyon aufgefunden worden. Der Fundort befindet sich in der Nähe desZuchtbetriebes, in dem erstmals in der vergangenen Woche das Virus nachgewiesen worden war. Insgesammt wurden in Frankreich bisher 50 Schwäne und Wildenten auf den gefährlichen Virustyp H5N1 untersucht.</description><link>http://de.news.yahoo.com/26022006/286/h5n1-virus-15-toten-schwaenen-frankreich-nachgewiesen.html</link><pubDate>26 02 2006</pubDate></item><item><title>Zwei neue Verdachtsfälle von Vogelgrippe am Bodensee</title><description>Laut einer Sprecherin des baden-württembergischen Landwirtschaftsministeriums gibt es am Bodensee zwei weitere Verdachtsfälle von Vogelgrippe. Bei den beiden toten Tieren handelt es sich um eine Tafelente, die bei der Ortschaft Öhningen gefunden wurde, und um eine Wildente nahe der StadtSingen. Beide Orte gehören zum Landkreis Konstanz. Beide Tieren wurde positiv auf den Erreger H5N1 getestet. Endgültige Ergebnisse welche Variante vorliegt, stehen noch aus. Wie schon nach dem Fund einer infizierten Ente im nahegelegenen Überlingen wurden um den Fundort Sperr- und Beobachtungszonen eingerichtet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/26022006/286/vogelgrippe-verdachtsfaelle-bodensee.html</link><pubDate>26 02 2006</pubDate></item><item><title>Erstmals synthetische Herstellung von Tamiflu</title><description>Japanischen Wissenschaftlern haben ein neues Verfahren entwickelt, um das Grippemedikament Tamiflu auf synthetische Weise herzustellen. Bisher wurde der begrenzte Wirkstoff Oseltamivir aus einer besonderen Art der Frucht Sternanis, die oft alsGewürz in chinesischen Gerichten dient, gewonnen. Wie viele andere Länder versucht auch Japan, größere Vorräte von Tamiflu anzulegen, um für eine eventuelle Vogelgrippe-Pandemie vorbereitet zu sein.</description><link>http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/2555613.html</link><pubDate>26 02 2006</pubDate></item><item><title>Erster Fall von H5N1 bei Nutzgeflügel in Frankreich</title><description>Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums in Paris, hat das tödliche Vogelgrippevirus H5N1 erstmals einen Nutzgeflügelbetrieb in der EU erreicht. In einem Putenzuchtbetrieb im Osten des Landes wurde das Virus nachgewiesen. Alle Tiere aus dem Betrieb in Versailleux wurden sofort getötet und die Räumlichkeiten desinfiziert. Japan reagierte sofort mit einem Importstopp. Am Donnerstag waren 400tote Tiere im Département Ain nördlich von Lyon gefunden worden. Wegen des Verdachts auf Geflügelpest waren sofort alle 11.000 Puten vorsorglich getötet worden. Außerdem waren 160 Gemeinden unter Beobachtung gestellt worden. Nun wird untersucht, wie sich die Tiere, die nur im Stall gehalten wurden, infiziert haben. Versailleux ist in unmittelbarer Nähe des Fundortes der Ente, bei der zuvor das Virus H5N1 gefunden wurde. </description><link>http://de.news.yahoo.com/25022006/286/vogelgrippe-erstmals-nutztieren-eu.html</link><pubDate>25 02 2006</pubDate></item><item><title>Europaweite Informationskampagne zur Eindämmung der Geflügelpest beschlossen</title><description>Die EU-Agrarminister haben bei ihrem Treffen in Wien am Freitag beschlossen, eine europaweite Informationskampagne zur Eindämmung der Geflügelpest zu starten. Das sagte die österreichische Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat im Anschluss an das Treffen. Inzwischen wurde der H5N1-Erreger auch beieiner Wildente in Baden-Württemberg und zwei Wildenten im Osten Schleswig-Holsteins nachgewiesen. Ob es sich dabei um den gleichen Erreger wie in Mecklenburg-Vorpommern handelt, steht noch nicht fest. Auch in Frankreich besteht der dringende Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest in einer Putenzuchtanlage.</description><link>http://de.news.yahoo.com/24022006/3/eu-bevoelkerung-europaweiter-kampagne-aufklaeren.html</link><pubDate>24 02 2006</pubDate></item><item><title>Dringender Geflügelpestverdacht bei Puten in Frankreich</title><description>In Frankreich besteht in einem Putenzuchtbetrieb der dringende Verdacht der Geflügelpest. Unter den 11.000 Puten des im südöstlichen Departement Ain liegenden Zuchtbetriebes sei eine hohe Sterblichkeit aufgetreten, wie Landwirtschaftsminister Dominique Bussereauam Donnerstag mitteilte. In der Nähe des Betriebes war zuvor der erste Geflügelpestfall in Frankreich nachgewiesen worden. Die zuständigen Behörden haben die Keulung aller Puten angeordnet. Das abschließende Untersuchungsergebnis wird für Freitag erwartet.</description><link>http://de.news.yahoo.com/060223/12/4vrts.html</link><pubDate>24 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest am Bodensee</title><description>Wie der Südwestrundfunk (SWR) unter Berufung auf Friedrich-Loeffler-Institut(FLI) auf der Insel Riems meldet, ist auch am Bodensee ein Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 festgestellt worden. Betroffen istdemzufolge eine Tafelente. Geklärt werden muss nach Angaben des FLI noch, ob es sich um die hochpathogene Variante des Erregers handelt.</description><link>http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=1093094/yjexn1/</link><pubDate>24 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest erreicht Schleswig-Holstein</title><description>Nach Medienberichten hat das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium zwei Geflügelpestfälle vom Typ H5N1 bei Enten bestätigt. Die Tiere wurden in den Städten Neustadt und Timmendorfer Strand im Landkreis Ostholstein gefunden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat bei beiden Tieren den Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 nachgewiesen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/24022006/286/vogelgrippe-greift-schleswig-holstein.html</link><pubDate>24 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestfall in Nordwestmecklenburg</title><description>In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der bestätigten Geflügelpestfälle auf 110 gestiegen. Der Großteil davon - 107 Fälle - wurde auf der Insel Rügen nachgewiesen. Neben den Fällen in den Landkreisen Ost- und Nordvorpommern wurde ein weiterer Fall nachgewiesen, der außerhalb der Insel Rügen auftrat. Betroffen ist eine Ente im Landkreis Nordwestmecklenburg. Das Tier wurdeauf der Insel Walfisch gefunden. Um den Fundort wurde eine Schutzzone eingerichtet. Die Insel Walfisch liegt vor der Stadt Wismar. Unterdessen gehen auf Rügen die Untersuchungen der Geflügelbestände weiter. Insgesamt wurden bisher fast 1.200 Betriebe untersucht. Ein positives Ergebnis konnte dabei nicht festgestellt werden.</description><link>http://www.mv-regierung.de/index_vogelgrippe.htm</link><pubDate>24 02 2006</pubDate></item><item><title>Nutzgeflügel bislang frei von Geflügelpest</title><description>Der Verdacht auf Geflügelpest bei einer Ente eines Hausgeflügelbestandes auf der Insel Rügen hat sich nicht bestätigt. Wie Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer(CSU) am Donnerstag mitteilte, hätte der abschließende Test, der im Friedrich-Loeffler-Institut durchgeführt wurde, keinen Nachweis des aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 ergeben. </description><link>http://www.bmelv.de/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/048-verdachtsfall-nicht-bestaetigt.html__nnn=true</link><pubDate>23 02 2006</pubDate></item><item><title>RKI: Pandemierisiko durch Geflügelpest auf Rügen nicht gestiegen</title><description>Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat eine aktuelle Risikoeinschätzung zum Auftreten einer Influenza-Pandemie veröffentlicht. Das RKI weist daraufhin, dass sich das Risiko einer Pandemie durch die Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Wildvögeln in Deutschland nicht grundsätzlich geändert hat. Entscheidender für die Risikoeinschätzung sei das Auftreten bei Nutzgeflügel. In Deutschland steht hier noch die Bestätigung eines Verdachtsfalles auf der Insel Rügen aus. Allerdings hat das Virus bei Nutztieren in Asien bereits seiteiniger Zeit massive Schäden verursacht. Bisher gibt es weiterhin keine Anzeichen dafür, dass das Virus  von Mensch-zu-Mensch übetragbar ist. Für die Risikoeinschätzung ist die grundsätzliche Verbreitung des Virus allerdings bedeutsam, sodass jeder Fall beim Geflügel - auch bei Wildvögeln - für die Risikoeinschätzung von Bedeutung ist. Das RKI weist aber auch daraufhin, dass das Risiko für die Entstehung einer neuen Pandemie momentan so hoch ist wie seit Jahrzehnten nicht. </description><link>http://www.rki.de/cln_011/nn_226928/DE/Content/InfAZ/A/AviaereInfluenza/Aktuelle__Informationen.html</link><pubDate>23 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht bei Nutzgeflügel auf Rügen</title><description>Auf Rügen gibt es den ersten Geflügelpestverdacht bei Nutztieren. Im Süden der Insel ist bei einer Ente eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus festgestellt worden. Ob es sich um den dort bereits bei Wildvögeln grassierenden Subtyp H5N1 handelt, wird derzeit im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems untersucht. Das teilte der Krisenstab am Donnerstagmorgen in Schwerinmit. Jedoch rechne man erst für den Abend mit einem Ergebnis. Bestätigt sich der Verdacht, wäre es die erste H5N1-Infektion in einem Nutztierbestand in Deutschland. Unterdessen wurden auf Rügen sechs weitere tote Wildvögel gefunden, die mit dem Virus infiziert waren. Damit erhöhte sich die Zahl der auf der Insel positiv getesteten Tiere auf insgesamt 107. </description><link>http://www.mv-regierung.de/index_vogelgrippe.htm</link><pubDate>23 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest kann immense wirtschaftliche Schäden anrichten</title><description>Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, ist wegen der Geflügelpest stark besorgt und befürchtet "immense wirtschaftliche Schäden", falls das Virus sich in den Nutztierbeständen ausbreitet. Es müsse alles unternommen werden, um dies zu verhindern, sagte Sonnleitner in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Vor allem fürchtet er den Eintrag des Virus in Gebiete mit ausgeprägterGeflügelhaltung. Zwar gebe es im Fall von notwendig werdenden Massenschlachtungen Entschädigungen für die Halter durch die Tierseuchenkasse, jedoch seien notwendige Betriebsunterbrechungen oder Schäden am Markt dabei nicht berücksichtigt, betonte Sonnenleitner.Eine Massenimpfung von Geflügel lehnt aber auch Sonnenleitner zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. </description><link>http://www.neue-oz.de/</link><pubDate>23 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestimpfung in Frankreich und den Niederlanden beschlossen</title><description>Die Niederlande und Frankreich haben beschlossen, die Geflügelpest durch Impfen zu bekämpfen. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) sprach sich trotz der weiterhin angespannten Situation strikt gegen diese Maßnahme aus. Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) sagte: "Die Lage bleibt ernst, aber wir haben sie jetzt im Griff." Eine Impfung der Geflügelbestände helfe in der gegenwärtigen Situation überhaupt nicht, so Seehofer. Auch geimpfte Tiere könnten sich infizieren und das Virus unbemerkt weiter verbreiten. Aus Furcht vor dem Übergreifen der Geflügelpest von Wildvögeln auf Nutzgeflügel haben Frankreich und die Niederlande eine Impferlaubnis beantragt, die inzwischen von der Tierseuchenexperten der EU genehmigt worden ist. Sie ist jedoch auf bestimmte Geflügelbestände beschränkt und scharfen Auflagen unterworfen. Geimpfte Tiere müssen räumlich getrennt vonnicht geimpften gehalten werden. Außerdem müssen die Bestände vor der Impfung auf mögliche Geflügelpesterreger getestet werden. Jedoch darf das Fleisch der geimpften Tiere auch weiterhin in die anderen EU-Staaten exportiert werden. Frankreich plant bis zum 1. April 900.000 Tiere aus besonders gefährdeten Beständen gegen das H5N1-Virus zu impfen. Der Niederlande sieht Impfungen bei Geflügel von Hobbyzüchtern und Freilandhühnern vor. Die Halter können ihre Tiere freiwillig impfen lassen, um so der Stallpflicht zu entgehen. In den Niederlanden halten Hobbyzüchter bis zu drei Millionen Tiere. Zudem gibt es fünf Millionen Freilandhühner. Die Welternährungsorganisation (FAO) in Rom empfahl unterdessen auch Nigeria, Geflügel gegen die aviäre Influenza zu impfen, da sich das Virus dort rasant ausbreite und eine regionale Katastrophe drohe. Der nigerianische Geflügelbestand wird auf 140 Millionen Tiere geschätzt. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5265078_REF1_NAV_BAB,00.html</link><pubDate>23 02 2006</pubDate></item><item><title>Seuchensperren Richtung Rügen aufgehoben</title><description>Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommerns hat mitgeteilt, dass die Seuchensperren für Fahrzeuge in Richtung Rügen wieder aufgehoben wurden. Dies betrifft den Rügendamm bei Greifswald und den Fährhafen bei Sassnitz. Absofort werden nur noch Fahrzeuge, die die Insel Rügen verlassen, dekontaminiert. Das Ministerium will damit eine spürbare Erleichterung des Verkehrs erreichen und den Bürgern den Zugang zur Insel erleichtern.</description><link>http://www.mv-regierung.de/lm/</link><pubDate>21 02 2006</pubDate></item><item><title>3000 Stück Nutzgeflügel auf Rügen getötet</title><description>Der Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln auf der Ostseeinsel Rügen hat bislang knapp 3000 Stück Nutzgeflügel das Leben gekostet. Die Tiere eines Landwirtschaftsbetriebes und von neun Kleinhaltern wurden vorsorglich getötet werden,wie  Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) mitteilte. Die Tiere seien besonders empfänglich für das Virus gewesen und mussten deshalb auf Gründen des Seuchenschutzes getötet werden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/21022006/3/ruegener-gefluegelbestaenden-bislang-2865-tiere-getoetet.html</link><pubDate>21 02 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer weiter gegen Geflügelpest-Impfungen</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) lehnt Impfungen von Vögeln gegen die Aviäre Influenza (AI) vom Typ H5N1 weiter ab. Seehofer führt dafür zwei Gründe ins Feld, wie "tagesschau.de" berichtet. Zunächst besteht die Möglichkeit, dass geimpfte Tiere nach einer Infektion mit dem Feldvirus diesen ausscheiden können und somit zu einer weiteren Verbreitung des Virus beitragen können, ohne dass sie klinisch erkrankt sind. Außerdem ist es momentan nicht möglich; geimpfte Tiere von solchen zuunterscheiden, die das Feldvirus in sich tragen. Die Entwicklung eines Markerimpfstoffes könne aber noch zwei bis drei Jahre dauern. Seehofer fordert aber, dass über eine langfristige Impfstrategie nachgedacht werden muss und sieht sich hier in Übereinstimmung mit den Landwirtschaftsministern der anderen EU-Länder, die aktuell zur Geflügelpest in Brüssel Tagen. Nur Frankreich und die Niederlande würden auch jetzt bereits Impfprogramme fordern. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5251992_REF1,00.html</link><pubDate>21 02 2006</pubDate></item><item><title>Nur ein Wunder kann die Ausbreitung der Geflügelpest verhindern</title><description>Es muss mit der Ausbreitung der Geflügelpest in weite Teile Deutschlands gerechnet werden. Zumindest ist das die Überzeugung des Mikrobiologen Professor Alexander Kekulé von der Universität Halle-Wittenberg. "Es würde an ein Wunder grenzen, wenn man die Ausbreitung des Erregers bei den Wildvögeln in den nächsten Tagen und Wochen in den Griff bekommen würde", sagte er den "Ruhr Nachrichten". Unterdessen ist derKatastrophenalarm auf Grund der Geflügelpest in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausgeweitet worden. Bislang wurde das gefährliche Virus H5N1 bei 101 Vögeln auf Rügen und zwei Tieren auf dem Festland festgestellt. Inzwischen wurde auch in Bosnien-Herzegowina ein erster Fall der Geflügelpest vom Typ H5 nachgewiesen. Ob es sich um den gefährlichen Erreger H5N1 handelt, wird derzeit jedoch noch untersucht.</description><link>http://ruhrnachrichten.westline.de/</link><pubDate>21 02 2006</pubDate></item><item><title>FLI will weitere Geflügelpesttests auf Festland konzentrieren</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems will die weiteren Geflügelpesttests bei toten Tieren auf das Festland Mecklenburg-Vorpommerns und dort speziell auf die Landkreise Ostvorpommern und Nordvorpommern konzentrieren. "Dass das Virus auf Rügen ist, wissen wir. Es kommt jetzt darauf an; genau zu untersuchen, wo es das Festland erreicht hat und wie es sich dort gegebenenfalls ausbreitet", sagte Dr. Timm Harder, der stellvertretende Leiter desnationalen Referenzlabors für die Geflügelpest am FLI. Unterdessen ist die Anzahl der Fälle auf der Insel Rügen auf 101 angewachsen. Unter den neu hinzugekommenen Fällen waren 13 Singschwäne, 4 Höckerschwäne, 3 Kanadagänse, 1 Mäusebussard und ein weiterer Schwan. Die Mehrzahl der Tiere stammt aus dem Bereich der Wittwoer Fähre, wo auch die ersten Fälle aufgetreten waren.</description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=199&amp;tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=68f77800e8</link><pubDate>21 02 2006</pubDate></item><item><title>FLI: Bergung toter Vögel haben Vorrang</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems fordert, dass die Bergung toter Vögel auf Rügen oberste Priorität besitzen muss. "Die Funde eines infizierten Bussards und einer Silbermöwe auf dem Festland zeigen, dass Aasfresser sich an den toten Vögeln anstecken und so die Infektionweiter tragen können", sagte der Präsident des FLI, Thomas Mettenleiter. Mettenleiter wies außerdem darauf hin, dass die infizierten Tiere eine grosse Menge des Virus in sich tragen und damit auch die umliegenden Geflügelbestände gefährden könnten.</description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=198&amp;tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=5642463622</link><pubDate>20 02 2006</pubDate></item><item><title>Katastrophenalarm in Ostvorpommern und Nordvorpommern</title><description>Nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in den Landkreisen Ostvorpommern und Nordvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern gestern die Funde von je einem mit der Geflügelpest vom Typ H5N1 infiziertem Vogel gemeldet hatte, haben beide Landkreise heuteKatastrophenalarm ausgelöst. Gestern hatte dies der Landkreis Rügen bereits vollzogen. Dadurch ist es den Landkreisen möglich, weitere Hilfen von Bund und Land anzufordern. Zusätzlich wurden die Städte Greifswald und Stralsund zu Schutzzonen erklärt. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5234004_NAV_REF1,00.html</link><pubDate>20 02 2006</pubDate></item><item><title>Keine Geflügelpestgefahr für Katzen</title><description>Die Geflügelpest stellt für Katzen entgegen anders lautender Meldungen keine Gefahr dar. Diese stellen somit auch kein Risiko als Überträger des Virus auf den Menschen dar. Darauf weist die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hin. Nach Angaben von Prof. Franz Allerberger, Leiter des Bereiches Humanmedizin in der AGES, wurden Katzen seit dem ersten Auftreten des Virus vom Typ H5N1 intensiv untersucht, ohne dass der Beweis geführt werden konnte, dass sich Katzen in freier Natur mit dem Virus infizieren können. In jüngsten Berichten wurde unter Verweis auf eine niederländischeStudie das Gegenteil berichtet. In der betreffenden Studie wurden drei Katzen mit der 25.000-fachen Dosis des Virus intratracheal infiziert, die nötig ist, um einen Nachweis des Virus in der Gewebekultur zu führen. In einem zweiten Versuch wurden drei Katzen mit 1-Tages-Küken gefüttert. Diese Küken wurde mit einer ebenso hohen Dosis infiziert. Bei den Katzen konnten später Anzeichen einer Infektion mit dem Virus festgestellt werden. Nach Ansicht Allerbergers kann die Studie aber nicht dazu herangezogen werden, um ein reales Problem zu belegen.</description><link>http://www13.ages.at/servlet/sls/Tornado/web/ages/content/03E5805319552BF9C12571180057A6AC</link><pubDate>20 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest erreicht Festland Mecklenburg-Vorpommerns</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 hat sich über die Insel Rügen hinaus ausgebreitet und das Festland Mecklenburg-Vorpommerns erreicht. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems mitteilt, wurde bei einem Bussard aus dem KreisOstvorpommern und einer Silbermöwe aus Nordvorpommern das Virus festgetellt. Das FLI hat mittlerweile 81 Tiere positiv auf das Virus getestet. 79 der Tiere stammen von der Insel Rügen.</description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=197&amp;tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=df7c63141e</link><pubDate>20 02 2006</pubDate></item><item><title>Landkreis Rügen löst Katastrophenalarm aus</title><description>Der Landkreis Rügen hat Katastrophenalarm ausgelöst, um bei der Bekämpfung der Geflügelpest vom Typ H5N1 weitere Hilfe von Bund und Ländern anfordern zu können. Nach Angaben der Landrätin Kerstin Kassner ist der Landkreis nicht mehr in der Lage, die toten Vögel, deren Anzahl sich stündlich erhöht, zu bergen. Inzwischen ist die Anzahl der positiv auf den Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N1 getesteten Tiere auf 59 gestiegen. Dabei handelt es sich überwiegend um Schwäne. Auch Kormorane, Gänse und ein Bussard sind betroffen. Auf Rügenwurde inzwischen mit der Keulung besonders gefährdeter Hausgeflügelbestände begonnen. Dabei handelt es sich um Bestände, die sich in direkter Nähe zu infizierten Wildvogelpopulationen befinden. Der Landkreis hatte bisher zur Bergung der toten Vögel 275 Personen und 96 Fahrzeuge im Einsatz. Weitere Unterstützung soll der Landkreis nun von der Bundeswehr erhalten. Nachdem bisher schon Soldaten Hilfe leisteten, sollen jetzt 250 weitere Soldaten den Landkreis unterstützen. Außerdem sind ABC-Spezialisten des Technischen Hilfswerks (THW) vor Ort im Einsatz.</description><link>http://www.kreis-rueg.de/</link><pubDate>20 02 2006</pubDate></item><item><title>Erste Verdachtsfälle von Vogelgrippe in Berlin</title><description>Obwohl sich erste Verdachtsfälle von Geflügelpest bei toten Vögeln in Berlin nicht bestätigt haben, rechnet Bundesminister Horst Seehofer (CSU) in den nächsten Tagen mit einem Auftauchen von H5N1-infizierten Vögeln. Im Institut für Tierseuchen (Ilat) in Berlin werden seit Tagen tote Vögel auf eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus untersucht. Bisher waren alle Ergebnisse negativ. Allein in den letzten zwei Tagen wurden im Ilat 80 verendete Vögel, darunter drei Schwäne, von Mitarbeitern der Feuerwehr und der Veterinärämter abgegeben. Laut Institutsleiter Jochen Hentschke sind bei steigender Probenzahl die Untersuchungen durch die Mitarbeiter des Institutes nicht mehr zu bewältigen und laut Seuchenalarmplan des Senats könntendann Veterinärärzte der Bezirke herangezogen werden. Hentschke sagt aber auch, dass die Berliner nicht jeden toten Vogel abgeben müssen. Aufmerksamkeit sei geboten bei totem Wassergeflügel und bei Massensterben. Roswitha Steinbrenner, Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung teilte mit, dass es solche Pannen im Umgang mit den toten Tieren wie auf Rügen in Berlin nicht geben wird. Ab Montag soll ein Faltblatt zur Information der Bevölkerung mit wichtigsten Verhaltensregeln gedruckt werden. Das Robert-Koch-Institut hat eine Hotline-Nummer für besorgte Bürger eingerichtet. Bei Fragen, die Haustiere betreffen, gibt es eine Info-Nummer beim Verbraucherschutzministerium. </description><link>http://www.wams.de/data/2006/02/19/847904.html</link><pubDate>19 02 2006</pubDate></item><item><title>Erster Fall von H5N1 in Frankreich</title><description>Nach Angaben einer Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Paris ist in Frankreich der erste Fall von H5N1 nachgewiesen worden. In der Nähe von Lyon waren mehrere tote Wildenten gefunden woren, von denen eine positiv auf das gefährliche Geflügelpest-Virus getestet worden war. Weiter teilte das Ministerium mit, dass das Virus zu 99 Prozent identisch mit dem Erreger asiatischen Ursprungs sei. Nach Behördenangabenist sofort gemäß EU-Vorgaben um den Fundort eine Schutzzone eingerichtet worden. Alle Vögel in diesem Bereich werden untersucht. Am Mittwoch sollen dann rund 900.000 Tiere gegen die Geflügelpest geimpft werden. Weitere 15 Verdachtsfälle werden in Frankreich noch untersucht. Am Montag findet ein EU-Agrarminister-Treffen in Brüssel statt, bei dem die Geflügelpest das wichtigste Thema sein wird. </description><link>http://www.n-tv.de/635803.html</link><pubDate>19 02 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe auf ganz Rügen verbreitet</title><description>Nach Angaben von Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) ist das hochansteckende Geflügelpest-Virus H5N1 auf der Insel Rügen bei 28 weiteren Wildvögeln nachgewiesen worden, die an verschiedenen Stellen der Insel gefunden wurden. Die angeforderte Bundeswehr soll noch an diesem Wochenende eintreffen und vor allem die Fundorte absperren und die Schutzzonen ausschildern. Insgesammt ist inzwischen bei 41 Vögeln das Virus nachgewiesen worden. Die Insel Rügen wurde zum Beobachtungsgebiet erklärt. Damit ist für 15 Tage jeglicher Transport von Geflügelverboten und im Umkreis von drei Kilometern um die Fundorte wurden Schutzzonen eingerichtet, in denen strenge Vorsichtsmaßnahmen auch für Kleinstgeflügelhalter gelten. Der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, Lothar Püschel, befürchtet einen großen Imageschaden für die Landwirtschaft und starke wirtschaftliche Einbußen. Aus diesem Grund müssten so schnell wie möglich alle toten Tiere eingesammelt werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern und um vom Image der "Todesinsel" loszukommen. </description><link>http://www.n-tv.de/635636.html</link><pubDate>19 02 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer auf Rügen</title><description>Bundesagrarminister Horst Seehofer hat bei seinem Besuch auf der Insel Rügen den Behörden erneut mangelndes Krisenmanagement vorgeworfen. Vor allem die Fundorte der Tiere seien nicht abgesperrt worden. Zwar sei das Gebiet um Wittow, wo die toten mit dem H5N1-Virus infizierten Tiere gefunden wurden, zur Sperrzone erklärt worden, aber eine Einschränkung des Personen- und Fahrzeugverkehrs fand nicht statt. Um eine Ausbreitung der Tierseuche auf Nutzgeflügelbestände zu verhindern, müssen die Fundorte der toten Tiere abgesperrt und betroffenen Personen desinfiziert werden. Nach Aussagen des Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts, ThomasMettenleiter, würde das H5N1-Virus beim Eindringen in Geflügelställe zu einer explosionsartigen Ausbreitung führen. Auch kritisierte er neben den Behörden vor allem die Journalisten. Diese hatten sich nach der Aufnahme der toten Schwäne direkt Zugang zu Ställen umliegender Landwirte verschafft. Durch Kleidung, Schuhwerk oder Technikausrüstung, die keinerlei Behandlung unterzogen wurden, könnten sehr leicht die Viren von den Kadavern in die Ställe eingeschleppt werden. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat inzwischen Verteidigungsminister Franz Josef Jung um Amtshilfe gebeten, um einen Einsatz der Bundeswehr möglich zu machen. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5234004_REF1,00.html</link><pubDate>18 02 2006</pubDate></item><item><title>Krisenmanagement nicht ausreichend</title><description>Auf Rügen gerät das Krisenmanagement immer mehr in die Kritik. Nach Ansicht von Agrarminister Seehofer müssen sich die Länder auf solche Situationen besser vorbereiten. Inzwischen wird von verschiedenen Stellen der Einsatz der Bundeswehr gefordert. Die Behörden sind mit dem Ausbruch der Vogelgrippe in Deutschland immer mehr überfordert. Auf der Insel Rügen war es den Behörden kaum möglich alle toten Tiere zügig einzusammeln. In Mecklenburg-Vorpommern sind bis Freitagabend mehr als 650 tote Wildvögel eingesammelt worden. Bei 13 konnte in ersten Tests das auch für den Menschen gefährlicheH5N1-Virus nachgewiesen werden. Die Ergebnisse müssen aber noch im EU-Referenzlabor im englischen Weybridgebestätigt werden. Agrarminister Horst Seehofer (CSU) will sich heute auf der Insel ein Bild von der Situation machen. Da die Kreisverwaltung auf Rügen überfordert ist, forderte Landesagrarminister Till Backhaus (SPD) Landrätin Kerstin Kassner (Linke) dazu auf, den Katastrophenfall auszurufen, so dass ein EInsatz der Bundeswehr möglich wird. Unterdessen reichten Frankreich und die Niederlande Anfragen bei der EU zu einer Vorbeugenden Impfung gegen die Vogelgrippe ein. </description><link>http://www.netzeitung.de/vermischtes/vogelgrippe/383141.html</link><pubDate>18 02 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer will Kompetenzen des Bundes stärken</title><description>Angesichts der kritisierten Pannen bei der Bekämpfung der Geflügelpest auf Rügen hat Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) gegenüber dem ZDF das dezentrale Prinzip des Förderalismus in Deutschland kritisiert und mehr Kompetenzen für den Bund gefordert, um eine sofortige Einsatzfähigkeit gewährleisten zu können. "Ob Gammelfleisch oder Vogelgrippe:Überall haben wir die gleichen Probleme mit der Dezentralität", erklärte Seehofer. Auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) kritisierte die Bundesländer. Die 16 Bundesländer zeichneten sich durch eine "sehr große Eigenständigkeit" und ein "sehr großes Beharren" aus, so Schmidt. Als Beispiel nannte sie dafür die Ablehnung einer Pandemiekommission durch die Bundesländer.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5234004_TYP1_NAV_REF1,00.html</link><pubDate>17 02 2006</pubDate></item><item><title>EU-Maßnahmen gegen die Geflügelpest</title><description>Die EU hat in Abstimmung mit dem Ständigen Ausschuss für die Tiergesundheit und die Lebensmittelkette eine ganze Reihe von Maßnahmen beschlossen, die zum Schutz vor der Geflügelpest oder der Verhinderung einer weiteren Ausbreitung dienen sollen. Dazu gehört die Kofinanzierung der Überwachungsprogramme bei Wildvögeln. Dafür stellt die EU für den Zeitraum Februar bis Dezember 2006 knapp zwei Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem wird der Import von unbehandelten Federn aus allen Drittländern untersagt. Bisher galt dies nur für von der Geflügelpest betroffene Drittländer. Dies Verbot wird zunächst bis Ende Juli gelten. DerStändige Ausschuss hat gestern zudem beschlossen, über die bisherigen Sperr- und Schutzonen im Radius von 3 bzw. 10 Kilometern hinaus, so genannte Risikozonen einzuführen. Risikozone A umfasst dabei die Sperr- und Schutzzone und gilt z.B. für einen Landkreis. Risikozone B könnten angrenzende Landkreise oder auch das Gebiet eines Nachbarstaates umfassen. Die genaue Ausdehnung dieser Zonen soll von Fall zu Fall speziell festgelegt werden. Lebende Vögel und Geflügelprodukte dürfen diese Zonen dann nicht mehr verlassen. Die Tierbewegungen innerhalb und zwischen den Zonen werden stark eingeschränkt. </description><link>http://europa.eu.int/comm/dgs/health_consumer/dyna/influenza/index.cfm</link><pubDate>17 02 2006</pubDate></item><item><title>10 weitere Geflügelpestfälle auf Rügen</title><description>Neben den beiden bestätigten Fällen der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei Höckerschwänen und dem noch nicht bestätigten Fall eines Habichts gibt es auf Rügen weitere 10 Verdachtsfälle. Dabei handelt es sich um 6 Höckerschwäne, 3 Singschwäne und eine Gans. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer geht davon aus, dass diese Fälle bestätigt werden,wie er gestern im ZDF sagte. Die Fälle bei Singschwänen könnten ein neues Licht auf den Verbreitungsweg des Virus werfen. Singschwäne sind im Gegensatz zu Höckerschwänen Zugvögel. Einer der drei Schwäne war in Lettland beringt worden. Alle Tierkadaver - auch die drei früheren Fälle - stammen aus dem Gebiet der Wittower Fähre.</description><link>http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,3898933,00.html</link><pubDate>17 02 2006</pubDate></item><item><title>FLI bestätigt Geflügelpest vom Typ H5N1 auf Rügen</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat die Geflügelpestfälle bei zwei Schwänen auf der Insel Riems bestätigt. Das FLI hat die Erreger nachweisen können. Bei dem gefundenen Erreger handelt es sich um das Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1. Die genetischen Untersuchungen haben eine Verwandschaft zu den Viren ergeben, die bereits in der Mongolei und am Quinghai See in China gefunden wurden. Laut Thomas Mettenleitner, demPräsident des FLI, gibt das nahezu zeitgleiche Auftreten des Virus bei Wildvögeln in Italien, Slowenien, Österreich und Deutschland weiterhin Rätsel auf. Mettenleitner hält es aber für möglich, dass die Höckerschwäne aus Osteuropa den Weg nach Deutschland gefunden haben. Höckerschwäne könnten als Indikatortiere angesehen werden, da sie scheinbar äusserst empfänglich für das Virus sind.  </description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=194&amp;tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=a494c4a75a</link><pubDate>16 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Ungarn</title><description>Auch in Ungarn gibt es jetzt Fälle der Geflügelpest. Ob es sich um ein Virus vom Typ H5N1 handelt ist bisher noch unklar. Die bisherigen Untersuchungen konnten ein Virus vom Typ H5 feststellen. Um zu klären, ob es sich um H5N1-Viren handelt, wurden Proben zur weiterenUntersuchung an das Referenzlabor im britischen Weybridge geschickt. Betroffen sind auch in Ungarn Schwäne. Drei im südlichen Landesteil tot aufgefundene Schwäne wurden positiv auf ein H5-Virus getestet. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:18404306245545541583::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,32021</link><pubDate>16 02 2006</pubDate></item><item><title>Stallpflicht wird auf Freitag vorgezogen</title><description>Eigentlich hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) gestern beschlossen, die ursprünglich für den 1. März geplante Stallpflicht auf den 20. Februar vorzuziehen. Angesichts der aktuellen Entwicklung kündigte Minister Seehofer (CSU) an,die Stallpflicht auf Freitag, den 17. Februar, vorzuziehen. Unterdessen appellierte er an alle Geflügelhalter, ihre Tiere bereits jetzt freiwillig einzusperren, um das Risiko einer Ansteckung zu verringern.</description><link>http://www.netzeitung.de/vermischtes/vogelgrippe/382538.html</link><pubDate>15 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest auf Rügen bestätigt</title><description>Die Verdachtsfälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 bei zwei toten Schwänen, die gestern von der Insel Rügen gemeldet wurden, haben sich offenbar bestätigt. Dies gab Reinhard Kurth, Präsident des Berliner Robert-Koch-Instituts, gegenüber dem Morgenmagazin von ARD und ZDF an. "Wir können sicher sein, dass diese Tiere den auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippeerreger des Typs H5N1 haben", sagte Kurth gegenüber dem Fernsehen. Dies hätten weitere Tests ergeben, diein der Nacht durchgeführt wurden. Endgültige Testergebnisse werden Ende der Woche erwartet, wenn die Proben am Referenzlabor im britischen Weybridge untersucht wurden. Auf der Insel Rügen wurden die notwendigen Schutzmaßnahmen eingeleitet. Im Radius von 3 bzw. 10 Kilometern um den Fundort wurden Sperr- und Beobachtungsbezirk eingerichtet. Dort gilt ab sofort ein Aufstallungsgebot für Geflügel.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5234004_NAV_REF1,00.html</link><pubDate>15 02 2006</pubDate></item><item><title>Neue Risikobewertung des FLI zur Geflügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat angesichts der Geflügelpestausbrüche mit einem Virus vom Typ H5N1 in Nigeria und Italien eine Neubewertung des Risikos für die Einschleppung der Erkrankung nach Deutschland vorgenommen. Auf dieser beruht auch die vorgezogene Stallpflicht für Geflügel, die das Bundeslandwirtschaftsministerium gestern beschlossen hatte. Das FLI stufte das Risiko für über die Süd-West- und Zentralroute aus den Brutgebieten nach Norden ziehenden Wildvögel von "gering" auf "mäßig" hoch. Da die Situation nach den Fällen in Italien und Slowenien weiter unklar ist, kann das FLI eine Einschleppung desErregers nach Deutschland auf kürzesten Wegen nicht mehr ausschliessen. Deshalb wird eine Aufstallung des Geflügels zum nächstmöglichen Zeitpunkt empfohlen. Nigeria liegt auf der Südwestroute von Zugvögeln nach Europa. Nachdem dort Geflügelpestfälle gemeldet wurden, kann ein Eintrag nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Funde in Italien liegen auf der Zentralroute von Zugvögeln. Thomas Mettenleiter, Präsident des FLI, empfiehlt Schwäne, die offenbar für die Erkrankung äußerst empfindlich seien, verstärkt in das Wildvögel-Monitoring einzubeziehen.</description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=192&amp;tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=0fdb69c609</link><pubDate>15 02 2006</pubDate></item><item><title>Stallpflicht ab 20. Februar</title><description>Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) wird per Eilverordnung die Stallpflicht für Geflügel auf den 20. Februar vorziehen, wie das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (HMULV) mitteilt. Die Stallpflicht wird, wie bisher geplant, zunächst bis zum 30. April 2006 gelten. Die Stallpflicht wurde vorgezogen, da die Geflügelpest vom Typ H5N1 am Wochenende die EU erreicht hatte. Dies hatte eine neue Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Institus aufder Insel Riems zur Folge. Auch die Durchführung von Geflügelmärkten- und ausstellungen wird bis zum 30. April eingeschränkt. Diese können nur abgehalten werden, wenn eine Ausnahmegenehmigung vorliegt. Sie kann nur für Veranstaltungen auf Kreisebene erteilt werden, wenn sie in geschlossenen Räumen stattfinden und die Tiere zuvor 14 Tage im Stall gehalten wurden. Zudem müssen die Tiere zwei Tage vor der Veranstaltung tierärztlich untersucht werden. </description><link>http://www.hmulv.hessen.de/irj/HMULV_Internet?rid=HMULV/HMULV_Internet/nav/4e6/4e630711-8ff1-2701-be59-263b5005ae75,73a0e8eb-9886-9013-3e2d-c44e9169fccd,,,25f60c99-dcb9-9401-e76c-d1505eb31b65%26_ic_startseite=true%26_ic_uCon=73a0e8eb-9886-9013-3e2d-c</link><pubDate>14 02 2006</pubDate></item><item><title>Entscheidung über Stallpflicht heute</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister (BMELV) Horst Seehofer (CSU) will nach Angaben von "tagesschau.de" heute über ein mögliches Vorziehen der Stallpflicht für Geflügel entscheiden. Bisher war geplant, die Stallpflicht zum 1. März einzuführen. Sie sollte bis bis 30. April andauern. Einer Sprecherin des Ministeriums zu Folgewird auch über ein bundesweites Verbot von Geflügelmärkten nachgedacht. Nachdem die Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 in Griechenland, Italien und Slowenien bei Schwänen aufgetreten waren, will Seehofer auch Schwäne in Deutschland enger überwachen.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5234004_REF1,00.html</link><pubDate>14 02 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer für Vorziehen der Stallpflicht für Geflügel</title><description>Eigentlich hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) nach der letzten Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Institutes auf der Insel Riems die Einführung einer Aufstallungspflicht für Geflügel ab dem 1. März 2006 geplant. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) will dies jetzt offenbar vorziehen, wie die"Netzeitung" unter Berufung auf eine Ministeriumssprecherin berichtet. Nach den ersten Fällen der Geflügelpest vom Typ H5N1 in der EU bei Schwänen in Griechenland, Italien und Slowenien könnte sich eine neue Risikobewertung ergeben. Die endgültige Entscheidung soll nach einem Expertentreffen heute nachmittag fallen. </description><link>http://www.netzeitung.de/deutschland/382163.html</link><pubDate>13 02 2006</pubDate></item><item><title>Österreich ergreift Maßnahmen nach Geflügelpest in Slowenien</title><description>Nachdem am Wochenende bei einem tot aufgefundenen Schwan in Slowenien die Geflügelpest vom Typ H5N1 festgestellt wurde, hat das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) Österreichs verschiedene Maßnahmen ergriffen, da sich die 10km-Überwachungszone teilweise auf österreichisches Staatsgebiet erstreckt. Betroffen ist das Grenzgebiet der Steiermark zu Slowenien. In der Überwachungszone gilt ab sofort eine Aufstallungspflicht für Geflügel und die betroffenen Betrieb werden erfasst. In den Betrieben wird von amtstierärztlicher Seite der Gesundheitsstatus derTiere erhoben. Außerdem werden Tier- und Warenbewegungen eingeschränkt, Tierschauen und Messen sowie die Jagd auf Wildvögel untersagt. Das Ministerium weist daraufhin, dass außerdem weitere Maßnahmen bereits in Kraft sind. Dazu gehören die Fütterung und Tränkung von Geflügel nur in überdachten Bereichen, die Abzäunung von Ausläufen gegen Oberflächenwasser, Hygienemaßnahmen in den Betrieben und die Pflicht zur Einsendung tot aufgefundener Wasservögel. Ein generelles Aufstallungsgebot für Geflügel ist in Österreich momentan nicht in der Planung.</description><link>http://www.bmgf.gv.at/cms/site/news_einzel.htm?channel=CH0089&amp;doc=CMS1139758327101</link><pubDate>13 02 2006</pubDate></item><item><title>Erster Fall von Vogelgrippe in Slowenien</title><description>Laut dem österreichischen Agrar-LandesratJosef Martinz ist in Slowenien der erste Fall von Vogelgrippe aufgetaucht. Unklar ist jedoch noch, ob es sich um den auch für den Menschen gefährlichen Virus-Typ H5N1 handelt. Im Moment werden noch alle notwendigen Informationen gesammelt, damitdie notwendigen Maßnahmen ergriffen werden können. Da sich Kärnten im Überwachungsradius befindet, tagt der Vogelgrippe-Expertenstab heute in Wien und morgen in Klagenfurt. Es soll alles notwendige unternommen werden, um das Geflügel in Österreich vor der Krankheit zu schützen. </description><link>http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20060212_OTS0037&amp;ch=politik</link><pubDate>12 02 2006</pubDate></item><item><title>Nachweis von H5N1 in Italien</title><description>Wie Gesundheitsminister Francesco Storace mitteilte, wurde das gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 jetzt erstmals auch in Italien nachgewiesen. Es handelt sich dabei um zwei Schwäne, die tot auf Sizilien aufgefunden worden waren. Zudem gäbe esmehrere Verdachtsfälle bei verschiedenen wild lebenden Vogelarten. So sind in den süditalienischen Regionen Kalabrien und Apulien 17 tote Schwäne gefunden worden, bei denen der Verdacht auf Vogelgrippe besteht. </description><link>http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/592035.html</link><pubDate>11 02 2006</pubDate></item><item><title>WHO besorgt über Geflügelpest in Nigeria</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigte sich besorgt über den Nachweis der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 bei Geflügel in Nigeria. Es handelt sich um den ersten nachgewiesenen Fall in Afrika. Die WHO wies erneut daraufhin, dass es keine Anzeichen gebe, dass das Virus leichter vom Tier auf den Mensch oder von Mensch-zu-Mensch übertragbar sei. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich um einen kommerziellen Legehennenhaltungsbetrieb. Die Quelle für die Infektion  ist momentan noch unklar. Es ist aber bekannt, dass Nigeria an einer Zugvogelroute liegt, die auch Tiere ausZentralasien nutzen. In der betroffenen Region wird seit einiger Zeit über vermehrte Todesfälle beim Geflügel berichtet. Die Ursachen dafür sind bisher aber unklar. Die WHO befürchtet insbesondere ein Übergreifen der Erkrankung auf das Geflügel, das viele Menschen in der Region zur Selbstversorgung halten und das meistens freien Auslauf geniesst. Sollte es zu einem Übergreifen auf diese Tiere kommen, wäre eine massive Informationskampagne notwendig. Die WHO hat erklärt, dass sie auf ein Hilfeersuchen Nigerias vorbereitet ist und diesem umgehend nachkommen könnte.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2006_02_08/en/index.html</link><pubDate>10 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest erstmals in Afrika</title><description>Wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt, ist die Geflügelpest vom Typ H5N1 erstmals in Afrika nachgewiesen worden. Der Ausbruch betrifft einen Legehennenbetrieb mit Käfighaltung im nördlichen Teil Nigerias, in dem auch Strausse und Gänse gehalten werden. Betroffen sind 42.000 Tiere, von denen 40.000 gestorben sind. Die niegerianischen Behörden haben Maßnahmen zur Eindämmung der Erkrankung getroffen. Dazu gehören Tötungen,Quarantäne, Einschränkung der Tierbewegungen in der betroffenen Region sowie die Desinfektion in dem betroffenen Betrieb. Der Ausbruch wurde vom Referenzlabor der OIE für Aviäre Influenza in Italien bestätigt. Es wurden weitere Untersuchungen eingeleitet, um den Verwandtschaftsgrad des Virus mit dem aktuell zirkulierenden Virus der Geflügelpest vom Typ H5N1 festzustellen.</description><link>http://www.oie.int/eng/press/en_060208.htm</link><pubDate>09 02 2006</pubDate></item><item><title>Ursprung von H5N1 liegt in China</title><description>Das derzeit in Asien und Osteuropa grassierende aviäre Influenzavirus vom Typ H5N1 hat seinen Ursprung im Südosten Chinas. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der Shantou Universität, nachdem sie eine groß angelegte genetische Analyse beim Geflügel durchgeführt hatten, wie die Agentur "Pressetext Deutschland" schreibt und sich dabei auf eine Veröffentlichung im Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) bezieht. Demnach sei das Virus bereits seit 1996 in der Provinz Guangdong "im Umlauf" und sei hauptsächlich über Geflügel verbreitet worden. Viren aus Vietnamund Thailand stimmten mit den Viren aus Guangdong überein. In Indonesien grassiert dagegen eine eigene aber verwandte Variante. Die Gene vietnamesischer Viren weisen wiederholte Einschleppungen aus der chinesischen Provinz Guangxi auf. Desweitern konnten die Wissenschaftler demnach auch zeigten, dass das Virus durch wild lebende Vögeln vom Südosten Chinas in die Türkei gelangte. Sie seien überzeugt, dass die einzige Möglichkeit, das Virus zu kontrollieren, darin besteht, es im Südosten Chinas unter Kontrolle zu bringen. </description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060207013</link><pubDate>07 02 2006</pubDate></item><item><title>2. Geflügelpestfall im Irak</title><description>Im Irak ist der zweite Fall der Gelügelpest vom Typ H5N1 beim Menschen bestätigt worden. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 40-jährigen Mann, der bereits verstorben ist. Bevor diese Ergebnisse veröffentlicht wurden, hatte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, dass noch sieben Verdachtsfälle im Irak untersucht werden. Alle Fälle betreffen die kurdischeGrenzregion zur Türkei. Untersucht wird auch noch der Tod des Mannes, der das erste Opfer der Geflügelpest im Irak - ein 15-jähriges Mädchen - bis zu seinem Tod gepflegt hatte. An diesem Fall könnte sich zeigen, ob das Virus mutiert ist und leichter von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:3254657778452287433::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31910</link><pubDate>07 02 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest erstmals im Irak und in Bulgarien</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Geflügel ist jetzt erstmals im Irak und in Bulgarien nachgewiesen worden. Im Irak war bereits ein Fall bei einem verstorbenen Mädchen nachgewiesen worden. Jetzt wurde die Erkrankung auch beim Geflügel nachgewiesen. Die Erkrankung trat in der Region des Irak auf, aus der auch das verstorbene Mädchen stammt und die in der Grenzregion zur ebenfalls betroffenen Türkei liegt. In zwei Dörfern konnte die Erkrankung nachgewiesen werden.Dabei waren 450 bzw. 200 Tiere betroffen. Zusätzlich wurden 1.500 bzw. 1.000 Stück Geflügel getötet. In Bulgarien haben die Behörden den ersten Fall der Geflügelpest im Land veröffentlicht. Nachgewiesen wurde die Erkrankung bei einem tot aufgefundenen Schwan im Grenzgebiet zu Rumänien. Bulgarien liegt zwischen den von der Geflügelpest betroffenen Ländern Rumänien und der Türkei.</description><link>http://www.oie.int/Messages/060203IRQ.htm</link><pubDate>06 02 2006</pubDate></item><item><title>Schnellere Diagnostik bei Vogelgrippe</title><description>Die Food and Drug Ministration (FDA) der USA haben bekannt gegeben, dass sie einen Test zur schnelleren Diagnostik von Infektionen der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 beim Menschen erfolgreich getestet und freigegeben haben. Bei bisherigen Tests vergehen im Labor zwei bis drei Tage, bevor erste Ergebnisse vorliegen. Der neue Test liefert vorläufige Ergebnisse bereits nach vierStunden. Der Test basiert auf einer Real-Time-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR). Der Test wird zunächst rund 140 Laboren in den USA zur Verfügung gestellt. Die Testtechnologie wurde mit der Weltgesundheitsorganisation geteilt, so dass dieser diese Tests ebenfalls zur Vefügung stehen können.</description><link>http://www.hhs.gov/news/press/2006pres/20060203.html</link><pubDate>06 02 2006</pubDate></item><item><title>Bio-Bauern gegen Stallpflicht</title><description>Nach Aussagen des Vorsitzenden des Bioland-Verbandes, Thomas Dosch, lehnen die Bio-Bauern eine generelle Stallpflicht zum Schutz vor der Vogelgrippe ab. Nach ihrer Ansicht sollte die Stallpflicht regional begrenzt werden, da nach Experteneinschätzungen das Risiko einer Einschleppung des Virus durch Zugvögel regional unterschiedlich ist. Die Vorsitzende des Agrarausschusses im Bundestag, Bärbel Höhn(Bündenis 90 / Die Grünen), forderte auch finanzielle Unterstützung für die Freiland-Geflügelhalter, da durch eine Aufstallung zusätzliche Investitionen nötig sind, die für einen mittleren Betrieb zusätzliche Kosten von bis zu 15.000 Euro bedeuten können. Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Freitag eine erneute Stallpflicht für Geflügel zum 1. März angekündigt.</description><link>http://de.news.yahoo.com/04022006/286/vogelgrippe-bio-bauern-generelle-stallpflicht.html</link><pubDate>05 02 2006</pubDate></item><item><title>Stallpflicht kommt ab 01. März</title><description>Nach Angaben von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer kommt ab dem 01. März erneut die Stallpflicht für Geflügel. Nutzgeflügel darf dann für zwei Monate wieder nur in Ställen gehalten werden. Seehofer betonte auch, dass sich bei einer Änderung der Gefahrenlage der Termin für die Stallpflicht auch noch ändern kann. Die Bundesregierung will mit dieser Maßnahme eineAnsteckung des Geflügels mit der Vogelgrippe durch rückkehrende Zugvögel verhindern. Denn Experten fürchten eine weitere Ausbreitung der Erkrankung, wenn die Zugvögel aus den Überwinterungsgebieten die Heimkehr antreten. Die Bundesregierung hatte schon im Herbst aus Angst vor der Vogelgrippe für die Zeit des Vogelfluges eine Stallpflicht verhängt.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5203236_REF2,00.html</link><pubDate>04 02 2006</pubDate></item><item><title>FLI empfiehlt Freilandhaltungsverbot ab 1. März</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine aktuelle Risikobewertung zur Aviären Influenza vorgenommen. Das FLI empfiehlt eine Aufstallung einheimischen Geflügels ab dem 1. März 2006 für zwei Monate. Das FLI differenzierte bei seiner Einschätzung zwischen zwei Vogelzugrouten. Das Risiko der Einschleppung über die Südwest- und Zentralroute wird als gering eingeschätzt. Für die Ostroute wird es als mäßig eingeschätzt. Die Empfehlung für ein bundesweites Aufstallungsgebot beruht darauf, dass an Hand der Zugrouten keine begrenzten Risikogebiete definiert werden können. Das FLIweist in seiner Risikobewertung aber auch daraufhin, dass das Risiko einer Einschleppung des Geflügelpesterregers vom Typ H5N1 durch illegale Importe aus den momentan betroffenen Ländern höher ist als durch den Vogelzug. Um hier das Risiko zu minimieren, empfiehlt das FLI, die verstärkten Kontrollen im Waren- bzw. Reiseverkehr beizubehalten, die Einführung einer Deklarationspflicht auf EU-Ebene für Reisende aus den Ausbruchsländern sowie die Reisenden gezielt über die Einreisebestimmungen zu informieren.</description><link>http://www.fli.bund.de/Aktuelle_Mitteilungen_aus_dem_NRL.471.0.html</link><pubDate>03 02 2006</pubDate></item><item><title>WHO bestätigt Geflügelpest-Fall im Irak</title><description>Die Untersuchungen am britischen WHO-Referenzlabor für die Aviäre Influenza (AI) haben die vorläufigen Untersuchungen bei einem Geflügelpestverdachstfall im Irak bestätigt. Demnach war das 15-jährige Mädchen, das MitteJanuar verstorben war, tatsächlich mit einem Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 infiziert. Untersuchungsergebnisse ihres ebenfalls verstorbenen Onkels, der das Mädchen gepflegt hatte, liegen noch nicht vor.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2006_02_02/en/index.html</link><pubDate>03 02 2006</pubDate></item><item><title>Neuer Ansatz in der Impfstoffherstellung im Kampf gegen die Geflügelpest entwickelt</title><description>Wissenschafter der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta (USA) haben ein neues Verfahren zur Herstellung eines Impfstoffes gegen die Geflügelpest entwickelt. Dafür haben sie ein genetisch verändertes Adenovirus verwendet, das den Subtyp 5 des Virusproteins Hämagglutinin (H5HA) produziert, wie sie im Fachjournal "The Lancet" schreiben. Dieses Protein ist auch ein Bestandteil des Vogelgrippeerregers H5N1. Die Weiterentwicklung erfolgte dann mit Hilfe von Zellkulturen. Anschließend impften die Forscher eine Gruppe von Mäusen mit dem H5HA-Vakzin und eine Kontrollgruppe mit einer einfachenSalzlösung, bevor sie beide mit aviären Influenzaviren infizierten. Die mit H5HA geimpften Tiere zeigten daraufhin keine Krankheitssymptome, obwohl sie nur wenige neutralisierende Antikörper gegen den Erreger entwickelt hatten. Analysen ergaben, dass das H5HA-Vakzin die Bildung spezifischer T-Immunzellen gefördert hatte, die den Mäusen half, sich gegen eine Infektion zu wehren. Die Wissenschaftler des CDC sehen in dem Einsatz von Gentechnik in der Impfstoffherstellung vor allem in der verkürzten Herstellungszeit einen Vorteil. </description><link>http://www.thelancet.com</link><pubDate>02 02 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe in Nordzypern bestätigt</title><description>Wie die EU-Kommission bestätigte, wurde in zwei Proben aus Nordzypern das gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 nachgewiesen. Das britische Labor in Weybridge bestätigte den Verdacht. Die beiden Tiere stammten aus dem türkischen Norden der Insel aus einem Dorf naheFamagusta. Dort war bereits Mitte der Woche die Vogelgrippe festgestellt  und daraufhin 1500 Vögel gekeult worden. An den Grenzübergängen zwischen dem nördlichen und südlichen Teil der Insel wurden strengere Kontrollen eingeführt. </description><link>http://de.news.yahoo.com/29012006/286/eu-kommission-bestaetigt-nachweis-h5n1-gefluegel-zypern.html</link><pubDate>29 01 2006</pubDate></item><item><title>Mögliche Ursache für Gefährlichkeit von Vogelgrippe-Viren gefunden</title><description>Nach Ansicht von US-Forschern ist eine genetische Besonderheit für die Gefährlichkeit des Vogelgrippe-Virus verantwortlich. Die Forscher analysierten alle Vogelgrippe-Virenstämmen und entdeckten dabei eine molekulare Besonderheit, die in menschlichen Grippeviren nicht zu finden ist und die die Funktion menschlicher Proteine beeinflussen kann. Die Besonderheit wurde in der seit 2003 kursierenden Virusvariante, die in Asien und derTürkei bereits mehr als 80 Menschen den Tod brachte und im Stamm, der im Jahr 1918 die tödliche Grippe-Pandemie auslöste gefunden. Dagegen trugen die Viren der Grippe-Epidemien der Jahre 1957 und 1968 die genetische Veränderung nicht. Während dieser Erkrankungswellen starben auch viel weniger Menschen als in den anderen beiden Fällen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/27012006/286/moegliche-ursache-gefaehrlichkeit-vogelgrippe-viren-entdeckt.html</link><pubDate>29 01 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe erreicht Saudi-Arabien</title><description>In Saudi-Arabien wurden bei Falken die ersten Fälle von Vogelgrippe festgestellt. Nachdem bei fünf der Tiere das Vogelgrippe- Virus vom Typ H5 nachgewiesen wurde, hatte das Landwirtschaftministerium 37 Jagdfalken töten lassen. Der auch für den Menschen gefährliche Virus H5N1 konnte bisher inSaudi-Arabien nicht festgestellt werden. Nun sollen Labortests zeigen, ob bei den infizierten Falken auch dieser Subtyp vorlag. Fälle von infizierten Menschen sind aber in der arabischen Welt bisher nicht bekannt. </description><link>http://de.news.yahoo.com/29012006/3/erste-faelle-vogelgrippe-saudi-arabien-falken-entdeckt.html</link><pubDate>29 01 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: China tötete 24 Millionen Stück Geflügel</title><description>China hatte nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im letzten Jahr, 32 bestätigte Ausbrüche der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Geflügel zu verzeichnen. Um die Ausbreitung der Erkrankung einzudämmen, wurden rund 24 Millionen Stück Geflügel getötet. Die Ausbrüche betrafen 12 Provinzen. Die WHO zeigt sich jedoch darüber besorgt, dass auch Fälle beimMenschen in Regionen nachgewiesen worden seien, aus denen keine Ausbrüche beim Geflügel gemeldet worden waren. Die WHO fordert deshalb alle Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen, für die keine alternative Diagnose vorliegt, auf den Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 zu untersuchen, auch wenn in der Region keine Fälle beim Geflügel vorliegen.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2006_01_25a/en/index.html</link><pubDate>26 01 2006</pubDate></item><item><title>Deutschland und Frankreich wollen Geflügelpestbekämpfung verbessern</title><description>Deutschland und Frankreich wollen beim Schutz vor der Geflügelpest noch enger zusammen arbeiten. Die beiden Länder wollen der EU-Kommission noch zusätzliche Veterinäre zur Verfügung stellen.  Das regten sie am Montag in Brüssel auf dem Treffen des EU-Agrarministerrates an, wie das Landwirtschaftsportal AgriManager schreibt. Ein deutsch-französisches mobiles Einsatzteam soll die Kontrollen vor Ort verbessern. Auch wisse man zu wenig über die Situation der Zugvögel in Afrika, erklärte Gert Lindemann, Staatssekretär imBundeslandwirtschaftsministerium. Außerdem sprachen sich Deutschland und Frankreich für eine Einreiseerklärung für EU-Reisende aus, mit der sie erklären, keine Geflügelprodukte einzuführen. Auch diese Maßnahme verhindere zwar nicht immer illegale Einfuhren, verstärke aber den Druck auf die Reisenden, erklärte Lindemann. Desweiteren würde ihnen im Falle einer abgegebenen vorherigen Erklärungen bei Zuwiderhandlung Vorsätzlichkeit vorgeworfen werden. Bisher müsse man dagegen von Fahrlässigkeit ausgehen. </description><link>http://www.agrimanager.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=19409&amp;currPage=</link><pubDate>25 01 2006</pubDate></item><item><title>10. Geflügelpestfall in China</title><description>China hat den 10. Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Menschen bestätigt. Die 29-jährige Frau stammt aus der Provinz Sichuan und betreibt einen Laden auf einem Markt für Landwirtschaftsbedarf. Ihr Gesundheitszustand istmomentan noch kritisch. Die 10 Fälle in China verteilen sich auf sieben Provinzen des bevölkerungsreichsten Landes der Erde. Mit diesem Fall sind in Sichuan zwei Fälle bestätigt. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:12564212845962209681::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31739</link><pubDate>25 01 2006</pubDate></item><item><title>EU will Hilfe für Türkei ausweiten</title><description>Angesichts der Geflügelpest vom Typ H5N1 plant die EU-Kommission die Hilfen für die Türkei ausweiten. EU-Verbraucherschutzkommissar Kyprianou und sein für die Erweiterung zuständiger Kollege Rehn bereiten eine Entscheidung vor, mit Hilfe derer der Türkei kurzfristig acht Millionen Euro Heranführungshilfen bereitgestellt werden sollen,die speziell zur Bekämpfung der Geflügelpest verwendet werden sollen. Komissar Kyprianou wird noch in dieser Woche in die Türkei reisen, um sich selbst ein Bild vom Stand der Bekämpfung zu machen und um ein hochrangiges EU-Veterinärexpertenteam in der Türkei einzuführen. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/69&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>24 01 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht auf Zypern</title><description>Im türkischen Teil Zyperns besteht ein Verdacht auf die Geflügelpest. Nach Angaben der Behörden ist es aber zu früh, um zu sagen, ob es sich um den Erreger vom Typ H5N1 handeln könnte. Bei einer Pute und einem Huhn besteht der Verdacht,nachdem vorläufige Tests auf die Geflügelpest positiv reagierten. Das Geflügel der betroffenen Gemeinde wurde getötet und Desinfektionsmaßnahmen wurden als Schutzmaßnahmen eingeleitet. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:11367058853285338463::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31740</link><pubDate>24 01 2006</pubDate></item><item><title>Neue Stallpflicht für Gelfügel geplant</title><description>Nach Angaben des Bundesministerium für Verbraucherschutz in Berlin wird es wahrscheinlich bald eine erneute Stallpflicht für Geflügel geben. Zum Schutz vor der Vogelgrippe sollen dann je nach Vogelzug die Hühner und anderes Geflügel wieder in die Ställe verbanntwerden. Gerechnet wird mit einem Termin um den 1. März herum. Die genaue Terminplanung richtet sich jedoch nach der Reisezeit der Zugvögel und kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/21012006/3/huehner-muessen-1-maerz-herum-stall.html</link><pubDate>22 01 2006</pubDate></item><item><title>Deutsch-Französische Task Force geplant</title><description>Laut einer Sprecherin von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) planen Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Task Force gegen die Vogelgrippe. Einzelheiten sollen auf dem Treffen der EU-Agrarminister am kommenden Dienstag in Brüssel besprochen werden. Erst wenn die Arbeitsgruppe ihre Arbeit aufgenommen hat, soll sie auch für andere Länder offen stehen. Vorgesehen ist unter anderem eine Vereinheitlichung der Grenzkontrollen, eine Abstimmung der EU-Staaten bei der Einführung einer Stallpflicht für Geflügel und eine Koordination der Medikamentenvorräte undImpfstoffe für den Fall eine Grippepandemie. In Deutschland haben sich die Bundesländer bereits auf ein solches mobiles Einsatzkommando geeinigt. Seehofer ist außerdem für die EU-weite Deklarationspflicht, nach der Reisende aus Vogelgrippe-Risikogebieten eine schriftliche Erklärung abgeben müssen, wonach sie kein Geflügel und keine Geflügelprodukte in die EU einführen. Nach Einschätzung von Experten, stellen der Reiseverkehr und illegale Geflügelimporte die größte Gefahr für eine Einschleppung der Vogelgrippe in die EU dar. </description><link>http://www.welt.de/data/2006/01/21/834409.html</link><pubDate>21 01 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestvirus zeigt Mutationen</title><description>Wie "Nature" berichtet, zeigt das in der Türkei gefundene Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 drei Mutationen, von denen zwei die Gefahr einer menschlichen Infektion erhöhen. Eine Mutation erhöht die Fähigkeit des Virus, an menschliche Rezeptoren zu binden. Beim Geflügel dagegen sinkt dadurch diese Fähigkeit. Diese Mutation wurden bereits bei zwei Fällen in Hongkong 2003 und einem tödlich endenden Fall in Vietnam 2005 beobachtet. Die zweite Mutation von Bedeutung betrifft ein Protein, das für die Replikation des Virus bedeutsam ist. Hierdurch ist die Replikation des Virus beim Mensch möglich. Die türkischen Virusstämme sind die ersten, in denen beideMutationen beobachtet wurden. Dies könnte bedeuten, dass Menschen sich leichter mit dem Virus von Geflügel infizieren können und eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung erleichtert wird. Welche Konsequenzen die dritte Mutation hat, ist z. Zt. noch unklar. Unterdessen weist auch die Weltgesundheitsorganisation auf Auffälligkeiten der Fälle in der Türkei hin. Dazu gehört, dass mehrmals mehrere Fälle innerhalb von Familien beobachtet wurden, viele Infizierte nur milde Krankheitssymptome zeigen und die Geschwindigkeit, mit der sich die Infektion ausgebreitet hat. </description><link>http://www.nature.com/nature/journal/v439/n7074/full/439248a.html</link><pubDate>20 01 2006</pubDate></item><item><title>Zollkontrolleure für EU-weit einheitliche Zollkontrollen gegen Geflügelpest</title><description>Der BDZ - Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft fordert EU-weit einheitliche Zollkontrollen an den Außengrenzen der EU zum Schutz vor der Geflügelpest vom Typ H5N1. Der BDZ hält es für nicht ausreichend, Einfuhrverbote gegen betroffene Länder zu erlassen. Wichtig sei der Schutz der Außengrenzen der EU. Klaus H. Leprich, Chef des BDZ, hält die in Deutschland ausgeweiteten Kontrollen an Flughäfen für eine positive Aktion. Er warnte jedoch davor, dass diese Maßnahmenwirkungslos bleiben könnten, wenn die Grenzkontrollen nicht EU-weit intensiviert und kontrolliert würden. Leprich widersprach auch dem Chef der Polizeigewerkschaft (GdP). Dieser hatte die verstärkten Kontrollen als "Volksverdummung" bezeichnet. Leprich weist zwar daraufhin, dass Kontrollen aller Gepäckstücke nicht möglich seien. Allerdings nehmen Effektivität und Präventivwirkung mit Steigerung der Kontrolldichte zu.</description><link>http://www.bdz.dbb.de/</link><pubDate>20 01 2006</pubDate></item><item><title>Bundesregierung geht von erneuter Stallpflicht für Geflügel aus</title><description>Die Bunderegierung weist alle Geflügelhalter darauf hin, sich vorsorglich auf ein erneutes Aufstallungsgebot für Geflügel vorzubereiten. Dies berichtet "heute im Bundestag" (hib). Wie bereits vom Bundeslandwirtschaftsministerium berichtet, wird eine erneute Stallpflicht von einer aktuellen Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) Ende diesen Monats abhängig gemacht.Thomas Mettenleiter, Präsident des FLI, wies vor Ernährungs- und Gesundheitsausschuss des Bundestages darauf hin, dass eine Gefahr durch den erneuten Vogelzug im Frühjahr entstehe. Rund ein Viertel der aus Nordafrika zurückkehrenden Vögel fliegt dann über den Bosporus und die westliche Türkei. </description><link>http://www.bundestag.de/bic/hib/2006/2006_011/01.html</link><pubDate>19 01 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest beim Mensch in der Türkei mit niedriger Sterberate</title><description>Die Sterberate der menschlichen Geflügelpestfälle vom Typ H5N1 liegt in der Türkei deutlich niedriger als bei den Fällen in Asien. In der Türkei sind von den bisherigen Patienten 20 Prozent verstorben. In Asien betrug die Sterberate 58 Prozent. Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt dies in erster Linie auf die frühzeitige Erkennung und Behandlung der Infektionen in der Türkei zurück. Allerdings führte sie auch an, dass verschiedene andere Ursachen dafür verantwortlich sein können,die momentan noch untersucht werden. U. a. wies sie darauf hin, dass 18 der 20 Patienten Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren sind. Die türkischen Behörden nehmen unterdessen Massentötungen von Geflügel vor, um die weitere Ausbreitung der Erkrankung einzudämmen. Nachgewiesen wurde die Aviäre Influenza (AI) beim Geflügel mittlerweile in 12 der 81 türkischen Provinzen. In weiteren 19 Provinzen bestehen Verdachtsfälle, die momentan abgeklärt werden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>19 01 2006</pubDate></item><item><title>Service-Hotline des bpt zur Geflügelpest wird rege genutzt</title><description>Die Service-Hotline des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte e. V. (bpt) zum Thema "Vogelgrippe" erfreut sich bei den Verbrauchern großer Beliebtheit. Bereits am ersten Wochenende beantworteten die Tierärzte hunderte von Anfragen, wie der bpt mitteilte. Für die Experten vom bpt besteht jedoch derzeit keine akute Gefahr für Deutschland, da bislang kein Fall von Vogelgrippe in Westeuropa festgestellt worden ist. Solange dasVirus nicht von Mensch zu Mensch übertragbar sei, sei auch die Gefahr einer Infektion für die Bevölkerung sehr gering. Urlaubern in der Türkei raten die Tierärzte jedoch, den Kontakt mit Geflügel und den Besuch von landwirtschaftlichen Betrieben zu vermeiden.Die Hotline des bpt ist noch bis einschließlich 22. Januar täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geschaltet und unter der Rufnummer 01805-671480 erreichbar. </description><link>http://www.tieraerzteverband.de/wDeutsch/presse/meldungen/06_01_17_hotline-erfolg.shtml</link><pubDate>18 01 2006</pubDate></item><item><title>Drei neue Geflügelpestfälle in Indonesien</title><description>Indonesien meldet drei neue Fälle von Aviärer Influenza (AI) vom Typ H5N1 beim Menschen. Bei den Patienten handelt es sich um drei Geschwister im Alter von 5, 13 und 15 Jahren. Das 13-jährige Mädchen ist inzwischen verstorben. Nach Angaben der indonesischen Behörden ist es um den Wohnort der drei Kinder herum zu erhöhten Todesfällen bei Geflügel gekommen. Obdafür das aviäre Influenza-Virus verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Die Behörden haben weitere Untersuchungen eingeleitet. Die Geflügelpest vom Typ H5N1 ist mittlerweile in zwei Dritteln aller Provinzen des Inselreichs Indonesien, das aus rund 17.000 Inseln besteht und 220 Millionen Menschen beheimatet, nachgewiesen worden.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/SP292781.htm</link><pubDate>17 01 2006</pubDate></item><item><title>Vierter Geflügelpest-Todesfall in der Türkei</title><description>Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums ist am Sonntag eine 4. Person an der Geflügelpest vom Typ H5N1 verstorben. Auch bei diesem Todesfall handelt es sich bei dem Opfer um ein Kind aus dem Osten der Türkei. Bei den übrigen Todesfällen handeltees sich um drei Geschwister. Mit den vier Todesfällen gibt es insgesamt 20 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N1 beim Menschen in der Türkei. Knapp die Hälfte der Infizierten sind Kinder. </description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L16773340.htm</link><pubDate>17 01 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippekonferenz in Peking auf der Suche nach einer Milliarde Dollar</title><description>Momentan findet in Peking eine internationale Konferenz zur Geflügelpest vom Typ H5N1 statt, an der neben Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Vertreter von mehr als der Hälfte aller Nationen teilnehmen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Finanzierung der Prophylaxe- und Bekämpfungsmaßnahmen. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, sich zur Bereitstellung von 1,2 bis 1,4 Milliarden US-Dollar zu diesem Zweck zu verpflichten. In dieser Summe sind noch nicht einmal die Kosten für eine Entwicklung eines Impfstoffes für den Menschen enthalten. Auf der Konferenz wurde auchaufgezeigt, welche hohen Kosten auf die Weltgemeinschaft zukommen würden, sollte es tatsächlich zu einer Grippepandemie kommen. Die Weltbank schätzt die entstehenden Verluste allein für das erste Jahr einer Pandemie auf rund 800 Milliarden US-Dollar. Dabei stellt die Geflügelpest bereits heute die betroffenen Länder vor große Probleme. Indonesien leidet schwer unter den Ausgleichszahlungen an die Bauern, die diesen nach der Tötung ihres Geflügels zustehen, und hat deshalb die Weltgemeinschaft um finanzielle Hilfe in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar gebeten.</description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060117010  </link><pubDate>17 01 2006</pubDate></item><item><title>19. Geflügelpestfall in der Türkei</title><description>In der Türkei ist ein weiterer Verdachtsfall einer Infektion eines Menschen mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 veröffentlicht worden. Mit diesem Fall steigt die Zahl der Fälle in der Türkei auf 19. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen fünf Jahre alten Jungen, der momentan in einem Krankenhaus in Istanbul behandelt wird. Sollte der Fall bestätigt werden, wäre diese der erste Fall, der in der Umgebungder türkischen Großstadt nachgewiesen wurde und der am weitesten westlich vorkommende Fall bisher. Unterdessen verstärken die Nachbarländer der Türkei ihre Anstrengungen, um ein Übergreifen der Erkrankung auf ihre Geflügelbestände zu verhindern. Im Iran und in Syrien wird entlang der türkischen Grenze Geflügel getötet, um ein Vordringen der Erkrankung zu verhindern.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>16 01 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpest könnte in Deutschland schnell erkannt werden</title><description>Die Chancen, dass ein etwaiger Geflügelpestausbruch vom Typ H5N1 in Deutschland schnell erkannt und eliminiert wird, sind in Deutschland recht hoch. Dies äußerte Prof. Thomas Mettenleiter, der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems, im Gespräch mit der "Ärztezeitung". Mettenleiter macht dafür das besser als in Rumänien oder der Türkei aufgestellte Veterinärwesen verantwortlich. Eine neue Stallpflicht für Geflügel hält Mettenleiter für sinnvoll. Obwohl nicht jeder Zugvogel infiziert sei,könnten durch die Übertragung des Virus unter den Zugvögeln infizierte Tiere in Deutschland ankommen. Ein einziger infizierter Vogel könne schon ausreichen, um die Tierseuche nach Deutschland zu bringen. Einer Impfung erteilte Mettenleiter eine Absage. Die bisherigen Impfstoffe liessen eine Unterscheidung zwischen Feld- und Impfvirus nicht zu und könnten daher die Erkennung und Bekämpfung der Erkrankung erschweren.</description><link>http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/01/16/006a0203.asp?cat=/news</link><pubDate>16 01 2006</pubDate></item><item><title>Belgier geben Entwarnung und Deutschland sucht nach dem Superimpfstoff</title><description>In Belgien hat sich der Verdacht auf Vogelgrippe bei dem Türkeiurlauber nicht bestätigt. Die Behörden haben gestern Entwarnung gegeben. Unter dessen machte Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf (CSU) der Regierung Vorwürfe. So forderte er Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) auf, die Herstellung eines Impfstoffes zu beschleunigen. Es gäbe zwar keinen Grund zur Panik, trotzdem müssen alle Vorsorgemaßnahmen für eine eventuelle Grippe-Pandemie getroffen werden. Das Bundesgesundheitsministerium wies jedoch alle Vorwürfe zurück. Nach dem "Nationale Influenzapandemieplan", der unter Federführung des Robert-Koch-Instituts, Berlin, im letzten Jahr entstanden ist, ist nach einer Mutation des Vogelgrippe-Virus und einer damit verbundenen Übertragung von Mensch zu Mensch mit einerErkrankungsrate von 30 Prozent zu rechnen. Neben Millionen Arztbesuchen und 100 000 zusätzlichen Todesfällen würde dies  350 000 Krankenhauseinweisungen bedeuten. Der Pandemieplan gibt aber auch vor, wie Krankendaten zu erfassen sind und nach welchen Kriterien Massenimpfungen durchzuführen währen. Doch erst ein Prozent der niedergelassenen Arztpraxen meldet bisher Erkrankungsfälle freiwillig über die "Arbeitsgemeinschaft Influenza" an das Robert Koch Institut, während Krankenhäuser bisher in keine Datenerfassung einbezogen sind. Alexander Kekulé, Institutsdirektor an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg, fordert aus diesem Grund dringend eine Umsetzung der im Pandemieplan geforderten Verbesserung der Datenerfassung und der Überwachung. </description><link>http://www.wams.de/data/2006/01/15/831734.html</link><pubDate>15 01 2006</pubDate></item><item><title>Keine Vogelgrippe in Deutschland</title><description>Der angebliche Verdacht auf Vogelgrippe bei einem Mann aus Deutschland hat sich nicht bestätigt. Nach Angaben des nordrhein-westfälische Gesundheitsministeriums konnte der Verdacht auf die Vogelgrippe bei dem Türkeiurlauber aus Köln nicht bestätigt werden. Noch kurz zuvor hatten mehrere Zeitungen berichtet, dass in Köln der erste Patient mit Verdacht auf Vogelgrippe in eine Klinik eingeliefert worden war. Das Gesundheitsamtbestätigte zwar, dass der Patient aus dem Osten der Türkei stamme und mit hohem Fieber und Husten eingeliefert worden war, jedoch spreche nichts für das Vorliegen einer Vogelgrippe-Infektion. Trotzdem werden Blutproben des Mannes derzeit auf den gefährlichen Erreger H5N1 untersucht. Der Patient sei jedoch in keiner betroffenen Region gewesen, hatte keine typischen Kontakte und zeigt auch nicht die spezifischen Symptome. </description><link>http://de.news.yahoo.com/060115/12/4u13p.html</link><pubDate>15 01 2006</pubDate></item><item><title>Deutschland ist gut vorbereitet auf die Vogelgrippe</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation WHO registrierte genetische Veränderungen des Vogelgrippe-Virus, dennoch warnen Experten vor einer Panikmache. Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU)  sagte bei der Eröffnung der Grünen Woche, dass Deutschland gut vorberetet sei. Er hält es für die beste Prävention, einen Ausbruch der Krankheit in Deutschland zu verhindern. Wenn also das gefährliche Virus H5N1 gar nicht erst nach Deutschland eingeschleppt wird, stellt sich auch nicht die Frage der Gefährdung durch eine Mensch zu Mensch Übertragung. Bisher ist nur eine Übertragung vom Tier auf den Menschen möglich,jedoch hat die WHO genetische Veränderungen in Proben aus der Türkei gefunden, die eventuell eine Übertragung von Mensch zu Mensch erleichtern könnten. Klaus Stöhr, Koordinator des Globalen-Influenza-Programms der WHO, erklärte jedoch, dass die Mutation von Viren ein ganz natürlicher Prozess sei und die festgestellte Mutation keinen Einfluss auf die Übertragungsfähigkeit oder krankmachende Wirkung des Virus habe. Die Probe stammt von einer Patientin aus der Türkei, die an der Vogelgrippe verstorben war. </description><link>http://www.welt.de/data/2006/01/14/831099.html</link><pubDate>14 01 2006</pubDate></item><item><title>Zahl der Geflügelpestfälle beim Mensch in der Türkei steigt auf 18</title><description>Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Geflügelpestfälle mit einem Virus vom Typ H5N1 beim Menschen mittlerweile auf 18 gestiegen. Drei der Fälle endeten tödlich. Unterdessen ist der Präsident des britischen Referenzlabors in der Türkei eingetroffen. Er soll das Nationale Influenza Zentrum der Türkei bei seiner Arbeit unterstützen. In der Türkei ergibt sich aber auch eine einzigartige Möglichkeit, mehr über die Erkrankung beim Menschen zu lernen. Dies liegt an dem schnellen Zugriff auf Patienten, die mit dem Erreger in Kontakt kamen. Experten der WHO arbeiten in Ankara und der Provinz Van an entsprechenden Studien.Weiterhin gibt es keine Anzeichen dafür, dass eine Übertragung des Erregers vom Mensch-zu-Mensch stattgefunden hat. Als Hauptquelle der Infektionen wird weiterhin der enge Kontakt zu infiziertem Geflügel angesehen. Unterdessen wurde inzwischen die genetische Grundlage des Virus des ersten türkischen Patienten entschlüsselt. Demzufolge besitzt dieser hohe Ähnlichkeit mit dem Erreger, der bei Geflügel in der Türkei nachgewiesen wurde. Außerdem besitzt er eine hohe Ähnlichkeit mit dem Erreger, der bei einem großen Ausbruch im einem Naturreservat in China im April letzten Jahres nachgewiesen wurde. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>13 01 2006</pubDate></item><item><title>Niederlande denken über Geflügelpest-Impfung nach</title><description>Die Niederlande denken nach Angaben des zuständigen Landwirtschaftsministeriums darüber nach, den gesamten Geflügelbestand des Landes gegen die Aviäre Influenza (AI) vom Typ H5N1 zu impfen. Die Niederlande sind der zweitgrößte Geflügelproduzent der EU. Es werden rund 90 Millionen Stück Geflügel gehalten. Angesichts der Geflügelpest vom Typ H5N1 werden Erinnerungen an den verheerenden Ausbruch von 2003 wach, der in den Niederlanden mehr als 30 Millionen Stück Geflügel das Leben gekostet und verheerende wirtschaftliche Schäden angerichtet hat. Die Niederlande wollen der EU bis zumFrühling einen Impfplan vorlegen. Grundsätzlich ist die Impfung gegen die Geflügelpest in der EU verboten. Die EU hat aber im letzten Monat entschieden, dass den Mitgliedsstaaten eine größere Flexibilität bei der Impfung zugestanden wird. Allerdings müssen Impfmaßnahmen von der EU genehmigt werden, bevor sie durchgeführt werden dürfen. Ein Hindernis bei der Impfung ist, dass mit Handelshemmnissen durch Drittländer zu rechnen ist. Problematisch ist, dass geimpftes Geflügel dann nicht von Geflügel unterschieden werden kann, dass mit einem Feldvirus infiziert ist. </description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L12764707.htm</link><pubDate>13 01 2006</pubDate></item><item><title>Grüne Woche verzichtet nicht auf Geflügelausstellung</title><description>Trotz der Warnung der WHO und des Wunsches des Verbraucherschutzministers Horst Seehofer (CDU/CSU) wird auf der am Freitag in Berlin beginnenden Internationalen Grünen Woche in Berlin wie geplant Geflügel ausgestellt. Gezeigt würden zwei Gänse, zwei bis vier Enten und vier Hühner aus der Region Berlin-Brandenburg, sagteder Geschäftsführer der Messe Berlin, Christian Göke, am Donnerstag. Hinzu kämen etwa neun Zwerghühner, die in einer anderen Halle im Bereich der Heimtiere gezeigt würden. Die Tiere stammten alle aus einheimischer Zucht, es sei kein Federvieh aus dem Ausland auf der Messe, sagte Göke weiter. </description><link>http://de.news.yahoo.com/12012006/286/gruene-woche-gefluegelschau-vogelgrippe.html</link><pubDate>12 01 2006</pubDate></item><item><title>OIE besorgt über Geflügelpestsituation in der Türkei</title><description>Das Internationale Tierseuchenamt (OIE) hat angesichts der Ausbreitung der Geflügelpest vom Typ H5N1 in der Türkei seine Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Insbesondere die schlechten Wetterbedingungen in der Türkei bereiten der OIE Kopfzerbrechen. Denn diese verhindern technische Eingriffe und ermöglichen dem Virus in der Umwelt eine längere Überlebenszeit. Die OIEfordert die Nachbarländer auf, ihre Überwachungsprogramme beim Geflügel zu verstärken. Außerdem wird die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Türkei bei der Bekämpfung zu unterstützen und auch über den Einsatz von Impfstoffen für Geflügel als zusätzliches Mittel zur Eindämmung der Erkrankung nachzudenken.</description><link>http://www.oie.int/eng/press/en_060110.htm</link><pubDate>12 01 2006</pubDate></item><item><title>Bayern bereitet sich auf Massentötung von Geflügel vor</title><description>Um bei einem Ausbruch der Geflügelpest schnell und effizient reagieren zu können, hat sich das Land Bayern eine mobile Elektrotötungsanlage angeschaffthat Damit könnten pro Stunde bis zu 4.000 Tiere rasch und schmerzfrei getötet werden, wie das Verbraucherschutzministerium inMünchen am Mittwoch mitteilte. Außerdem stünden drei mobile CO2-Einschläferungsanlagen mit einer Kapazität von 500 Tieren pro Stunde bereit. Das garantiere ein schnelles Eindämmen des Infektionsherdes. Bei Ausbruch einer Seuche sei Schnelligkeit entscheidend, hieß es weiter.</description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2006/7.htm</link><pubDate>12 01 2006</pubDate></item><item><title>Seehofer: Stallpflicht für Geflügel wahrscheinlich</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hält es für "höchstwahrscheinlich", dass das bereits bis zum 15.12.2005 geltende Aufstallungsgebot für Geflügel wieder aufgelegt wird. Dieses werde allerdings erst notwendig, wenn der Vogelzug im Frühjahr wieder einsetze.Seehofer tagt heute mit den zuständigen Ministern der Bundesländer, um über Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung der Geflügelpest zu beraten. Außerdem forderte Seehofer, die Kontrollen an den Außengrenzen der EU massiv zu verstärken.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5128376_NAV_REF1,00.html</link><pubDate>11 01 2006</pubDate></item><item><title>WHO verlangt schärfere Kontrollen von Geflügel auf der Grünen Woche</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert eine schärfere Kontrolle des auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ausgestellten Geflügels. Grund ist die sich in der Türkei immer weiter ausbreitende Geflügelpest. "Die Gefahr ist ungleich größer, wo ein europäisches Land in einem Maße verseucht ist, wie man es vorher nicht erwartet hat", sagte der Leiter des WHO-Influenzaprogramms, Klaus Stöhr, dem rbb-Inforadio. Die Aussteller aus der Türkei und den Anrainerstaaten sollten gesondert kontrolliert werden.Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) geht sogar noch einen Schritt weiter und will alles Geflügel von der Grünen Woche verbannen. Das Risiko ist seiner Ansicht nach zu groß. Auf der Grünen Woche ist bislang die Ausstellung von Rassegeflügel und exotische Vögeln in zwei Hallen vorgesehen. Für die Ausstellung, die am Freitag öffnet, gilt eine Ausnahmeregelung vom allgemeinen Verbot der Geflügelmärkte. Alle Vögel wurden nach Angaben des Gastgebers Messe Berlin vorher geimpft und auf Erkrankungen untersucht. </description><link>http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/vermischtes/beitrag_jsp/key=news3621109.html</link><pubDate>11 01 2006</pubDate></item><item><title>BTK fordert tierschutzgerechtes Töten angesichts der Geflügelpest</title><description>Angesichts der Geflügelpest in der Türkei hat die Bundestierärztekammer (BTK) die Bundesregierung aufgefordert, sich für ein tierschutzgerechtes Töten von Geflügel in der Türkei und anderen evtl. betroffenen Ländern einzusetzen. Auch wenn schnelles Töten notwendig ist, sind laut BTK Verstöße gegen den Tierschutz nicht hinnehmbar. Die BTK verweist auf die Bilder in verschiedenen Nachrichtensendungen. Darin war zu sehen, wielebendes Geflügel in Säcke verpackt und dann in Gruben vergraben wurde. Die BTK weist daraufhin, dass schnelles Töten von Geflügel in der aktuellen Situation zur Eindämmung der Seuche unabdingbar sei. Allerdings ständen hierfür auch tierschutzgerechte Methoden zur Verfügung. So könnten die Tiere vor der Tötung mittels Kohlendioxid oder elektrischem Strom betäubt werden.</description><link>http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/pm1-06inter.htm</link><pubDate>11 01 2006</pubDate></item><item><title>Alle Geflügelpest-Patienten in der Türkei hatten engen Kontakt zu Geflügel</title><description>Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in der Türkei jetzt offiziell 15 Personen mit der Geflügelpest vom Typ H5N1 infiziert. Bei dem letzten Fall handelt es sich um eine Frau, die aus der Provinz Shivas stammt. In dieser Provinz wurden bisher keine Ausbrüche der Erkrankung beim Geflügel vermeldet. Allerdings liegen Gebiete, in denen Geflügel betroffen ist, direkt in der Nähe. Aus den bisher erhobenen Daten geht laut WHO hervor, dass alle Patienten engenKontakt zu Geflügel hatten. Unterdessen haben die türkischen Behörden ein massives Aufklärungsprogramm über die Geflügelpest gestartet. Mit einem verbesserten Verständnis der Erkrankung in der Bevölkerung hoffen die Behörden, weitere Fälle beim Menschen vermeiden und die Ausbreitung beim Geflügel eindämmen zu können. Besonders wichtig ist, dass die Informationen auch Kinder erreichen, da die meisten der bisherigen Patienten Kinder sind.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2006_01_10a/en/index.html</link><pubDate>11 01 2006</pubDate></item><item><title>Erster Antrag für Pandemie-Impfstoff</title><description>Bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) ist ein erster Antrag auf Zulassung eines Impfstoff-Prototyps gegen einen Grippe-Pandemievirus beim Menschen eingegangen, wie die "Ärztezeitung" berichtet. Dabei handelt es sich aber nicht um einen spezifischen Impfstoff gegen den Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1, sondernum ein Produktionsverfahren, das praktisch für jeden Virustyp angewendet werden könne, wie eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) mitteilte. Das PEI war an der Entwicklung des Verfahrens beteiligt. Der Antrag wurde von dem Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline beantragt.</description><link>http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/01/11/003a0106.asp?cat=/politik/arzneimittelversorgung</link><pubDate>11 01 2006</pubDate></item><item><title>Reisehinweis in Bezug auf Geflügelpest unbedingt einhalten</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hat angesichts der aktuellen Geflügelpestfälle in der Türkei an Reisende appelliert, die geltenden Reisehinweise und Einfuhrbestimmungen einzuhalten. Seehofer betonte, dass man "mit ganzer Härte gegen die Personen vorgehen werde, die verbotene Produkte oder lebende Tiere einzuführen versuchen".  Seehofer wies darauf hin, dass seit August 2005 die Kontrollen bei der Einreise intensiviert wurden.Reisende dürfen aus bestimmten Ländern, in denen die Geflügelpest aufgetreten ist, weder lebendes Geflügel noch sonstige Geflügelprodukte nach Deutschland mitbringen. Verstöße können mit Bußgeldern bis zu einer Höhe von 25.000 Euro geahndet werden. Experten sehen den illegalen Import von Geflügel oder Geflügelprodukten nach wie vor als größte Gefahr für das Einschleppen der Tierseuche nach Deutschland an.</description><link>http://www.bml.de/index-0009AA7A7F1513C2B6F56521C0A8D816.html</link><pubDate>10 01 2006</pubDate></item><item><title>Geflügelpestfälle in der Türkei steigen auf 15</title><description>In der Türkei ist die Zahl der Geflügelpestfälle vom Typ H5N1 auf 15 angestiegen. Der 15. Fall wurde heute morgen gemeldet und ist noch nicht durch entsprechende Untersuchungen endgültig abgesichert. Der türkische Gesundheitsminister Recep Akdag sprach  am Montag von 14 Fällen. Darin sind auch die gestorbenen Geschwister inbegriffen. Der Bruder der Toten konnte unterdessen aus der Klinik entlassen werden, nachdem auch er zuvor an der Geflügelpesterkrankt war. Die WHO geht davon aus, dass die Untersuchungsergebnisse des Nationalen Influenza Zentrums der Türkei von den Referenzlaboren der WHO bestätigt werden. Beim Geflügel wurde der Erreger inzwischen in 10 der 81 türkischen Provinzen festgestellt. Darin ist auch der Fall in einem Vorort von Istanbul inbegriffen. Es werden ausgedehnte Keulungsmaßnahmen durchgeführt, um die weitere Ausbreitung der Erkrankung einzudämmen.</description><link>http://edition.cnn.com/2006/HEALTH/01/09/turkey.birdflu/index.html</link><pubDate>10 01 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippesymptome beim Mensch leichter als angenommen</title><description>Die Symptome, die durch eine Erkrankung mit dem Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 beim Menschen hervorgerufen werden, könnten schwächer sein als bisher angenommen. Dies geht aus einer Studie des schwedischen Karolinska Instituts hervor. Das Institut hatte rund 46.000 Personen in Vietnam befragt. Vietnam ist mit mehr als 80 Fällen beim Menschen eines der am stärksten von der Geflügelpest betroffenen Länder. Von den Befragten hatten rund 8.000 Personen über grippeähnliche Symptome berichtet. Die Wissenschaftler führen davon bis zu750 Fälle auf die Geflügelpest zurück. In der Studie waren die Teilnehmer zufällig in dem vietnamesischen Bezirk Bavi befragt worden. Zusätzlich wurden die Teilnehmer nach Kontakt zu totem oder krankem Geflügel gefragt. Daraus ergeben sich als Schlußfolgerung die angegebenen Fälle. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass es sich um den Erreger vom Typ H5N1 handelte. Allerdings sei dieser in der Region der einzige Erreger, der vom Tier auf den Mensch übertragen werden kann.</description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060110012  </link><pubDate>10 01 2006</pubDate></item><item><title>EU beschliesst Maßnahmen auf Grund der Geflügelpest in der Türkei</title><description>Die EU will Importverbote auf unbehandelte Federn gegen Aserbeidschan, Armenien, Georgien, Syrien, den Irak und den Iran beschliessen, da diese Länder in unmittelbarer Nähe zur Türkei liegen. Damit soll die Einschleppung des Erregers der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 in die EU verhindert werden. Das Importverbot für alleslebende Geflügel und alle Geflügelprodukte aus der Türkei, das im Oktober 2005 verhängt wurde, soll in Kraft bleiben. Unterdessen ist ein gemeinsames Expertenteam von WHO und EU in der Türkei eingetroffen, das den örtlichen Behörden helfen soll, die Situation unter Kontrolle zu bringen. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/06/0109&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>09 01 2006</pubDate></item><item><title>Hessen verstärkt wegen Geflügelpest Kontrollen von Flugzeugen und Reisebussen</title><description>Hessen hat auf Grund der aktuellen Geflügelpestsituation in der Türkei seine Maßnahmen zum Schutz vor der Tierseuche ausgeweitet. Flugzeuge und Reisebusse aus der Türkei würden verstärkt auf verbotene Lebensmittel und Federn kontrolliert, wie Landwirtschaftsminister Dietzel am Montag in Wiesbaden mitteilte. Natürlich ständen aber auch die anderen Vogelgrippe-Risikoländer weiterhin im Fokus der Kontrollen. Am Frankfurter Flughafen wurden bereits 60.000 Passagiere im Rahmen einer Vollkontrolle überprüft, bei denen 13 Tonnen Lebensmittel sichergestellt und vernichtet wurden.Kontrollen von Busreisenden aus der Türkei, Rumänien, Russland und Kroatien am Montag erbrachten 200 Kilogramm verbotene Lebensmittel, die sichergestellt und vernichtet wurden. Darunter waren rohes und gekochtes Geflügelfleisch, rohe Eier aber auch verschmutzte Daunen und Federn. Gleichzeitig wiederholte der hessische Verbraucherschutzminister seine Forderung, für Einreisende in die EU eine Selbsterklärungspflicht mit Sanktionscharakter nach dem Vorbild der USA oder Australiens einzuführen.</description><link>http://www.hmulv.hessen.de/service/presse/mitteilungen/2006/Januar/00005/index.php</link><pubDate>09 01 2006</pubDate></item><item><title>Erneute Stallpflicht für Geflügel in der Planung</title><description>Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) geht davon aus, dass ab März wieder eine allgemeine Aufstallungspflicht für Geflügel in Kraft treten könnte, wie "Die Welt" berichtet. Zunächst werde allerdings noch geprüft, ob die Stallpflicht bei einem früheren Vogelzug auchdementsprechend früher festgesetzt werden müsste. Experten würden auch prüfen, ob die Vorsorgemaßnahmen gegen die Geflügelpest, die Seehofers Vorgängerin Renate Künast (Bündnis 90 / Die Grünen) erlassen hatte, ausreichend waren oder ggf. verschärft werden müssten. </description><link>http://www.welt.de/data/2006/01/08/828683.html</link><pubDate>09 01 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe erreicht Ankara</title><description>Nach Behördenangaben wurden in der türkischen Hauptstadt Ankara drei Menschen positiv auf das Vogelgrippevirus getestet. Bei den Betroffenen handelt es sich um zwei Kinder und einen Erwachsenen. Noch ist jedoch unkalr, ob es sich um den gefährlichen Erreger H5N1 handelt. In zwei Dörfern an der Schwarzmeerküste wurde bei toten Vögeln das Vogelgrippevirus nachgewiesen. Experten sehen als Hauptgrund für die Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen den sorglosen Umgang mit infiziertem oder potentiell infiziertem Geflügel. Die Regierung versucht mit Informationskampagnen Abhilfe zu schaffen. NachAngaben von Klaus Stöhr, Chef des Influenza-Programmes der Weltgesundheitsorganisation WHO, ist die Vogelgrippe in der Türkei schon viel länger verbreitet und konnte sich nur durch unzureichende Schutzmaßnahmen weiter ausbreiten. Die Anzahl der Verdachtsfälle beim Menschen hat sich nach seinen Angaben auf 50 erhöht. Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) bot der Regierung an, Virologen vom Friedrich-Löffler-Insitut zur Unterstützung in die Türkei zu schicken. </description><link>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,394126,00.html</link><pubDate>08 01 2006</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe breitet sich aus</title><description>Nach den ersten Todesfällen durch die Vogelgrippe im Osten des Landes breitet sich die Krankheit weiter nach Westen aus. In der Provinz Ankara wurde bei zwei toten Wildgänsen an einem Stausee westlich der türkischen Hauptstadt das Virus nachgewiesen. Ob es sich jedoch um das gefährliche H5N1-Virus handelt ist noch nicht bekannt. Die Regierung verhängte ein landesweites Verbot der Jagd auf Wildvögel und ein Verbot desHandels mit Geflügel. Auch die Anzahl der Patienten mit Verdacht auf Vogelgrippe erhöhte sich.  Wie das Agrarministerium mitteilte wurden bisher zehn Infektionsherde in sechs der 81 Provinzen des Landes ausfindig gemacht. In den betroffenen Gebieten hat die Regierung bereits rund 14 000 Tiere getötet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/07012006/3/vogelgrippe-tuerkei-breitet-westen.html</link><pubDate>07 01 2006</pubDate></item><item><title>WHO warnt vor Panik in der Türkei</title><description>Nachdem ein Londoner Labor bei zwei der drei jüngsten Todesopfer in der Türkei den gefährlichen Vogelgrippe-Erreger H5N1 nachgewiesen hat, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Panikmache. Nach Angaben einer Sprecherin ist die Vogelgrippe bisher auf eine Provinz im Osten der Türkei begrenzt. Das türkische Gesundheitsministerium teilte mit, dass der Erreger H5N1 nur bei zwei der drei Opfer festgestellt werden konnte, die Todesursache des dritten Kindes ist unbekannt. Jedoch wurde der Erreger bei einemweiteren Fall nachgewiesen. Der Patient wird im Krankenhaus behandelt. Insgesamt werden in Van 20 Menschen wegen Verdacht auf Vogelgrippe behandelt. Testergebnisse stehen aber noch aus. Es sind bereits fünf Fachleute der WHO in Ankara eingetroffen, die klären sollen, ob die Kinder sich beim Spielen mit infiziertem Geflügel angesteckt haben oder ob erstmals eine Infektion von Mensch zu Mensch stattgefunden hat, was den Beginn einer Pandemie darstellen könnte.</description><link>http://de.news.yahoo.com/06012006/286/who-warnt-vogelgrippe-faellen-tuerkei-panik.html</link><pubDate>07 01 2006</pubDate></item><item><title>EU arbeitet mit Türkei wegen Geflügelpest eng zusammen</title><description>Die EU arbeitet mit den türkischen Behörden angesichts der aktuellen Geflügelpestfälle beim Menschen eng zusammen. Auch Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) und des internationalen Tierseuchenamtes (OIE) sind an den Untersuchungen beteiligt. Wie die EU-Kommissionmitteilte, sollen Proben der Opfer, die bisher nur in Einrichtungen in der Türkei untersucht wurden, noch von den Referenzlaboren der EU und der WHO in den britischen Orten Weybridge und Colindale untersucht werden, um die bisherigen Ergebnisse zu überprüfen. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/06/0105&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>06 01 2006</pubDate></item><item><title>Zu wenig Autopsien bei Geflügelpestopfern in Asien</title><description>Nach Ansicht von Albert Osterhaus vom Nationalen Influenza Zentrum an der Universität Rotterdam (Niederlande) behindert die geringe Zahl der an Geflügelpestopfern in Asien durchgeführten Autopsien die Forschung. Bei mehr als 70 Toten wurden nur bei 4 oder 5 vollständige Autopsien durchgeführt. Diese haben alle inThailand stattgefunden. Laut Osterhaus seien hierfür kulturelle und religiöse Gründe ausschlaggebend. Osterhaus weist aber daraufhin, dass mehr Autopsien auch das Wissen um die Erkrankung erhöhen würden und so die Suche nach Gegenmitteln, wie z. B. einem Impfstoff, beschleunigen würden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>05 01 2006</pubDate></item><item><title>Erste Geflügelpestopfer in der Türkei</title><description>Nachdem zu Beginn der Woche bei einem Verdachtsfall auf eine Erkrankung mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 eines 14-jährigen Jungen in der Türkei noch Entwarnung gegeben worden war, wurden die Ergebnisse jetzt von den Behörden revidiert. Damit ist der 1. Fall einer Erkrankung eines Menschen mit dem Virus außerhalb Südostasiens bestätigt. Zu Beginn der Woche hatten die türkischen Behörden den Tod des Jungen am Sonntag noch auf eine Lungenentzündung zurückgeführt. Auch bei einer Schwester des Jungen, die heute morgen verstorben ist, waren die Testergebnisse positiv. Die beiden Verstorbenen und weitere Mitglieder ihrer Familie lebten und arbeiteten auf einer Geflügelfarm in der östlichen Türkei an der Grenzezum Iran. Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministers haben sie mit dem Geflügelpesterreger infiziertes Fleisch verzehrt. Der Minister erwartet noch die Bestätigung eines dritten Falls. Die Proben wurden in zwei verschiedenen Labors in der Türkei untersucht. Der Gesundheitsminister warnt derweil vor zu großer Aufregung und weist daraufhin, dass die Türkei einen Notfallplan für eine Pandemie besitze. Auch Dr. David Nabarro von der Weltgesundheitsorganisation warnt vor einer Panik. Bei den beiden Fällen handele es sich nicht um den Beginn einer Geflügelpestpandemie beim Menschen. Diese würde dann beginnen, wenn eine Übertragung des Erregers von Mensch zu Mensch möglich sei.</description><link>http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/4582654.stm</link><pubDate>05 01 2006</pubDate></item><item><title>Neue Geflügelpestfälle in Rumänien bestätigt</title><description>Auch aus Rumänien ist eine weitere Ausbreitung der Geflügelpest vom Typ H5N1 bestätigt worden. Wie die rumänischen Behörden mitteilten, gibt es insgesamt sieben neue Infektionsherde. Der Erreger wurde durch das EU-Referenzlabor imbritischen Weybridge nachgewiesen. Damit hat sich die Tierseuche seit ihrem Ausbruch im Donaudelta Anfang Oktober 2005 etwa 200 Kilometer nach Westen ausgebreitet und 23 Orte erfasst. </description><link>http://de.news.yahoo.com/04012006/3/china-rumaenien-melden-vogelgrippe-ausbrueche.html</link><pubDate>04 01 2006</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpestfälle im Südwesten Chinas</title><description>Aus China werden neue Fälle der Geflügelpest gemeldet. Diesmal aus der südwestlichen Provinz Sichuan. Erneut wurde das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N1 als Erreger identifiziert, wie am Mittwoch chinesische Behörden mitteilten. Seit Ende Dezember seien im Gebiet um die Stadt Dazhu mehr als 1800 Vögel verendet, rund 13.000Tiere wurden aus Seuchenschutzgründen vorsorglich getötet. Seit Anfang vergangenen Jahres ist dies der 32. offiziell bestätigte Fall der Geflügelpest in China. Sieben Menschen haben sich dort bisher mit dem Virus infiziert, drei von ihnen starben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/04012006/3/china-weiteren-ausbruch-vogelgrippe.html</link><pubDate>04 01 2006</pubDate></item><item><title>Dritter Chinese an Geflügelpest gestorben</title><description>Der Ausbruch der Geflügelpest in China hat ein drittes Opfer gefordert. Das meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Den Angaben zu Folge ist ein 41 Jahre alter Fabrikarbeiter aus der südlichen Provinz Fujian am 21. Dezember an der Infektion mit dem aviärenInfluenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. In China sind damit bislang sieben Fälle der Geflügelpest beim Menschen bekannt geworden. Insgesamt sind bereits über 70 Opfer der Geflügelpest zu beklagen, die meisten in Vietnam, Thailand und Indonesien.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:8583746404063695083::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31482</link><pubDate>30 12 2005</pubDate></item><item><title>Erneut Geflügelpest in der Türkei</title><description>In der Türkei sind erneut Hühner positiv auf den Erreger der Geflügelpest getestet worden. Betroffen ist der Osten der Türkei, wo das Virus vom Typ H5 bei fünf toten Hühnern nachgewiesen werden konnte. Wie die zuständige Behörde am Dienstag mitteilte, sei die betroffene Ortschaft Aralik in der Provinz Igdir an der Grenze zu Armenien unter Quarantäne gestellt worden. Rund360 Hühner wurden getötet. Weitere Untersuchungen laufen, die klären sollen, ob es sich bei dem Erreger um den aggressiven Typ H5N1 handele. Im Oktober war das H5N1-Virus in der Ortschaft Kiziksa bei Istanbul aufgetreten. Erst im Dezember gaben die Behörden Entwarnung für die Region. </description><link>http://www.netzeitung.de/wissenschaft/374907.html</link><pubDate>29 12 2005</pubDate></item><item><title>Selbsterklärungspflicht mit Sanktionscharakter soll vor Einschleppung der Geflügelpest schützen</title><description>Einreisende in die EU sollen zum Schutz vor der Geflügelpest eine Selbsterklärungspflicht mit Sanktionscharakter nach dem Vorbild der USA oder Australiens abgeben. Dies hat der hessische Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz ,Wilhelm Dietzel, der EU-Agrar-Kommissarin Mariann Fischer-Boel vorgeschlagen. "Reisende in die EU sollen schriftlich erklären, ob sie vom Geflügel stammende Lebensmittel oder sonstige Materialien mit sich führen", so Dietzel. Schließlich stelle das Mitführen von diversen tierischen Erzeugnissen im Reiseverkehr eine erhebliche Gefahr für das Verschleppen der Klassischen Geflügelpest dar. Dietzel wies gleichzeitig darauf hin, dass bei Stichprobenkontrollen von über 45.000 Passagieren aus Geflügelpestverdachtsländern außerhalb der EU am Frankfurter Flughafen in den vergangen drei Monaten mehr als 11 Tonnen potentiellrisikobehaftete Lebensmittel illegal mitgeführt und sichergestellt wurden. Besonders im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft und anlässlich von Tausenden von Gästen aus aller Welt, hält es Umweltminister Wilhelm Dietzel für dringend erforderlich, dass die Menge der verbotswidrig eingeführten Erzeugnisse soweit wie möglich reduziert wird. Da nach Einschätzung Dietzels den Reisenden oft gar nicht bewusst ist, dass der Import bestimmter Waren illegal ist, sollte Europa nach dem Vorbild der USA von Einreisenden verlangen, schriftlich darüber Auskunft zugeben, ob sie Material insbesondere Lebensmittel tierischer Herkunft mitbringen, von denen nicht auszuschließen ist, dass sie Erreger der Klassischen Geflügelpest enthalten. Er betonte, die Selbsterklärungspflicht der Reisenden müsse bei Falschangabe mit Sanktionen belegt sein und mit einer eingehenden Information der Reisenden sowie der Luftverkehrsgesellschaften einhergehen. </description><link>http://www.hmulv.hessen.de</link><pubDate>28 12 2005</pubDate></item><item><title>Resistenzen gegen Tamiflu</title><description>Wissenschaftler der University of Oxford (Großbritannien) haben offensichtlich in zwei Fällen Resistenzen gegen des antivirale Medikament Tamiflu festgestellt. Bei den Fällen handelt es sich um zwei Personen aus Vietnam, die mit dem Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 infiziert waren und die trotz einer Behandlung verstarben. Jeremy Farrar von der University of Oxford bezeichnete diese Vorkommnisse zwar als Besorgnis erregend, abernicht als überraschend. Die Resistenzbildung ist besonders aus dem Bereich der Bakterien bekannt. Farrar verwies jedoch auch darauf, dass Hinweise vorliegen, die darauf schliessen lassen, dass Viren, die eine Resistenz ausbilden, seltener zur Übertragung neigen. Allerdings sollten die aktuellen Forschungsergebnisse auch zum Anlaß genommen werden, Tamiflu nur bei entsprechender Eignung einzusetzen.</description><link>http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051222008  </link><pubDate>22 12 2005</pubDate></item><item><title>EU passt Maßnahmen zur Geflügelpestbekämpfung an</title><description>Der Europäische Rat hat sich gestern auf Anpassungen bei der Richtlinie zur Bekämpfung der Vogelpest geeinigt. Der für Verbraucherschutz zuständige Kommissar Markos Kyprianou hat die Entscheidung begrüßt. Ziel der Anpassungen ist es, einerseits einen Ausbruch der Erkrankung zu verhindern und andererseits, die finanziellen Folgen eines möglichen Ausbruchs zu minimieren. Neu ist, dass die Mitgliedsstaaten Maßnahmen zur Überwachung und Bekämpfung schwach pathogener Viren der Aviären Influenza (AI) aufbauen müssen. Bisher mussten nur die hoch pathogenen Viren kontrolliert werden. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass es Anzeichen dafür gibt, dass hoch pathogene Viren durch Mutationen aus schwach pathogenen Viren entstehen können. Kommt es in einem Betrieb zu einem Ausbruch derAI, der durch schwach pathogene Viren verursacht wird, dürfen Tiere weder in den Bestand noch aus ihm heraus verbracht werden. Die Tiere müssen normal geschlachtet oder - wenn erforderlich - getilgt werden. Außerdem sollen die Regelungen zur Impfung flexibeler gestaltet werden, da es Anzeichen dafür gibt, dass eine Impfung in Prävention, Bekämpfung und Tilgung erfolgreich eingesetzt werden kann, wenn Hausgeflügel mit schwach pathogenen Viren von frei lebenden Tieren in Kontakt kommt. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Impfung streng kontrolliert wird und geimpfte von nicht geimpften Tieren unterschieden werden können. Die neuen Regelungen sollen zum 1. Juli 2007 in das Recht der Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/1652&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>22 12 2005</pubDate></item><item><title>9 Dörfer in Rumänien von Geflügelpest betroffen</title><description>In Rumänien sind mittlerweile neun Dörfer von der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 betroffen. Insgesamt wurde die Geflügelpest in 19 Dörfern nachgewiesen. In 10 Dörfern wurden jedoch andere Virusstämme nachgewiesen. Rund 60.000 Stück Geflügel wurden in dem betroffenen Gebiet getötet. Die Ausbrüche konzentrieren sich auf das Donau-Delta, Europas größtes Feuchtgebiet, das vielen Zugvögeln als Rastplatz dient.Die rumänischen Behörden haben rund 700.000 Dollar als Entschädigungen für die betroffenen Landwirte bereitgestellt. Im Februar 2006 wollen sich die Landwirtschaftsminister Deutschlands, der Ukraine, Moldawiens, Bulgarien und Rumäniens in Bukarest treffen, um über gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung der Seuche zu beraten.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>16 12 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in der Ukraine weitet sich aus</title><description>Die Geflügelpest auf der Krim (Ukraine) scheint sich auszuweiten. Nach Angaben der Behörden ist Geflügel in weiteren Orten der Halbinsel betroffen. Demzufolge soll es jetzt Anzeichen für die Erkrankung beim Geflügel in 25 Dörfern geben. Ca. 54.000 Stück Geflügel wurden getötet und mehr als 500 Personen stehen unter medizinischer Beobachtung. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen basieren momentan auf Untersuchungen aus Russland. Unterdessenwerden Proben noch im Referenzlabor im britischen Weybridge untersucht, um zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um den Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 handelt. Verschiedene Anrainer des Scharzen Meeres, wie Russland, Weißrussland, Kazachstan und Bulgarien, haben Importbeschränkungen gegen Geflügel und Geflügelprodukte aus der Ukraine verhängt.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:17030299824472576::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31374</link><pubDate>15 12 2005</pubDate></item><item><title>Geflügel darf wieder raus</title><description>Am heutigen Donnerstag endet die vor zwei Monaten wegen der Geflügelpest verhängte Stallpflicht für Geflügel in Deutschland und in Österreich. Damit können Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse und Laufvögel ab Freitag wieder im Freien gehalten werden, wie Verbraucher-Staatssekretär Gerd Müller am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Grund für das Aufheben des Freilandhaltungsverbots ist das Ende des herbstlichen Vogelzugs. Ob die Stallpflicht mit dem im März beginnenden Rückflug der Zugvögel ausden Überwinterungsgebieten in Afrika erneut erforderlich werde, hänge von der Risikobewertung im Frühjahr ab, sagte Müller. Die Ausbreitung der Geflügelpest werde weiterhin genau beobachtet, erklärte Müller. Auch blieben andere Schutzmaßnahmen gegen die Einschleppung der Geflügelpest weiter in Kraft, fügte er hinzu. Dazu gehören das Gebot der getrennten Fütterung von Hausgeflügel und Wildvögeln sowie ein Verbot von Geflügelmärkten und -ausstellungen, von dem aber Ausnahmegenehmigungen möglich sind. </description><link>http://www.verbraucherministerium.de/index-00005D69C64B130DAE196521C0A8D816.html</link><pubDate>15 12 2005</pubDate></item><item><title>Erste Tests eines Geflügelpestimpfstoffes am Menschen sind positiv verlaufen</title><description>Vorläufige Tests mit einem Impfstoff gegen das Geflügelpestvirus sind positiv verlaufen. Erste klinische Untersuchungen mit 300 Freiwilligen in Frankreich seien "ermutigend", wie das deutsch-französische Unternehmen Sanofi-Aventis in Paris mitteilte. "Eine signifikative Zahl" von Testpersonenhabe "eine gute Immunreaktion" gezeigt. Außerdem hätten die Tests ergeben, dass der Prototyp des Impfstoffs gegen das Virus vom Typ H5N1 sicher und gut verträglich sei. Auf Grund der ermutigenden Ergebnisse werde das Unternehmen nun weitere Tests durchführen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/15122005/286/sanofi-tests-vogelgrippe-impfstoff-ermutigend.html</link><pubDate>15 12 2005</pubDate></item><item><title>9. Geflügelpest-Opfer in Indonesien</title><description>In Indonsien wurde der 9. Todesfall eines Menschen durch das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bestätigt. Der betroffene 35-jährige Mann starb bereits im November. Nach Angaben der Behörden lebte der Mann in engem Kontakt mitGeflügel. Damit sind weltweit bereits über 70 Personen an dem Virus verstorben. Die Inselwelt Indonesiens, die aus rund 17.000 Inseln besteht und 220 Millionen Einwohner hat, ist mittlerweile zu zwei Dritteln von der Geflügelpest betroffen.  </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>14 12 2005</pubDate></item><item><title>Aktuelle Risikoeinschätzung des FLI zur Geflügelpest</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine aktuelle Risikoeinschätzung für die Einschleppung der Geflügelpest nach Deutschland veröffentlicht. Dabei werden die Risiken für verschiedene potentielle Einschleppungswege unterschiedlich bewertet. Das Risiko der Einschleppung des Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 durch Zugvögel wird demnach momentan als gering erachtet. Für den legalen Handel werden verschiedene Einstufungen vorgenommen. Während die Einschleppung aus der Ukraine als gering bis mäßig eingestuft wird, ist das Risikofür Russland und Rumänien als vernachlässigbar eingestuft worden, da für diese Länder Handelsbeschränkungen bestehen. Das Risiko für die Einschleppung durch illegale Importe aus Rumänien, der Türkei, der Ukraine, Kroatien und Russland nach Deutschland wird als hoch eingestuft. Dennoch mahnte das FLI Maßnahmen an, die zur Unterbindung illegaler Importe beitragen. Das Risiko im Personenverkehr über kontaminierte Kleidung oder Schuhwerk den Erreger nach Deutschland zu bringen, wird als gering eingestuft. </description><link>http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/av_Influ/rb_influneza.pdf.pdf</link><pubDate>13 12 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Vietnam weiter auf dem Vormarsch</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 ist in Vietnam weiter auf dem Vormarsch. Nachdem die Erkrankung jetzt in zwei weiteren Provinzen bestätigt wurde, sind aktuell 15 Provinzen betroffen. Fünf Provinzen wurde inzwischen wieder für frei von der Erkrankung erklärt, nachdem es dort 21 Tage lang keine neuen Ausbrüche gegeben hat.Unterdessen hat das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganistion (WHO) eine Webseite zur Geflügelpest in Vietnam eingerichtet, auf der ständig aktuelle Informationen zur Ausbreitung der Erkrankung abrufbar sind. In Vietnam sind bereits mehr als 40 Menschen an der Erkrankung gestorben.</description><link>http://www.un.org.vn/who/avian/</link><pubDate>12 12 2005</pubDate></item><item><title>Kanada erklärt Frazer Valley für "frei von der Gelügelpest"</title><description>Die kanadischen Behörden haben das Frazer Valley (British Columbia) für frei von der Geflügelpest erklärt. Im November war dort ein schwach pathogener nordamerikanischer Stamm nachgewiesen worden. Die Betriebe in den betroffenen Gebieten wurden drei Wochenlang wöchentlich untersucht, ohne dass neue Fälle nachgewiesen werden konnten. Das Frazer Valley ist einer der Hauptstandorte der kanadischen Geflügelindustrie und war im Jahr 2004 besonders stark vom Seuchenzug der Geflügelpest vom Typ H7N3 betroffen. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/corpaffr/newcom/2005/20051210e.shtml</link><pubDate>12 12 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe auch in Ostrumänien</title><description>Nach Angaben des Instituts für Tiergesundheit ist im Osten Rumäniens der erste Fall von Vogelgrippe mit dem gefährlichen Virusstamm H5N1 aufgetreten. Ein britisches Labor hatte das Ergebnis bekannt gegeben. Nun sollen dort noch weitere Proben untersucht werden, um herauszufinden, ob im Osten des Landes noch weiteres Geflügel infiziert ist. Es handelt sich hierbei um den ersten Fall außerhalb des Donaudeltas in Rumänien. Vor drei Wochen war die Pute in Scarlatesti tot aufgefunden worden.Das Dorf steht seitdem unter Quarantäne und 15.000 Geflügeltiere wurden bisher vorsorglich getötet. In dieser Zeit wurden aber auch fünf weitere Vogelgrippeherde mit dem H5-Virus in der Region gefunden. Weitere Untersuchungen müssen klären, ob es sich dabei auch um den gefährlichen Virusstamm H5N1 handelt. Nach Aussagen des Landwirtschaftsministeriums wurden in Rumänien 53.000 Vögel getötet seit dem Ausbruch der Vogelgrippe Anfang Oktober. </description><link>http://de.news.yahoo.com/10122005/286/erster-fall-vogelgrippe-ostrumaenien.html</link><pubDate>11 12 2005</pubDate></item><item><title>Weiterer Toter durch Vogelgrippe in Thailand</title><description>Nach Angaben des Gesundheitsministerium in Bangkok ist in Thailand ein weiterer Mensch an den Folgen der Vogelgrippe gestorben. Bei dem Opfer handelt es sich um einen fünfjährigen Jungen, der bereits am Mittwoch in der Provinz Nakhon Nayok den Folgen der Infektion erlegen war. Nach den Aussagen des Generaldirektors der Abteilung für die Kontrolle übertragbarer Krankheiten wurde bei weiteren Untersuchungen eine Infektion mit demauch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virusstamm H5N1 nachgewiesen. Die Familie des Jungen hatte ihre Hühner im Haus gehalten. Somit sind bereits in Thailand 14 Menschen an der Vogelgrippe gestorben, 22 sind infiziert worden. Bisher sind in Asien mindestens 70 Menschen an den folgen der Infektion mit der Vogelgrippe verstorben. </description><link>http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=0DF20993-60CF-2065-3D26CC93F0B4DA7A</link><pubDate>10 12 2005</pubDate></item><item><title>H5N1 auf der Krim nachgewiesen</title><description>Nach Angaben des ukrainischen Landwirtschaftsministers Olexandre Baraniwski wurde der Vogelgrippe-Virus vom Typ H5N1 auf der Krim bestätigt. Das auch für den Menschen gefährliche Wirus wurde in Proben uas der Region nachgewiesen. Bereits in der vergangenen Woche gab es Hinweise darauf, da auf der Halbinsel Krimmassenhaft Vögel an der Vogelgrippe verendet waren. am vergangenen Wochenende hatte der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko bereits den Notstand in den betroffenen Gebiete auf der Krim ausgerufen und eine Quarantäne verhängt. Inzwischen sind 35.000 Stück Geflügel getötet worden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/09122005/286/gefaehrliches-h5n1-virus-krim-nachgewiesen.html</link><pubDate>10 12 2005</pubDate></item><item><title>Freilandhaltungsverbot in der Schweiz läuft aus</title><description>Das im Zuge der Geflügelpest erlassene Freilandhaltungsverbot in der Schweiz wird nicht verlängert, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mitteilt. Es läuft damit am 15. Dezember aus. Begründet wird das Auslaufen damit, dass der Vogelzug größtenteils abgeschlossen sei und kein Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 in der Schweiz nachgewiesen wurde. Damit darf das Geflügel ab dem 16. Dezember in der Schweiz wieder den Auslauf geniessen. AuchGeflügelmärkte und -ausstellungen sind dann wieder zugelassen. Im Rahmen des Geflügelpestmonitorings wurden rund 800 Proben in der Schweiz untersucht. Die Untersuchungen der Zugvögel sollen bis zum Januar 2006 fortgesetzt werden. Außerdem weist das BVET daraufhin, dass im nächsten Jahr ein Monitoring der Geflügelbestände - insbesondere der Freilandhaltungen - beginnen soll.</description><link>http://www.bvet.admin.ch/news/mitteilungen/00221/index.html?lang=de</link><pubDate>09 12 2005</pubDate></item><item><title>Österreich hebt Aufstallungspflicht für Geflügel auf</title><description>Österreich hebt das geltende Aufstallungsgebot für Geflügel auf. Das Gebot war am 24. Oktober 2005 erlassen worden, um das heimische Geflügel vor einer Infektion mit dem Virus der  Geflügelpest zu schützen. Nachdem die Vogelzugphase jetzt beendet ist, hebt das österreichische Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) das Gebot zum 15. Dezember wieder auf. Die zuständige Ministerin, Maria Rauch-Kallat, bezeichnete das eingeleitete Maßnahmenpaket als sehr erfolgreich.Neben dem Aufstallungsgebot galt auch ein Verbot von Märkten, Ausstellungen und Tierschauen, das in Kraft bleibt. Außerdem wurde das Geflügelpestscreening ausgeweitet. Alle dabei untersuchten Proben waren negativ. Trotz der Maßnahmen ist der Geflügelfleischverbrauch in Österreich um ca. 5 - 10 Prozent zurückgegangen. Nach Angaben von Frau Rauch-Kallat ist er in Europa aber um  40 Prozent zurückgegangen.</description><link>http://www.bmgf.gv.at/cms/site/news_einzel.htm?channel=CH0089&amp;doc=CMS1133969902127</link><pubDate>08 12 2005</pubDate></item><item><title>Ukraine entlässt obersten Veterinär nach Geflügelpest</title><description>Viktor Yushchenko, Präsident der Ukraine, hat den obersten Veterinär des Landes entlassen. Die Entlassung erfolgte aus Verärgerung darüber, dass die Berichte über die Geflügelpestfälle auf der Krim verspätet bekannt wurden. Ursprünglich war angegeben worden, dass das Geflügel auf der Krim innerhalb weniger Stunden verendet sei. Landwirte gaben allerdings an, dass sie schon seit September Geflügelsterben beobachten, wie "Reuters" berichtet. Die Behörden sollen damalsuntätig geblieben sein. Der Präsident forderte deshalb auch die lokalen Behörden auf, die verantwortlichen Beamten zu entlassen. Inzwischen ist das Militär damit beschäftigt, das Geflügel in den fünf betroffenen Dörfern zu töten. Yushchenko sagte, dass die Situation unter Kontrolle sei und bis zum 12. Dezember alle Einwohner der Dörfer geimpft werden. Bisher steht allerdings kein spezifischer Impfstoff beim Mensch zur Verfügung.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>06 12 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe auf der Krim löst Katastrophenalarm aus</title><description>Laut Berichten aus der Ukraine sind in manchen Dörfern auf der Krim über Nacht beinahe 80-90 Prozent des Geflügels gestorben. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat daraufhin nach einer Dringlichkeitssitzung das Gebiet zum Katastrophengebiet erklärt. Fünf Dörfer sollen zum Sperrgebiet werden und in einer Zone von 10 Kilometern soll die Bewegungsfreiheiteingeschränkt werden. Weiter soll innerhalb von vier Tagen alles Geflügel getötet, der Handel verboten und Höfe strenger kontrolliert sowie die Transportbedinungen verschärft werden. Erste Analysen deuten darauf hin, dass es sich um den gefährlichen Vogelgrippetyp H5N1 handelt. Zur endgültigen Abklärung wurden Gewebeproben nach Frankreich und England geschickt.</description><link>http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,388432,00.html</link><pubDate>04 12 2005</pubDate></item><item><title>Erster Vogelgrippeverdacht in Afrika</title><description>Nach Angaben des Landwirtschaftministeriums in Addis Abeba sind in Äthiopien am Freitag erste Verdachtsfälle von Geflügelgrippe aufgetreten. Damit hat seit Beginn der Epidemie erstmals ein afrikanisches Land Verdachtsfälle gemeldet. An Wasserstellen in der Hauptstadt Addis Abeba und im Osten Äthiopiens waren acht verendete Tauben gefunden worden. Die Todesursache wird nachUntersuchungen erst in der nächsten Woche erwartet. Vermutlich war das Geflügelpest-Virus H5N1 durch Zugvögel von Asien nach Osteuropa gebracht worden. Jetzt sind die Zugvögel auf dem Weg nach Afrika. Sollte es dort zu einem Ausbruch kommen, befürchten Experten verheerende Folgen, da Infrastruktur und Präventionsmöglichkeiten sehr schwach sind.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051202/12/4scq9.html</link><pubDate>03 12 2005</pubDate></item><item><title>NABU für dauerhaftes Importverbot von Wildvögeln</title><description>Angesichts der Gefahr der Einschleppung der Geflügelpest vom Typ H5N1 hat die EU den Import von Wildvögeln zunächst bis zum Januar kommenden Jahres unterbunden. Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) hat die EU jetzt aufgefordert, dieses Importverbot dauerhaft fortzusetzen und unterstützt somit einen Antrag Belgiens, der heute im Ministerrat der EU beraten wird. Der NABU sieht neben der Aviären Influenza (AI) noch andere Gründe für ein dauerhaftes Verbot. Die EU ist weltweitgrößter Importeur von Vögeln aus freier Natur. Allein über legale Wege werden jährlich 1,7 Millionen Vögel wie Beos, Finken oder Papageien in die EU verbracht. Der NABU weist darauf hin, dass nur für ein Fünftel aller Vogelarten Einfuhrbeschränkungen bestehen. Diese werden wiederum nur zu einem geringen Teil durch Handelskontrollen erfasst. Der Handel mit Wildvögeln hat dem NABU zufolge dramatische und weltweite Auswirkungen auf exotische Vogelarten.</description><link>http://www.nabu.de/m05/m05_03/04455.html</link><pubDate>02 12 2005</pubDate></item><item><title>Impfstoff kann Ausbreitung von Geflügelpest verhindern</title><description>Einer niederländischen Studie ist zu entnehmen, dass die Impfung von Geflügel gegen die  Geflügelpest einen Ausbruch sowie eine  Ausbreitung effektiv verhindern kann. Das berichten die verantwortlichen Forscher vom niederländischen Institut für Tierseuchenkontrolle in Lelystad in den "Proceedings of National Academy of Sciences" (PNAS). Die Forscher testeten die Übertragung von aviären Influenzaviren des Typs H7 in verschiedenen Gruppen geimpfterund ungeimpfter Hühner. Dabei wurden jeweils gezielt Tiere mit dem Erreger infiziert und dann mit nicht infizierten Hühnern zusammengebracht. Die Impfung sei eine effektive Strategie gegen die Ausbreitung, schließen die niederländischen Forscher. Gerade die chinesische Regierung dürfte diese Erkenntnis freuen, da sie überlegen, alle 14 Milliarden Hühnern impfen zu lassen. In China wird 21 Prozent allen Geflügels weltweit gehalten. </description><link>http://www.pnas.org/</link><pubDate>30 11 2005</pubDate></item><item><title>UN unterstützen China bei Geflügelpestimpfung</title><description>Die Vereinten Nationen wollen China bei dem geplanten Impfprogramm gegen die Geflügelpest unterstützen. Allerdings müsste die Qualität der Impfstoffe strengen Kontrollen unterliegen. Joseph Domenech, der oberste Veterinär der FAO sagte dazu, dass Mitarbeiter der FAO die Labors in China demnächst besuchen werden. China plant die Impfung allen Geflügels gegen die Aviäre Influenza (AI)vom Typ H5N1. Dieser Plan ist nicht unumstritten, da von verschiedenen Seiten bezweifelt wird, dass es überhaupt möglich ist, die mehrere Milliarden Stück Geflügel komplett zu impfen. Nach offiziellen Angaben sind in China neun Unternehmen zur Herstellung des Impfstoffes zugelassen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>28 11 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe bei rumänischem Truthahn</title><description>In Rumänien ist nach Angaben des Landwirtschaftsministers Gheorghe Flutur ein Truthahn positiv auf den H5-Untertyp des Vogelgrippeerregers getestet worden. Das Tier stammt aus dem Osten des Landes von einem Bauernhof im Dorf Scarlatesti. Nach Aussagen des Ministers wollen die Behörden alles Geflügel töten und das Dorf unter Quarantäne stellen. Es wird vermutet, dass das Virus durch Zugvögel eingeschleppt wurde, da in der Nähe des Dorfesmehere große Seen liegen. Weitere Tests sollen nun klären, ob bei dem Truthahn der auch für den Menschen gefährliche Subtyp H5N1 vorliegt. Bisher wurden in Rumänien Fälle von Vogelgrippe nur aus dem Donaudelta gemeldet. Dies ist der erste Fall außerhalb. Bisher wurden in Europa Vögel aus  Rumänien, Russland, Kroatien und der Türkei positiv auf den Subtyp H5N1 der Vogelgrippe getestet.</description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/special/vogelgrippe/117384</link><pubDate>27 11 2005</pubDate></item><item><title>Vietnam will Vogel freie Städte</title><description>In der Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt hat Vietnam damit begonnen systematisch die Wildtauben zu vergiften. Durch dieses Vorgehen soll eine weitere Ausbreitung der Vogelgrippe verhindert werden. Nach Aussagen des Direktors der städtischen Veterinärbehörde soll sichergestellt werden, dass es bald in der Stadt keine Vögel mehr gibt. Dafür sollen nicht nur die Tauben sondern auch andere Wildvögel vergiftet und Hausvögel aus derStadt verbracht werden. Diese Maßnahmen sollen aufrecht erhalten werden, bis Vietnam wieder Vogelgrippe frei ist. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums hat sich das auch für den Menschen gefährliche Virus H5N1 bereits in 19 der 64 Provinzen des asiatischen Landes ausgebreitet. Seit Ende 2003 sind 68 Menschen, darunter 42 in Vietnam, der Vogelgrippe zum Opfer gefallen.</description><link>http://derstandard.at</link><pubDate>26 11 2005</pubDate></item><item><title>EU beschliesst verschiedene Maßnahmen zur Geflügelpest</title><description>Die EU hat verschiedene Maßnahmen zur Geflügelpest beschlossen. U. a. wurden die bestehenden Importverbote für Geflügel und Geflügelprodukte aus Kroatien und der Türkei regionalisiert. Damit sind nur noch die von der Geflügelpest betroffenen Regionen von den Importrestriktionen betroffen. Für Rumänien wird die Regionalisierung nur für Geflügelfleisch und -produkte eingeführt. Der Import von lebendem Geflügel bleibt weiterhin aus dem ganzen Landuntersagt. Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit hat außerdem entschieden, dass die in der EU bestehenden Sicherheitsmaßnahmen, die Geflügel vor einer Infektion mit der Geflügelpest schützen sollen, bis zum 31. Mai nächsten Jahres verlängert werden. Damit müssen die nationalen Behörden am 1. Dezember erneut Hochrisikogebiete festlegen und ggf. notwendige Maßnahmen ergreifen.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/1460&amp;type=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>24 11 2005</pubDate></item><item><title>Ab 1. Dezember Geflügelausstellungen wieder möglich</title><description>Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württembergs weist darauf hin, dass ab dem 1. Dezember 2005 Geflügelausstellungen wieder möglich sind, wenn bestimmte Auflagen, die sich aus der Geflügelpestverordnung ergeben, erfüllt werden. Als Begründung für die Wiederzulassung führt Minister Peter Hauk die bislang negativen Untersuchungsergebnissse des Geflügelpestmonitorings, den Ablauf derAufstallungspflicht am 15. Dezember und die positiven Erfahrungen der Länder mit der bisherigen Genehmigungspraxis an. Voraussetzung dafür, dass Rassegeflügel auf Schauen gezeigt werden darf ist, dass die Tiere mindestens 14 Tage vorher im Stall gehalten wurden und eine tierärztliche Untersuchung nicht länger als zwei Tage zurückliegt.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/cgi/styleguide/content.pl?ARTIKEL_ID=37310</link><pubDate>22 11 2005</pubDate></item><item><title>Weiterer Vogelgrippe-Todesfall in Indonesien</title><description>In der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist ein 16-jähriges Mädchen an der Vogelgrippe gestorben. Laut Doktor Ilham Patu vom Sulianti-Saroso-Hospital für Infektionskrankheiten hätte sie vielleicht gerettet werden können, wenn die Krankheit früher erkannt worden währe. Seit Juli sind bereits sieben Menschen an der Vogelgrippe verstorben. Der Tod des Mädchens unterstreicht die Bedeutung einer frühen Diagnose, aber auch die Schwächen des idonesischen Gesundheitssystems. Denn wenn bei einem Verdachtsfall die Patienten früher überwiesen werden, stehen die Chancen einer behandlung deutlich besser. Am 04. November hatte dasMädchen das erste Mal über Magenschmerzen und Fieber geklagt und war zwei Tage später von ihrem Vater in das nächste Krankenhaus gebracht worden, wo sie mit Verdacht auf Dengue-Fieber behandelt wurde. Erst weitere zwei Tage später wurde der Verdacht auf Vogelgrippe ausgesprochen, doch schon Stunden später war es zu spät. In Indonesien sind von der Regierung 44 im ganzen Land Krankehnhäuser ausgewählt worden, um Patienten mit der Vogelgrippe zu behandeln. Alle haben das Grippemittel Tamiflu vorrätig. Die frühe Diagnose der Vogelgrippe ist so schwierig, da die Symptome so vielen Infektionskrankheiten gleichen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051120/12/4rsui.html</link><pubDate>20 11 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe-Schnelltest entwickelt</title><description>Die deutsche Firma Genekam hat den weltweit ersten DNA-Test für den Vogelgrippe-Erreger H5N1 entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Schnelltest, der für Mensch und Tier geeignet ist. In nur sieben Stunden zeigt der Test ein zuverlässiges Ergebnis an. Auch in kleinen Labors könne der Test weltweit günstig angewendet werden. FirmenchefSudhir Bhatia teilte mit, dass die bisherigen Antikörpertests am Anfang einer Infektion wirkungslos seien. Der neue Test dagegen zeigt von Beginn an einen eventuell vorhandenen Erreger an, so dass menschliche Infektionen mit dem Geflügelgrippevirus schneller festgestellt werden können. </description><link>http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=6BF9B4A6-7C45-4B8B-AAC0F6F27F40F7A6&amp;startpage=1&amp;ObjectID=A85402D0-60CF-2062-F4FF45B4E6BC3DE9</link><pubDate>20 11 2005</pubDate></item><item><title>Initiative gegen Vogelgrippe</title><description>Bei einem Treffen in Pusan in Südkorea haben sich die 21 Asien-Pazifik-Länder auf eine Initiative gegen die Vogelgrippe geeinigt. Das Wirtschaftsbündnis will mit mehr Offenheit im Umgang mit der Seuche den Kampf gegen das Virus aufnehmen.  Bereits im nächsten Jahr soll die Notstandsbereitschaft derAPEC-Staaten im Pandemiefall an Hand einer Computersimulation getestet werden. Australien hat die anderen Länder aufgefordert, im Falle eines Vogelgrippefalles bei der Meldung ehrlich zu sein, da nur so ein Ausbruch kontrolliert werden könne. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051119/3/4rs32.html</link><pubDate>19 11 2005</pubDate></item><item><title>Grippe-Mittel Tamiflu unter Verdacht</title><description>In Japan sind 13 Kinder nach der Einnahme des Grippemittels Tamiflu verstorben. Auf Anfragen wies der Hersteller, Schweizer Arzneimittelkonzern Roche, einen Zusammenhang jedoch zurück. Nach Aussagen von Roche-Vizepräsident Joseph Hoffman sind keine erhöhten Sterblichkeiten bei Menschen beobachtet worden, die das Mittel eingenommen hatten. Am Donnerstag hatte die US-Behörde für Nahrungsmittel und Medikamente FDA Untersuchungsabsichten bekannt gegeben, konnte jedoch schon am Freitag Entwarnung geben, da nicht ausreichend Hinweise für einen Zusammenhang gefunden werden konnten. Aus diesem Grund sei auch keine neue Einstufung desMittels notwendig. Unter dessen versucht die japanische Regierung die Sorgen um eventuelle tödliche Nebenwirkungen zu beschwichtigen. Allein in Japan haben 24 Millionen Menschen das Medikament seit der Zulassung vor 6 Jahren eingenommen. Weltweit sind es bisher 32 Millionen. Tamiflu findet gerade in Japan reissenden Absatz, da es auch gegen die Vogelgrippe beim Menschen helfen soll. Unter dessen haben die EU und die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic Die Firma Roche aufgefordert, alle Unterlagen über Unregelmäßigkeiten bereitzuhalten, um den Vorfall aufklären zu können. </description><link>http://derstandard.at/?url=/?id=2248397</link><pubDate>19 11 2005</pubDate></item><item><title>EU verlängert Importbeschränkungen für Vögel</title><description>Gestern wurde nach Beratungen des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit der EU beschlossen, das bestehende Importverbot für gefangene Vögel zu verlängern. Zunächst wird es bis zum 31.Januar 2006 ausgedehnt. Es gilt für alle Vögel außer für Geflügel (Hühner, Enten, Puten, Gänse usw.). Die Verlängerung wurde angesichts der weltweiten Problematik der Geflügelpest vom Typ H5N1 verlängert. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/05/1116&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>17 11 2005</pubDate></item><item><title>Zahl der Gelügelpestopfer in China gestiegenen</title><description>China hat die Zahl der Geflügelpestfälle durch den Erreger vom Typ H5N1 beim Menschen auf drei erhöht. Zunächst hatten offizielle Stellen nur den Fall eines neunjährigen Jungen bestätigt. Jetzt wurden zwei weitere Fälle bekanntgegeben. Dabei handelt es sich zum einen um eine 24-jährige Mitarbeiterin einer Geflügelfarm. Bei dem bislang dritten Opfer handelt es sich um die 12-jährige Schwester des oben erwähnten Jungen. Im Fall des Mädchens war zunächst von offizieller Seite Entwarnung gegeben worden. Jetzt wird dieser Fall allerdings doch als Geflügelpestfall geführt. Die involvierten WHO-Stellen sehen sich aber außerstande, ein abschliessendes Urteil abzugeben, da dieLeiche des Mädchens bereits eingeäschert wurde. Bezüglich des angekündigten Impfprogrammes, mit dem China die komplette Geflügelpopulation vor dem Erreger schützen will, erwarten die Experten der FAO weitere Informationen, um ein Urteil abgeben zu können, ob China dieses Programm logistisch überhaupt durchführen kann. FAO-Mitarbeiter Joseph Domenech sagte, dass die Schwierigkeit des Programmes darin bestehen, tatsächlich alle kleinen Hinterhofhaltungen zu erreichen. Die Angaben Chinas, täglich 100 Millionen Impfstoffdosen produzieren zu können, hält Domenech für plausibel. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:8320160882745407863::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31106</link><pubDate>17 11 2005</pubDate></item><item><title>China will großflächig gegen Geflügelpest impfen</title><description>Da sich die Geflügelpest vom Typ H5N1 in China immer weiter ausbreitet, plant China, die weitere Ausbreitung mit einer massiven Impfkampagne einzudämmen. Von den insgesamt in China vorhandenen 14 Milliarden Stück Geflügel - dies entspricht 20 Prozent des weltweit gehaltenen Geflügels - sollen rund 5,2 Milliarden Stück geimpft werden. Die Behörden wollen die Kosten übernehmen. Mit der Impfkampagne kann zwar die Ausbreitung des Virus weiter eingedämmt werden, allerdings erschwert es die Unterscheidung, ob Geflügel mit dem Impf- oder dem Feldvirus infiziertist. Impfungen gegen die Geflügelpest vom Typ H5N1 werden in China bereits seit einiger Zeit durchgeführt. Allerdings wurden  bisher meist nur Tiere größerer Betriebe geimpft. In den weit verbreiteten Hinterhofhaltungen wurde kaum geimpft. Dies soll sich mit der angekündigten Kampagne ändern. Auch Vietnam verschärft die Bekämpfung der Tierseuche. In den Großstädten Hanoi und Ho-Tschi-Minh-Stadt wurde begonnen, alles Geflügel aufzukaufen und zu schlachten.</description><link>http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn8325</link><pubDate>16 11 2005</pubDate></item><item><title>Vermutlich 1. Geflügelpestopfer in China</title><description>In China ist vermutlich der erste Fall von Geflügelpest des Typs H5N1  aufgetreten. Nach Angaben der WHO ist ein neun Jahre alter Junge betroffen. Laboruntersuchungen in China haben Antikörper gegen den Erreger nachgewiesen. Die chinesischen Behörden wollen noch die Untersuchungsergebnisse des beteiligten WHO-Referenzlabors abwarten, bevor sie den Fall offiziell bestätigen. Der Junge stammt aus derProvinz Hunan. Im letzten Monat waren er und seine zwölfjährige Schwester an einer Lungenentzündung erkrankt. Während der Junge bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden war, ist seine Schwester verstorben. Nach Angaben der Behörden konnte bei dem Mädchen allerdings bisher kein Nachweis des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 geführt werden.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:14388628835750690279::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,31101</link><pubDate>16 11 2005</pubDate></item><item><title>Neuer Geflügelpestfall in Rumänien</title><description>In einem Legebetrieb im Donaudelta sei der Geflügelpesterreger nachgewiesen worden. Wie die rumänischen Behörden am Montag mitteilten, konnte der Erreger vom Typ H5 bei vier Hennen nachgewiesen werden. Ob es sich dabei jedoch um den für Menschen gefährlichen Erreger vom Typ H5N1 handele, sei bislang noch unklar. Indem vom Ausbruch betroffenen Dorf Caraorman sollen nun sicherheitshalber rund 2.000 Stück Geflügel getötet werden, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Bereits im  vergangenen Monat waren im Donaudelta am Schwarzen Meer infizierte Vögel entdeckt worden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051114/12/4ridq.html</link><pubDate>14 11 2005</pubDate></item><item><title>Weiterer Fall von Geflügelgrippe in China</title><description>Nach Angaben des Landwirtschaftsministerium in Peking sind in der Provinz Hubei rund 2500 Vögel an der Vogelgrippe gestorben. Als Folge dieser Meldung wurden in einem Umkreis von drei Kilometern 31.000 Tiere auf Bauernhöfen notgeschlachtet. Die Vogelgrippe grassiert bereits seit Mitte Oktober in China. In der Inneren Mongolei sowie in den an Hubei angrenzenden Provinzen Anhui und Hunan wurden bisherSeuchenausbrüche gemeldet. Einen Fall von Vogelgrippe beim Menschen hat es in China jedoch bisher nicht gegeben. Unterdessen ist in Thailand bei einem 18-Jährigen die Vogelgrippe diagnostiziert worden. Bereits am 03. November war der Teenager mit Erkältungssymptomen ins Krankenhaus nach Bangkok gebracht worden. Die Familie lebt mit Hühnern und einem Hahn in einem Haus, der kürzlich verendet war. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051112/286/4rgb6.html</link><pubDate>12 11 2005</pubDate></item><item><title>Kuwait bestätigt H5N1</title><description>Nachdem gestern bekannt geworden war, dass in Kuwait ein Verdacht auf die Geflügelpest vom Typ H5N1 besteht, wurde dieser Verdacht jetzt bestätigt. Bei dem betroffenen Tier handelt es sichum einen Flamingo, der als Zugvogel die Südküste des Golfstaates erreicht hatte. Bei einem zweiten Vogel wurde ein Geflügelpestvirus vom Typ H5N2 nachgewiesen.</description><link>http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&amp;ressort=rb&amp;id=519201</link><pubDate>11 11 2005</pubDate></item><item><title>Nordkorea 'probt' Geflügelpestausbruch</title><description>Nordkorea hat am Donnerstag einen "Notfall-Alarm" ausgelöst und gleichzeitig die Sicherheitsvorkehrungen und die Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest erhöht. Die Bevölkerung müsse zur Abwehr des Virus wie ein Mann zusammenstehen, hieß es in Berichten amtlicher Medien. Während des "Notfall-Alarms" erklärte das nationale Komitee für antiepidemische Maßnahmen Hühnerfarmen zu Sperrgebieten und verschärfte die Quarantäne-Vorschriften an Grenzübergängen, wie dasnordkoreanische Fernsehen berichtete. In Korea hatte es Anfang des Jahres einen "echten" Geflügelpestausbruch gegeben, weshalb 210.000 Hühner und anderes Geflügel gekeult worden sind. Im April hatte die Regierung die Situation jedoch wieder unter Kontrolle. Jedoch befürchtet die Regierung jetzt, dass die Geflügelpest erneut ausbrechen könnte, da aus dem benachbarten China in der letzten Tagen mehrere Ausbrüche der Seuche gemeldet worden sind. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051111/12/4re8y.html</link><pubDate>11 11 2005</pubDate></item><item><title>Kuwait meldet Geflügelpest</title><description>Die Geflügelpest hat nun auch die Golfregion erreicht. In Kuwait wurde das Virus vom Typ H5 in zwei toten Vögeln entdeckt, die in der vergangenen Woche verendeten waren. Das teilte die kuwaitische Regierung am Donnerstag mit. Ob es sich bei dem Virus jedoch auch um den Subtyp H5N1 handele, sei bislang noch ungeklärt. DenAngaben zu Folge, wurde eines der Tiere am Flughafen der Hauptstadt Kuwait-Stadt bei der Untersuchung einer Lieferung von importieren Vögeln gefunden. Bei dem zweiten Vogel handele es sich um einen Wildvogel. Kuwait galt bisher wie alle Golf-Anrainer als frei von Geflügelpest.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051110/12/4rcdz.html</link><pubDate>10 11 2005</pubDate></item><item><title>Eine Milliarde US-Dollar soll zur Geflügelpestbekämpfung bereitgestellt werden</title><description>Die internationale Gemeinschaft soll eine Milliarde Dollar (850 Millionen Euro) für den Kampf gegen die Geflügelpest bereitstellen. Darauf einigten sich die 600 Teilnehmer der ersten weltweiten Konferenz zur Geflügelpest in Genf. Ein entsprechender Aktionsplan sieht vor, Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche bei Tieren zu ergreifen. Außerdem sollen Vorbereitungen für den Fall einer Grippepandemie unter Menschen getroffen werden, wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Lee Jong-Wook, zum Abschluss der Konferenz mitteilte. Mitte Januar soll dann auf einer Geberkonferenz in Peking detailliert über die Finanzierung desAktionsplans beraten werden. "Die Welt hat erkannt, dass die Vogelgrippe eine große öffentliche Herausforderung für die Gesundheit ist", sagte Lee. "Wenn das Pandemie-Virus aufgetaucht ist, wird es zu spät sein."Laut Schätzungen der WTO würden rund 35 Mio. Dollar als Soforthilfe benötigt. Die Weltbank will nach Angaben ihres Vizepräsidenten Jim Adams 500 Millionen Dollar zum Jahresende freigeben. Auch die asiatische Entwicklungsbank hat rund 470 Millionen Dollar bereit gestellt. Adams appellierte an die reichen Länder, sich finanziell zu beteiligen. Bislang habe der Ausbruch der Geflügelpest Ende 2003 Schäden in Höhe von mindestens zehn Milliarden Dollar veruracht. Etwa 150 Millionen Tiere wurden wegen des Seuchenausbruchs inzwischen vorsorglich getötet. </description><link>http://www.who.int/en/</link><pubDate>10 11 2005</pubDate></item><item><title>Peking macht gegen Geflügelpest mobil</title><description>Nachdem in China aktuell drei Verdachtsfälle auf Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Menschen bestehen, macht die Hauptstadt Peking jetzt gegen die Geflügelpest mobil. Es wurden alle 168 Geflügelmärkte der Metropole geschlossen. AllesGeflügel der Märkte wurde getötet. Ebenso wurden die Märkte für Ziervögel zunächst geschlossen. Die Fütterung von freilebenden Vögeln in der Stadt wurde untersagt und der Import von Vögeln in die Stadt wurde ebenfalls eingestellt.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>09 11 2005</pubDate></item><item><title>Verbraucherministerium für zentrale Rolle der Geflügelpestbekämpfung in Ausbruchsgebieten</title><description>Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium (BMVEL), hat im Vorfeld der internationalen Konferenz zur Geflügelpest in Genf betont, dass die Bekämpfung der Geflügelpest vom Typ H5N1 in den Ausbruchsgebieten eine zentrale Rolle besitze. Die Bekämpfung der Geflügelpest in den Ausbruchsgebieten - insbesondere in den Hausgeflügelbeständen in Asien - helfe dabei, die Rekombination von humanen und tierischen Influenzaviren zu verhindern. Dies wiederum sei notwendig,um eine Pandemie beim Menschen zu verhindern. Müller wies darauf hin, dass das BMVEL die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bei der Bekämpfung der Geflügelpest in Asien seit Jahren unterstütze und in den letzten drei Jahren fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt habe. Mit den Hilfen will man die Lebensgrundlagen der bäuerlichen Familien erhalten und Gefahren für die öffentliche Gesundheit eindämmen.</description><link>http://www.bml.de/index-000ED88145BC136FAB8A6521C0A8D816.html</link><pubDate>08 11 2005</pubDate></item><item><title>EU plant länderübergreifende Notfallübung</title><description>Die EU plant zum Schutz vor der Geflügelpest, eine länderübergreifende Notfallübung durchzuführen. Wie die spanische Gesundheitsministerin Elena Salgado bei der ersten internationalen Konferenz zur Vogelgrippe am Montag in Genf mitteilte, sei die Notfallübung für Ende diesen Monats geplant. Bei der Übung soll der Ausbruch einer Pandemie simuliert werden. Ziel sei es, die Reaktionsfähigkeit der Gesundheitsdienste zu testen, sagte Salgado. Außerdem solle der Informationsaustausch sowie die Kommunikation mit der Öffentlichkeit erprobt werden. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation(WHO), Lee Jong Wook, forderte außerdem  Sofortmaßnahmen, um eine Pandemie unter Menschen zu verhindern. Lee Jong Wook sagte, ohne gemeinsame Anstrengungen sei es nur noch "eine Frage der Zeit", bis das aggressive Virus H5N1 eine weltweite Epidemie auslösen werde. In Genf beraten derzeit 400 Experten aus aller Welt über einen gemeinsamen Aktionsplan gegen die Geflügelpest. Im Fall einer Pandemie rechnen sie mit Millionen von Toten und Schäden für die Weltwirtschaft in Höhe von bis zu 670 Milliarden Euro.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051107/286/4r5yg.html</link><pubDate>07 11 2005</pubDate></item><item><title>EU sagt Asien finanzielle Unterstützung im Kampf gegen die Geflügelpest zu</title><description>Die Europäische Union wird den Kampf gegen die Geflügelpest in Asien mit 30 Millionen Euro unterstützen. Das gab EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou am Montag in Vietnam bekannt. Des Weiteren gestand Kyprianou in einem Gespräch mit dem vietnamesischen Landwirtschaftsminister Cao Duc Phat in der Hauptstadt Hanoi ein, die EU hätte schneller reagieren sollen, um Südostasien bei der Bewältigung des Problems zu helfen. Ziel sei es nun, "gemeinsame Maßnahmen im Kampf gegen das Problem finden", so Kyprianou. Über die Verteilung des Geldes werde im Anschluss an die am Montag in Genf beginnende dreitägige Konferenz über die Geflügelpest entschieden.Bislang sei Vietnam das am schlimmsten von der Geflügelpest heimgesuchteste Land Südostasiens. Dort sind bereits 41 Personen an einer Infektion mit dem Virus gestorben und rund 45 Millionen Vögel getötet worden. Ein Grund für die vielen Todesopfer sei der Umgang der Bevölkerung mit den Tieren und die große Zahl der Hinterhof-Bauern, so Phat. Etwa 65 Prozent der zwölf Millionen Bauern in Vietnam züchten ihr Geflügel im Hinterhof und kommen so in direkten Kontakt mit den Tieren. Angesichts der schlechten Kontrollmöglichkeiten und mangelhaften Ausstattung der Behörden sei die Verbreitung der Geflügelpest daher schwer zu überwachen, sagte Phat. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051107/281/4r4g8.html</link><pubDate>07 11 2005</pubDate></item><item><title>Erste Geflügelpestverdachtsfälle bei Menschen in China</title><description>In China besteht erstmals der Verdacht, dass Menschen an dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 erkrankt sind, wie die chinesische Nachrichtenagentur "Xinhua" berichtet. Die chinesischen Behörden haben die Weltgesundheitsorganisation WHO gebeten, bei der Aufklärung der drei Verdachtsfälle zu helfen. Bei den betroffenen Personen handelt es sich um ein 12-jähriges Mädchen, das verstorben ist, ihren 6-jährigen Bruder und einen 36-jährigen Lehrer ausder Provinz Hunan, deren Gesundheit wiederhergestellt werden konnte. In den letzten Wochen hat es Ausbrüche der Erkrankung beim Geflügel in den chinesischen Provinzen Anhui, Hunan, Liaoning und der Inneren Mongolei gegeben. Die chinesischen Behörden hatten Anfang Oktober aus Mitteln des Zentralstaates rund 250 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um die Geflügelpest zu bekämpfen. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>07 11 2005</pubDate></item><item><title>Internationale Geflügelgrippe-Konferenz</title><description>Morgen beginnt in Genf eine dreitägige Konferenz über die Vogelgrippe, zu der fast 700 Vertreter internationaler Organisationen und von Regierungen erwartet werden. Unter anderem soll die weltweite Bedrohung durch den für Menschen gefährlichen Virus H5N1 analysiert und einAktionsplan entworfen werden. Auch soll diskutiert werden, ob der Kauf von Grippeimpfungen zentralisiert werden soll, da weltweit nur 300 Millionen Dosen Grippeimpfungen zur Zeit zur Verfügung stehen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051106/3/4r3wm.html</link><pubDate>06 11 2005</pubDate></item><item><title>Zwei Fälle von Vogelgrippe beim Menschen</title><description>Nach Angaben des Gesundheitsministerium sind in Indonesien zwei weitere Fälle von Geflügelgrippe beim Menschen bestätigt worden. Es handelt sich bei den Patienten um eine 19-Jährige aus der Stadt Tangerang bei Jakarta, die an den Folgen der Krankheit starb. Nach ersten Vermutungen hatte sie sich an infizierten toten Hühnern in der Nachbarschaft angesteckt. Im zweiten Fall handelt es sich um eine achtjährige Verwandte der Frau, die in einem Krankenhaus behandelt wurde. Ein Labor in Hongkong hat inzwischen den Verdacht auf Vogelgrippe in beiden Fällen bestätigt. Damit habensich in Indonesien bereits neun Menschen mit der Vogelgrippe infiziert, fünf von ihnen starben. Die Weltbank hat inzwischen angekündigt, für die armen Länder 500 Millionen Dollar zur Bekämpfung der Krankheit zur Verfügung zu stellen. Mit diesen Mitteln sollen Regierungsmittel ergänzt und tierärztliche Maßnahmen zur vorsorglichen Tötung oder Impfung von Vögeln unterstützt werden. Im Rahmen dieses Programmes könnten Länder wie Vietnam, Rumänien oder Indonesien Zuschüsse und Kredite beantragen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051105/12/4r34o.html</link><pubDate>05 11 2005</pubDate></item><item><title>Wildvögel sind Frühwarnsystem für Geflügelpest</title><description>Wildvögel stellen ein Frühwarnsystem für die Geflügelpest dar. Darauf weist das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hin. Insbesondere wilde Wasservögel wie Enten oder Gänse stellen ein Reservoir für schwach pathogene aviäre Influenzaviren dar. Diese Viren verursachen bei den Trägern keine oder nur milde Krankheitssymptome. Auf Grund der Reservoirfunktion eigenen sich diese Tiere aber auch gut als Frühwarnsystem. Deshalb zählt - neben dem Aufstallungsgebot für Geflügel - das erweiterte Wildvögelmonitoring auch zu den wichtigsten Maßnahmen, um eine Einschleppung der Geflügelpest zu erkennen. Momentan werden am FLI, das auch das nationale Referenzlabor für dieGeflügelpest beherbergt, wöchentlich rund 100 Tupfer- und Organproben aus dem Geflügelpestmonitoring untersucht. Diese Proben waren bei Untersuchungen in den Bundesländern auffällig. Bei den Untersuchungen am FLI wurden mehrere verschieden Geflügelpestviren nachgewiesen. Das Virus vom Typ H5N1 war bisher nicht darunter. Das FLI untersucht bereits seit 2001 verstärkt Proben aus dem Wildvögelmonitoring. In dieser Zeit wurde bereits mehr als 4.000 Proben untersucht. Dabei wurden 44 Influenzaviren acht verschiedener Stämme entdeckt, die alle für Mensch und Tier ungefährlich sind.  </description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253+M50ec2d52ffa.0.html</link><pubDate>04 11 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest breitet sich in Asien weiter aus</title><description>Die Geflügelpest breitet sich immer weiter aus. Jüngst meldeten China und Vietnam neue Fälle. In China wurde bereits der vierte Ausbruch innerhalb von drei Wochen festgestellt. Nach Behördenangaben verendeten in einem Dorf im Nordosten des Landes knapp 9.000 Hühner. Rund 370.000 weitere Vögel mussten wegen des Ausbruchs gekeult werden. Laut Angaben des chinesischen  Landwirtschaftsministeriums sei die Geflügelpest erstmals am 26. Oktober 2005 in dem Dorf Badaohao in der Provinz Liaoningaufgetreten. Außerdem seien 20 tote Elstern und andere Wildvögel entdeckt worden. Tests hätten eine Infektion mit einem H5-Typ ergeben. Die betroffene Region wurde unter Quarantäne gestellt, die Behörden ordneten die Impfung von 13,9 Millionen Hühnern und anderem Geflügel in Liaoning an. In Vietnam waren gleich drei Dörfer im Norden ds Landes betroffen. Mehr als 3.000 Vögel in der Provinz Bac Giang seien verendet oder getötet worden, sagte ein örtlicher Behördenvertreter am Freitag. Weitere Vorsichtsmaßnahmen seien ergriffen worden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051104/12/4r1aa.html</link><pubDate>04 11 2005</pubDate></item><item><title>USA kündigt Soforthilfeprogramm gegen Geflügelpest an</title><description>US-Präsident George W. Bush hat ein Soforthilfeprogramm zum Schutz gegen die Geflügelpest in Höhe von 7,1 Milliarden US-Dollar (5,9 Milliarden Euro) angekündigt. Besonders die Entwicklung neuer Technologien, mit deren Hilfe es möglich werde, bei Ausbruch einer Epidemie innerhalb von sechs Monaten genügend Impfstoffe für alle US-Bürger zu produzieren, soll in einem "Crash-Programm" gefördert werden. Daskündigte Bush am Dienstag in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland an. Er forderte den US-Kongress auf, mit neuen Gesetzen die Industrie vor Schadenersatzklagen bei lebensrettenden Medikamenten zu schützen. Weiterhin soll ein internationales Netzwerk unterstützt werden, um Ausbrüche der Vogelgrippe schnell zu entdecken und einzudämmen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051101/3/4qwse.html</link><pubDate>02 11 2005</pubDate></item><item><title>Neue Geflügelpestfälle in Russland und Thailand</title><description>In Russland gibt es einen neuen Geflügelpestausbruch im Ural. Das bestätigte am Dienstag ein Veterinär des russischen Landwirtschaftsministeriums. In der Geflügelaufzucht eines Dorfes in der Region Tscheljabinsk sei am Montag das Virus vom Typ H5N1 entdeckt worden. Bislang gab es in acht russischen Provinzen Ausbrüche der hoch ansteckenden Geflügelpest. Hunderttausende Vögel mussten bereits allein in Russland getötet werden. Aber auch in den Ländern Südostasiensgrassiert die Geflügelpest weiter. Aus Thailand wurde ebenfalls ein weiterer Ausbruch gemeldet. Diesmal in der Provinz Supanburi nordwestlich von Bangkok. Inzwischen stehen 21 von 76 thailändischen Provinzen unter Geflügelpest-Überwachung. Darüber hinaus war am  Montag bei einer 50-jährigen Thailänderin die Infektion mit dem aviären Influenzavirus bestätigt worden. In Thailand sind bereits 13 Menschen an der Infektion mit dem Virus gestorben. Insgesamt erlagen dem Virus in Asien bereits schon mehr als 60 Menschen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051101/286/4qvsf.html</link><pubDate>01 11 2005</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenzaviren bei Wildenten in Kanada gefunden</title><description>Im Osten Kanadas ist bei Wildvögeln eine  Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5 festgestellt worden. In der östlichen Provinz Québec wurden laut Angaben der zuständigen kanadischen Behörde 28 Wildenten gefunden, die mit dem Geflügelpestvirus infiziert waren. Fünf weitere infizierte Tiere seien in der zentralen Provinz Manitobaentdeckt worden. Keiner der Vögel habe jedoch Krankheitssymptome gezeigt, hieß es. Weitere Tests werden klären, ob es sich bei dem Virus um die auch für den Menschen gefährliche Variante H5N1 handelt. Insgesamt sind in Kanada mehrere tausend Vögel auf die Infektion mit dem Geflügelpestvirus untersucht worden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051031/286/4qvi4.html</link><pubDate>01 11 2005</pubDate></item><item><title>Japan meldet neuen Geflügelpestfall</title><description>Japan meldet den Ausbruch der Geflügelpest in  einem Betrieb in der Präfektur Ibaraki nordöstlich von Tokio. Bei mehreren Hühnern der Betriebes wurde eine Infektion mit einem Virus der Gruppe H5 festgestellt, wie die Behörden am Montag mitteilten. Der genaue Subtyp müsse aber noch festgestellt werden. Inzwischen wurde die Tötung von 82.000 Hühnern des betroffenen Betriebesbeschlossen, teilte ein Behördensprecher weiter mit. In der Region seien bereits auf Grund vorangegangener Ausbrüche 1,5 Millionen Tiere von insgesamt 26 Geflügelfarmen getötet worden. Allerdings wurde im Juni der schon früher aufgetretene Erreger H5N2 bei einer Reihe Vögel identifiziert. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051031/12/4qtvh.html</link><pubDate>31 10 2005</pubDate></item><item><title>Keine Panik wegen Vogelgrippe</title><description>Der Verbraucherschutz Thüringen hat davor gewarnt, in der Diskussion um die Vogelgrippe Panik aufkommen zu lassen. Geschäftsführer Christian Koth sagte in einem Interview, dass vor lauter Hyterie die Fakten nicht mehr beachtet werden. Es handele sich bei der Vogelgrippe immer noch um eine Tierseuche und die Gefahr des Überspringens auf den Menschen sei sehr gering. Immer noch sei für eine Infektion ein sehr enger Kontakt zu erkrankten Hühnern von Nöten, der nur bei wenigen Menschen gegeben sei. Nach Ansicht Koths nutzt die aktuelle Debatte und die Panikmache vor allem der pharmazeutischen Industrie. Im Sinne des Verbraucherschutzes sollten Hühnereier und -fleisch immer richtig gegart werden, aber in erster Linie zum Schutz vor Salmonellen. Auch die Empfehlung zur Grippeschutzimpfung für Risikogruppen ist eine Maßnahme wie in jedem anderen Jahr ohne Vogelgrippe auch. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051029/336/4qsl1.html</link><pubDate>30 10 2005</pubDate></item><item><title>Keine Vogelgrippe in Griechenland</title><description>Der Verdacht der Vogelgrippe hat sich in Griechenland nicht bestätigt. Auf der Ägais-Insel Oinusses war ein verendeter Vogel gefunden worden, bei dem der Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus vom Typ H5N1 bestanden hatte. Nachdem am 17.Oktober ein Virus vom H5-Typ bestätigt worden war, hatte die Regierung den Verkauf von Geflügel untersagt. Inzwischen sindjedoch die restriktiven Maßnahmen wieder aufgehoben worden. Da das griechische Labor nicht anerkannt ist, wurden die Proben ins EU-Labor im britischen Weybridge geschickt, wo bereits am 20. Oktober der Verdacht auf ein H5-Virus nicht bestätigt werden konnte. Durch den weltweiten Stop von Geflügelimporten für  Geflügel aus Griechenland kam es zu Absatzeinbußen von 70 Prozent. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051029/286/4qsz5.html</link><pubDate>30 10 2005</pubDate></item><item><title>Neuer Fall von Vogelgrippe in Rumänien</title><description>Im ostrumänischen Verwaltungskreis Vaslui an der Grenze zu Moldawien wurde ein weiterer Fall von Vogelgrippe bestätigt. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Bukarest handelt es sich bei dem Tier um einen Fischreiher, bei dem durch das europäische Referenzlabor im britischen Weybridge der auch für Menschen gefährliche Virustyp H5N1 bestätigt wurde. Dies ist somit der erste Fall in Rumänien außerhalb des Donaudeltas. Am am Ufer des Flusses Pruth in der Nähe derOrtschaften Bogdanesti und Falciu war der verendete Vogel in der vergangenen Woche aufgefunden worden. Anschließende Untersuchungen des Geflügels in der Umgebung zeigten keine weiteren Fälle von Infektionen. Bisher war das gefährliche Virus nur im Donaudelta aufgetreten, wo bisher 22 150 Stück notgeschlachtet worden waren und eine Quarantäne verhängt worden war. </description><link>http://www.espace.ch/artikel_144983.html</link><pubDate>29 10 2005</pubDate></item><item><title>Ergänzung zur Geflügelpest-Schutzverordnung tritt Sonntag in Kraft </title><description>Jürgen Trittin (Bündnis 90/ Die Grünen), der das Bundesverbraucherministerium kommissarisch leitet, hat heute eine Änderungsverordnung zur Gefügelpestschutzverordnung unterzeichnet. Damit treten ab Sonntag weitere Einschränkungen für Geflügel in Kraft. So werden zunächst alle Geflügelmärkte und Vogelschauen untersagt. Sollten Tiere nicht ausschließlich in Ställen gehalten werden, muss sichergestellt werden, dass sie nicht mit Oberflächenwasser, mit demWildvögel in Kontakt kommen können, getränkt werden. Impfungen von Zoovögeln gegen die Geflügelpest können dann zugelassen werden. Zusätzlich wird die Jagd mit Lockvögeln (z. B. Enten, Gänse, Möwen) auf Wildvögel untersagt. Hier sind allerdings Ausnahmen möglich, wenn die Jagd dazu dient, Wildvögel zur Probengewinnung im Rahmen des Geflügelpestmonitorings zu fangen.</description><link>http://www.bml.de/index-000388AF08721362AAF26521C0A8D816.html</link><pubDate>28 10 2005</pubDate></item><item><title>Impfstoff gegen Geflügelpest vom Typ H7N1 beim Menschen entwickelt</title><description>Wissenschaftler aus Großbritannien, Italien und Norwegen haben in Zusammenarbeit mit Sanofi Pasteur (Frankreich) und mit Unterstützung des EU-Forschungsrahmenprogramms einen Kandidaten-Impfstoff gegen den Geflügelpesterreger vom Typ H7N1 für den Menschen entwickelt. Der Impfstoff mit dem Namen "RD-3" soll zu Beginn nächsten Jahres in die klinische Versuchsphase gehen. Momentan ist der Erreger vom Typ H5N1 in aller Munde, aber aus einem Bericht des Forschungsprojektes FLUPLAN geht hervor, dass auch Erreger vom Typ H7 für den Menschen gefährlich sein können.Bereits im Jahr 2001 wurde der Erreger als potenzieller Erreger einer Pandemie ausgewählt. Allerdings musste das Virus zunächst noch verändert werden, da es ansonsten für die herkömmliche Grippeimpfstoffherstellung zu gefährlich gewesen wäre. Deshalb wurde es zunächst mittels Gentechnolgie entschärft. Auch wenn sein Potenzial als Erreger einer Pandemie geringer als für den Typ H5N1 eingeschätzt wird, kann sich die Forschung an H7 als wertvoll für die zukünftige Herstellung von Influenzaimpfstoffen erweisen.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/1354&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=de&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>28 10 2005</pubDate></item><item><title>Karte gibt Überblick über Geflügelpest</title><description>Die EU-Einrichtung Eurosurveillance hat aktuell eine Landkarte im Internet zur Verfügung gestellt, auf der die Ausbrüche der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 verzeichnet sind. Dies verschafft einen guten Überblick über die aktuelle Verbreitung des Virus in Europa und Sibirien.  Eurosurveillance weist daraufhin, dass bishernoch keine menschlichen Fälle der Geflügelpest dieses Virustyps in der auf der Karte dargestellten Region nachgewiesen wurden, aber dass die veterinär- und humanmedizinischen Überwachungsorgane eng zusammenarbeiten müssten, um mögliche Erkrankungen des Menschen frühzeitig zu identifizieren.</description><link>http://www.eurosurveillance.org/ew/2005/051027.asp#2</link><pubDate>28 10 2005</pubDate></item><item><title>Endgültige Geflügelpestentwarnung in Rheinland-Pfalz</title><description>Das Landesuntersuchungsamt (LUA) des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz hat endgültig Entwarnung bezüglich des Verdachts auf Vorliegen der Geflügelpest bei 22 tot aufgefundenen Graugänsen gegeben. Die Hinweise auf das Vorliegen eines Influenza-A-Virus haben sich nachweitergehenden Untersuchungen nicht bestätigt. Die Tiere waren nicht mit einem solchen Virus infiziert. Damit steht endgültig fest, dass die Tiere an einer Vergiftung durch das Nagergift Phosphid, das im Handel erhältlich ist, gestorben sind.</description><link>http://www.rlp.de/rlp/broker?uMen=fbe70fff-5cb3-27fd-35a3-115f96529772&amp;uCon=edb406ff-07a2-7016-e24b-9cf5a06189ae&amp;uTem=90370a1c-7652-95f1-80fa-25f965297725&amp;uBasVariantCon=33333333-3333-3333-3333-333333333333&amp;_ic_home=true</link><pubDate>27 10 2005</pubDate></item><item><title>H5N1 in Kroatien bestätigt</title><description>Die EU-Kommission hat bestätigt, dass die in Kroatien tot aufgefundenen Schwäne mit dem Virus der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 infiziert waren. Dies haben Untersuchungen ineinem britischen Labor ergeben. Die EU hatte bereits vorsorglich den Import lebenden Geflügels sowie verschiedener Produkte aus dem Mittelmeerland untersagt.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4891920_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html</link><pubDate>26 10 2005</pubDate></item><item><title>Vögel in Rheinland-Pfalz vermutlich an Rattengift verstorben</title><description>Die am Montag entdeckten toten Zugvögel in Rheinland-Pfalz sind vermutlich nicht an der Geflügelpest vom Typ H5N1 verstorben. In den Mägen von 12 der 22 verstorbenen Gänse konnte das Rattengift Phosphid nachgewiesen werden, wie der Präsident des Landesuntersuchungsamtes (LUA) in Koblenz, Stefan Bent, mitteilte. Die krankhaftenVeränderungen an den Organen der Tiere könnten auf das Gift zurückgeführt werden. Bent gab deshalb "Entwarnung unter Vorbehalt". Bei zwei der Tiere konnte ein Influenza-A-Virus festgestellt werden. Dies ist laut Bent allerdings nicht ungewöhnlich, da rund fünf Prozent der Wildvögel Träger des Virus sind. Das gefundene Virus wird aber selbstverständlich weiter untersucht.</description><link>http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=756366/1135652/index.html</link><pubDate>26 10 2005</pubDate></item><item><title>EU untersagt Import von Zier- und Wildvögeln</title><description>Die EU hat den Import von Zier- und Wildvögeln mit sofortiger Wirkung untersagt. Das Importverbot soll zunächst einen Monat in Kraft bleiben. Den Ausschlag für das Verbot hatte der Nachweis der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 bei einem aus Surinam nach Großbritannien importierten Papagei gegeben. Dieser hatte sich vermutlich in der britischen Quarantänestation infiziert. Der Import von Zier- und Wildvögeln hat durchaus eine nicht unerhebliche Bedeutung. In den letzten drei Monaten sind 232.000 dieser Tiere in die EU importiert worden, wie ein Kommissionssprecherin Brüssel mitteilte. Zusätzlich wurde die Möglichkeit, dass Privatpersonen ihre Tiere mit sich führen, eingeschränkt. Momentan können Privatpersonen bis zu fünf Zier- und Wildvögel in die EU einführen. Die EU erwägt, hierfür als Voraussetzung ein tierärztliches Attest zu fordern. Angesichts des zur Zeit noch nicht genau bestimmten Virustyps bei Geflügelpestfällen in Kroatien hat die EU den Import von lebenden Vögeln und verschiedener Geflügelprodukte aus dem Mittelmeerland verboten.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/05/1025&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>26 10 2005</pubDate></item><item><title>BMVEL: Kostenlose Infos zur Gefügelpest</title><description>Nachdem auf den Videotextseiten verschiedener Fernsehsender offenbar kostenpflichtige Informationsangebote zur Geflügelpest erscheinen, weist das Bundesverbraucherministerium (BMVEL) daraufhin, dass die offiziellen Informationen fürjedermann frei zugänglich auf den Internetseiten des BMVEL zur Verfügung stehen. Staatssekretär Alexander Müller bezeichnete es als "dreiste Abzocke, wenn 2,99 Euro für Informationen per SMS oder Faxabruf verlangt werden, die für jedermann problemlos frei zugänglich sind".</description><link>http://www.bml.de/index-000CFE400AEC135E81036521C0A8D816.html</link><pubDate>25 10 2005</pubDate></item><item><title>EU will Import von Zier- und Wildvögeln unterbinden</title><description>Die Europäische Union (EU) will den Import von Zier- und Wildvögeln komplett unterbinden, wie Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen), der das Bundesverbraucherministerium kommissarisch leitet, am Rande der Tagung der Landwirtschaftsminister der EU in Luxemburg mitteilte. Das Verbot soll bereits heuteGültigkeit erlangen. Bezüglich der Geflügelpestfälle in Kroatien laufen momentan noch die Untersuchungen, ob die Tiere wirklich mit dem Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 infiziert waren. Die EU erwägt unterdessen ein Importverbot für lebendes Geflügel und Federn aus Kroatien, um eine mögliche Einschleppung des Virus zu verhindern.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4869430_REF1_NAV_BAB,00.html</link><pubDate>25 10 2005</pubDate></item><item><title>Tote Zugvögel in Rheinland-Pfalz ohne äußere Anzeichen der Geflügelpest</title><description>Gestern waren im Landkreis Neuwied (Rheinland - Pfalz) 25 verendete Graugänse und Stockenten auf einem Gewässer treibend gefunden worden. Im Laufe der Nacht wurde sie an das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz übersandt. Eine Sprecherin der Behörde teilteheute mit, dass es keine aüßeren Anzeichen dafür gab, dass die Tiere an der Geflügelpest verendet sind. Erste Ergebnisse der Laboruntersuchungen werden im Laufe des heutigen Vormittags erwartet.</description><link>http://www.rlp.de/rlp/broker?uMen=fbe70fff-5cb3-27fd-35a3-115f96529772&amp;uCon=f0916bf9-a452-7016-e24b-9cf5a06189ae&amp;uTem=90370a1c-7652-95f1-80fa-25f965297725&amp;uBasVariantCon=33333333-3333-3333-3333-333333333333&amp;_ic_home=true</link><pubDate>25 10 2005</pubDate></item><item><title>Nicht H5N1 in Schweden - neue Fälle in Rußland</title><description>Der schwedische Verdachtsfall der Geflügelpest hat sich bestätigt. Wie die schwedischen Veterinärbehörden am Sonntag mitteilten, war die westlich von Stockholm verendete Ente mit eine Virus der Aviären Influenza (AI) infiziert. Allerdings handelte es sich nicht um ein Virus vom Typ H5N1. Die Untersuchungen zur Klärung des Virustypsdauern noch an. Unterdessen werden aus Rußland weitere Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 gemeldet. Neben Fällen in Südsibirien wird auch von einem Fall berichtet, der ein Dorf betrifft, dass 400 Kilometer südlich von Moskau liegt. Die russischen Behörden gaben an, dass dort 70 Tiere an der AI erkrankt sind.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051023/12/4qhoy.html</link><pubDate>24 10 2005</pubDate></item><item><title>H5N1 in Großbritannien bestätigt</title><description>Das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) hat bestätigt, dass es sich bei dem Verdachtsfall der Geflügelpest tatsächlich um einen Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 handelt. Der gefundene Virusstamm kommt einem Stamm am nächsten, der in diesem Jahr bei Enten in China gefunden wurde. Der Stamm besitzt nicht so große Ähnlichkeit zu den Stämmen aus Rumänien und der Türkei. Für weitere Abklärungen wurde genauere Laboruntersuchungen eingeleitet. Da der Papagei aus Surinam stammt, vermuten die britischen Behörden, dass er sich in der Quarantänestationin Essex mit dem Erreger infiziert hat. Dort wurden auch aus Taiwan importierte Vögel gehalten. Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen), der  kommissarisch das Bundesverbraucherministerium (BMVEL) leitet, fordert angesichts dieses Falles, den Import von Wildvögeln in die EU weiter zu beschränken. "Der internationale Handel mit Wildvögeln geschieht zum Teil auf Wegen, die nicht sehr übersichtlich sind. Deshalb können diese Importe ein potentielles Einfallstor für Vogelgrippeviren sein," so Trittin in Berlin.</description><link>http://www.defra.gov.uk/news/2005/051023a.htm</link><pubDate>24 10 2005</pubDate></item><item><title>BMVEL unterstützt gemeinsame Strategie zur Eindämmung der Geflügelpest</title><description>Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium (BMVEL), erklärte, dass Deutschland die gemeinsame Strategie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie des Internationalen Tierseuchenamtes (OIE) zur Bekämpfung der Geflügelpest unterstütze. "Es liegt in unser aller Interesse, die Ausbreitung so schnell und so effektiv wie möglich einzudämmen.", sagte Müller in Berlin. Da inzwischen als gesichert gelten könne, dass Zugvögel bei der Ausbreitung des Erregers vom Typ H5N1 eine Rolle spielen,begrüßte Müller die Initiative der FAO, in Regionen, in denen Zugvögel überwintern, durch ein Monitoring die tatsächliche Ausbreitung des Erregers zu untersuchen. Unterdessen sei Deutschland gerne bereit, die Anfrage aus Rumänien nach technischer Hilfe positiv zu beantworten. Allerdings müsse zunächst evaluiert werden, welche Hilfsmittel benötigt werden. Das BMVEL hat der FAO deshalb angeboten, einen rumänisch sprechenden Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zur Reise nach Rumänien zur Verfügung zu stellen, und die FAO gebeten, detaillierte Informationen zu liefern.</description><link>http://www.bml.de/index-00034647E3311358A1B26521C0A8D816.html</link><pubDate>24 10 2005</pubDate></item><item><title>Gipfeltreffen zur Vogelgrippe</title><description>Morgen findet in der kanadischen Hauptstadt Ottawa ein internationales Gipfetreffen zur Vogelgrippe statt. Auf diesem Treffen wollen Gesundheitsorganisationen und die zuständigen Minister gemeinsam über eine globale Strategie zur Bekämpfung der Vogelgrippe beraten. Erwartetwerden hochrangige Vertreter aus 30 Ländern, die Vorgehensweisen bezüglich möglicher Epidemien durch die Vogelkrankheit beraten wollen. Nach Ansicht von Experten besteht die Möglichkeit, dass das Virus mutieren und dann auch für den Menschen hoch anstckend werden könnte. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051023/3/4qhe3.html</link><pubDate>23 10 2005</pubDate></item><item><title>Erster Fall von Vogelgrippe in Schweden</title><description>Nach Angaben des nationalen Veterinärinstituts in Schweden hat sich auch hier der erste Fall von Vogelgrippe bestätigt. Jedoch ist noch unklar, ob es sich um den gefährlichen H5N1-Virus handelt. Das Institut hatte vier tote Enten untersucht, die am Freitag in der Region Eskilstuna westlich derHauptstadt gefunden worden waren. Insgesammt wurden sieben tote Enten aufgefunden. Um in Deutschland die Krankheit abzuwähren, gilt seit Samstag die Stallpflicht für alles Geflügel. Bisher wurden noch keine Verstöße gegen diese Anordnung verzeichnet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051022/3/4qhab.html</link><pubDate>23 10 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe-Impfstoff noch in der Testung</title><description>Laut Thomas C. Mettenleiter, dem Institutsleiter des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems bei Greifswald, ist der Einsatz eines neuartigen Tier-Impfstoffes gegen Vogelgrippe noch weit entfernt. Zwar wurde der Prototyp erfolgreich getestet, aber bis zur Produktion und der Zulassung ist es noch ein weiter Weg. In der kommenden Woche soll mit Impfstoffherstellern beraten werden, ob noch weitere Forschungen nötig sind und unter welchen Bedinungen eine Zulassung möglich ist. Bisher war eine Impfung von Geflügel inDeutschland verboten, da geimpfte und infizierte Tiere kaum unterschieden werden konnten. Der neue Impfstoff trägt jedoch ein Markersystem, an Hand dessen die geimpften Tiere identifiziert werden können. Er besteht aus einem abgeschwächten Geflügel-Herpesvirus, dem ein Vogelgrippe-Gen hinzugefügt wurde. Zwar schützt die Impfung die Tiere nicht vor einer Infektion, jedoch werden die Krankheitssymptome weitgehend verhindert und die Virusausscheidung nach der Infektion deutlich verringert. </description><link>http://www.n-tv.de/593401.html</link><pubDate>23 10 2005</pubDate></item><item><title>Vorsorgemaßnahmen treten in Kraft</title><description>Seit heute gilt in Deutschland und einigen anderen Ländern der Stallzwang für Geflügel. Die Eu will weiter in den kommenden Wochen die Notfallpläne der Mitgliedsstaaten überprüfen. Der Pandemieplan für Deutschland wurde bereits vor einigen Monaten vom Robert-Koch-Institut entworfen und sieht zahlreiche Schutzmaßnahmen vor. In der Vergangenheit haben immer wieder verheerende Grippewellen für zahlreiche Todesopfer gesorgt. Aus diesem Grund hatte die WHO bereits 1999 alle Staaten aufgefordert Pandemiepläne für den Notfall zu entwickeln. Mehr als die Hälfte aller Mitgliedsstaaten hat dies in der EU innerhalb eines Jahres geschafft. In Deutschland dauerte dies bis Anfang 2005. Ohne Vorsorgemaßnahmen würden bei einer weltweiten Pandemie in Deutschland nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zwischen 48.000 und 160.000 Menschen sterben. Um diese Zahlen zu senken, zielt der Notfallplan auf eine Aufrechterhaltung von Gesundheitsversorgungund der öffentlichen Ordnung ab. So werden zum Beispiel die rechtlichen Grundlagen für ein eventuell erforderliches Reiseverbot und für eine ärztliche Meldepflicht geschaffen und in Bund und Ländern soll es ein umfassendes Überwachungs- und Meldesystem geben. Gleichzeitig soll auf die Entwicklung eines Impfstoffs hingearbeitet werden, die jedoch zwischen drei und sechs Monaten dauern wird. RKI-Präsident Reinhard Kurth sagte jedoch in einem Interview, dass Deutschland bisher von solchen Szenarien weit entfernt ist. Die Menschen in Deutschland brauchten also keine Angst zu haben. Sollte der gefährliche Virus H5N1 auch nach Deutschland kommen, bedroht er in erster Linie Geflügel. Erst dann müssen Personen mit engem Kontakt zu kranken Tieren geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen, für die allgemeine Bevölkerung besteht jedoch auch dann keine Gefahr. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4877498_REF1,00.html</link><pubDate>22 10 2005</pubDate></item><item><title>Bauernverband für Produktion von Vogelgrippe-Impfstoff für Geflügel</title><description>Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), hat die vorsorgliche Produktion eines Impfstoffes gegen den Erreger der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 für Geflügel gefordert. Angesichts der Erfahrungen beim Geflügelpestausbruch in den Niederlanden im Jahr 2003 hält Born diese Maßnahme für absolut notwendig. Damals waren 90 Prozent der getöteten Tiere gesund. Insgesamt wurden damlas rund 30 Millionen Stück Geflügel getötet.Ein Impfstoff könne helfen, hohe wirtschaftliche Verluste zu vermeiden. Allerdings wies Born darauf hin, dass Tiere in betroffenen Beständen weiterhin getötet werden müssten. Ein Impfstoff könne eingesetzt werden, um nach einem Ausbruch in den übrigen Regionen die Tierbestände zu schützen. Es müsste sich dann allerdings um einen sogenannten "Marker-Impfstoff" handeln, so dass zwischen Feld- und Impfvirus unterschieden werden könne. </description><link>http://www.bauernverband.de/aktuelle_meldungen_2707.html</link><pubDate>21 10 2005</pubDate></item><item><title>Schweiz und Österreich verbieten Freilandhaltung</title><description>Die Schweiz und Österreich haben die Freilandhaltung von Geflügel verboten. In beiden Ländern gelten die Regelungen zunächst befristet bis zum 15. Dezember. Wie in Deutschland gilt dasVerbot generell für die Freilandhaltung. Angesichts der weiteren Ausbreitung der Gefügelpest soll mit dem Verbot die Übertragung der Erkrankung von Zugvögeln auf Hausgeflügel verhindert werden.</description><link>http://www.bmgf.gv.at/</link><pubDate>21 10 2005</pubDate></item><item><title>EU erlaubt Impfung von Zoovögeln gegen Geflügelpest</title><description>Angesichts der drohenden Gefahr der Einschleppung der Geflügelpest vom Typ H5N1 hat die EU-Kommission die Impfung von Zoovögeln gegen die Aviäre Influenza (AI) gestattet. Dies ist allerdings an Auflagen gebunden. Zunächst müsse eine Abtrennung der Zoovögel vonWildtieren erfolgen. Wo dies nicht möglich sei, könne eine Impfung zulässig sein. Weitere Voraussetzung dafür ist, dass der betreffende Zoo in einem Risikogebiet liegt. Die Kriterien für die Festlegung von Risikogebieten hat die EU in der entsprechenden Entscheidung festgelegt. </description><link>http://www.bml.de/index-000B7662B85E1357B8376521C0A8D816.html</link><pubDate>21 10 2005</pubDate></item><item><title>Auffällige Befunde im Geflügelpest-Monitoring sind möglich</title><description>Auffällige Befunde im Rahmen des Geflügelpest-Monitorings sind möglich. Darauf weist das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg anhand eines aktuellen Falls hin. Dabei waren im Rahmen des Monitorings in einem Betrieb Antikörper gegen die Geflügelpest nachgewiesen worden. Die abschliessenden Untersuchungen desFriedrich-Loeffler-Instituts konnten dies jedoch nicht bestätigen. Solche Fälle sind nach Angaben des Ministeriums auch in anderen Bundesländern vorgekommen. Innerhalb des Monitorings werden Schnelltests eingesetzt, die Antikörper gegen die Erkrankung nachweisen können. Sollte es zu auffälligen Befunden kommen, werden weitere Probenahmen und Untersuchungen eingeleitet.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/cgi/styleguide/content.pl?ARTIKEL_ID=36671</link><pubDate>21 10 2005</pubDate></item><item><title>Entwarnung in Mazedonien - Newcastle Disease nachgewiesen</title><description>Der Verdachtsfall auf Gefügelpest in Mazedonien hat sich nicht bestätigt. Die Behörden gaben Entwarnung - allerdings nur für die Geflügelpest. Ein Geflügelpesterreger vom Typ H5N1 konnte nicht nachgewiesen werden. Stattdessen wurde als Ursache für die Todesfälle beim Geflügel die Newcastle Disease ermittelt. Für die betroffenen Landwirte ändert dies aber nichts an der Tatsache, dass auch hier empfindliche wirtschaftliche Verluste entstehen. Vorsorglich wurden nach Auftreten des Verdachtsfalls rund 5.500 Stück Geflügel getötet. Der Verdacht war aufgekommen, nachdem man weitreichende Laboruntersuchungen eingeleitet hatte, um die Todesfälle aufzuklären. Dabei war auch auf verschiedenste Influenzaviren getestet worden. Einer der Tests hatte dabei positiv reagiert, weshalb umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeleitet worden waren, die weiterhin in Kraft bleiben. Die Newcastle Disease gehört in Deutschland zu den Krankheiten, für die Pflicht zur Anzeige besteht. </description><link>http://www.oie.int/Messages/051020MKD.htm</link><pubDate>21 10 2005</pubDate></item><item><title>Akzo Nobel entwickelt H5N1 - Impfstoff für den Menschen</title><description>Nobilon, der auf dem Impfstoffsektor tätige Geschäftsbereich von Akzo Nobel, der Muttergesellschft von Intervet, entwickelt einen Humanimpfstoff gegen das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1. In die Entwicklung sind die Geschäftsbereiche Organon (Humanpharmazeutika) und Intervet eingebunden. Intervet hat bereits einen Impfstoff für Geflügel gegen das Virus vom Typ H5N1 auf den Markt gebracht. "Wir sind hinsichtlich der Produktion von Human- und Tierimpfstoffen an mehreren Fronten aktiv, um dieser speziellen Bedrohung entgegenzuwirken. Das gemeinsame Fachwissen in unserem Unternehmen erweist sich dabei als unschätzbar.", so Toon Wilderbeek, Mitglied des Vorstandes von Akzo Nobel. Nobilon  erhielt erst kürzlich die Genehmigung, Grippeimpfstoffe für den Menschen herzustellen, um sie in klinischen Versuchen zu testen. Die ersten klinischen Versuche für den neuen H5N1-Impfstoff sind für das nächste Jahr geplant. </description><link>http://www.akzonobel.de/</link><pubDate>20 10 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Griechenland zunächst nicht bestätigt</title><description>Die EU kann die Gefügelpest in Griechenland bisher nicht bestätigen. Dies teilte die EU-Kommission mit, wie "tagesschau.de" berichtet. Entwarnung könne aber bisher noch nicht gegeben werden. Es lägen noch nicht alle Untersuchungsergebnisse vor. Die Schutzmaßnahmen bleiben deshalb zunächst in Kraft. Zu Beginn der Woche war ein Verdachtsfall von einer griechischen Ägäisinsel gemeldetworden. Unterdessen besteht auch in Mazedonien ein Verdachtsfall auf Geflügelpest. Allerdings zeigte von mehreren Hundert Tieren, die erkrankt waren, nur eines Symptome, die denen der Geflügelpest glichen. Trotzdem haben die Behörden rund 10.000 Stück Geflügel töten lassen. Momentan werden noch Proben auf das Vorhandensein des Geflügelpesterregers untersucht.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4869430_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html</link><pubDate>20 10 2005</pubDate></item><item><title>Amtstierärzte üben Notfall eines Geflügelpestausbruchs</title><description>Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilt, treffen sich vom 19. - 21. Oktober Amtstierärzte aus Deutschland sowie Gäste aus den Niederlanden und Belgien zur einer regelmäßigen Notfallübung. In diesem Jahr wird ein Ausbruch der klassischen Geflügelpest simuliert. Die Übung findet am Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) statt. Diese Übungen finden seit rund zehn Jahren statt, wobeiwechselnd unterschiedliche Krankheiten im Zentrum der Übung stehen. Zuletzt war dies die Maul- und Klauenseuche. Die Teilnehmer entwickeln dabei für ein vorgegebenes Krisenszenario Bekämpfungsstrategien, die für die eigene Region optimiert sein sollen. In diesem Jahr berichten Gäste aus Belgien und den Niederlanden über ihre Erfahrungen während des Geflügelpestausbruchs im Jahr 2003.</description><link>http://www.fli.bund.de/Aktuelle_Mitteilungen_aus_dem_NRL.471.0.html</link><pubDate>20 10 2005</pubDate></item><item><title>Trittin ordnet Aufstallung von Geflügel an</title><description>Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen), der kommissarisch das Bundesverbraucherministerium (BMVEL) leitet, hat gestern eine Eilverordnung unterzeichnet, die die Aufstallung allen Geflügels in Deutschland ab dem 22. Oktober vorschreibt. Bisher war man in Deutschland nicht der Meinung, dass dieses Aufstallungsgebot für das ganze Land notwendig sei. Grundlage der veränderten Bewertungist eine veränderte Risikoabschätzung der EU. Diese hatte bisher das Risiko für einen Eintrag der Geflügelpest durch Zugvögel als gering bis mäßig eingestuft. Nachdem jetzt 200 Kilometer südlich von Moskau ein Fall der Aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 bestätigt wurde, stuft die EU das Risiko jetzt als mäßig bis hoch ein. Der Verordnungstext ist auf den Internetseiten des BMVEL nachzulesen.</description><link>http://www.bml.de/index-272804D294E247F1BEF4F4F9D9C2BC4C.html</link><pubDate>20 10 2005</pubDate></item><item><title>Bundesländer legen Aufstallungszonen für Geflügel fest</title><description>Nachdem sich Bund und Länder gestern auf ein risikoorientiertes Vorgehen zur Geflügelpest geeinigt haben, haben bereits mehrere Bundesländer Aufstallungszonen festgelegt. Bayern hatte bereits das Aufstallungsgebot für Geflügel für das gesamte Gebiet des Bundeslandes festgelegt. Rheinland-Pfalz hatbeschlossen, dass entlang des Rheins alles Geflügel aufgestallt werden muss. Ebenso haben Hessen und das Saarland die Risikogebiete definiert und Aufstallungspflichten festgelegt. Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern hatten bereits vorher Aufstallunggebote erlassen.</description><link>http://www.bml.de/index-00072F030958135585C96521C0A8D816.html</link><pubDate>19 10 2005</pubDate></item><item><title>Lebendgeflügelimporte stammen fast ausschließlich aus der EU</title><description>Aus aktuellem Anlass hat das Statistische Bundesamt (DESTATIS) als "Zahl der Woche" einen Überblick über die Herkunft der Lebendgeflügelimporte nach Deutschland zusammengestellt. In den letzten fünf Jahren wurden demnach überhaupt keine lebenden Hühner, Enten, Gänse, Puten oder Perlhühner aus Griechenland, der Türkei, Rumänien sowie denvon der Geflügelpest betroffenen Ländern Asiens importiert. Bis Juli wurden in diesem Jahr insgesamt fast 70 Millionen lebende Hühner, Enten, Gänse, Puten oder Perlhühner importiert. 99,8 Prozent davon stammten aus Ländern der EU. Nennenswerte Kontingente kamen noch aus den USA (66.000 Stück), der Schweiz (49.000) und Kanada (45.000). </description><link>http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2005/zdw42.htm</link><pubDate>19 10 2005</pubDate></item><item><title>Länder legen Risikogebiete für Stallpflicht fest</title><description>Im Kampf gegen die Geflügelpest wollen die Länder so genannte Risikogebiete festlegen, für die sie eine Stallpflicht für Geflügel verhängen wollen. Damit folgten die Tierseuchenexperten von Bund und Ländern bei einem Treffen am Dienstag in Bonn einer Entscheidung der EU-Kommission vom vergangenen Freitag, wie das Verbraucherministerium in Berlin mitteilte. BeiRisiskogebieten handelt es sich um Regionen mit Vogelrastplätzen und Feuchtgebieten, in denen der Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel kaum zu vermeiden ist. Falls das Hausgeflügel in diesen Gebieten nicht in Ställe eingesperrt werden kann, sollen die Tiere durch Zäune und Netze abgeschottet werden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051018/286/4qakf.html</link><pubDate>19 10 2005</pubDate></item><item><title>Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Medizinpersonal empfehlenswert</title><description>Das Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut empfehlen eine Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Medizinpersonal. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Dienstag hervor. Bei diesen Risikogruppen käme es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen wie z.B. bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut diesen Gruppen seit Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung. Auch medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege soll geimpft werden, auch damitdie von ihnen betreuten Personen nicht mit Influenza angesteckt werden. Bei der jährlichen Grippewelle sind nach einer neuen Schätzung des Robert Koch-Instituts im Durchschnitt 10.000 influenzabedingte Todesfälle zu beklagen. Beide Institute weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass eine solche Impfung jedoch nicht vor der Vogelgrippe schütze. "Das ist aber auch nicht notwendig, da sich Menschen an dem für Geflügel gefährlichen (hochpathogenen) H5N1 Virus nur selten und nur nach intensivem Kontakt zu infiziertem Geflügel anstecken", betont Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts.</description><link>http://www.rki.de/cln_006/nn_226464/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2005/24__05.html</link><pubDate>18 10 2005</pubDate></item><item><title>Offenbar weiterer Geflügelpestfall in Rumänien</title><description>Im Südosten Rumäniens ist ein weiterer Verdachtsfall der Geflügelpest aufgetreten. Bei einem Schwan im östlichen Donau-Delta seien Antikörper gegen das aviäre Influenzavirus festgestellt worden, teilte der rumänische Landwirtschaftsminister Gheorghe Flutur amDienstag in Bukarest mit. Weitere Untersuchungen und Tests sollen jetzt klären, ob es sich bei dem Erreger tatsächlich um den gefährlichen Subtyp H5N1 handelt. Dieser wurde bereits in der vergangenen Woche in der Ortschaft Ceamurlia de Jos nachgewiesen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051018/286/4q96w.html</link><pubDate>18 10 2005</pubDate></item><item><title>Beratungen zu Geflügelpest in Deutschland und Europa</title><description>Angesichts der Ausweitung der Geflügelpest werden sich heute verschiedene Gremien mit der Situation beschäftigen. In Europa wird sich die Außenministerkonferenz des Themas annehmen. Dabei soll ein Exportverbot für Geflügel und Geflügelprodukte von der griechischen InselChios vorbereitet werden. In Deutschland werden Bund und Länder gemeinsam tagen. Dabei wird vermutlich auch wieder über das von verschiedenen Stellen geforderte Aufsstallungsgebot für Geflügel diskutiert werden, das zuletzt von Bayern erlassen worden war.</description><link>http://europa.eu.int/index_de.htm</link><pubDate>18 10 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest auch in Griechenland</title><description>Auch in Griechenland sind jetzt Fälle der Geflügelpest aufgetreten. Bei einer Pute auf der Insel Chios, die in der nordöstlichen Ägäis liegt, wurde ein Virus vom Typ H5 nachgewiesen. Ob es sich um ein Virus vom Typ H5N1 handelt, ist zur Zeit noch unklar. Auch auf dem griechischenFestland wurde die Geflügelpest festgestellt. Hier handelt es sich um die Region Evros, die im Nordosten Griechenlands an die Türkei grenzt. Auch hier ist momentan noch unklar, um welchen Virussubtyp es sich handelt. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:17142145224188193746::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,30724</link><pubDate>18 10 2005</pubDate></item><item><title>Bayern schreibt Aufstallung von Geflügel vor</title><description>Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf plant ab kommenden Mittwoch (19. Oktober 2005) die Aufstallung von Geflügel vorzuschreiben. Notfalls im Alleingang und auch wenn Brüssel und Berlin sich auf ein risikoorientiertens Aufstallungsgebot einigen, obwohl Schnappauf betonte, ein einheitliches Vorgehen und eine bundesweite Stallpflicht zu begrüßen. In Bayern gebe es jedoch 16 große Rastplätze der Zugvögel. Bei Zugrundelegung von 25- bzw. 50 km-Radien ergebe sich daraus ein nahezu landesweites Infektionsrisiko durch Wildvögel. Daher werde Bayern in jedem Falle für Haus- und Zuchtgeflügel die Stallpflicht verhängen, auch wenn bei der Sitzung der Tierseuchenexperten von Bund und Ländern morgen kein bundesweites Aufstallungsgebot verhängt würde. Schnappauf: "Eine Einschleppung des Virus über Wildvögel nach Deutschland kann nicht ausgeschlossen werden. Um eine Infektion der Geflügelbestände durch Zugvögel zu verhindern, sind Vorsorgemaßnahmen unumgänglich." Die Stallpflicht soll dem Minister zufolge zunächst bis 15. Dezember befristet werden, da der Vogelzug bis dahin abgeschlossen ist. </description><link>www.stmugv.bayern.de</link><pubDate>17 10 2005</pubDate></item><item><title>Tod von 80 Vögeln beunruhigt das Kosovo</title><description>Auf einer Geflügelfarm im Kosovo sind etwa 80 Tiere aus bislang ungeklärter Ursache verendet. Es besteht der Verdacht auf den Ausbruch der Geflügelpest. Die zuständigen Behörden in der Region Vustria wurden umgehend verständigt, wiedas mazedonische Fernsehen A1 berichtete. Das Kosovo hatte erst in der vergangenen Woche ein Importverbot für Geflügel aus der Türkei und Rumänien verhängt. </description><link>http://www.focus-fen.net/index.php?catid=144&amp;newsid=74316&amp;ch=0&amp;datte=2005-10-14</link><pubDate>17 10 2005</pubDate></item><item><title>Polen verhängt Stallpflicht für Geflügel</title><description>Nach dem Nachweis der gefährlichen Geflügelgrippe in der Türkei und in Rumänien hat der polnische Landwirtschaftsminister Jerzy Pilarczyk die Stallpflicht für Geflügel verhängt. Außerdem wurde der Verkauf von Geflügel unter freiem Himmel, Vogeljagden und -Wettkämpfe verboten. Auch Rumänien hat seine Sicherheitsmaßnahmen auf das ganze Land ausgeweitet. Nachdem nachgeiwsen wurde, dass der Erreger aus Rumänien vom Gleichen H5N1-Stamm wie die Vogelgrippe-Viren in Asien sind, ist im Donaudelta ein Laborschiff stationiert worden, dass für schnelle Ergebnisse sorgen soll.Auf Grund der Enticklungen fordert auch der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf eine generelle Stallpflicht für deutsches Geflügel bis Mitte Dezember, bis der Vogelzug vorbei ist. Der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat "radikalere Maßnahmen" als bisher gegen die Vogelgrippe nicht ausgeschlossen. So werde alles getan, um die europäischen Bürger über die Krankheit auf dem Laufenden zu halten. Es wurde bereits ein Importverbot für lebendes Geflügel sowie für alle Geflügelprodukte aus der Tprkei und Rumänien verhängt. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4855558_REF1,00.html</link><pubDate>16 10 2005</pubDate></item><item><title>Bundesregierung warnt vor Panikmache</title><description>Nachdem das gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 in Rumänien nachgewiesen wurdem befürchten Ärzte einen Ansturm auf Grippeimpfungen. Gleichzeitig warnte die Bundesregierung vor einer Panikmache. Nach einer Blitzumfrage wollen sich dieses Jahr rund doppelt so viele Menschen gegen Grippe impfen lassen wie sonst und 30 Prozent der rund 1000 Befragten fühlen sich von der Vogelgrippe bedroht. Nun fürchten Ärzte, dass die für diese Saison georderten 20 Millionen Impfstoffdosen nicht ausreichen werden. Jedoch warnten Regierung und Gesundheitsexperten vor einer Panik, das Krisenmanagement vorbereitet sei. Die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, sagte, dass die Impfung gegen die Vogelgrippe sowieso nichts nütze und nun durch den Ansturm ältere Menschen und chronisch Kranke länger aufihre normale Grippeimpfung warten müssen, die derzeit viel gefährlicher sei. Auch eine vorzeitige Einnahme von antiviralen Medikamenten sei nutzlos. Auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt warnte vor übertriebenen Ängsten. Auch für Reisende in die Türkei oder nach Rumänien sei das Risiko überschaubar, wenn sie Geflügelmärkte meiden, kein rohes Fleisch essen und Tiere nicht nach Deutschland einführen. Erst im Laufe von Jahren sei es möglich, dass sich aus einer Kombination von Vogelgrippen-Viren und menschlichen Grippeviren ein gefärhlicher Erreger bildet, der zu einer Pandemie führen könnte. Doch für diesen Fall der Fälle sei die Regierung gerüstet. Unter dessen sind sich die Länder uneinig darüber, ob das deutsche Geflügel eingesperrt werden soll. </description><link>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,380031,00.html</link><pubDate>16 10 2005</pubDate></item><item><title>Bayern fordert Impfstrategie</title><description>Angesichts der drohenden Vogelgrippe hat der bayerische Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf den Bund zu einer Impfstrategie aufgefordert. Nach den Forderungen Schnappaufs soll der Bund die Impfungen vorbereiten und auch die Kosten dafür tragen. Ebenso sollen die Produktionskapazitäten für Impfstoffe erweitert werden, da die momentane Fertigung nicht ausreichend ist. Auch forderte er eine klare Regelung bei globalen Infektionen. DieZuständigkeiten und die Finanzierung müssen klar geregelt sein, da dies momentan im Ermessensspielraum von Bund und Ländern liegt. In den vergangenen Monaten haben die Länder 94,5 Millionen Euro zur Bevorratung mit Grippemitteln ausgegeben, um im Falle einer Vogelgrippe-Epidemie gerüstet zu sein. Der Bund dagegen hatte eine Voratshaltung abgelehnt, da er sich nicht zuständig sah und sich somit auch nicht an den Kosten beteiligt.  </description><link>http://www.presseportal.de/story.htx?nr=737019</link><pubDate>16 10 2005</pubDate></item><item><title>H5N1 auch in Rumänien bestätigt</title><description>Das britische Labor hat den Erreger aus Rumänien eindeutig als H5N1 identifiziert. Das Vogelgrippe-Virus ist auch für den Menschen gefährlich. Weitere Untersuchungen sollen nun zeigen, wie das Virus nach Rumänien gelangt ist und ob es sich um den gleichen Stamm wie in der Türkei handelt. Eine Sprecherin der WHO zeigte sich in Genf beunruhigt über das Testergebnis. In einem Interview teilte sie mit, dass die WHO über dasAuftauchen des gefährlichen Erregers H5N1 in Rumänien beunruhigt sei, da dies beweisen würde, dass das Virus in der Umgebung von Vögeln zu finden sei und so eine Übertragung auf den Menschen einfacher ist. Trozdem gäbe es keinen Grund zu einer Panik, da sich weltweit erst 117 Menschen mit der gefährlichen Geflügelgrippe infiziert hätten, was immer noch sehr selten sei. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051015/286/4q612.html</link><pubDate>15 10 2005</pubDate></item><item><title>Erster Verdacht von Vogelgrippe bei Menschen in der Türkei</title><description>Neun Menschen werden in einem Krankenhaus in der Türkei wegen des Verdachts auf Vogelgrippe untersucht. Die Patienten hatten in der west-türkischen Stadt Turgutlu Kontakt zu Tauben, die alle in den letzten 15 Tagen verendet sind. Ein Vertreter der örtlichen Gesundheitsbehörde teilte jedoch mit, dass es sehr unwahrscheinlich sei,dass es sich um Vogelgrippe handelt. Trotzdem habe das Krankenhaus die nötige Sorgfalt walten lassen und die Patienten zu Bluttests in der Klinik behalten. Vor einer Woche waren an der türkischen Ägäisküste rund 2000 Vögel an den Folgen des auch für den Menschen gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 verendet. </description><link>http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&amp;storyID=2005-10-14T121151Z_01_HAG443891_RTRDEOC_0_VOGELGRIPPE-TUERKEI-VERDACHT.xml</link><pubDate>15 10 2005</pubDate></item><item><title>Erste Resistenzen gegen Tamiflu</title><description>In Vietnam ist ein 14-jähriges Mädchen an dem gefährlichen Vorgelgrippe-Virus H5N1 erkrankt. Erstmals zeigte sich hierbei eine Resistenz des Erregers gegen das Medikament Tamiflu. Das Mädchen hatte sich wahrscheinlich nicht durch Geflügel infiziert sondern bei ihrem Bruder angesteckt. Genetische Analysen zeigten, dass der Erreger durch eine Mutation die Resistenz erlangthat. Der Wirkstoff Oseltamivir gilt derzeit als wichtigstes Mittel im Kampf gegen eine Vogelgrippe-Epidemie. Jedoch ist dieser Fall kein Grund zur Beunruhigung, denn nach Untersuchungen der Wissenschaftler kann dieses Virus mit dem Wirkstoff Zanamivir, das unter dem Namen Relenza auf dem Markt ist, bekämpft werden. </description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/special/vogelgrippe/111343</link><pubDate>15 10 2005</pubDate></item><item><title>Zweiter Herd aviärer Influenza in Rumänien</title><description>In Rumänien ist ein zweiter Herd der Gelfügelgrippe festgestellt worden. Nach Angaben des rumänischen Landwirtschaftsministeriums ist der Erreger vom Typ H5 bei zwei Proben aus dem Dorf Maliuc im Donau-Delta nachgewiesen worden. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den gleichen Virus, der in der letzten Woche im 60 Kilometer entfernten Dorf Cearmurlia de Jos nachgewiesen wurde. Bei den beiden Probenhandelt es sich um Material von einem Schwan und einem Huhn. Die Behörden haben bereits das Dorf unter Quarantäne gestellt und damit begonne, alles Geflügel zu keulen. Dabei warten die Behörden immer noch auf ein Laborergebnis aus Großbritannien, das klären soll, ob es sich um das gefährliche Virus vom Typ H5N1 handelt, das in Asien mehr als 60 Todesopfer gefordert hat.</description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/special/vogelgrippe/111342</link><pubDate>15 10 2005</pubDate></item><item><title>Schnelltest für Geflügelgrippeerreger entwickelt</title><description>Eine deutsche Firma hat einen Schnelltest zum Nachweis des Erregers der Geflügelgrippe entwickelt. Laut Firmenangaben ist mit einer deutlichen Reduzierung der Analysezeiten zu rechnen und der Test kann den Erreger bei Geflügel und beim Menschen nachweisen. Auf der Biotechnica in Hannover am Dienstag soll der Test offiziell vorgestellt werden. Bereits 2004 war der einfache Ein-Schritt-Test entwickelt worden inZusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät des Ramathibodi Hospitals der Mahidol University in Bangkok. Feldversuche in Thailand und Experimente in mehreren nationalen Referenzlabors in Europa haben nun die Wirksamkeit des Testes belegt. Nach Expertenansicht kommt mit der Wachsenden Bedrohung für Europa durch die Geflügelgrippe einer schnellen und sicheren Diagnostik eine immer größere Bedeutung zu. </description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/special/vogelgrippe/111150</link><pubDate>15 10 2005</pubDate></item><item><title>WHO warnt vor Panikmache bezüglich Geflügelpest</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation hat angesichts der weiteren Ausweitung der Gefügelpest vom Typ H5N1 vor einer Panikmache gewarnt. Zur Zeit gebe es keine Hinweise darauf, dass der Erreger einfach vom Tier auf den Menschen übertragenwerden könne. Deshalb bleibt die Erkrankung in der Warnstufe 3, in der neue Viren gelistet werden, die beim Mensch zu Erkrankungen führen können, aber nicht leicht von Mensch zu Mensch weitergegeben werden können. </description><link>http://www.who.int/csr/don/2005_10_13/en/index.html</link><pubDate>14 10 2005</pubDate></item><item><title>Bayern und Baden-Württemberg verschärfen Maßnahmen gegen Geflügelpest</title><description>Bayern und Baden-Württemberg verschärfen die Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest. Baden-Württemberg hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die unter anderem von den Tierhaltern fordert, Geflügelhaltungen bei den zuständigen Behörden anzumelden. Außerdem ist Vorsorge zu treffen, gegen Kontakt mit Wildgeflügel. Dazu gehört insbesondere, nicht im Freien zu füttern,sollte dieGefahr bestehen, dass es hier zu einem Kontakt kommt. Wie in Bayern, werden auch in Baden-Württemberg die Untersuchungen geflügelhaltender Betriebe verstärkt. Beide Länder forcieren die Kontrollen im Reiseverkehr sowie die Aufklärung von Reisenden. Bayern setzt sich zudem für ein bundeseinheitliches - möglichst sogar ein EU-weites - Aufstallungsgebot ein.</description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2005/563.htm</link><pubDate>14 10 2005</pubDate></item><item><title>H5N1-Virus in der Türkei</title><description>Nach Angaben der Europäischen Union (EU) handelt es sich bei dem Geflügelpestfall in der Türkei um einen Virus vom Typ H5N1. Dieser dürfte einem Virus sehr ähnlich sein, das vor einigen Monaten in Zentralasien gefunden wurde. Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit bei der EU-Kommissionwird heute nachmittag über weitere Maßnahmen beraten. Morgen wird ein Expertentreffen über die Gefügelpest und Zugvögel stattfinden, um eine Risikoabschätzung bezüglich der Verschleppung der Erkrankung durch Zugvögel in die EU zu beraten.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/1277&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>13 10 2005</pubDate></item><item><title>Deutschland will Grenzkontrollen verstärken</title><description>Gestern hat der nationale Krisenstab von Bund und Ländern auf Grund der aktuellen Geflügelpestgefährdung getagt. Auf Grundlage der Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts wurde deshalb beschlossen, die Grenzkontrollen zu verstärken, um eine Einschleppung der Geflügelpest nach Deutschland zu verhindern. Als grösstes Risiko für die Verschleppung der Geflügelpest nach Deutschland wird weiterhin der illegale Import von Vögeln oder Lebensmitteln aus den von der Aviären Influenza (AI) betroffenen Ländern angesehen. Deshalb soll dieZusammenarbeit von Zoll und Veterinärbehörden insbesondere an den Flughäfen verbessert werden. Außerdem werden die Kontrollen durch mobile Teams, die aus Mitarbeitern von Zoll, Polizei und Veterinärbehörden bestehen, ausgeweitet. Ebenso sollen Reisende vermehrt über die Gefahren einer Verschleppung der Geflügelpest aufgeklärt werden. Dazu soll auch ein Informationsblatt in türkischer Sprache an Reisende ausgehändigt werden. Der Krisenstab fordert unterdessen von der EU, die Kontrollen an den Aussengrenzen zu verstärken.</description><link> http://www.bml.de/index-0007B1F93522134DA6246521C0A8D816.html</link><pubDate>13 10 2005</pubDate></item><item><title>Verbraucher treffen Vorsorge gegen Geflügelpest</title><description>Aus Angst vor der Geflügelpest lassen sich die Deutschen vermehrt antivirale Medikamente von ihren Ärzten verschreiben. Dies geht aus Angaben von "IMS Health" hervor. Während die Apotheken in Deutschland im August des vergangenen Jahres nur rund 900 Packungen solcher Medikamente abgaben, waren es im August diesen Jahres rund 79.000 Packungen. Dabei wurden 90 Prozent derRezepte für die Medikamente als Privatrezept ausgestellt und somit von den Verbrauchern selbst und nicht von den Krankenkassen bezahlt. Aus den Zahlen von "IMS Health" geht auch hervor, dass die Abgabe dieser Medikamente im Februar und März diesen Jahres noch höher waren als im August. Dies lässt sich aber durch die damals grassierende Grippewelle erklären.</description><link>http://www.imshealth.de/</link><pubDate>13 10 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Rumänien jetzt doch bestätigt</title><description>Gestern noch hatte die EU bekannt gegeben, dass die bisherigen Untersuchungen der Geflügelpest-Verdachtsfälle in Rumänien keinen positiven Befund erbracht hätten und man guter Hoffnung sei, dass auch die weiteren Untersuchungen kein positives Ergebnis erbringen würden. Wie die "BBC" berichtet wurde jetzt aber doch die Geflügelpest in Rumänien bestätigt. Demzufolge soll es sich um ein Virus vom Typ H5 handeln. Ob es sich um den in Asien grassierenden Subtyp H5N1 handelt, steht bisher noch nicht fest. Die EUwill jetzt den Import von lebendem Geflügel und Geflügelprodukten aus Rumänien unterbinden. In Rumänien wurden unterdessen die Tötungen von Geflügel in der betroffenen Region verstärkt. Die EU plant, die bestehenden Importverbote für die Türkei zunächst bis April nächsten Jahres zu verlängern. In der Türkei waren ebenfalls Geflügelpestfälle mit einem Virus vom Typ H5 bestätigt worden. Auch hier ist bisher noch unklar, ob es sich um ein Virus vom Subtyp H5N1 handelt.</description><link>http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4337028.stm</link><pubDate>13 10 2005</pubDate></item><item><title>Entwarnung in Rumänien</title><description>Wie die "BBC" berichtet, hat die EU bezüglich der Verdachtsfälle auf Geflügelpest in Rumänien zunächst Entwarnung gegeben. Die bisherigen Untersuchungen hätten keinen Nachweis der Geflügelpest erbracht. Die Experten seien außerdem hoffnungsvoll, dass die weiteren Untersuchungen ebenfalls negativ verlaufen würden. Die EU hält es deshalb nicht für notwendig, weitere Importverbote gegen Rumänien auszusprechen. Da Ende letzter Woche ein Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest inRumänien vorlag, hatten die rumänischen Behördern die Tötung von mehreren Tausend Stück Geflügel angeordnet. Für die Geflügelpestfälle aus der Türkei liegen bisher noch keine weiteren Ergebnisse vor. Hier hatten erste Untersuchungen Hinweise auf das Vorliegen eines Geflügelpest-Virus vom Typ H5 erbracht. Genauere Ergebnisse- insbesondere ob es sich um das Virus vom Typ H5N1 handelt - werden in den nächsten Tagen erwartet.</description><link>http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4334314.stm</link><pubDate>12 10 2005</pubDate></item><item><title>Vermutlich weiteres Geflügelpestopfer in Indonesien</title><description>In Indonesien ist vermutlich eine weitere Person an der Geflügelpest gestorben. Der Mann, der wenige Stunden nach seiner Einlieferung in das Sulianti Saroso Krankenhaus in Jakarta verstarb, zeigte Symptome, die auf eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus hindeuteten. AbklärendeTestergebnisse lagen bislang jedoch noch nicht vor, wie ein Krankenhaussprecher mitteilte. In Indonesien sind in diesem Jahr bereits mindestens drei Personen an der Geflügelpest gestorben. Das erste Opfer war bereits im Juni diesen Jahres zu beklagen gewesen. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:3277137759063586840::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,30657</link><pubDate>12 10 2005</pubDate></item><item><title>Nationaler Krisenstab wegen Geflügelpest einberufen</title><description>Als Reaktion auf den Geflügelpest-Ausbruch in Rumänien und der Türkei hat die Bundesregierung für Mittwoch den nationalen Krisenstab von Bund und Ländern nach Bonn einberufen. Es soll über mögliche Schutzmaßnahmen beraten werden, erklärte das Verbraucherschutzministerium. Der Krisenstab werde unter anderem Tierseuchenexperten des Friedrich-Loeffler-Institutes anhören. Das Ministerium sei bei der Risikoabschätzung weiterhin auf den schlimmsten Fall vorbereitet, betonte Umweltminister JürgenTrittin (Grüne), der kommissarisch auch das Verbraucherschutzministerium leitet. Sollte es sich bei dem Geflügelpest-Ausbruch um den Virussubtyp H5N1 handeln, der auch für den Menschen eine Bedrohung darstellt, "werden unsere Notfallpläne sofort greifen", betonte Trittin. Außerdem appelierte Trittin erneut an Reisende, direkte Tierkontakte in geflügelhaltenden Betrieben in den betroffenen Gebieten der Türkei und Rumäniens zu vermeiden und auf den Besuch von Geflügelmärkten zu verzichten.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051011/286/4pz15.html</link><pubDate>11 10 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpestimpfstoffe minderer Qualität in Indonsesien</title><description>In Indonesien sind offenbar Geflügelpestimpfstoffe minderer Qualität auf den Markt gekommen, wie die australische Internetseite "news.com.au" berichtet. Demzufolge haben indonesische Hersteller Impfstoffe ausgeliefert, die eine nicht ausreichende Menge Impfstoff enthielten, um eine belastbare Immunität zu erzeugen. Die indonesischen Behörden wollen jetzt ihre Impfstoffbestände auf deren Qualität untersuchen. Da die Kapazitäten der Labore allerdings beschränkt sind, kann noch kein Zeitraum angegeben werden, in dem die Untersuchungenabgeschlossen werden können. Offensichtlich gehen die Behörden davon aus, dass die Unternehmen die Qualität der Impfstoffe reduziert haben, um die Gewinne zu maximieren. Auch Mitarbeiter der Behörden sollen daran beteiligt gewesen sein. Außerdem beklagen sich Landwirte  aus dem ganzen Land darüber, dass sie die Entschädigungszahlungen für die Tötung von Tieren bisher nicht erhalten haben. Hier stehen Beamte im Verdacht, die Gelder unterschlagen zu haben.</description><link>http://www.news.com.au/story/0,10117,16872496-401,00.html</link><pubDate>11 10 2005</pubDate></item><item><title>EU verhängt Importverbote gegen Türkei und Rumänien</title><description>Die EU-Kommission hat gegen die Türkei und Rumänien Importverbote für lebendes Geflügel und Federn erlassen. Das weitere Vorgehen soll von den Ergebnissen der Untersuchungen abhängig gemacht werden. In beiden Fällen steht noch nicht fest, ob es sich tatsächlich um den Geflügelpesterreger vom Typ H5N1 handelt. DieUntersuchungsergebnisse werden für die nächsten Tage erwartet. Unterdessen hat auch die Schweiz ein Importverbot gegen Geflügel und Geflügelprodukte aus den beiden Ländern verhängt, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mitteilte.</description><link>http://www.tagesschau.de</link><pubDate>10 10 2005</pubDate></item><item><title>Bundesregierung weist auf unklare Faktenlage bezüglich Geflügelpest hin</title><description>Angesichts der Verdachtsfälle von Geflügelpest in Rumänien und der Türkei hat das Bundesverbraucherministerium (BMVEL) gestern auf die unklare Faktenlage bezüglich der Fälle hingewiesen. So sei bei beiden Fällen noch nicht geklärt, ob es sich um den gefürchteten Erreger vom Typ H5N1 handelt, der sich bisher von Asien bis nach Rußland ausgebreitet hat. Das BMVEL bittet deshalb die beiden Länder, alle notwendigen Daten an die EU-Kommission und das Internationale Tierseuchenamt (OIE) weiterzuleiten. Nach Angaben von CNN wurde in der Türkei inzwischen bestätigt, dass es sich umein Virus vom Typ H5 handelt. Ob es sich allerdings um das H5N1-Virus handelt, steht noch nicht fest. Das BMVEL bietet die Unterstützung des Referenzlabors am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems an, um Klarheit über die Ursachen des Geflügelsterbens zu erlangen. Staatssekretär Alexander Müller wies nochmals daraufhin, dass die Bundesregierung auf den schlimmsten Fall vorbereitet ist und eine Eilverordnung, die ein Aufstallungsgebot für Geflügel enthält, umgehend erlassen werden kann.</description><link>http://www.bml.de/index-0006BAB10B93134A89536521C0A8D816.html</link><pubDate>10 10 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe jetzt auch in der Türkei</title><description>Unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium hat am Samstag nach Rumänien auch die Türkei mehrere Fälle von Vogelgrippe gemeldet. So sind im Westen des Landes 2000 Vögel an der Krankheit gestorben. Ob es sich jedoch um das gefährliche Virus H5N1 handelt, ist noch unkar. Der  türkische Landwirtschaftsminister Mehdi Eker erklärte jedoch, dass die Lage unter Kontrolle sei und alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden seien. Die toten Tiere wurden in einem Dorf nahe Balikesir aufgefunden. Die Behörden hatten in der Umgebung sofort einen Stopp aller Tiertransporte angeordnet. In Rumänien wurden bereits 460 Hennen, Enten, Schwäne, Truthähne und Gänse gekeult oder totaufgefunden, neue Fälle von Vogelgrippe jedoch nicht entdeckt. Auch wurden bereits 730 Menschen in dem betroffenen Gebiet gegen Grippe geipmft um wenigstens einen Schutz gegen die menschliche Grippe aufzubauen. Der Sprecher des Verbraucherschutzministeriums in Berlin, Niklas Schulze-Icking, teilte mit, dass die Bundesregierung gerüstet sei. Noch an diesem Wochenende wird mit einem Ergebnis aus dem Referenzlabor der Europäischen Union in Großbritannien gerechnet, wo die Proben der drei rumänischen Enten untersucht werden. Und dann sei es an der Europäischen Union weitere Schritte einzuleiten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/051008/12/4pvnp.html</link><pubDate>09 10 2005</pubDate></item><item><title>Berlin rüstet sich gegen Vogelgrippe</title><description>Nach dem ersten europäischen Verdacht von Vogelgrippe in Rumänien zeigt sich das Verbraucherschutzministerium gewappnet. Wie Verbraucherstaatssekretär Alexander Müller mitteilte, kann im Ernstfall sehr schnell gehandelt werden. Jedoch warnte er vor voreiligen Schritten, da Experten eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 für unwahrscheinlich halten, da viele Enten und wenig Hühner gestorben seien. In Deutschland existiert ein Notfallplan, falls eine Vogelgrippe-Epidemie drohen sollte. So kann durch eine Eilverordnung ein Verbot für Freilandhaltung ausgesprochen werden, das in einzelnen Regionen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern bereits verhängt wordenist. Falls sich der Verdacht in dem britischen Labor bestätigen sollte, muss nach Ansicht von Müller die Einfuhrverbote für Geflügel und Geflügelprodukte einschließlich Federn auch auf Rumänien ausgedehnt werden. Diese Maßnahmen müssen jedoch auf europäischer Ebene abgestimmt werden. Durch das gefährliche Virus sterben in der Regel Hühner, im vorliegenden Fall sind jedoch entgegen anderweitigen Angaben bisher 40 Enten und ein Huhn verendet. Außerdem gibt es keinen bekannten Vogelzug von Rumänien nach Deutschland. Das Land hat über das Donau-Delta die Quarantäne verhängt und ein Importverbot für Geflügel erlassen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/051008/3/4pvbx.html</link><pubDate>08 10 2005</pubDate></item><item><title>Verdacht von Vogelgrippe in Rumänien</title><description>Nach Angaben des rumänischen Landwirtschaftsministers Gheorghe Flutur sind im Donau-Delta drei tote Vögel positiv auf die Geflügelgrippe getestet worden. Ob es sich jedoch um den gefährlichen Virus H5N1 handelt steht noch nicht fest. Die Proben wurden zur weiteren Untersuchung nach Großbritannien geschickt. Es besteht aber der dringende Verdacht, dass die Tiere mit dem gefährlichen Virus aus Asien infiziert waren. Sollte dies der Fall sein, wäre dies der erste Fall von Vogelgrippe in Europa. Bereits Ende September wurden die Enten in der Ortschaft Ceamurlia in derNähe des Schwarzen Meers entdeckt. Nach Behördenangaben wurde bereits im ganzen Dorf das Geflügel getötet, das Dorf abgeriegelt, ein Transportverbot verhängt, ein Jagdverbot für das Donau-Delta ausgesprochen und die Bewohner zur Grippeimpfung angehalten. Die WHO lobte die schnelle Entdeckung der Fälle durch die Behörden. Die Impfung der Bevölkerung ist bisher noch nicht eingesetzt worden, doch glauben Experten, dass die Grippeimpfung auch einen Schutz gegen H5N1 bietet. In den kommenden Tagen werden die endgültigen Laborergebnisse erwartet.</description><link>http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=6BF9B4A6-7C45-4B8B-AAC0F6F27F40F7A6&amp;startpage=1&amp;ObjectID=CEBA0C7F-60CF-2062-F56051844FE3BBA0</link><pubDate>08 10 2005</pubDate></item><item><title>Europarat fordert mehr Einsatz bei der Geflügelpestbekämpfung</title><description>Der Europarat hat zu einer weltweiten Mobiliserung gegen die Vogelgrippe aufgerufen. Die meisten Länder seien derzeit ungenügend auf die drohende Grippe-Pandemie vorbereitet. Das stellten die Parlamentarier des Staatenbundes am Donnerstag bei einer Versammlung in einer Entschließung fest. Darüber hinaus bestehe ein "krasser Mangel" an Impfstoffen. Die Länder des Europarats müssten dafür sorgen, dass die ausreichende Produktion und Verteilung vonImpfstoffen nicht durch Patentrechte verhindert würden. Zudem wurden die Regierungen aufgefordert, den Vorschlag der EU-Kommission zur Schaffung eines Solidaritätsfonds zu unterstützen, um den  ärmeren Ländern Geld für Medikamente zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren müsste die Möglichkeit einer angemessenen Entschädigung betroffener Züchter geschaffen werden, damit sie eine Infektion oder einen Infektionsverdacht auch melden würden. </description><link>http://www.coe.int/defaultDE.asp</link><pubDate>07 10 2005</pubDate></item><item><title>Neuer Gefügelpestfall in Rußland betrifft 460.000 Tiere</title><description>Aus Rußland wird ein neuer Fall der Geflügelpest vom Typ H5N1 vermeldet. Dieser Fall hat besonders dramatische Ausmaße, da er einen Betrieb mit rund 460.000 Vögeln in der Region Kurgan im südlichen Sibirien betrifft. Alle Tiere, die bisher noch nicht an der Erkrankung gestorben sind, werden getötet, wie die Behörden mitteilen. Die russischen Behörden gehen trotzdem davon aus, dass sich die Situation insgesamt stabilisiert hat. So ist nach Angaben desLandwirtschaftsministeriums die Zahl der von der Geflügelpest betroffenen Städte und Dörfer von 50 auf 7 gefallen. In 19 weiteren Siedlungen fänden noch Untersuchungen statt, da dort der Verdacht auf das Vorliegen der Geflügelpest besteht. Die Geflügelpest vom Typ H5N1 war zuerst in Juli 2005 in einer sibirischen Region aufgetreten und hat sich seitdem auf fünf weitere Provinzen ausgeweitet.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>07 10 2005</pubDate></item><item><title>Experten der OIE überprüfen Geflügelpestsituation in Russland</title><description>Eine Expertengruppe der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) ist auf dem Weg nach Russland, um dort die Geflügelpestsituation bei Wildvögeln abzuschätzen und das Nationale Referenzlabor zu besuchen. Der Besuch der Expertengruppe war von der Delegation Russlands bei der OIE erbeten worden. Ziel ist es u. a., Proben von Wildvögeln zu sammeln und zuüberprüfen, ob die Tiere den Erreger vom Typ H5N1 in sich tragen. Außerdem sollen die relevanten Vogelarten aufgelistet werden und ihre Zugrouten identifiziert werden. Dies ist auch im Interesse anderer Länder, da diese sich dann noch gezielter auf den Zug der betreffenden Vögel vorbereiten können. </description><link>http://www.oie.int/eng/press/en_051004.htm</link><pubDate>06 10 2005</pubDate></item><item><title>Schweiz unterstützt Geflügelpestbekämpfung in Asien</title><description>Der Bundesrat der Schweiz hat sich in der vergangenen Woche mit der Geflügelpest befasst und beschlossen, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (FAO) 4,8 Millionen Schweizer Franken zur Bekämpfung der Geflügelpest in Asien zur Verfügung zu stellen, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) berichtet. Außerdem hat der Bundesrat beschlossen, dass bis zum Ende des Jahres von verschiedenen Behörden ein Bericht vorgelegt werden soll, welche Maßnahmen zu ergreifen sind,falls die Geflügelpest vom Typ H5N1 die Schweiz erreichen sollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, wird jedoch weiterhin als gering erachtet. Um sich auf das Auftreten eines neuen Grippevirus beim Menschen vorzubereiten, haben die Schweizer Behörden gemäß den Empfehlungen der WHO in den Letzten Jahren Vorräte an antiviralen Medikamenten angelegt. Diese Reserve reicht für 25 Prozent der Bevölkerung aus, so dass das gesamte medizinische Personal sowie alle betroffenen Personen behandelt werden könnten.</description><link>http://www.bvet.admin.ch/news/mitteilungen/00198/index.html?lang=de</link><pubDate>04 10 2005</pubDate></item><item><title>FAO benötigt mehr Geld zur Bekämpfung der Geflügelpest</title><description>Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (FAO), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten im Mai einen globale Strategie zur Bekämpfung der Gelügelpest vorgestellt. Die Organisationen benötigen demzufolge zur Umsetzung für die nächsten drei Jahre rund 100 Millionen US-Dollar. Damit sollte die Bekämpfung in den betroffenen asiatischen Ländern unterstützt werden. Bisher sind aber nur rund 20 Millionen US-Dollar vorhanden, die z.T. von einigen Ländern (u.a. 6 Millionen von Deutschland), aus Eigenmitteln der FAO, von der Weltbank und der EU-Kommission stammen. Joseph Domenech von der FAO zeigte sich erfreut über die bisher zugesagte Unterstützung, sieht dies allerdings nur als einen Startpunkt an. Neben der Bereitstellung von antiviralen Mitteln für Menschen zur Behandlungvon Erkrankungen, sieht Domenech einen starken Veterinärsektor als einen Schlüssel zur Bekämpfung der Geflügelpest. Hier sei allerdings noch ein Ausbau der Ressourcen notwendig, um schnell auf Ausbrüche der Erkrankung reagieren zu können. Domenech lobte außerdem die Arbeit der betroffenen Länder, stellte aber klar, dass sie die Bekämpfung nicht alleine leisten können. Als Beispiele nannte er Thailand, das die Geflügelpest unter Kontrolle gebracht habe und keine weiteren Erkrankungen von Menschen mehr zu vermelden hatte, und Vietnam, das ein ambitioniertes Impfprogramm für Risikogebiete aufgelegt hat. Dieses Programm wird allerdings weitere 10 Millionen US-Dollar kosten. Die Gefahr der Verbreitung des Erregers durch Zugvögel müsse man ebenfalls im Auge behalten. Deshalb sollten entlang der Zugvögelrouten Überwachungsprogramme ausgebaut werden.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2005/107804/index.html</link><pubDate>27 09 2005</pubDate></item><item><title>FAO fordert Massenkeulung von Geflügel in Indonesien</title><description>Die UN-Landwirtschaftorganisation (FAO) hat Indonesien aufgefordert, potenziell mit dem Geflügelpestvirus infizierte Vögel umgehend zu töten. Außerdem müsse Indonesien nach Ansicht der FAO angesichts der drohenden Epidemie mehr Geld zur Bekämpfung der Geflügelpest  bereitstellen.  So sollte die Regierung in den Regionen, in denen das gefährliche H5N1-Virus bereits aufgetreten ist, die Tötung von Haus- und Nutzgeflügel veranlassen, sagte der FAO-VeterinärJoseph Domenech. Die bisherigen Strategien zur Seuchenkontrolle müssten entschieden verbessert werden. Die indonesische Regierung hat am Mittwoch zwar die Massentötung von Geflügel auf Bauernhöfen angekündigt, auf denen 20 Prozent der Tiere mit dem Erreger H5N1 infiziert sind. Kritikern zufolge habe sich die konkrete Umsetzung jedoch immer wieder verzögert. Inzwischen ist die Zahl der Geflügelpestopfer beim Menschen in Indonesien auf fünf angestiegen.</description><link>http://www.netzeitung.de/wissenschaft/359476.html</link><pubDate>26 09 2005</pubDate></item><item><title>Niederlande lockern Aufstallungsgebot für Geflügel</title><description>Die Niederlande haben das Aufstallungsgebot für Geflügel, dass Ende August erlassen worden war, um Hausgeflügel vor einer möglichen Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 durch Zugvögel zu schützen, gelockert. Die Niederlande waren der einzige EU-Mitgliedsstaat, der ein Aufstallungsgebot für Geflügel erlassen hatte, von dem insgesamt rund fünf Millionen Stück Geflügel betroffen waren. In Deutschland hatten die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ebenfalls Verbote für die Freilandhaltung von Geflügel erlassen. Der jetztige Sinneswandel inden Niederlanden scheint vor allem durch mögliche Handelshemmnisse verursacht worden zu sein. So besteht die Gefahr, dass Eier und Geflügelfleisch nicht unter dem Label "Freilandhaltung" verkauft werden dürfen, was wirtschaftliche Einbußen für die betroffenen Betriebe zur Folge hätte. Für Deutschland hatte Verbraucherministerin Renate Künast (Bündnis 90 / Die Grünen) angekündigt, dass Produkte im Falle eines Aufstallungsgebots weiterhin unter dem Label "Freilandhaltung" verkauft werden dürften.</description><link>http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4267112.stm</link><pubDate>23 09 2005</pubDate></item><item><title>BMVEL warnt Asien-Reisende vor Geflügelpest</title><description>Das Verbraucherschutzministerium (BMVEL) hat Asien-Reisende erneut aufgefordert, bestimmte Schutzmaßnahmen zu treffen. So sollten direkte Tierkontakte unbedingt vermieden werden. Ebenso Besuche von Geflügelmärkten. Die warnenden Reisehinweise gelten außer für Reisende nachIndonesien auch für Besuche in Kambodscha, Kasachstan, Laos, Malaysia, Pakistan, Russland, Nordkorea, Thailand, Vietnam und China. Das potenziell gefährliche Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N1 werde über infizierte Tiere und Eier, aber auch über Kleidung weitergegeben.</description><link>http://www.verbraucherministerium.de/index-0004C1C342CD1331ACF46521C0A8D816.html</link><pubDate>22 09 2005</pubDate></item><item><title>WHO: 114 Geflügelpestfälle beim Mensch</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat inzwischen 114 Fälle der Geflügelpest beim Menschen in Asien, denen der Erreger vom Typ H5N1 zu Grunde liegt, registriert. 59 Fälle davon endeten tödlich. Am stärksten betroffen ist Vietnam mit 91Fällen, von denen 41 tödlich ausgingen. In Thailand wurden bisher 17 Fälle nachgewiesen. 12 Personen starben. In Kambodscha und Indonesien bedeuten alle registrierten Infektionen für die Patienten den Tod. </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2005_09_19/en/index.html</link><pubDate>20 09 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Auch schwach pathogene Erreger können Gefahr für Mensch darstellen</title><description>Im Zuge der in Asien grassierenden Geflügelpest vom Typ H5N1 wird immer wieder über die Gefahr diskutiert, dass sich der Erreger mit humanen Influenza-Stämmen mischen und so zu einer menschlichen Epidemie führen könnte. Bisher war die öffentliche Diskussion auf hoch pathogene (HPAI) Stämme wie eben H5N1 fokussiert. Nach Untersuchungen italiensicher Wissenschaftler darf aber auch die Gefährdung durch schwach pathogene (LPAI) Stämme nicht außer Acht gelassen werden. Die Forscher hatten in den Jahren 1999 bis 2003 Arbeiter, die Kontakt zu Geflügel hatten, auf das Vorkommen von Antikörper gegen Viren vom Typ H7N1 (HPAI) und H7N3 (LPAI) untersucht. Diese Virsustämme hatten in dieser Zeit verschiedene Geflügelpestausbrüche in Italien verursacht. Dabei wurden während eines Ausbruchs mit dem Virustyp H7N3 (LPAI) in 2002 und 2003 insgesamt 185 Blutproben von Arbeitern der betroffenenBetriebe untersucht. In 7 Proben konnten Antikörper gegen das Virus festgestellt werden. Einer der betroffenen Arbeiter zeigte eine Konjunktivitis. Während des Geflügelpestausbruchs in den Niederlanden im Jahr 2003, hatten einige Personen, die Kontakt mit infizierten Tieren hatten, diese Symptomatik gezeigt. Nach Angaben der Wissenschaftler handelt es sich um den 1. Fall, bei dem eine Übertragung eines LPAI-Virus auf den Mensch während eines Seuchengeschehens beim Geflügel nachgewiesen wurde. Deshalb fordern sie, sowohl Mensch als auch Tier permanent auf die Geflügelpestviren zu testen. Außerdem sollten Arbeiter auf Geflügelfarmen gegen die normale Influenza geimpft werden, um die Gefahr eines Austausches von Genen zwischen menschlichen und tierischen Influenzaviren zu minimieren.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>19 09 2005</pubDate></item><item><title>Zoo von Jakarta wegen Geflügelpest geschlossen</title><description>Nachdem im Zoo von Jakarta 19 Vögel an der Geflügelpest vom Virustyp H5N1 gestorben sind, wurde der Zoo zunächst vorsorglich geschlossen. Die Tore des Zoos bleiben vorerst bis zum 21. Oktober für die Öffentlichkeit geschlossen. In dieser Zeit sollen Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt werden.Außerdem sollen alle 2.100  Vögel des Zoos auf das Virus getestet werden. Sollte es dabei zu einem Virusnachweis kommen, werden die entsprechenden Tiere getötet. Allerdings wird eine Ausnahme gemacht, wenn es sich um Tiere geschützter Arten handelt.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>19 09 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe schon lange bekannt</title><description>Bereits 1878 wurde in Italien die Vogelgrippe beobachtet. Zu zahlreichen Epidemien kam es, da sich das Virus von den Wildvögeln auf das Hausgeflügel ausbreitete und dort zu einer gefährlichen Variante mutierte. Durch Geflügeltransporte wurde die Krankheit dann in andere Länder verschleppt. Laut der Leiterin des Nationalen Referenzlabors für Vogelgrippe, Ortrud Werner, vom  Friedrich- Loeffler-Institut auf der Insel Riems wurde das Virus bisher noch nicht bei klinisch gesunden Vögeln nachgewiesen, die in der Lage währen einen Vogelzug zu überstehen. Der letzte Vogelgrippe-Ausbruch in Europa war 2003 in den Niederlanden, bei dem eine schwach pathogene Variante des H7-Virus von Wildvögeln aufHausgeflügel übertragen wurde und zur für Vögel gefährlichen Variante H7N7 mutierte. Laut Timm Harder vom Referenzlabor tragen Wildvögel oft schwach pathogene Vogelgrippe-Varianten in sich. Bei Untersuchung von 4200 deutschen Wildvögeln in den Jahren 2003 und 2004 wurden 21 verschiedene Influenzaviren nachgewiesen. Bei Wildenten wurden an der Nord- und Ostseeküste auch schwach pathogene Varianten des Subtyps H5 und H7 nachgewiesen. Laut Harder leben Wirt (Wildvogel) und Virus in einer Art "Gentleman Agreement", das heißt das Virus kann sich im Wirt vermehren, macht diesen aber nicht krank. Erst bei einem Artenwechsel wird dieses Gleichgewicht zerstört und es kann zu Mutationen kommen. </description><link>http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Virus-Vogelgrippe%2C-Begleiter/546092.html</link><pubDate>17 09 2005</pubDate></item><item><title>EU unterstützt nationale Geflügelpestüberwachungsprogramme</title><description>Nachdem sich die EU Anfang September auf eine Ausweitung der Überwachung von Wild- und Hausvögeln auf die Geflügelpest geeinigt hatte, hat das Ständige Kommitee für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit diese Pläne jetzt bestätigt. Die EU wird die ausgeweiteten Überwachungsprogramme zur Hälfte finanzieren und hat dazu zunächst knapp 900.000 Eurobereitgestellt. Im Bedarfsfall soll die Summe erhöht werden. Die bewilligte Summe gilt zunächst für den Zeitraum Juli 2005 bis Januar 2006. Inzwischen wurden von den Mitgliedsstaaten bereits 25.000 Tests zur Kofinanzierung durch die EU angemeldet. Dies entspricht einer Verdreifachung des Testaufkommens gegenüber demselben Vorjahreszeitraum. </description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/05/0914&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>14 09 2005</pubDate></item><item><title>Auch Mecklenburg-Vorpommern verbannt Geflügel in die Ställe</title><description>Nachdem bereits Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Aufstallungsgebote für Geflügel erlassen hatten, hat Mecklenburg-Vorpommern nachgezogen. Auch das nord-östliche Bundesland will damit eine mögliche Übertragung des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 von Zugvögeln auf Hausgeflügel verhindern. Das Aufstallungsgebot gilt ab dem 15. September und ist zunächst bis zum 30. November befristet.Betroffen ist nicht das gesamte Bundesland. Die Gebiete, für die das Gebot gilt, sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg - Vorpommern veröffentlicht worden. Minister Backhaus (SPD) begründete die Entscheidung damit, dass im Land viele Rast- und Futterplätze von Wildvögeln vorhanden sind.</description><link>http://www.mv-regierung.de/lm/frame_presse.htm</link><pubDate>13 09 2005</pubDate></item><item><title>Auch Schweiz erlässt Maßnahmenplan für Geflügelpesternstfall</title><description>Nachdem in Deutschland die Ernstfallpläne für einen Geflügelpestausbruch feststehen, hat auch die Schweiz einen Maßnahmenplan für den Ernstfall erlassen, wie ein Sprecher des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) sagte. Es handele sich um einen Stufenplan, der davon abhängt, wie weit die Erkrankung noch von der Schweiz entfernt ist. Die Freilandhaltung von Geflügel soll erst verboten werden, wenn die Geflügelpest in einem Nachbarland ausgebrochen sei.Ebenso wie Deutschland, hat auch die Schweiz bereits mit der Zugvogelüberwachung auf den Erreger begonnen. Obwohl der Maßnahmenplan vorsorglich erlassen wurde, wird das Risiko für ein Auftreten der Geflügelpest in der Schweiz weiterhin als gering erachtet. Gründe dafür sind u. a., dass die Schweiz am Rand der Zugvogelrouten liegt und es infizierte Tiere kaum schaffen könnten, von Russland bis in die Schweiz zu gelangen.</description><link>http://www.lid.ch</link><pubDate>12 09 2005</pubDate></item><item><title>Niedersachsen verbannt Geflügel in die Ställe</title><description>Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen  (CDU) hat heute ein ab 15. September geltendes Aufstallungsgebot für Geflügel erlassen. Damit darf dann in ausgewählten Regionen bis zum 30. November kein Geflügel unter freiem Himmel gehalten werden. Die betroffenen Regionen sind auf der Seite des Ministeriums veröffentlicht worden. Damit will Niedersachsen ein mögliches Übergreifen der Geflügelpest von Zugvögeln auf Haustiere vermeiden. In Niedersachsen befindetsich mit rund 22 Mio. Tieren rund 60 Prozent des deutschen Wirtschaftsgeflügels. Niedersachsen geht damit über die Einigung von Bund und Ländern hinaus. Diese hatten sich darauf geeinigt, ein entsprechendes Aufstallungsgebot erst im Fall konkreter Gefährdung zu erlassen und unterdessen das Geflügelpestmonitoring zu verstärken. Die Eilverordnung zur Aufstallung liegt unterdessen im Bundesverbraucherministerium bereit und kann im Bedarfsfall umgehend erlassen werden.</description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C13085331_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>07 09 2005</pubDate></item><item><title>Japan plant Massenkeulung von Geflügel</title><description>Das japanische Landwirtschaftsministerium plant im Rahmen der Geflügelpestbekämpfung rund 1,5 Millionen Hühner zu keulen. Betroffen sind Betriebe in den Regionen Ibaraki und Saitama. 500.000 Hühner wurden bereits getötet. Weitere 1.024 Mllion Vögel sollen noch getötet werden, um dieAusbreitung der Geflügelpest zu verhindern. In den betroffenen Regionen werden in 30 Betriebe rund 4.14 Millionen Hennen gehalten. Wie ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums sagte, gebe es Hinweise, dass die Infektion durch einen nicht zugelassenen Impfstoff verursacht worden sei. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:11234054800298237790::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,30305</link><pubDate>06 09 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest verursacht in Russland Millionenschäden</title><description>Der Ausbruch der Geflügelpest in Russland hat das russische Ministerium für Notfallangelegenheiten schätzungsweise bereits rund 1 Mio. Euro gekostet. Die finanziellen Schäden sind zum einen durch das Verenden von mehr als 11.000 Vögeln in Folge der Infektion mit dem aviären Influenzavirus entstanden. Zum anderen wurden weitere 138.000 Tiere vorsorglichgetötet, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wie  Agra-Europe (AgE) London berichtet. Rechne man noch die Kosten für präventive Maßnahmen und  Quarantäneeinrichtungen hinzu, gehe die Summe der geschätzten finanziellen Schäden bereits jetzt weit über eine Millionen Euro hinaus.  </description><link>http://www.agrimanager.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=18347&amp;currPage=</link><pubDate>06 09 2005</pubDate></item><item><title>NRW verbietet Geflügelfreilandhaltung in gefährdeten Regionen</title><description>In manchen Regionen Nordrhein-Westfalens ist die Freilandhaltung von Vögeln und Geflügel vom 15. September an untersagt. Das teilte das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium am Montag mit. Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg (CDU) will durch das Verbot eine Einschleppung der Geflügelpest durch Zugvögel verhindern. Die Verordnung gilt für Teile der Landkreise Wesel und Kleve am unteren Niederrhein sowie für das Gebiet der Gemeinde Petershagen nördlich von Minden. In diesen Regionen würden Zugvögel erfahrungsgemäß bevorzugt rasten, erläuterte das Ministerium. Deshalb müssen Geflügel und Vögel in den Sperrregionen im Stall gehalten oder wenigstens durch vogelsichere Netze vor dem Kontakt mit wild lebenden Vögeln geschützt werden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 30. November. Darüber hinaus wird in ganz Nordrhein-Westfalen die Fütterung von Geflügel im Freien untersagt, da Futterstellen im Freien für Wildvögel sehr anziehend seien, erklärte das Ministerium weiter. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050905/12/4obnv.html</link><pubDate>05 09 2005</pubDate></item><item><title>Niedersachsen plant Alleingang gegen  Geflügelpest</title><description>Niedersachsens Landwirtschaftsminister Ehlen plant nach Informationen des "Deutschen Tierschutzbundes", einen Alleingang bei den Vorsorgemaßnahmen gegen die Geflügelpest. So will er eine Eilverordnung erlassen, nach der Auslauf- und Freilandhaltung von Geflügel in einigen Regionen untersagt werden kann und mit einer längeren Aufstallungspflicht zu rechnen ist. Das Bundesverbraucherministerium hat angekündigt,ein solches Verbot erst im konkreten Gefährdungsfall zu erlassen. Der Tierschutzbund kritisierte Ehlens Alleingang und ermahnte ihn, bei den Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest, Augenmaß zu bewahren. Nach Ansicht des Tierschutzbundes muss es das Ziel sein, einen ausreichenden Vorrat an Geflügelimpfstoffen anzulegen, um im Ernstfall schnell Ringimpfungen durchführen zu können. </description><link>http://www.tierschutzbund.de/01024.html</link><pubDate>05 09 2005</pubDate></item><item><title>Die Angst vor der Vogelgrippe wächst</title><description>Mit der drohenden Gefahr der Vogelgrippe wächst auch die Unsicherheit. So lief am Freitag letzte Woche die Meldung über die Newsticker, dass in der nordfinnischen Stadt Oulu Untersuchungen auf das hochpathogene Virus H5N1 bei einer Möwe hindeuten würden und somit die Vogelgrippe erstmals in Europa angekommen sei. Doch nur vier Tage später stellte sich heraus, dass es sich um ein schwachpathogenes Virus handelt und keine Gefahr droht. Doch die Angst ist schon lange in Europa angekommen. Angeblich plant das Bundesheer in Österreich Übungen, zu denen auch das Ausheben von Massengräbern im Pandemiefall zählt. Virologen und Gesundheitsbehördenversuchen immer wieder die richtigen Worte zu finden, um die Unsicherheiten der weiteren Entwicklung auszudrücken ohne eine Panik zu schüren. Immer wieder muss daran erinnert werden, dass es sich bei H5N1 um ein Vogelgrippevirus handelt, dass vor allem Hühner tötet. In Südostasien kam es zwar zu Infektionen und auch Todesfällen bei Menschen, doch ist dies eher die Ausnahme. Eine Pandemiegefahr besteht erst, wenn das Virus seine Oberflächenstruktur so ändert, dass sich auch Menschen untereinander anstecken. Die Gefahr einer Pandemie war nach Expertenaussagen nie größer als jetzt, doch eine Wahrscheinlichkeit lässt sich nicht berechnen.</description><link>http://derstandard.at</link><pubDate>03 09 2005</pubDate></item><item><title>Eilverordnung zur Geflügelpest erlassen</title><description>Nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums hat Ministerin Renate Künast (Bündnis 90 / Die Grünen) gestern abend eine Eilverordnung zur Abwehr der Geflügelpest erlassen. Damit soll das vorsorgliche Monitoring bei Haus- und Wildgeflügel, wie es zwischen Bund und Ländern vereinbart worden war, umgehend in Gang gebracht werden. Eine weitere Eilverordnung, die die Freilandhaltung vonGeflügel verbietet, sei im Ministerium auch vorbereitet worden und könne von Heute auf Morgen in Kraft gesetzt werden. Ministerin Künast mahnte, dass es jetzt wichtig sei, dass die Bundesländer die Einhaltung der Maßnahmen zur Verhinderung der Übertragung von Geflügelpest auf Tiere in Deutschland streng überwachen und das Monitoring vor Ort schnellstmöglich und lückenlos begonnen wird.</description><link>http://www.bml.de/index-0007D969D1991316900B6521C0A8D816.html</link><pubDate>01 09 2005</pubDate></item><item><title>FAO befürchtet Verbreitung der Geflügelpest nach Europa</title><description>Die FAO befürchtet, dass sich die Gefügelpest vom Typ H5N1 auch nach Europa ausbreiten könnte. Als möglichen Weg betrachtet die FAO die Ausbreitung über Zugvögel von Sibirien in naher Zukunft an das Kaspische und das Schwarze Meer. Von hier und über den Balkan könnte das Virus seinen Weg nach Europa finden, da sich in südosteuropäischen Ländern Zugvögel aus Asien mit solchen aus dem nördlichen Europa treffen könnten. In diesen Ländern befürchtet Joseph Domenech von der FAO, dass die Kapazitäten, die Erkrankung zu identifizieren und sie dann zu bekämpfen, nicht ausreichend vorhanden sein. Auf Grund der Zugvögelrouten hält DomenechAserbeidschan, den Irak, den Iran, Georgien, die Ukraine und einige Mittelmeerländer für Orte möglicher Geflügelpestausbrüche. Auch Indien und Bangladesch, die aktuell frei von der Geflügelpest sind, seien durch die Zugvögelrouten gefährdet. Insbesondere in Bangladesch werden Hausenten in großer Stückzahl gehalten. Als einen der wichtigsten Punkt in der Verhinderung einer Verbreitung der Erkrankung sieht die FAO die Vermeidung von Kontakten zwischen Hausgeflügel, Menschen und Wildvögeln. Außerdem sollten die Länder sich mit Notfallplänen auf einen möglichen Ausbruch der Erkrankung vorbereiten.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2005/107405/index.html</link><pubDate>31 08 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in 46 russischen Siedlungen</title><description>Die Geflügelpest vom Typ H5N1 ist mit Stand vom 29. August 2005 in 46 russischen Siedlungen bestätigt worden, wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass unter Berufung auf die zuständigen Behördenberichtet. Außerdem gibt es in 80 weiteren Orten noch Verdachtsfälle. In einigen Orten wurde jedoch bereits die bestehende Quarantäne aufgehoben.</description><link>http://www.itar-tass.com/eng/level2.html?NewsID=2362151&amp;PageNum=0</link><pubDate>31 08 2005</pubDate></item><item><title>Bund und Länder einig über weiteres Vorgehen gegen Geflügelpest</title><description>Bund und Länder haben gestern nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums die Gespräche über das weitere Vorgehen gegen die Geflügelpest abgeschlossen. Bund und Länder sind mehrheitlich der Auffassung, dass eine generelle Aufstallung von Tieren aus Auslauf- und Freilandhaltungen z. Zt. nicht notwendig ist. Nach Angaben von Ministerin Künast (Bündnis 90 / Die Grünen) ist das Auffstallungsgebot damit aber nicht ad acta gelegt worden, sondern wird dann angeordnet, wenn es die Situation erfordert. Umeine mögliche Infektion mit dem Erreger vom Typ H5N1 möglichst frühzeitig zu erkennen, wurden weitere Maßnahmen beschlossen. So soll das Monitoring bei Wildvögeln während der Zugperiode ausgeweitet werden. Jagdschutzbeauftragte, Vogelschutzwarten und Naturschutzeinrichtungen sollen dann stichprobenartig Untersuchungen auf den Erreger einleiten. Auch Tiere aus Auslauf- und Freilandhaltungen sollen auf den Erreger untersucht werden. Dies soll ab einer Bestandsgröße von 100 Tieren greifen.</description><link>http://www.bml.de/index-000C14B3198A13138E346521C0A8D816.html</link><pubDate>30 08 2005</pubDate></item><item><title>Künast fühlt sich von EU bei Geflügelpest bestärkt</title><description>Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Bündnis 90/ Die Grünen) fühlt sich in ihrem Vorgehen zum Schutz vor der Geflügelpest von der EU bestätigt, wie das Ministerium in einer Pressemitteilung verlauten ließ. Demnach konnte sich Deutschland auf dem EU-Expertentreffen vergangene Woche mit seinem Ansatz einer risikoorientierten und abgestuften Vorgehensweise voll und ganz durchsetzen. Die EU-Kommission hält eine vollständige Aufstallungz. Zt. nicht für notwendig und wies daraufhin, dass über die Übertragung des Virus noch nicht genügend Erkenntnisse vorlägen. Als Maßnahmen hatte die EU die verstärkte Beobachtung von Wildgeflügel, das Informieren von Tierhaltern, die Vorbereitung auf den Ernstfall sowie die Überprüfung der nationalen Notfallpläne vorgeschlagen. Dies entspräche zu 100 Prozent dem deutschen Ansatz, sagte Ministerin Künast. </description><link>http://www.bml.de/index-000E3B29EDD2130EAD026521C0A8D816.html</link><pubDate>29 08 2005</pubDate></item><item><title>Baden-Württemberg forciert Vorbeugemaßnahmen gegen Gefügelpest</title><description>Obwohl das Risiko einer Geflügelpestinfektion durch Zugvögel weiterhin als gering eingestuft wird, werden in Baden-Württemberg die Maßnahmen zur Vorbeugung weiter forciert, wie das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum mitteilte. Die Veterinärämter sollen deshalb Gefügelhaltungen verstärkt beobachten. Sie sollen dazu Unterstützung des Gefügelgesundheitsdienstes erhalten. Außerdem wird das Wildgeflügel-Monitoring intensiviert, das mit dem Friedrich-Loeffler-Institut abgestimmt wurde. Zusätzlich solldie Gefahr durch illegalen Import von Tieren aus Ländern, in denen die Geflügelpest vom Typ H5N1 bereits vorkommt, durch verstärkte Kontrollen bei der Einreise minimiert werden. Auch die Geflügelhalter werden um ihre Mithilfe gebeten. Da das Bundesverbraucherministerium bei Bedarf ein Verbot der Freilandhaltung angekündigt hat, werden die Halter gebeten, bereits jetzt die notwendigen Vorkehrungen zu treffen und ihre Tiere verstärkt zu beobachten.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/cgi/styleguide/content.pl?ARTIKEL_ID=35690</link><pubDate>29 08 2005</pubDate></item><item><title>Alternativer Weg gegen Vogelgrippe</title><description>Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Johannes Löwer, hat einen alternativen Plan gegen die Vogelgrippe. Er hält es für unnötig, den in Amerika entwickelten Impfstoff zu kaufen. Denn der gerade im Test befindliche H5N1-Impfstoff würde wohl der deutschen Bevölkerung kaum helfen, denn selbst bei einer Investition von 100 Millionen Euro würden nur genügend Impfdosen für fünf Millionen Deutsche zusammenkommen. Aus diesem Grund hat dasPaul-Ehrlich-Institut im Auftrag der Bundesregierung einen alternativen Plan entwickelt. Auf diese patentfreie Weise könnten dann mit den reservierten Grippe-Impfstoff-Kapazitäten für Deutschland im Pandemiefall in sechs Wochen genügend Impfstoffe hergestellt werden, um die gesamte Bevölkerung zu impfen. Bereits nach weiteren vier bis sechs Wochen stünden dann ausreichend Impfdosen für die notwendige Zweitimmunisierung zur Verfügung. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050827/336/4ny6d.html</link><pubDate>28 08 2005</pubDate></item><item><title>EU klärt über Maßnahmen zur Vorbeugung der Geflügelpest auf</title><description>Das Ständige Kommitee für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit bei der EU-Kommission hat gestern getagt, um über die drohende Gefahr der Geflügelpest vom Zyp H5N1 zu beraten. Es wurden verschiedene Maßnahmen zur Vorbeugung aufgelistet. Dazu gehört, dass die EU im Jahr 2003 als erste ein Überwachungsprogramm für Haus- und Wildvögel gestartet hat. Für den Überwachungszeitraum 2005/2006 sollen vermehrt Proben von Zugvögeln gesammelt werden. Außerdem werden die Mitgliedsländeraufgefordert, das Programm selbsttätig auszuweiten. Das Kommitee weist daraufhin, dass einer der wichtigsten Punkte zur Eindämmung eines möglichen Seuchenfalls, die frühzeitige Entdeckung der Erkrankung ist. Alle Mitgliedsländer besitzen hierfür Maßnahmenkataloge. Es wird außerdem klar gestellt, dass man z. Zt. keinen Grund für ein generelles Importverbot für Geflügel sieht. Die Überwachungsmaßnahmen an den Grenzen sollten genaustens eingehalten werden.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/05/285&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>26 08 2005</pubDate></item><item><title>EU-Veterinäre beraten über Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest</title><description>EU-Veterinäre diskutieren derzeit in Brüssel über die Möglichkeiten, ein Übergreifen der Geflügelpest auf Europa zu verhindern. Experten fürchten, dass das Virus unter anderem auch durch Zugvögel von Russland oder Kasachstan nach Europa gelangen könnte. Die EU-Kommission hat deshalb eine Reihe von Schutzmaßnahmen getroffen. So wurden der Import von lebenden Vögeln und Geflügelprodukten wie rohes Fleisch und Federnaus mehreren südostasiatischen Ländern sowie Russland und Kasachstan verboten. Nach ersten groben Schätzungen hat die Geflügelpest bereits 8-12 Mrd. Dollar Schäden verursacht. Darüber hinaus sind mehr als 50 Todesopfer zu beklagen. Außerdem wurden allein in den Ländern Südostasiens mehr als 125 Mio. Vögel gekeult. In Russland sind bereits 140.000 Stück Geflügel der Seuche zum Opfer gefallen. </description><link>http://europa.eu.int </link><pubDate>25 08 2005</pubDate></item><item><title>Hundertausende Vögel in Russland wegen Geflügelpest gekeult</title><description>Der Ausbruch der Geflügelpest in Russland hat bereits das Leben von rund 140.000 Stück Geflügel gekostet. Davon sind rund 11.000 Tiere an der Krankheit verendet. 127.000 weitere wurden aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung gekeult, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Der Chef des öffentlichen Gesundheitsdiensts erklärte unterdessen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ITAR-Tass, die Situation stabilisiere sich allmählich. In sieben Dörfern sei der Quarantänezustand bereits wieder aufgehoben worden. Wie die Nachrichtenagentur jedoch weiter berichtet, musste indes ein Dorf in der sibirischen Region Tjumen unter Quarantäne gestellt werden, nachdem auch dort infizierte Tiere entdeckt worden sind.</description><link>http://de.news.yahoo.com/050823/12/4nqhi.html</link><pubDate>25 08 2005</pubDate></item><item><title>FDP fordert Geflügelpest-Impfung</title><description>Die FDP fordert wegen der drohenden Gefahr des Ausbruchs der Geflügelpest ein Impfprogramm für deutsches Geflügel. "Dem Tierschutz wie auch dem Verbraucherschutz muss endlich Rechnung getragen werden, indem Impfen zum Standard wird", sagte der agrarpolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Hans-Michael Goldmann, der "Berliner Zeitung". Das massenhafte Töten betroffener Tiere im Falle eines Ausbruchs der Krankheit habe enorme wirtschaftlichen Schäden für die Landwirte zur Folge. Goldmann forderte die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für das Impfen einzusetzen. Die EU lehnt eine generelleImpfung gegen die Geflügelpest bislang ab, da noch kein so genannter Markerimpfstoff gegen die Erkrankung zur Verfügung steht, mit der geimpfte von natürlich infizierten Tieren unterschieden werden können. Nach Ansicht der FDP ist dieses Vorgehen  angesichts der Fortschritte in der Forschung nicht mehr haltbar. Durch neu entwickelte Markerimpfstoffe gebe es die Chance, geimpfte und nicht erkrankte Tiere zu unterscheiden, betonte Goldmann. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050824/286/4nrkz.html</link><pubDate>24 08 2005</pubDate></item><item><title>BMVEL weist auf Pflichten der Tierhalter bezüglich der Geflügelpest hin</title><description>Bezüglich der vom Bundesverbraucherministerium (BMVEL) ergriffen Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest hat Staatssekretär Alexander Müller die Tierhalter auf ihre Pflichten hingewiesen. Dazu gehört, dass alle gewerblichen oder privaten Haltungen von Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Tauben, Truthühnern und Wachteln, den zuständigen Behörden gemeldet wurden. Nur so können die Behörden im Bedarfsfall schnell und zielgerichtet reagieren. Weitere Maßnahmen ergeben sich aus der Geflügelpest-Verordnung, die im Jahr 2004 erlassen wurde. Zu den darin vorgesehenen Pflichten gehören u. a. eine Registerführung, die tierärztliche Ursachenforschung bei vermehrtenTodesfällen, das Tragen von Schutzkleidung bei Ein- und Ausstallungen und die Einhaltung seuchenhygienischer Vorschriften. Sollte es die Seuchenlage erfordern, wird das Ministerium zusätzlich eine Eilverordnung erlassen, die Geflügelhalter ab einer bestimmten Betriebsgröße verpflichtet, ihre Tiere nicht ins Freie zu lassen. Müller wies daraufhin, dass die Eier aus solchen Haltungen trotzdem weiterhin als "Freilandeier" vermarktet werden können, wenn die Sperrung amtlich verordnet wurde und zeitlich beschränkt ist. Auch Eier aus ökologischen Haltungen könnten nach Auffassung des Ministeriums weiter als solche vermarktet werden.</description><link>http://www.bml.de/index-0000B1BA2C5D130BA0356521C0A8D816.html</link><pubDate>24 08 2005</pubDate></item><item><title>Neuartiger Geflügelpestimpfstoff vom FLI</title><description>Am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wurde unter der Leitung von Prof. Mettenleitner und Dr. Fuchs ein neuartiger Impfstoff gegen die Geflügelpest entwickelt. Der Impfstoff  erzeugt dabei einen Immunschutz gegen zwei Erkrankungen. Dabei handelt es sich die Geflügelpest und die Infektiöse Laryngotracheitis (ILT). Ein Virus dieser Erkrankung bot auch die Grundlage für die Entwicklung des Impfstoffs. Die Erkrankung wird durch ein Geflügel-Herpesvirus verursacht. Dieses Virus wurde so verändert, dass es die geimpften Tiere nicht krank macht, aber trotzdem einen Immunschutz gegen die ILT erzeugt wird. Dann wurde in das Virus die Erbinformation des Hämagglutinin-Proteins des Geflügelpestviruseingeschleust. Deshalb wird eine Immunantwort gegen beide Erkrankungen erzeugt. Dadurch, dass das Virus nur eine Immunantwort gegen das H-Protein des Geflügelpestvirus erzeugt, ist eine Unterscheidung von einer Infektion mit einem Feldvirus der Geflügelpest möglich. Denn dieses würde auch eine Immunantwort gegen andere Viruskomponenten erzeugen, die nachweisbar wären. Tests haben gezeigt, dass der Impfstoff Geflügel gegen Grippeviren vom Typ H5 und H7, wie es aktuell in Asien vorkommt bzw. 2003 in Holland vorkam, wirksam schützen kann. Vor einer Zulassung des Impfstoffs sind allerdings noch weitere Tests notwendig.</description><link>http://www.fli.bund.de/News-Einzelansicht.253+M558bf8c48c3.0.html</link><pubDate>23 08 2005</pubDate></item><item><title>Verbraucherministerium stellt Informationen zur Geflügelpest zur Verfügung</title><description>Das Bundesverbraucherministerium (BMVEL) hat auf seiner Internetseite weitere Informationen zur Geflügelpest zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Fragen und Antworten zum Thema sowieInformationen für Reisende, die betroffene Gebiete besuchen wollen. Außerdem wird auf die Informationen des Auswärtigen Amtes zum gleichen Thema verwiesen.</description><link>http://www.bml.de</link><pubDate>22 08 2005</pubDate></item><item><title>ZDG unterstützt Verbot der Freilandhaltung</title><description>Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) unterstützt die geplante Eilverordnung der Bundesregierung, mit der  Freilandhühnern wegen der drohendenGefahr der Geflügelpest zunächst der Auslauf verboten werden soll. Der ZDG fordert das umgehende Inkrafttreten der Verordnung. </description><link>http://www.zdg-online.de</link><pubDate>22 08 2005</pubDate></item><item><title>bpt kritisert Vorbereitungen der Länder für Geflügelpest</title><description>Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. (bpt) hat die Vorbereitungen der Bundesländer auf einen möglichen Geflügelpestfall in Deutschland als absolut unzureichend kritisiert. Die Kritik bezieht sich insbesondere auf die Möglichkeit, praktizierende Tierärzte im Seuchenfall zur Bekämpfung einzusetzen. Nach Angaben von bpt-Präsident Hans-Joachim Götz gibt es hierfür keine bundeseinheitliche Regelung, obwohl die Tierärzteschaft schon länger in Verhandlungen mit den Ländern stehe. Dies schaffe die groteske Situation, dass die Behörden dann zunächst mit jedem Tierarzt einzeln über seine Mitarbeit verhandeln müssen. Dies ist in einerSeuchensituation, in der jede Sekunde zählt, absolut undenkbar. Der bpt lehnt auch die Idee ab, ausländische Tierärzte in Krisenfällen einzusetzen. Dies würde Sprachprobleme bedeuten. Der bpt stellt heraus, dass es die Praktizierenden Tierärzte als ihre Aufgabe sähen, in Krisenzeiten ihre Kenntnisse und Erfahrungen zum Schutz der Bevölkerung einzubringen. Allerdings bedeute der Einsatz in Krisenzeiten dann auch, dass eventuell die eigenen Praxen für den Notfalleinsatz geschlossen werden müssten. Hier müsste durch eine einheitliche Regelung Sicherheit für die Beteiligten geschaffen werden, was auf sie zukomme. </description><link>http://www.tieraerzteverband.de/wDeutsch/presse/meldungen/05_08_19_vogelgrippe.shtml</link><pubDate>19 08 2005</pubDate></item><item><title>Künast will Stallpflicht für Geflügel</title><description>Bundesverbraucherministerin Renate Künast (Grüne) will eine Stallpflicht für Geflügel durchsetzen. Damit soll eine möglich Übertragung des Geflügelpestvirus von Wildvögeln auf Hausgeflügel verhindert werden. Die Ministerin will die Stallpflicht spätestens zum 15. September in Kraft setzen. Dazu wird eine Eilverordnung vorbereitet und der Termin mit den Bundesländern diskutiert. DieVerordnung soll unabhängig davon, ob die Geflügelpest tatsächlich bereits den Ural erreicht hat, in Kraft gesetzt werden. Gleichzeitig warnte Künast aber vor "Alarmismus". Eine Gefahr entstehe erst dann, wenn die Zugvögel Deutschland erreichen. Momentan befinde man sich in der Phase der Vorsorge und Prävention.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4641658_REF1,00.html</link><pubDate>19 08 2005</pubDate></item><item><title>RKI-Chef Kurth: Impfung aller Gefügelbestände nicht sinnvoll</title><description>In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hat der Präsident des Robert-Koch-Institut, Reinhard Kurth, darauf hingewiesen, dass eine Impfung aller europäischen Geflügelbestände gegen die Geflügelpest mit dem neuen Greifswalder Impfstoff momentan nicht sinnvoll wäre. Die Experten vertreten nach Aussage Kurths die Meinung, dass eine Impfung die Tiere zwar vor einer Erkrankung, nicht aber vor einer Infektion schützen würde. Damit würden die Tiere zu Virusträgern und könnten es auch auf andere Tiere übertragen. Behauptungen, die davon ausgehen, dass der Erreger noch in diesem Jahr in der Lage sein könne, Millionen von Menschen zu infizieren, hält Kurth für reinen Alarmismus. Im Moment wisse niemand, wann und wo der Erreger die entscheidenden Mutationen vollziehen könnte. Allerdings tritt er auch Behauptungen entgegen, dass die Angst eingesetzt wird, um Behörden und pharmazeutischer Industrie weitere Steuermittel zukommen zu lassen. Die Gefahr einer Pandemie sei absolut real.</description><link>http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~EEC7B181CE1774A79A23A609C6825D8D3~ATpl~Ecommon~Sspezial.html</link><pubDate>18 08 2005</pubDate></item><item><title>Bedrohung angesichts der Geflügelpest in Europa so hoch wie seit Jahren nicht</title><description>Angesichts der sich ausbreitenden Geflügelpest hält der Grippeexperte der WHO, Klaus Stöhr, die Bedrohung für Europa und auch Nordeuropa für so hoch wie seit der letzten großen Grippeepidemie seit 1968 nicht mehr. Dies folgert er aus der Ausbreitungsrichtung der Erkrankung. Auch habe das Geschehen eine neue Qualität bekommen. Momentan ist nicht absehbar, ob die Erkrankung nur temporär bei Zugvögeln vorkommt oder ob sie sich dort auf Dauer halten kann. Stöhr glaubt nicht, dass die Erkrankung in Russland schnell bekämpft werden kann. "Seuchenbekämpfung in Regionen, die an sich schon infrastrukturell benachteiligt sind, ist natürlich außerordentlich kompliziert. Man hat esnicht in Zentralasien geschafft, wo die Seuche noch immer existiert. Die nächsten drei bis fünf Jahre wird das wohl so sein, dass Haustierbestände da betroffen sind," so Stöhr. Dabei hält Stöhr die Entwicklung eines Impfstoffes, wie aus Greifswald berichtet, für lobenswert. Sie stelle aber nur eine Einzelmaßnahme dar. Weitere Maßnahmen seien notwendig. Dazu gehörten u. a. Quarantänemaßnahmen, Einfuhrbeschränkungen und das richtige Verhalten von Reisenden. Auch muss daran gearbeitet werden, der Übertragung des Virus von Zug- aus Hausvögel zuvorzukommen.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4635938_REF1_NAV_BAB,00.html</link><pubDate>18 08 2005</pubDate></item><item><title>Bayern baut Frühwarnsystem gegen Geflügelpest aus</title><description>Der bayerische Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Werner Schnappauf, hat die Ausweitung des Frühwarnsystems zur Erkennung der Geflügelpest angeordnet. So haben die Staatliche Vogelschutzwarte und ehrenamtliche Vogelbeobachter ihre Erkentnisse über Rast- und Mauserplätze an die Veterinärbehörden weitergegeben. Gehäufte Todesfälle bei Zugvögeln müssen den Behörden unverzüglich gemeldet werden. Zusätzlich soll die Labordiagnostik amLandesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ausgeweitet werden. Hier ist geplant, eine zentrale, fachübergreifende Typisierungsstelle für Influenza aufzubauen. Allerdings wies Schnappauf auch daraufhin, dass die Wahrscheinlichkeit höher sei, dass das Virus von Touristen eingeschleppt werde als durch Zugvögel. Deshalb soll eine Plakataktion an Flughäfen gestartet werden, mit der die Reisenden auf notwendige Verhaltensregeln hingewiesen werden.</description><link>http://www.stmugv.bayern.de</link><pubDate>17 08 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest eventuell bereits in Europa</title><description>Die Geflügelpest hat unter Umständen den Ural bereits nach Westen überwunden und wäre damit nach Europa vorgedrungen. Die russischen Behörden gehen zur Zeit einem Massensterben von Geflügel auf einer Farm in Kalmückien nach. Unterdessen hatdas Bundesverbraucherministerium bekanntgegeben, dass es Vorsorgemaßnahmen treffen werde. Unter Leitung von Ministerin Renate Künast (Grüne) wird eine Expertengruppe einberufen. Zusätzlich soll ein Informationsblatt über die Erkrankung im Internet veröffentlicht werden.</description><link>http://www.inforadio.de</link><pubDate>17 08 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpesterreger im Ural vom H5N1-Typ</title><description>Wie russische Behörden mitteilten, ist das Geflügelpestvirus, das im Ural entdeckt worden ist, klassifiziert worden. Demnach handelt es sich um den Subtyp H5N1, der in Asien seit mehr als anderthalb Jahren grassiert. Dort hat er bereits viele Millionen Stück Geflügel und mehr als 50 Menschen das Leben gekostet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, haben die Behörden bereits gestern weitreichende Keulungsmaßnahmen angeordnet undaußerdem den Verkauf jeglicher Geflügelprodukte untersagt. Wie "tagesschau.de" weiter berichtet, seien bereits mit dem Virus infizierte Tiere in der EU angelangt. Sie wurden auf dem Brüsseler Flughafen (Belgien) gefunden und waren dort illegal in einem Koffer lebend eingeführt worden. Dieser Fall liegt nach Aussage von Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium bereits einige Wochen zurück.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4635938_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html</link><pubDate>16 08 2005</pubDate></item><item><title>Die Niederlande bereitet Schutzmaßnahmen gegen Geflügelpest vor</title><description>In den Niederlanden wird derzeit aus Furcht vor der sich nähernden Geflügelpest u.a. eine sofort greifende Aufstallungspflicht für Geflügel vorbereitet. Eine niederländische Expertengruppe erarbeitet dazu im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums einen Notfallplan, da Experten davon ausgehen, dass die Vogelzugroute aus Russland auch über die Niederlande hinweg führen wird. Daher soll nun in nächster Zeit regelmäßig der Kot vonZugvögeln auf das Virus hin untersucht werden. Außerdem wird eine sofort greifende Aufstallungspflicht vorbereitet, gegen die sich allerdings  bereits die ersten Hobbytierhalter zur Wehr setzen. Ihrer Ansicht nach widerspricht ein Aufstallen von Hobbytieren, insbesondere von Wasservögeln, dem Tierschutzgedanken. Sie wollen ihre Tiere so wie freilebende Tiere eingestuft sehen, denen ja auch keine Stallpflicht auferlegt wird.</description><link>http://www.agrimanager.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=18202&amp;currPage=</link><pubDate>16 08 2005</pubDate></item><item><title>Schily sieht Geflügelpest als ernste Gefahr auch für Deutschland</title><description>Nach allem, was er über die Geflügelpest wisse, sieht Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) darin auch eine ernste Gefahr für Deutschland, wie das "Handelsblatt" berichtet. Laut Schily gingen von derErkrankung vermutlich ganz erhebliche Gefahren für den Menschen aus. Er gehe allerdings davon aus, dass sich die Landes- und Bundesbehörden auf die Krankheit vorbereiten würden.</description><link>http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204493,944647/SH/0/depot/0/Vogelgrippe_zieht_gen_Westen.html</link><pubDate>16 08 2005</pubDate></item><item><title>Auch Schweiz weitet Importverbote wegen Geflügelpest aus</title><description>Nachdem die EU in der letzten Woche bereits das Importverbot für bestimmte Geflügelprodukte auf Grund der Geflügelpest auf Russland und Kasachstan ausgeweitet hat, hat die Schweiz jetzt nachgezogen. Es dürfen jetzt keine Vögel und deren Produkte wie Fleisch, Eier und unbehandelte Federn aus Russland, Kasachstan, Nordkorea, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Pakistan, Thailand, Vietnam und derVolksrepublik China (einschliesslich Hong Kong) mehr in die Schweiz eingeführt werden. Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) weist in einer Pressemitteilung allerdings daruf hin, dass es sich um einen rein formalen Akt handelt, da Produkte, die vom Verbot betroffen sind, sowieso nicht aus Russland und Kazachstan eingeführt würden. </description><link>http://www.bvet.admin.ch/news/mitteilungen/00192/index.html?lang=de</link><pubDate>16 08 2005</pubDate></item><item><title>Neuartiger Geflügelpestimpfstoff erzielte gute Immunität</title><description>Deutsche Forscher haben mit einem neuartigen Impfstoff gegen die Geflügelpest in einer ersten Versuchsreihe eine gute Immunität bei Hühnern  erzielt. Das teilte das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit am Montag auf der Insel Riems mit. Die Impfung könne Hühner auch gegen die hoch pathogenen aviären Influenzaviren des Subtyps H5 schützen, hieß es weiter. Außerdemsei es mit diesem Impfstoff möglich, geimpfte Tiere von Tieren, die eine natürliche Infektion durchlaufen oder durchlaufen haben, zu unterscheiden. Bislang ist das Impfen gegen die Geflügelpest in der EU unter anderem aus diesem Grund nicht erlaubt. Vor einer Zulassung seien allerdings weitere Versuche notwendig, erklärten die verantwortlichen Forscher.</description><link>http://de.news.yahoo.com/050815/3/4nei7.html</link><pubDate>15 08 2005</pubDate></item><item><title>Erster Mastbetrieb in Russland von Geflügelpest betroffen</title><description>In Russland ist die Geflügelpest jetzt auch in einem Mastbetrieb ausgebrochen. Betroffen ist eine kleinere Farm in der Teilrepublik Altai, wie der österreichische Agrarpressedienst AIZ meldete. Alle rund 8.000 Hühner, Gänse und Truthähne des Betriebes würden nun vorsorglich getötet. Wie der AIZ weiter berichtet, werden in den größerenrussischen Betrieben bis zu 2,5 Millionen Tiere gehalten. Sollte es in einem dieser Betriebe zu einem Ausbruch der Geflügelpest kommen, hätten die Besitzer laut Expertenschätzungen mit direkten Verlusten bis zu 10 Millionen US-Dollar sowie mit etwa den gleichen Kosten für den Wiederaufbau der Bestände zu rechnen. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=3740AA43-EE70-4643-893D522A1A176057&amp;language=de</link><pubDate>15 08 2005</pubDate></item><item><title>Keine Gefahr durch Zugvögel</title><description>Nach Ansicht von Experten droht Deutschland keine Gefahr durch die Einschleppung der Geflügelgrippe durch Zugvögel. Aus Angst vor der Vogelgrippe wollen Hühnerzüchter jetzt ihre Tiere einsperren. 30 Millionen Hühner mussten vor zwei Jahren geschlachtet werden, als in den Niederlanden die Vogelgrippe ausgebrochen war. Aus Angst davor, dass Zugvögel das gefährliche Virus einschleppen könnten, fordern die Geflügelzüchter ein vorübergehendes Verbot der Freilandhaltung in den Niederlanden. Das Kabinett will jedoch noch den Rat einer wissenschaftlichen Kommissionabwarten. Nach Aussagen des Friedrich-Löffler-Instituts, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, ist die Gefahr durch Zugvögel für Westeuropa nicht sehr groß, da die Tiere nicht von Russland nach Deutschland ziehen. Es sei jedoch möglich, dass verschiedene Vögel in Überlappungsgebieten in Kontakt kommen. Die größte Gefahr stellen jedoch illegale Tiertransporte dar. Bereits im Oktober waren in Brüssel zwei Greifvögel beschlagnahmt worden, die mit dem Virus infiziert waren. </description><link>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,369472,00.html</link><pubDate>14 08 2005</pubDate></item><item><title>Reisewarnung wegen Geflügelgrippe</title><description>Auf Grund der Ausbreitung der Vogelgrippe in Asien hat die Bundesregierung eine Reisewarnung ausgesprochen. Reisende sollen die Schutzvorschriften gegen ein Einschleppen der Seuche nach Deutschland beachten und direkte Tierkontakte sowie Besuche von Geflügelmärkten vermeiden. Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Alexander Müller, teilte mit, dass auch Geflügelfleisch und -produkte nur in gekochtem oder durchgebratenem Zustand verzehrt werden sollen und dass Die Einfuhr von Geflügel oder Geflügelprodukten wie auch Federn verbotensei. Inzwischen sind Fälle der Geflügelgrippe in Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Pakistan, Südkorea, Thailand, Vietnam, China, Kasachstan und im russischen Sibirien aufgetreten. Da das Vogelgrippe-Virus H5N1 auch für Menschen lebensgefährlich ist, hat die Regierung sechs Millionen Einheiten eines Grippemittels bestellt. Experten sehen erste Hinweise auf eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch und fürchten eine weltweite Pandemie. In Asien starben seit dem Ausbruch der Vogelgrippe 2003 bereits 50 Menschen an der Krankheit.</description><link>http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/aus_aller_welt/?cnt=710753</link><pubDate>13 08 2005</pubDate></item><item><title>Mongolei und Tibet melden Geflügelpest</title><description>In der Mongolei und in Tibet sind Geflügelpestfälle aufgetreten. In der Mongolei sind rund 80 an Geflügelpest verendete Zugvögel gefunden worden. Das teilte die UNO-Welternährungsorganisation FAO gestern mit. Bei den Tieren handele es sich um Schwäne und Gänse, die Anfang August an einem See nahe der Grenze zu Sibirien gefunden worden sind. Bislang steht nicht fest, um welchen Subtyp des aviären Influenzavirus es sich in diesem Fall handelt. Dennoch wolle die Mongolei nun rund 200.000 Stück Geflügel impfen. Der Impfstoff sollemöglicherweise  aus China importiert werden, sagte ein FAO-Vertreter. In der chinesischen Provinz Tibet seien bei 133 Vögeln Geflügelpest-Infektionen nachgewiesen worden, sagte der Chef der internationalen Organisation für Tiergesundheit (OIE) in Paris der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei handle es sich vermutlich um den Virussubtyp H5N1. In Asien sind seit 2003 mehr als 50 Menschen an dem gefährlichen H5N1-Virus der Vogelgrippe gestorben. </description><link>http://www.oie.int/Messages/050808MNG.htm</link><pubDate>12 08 2005</pubDate></item><item><title>Kasachstan bestätigt H5N1-Gefügelpestvirus</title><description>Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters haben Kasachstans zuständige  Behörden bestätigt, dass es sich bei dem in der letzten Woche festgestellten Fall der Geflügelpest um den hoch pathogenen Subtyp H5N1 des aviären Influenzavirus (HPAI) handelt. Der Subtyp grassiert bereits seit ca. 1,5Jahren in Asien. Außer für enorme  Tierverluste ist das Virus inzwischen auch für den Tod von mehr als 50 Menschen in Vietnam, Thailand und Indonesien verantwortlich. Die Behörden betonten jedoch, dass die Situation in der Geflügelproduktion unter Kontrolle sei und es bis zum 9. August keine neuen Fälle der Erkrankung gegeben habe.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>11 08 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in der Mongolei</title><description>Auch in der Mongolei ist jetzt ein Ausbruch der Geflügelpest bei Zugvögeln bestätigt worden, wie die OIE berichtet. Es wurden insgesamt 80 tote Enten, Gänse und Hühner gefunden. Betroffen ist eine Region, die 1.000 Kilometer östlich der bisherbetroffenen Gebiete in Russland und Kasachstan liegt. Dort wurde ein Erreger vom Typ H5N1 nachgewiesen. Die genaue Klassifizierung des Erregers in der Mongolei liegt noch nicht vor. </description><link>http://www.oie.int/Messages/050808MNG.htm</link><pubDate>09 08 2005</pubDate></item><item><title>EU-weites Importverbot für Geflügel und Federn verhängt</title><description>Ab dem 12. August 2005 ist die Einfuhr von lebendem Geflügel und Federn aus Russland und Kasachstan in die Länder der Europäischen Union (EU) vorläufig verboten. Das teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Der Grund für das Importverbot ist der Ausbruch der Geflügelpest in Russland und Kasachstan. DieKommission forderte die Mitgliedstaaten auf, entsprechende Schritte einzuleiten. In der vergangenen Woche hatten bereits nahezu alle Bundesländer ein solches Importverbot für Geflügel und Federn erlassen. Eier oder Geflügelfleisch sind von dem Importverbot nicht betroffen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050808/286/4n3mx.html</link><pubDate>08 08 2005</pubDate></item><item><title>Deutschland für Vogelgrippe nicht gerüstet</title><description>Nach Ansicht vieler Experten ist Deutschland für die wachsende Gefahr einer weltweiten Grippe-Epidemie nicht gerüstet. Nach einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO sollen so viele Medikamente eingelagert werden, dass beim Ausbruch einer Epidemie 30 Prozent der Bevölkerung geschützt werden können. Doch die Bundesländer kaufen zu wenig Medikamente, so dass diese derzeit nicht einmal für 10 Prozent ausreichen. Arzneimittelhersteller warnen nun, dass die Bundesländer in zwei Wochen keine Medikamente mehr erhalten könnten. Denn dieProduktionskapazitäten sind ausgeschöpft und andere Abnehmer stehen Schlange. Sollten also die bestehenden Optionen aus Kostengründen nicht eingelöst werden, müsste sich Deutschland hinten anstellen und könnte frühestens 2007 Grippemittel erhalten. Experten sind sich sicher, dass es früher oder später zu einer weltweiten Grippe-Epidemie kommen wird, die vielleicht schon durch den Vogelgrippe-Virus H5N1, der bereits in Asien und Russland zu zahlreichen Erkrankungen geführt hat, ausgelöst werden könnte.</description><link>http://www.weltamsonntag.de/data/2005/08/07/756745.html</link><pubDate>07 08 2005</pubDate></item><item><title>Russische Geflügelimporte gestoppt</title><description>Nach der Ausbreitung der Geflügelpest nach Russland und Kasachstan wurde ein bundesweites Importverbot für Geflügel aus den betroffenen Regionen verhängt. Nachdem bereits am Donnerstag Bayern einen Import von Federn und Geflügeln untersagt hatte, zogen auch die anderen Bundesländer nach und kündigten teilweise auch verstärkte Grenzkontrollen an. Auslöser für diese Maßnahmen war das Auftreten von Fällen des auch für den Menschen gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 in den letzten Tagen in in mehreren zentralsibirischen Regionen. Wahrscheinlich Mitte der nächsten Woche will die EU ein einheitliches Importverbot verhängen. Ein EU-Importstopp gibt esbisher für lebendes Geflügel, Geflügelfleisch, Eier, alle anderen Vögel und unbehandelte Federn für die asiatischen Staaten China, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Nordkorea, Pakistan, Thailand und Vietnam, in denen Fälle des Erkrankung festgestellt worden waren. Nach Aussagen des Bundesinstituts für Tiergesundheit geht die größte Gefahr für eine Verschleppung der Seuche jedoch von lebenden Vögeln aus. Dabei könnten Tiertransporte ebenso eine Rolle spielen wie Zugvögel. Was jedoch die Ursache für die Ausbreitung der Geflügelpest nach Russland ist, kann bisher noch keiner sagen. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4598292_REF1,00.html</link><pubDate>06 08 2005</pubDate></item><item><title>Hessen verstärkt ebenfalls Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest</title><description>Nach dem Bayern bereits gestern ein Importverbot gegen Geflügel und Geflügelprodukte aus den GUS-Staaten erlassen hat, verbietet auch Hessen vorsorglich die Einfurh von Vögeln und unbehandelter Federn aus Russland und Kasachstan. Das Verbot ergänzt die bestehenden Importstopps für Geflügelfleisch und Ziervögel aus Südostasien. Einfuhren von lebendem Geflügel, Geflügelfleisch und Eiern aus Russland und Kasachstan sind bereits aufgrund der derzeitigen Rechtslage verboten", sagte Verbraucherschutzminister Wilhelm Dietzel heute in Wiesbaden. Anlass für die Ausweitung der Vorsorgemaßnahmen ist der dringende Verdacht des Vordringens der Vogelgrippe aus Südostasien nach Russland und Kasachstan. In der Regel werden Einfuhrverbote EU-weit ausgesprochen. Da dort bislang der Erregertyp noch nicht eindeutig identifiziert wurde und lediglich der dringende Verdacht besteht, dass es sich bei den Fällen in Russland und Kasachstan ebenfalls um den SubtypH5N1 handelt, steht eine EU-einheitliche Entscheidung noch aus. Die EU Kommission bereitet zurzeit jedoch eine entsprechende Verordnung vor, sollte sich der dringende Verdacht bestätigen. Darüber hinaus werden ab sofort an der Tiergrenzkontrollstelle am Frankfurter Flughafen alle Sendungen aus Drittländern überprüft und die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Die Veterinärbehörden bereiten sich auf ein schnelles Eingreifen für den Seuchenfall vor, um ein Auftreten ohne lange Reaktionszeit einzugrenzen und einen Infektionsherd eliminieren zu können. Hierzu liegt bereits seit 2004 ein detaillierter Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Vogelgrippe vor. Alle geflügelhaltenden Betriebe in Hessen müssen bei den Veterinärbehörden angezeigt sein. Die geflügelhaltenden Betriebe sind verpflichtet, das Auftreten erhöhter Tierverluste im Bestand den Veterinärbehörden zu melden und ein Bestandsregister im Betrieb zu führen.</description><link>http://www.hmulv.hessen.de/service/presse/mitteilungen/2005/August/00233/index.php</link><pubDate>05 08 2005</pubDate></item><item><title>Studie: Geflügelpest-Pandemie wäre verheerend</title><description>Die Hälfte der Erdbevölkerung könnte binnen eines Jahres mit dem Geflügelpestvirus infiziert sein. Die Todesrate würde bei 50 Prozent liegen. Dies ist das Ergebnis eines im Wissenschaftsmagazin "New Scientist" publizierten Modells, das sich auf zwei Studien bezieht, die zuvor in den Wissenschaftsmagazinen "Science" und "Nature" von namhaften Wissenschaftlern veröffentlicht worden sind. Würde jedoch innerhalb der ersten drei Wochen nach einem Ausbruch sofort entsprechend gehandelt, dann könnte die Infektion innerhalb der folgenden zwei Monate auf weniger als 100 Personen beschränkt bleiben. Jedoch kommen beide Studien auch zu dem Ergebnis,dass die Vorbereitungen bisher weit davon entfernt sind, einen globalen Ausbruch zu verhindern. Zu den notwendigen Schritten zähle u.a. eine rasche Verteilung des Medikamentes "Oseltamivir" (Tamiflu). Dafür müssten aber mindestens drei Mio. Einheiten von Tamiflu für einen sofortigen Einsatz seitens der WHO bereit stehen. Ein weiterer wichtiger Schritt wäre die Einrichtung eines Frühwarnsystems in den Risikogebieten Ostasiens, die eine schnelle Identifizierung des Virus ermögliche. Das Virus müsse demnach innerhalb von 21 Tagen und ehe  sich 40 Menschen infiziert hätten, identifiziert sein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. </description><link>http://www.newscientist.com</link><pubDate>04 08 2005</pubDate></item><item><title>Bayern verstärkt Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest</title><description>Bayern verbietet mit sofortiger Wirkung den Import von Vögeln und Vogelprodukten aus den GUS-Staaten. Dies gab heute Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf bekannt. Anlass für die Ausweitung der Vorsorgemaßnahmen ist die Ausbreitung der Geflügelpest aus Südostasien nach Russland und Kasachstan. Schnappauf: "Mit der vorsorglichen Ausweitung der Schutzmaßnahmen soll ein Einschleppen des Vogelgrippevirus auf dem Handelsweg verhindert werden." So wird ab Donnerstag, den 4.8.2005, am Flughafen München die Einfuhr von jeglicher Art von Vögeln und unbehandelten Federn aus den GUS-Staaten nicht mehr zugelassen. Einfuhren von lebendem Geflügel, Geflügelfleisch und Eiern aus Russland und Kasachstan in die EU sind bereits ohnehin verboten. Mit diesen Maßnahmen wird der bestehende Tierseuchenschutz ausgeweitet. "Eine akute Gefahr für Mensch und Tier in Bayern besteht trotz der noch nicht vollständigeingedämmten Vogelgrippe in Asien und jetzt in den GUS-Staaten nicht. Veterinärbehörden und Geflügelhalter sind dennoch hellwach", machte Schnappauf deutlich. Das neue Verbot ergänzt die Importstopps für Geflügelfleisch und Ziervögel aus Südostasien. Damit soll eine Ausbreitung des Virus über Tiere oder Erzeugnisse verhindert werden. Darüber hinaus werden an der Veterinärgrenzkontrollstelle am Flughafen München alle Sendungen aus Drittländern überprüft und die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Die Veterinärbehörden bereiten sich auf ein schnelles Eingreifen für den Seuchenfall vor, um ein Auftreten ohne lange Reaktionszeiten eingrenzen und einen Infektionsherd eliminieren zu können. Alle geflügelhaltenden Betriebe in Bayern müssen bei den Veterinärbehörden angezeigt sein. Die geflügelhaltenden Betriebe sind verpflichtet, das Auftreten erhöhter Tierverluste im Bestand den Veterinärbehörden zu melden.</description><link>http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/presse/2005/443.htm</link><pubDate>04 08 2005</pubDate></item><item><title>Neuer Fall von Geflügelpest in Japan</title><description>In Japan gibt es im Osten des Landes einen neuen Geflügelpestfall vom Typ H5. Die betroffene Geflügelfarm sei nicht weit von den Betrieben entfernt, bei denen ein Ausbruch der  Geflügelpest bereits Ende Juni festgestellt worden war. Das gaben die zuständigen japanischen Behörden bekannt. Weitere Tests sollen nun den genauen Subtyp bestimmen. Die Geflügelpestfälle, die im Juni in der Region aufgetreten waren, waren durch den Subtyp H5N2 verursacht worden, einemweniger virulenten Subtyp als der derzeit in vielen Ländern Südostasiens grassierende Subtyp H5N1. Von dem jüngsten Fall sind rund 35.000 Stück Geflügel betroffen, die aus Seuchenschutzgründen nun gekeult werden. Außerdem wurde der Handel und das Verbringen von Eiern und Geflügel innerhalb eines Radius von fünf  Kilometern um den betroffenen Betrieb verboten.</description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/T249165.htm</link><pubDate>28 07 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe breitet sich aus</title><description>Laut den Aussagen eines Sprechers des Katastrophenschutzministeriums hat sich die Vogelgrippe bis nach Russland ausgebreitet. In der Region Nowosibirsk seien zahlreiche Vögel an dem Virus gestorben. Der für die Region zuständige Tierarzt erklärte jedoch, dass die Tiere auch durch verschmutztes Wasser, vergiftete Nahrung oder andere Krankheiten gestorben sein könnten. Erst genauere Untersuchungen könnten die genaue Todesursache klären. Inzwischen haben Untersuchungen die ersten Todesfälle in Indonesien bestätigt. Ein Mann und seine beiden Töchter sind an dem aggressiven Virus H5N1 gestorben. Bei den Zugvögeln in China istinzwischen ebenfalls die Vogelgrippe ausgebrochen. Forscher teilten nach Untersuchungen des Virus mit, dass es sich um eine besonders aggressive Form handele, die das Potenzial habe sich in ganz Asien und auch darüber hinaus auszubreiten. Das Gebiet, in dem die toten Tiere gefunden wurden, ist das wichtigste Brutgebiete für Zugvögel aus Südostasien, Sibirien, Australien und Neuseeland. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht den Kampf gegen die Vogelgrippe an einem entscheidenden Punkt, denn wenn die Bekämpfungsmaßnahmen jetzt nicht greifen, geht die Kontrolle verloren. </description><link>http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=panoramaNews&amp;storyID=2005-07-22T161406Z_01_DEO241657_RTRDEOC_0_RUSSLAND-VOGELGRIPPE-20050722.xml</link><pubDate>23 07 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Enten könnten zur Bedrohung werden</title><description>Von Enten kann eine große Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier ausgehen. Im Zusammenhang mit der Verbreitung des Geflügelpestvirus sowie bei der Entstehung von Mutationen kommt ihnen eine gefährliche Bedeutung zu. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Forscherteam mit Experten aus China, Indonesien, Thailand, den USA und Vietnam, die im Labor Testreihen mit Enten durchgeführt haben. Die Ergebnisse der Studie werden jetzt in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) publiziert. So fürchten die Wissenschaftler, dass Enten zu einem stillenInfektionsherd werden könnten. Die Forscher infizierten in ihren Versuchen zwei vier Wochen alte Stockenten mit verschiedenen Stämmen des Virus, die zwischen 1997 und 2004 in Südasien bei Menschen oder Geflügel isoliert worden waren. Der Subtyp H5N1, der derzeit in Asien grassiert und bereits mehrere "Menschenopfer" gefordert hat, gehörte ebenfalls zu den verabreichten Viren. Nach vier Stunden wurden die infizierten Tiere mit zwei gesunden Tieren in den gleichen Käfig gesetzt. Es kam stets zu einer Infektion der beiden anderen Enten. Es zeigte sich außerdem, dass sich das Virus seit 2002 verändert hatte. </description><link>http://www.pnas.org</link><pubDate>19 07 2005</pubDate></item><item><title>Indonesien meldet erste Geflügelpestopfer</title><description>Vermutlich sind nun auch drei Indonesier der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 zum Opfer gefallen. Allem Anschein nach hatten sich ein 38-jährige Mann und seine beiden Töchter im Alter von neun Jahren und einem Jahr mit dem Virus infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Jakarta am Freitag mitteilte. Laut der indonesischenGesundheitsministerin Siti Fadilah Supari wurden Proben der drei Verstorbenen nach Hongkong geschickt, um die Todesursache endgültig zu klären. Die Ergebnisse würden in sieben bis zehn Tagen vorliegen. Außerdem würde man nach der Infektionsquelle suchen. Ersten Erkenntnissen zufolge, hätten die Verstorbenen jedoch keinen Kontakt mit infiziertem Geflügel gehabt. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050715/12/4m64l.html</link><pubDate>15 07 2005</pubDate></item><item><title>Neue Geflügelpestfälle in Japan</title><description>Aus Japan werden neue Fälle der Geflügelpest gemeldet. Allerdings handelt es sich vermutlich nicht um den hoch pathogenen, derzeit in Asien grassierenden Erreger vom Typ H5N1, sondern vermutlich um einen schwächer pathogenen Erreger vom Typ H5N2. Dieser Erreger war bereits im Juni in Japan nachgewiesen worden. Der jetzige Ausbruch befindet sich in der Nachbarschaft der früheren Fälle. Für einen schwächer pathogenen Erreger sprechen nach Aussagen der Behörden verschiedene Erscheinungsformen des jüngst beobachteten Falles. So konnte kein drastisches Ansteigen der Todesrate beobachtet werden.In dem betroffenen Betrieb werden jedoch alle rund 8.600 Hühner vorsorglich getötet. Um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern, wurden Geflügeltransporte in einem Radius von fünf Kilometern um den betroffenen Betrieb verboten. Der Typ H5N2 wurde im Juni zum ersten Mal überhaupt in Japan nachgewiesen wurde. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>12 07 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpesttyp auf den Philippinen ist schwach pathogen</title><description>Nach Angaben philippinischer Offizieller wurde der dort aufgetretene Geflügelpestfall durch einen schwach pathogenen Erreger verursacht. Dieser gehöre zwar zur H5-Gruppe, sei aber nicht mit dem in Asien grassierenden, hoch pathogenen Erreger der aviären Influenza vom Typ H5N1 identisch. Genauere Ergebnisse sollen in Australien durchgeführte Tests ergeben. Der gefundene Virustypsoll keine Gefahren für den Mensch bergen. Deshalb sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, bestehe  kein Grund zur Panik. Dennoch wurde, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, ein Handels- und Transportverbot in einem Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb ausgesprochen.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:15664362760593105004::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,29625</link><pubDate>11 07 2005</pubDate></item><item><title>Nordkorea erklärt Geflügelpest für beendet</title><description>Nachdem im Frühjahr diesen Jahres in Nordkorea die Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H7 ausgebrochen war, hat das Land die Erkrankúng jetzt für getilgt erklärt. Insgesamt wurden über200.000 Stück Geflügel gekeult und mehr als 1,1 Millionen Tiere geimpft. Das Land hatte zur Bekämpfung internationale Hilfe - darunter auch Hilfe aus Südkorea - erhalten.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>08 07 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Virusübertragung zwischen Wildvögeln nachgewiesen</title><description>Zunächst war das in Asien grassierende Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 auf Hausgeflügel beschränkt. Zuletzt wurde aber ein Ausbruch bei Wildgänsen in China entdeckt und Publikationen in "Nature" und "Science" zeigten auf, dass eine Übertragung des Virus unter Wildvögeln möglich ist. Dies schürt Befürchtungen, dass sich das Virus weiter ausbreiten und irgendwann auf diesem Weg auch unsere Breiten erreichen kann. Laut Yi Guan von der University of Hongkong können diese Vögel rund 1.600 Kilometer am Tag zurücklegen. Zunächst waren nur Streifengänse betroffen. Die Wissenschaftler um Yi Guanberichten aber, dass auch Fischmöwen und Braunkopfmöwen betroffen waren. Die Streifengänse ziehen von der Brutstätte in China in Richtung Süden nach Burma und in Richtung Norden über das Himalaya nach Indien. Die Wissenschaftler konnten das Virus isolieren und charakterisieren. Demzufolge ist es eng mit dem in Thailand und Vietnam grassierenden Typ verwandt, der dort Erkrankungen beim Mensch verursacht hat. Die vier Unterstämme zeigten sich in Infektionsversuchen mit Labortieren als höchst ansteckend.</description><link>http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050707006 </link><pubDate>07 07 2005</pubDate></item><item><title>Internationale Gesundheitsorganisationen sammeln für Geflügelpestbekämpfung</title><description>Internationale Gesundheitsorganisationen (FAO, WHO und OIE) haben sich zusammen geschlossen, um gemeinsam die  aviäre Influenza zu bekämpfen. Um den Plan im Kampf gegen den Erreger vom Typ H5N1 umzusetzen, werden Spenden von etwa 100 Mio. US-Dollar benötigt, wie Joseph Domenech von der FAO gegenüber von Journalisten in Kuala Lumpur mitteilte. Der Plan sieht die Bekämpfung der Geflügelpest in den nächsten drei Jahren vor und zirkuliert gerade inden potentiellen Geberländern. Der Plan sieht darüber hinaus mehr Forschungsarbeit zu H5N1 vor, eine bessere Überwachung sowie eine Verbesserung des Informationsaustausches zwischen Geflügelproduzenten und zuständigen Behörden vor und er regelt den Einsatz von Impfungen, legt die diagnostischen Testmethoden fest und koordiniert das Vorgehen bei notwendigen Keulungen. </description><link>http://www.fao.org/</link><pubDate>06 07 2005</pubDate></item><item><title>Niederländische Geflügelindustrie erholt sich langsam von Geflügelpest</title><description>Nach Angaben der ZMP erholt sich die niederländische Geflügelwirtschaft langsam wieder von der Geflügelpest aus dem Jahr 2003. Damals war die Produktion um 24 Prozent gegenüber 2002 eingebrochen. Im Jahr 2004 stieg die Geflügelfleischproduktion zwar wieder um16 Prozent gegenüber 2003 an, lag aber immer noch 12 Prozent unter dem Wert von 2002. Der Seuchenzug in den Niederlanden mit einem Virus vom Typ H7N7 hatte mehr als 30 Millionen Stück Geflügel das Leben gekostet.</description><link>http://www.zmp.de/news/NewsContent.asp?DatumsZahl=20050701&amp;RowCount=6&amp;DataId=22958&amp;rPos=0</link><pubDate>04 07 2005</pubDate></item><item><title>Reiche Länder müssen Asien bei Verhinderung einer Gefügelpest-Pandemie finanziell unterstützten</title><description>Die asiatischen Länder sind bei der Bekämpfung der Geflügelpest und einer Verhinderung der Übertragung des Erregers auf den Mensch auf die finanzielle Unterstützung der reichen Länder der westlichen Welt angewiesen. Dies wurde am Rande einer Konferenz von Experten der WHO, FAO und OIE in Malaysia bekannt. Die Experten befürchten, dass der Erreger für den Menschen gefährlich werden kann, wenn er mit einem menschlichen Grippevirus zusammentrifft und sich einHybrid aus beiden Erregern bildet. Die Zahl der möglichen Opfer ist nicht genau zu beziffern, sie wäre aber mit Sicherheit höher als bei der SARS - Epidemie, wie WHO-Sprecher Peter Cordingley mitteilte. Die asiatischen Länder würden zwar ihr Möglichstes tun, um die Ausbrüche bei Geflügel und Wildvögeln in Grenzen zu halten, sie sind aber auf die finanzielle Unterstützung der reichen Länder angewiesen, die sich aber laut Cordingley "apathisch" verhalten.</description><link>http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050704005 </link><pubDate>04 07 2005</pubDate></item><item><title>Berlin sorgt gegen Grippeepidemie vor</title><description>Nachdem insbesondere der Geflügelpestausbruch in Asien Ängste vor dem Ausbruch einer weltweiten Influenzaepidemie geschürt hat, will das Land Berlin jetzt vorsorgen und große Bestände antiviraler Medikamente aufbauen. Insgesamt sollen Medikamte für 400.000 Menschen gekauft werden. Damit könnten rund 12 Prozent der Berliner Bevölkerung versorgtwerden, wie die "Ärztezeitung" berichtet. Die Kosten sollen 5 bis 7,6 Millionen Euro betragen. Das Land Berlin folgt damit den Empfehlungen von WHO und dem Robert-Koch-Institut. Diese halten den Ausbruch einer weltweiten Grippeepidemie, die Millionen Menschen das Leben kosten könnte, für wahrscheinlich.</description><link>http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/06/29/118a0403.asp?cat=/politik/arzneimittelversorgung</link><pubDate>29 06 2005</pubDate></item><item><title>Gefügelpest in Japan</title><description>In Japan ist es zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. Es handelt sich allerdings nicht um den in Asien grassierenden hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N1, sondern um einen schwächer pathogenen Erreger vom Typ H5N2. Betroffen ist ein Betrieb mit 25.000 Stück Geflügel. Dort verendeten zwischen März und Junirund 800 Tiere. Die Behörden haben inzwischen Maßnahmen eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Alle Tiere des Bestandes werden getötet. Außerdem wurden Transportverbote für Hühner und Eier in einem Radius von fünf Kilometer um den betroffenen Betrieb erlassen. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:7393238986588892497::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,29423</link><pubDate>28 06 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest breitet sich weiter aus: Grenze zu Kasachstan erreicht</title><description>Aus China ist ein weiterer Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 gemeldet worden. Der Ausbruch fand nur 25 Kilometer von der Grenze zu Kasachstan in der Provinz Xinjiang statt. Betroffen ist ein Betrieb mit über 2.000 Gänsen.1.042 Tiere wurden positiv getestet. 460 Tiere starben an der Erkrankung. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden 13.000 Stück Geflügel getötet. Die Behörden haben außerdem zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung mit Impfungen begonnen. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>21 06 2005</pubDate></item><item><title>1. Geflügelpestinfektion bei einem Menschen in Indonesien entdeckt</title><description>In Indonesien hat sich ein Mann mit dem in Asien grassierenden Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 infiziert. Der Betroffene ist z. Zt. gesund und zeigt keinerlei Anzeichen einer Erkrankung. Allerdings haben zwei Tests, die in einem Labor in Hong Kong durchgeführt wurden, die Infektion bestätigt. Der Arbeiter ist der erste Indonesier, bei dem eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen werden konnte. Er war bereits Ende März getestet worden, nachdem auf der Insel Sulawesi 25.000 Stück Geflügel an der Geflügelpest gestorben waren. Nach demAusbruch wurden insgesamt 81 Personen, die Kontakt mit den infizierten Tieren hatten, untersucht. Nur bei dieser Person war der Test positiv. Nach Angaben von Klaus Stoehr, dem Chef des Influenza-Programms der Vereinten Nationen, ist es nicht ungewöhnlich, dass Personen positiv getestet werden, obwohl sie keinerlei Krankheitsanzeichen zeigen. Nach einem Ausbruch in Hong Kong 1997, wurden dort 10 Prozent der Beschäftigten auf öffentlichen Geflügelmärkten positiv getestet.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>16 06 2005</pubDate></item><item><title>Drei neue Geflügelpestfälle in Vietnam</title><description>In Vietnam gibt es drei neue Fälle der Geflügelpest beim Menschen. Wie das zuständige Gesundheitsministerium mitteilte, wurde die Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 in den letzten beiden Maiwochen bei drei Personen nachgewiesen, die alle aus Hanoi bzw. aus der Gegend um Hanoi stammen. Damit sindjetzt seit Mitte Dezember 2004 in Vietnam insgesamt 55 Fälle beim Menschen festgestellt worden. 18 der betroffenen Personen sind an der Infektion gestorben, drei Personen befinden sich derzeit noch in Behandlung. Auch in Thailand gab es bereits mehrere Infektionen mit Todesfolge. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:7384184923825552352::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,29301</link><pubDate>15 06 2005</pubDate></item><item><title>China: Geflügelpest bei Hinterhofhaltung</title><description>In der chinesischen Provinz Xinjiang ist bei einer Hinterhofhaltung von Gänsen das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 festgestellt worden. Insgesamt wurden mehr als 13.000 Stück Geflügel getötet. Die Provinz Hinjiang grenzt an dieProvinz Quinghai, in der im Mai das Virus bereits bei Wildgeflügel nachgewiesen wurde. Deshalb wird vermutet, dass die Infektion über Zugvögel übertragen wurde. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:6800409431130748707::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,29225</link><pubDate>09 06 2005</pubDate></item><item><title>Schweine offenbar Infektionsquelle für H3- Infektion bei Puten</title><description>In British Columbia (Kanada) ist bei Puten eine Infektion mit dem schwach pathogenen aviären Influenza-Virus vom Typ H3 festgestellt worden. Die zuständige Behörde, die Canadian Food Inspection Agency (CFIA), hat den betroffenen Betrieb in Abbotsford unter Quarantäne gestellt. Die Putenfarn befindet sich in der Nähe einesSchweine haltenden Betriebes, in dem die Tiere eine Infektion durchlitten. Daher werden die Schweine in diesem Falle als Infektionsquelle für die Puten angesehen. Die Behörden werden den weiteren Verlauf streng überwachen. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/anima/heasan/disemala/disemalae.shtml#h3</link><pubDate>02 06 2005</pubDate></item><item><title>Risiko der Geflügelpesteinschleppung durch Zugvögel gering</title><description>Angesichts der in China bekannt geworden Fälle von Geflügelpest bei Zugvögeln hat die "Schweizerische Vogelwarte Sempach" Stellung zu der Frage bezogen, ob die Geflügelpest durch Zugvögel auch in die Schweiz verbracht werden könnte. Die Vogelwarte schätzt diese Gefahr als gering ein. Sie führt als Hauptgrund dafür an, dass es keine direkten Vogelzüge zwischen  Ostasien und Mitteleuropa gibt. Möglich wäre, dass dasVirus zunächst über Zugvögel nach Sibirien verbracht und dann von dort über bekannte Zugvögelrouten nach Mitteleuropa weiterwandert. Eine Voraussetzung für diesen Weg wäre allerdings, dass das Virus für die Vögel nicht unmittelbar tödlich ist. Die Vogelwarte hielte die Einschleppung über den Import von Geflügel und Ziervögel für wahrscheinlicher, wenn diese nicht verboten wären.</description><link>http://www.vogelwarte.ch/home.php?lang=d&amp;cap=aktuell&amp;subcap=news&amp;uid=a6045442e96b5f1d18c7d4162988b15a</link><pubDate>31 05 2005</pubDate></item><item><title>Keine Menschen von Geflügelpest in China betroffen</title><description>Gerüchte, dass in China sechs Touristen am Geflügelüpestvirus vom Typ H5N1 gestorben sind, haben sich laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht bestätigt. Wie Klaus Stoehr von der WHO mitteilte, habe die chinesische Regierung diesen Aussagen widersprochen. Nach Angaben Stoehrs haben außerdem WHO-Mitarbeiter, die in China aktiv waren, keine Hinweise auf diese Fälle gefunden.Stoehr erklärte weiterhin, dass die chinesischen Behörden auf alle Fragen der WHO*detailliert geantwortet hätten. Auch das in der vergangenen Woche gestartete Impfprogramm gegen die Geflügelpest ist genauestens beschrieben worden. Das Impfprogramm wurde von der Regierung aufgelegt, nachdem der Erreger bei 178 Zugvögeln nachgewiesen wurde. Das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N1 grassiert seit Januar 2004 in verschiedenen Ländern Asiens. Seitdem sind bereits in Thailand und Vietnam mehr als 50 Menschen an der Infektion mit dem Virus gestorben. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>30 05 2005</pubDate></item><item><title>China lässt Impfstoff gegen H5N1 zu</title><description>Das chinesische Landwirtschaftsministerium hat einen neuen Impfstoff gegen die Geflügelpest zugelassen. Der Impfstoff soll Geflügel gegen den Subtyp H5N1 des aviären Influenzavirus schützen. Das berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Nach Angaben der Wissenschaftler und des Ministeriums würde der Impfstoff einen 100 prozentigenImpfschutz induzieren. Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Peking warnte jedoch vor Impfstoffen, die Viren nur unauffindbar machen würden, sie aber nicht gänzlich zerstörten. Infizierte Vögel würden so zu Überträgern der Viren, ohne jedoch selbst erkennbare Symptome zu zeigen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/050526/286/4k3uf.html</link><pubDate>27 05 2005</pubDate></item><item><title>China startet Impfaktion gegen Geflügelpest</title><description>Nachdem in der chinesischen Provinz Qinghai bei verendeten Zugvögeln die Geflügelpest vom Typ H5N1 festgestellt worden war, starten die Behörden jetzt eine breit angelegte Impfaktion gegen den Erreger. Dazu sollen insgesamt rund drei Millionen Dosen Impfstoff verwendet werden.Bisher sind keine Fälle der Erkrankung beim Mensch oder Hausgeflügel nachgewiesen worden. Trotzdem sehen die Behörden auch das Wirtschaftsgeflügel jetzt als gefährdet an und wollen es mit der Impfaktion vor einer Erkrankung schützen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>24 05 2005</pubDate></item><item><title>China ordnet Notfallmaßnahmen wegen Geflügelpest an</title><description>China hat Notfallmaßnahmen im Kampf gegen die Geflügelpest angeordnet. Ausschlaggebend dafür war das Auffinden toter, mit dem aviären Influenzavirus infizierter Zugvögel in der Provinz Qinghai. Das Landwirtschaftsministerium habe daraufhin die Kommunalverwaltungen angewiesen, die Bevölkerung von den Nistplätzen der Zugvögel fern zu halten, wie die amtlicheNachrichtenagentur Xinhua berichtete. Auch müsse der Kontakt zwischen Zugvögeln und Nutzgeflügel unbedingt vermieden werden. Tiermedizinische Institute wurden aufgefordert, Lebensraum und Population der Zugvögel zu überwachen. Neue Fälle von Vogelgrippe müssten umgehend gemeldet werden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/050522/286/4jvlo.html</link><pubDate>23 05 2005</pubDate></item><item><title>Hessen will Einschleppung der Vogelgrippe aus Asien verhindern</title><description>Das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (HMULV) will verhindern, dass der Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 aus Asien nach Europa eingeschleppt wird und hat deshalb ein Merkblatt herausgegeben, in dem Reisehinweise für die betroffene Region gegeben werden. Mit Hilfe derHinweise können Reisende helfen, Europa vor dem Erreger zu bewahren. Obwohl das Auswärtige Amt Reisen in die Region als unbedenklich einstuft, sah man in Hessen die Notwendigkeit zur Herausgabe des Informationsblattes. Es steht auf den Internetseiten des Ministeriums zum Download zur Verfügung.</description><link>http://www.hmulv.hessen.de/service/presse/mitteilungen/2005/Mai/00130/index.php</link><pubDate>20 05 2005</pubDate></item><item><title>Veränderte Epidemiologie humaner H5N1-Infektionen</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)  hat auf einem Treffen in Manila die Veränderungen der Epidemiologie von Infektionen mit dem Geflügelpestvirus H5N1 beim Menschen vor allem in Nordvietnam diskutiert. Diese geben Anlass zur Sorge, da sie den Änderungen entsprechen, die erwartet werden, wenn die Infektiösität für den Menschen ansteigt. Eine Übertragung des Erregers, der in Asien bereits mehrere Millionen Stück Geflügel und mehr als 50 Menschen das Leben gekostet hat, von Mensch zu Mensch konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden. Zu den beobachteten Änderungen gehört u. a., dass ein Ansteigen von so genannten Infektions-Clustern in Norvietnam (8 Cluster)gegenüber Südvietnam (2 Cluster) beobachtet wurde. Die Zeiträume, in denen innerhalb der Cluster menschliche Erkrankungen auftreten, ist gegenüber früheren Clustern angestiegen. Ausserdem wurden subklinische Infektionen nachgewiesen und die Anzahl tödlich endender Fälle ist gesunken. Zusätzlich konnten genetische Unterschiede zwischen den H5N1-Viren in den einzelnen Regionen nachgewiesen werden. Aufgrund dieser Beobachtungen empfiehlt die WHO allen Länder, Vorbereitungen für eine mögliche Pandemie zu treffen und die Bekämpfung des Erregers beim Geflügel fortzusetzen.</description><link>http://www.eurosurveillance.org/ew/2005/050519.asp#2</link><pubDate>20 05 2005</pubDate></item><item><title>vzbv fordert erweiterte Kennzeichnung bei Gefügelfleisch und Meldepflicht bei Geflügelpest</title><description>Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert die Ausweitung der Kennzeichnungspflicht für Geflügelfleisch und unterstützt einen dahingehenden Antrag der CDU/CSU im Deutschen Bundestag. Die Kennzeichnungspflichten in Europa sind nach Meinung des vzbv insbesondere beim Import in die EU unzureichend. So müsse aus Drittländern in die EU importiertes Geflügelfleisch lediglich gekennzeichnet werden, wenn es sich um unbehandeltes Fleisch handelt. Dieser Status sei aber bereits nicht mehr gegeben, wenn das Produkt gesalzen oder gewürzt wird. Eine Herkunftsangabe ist dann nicht mehr notwendig.Auch für in der EU produziertes Geflügelfleisch fordert der vzbv eine Ausweitung der Kennzeichnung. Hier müssen nur die Nummer des Schlacht- oder Zerlegebetriebes sowie bei verpackter Ware der Hersteller angegeben werden. Angesichts des jüngsten Geflügelpestfalls in Italien fordert vzbv-Vorstand Edda Müller eine lückenlose Meldepflicht auch für weniger pathogene Geflügelpeststämme auf internationaler Ebene. Einen Ende April von der EU-Kommission angenommenen Richtlinienvorschlag zur stärkeren Überwachung dieser Erreger bewertet die vzbv positiv, sieht aber international weiterhin Handlungsbedarf.</description><link>http://www.vzbv.de/go/presse/538/index.html</link><pubDate>18 05 2005</pubDate></item><item><title>WHO sieht Probleme bei der Geflügelpest-Forschung</title><description>Die WHO sieht große Probleme bei der Forschung bezüglich des in Asien grassierenden Virus vom Typ H5N1. Nach einem Bericht von "Nature" hat die WHO bisher nicht ausreichend Proben erhalten, die Auskunft geben können, ob der Erreger mutiert und möglicherweise eine Epidemie beim Mensch auslösen kann. Seit acht Monaten hat das zuständige Programm der WHO keine Proben von aus Geflügeln isolierten Erregern mehr erhalten. Dies sei aber besonders wichtig, da an diesen Erregern frühzeitig Mutationen erkannt werden können. Die WHO sieht mehrere Gründe, warum keine Proben bei ihr ankommen. So besitzen einige der betroffenen Länder nicht dienotwendigen Ressourcen, um die Proben zu sammeln und zu versenden. Aber auch den zuständigen Einrichtungen der FAO werden Vorwürfe gemacht. Diese hat ein Labornetzwerk eingerichtet, dass Proben der Geflügelpest einsammeln soll. Allerdings sind von dort seit Monaten keinen neuen Proben mehr an die WHO weitergeleitet worden. Von den in diesem Jahr beim Mensch aufgetretenen Fällen wurden sechs Proben aus Vietnam an die WHO weitergeleitet. Davon enthielten einige eine mutierte Version des H5N1-Virus. Diese geringe Zahl der Proben lässt allerdings keine Aussage darüber zu, ob es sich um eine Veränderung auf breiter Front handelt. </description><link>http://www.nature.com/news/2005/050509/full/435131a.html</link><pubDate>12 05 2005</pubDate></item><item><title>Niederlande unterstützen Asien bei Bekämpfung der Geflügelpest</title><description>Die Niederlande hat mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (FAO) ein Kooperationsprojekt zur Bekämpfung der Geflügelpest in Asien vereinbart. Demnach sollen niederländische Experten die betroffenen asiatischen Länder unterstützen. Innerhalb des vereinbarten Projektes soll die FAO bei koordinierenden und technischen Hilfsmaßnahmen unterstützt werden. Zusätzlich zahlen die Niederlande rund 300.000 SchweizerFranken in einen Treuhandfonds. Aus diesem soll die Weiterentwicklung  der Bekämpfungsmaßnahmen unterstützt werden. Nach Ansicht des niederländischen Landwirtschaftsministers Veermann bedroht die Gefügelpest nicht nur die Lebensmittelversorgung in der betroffenen Region, sondern auch die menschliche Gesundheit, da die Gefahr bestehe, dass der Erreger mutiere.</description><link>http://www.lid.ch</link><pubDate>10 05 2005</pubDate></item><item><title>Vietnam testet Geflügelpestimpfstoff an Menschen</title><description>Vietnam will in Kürze mit den Tests eines Geflügelpest-Impfstoffes für Menschen beginnen. Nachdem Versuche an Mäusen und Affen erfolgreich verlaufen sind, soll der Wirkstoff im Sommer nun Menschen verabreicht werden. Das teilten die staatliche Medien am Samstag mit. Die Wirksamkeit und die Verträglichkeit solle demnach zunächst an 10 bis 20 Personen getestet werden. Später werde der Impfstoff an 200 bis 300 weiteren gesunden Menschen, die engen Kontakt mit Geflügel hätten, getestet werden. Bei dem neu entwickelten Impfstoff handelt es sich um einSerum, das im Juni parallel auch an Hühnern ausprobiert werden solle, wie die Tageszeitung "Tuoi Tre" unter Berufung auf das impfstoffherstellende Pharmaunternehmen aus Hanoi berichtete. Seien die Tests erfolgreich, würde Anfang kommenden Jahres mit der Massenproduktion des Impfserums begonnen werden, hieß es weiter. Seit Ende 2003, als die Geflügelpest in Südostasien ausbrach, sind alleine in Vietnam bislang 36, in Thailand 12 und in Kambodscha 4 Menschen an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus gestorben.</description><link>http://de.news.yahoo.com/050507/12/4j7ce.html</link><pubDate>09 05 2005</pubDate></item><item><title>Schweiz gleicht Importverbot für Asien an</title><description>Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) der Schweiz hat den Importstopp von Geflügel und Geflügelprodukten wegen der in Asien grassierenden Geflügelpest der aktuellen Seuchenlage angepasst. Das bislang geltende Importverbot wurde vor etwa einem Jahr verhängt. Ab dem 1. Mai 2005 wird der Importstopp auch auf Malaysia und Nordkorea ausgedehnt. Aufgehoben wurde das Importverbot dagegen für Japan und Südkorea, da in diesen Ländern die Geflügelpest erfolgreich getilgt werden konnte. Mit der geänderten "Verordnung über vorübergehende Massnahmen an der Grenze zur Bekämpfung derKlassischen Geflügelpest" dürfen ab dem 1. Mai keine Vögel und deren Produkte wie Eier, Fleisch oder unbehandelte Federn aus Nordkorea, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Pakistan, Thailand, Vietnam und der Volksrepublik China (einschliesslich Hong Kong) eingeführt werden. Malaysia und Nordkorea ist lediglich der Import von Konsumeiern, unbehandelten Federn und Geflügelfleischprodukten mit weniger als 20 Prozent Fleischanteil verboten. Privatpersonen und Reisende dürfen weiterhin aus ganz Asien grundsätzlich kein Geflügel und keine Geflügelprodukte einführen. </description><link>http://www.bvet.admin.ch/news/mitteilungen/00181/index.html?lang=de</link><pubDate>29 04 2005</pubDate></item><item><title>EU-Kommission will wirksamere Geflügelpest-Kontrolle</title><description>Die EU-Kommission hat heute einen Vorschlag vorgelegt, mit dem die Überwachung der Geflügelpest und insbesondere die Kontrolle schwach pathogener Geflügelpestviren optimiert werden soll. Bisher sieht die EU für solche Erreger keine Maßnahmen auf EU-Ebene vor. Gerade bei diesen Viren besteht aber die Gefahr, dass sie mutieren und ihre Pathogenität für Tier und Mensch sich deutlich verstärken kann. Deshalb sollen für diese Stämme Überwachungs- und Bekämpfungsmaßnahmen eingeführt werden. DerVorschlag sieht auch vor, die Impfpraxis zu flexibilisieren. Der Impfstoffeinsatz soll streng überwacht werden. Ausserdem muss sichergestellt werden, dass geimpfte von nicht geimpften Tieren unterschieden werden können (Markerimpfstoffe). Handelsbeschränkungen sollen dann nur über die jeweilige Region, in der geimpft wird, verhängt werden. Sollte die Richtlinie alle Hürden auf dem bürokratischen Weg überspringen, könnte sie zum 1. Januar 2007 in Kraft treten.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/501&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=de&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>28 04 2005</pubDate></item><item><title>Vietnam will Geflügelpest bis 2010 eliminieren</title><description>Vietnam will die Anstrengungen im Kampf gegen die Geflügelpest vom Typ H5N1 deutlich verstärken. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, die Erkrankung bis 2007 unter Kontrolle zu bringen und bis 2010 zu eliminieren. Dazu soll die Haltung von Geflügel in einigen Großstädten - darunter die Hauptstadt Hanoi und Ho Chi Minh Stadt - untersagt werden. Auch die bestehenden Verbote für die Wassergeflügelhaltung sollen bis Ende 2005 verlängert werden. Wassergeflügel wird teilweise freilaufend auf den Feldern gezüchtet.Dies soll untersagt werden. Mehr als fünf Millionen Dollar sollen aufgewendet werden, um zwei neue Untersuchungslabore zum Nachweis der Geflügelpest einzurichten. Die FAO hatte Vietnam bereits rund vier Millionen Dollar zur Errichtung solcher Labore bewilligt. Außerdem wurden 2,5 Millionen Dollar zum Wiederaufbau der Geflügelwirtschaft, der durch die Geflügelpest Verluste von mehr als 200 Millionen Dollar enstanden sind, in Aussicht gestellt. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:10602437305366277402::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,28715</link><pubDate>21 04 2005</pubDate></item><item><title>H5N2-Infektion bei Puten in Italien festgestellt</title><description>Im Norden Italiens ist bei Puten eine Infektion mit einem schwach virulenten aviären Influenzavirusstamm festgestellt worden. Das teilte die Europäische Kommission am Mittwoch mit. Betroffen seien 10 Putenherden in der Provinz Brescia, von denen jedoch keinerlei Gefahren für die öffentliche Gesundheit ausgingen. Vorsorglich werden jedoch rund 180.000 Puten gekeult.Unbestätigten Meldungen zu Folge, habe Russland bereits Importbeschränkungen verhängt. Bei dem diagnostizierten Virustyp handelt es sich um ein Virus vom Subtyp H5N2. In verschiedenen Ländern Südostasiens grassiert derzeit der hoch pathogene Subtyp H5N1. An einer Infektion mit diesem Subtyp sind in Asien bereits mehr als 50 Menschen gestorben.  </description><link>http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L20689804.htm</link><pubDate>21 04 2005</pubDate></item><item><title>Verstärkte Koordination zur Bekämpfung der Geflügelpest</title><description>Internationale Experten haben auf einem Treffen in Paris vereinbart, die Bekämpfung der hoch pathogenen aviären Influenza (HPAI) zu verbessern. Diese Erkrankung ist nach Angaben von Wissenschaftlern nicht erst seit der Krise in Asien auf dem Vormarsch. Gab es zwischen 2000 und 2004 15 bekannte Ausbrüche, die rund 200 Millionen Tiere das Leben kosteten, so gab es in den vierzig Jahren zuvor nur 18 Ausbrüche, die rund 23 Millionen Stück Geflügel betrafen. DieWissenschaftler wollen jetzt Netzwerke einrichten, um so die Forschung besser zu koordinieren. Insbesondere soll ein Netzwerk aufgebaut werden, dass dem für die humane Influenza entspricht. Damit soll die Verknüpfung des vorhandenen tierärztlichen Wissens, die Zusammenarbeit mit Forschern aus dem Bereich der humanen Influenza und die Möglichkeit des Austausches von Proben verbessert werden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>18 04 2005</pubDate></item><item><title>EU erweitert Importverbote für Geflügelprodukte aus Nordkorea</title><description>Nachdem im März die Geflügelpest vom Typ H7N2 in Nordkorea nachgewiesen wurde, hat die EU jetzt das für Nordkorea bestehende Importverbot ausgeweitet. Der Import von Geflügel und Geflügelfleisch war bisher schon untersagt. Mit der Aufnahme Nordkoreas in eine Liste asiatischer Länder, die auf Grund der GeflügelpestImportbeschränkungen unterliegen, ist jetzt auch der Import von Federn und Ziervögeln aus Nordkorea in die EU untersagt. Auf der Liste standen bisher Thailand, Kambodscha, Indonesien, Laos, China, Vietnam, Pakistan and Malaysia. Die Beschränkungen gelten zunächst bis September 2005.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/05/0414&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>15 04 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpestvirus bei Schweinen in Indonesien nachgewiesen</title><description>Bei Schweinen in Indonesien konnte das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 nachgewiesen werden,  dass in Asien bereits rund 50 Menschen und mehrere Millionen Stück Geflügel das Leben gekostet hat. Eigentlich glaubte Indonesien, die Erkrankung im Herbst 2004 besiegt zu haben. Doch im April 2005 wurden erneut Fälle nachgewiesen. Diese betraffen kleine Hobbyhaltungen. Die Regierung bietet diesenBetrieben die kostenlose Impfung ihrer Bestände an. Aber trotzdem können die geimpften Tiere das Feldvirus weiterhin in sich tragen. Wissenschaftler befürchten, dass sich das Virus in Schweinen mit menschlichen Influenzaviren vermischt und so ein für den Menschen hochpathogener Stamm entsteht. Wie der New Scientist berichtet, scheint das Virus nicht von Schwein zu Schwein übertragbar zu sein.</description><link>http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn7268</link><pubDate>15 04 2005</pubDate></item><item><title>In Nord Korea grassiert anderer Geflügelpest-Subtyp</title><description>Untersuchungen zu Folge handelt es sich bei dem derzeit in Nord Korea grassierenden aviären Influenzavirus nicht um den Subtyp H5N1, sondern um einen H7-Typ. In den übrigen südostasiatischen Ländern grassiert der Subtyp H5N1. Das gaben Experten der FAO bekannt. NordKorea hatte erst Ende März den Ausbruch der Geflügelpest bestätigt und rund 219.000 Stück Geflügel auf den drei betroffenen Betrieben nahe Pyongyang gekeult. Bei Menschen sei bislang noch keine Infektion mit dem H7-Subtyp festgestellt worden. </description><link>http://www.canada.com/health/story.html?id=ade387c3-b9db-43ea-b5b3-4eebd416806e</link><pubDate>05 04 2005</pubDate></item><item><title>Weitere Geflügelpestfälle in Vietnam</title><description>In Vietnam sind sechs weitere Fälle der Geflügelpest des Erregers H5N1 bestätigt worden. Bei fünf Fällen handelt es sich um eine Familie bestehend aus den Eltern und drei Kindern. Bei dem sechsten Fall handelt es sich um eine 27-jährigeFrau. Diese hatte Ende März Blut von Enten zu sich genommen. Unterdessen haben die chinesischen Behörden über drei neue Impfstoffe gegen den Erreger beim Geflügel berichtet, die von den Behörden zum Einsatz freigegeben wurden. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>05 04 2005</pubDate></item><item><title>Nordkorea bestätigt Geflügelpest</title><description>Nordkorea hat den bereits geäusserten und zunächst dementierten Verdacht eines Ausbruches der Geflügelpest im Land jetzt doch offiziell bestätigt. Betroffen sind zwei Betriebe in der Hauptstadt Pjöngjang. Um welchen Erreger es sich handelt ist noch nicht klar. Unterdessen hatSüdkorea bereits Hilfe bei der Bekämpfung der Seuche angeboten. Die WHO begrüsste Berichte, dass Nordkorea in der betroffenen Region mit Keulungen begonnen hat. Dies zeige, dass die Behörden die Seuche ernst nehmen und versuchen, sie einzudämmen.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:210575286081545717::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,28507</link><pubDate>30 03 2005</pubDate></item><item><title>Zweites Geflügelpest-Opfer in Kambodscha</title><description>In Kambodscha ist ein 26-jähriger Mann an der Infektion mit dem aviären Influenza-Virus H5N1 gestorben. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am vergangenen Freitag mitteilte, habe sich der Mann vermutlich beim Rupfen kranker Hühner angesteckt. Bereits im Januar war eine Kambodschanerin an der Geflügelpest gestorben. Allerdings starb sie im benachbarten Vietnam, wo seit Ende Dezember bereits 13 Menschen an der Infektion gestorben sind. In dem Heimatdorf desToten in der Provinz Kampot waren zu Monatsbeginn 30 Hühner gestorben. Die Dorfbewohner hatten das Verenden der Tiere den Behörden aus Angst vor Zwangstötungen jedoch verschwiegen. Inzwischen haben die Behörden die Tötung allen Geflügels im Umkreis von drei Kilometern um das Dorf herum angeordnet. In Südostasien sind allein in diesem Jahr bereits über 1,5 Millionen Stück Geflügel an der Geflügelpest verendet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050325/12/4gyh1.html</link><pubDate>29 03 2005</pubDate></item><item><title>Ganze Familie an Geflügelpest erkrankt</title><description>In Vietnam ist eine ganze Familie an der Geflügelpest erkrankt. Insgesamt wurde bei fünf Personen eine Infektion mit dem aviären Influenza-Virus H5N1 festgestellt. Dabei handele sich um einen 35 Jahre alten Mann, dessen 32-jährige Frau und ihre drei Töchter, wie die vietnamesischen  Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten. Alle Familienmitglieder warenbereits am 22. März mit Symptomen in ein Krankenhaus in Nordvietnam eingeliefert worden. Den Angaben zufolge hatten sie etwa 400 Hühner gehalten, von denen die Hälfte verendete. Da die Familie einige der Tiere verzehrt habe, handele es sich vermutlich nicht um eine Übertragung von Mensch zu Mensch. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050329/12/4h0qm.html</link><pubDate>29 03 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht auch in Myanmar</title><description>Nachdem aus Nordkorea der Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest gemeldet worden war, besteht jetzt auch in Myanmar ein Verdacht auf den Ausbruch der Erkrankung. Der Verdacht war auf einer Webseite der Oppositiongruppe des Landes,die aus Norwegen operiert, vermeldet worden. Die Regierung bestreitet dagegen den Verdachtsfall. Die FAO hatte auf Grund dieses Berichts die Behörden aufgefordert, den Verdachtsfall zu prüfen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>25 03 2005</pubDate></item><item><title>Nordkorea dementiert Geflügelpest</title><description>Nachdem südkoreanische Medien über einen möglichen Geflügelpestausbruch im Nachbarland Nordkorea berichteten, haben Offizielle Nordkoreas dies im Fernsehen dementiert. Danach gebe es keine Verdachtsfälle. NachAngaben der südkoreanischen Medien soll der Verdachtsfall in der Nähe der nordkoreanischen Hauptstadt bereits im Februar aufgetreten sein. Die WHO will dem Verdacht nachgehen. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:15035467833420178732::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,28412</link><pubDate>21 03 2005</pubDate></item><item><title>Erneuter Ausbruch der Geflügelpest in Indonesien</title><description>Aus Indonesien ist erneut der Ausbruch der Geflügelpest gemedelt worden. Wie die zuständigen Behörden des Landes am Mittwoch mitteilten, ist eine Hühnerfarm im Süden der Provinz Sulawesi betroffen. Demnach seien in der vergangenen Woche mehrere tausend Hühner gestorben. Die Regierung habe 200.000 Impfdosen für Tiere in der indonesischen Provinz Süd-Sulawesi verteilt, um eine weitere Ausbreitungder Seuche zu stoppen, wie Arifin Daud vom Agrarministerium mitteilte. Die Geflügelpest grassiere derzeit in mindestens sechs Regierungsbezirken. Der letzte Ausbruch der Geflügelpest ist von Indonesien im Februar 2004 gemeldet worden. Den Angaben zufolge waren damals rund 15 Millionen Hühner verendet oder aus Seuchenschutzgründen getötet worden. </description><link>http://www.oie.int/eng/info/hebdo/aIS_02.htm#Sec3</link><pubDate>16 03 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Nordkorea befürchtet</title><description>Einem Bericht von promedmail zufolge, ist in Nordkorea die Geflügelpest ausgebrochen. Tausende Stück Geflügel sind bereits vor rund einem Monat wegen des Seuchenausbruchs getötet worden, heißt es in dem zitierten Bericht einer südkoreanischen Nachrichtenagentur. Sollten sich diese Angaben bestätigen, hat das hoch kontagiöse aviäre Influenzavirus jetzt aucherstmals dieses Land erreicht. Bei dem betroffenen Betrieb handele es sich um eine  der größten Hühnerfarm im Norden des Landes in Pyongyang. Die Behörden der Region bemühen sich den Angaben zufolge derzeit nach Kräften, eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:11351861616044523401::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,28353</link><pubDate>16 03 2005</pubDate></item><item><title>Patienten mit symptomfreier aviärer Influenza stellen kein Risiko dar</title><description>In Vietnam ist die Infektion zweier Personen mit dem in Asien grassierenden Virus der aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 bestätigt worden. Beide Patienten zeigten keine Krankheitssymptome. Nach Aussagen eines WHO-Mitarbeiters ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Teil infizierter Personen keine Krankheitsanzeichen zeigen. Diese stellen auch kein Risiko für die Umgebung dar. Wichtig ist nachAnsicht der WHO jetzt, die Infektionsquelle zu finden. Experten befürchten, dass der Erreger so mutieren kann, dass er unproblematisch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und so eine Influenza-Epidemie auslösen kann, die viele Todesopfer forderten könnte. Bisher gebe es aber keinen bestätigten Fall der Übertragung von Mensch zu Mensch. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:15475136791614463553::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,28335</link><pubDate>14 03 2005</pubDate></item><item><title>EU verlängert Importverbot wegen Geflügelpest in Südafrika</title><description>Im Sommer letzten Jahres war auf Straußenfarmen in Südafrika die Geflügelpest ausgebrochen. Es handelte sich um einen Erreger vom Typ H5N2. Die EU hatte daraufhin ein Importverbot für Strauße, Straußeneier, -fleisch und -produkte sowie Ziervögel aus Südafrika verhängt. Dieses bis zum 31. März geltende Verbot wird auf Empfehlung des Kommitees für die Lebenmittelkette und die Tiergesundheit um drei Monate verlängert. Die Situation in Südafrika scheint unter Kontrolle zu sein. Allerdings haben die serologischen Untersuchungen einige Fragen aufgeworfen, die nach Ansicht des Kommitees erst geklärt werden müssen, bevor das Importverbot wieder aufgehoben werden kann.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/05/0311&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>14 03 2005</pubDate></item><item><title>Vietnam: Verdacht auf Gefügelpest bei einer Tierärztin</title><description>In Vietnam befindet sich eine Tierärztin in Behandlung, da bei Ihr der Verdacht auf eine Infektion mit dem Gefügelpest-Virus vom Typ H5N1 besteht. Die Tierärztin hatte häufigen Kontakt mit Geflügel. Darunter war auch mit dem H5N1-Erreger infiziertes Geflügel. Die Patientin, die auseiner nördlichen Provinz Vietnams stammt, wurde in das Institut für Tropenkrankheiten nach Hanoi verlegt. In Vietnam sind seit Dezember 2004 bereits mehr als 20 Fälle der Erkrankung beim Menschen nachgewiesen worden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>11 03 2005</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe-Impfstoff an Affen erfolgreich</title><description>Nach Angaben eines hochrangigen vietnamesischen Gesundheitsvertreters wurde ein Impfstoff gegen die Vogelgrippe an Affen erfolgreich getestet. Dies bedeutet einen Schritt nach vorn in der Bekämpfung der Erkrankung und der Gefahr für den Menschen. Bereits Anfang Februar wurde den Affen ein Impfstoff auf Basis eines abgeschwächten H5N1-Vogelgrippe-Virus injiziert. Nach drei Wochen waren die Affen gesund und hatten Antikörper gegendas Virus gebildet. Nun wurden die Injektionen wiederholt und in den kommenden zwei Wochen werden die Ergebnisse erwartet. Die Forscher hoffen dann, im September die ersten Tests bei Menschen durchführen zu können. Experten befürchten jedoch, dass das Virus mutieren könnte. Dann währe es von Mensch zu Mensch übertragbar und der entwickelte Impfstoff könnte seine Wirksamkeit verlieren.  </description><link>http://www.stern.de/wissenschaft/forschung/537292.html?nv=hp_rt</link><pubDate>05 03 2005</pubDate></item><item><title>14. Todesfall durch Geflügelpest in Vietnam</title><description>In Vietnam haben die Behörden den 14. Todesfall eines Menschen durch das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N1 in diesem Jahr bestätigt. Damit sind seit Beginn des Ausbruch der aviären Influenza in Asien in Vietnam, Kambodscha und Thailand bereits 46 Menschen an dem Virus gestrorben. Die Zahl der tatsächlichenErkrankungen und Todesfälle liegt möglicherweise aber höher, da vermutet wird, dass das Virus auch für Erkrankungen verantwortlich ist, bei denen keine Anzeichen einer Influenzaerkrankung vorlagen und deshalb auch keine Tests zur Identifikation des Virus durchgeführt wurden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>01 03 2005</pubDate></item><item><title>100 Mio. Dollar für Optimierung der Geflügelpestkontrolle notwendig</title><description>Die Delegierten einer Tagung über die Geflügelpest in Asien, die von FAO, OIE und WHO organisiert wurde und letzte Woche in Vietnam stattfand, sehen einen Bedarf von 100 Millionen Dollar, allein um die Überwachungssystem für die Geflügelpest in Asien zu optimieren. Damit sollen die Tiergesundheitssdienste der betroffenen Länder gestärkt und Labore für den Virusnachweis optimiert werden. Die Kosten für die Wiederaufstockung der betroffenen Bestände undeine Restrukturierung des Gefügelsektors werden auf mehrere hundert Millionen Dollar veranschlagt. Die Veterinäre halten die Restrukturierung für notwendig, um das Übertragungsrisiko zu minimieren. Dazu sei die Trennung bisher gemeinsam gehaltener Tiere wie Hühner und Enten notwendig. Ausserdem muss der Kontakt zwischen Geflügel und Schweinen minimiert werden.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2005/90041/index.html</link><pubDate>28 02 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpestbekämpfung zur Verhinderung menschlicher Grippeepidemie</title><description>Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (FAO) muss die Geflügelpest vom Typ H5N1 weiterhin verstärkt in den betroffenen asiatischen Ländern bekämpft werden, um eine Grippewelle beim Mensch durch das Virus zu verhindern. Dazu gehört insbesondere, das Infektionsrisiko von Geflügel und Enten in Freilandhaltung zu minimieren. Nach aktuellen Untersuchungen ist das Risiko der Verbreitung der Erkrankung durch Geflügeltransporte, die gemeinsame Haltung verschiedener Geflügelspezies sowie dasZusammenbringen der Tiere auf Geflügelmärkten höher als durch wildlebende Vögel, die oft das Virus über weite Strecken verbringen können. Die FAO bemerkt ausserdem, dass einige der betroffen Länder keine ausreichenden Bekämpfungskapazitäten haben und effektive diagnostische Möglichkeiten sowie Überwachungssysteme fehlen. Die Geflügelpest in Asien hat seit ihrem Ausbruch zum Verlust von 140 Millionen Stück Geflügel und 10 Milliarden Dollar geführt.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2005/89912/index.html</link><pubDate>24 02 2005</pubDate></item><item><title>Mehr Erkrankungen durch Vogelgrippe als bisher angenommen</title><description>Wissenschaftler der Universität Oxford gehen davon aus, dass der Erreger der in Asien grassierenden Geflügelpest vom Typ H5N1 zu mehr menschlichen Erkrankungen führt als bisher angenommen. Bisher wurden in Asien mehr als 30 Todesfälle durch das Virus offiziell bestätigt. Die Annahme der britischen Wissenschaftler basiert darauf, dass das Virus mehr Organe befallen kann als bisher angenommen. Bisher ging man davon aus, dass das Virus die Lunge befällt. Die Briten konnten das Virus bei einem vierjährigen Jungen nachweisen, der in Vietnam nach an einemMagen-Darm-Katarrh und einer Enzephalitis verstarb. Er zeigte keine Anzeichen einer Atemwegserkrankung. Das Virus konnte in Blut, Stuhl, Nase und Gehirnflüssigkeit nachgewiesen werden. Deshalb glauben die Oxforder Wissenschaftler, dass das Virus grundsätzlich alle Organe befallen kann und viele Erkrankungen bisher nicht erkannt wurden, da bei Patienten ohne Atemwegserkrankungen kein Verdacht auf eine Infektion mit dem Geflügelpesterreger gehegt wurde.</description><link>http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050217014 </link><pubDate>17 02 2005</pubDate></item><item><title>Supervirus gegen Geflügelpest-Epidemie</title><description>Die Befürchtungen, dass das in Asien grassierende Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 eine Influenzaepidemie beim Menschen auslöst, bleiben weiterhin aktuell. Insbesondere besteht die Befürchtung, dass es zu einer Vermischung zwischen diesem Geflügel- und einem menschlichen Virus kommt. Wissenschaftler ausRotterdam (Niederlande) wollen jetzt überprüfen ob dies möglich ist. Sie wollen im Labor Zellen zunächst mit einem menschlichen Influenza- und dann mit dem Geflügelvirus infizieren. Sollte sich daraus ein Virus bilden, dass Genombestandteile beider Viren enthält, wollen sie dagegen gezielt einen Impfstoff entwickeln.</description><link>http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/02/11/025a0401.asp?cat=/medizin/impfen</link><pubDate>11 02 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Vietnam erbittet internationale Hilfe</title><description>Vietnam hat um internationale Hilfe im Kampf gegen die grassierende Geflügelpest gebeten. Die vietnamesische Regierung hat die Bitte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) vorgetragen, wie das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag in Hanoi mitteilte. Bei der Bekämpfung des Influenzavirus mangele es vor allem an Ausrüstung und Gerätschaften, Expertenwissen und Unterstützung bei der Kontrolle des Virus. WHO-Experten fürchten darüber hinaus eine weitere Ausbreitung durch das bevorstehende Neujahrsfest. "Wir befürchten, dass das ein entscheidender Moment werden könnte", sagte ein WHO-Sprecher. Zum traditionellen Neujahrsfest inder kommenden Woche würden die Menschen vermehrt reisen und viel Geflügel verzehren, wodurch sich das Virus weiter ausbreiten könne. Bislang sind in gut der Hälfte der 64 vietnamesischen Provinzen infizierte Tiere gefunden worden.Insgesamt starben seit dem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe im Dezember bereits 12 Vietnamesen an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus des Subtyps H5N1. Die WHO fürchtet, dass sich das Virus mit zunehmender Ausbreitung zu einer für den Menschen tödlichen Epidemie entwickeln könnte. Auch ein übergreifen der Vogelgrippe auf Länder wie Kambodscha, Laos oder Birma sei möglich. In Thailand und Indonesien grassiert die Seuche bereits.</description><link>http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=panoramaNews&amp;storyID=666044&amp;section=news</link><pubDate>03 02 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest fordert weitere Opfer</title><description>Die in Asien grassierende Geflügelpest kostet immer mehr Menschen das leben. Nachdem durch den jüngsten Ausbruch der Geflügelpest in Vietnam bereits mindestens zwölf Personen an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Subtyp H5N1 gestorben sind, ist nun auch ein erstes Opfer in Kambodscha zu beklagen. Den Angaben eines Arztes des Pasteur Instituts in Ho-Tschi-Minh-City zufolge, erlag eine 25-jährigeKambodschanerin nun den Folgen der Infektion. Die Kambodschanerin war zunächst in einem Krankenhaus an der Grenze behandelt und dann nach Vietnam gebracht worden. Dort starb sie am Sonntag. Ihr Bruder verstarb bereits an ähnlichen Symptomen am 18. Januar. Die erste Vogelgrippe-Welle im Frühjahr 2004 hatte in Vietnam bereits 20 Menschen das Leben gekostet. Auch in Thailand gab es mehrere Opfer zu beklagen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050201/12/4e9ga.html</link><pubDate>02 02 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpestsituation in Vietnam und Thailand weiter problematisch</title><description>Neben den steigenden Zahlen von menschlichen Opfern der Geflügelpest des Erregers H5N1 in Vietnam, bleibt die Situation in Thailand und Vietnam aber auch beim Geflügel weiterhin problematisch. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der FAO hervor. In Thailand befinden sich zur Zeit noch acht Orte in drei Provinzen in der 21-tägigen Überwachungsperiode, die die Behördennach Ausbrüchen einrichten. Noch bedrohlicher ist die Situation in Vietnam. Dort wurden seit dem 1. Januar 2005 Fälle in 30 Provinzen bestätigt und rund 900.000 Stück Geflügel getötet. Hier zeigt sich auch ein deutlicher Anstieg der menschlichen Fälle. Insgesamt sind dort 27 Fälle bestätigt, von denen 20 tödlich endeten. 10 dieser Fälle sind allein im letzten Monat aufgetreten. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:5127150273139248783::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,27928</link><pubDate>31 01 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpest-Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch wahrscheinlich</title><description>Forscher haben erneut den dringenden Verdacht, dass das derzeit in Asien grassierende Geflügelpestvirus H5N1 von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Zumindest lässt die Infektion von drei verwandten Frauen in Thailand im vergangenen Sommer bislang keinen anderen Schluss zu. Demnach habe ein elfjähriges Mädchen seine Mutter und seine Tante angesteckt, schreibt das amerikanisch- thailändischeTeam um Kumnuan Ungchusak vom thailändischen Gesundheitsministerium nun im "New England Journal of Medicine". Mutter und Tochter fielen der Infektion mit dem aviären Influenzavirus zum Opfer, während die Tante die Infektion überlebte. Bei der gestorbenen Mutter und der noch lebenden Tante waren mittels Erbguttest die Vogelgrippeviren H5N1 nachgewiesen worden. </description><link>http://content.nejm.org/</link><pubDate>26 01 2005</pubDate></item><item><title>Wieder Todesopfer durch Geflügelpest in Vietnam</title><description>In Vietnam ist wieder ein Mensch an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus gestorben. Das ist das siebte Todesopfer, das der jüngste Ausbruch der Geflügelpest in Vietnam allein in den vergangenen drei Wochen gefordert hat. Bei demjüngsten Opfer handelt es sich um einen 47-Jährigen, wie das Nationale Hygieneinstitut mitteilte. Der Mann sei bereits vor etwa zwei Wochen gestorben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/050121/3/4dtug.html</link><pubDate>21 01 2005</pubDate></item><item><title>Importverbot wegen Geflügelpest bleibt bestehen</title><description>Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit der EU-Kommission hat das bestehende Einfuhrverbot für Geflügel und Eier für mehrere asiatische Ländern bis zum 30. September 2005 verlängert. Der Grund für die Verlängerung des Importverbotes ist, dass in Thailand, Kambodscha, Indonesien, Laos, China,Vietnam, Pakistan und Malaysia immer noch die Geflügelpest grassiert. Japan und Südkorea haben die Ausbreitung der hoch kontagiösen Seuche inzwischen jedoch stoppen können. Daher wird das Importverbot für diese beiden Länder nun aufgehoben. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=A5DD8528-7C24-4768-B37D36129393D799&amp;language=de</link><pubDate>14 01 2005</pubDate></item><item><title>Gefahr der Ausbreitung der Geflügelpest durch Tsunami</title><description>Obwohl die von dem Tsunami betroffenen Gebiete nicht die am stärksten von der Geflügelpest betroffenen Gebiete sind, besteht im Gefolge der Naturkatastrophe die Gefahr, dass sich die Geflügelpest vom Typ H5N1 weiter ausbreitet. Die Gefahr könnte dadurch steigen, dass infiziertes Geflügel in die betroffenen Gebiete importiert wird. Deshalb sollten die Tierbewegungen streng kontrolliert werden. Ausserdem sollte Fleischvon infiziertem Geflügel nicht in die Nahrungskette gelangen. Unterdessen ist in Vietnam ein weiterer Fall der Geflügelpest beim Menschen bestätigt worden. Es handelt sich um eine 18jährige Frau, die behandelt wird und sich in einem kritischen Zustand befindet. Damit sind in Vietnam bisher 31 Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 beim Menschen nachgewiesen worden.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2005_01_13/en/</link><pubDate>14 01 2005</pubDate></item><item><title>RKI legt nationalen Pandemieplan für Influenza vor</title><description>Das Berliner Robert-Koch-Institut legte gestern einen nationalen Pandemieplan für den Fall eines Influenzaausbruches vor. Nach Angaben des RKI gegenüber dem Berliner Inforadio sei ungefähr alle 30 Jahre mit einer weltweiten Influenza-Pandemie zu rechnen. Die letzte grosse Pandemie datiert für das Jahr 1968. Damals fielen rund eine Million Menschen der Influenza zum Opfer. Obwohl es bisher noch keine Anzeichen für eineÜbertragung des Geflügelpest-Erregers vom Typ H5N1 von Mensch zu Mensch gibt, könnte von diesem eine neue Pandemie ausgehen, wenn er es schafft, sich an den Menschen anzupassen. Eine Influenza-Pandemie entsteht durch Viren, die entweder völlig neu sind oder lange nicht unter Menschen zirkulierte. Gegen dieses Virus ist dann kein Immunschutz in der Bevölkerung vorhanden.</description><link>http://www.rki.de/AKTUELL/PRARCHIV/ARCHIVPR.HTM?/PRESSE/PD/PD2005/PD05_01.HTM&amp;1</link><pubDate>12 01 2005</pubDate></item><item><title>23. Opfer der Geflügelpest in Vietnam</title><description>In Vietnam ist ein 16-jähriges Mädchen an einer Infektion mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Opfer in Vietnam auf 23. Die Patientin hatte nach Angaben der Ärzte Fleisch von infiziertem Geflügelverzehrt. In dem Krankenhaus in Ho Chi Min Stadt werden noch zwei weitere Patienten mit Verdacht auf Infektion mit dem Geflügelpesterreger behandelt. Die abschliessenden Tests stehen hier noch aus. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>11 01 2005</pubDate></item><item><title>Geflügelpestübertragung auf den Menschen verbreiteter als zunächst erwartet</title><description>Im Nachgang zum Geflügelpestausbruch vom Typ H7N7 im Jahr 2003 in den Niederlanden wurden eine weitere Verbreitung beim Mensch gefunden, als erste Untersuchungen ergeben hatten. Während des Seuchenzugs wurde bei 89 Personen der Geflügelpesterreger mittels PCR nachgewiesen. Ein Tierarzt starb damals. Später wurden Proben von 500 Personen (Landwirten und Arbeitern, die an der Vernichtung beteiligt waren) untersucht. Mittels der Routineserologie konnten keine Antikörper gegen das H7N7-Virusfestgestellt werden. Nachdem allerdings der Test modifiziert worden war, konnten bei 50 Prozent der Personen, die Kontakt zu infizierten Tieren hatten, Antikörper gegen das H7N7-Virus festgestellt werden. Bei 59 Prozent der Personen, die keinen Kontakt zu den Tieren aber zu einem infizierten Arbeiter hatten, konnten Antikörper festgestellt werden. Daraus kann geschlossen werden, dass das Virus nicht nur durch Geflügel, sondern auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.</description><link>http://www.eurosurveillance.org/ew/2005/050106.asp#2</link><pubDate>07 01 2005</pubDate></item><item><title>Südkorea meldet Infektion mit H5N2 in Zuchtbetrieb</title><description>Südkorea meldet den Ausbruch einer milden Variante der Geflügelpest in einem Zuchtbetrieb. Als Errger wurde der weniger kontagiöse und virulente Subtyp H5N2 festgestellt. Bislang sei auch noch keines der Tiere des Betriebes in dersüdlichen Stadt Gwangju an der Krankheit verendet. Jedoch seien auf Grund von  Schutzmaßnahmen bereits 9000 Tiere getötet worden, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. </description><link>http://de.news.yahoo.com/041223/3/4cm4z.html</link><pubDate>23 12 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpestverdacht beim Menschen in Japan bestätigt</title><description>In Japan hat sich einer der fünf Verdachtsfälle auf Geflügelpest beim Menschen bestätigt. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt gab, ist einere der früheren Mitarbeiter einer Geflügelfarm in der Provinz Kyoto mit dem aviären Influenzavirus infiziert. Vier weitere Personen sind "höchst wahrscheinlich" mit dem Virus infiziert. Sie hätten sich vermutlich alle im Februar auf einer Geflügelfarm angesteckt. Keine der Personen weise jedoch Symptome einer Erkrankung auf, hieß es weiter. Es sei auch unwahrscheinlich, dass die Krankheit bei ihnen ausbreche oder sie andere ansteckten. Nach Angaben desMinisteriums waren bei insgesamt 16 früheren Beschäftigten der Geflügelfarm, 20 Mitarbeitern des Veterinärzentrums sowie 22 Beschäftigten der Provinzverwaltung vorsorglich Bluttests durchgeführt worden. Alle waren nach Ausbruch der Krankheit auf der Farm mit der Beseitigung von Geflügel beziehungsweise Desinfektionsarbeiten befasst gewesen. Die Geflügelpest war in Japan erstmals im Januar in der Provinz Yamaguchi und im Februar in der Provinz Oita ausgebrochen. In allen Fällen war der Subtyp H5N1 festgestellt worden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/041222/3/4cknz.html</link><pubDate>22 12 2004</pubDate></item><item><title>Vogelgrippeverdacht in Japan</title><description>Das Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass bei fünf Menschen Antikörper gegen das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurden. Bei den getesteten Personen liegt jedoch keine akute Erkrankung vor. Eine Wiederholung der Tests wurde angeordnet, da es sich im positiven Falle um die ersten Fälle von Vogelgrippe-Infektionen bei Menschen in Japan handeln würde. Das Ministerium teilte weiter mit, dass durch die Betroffenen keine Gefahr bestünde, da weder ein Ausbruch der Krankheit zu befürchten sei noch eineAnsteckung von weiteren Personen möglich sei. Bei den infizierten Menschen handelt es sich um vier Mitarbeiter einer Geflügelfarm und einen Mitarbeiter eines Veterinärzentrums. Nach dem Ausbruch der Geflügelgrippe in der Provinz Kyoto im Februar waren bei 16 früheren Beschäftigten der Geflügelfarm, 20 Mitarbeitern des Veterinärzentrums sowie 22 Beschäftigten der Provinzverwaltung Blutproben genommen worden. Bei dem Ausbruch waren damals 240 000 Stück Gefügel und 20 Millionen Eier vernichtet worden. </description><link>http://derstandard.at</link><pubDate>19 12 2004</pubDate></item><item><title>Thailand: Geflügelpesterreger bei Wildvögeln</title><description>In Thailand wurde das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bei Zugvögeln und einheimischen Vögeln in vier zentralen Provinzen, die vom Geflügelpestausbruch betroffen waren, nachgewiesen. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, bei der Proben von 1.000 Tierengesammelt wurden. Insgesamt wurde das Virus bei sechs Spezies nachgewiesen. Die Behörden möchten zur weiteren Absicherung die Probensammlung ausweiten. Unterdessen wurden auch zwei neue Ausbrüche der Geflügelpest in Thailand gemeldet. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:7382037335887004396::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,27437</link><pubDate>14 12 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest-Schnelltest entwickelt</title><description>Eine Infektion mit dem aviären Influenza-Virus ist jetzt innerhalb von zwei Stunden bequem und einfach nachzuweisen. Asiatische Wissenschaftler haben dazu einen Schnelltest entwickelt, der das Virus vom Typ H5N1 zuverlässig bei Mensch undTier in Kot, Speichel oder Blut nachweist, lautet eine Agenturmeldung, die vom österreichischen Agrarpressedienst AIZ zitiert wird. Der Test könne auch jederorts von Laien durchgeführt werden. Das Ergebnis sei zu 90 Prozent verlässlich. </description><link>http://www.aiz.info/</link><pubDate>10 12 2004</pubDate></item><item><title>Südafrika: Geflügelpest bei Straußen kommt nicht zur Ruhe</title><description>Neben den Geflügelpestherden in Asien kommt auch die Geflügelpest in Südafrika nicht zur Ruhe. Im Gegensatz zu Asien handelt es sich dort aber um einen Erreger vom Typ H5N2 und nicht H5N1. In der östlichen Kapprovinz wurden jetzt die Strauße dreier Betriebe getötet, nachdem auf einem Betrieb Anzeichen für die Geflügelpestaufgetreten waren. Die offizielle Laborbestätigung steht noch aus. Wie in vielen Betrieben hat dies für die Farmer weitreichende Konsequenzen. Sie werden zwar finanziell entschädigt, aber ihr Zuchtmaterial ist verloren, so dass sie die Bestände mühsam neu aufbauen müssten.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:4565401047261755305::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,27383</link><pubDate>07 12 2004</pubDate></item><item><title>Mann wegen Geflügelpestverdacht auf Isolierstation</title><description>Bei einem 69-jährigen Franzosen besteht der Verdacht, an dem Geflügelpest-Erreger erkrankt zu sein. Der Mann aus Ostfrankreich, der kürzlich von einer Vietnamreise zurückgekehrt ist, wird inzwischen auf die Isolierstation eines Krankenhauses in Nancy behandelt. Entsprechende Tests wurden bereits durchgeführt,mit den Ergebnissen ist in den nächsten Tagen zu rechnen. Seit Dezember 2003 sind in Asien rund 30 Menschen an einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus gestorben. Noch immer werden aus Vietnam neue Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet.</description><link>http://de.news.yahoo.com/041202/3/4bl4m.html</link><pubDate>02 12 2004</pubDate></item><item><title>Niedersachsen verstärkt Schutz gegen Geflügelpest</title><description>Morgen, am 1. Dezember 2004 tritt die neue "Niedersächsische Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest" in Kraft. Sie ersetzt die alte Verordnung aus dem Jahr 2003, die an die neue Bundesverordnung vom November 2004 angepasst wurde. Die neue Verordnung wurde gegenüber der alten insbesondere durch zwei Bestimmungen verschärft, wie Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen mitteilte. Zum einen sei die Untersuchungspflicht auf Virussubtypen eingeführt worden und zum zweiten könne nun aus Risikogründen ein Haltungsverbot bzw. eine Haltungsbeschränkungverhängt werden. Der neue Paragraph 3 lautet: "Wer mehr als 1.000 Legehennen, 500 Truthühner, 500 Enten oder 100 Gänse oder gewerbsmäßig Hühner, Truthühner, Enten oder Gänse zur Zucht nicht ausschließlich in Ställen hält, hat den Bestand im Dezember 2004 und in der Folge im April und Oktober eines jeden Jahres, bei Mastgänsen im Dezember 2004 und in der Folge im Oktober eines jeden Jahres, auf das Influenza-A-Virus der Subtypen H5 und H7 untersuchen zu lassen". Andere "alte" Bestimmungen wurden in die neue VO übernommen.</description><link>http://www.ml.niedersachsen.de/master/C6226087_N8825_L20_D0_I655.html</link><pubDate>30 11 2004</pubDate></item><item><title>WHO warnt vor großer Grippe-Epidemie</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält eine weltweite Grippe-Epidemie, bei der Millionen Menschen sterben könnten, für unvermeidlich. Klaus Stohr, Koordinator des WHO-Grippeprogramms, in Bangkok rechnet auch bei günstigen Schätzungen mit Erkrankungen von 25 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung mit zwei bis sieben Millionen Toten. Nur der Zeitpunkt des Ausbruchs kann noch nicht bestimmt werden. Alle 20 bis 30 Jahre kommt es zu einer Grippe-Pandemie, da dann ein dermaßen veränderter Erreger auftritt, dass das menschliche Immunsystem auch auf Grund früherer Infektionen keinen Schutz bieten kann. Da der letztegroße Grippe-Ausbruch bereits 36 Jahre her ist, könnte die Influenza-Pandemie bald überall auf der Welt auftreten. Dabei wird das Vogelgrippe-Virus H5N1 für den wahrscheinlichen Erreger dieser Pandemie gehalten. Es wird zwar an einem Impfstoff gearbeitet, doch dieser wird frühestens im März fertig gestellt sein. Sollte es zu einem großen Ausbruch kommen, ist eine Eindämmung auf Grund der grenzenlosen Mobilität der Menschen beinahe unmöglich. Bereits 1918-1920 forderte die Spanische Grippe bis zu 40 Millionen, 1957 die Asiatische Grippe rund 700.000 und 1968 die Hongkong-Grippe eine Millionen Todesopfer.</description><link>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,329741,00.html</link><pubDate>28 11 2004</pubDate></item><item><title>EU überprüft Geflügelpest-Situation in Thailand</title><description>Ende November werden Experten der EU Thailand bereisen und die Situation bezüglich der Geflügelpest und der Geflügelexporte überprüfen. Unterdessen hat das thailändische Gesundheitsministerium die Kontrollen in den betroffenen Regionen um den Faktor 6 erhöht.Bisher wurden keine weitere erkrankten Personen identifiziert. Unterdessen gehen die Behörden davon aus, dass die Geflügelpest noch einige Zeit im Land aktiv sein wird. Die zuständigen Stellen wurden angewiesen, Langzeitpläne zur Bekämpfung der Erkrankung aufzustellen.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/promed/f?p=2400:1001:15145035287344496148::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,27180</link><pubDate>12 11 2004</pubDate></item><item><title>Malaysia hat Geflügelpest unter Kontrolle</title><description>Die Geflügelpest in Malaysia ist offiziellen Angaben zufolge unter Kontrolle. In den vergangenen drei Wochen habe es keine neuen Infektionsfälle mit dem gefährlichen Erregertyp H5N1 mehr gegeben, teilten die malaysischen Veterinärbehörden mit. Treten in einem Zeitraum von 21 Tagen keine neuen Erkrankungen auf, gilt nach einerFestlegung der Weltorganisation für Tiergesundheit die Geflügelpest in einem Land als eingedämmt. Der H5N1-Virus war erstmals Mitte August in einem malaysischen Dorf an der Grenze zu Thailand nachgewiesen worden. In der Folge wurden in der Region mehrere Tausend Stück Geflügel getötet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/041102/3/49ygk.html</link><pubDate>02 11 2004</pubDate></item><item><title>WHO sieht in der Geflügelgrippe bei Hausenten eine Gefahr</title><description>Der Virenexperte der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Klaus Stöhr, hat auf die Gefahr der Gelügelpestausbreitung hingewiesen, die von Hausenten ausgeht. Das aggressive Vogelgrippevirus H5N1 vermehrt sich in den Enten, ohne das diese Krankheitssymptome zeigen. Die Vogelgrippe, die zumeist Hühner betrifft, ist bereits in mehr als einem Dutzend Länder Asiens zum Problem geworden. Die Bekämpfung dagegen wird immer schwieriger, da Wild- und Wasservögel ein natürliches Virusreservoir darstellen. Bei Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Enten 17 Tage lang das Virus ausscheidenkönnen, obwohl sie keinerlei Symptome zeigen. Das sei besonders Besorgnis erregend, da in Asien die Hühner zwar in Käfigen gehalten werden, die Enten jedoch frei herumlaufen und einen engen Kontakt zum Menschen haben. Mit Erstaunen haben die Forscher auch festgestellt, dass das Virus hitzeresistenter geworden ist. So hat es im vergangegen Jahr bei 37 Grad Celsius nur zwei Tage überlebt, in diesem Jahr waren es schon sechs Tage. Die WHO rät weiterhin allen Reisenden nach Asien sich gegen die Grippe impfen zu lassen und sich von Geflügelfarmen fern zu halten. </description><link>http://de.news.yahoo.com/041030/3/49us4.html</link><pubDate>30 10 2004</pubDate></item><item><title>Zugvögel bringen Geflügelpestvirus nach Russland</title><description>In Russland sind in der Region um Nowosibirsk bei Zugvögeln die Geflügelpestviren vom Typ H5N1 identifiziert, die auch für den Ausbruch der Geflügelpest in Asien in diesem Jahr verantwortlich sind. Dies ist nicht unbedingt überraschend, denn Zugvögel sind als Vektoren imInfektionsgeschehen bekannt und waren auch in Asien evtl. daran beteiligt, das Virus über die einzelnen Ländern zu verbreiten. Die jetzt gefunden Viren, wurden aus Proben aus dem Jahr 2003 isoliert. Untersuchungen für das Jahr 2004 sind noch nicht abgeschlossen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>29 10 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest-Warnung für Flugpassagiere</title><description>Aufgrund des illegalen Transports zweier mit dem aviären Influenzavirus infizierter Greifvögel, besteht jetzt die Gefahr, dass sich auch die Fluggäste mit dem Virus infiziert haben könnten. Die EU-Kommission und die belgischen Behörden haben die Passagiere des Bangkok-Wien-Brüssel Fluges vom vergangenen Montag vor einer möglichenAnsteckung mit dem Geflügelpest-Virus gewarnt. Wie das Gesundheitsministerium in Brüssel mitteilte, wurden die beiden Tiere aus Thailand bei der Ankunft in Brüssel vom Zoll sichergestellt. Nach ihrem Eigner werde unterdessen noch gesucht. Den Fluggäste wurde geraten, einen Arzt aufzusuchen und sich untersuchen zu lassen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/041024/3/49j32.html</link><pubDate>25 10 2004</pubDate></item><item><title>Weitere Tiger wegen Geflügelpest eingeschläfert</title><description>Nachdem bereits etwa 30 Tiger an einer Infektion mit dem Geflügelpesterreger verendet sind, wurden nun weitere 30 Raubkatzen des Zoos eingeschläfert. Sie waren ebenfalls infiziert. Ihr Zustand sei hoffnungslos gewesen, so ein Sprecher der zuständigen Behörde. Vermutlichhaben sich die Tiere durch rohes Geflügelfleisch infiziert, das ihnen zum Fraß vorgeworfen worden ist. Bereits zuvor sind Infektionen mit dem aviären Influenzavirus bei der Hauskatze und anderen Säugetieren nachgewiesen worden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/041021/3/49dhu.html</link><pubDate>21 10 2004</pubDate></item><item><title>Aviäres Influenzavirus tötet vermutlich mehrere Tiger</title><description>In einem Tiger-Zoo in Thailand sind vermutlich 23 Tiger an der Geflügelpest verendet. Erste Untersuchungen von Gewebeproben der toten Tiere deuteten auf eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus hin, wie der Vizeministerpräsident Chaturon Chaisang mitteilte. Das Personal des Sri-Racha-Tiger-Zoos in der Provinz Chonburi gaban, dass die Tiere ähnliche Symptome gezeigt hätten, wie sie für eine Infektion mit dem Geflügelpesterreger typisch seien. Infiziert hätten sich die Raubkatzen vermutlich über infiziertes Geflügel, dass ihnen zum Fraß vorgeworfen worden sei. Der Zoo wurde geschlossen und desinfiziert.</description><link>http://de.news.yahoo.com/041019/286/49728.html</link><pubDate>19 10 2004</pubDate></item><item><title>Thailand: erstmals Hund von Geflügelpest betroffen</title><description>In Thailand ist jetzt erstmals auch ein Hund vom Geflügelpestvirus vom Typ H5N1, dass seit Ende letzten Jahres in Asien grassiert, betroffen. Dies betätigte eine Sprecherin des thailändischen Gesundheitsministeriums. Das Virus wurde nach Untersuchungen an zwei thailändischen Universitäten nachgewiesen. Obwohl keine weiteren Details bekannt gegeben wurden, meldete die Presse in Thailand, dass der Hundnoch am Leben sei. Außerdem bestätigte sich ein weiterer Fall der Erkrankung bei einem Menschen. Dabei handelt es sich um ein achtjähriges Mädchen. Bei einer 32-jährigen Frau besteht der Verdacht, dass sie sich bei ihrer Schwester mit dem Virus infiziert hat. Dies wäre der 1. Fall in Thailand, bei dem das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>04 10 2004</pubDate></item><item><title>OIE und FAO: Impfung gegen Gefügelpest als Bekämpfungsoption</title><description>Die OIE und die FAO haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärt, dass der Geflügelpestausbruch mit einem Virus vom Typ H5N1 in Asien nicht in absehbarer Zeit unter Kontrolle gebracht werden kann. Die Organisationen haben deshalb Leitlinien für Bekämpfung und Prävention der Erkrankung erstellt. Demnach ist die Keulung das wichtigste Instrument bei einem Ausbruch. Allerdings wird auch festgestellt, dass die Impfung in Ländern auf Grund von sozialen und wirtschaftlichen Aspekten durchaus eine Option ist. Eine Impfung führt nichtzwangsläufig dazu, dass die Länder ihre Exportmärkte verlieren. Die Freiheit von Geflügelpest ist an das Vorkommen des Virus und nicht an eine evtl. Impfung geknüpft. Die Impfung kann nicht nur gesunde Tiere schützen, sie kann auch die Virusausscheidung bei infizierten Tieren mindern. Sollte ein Land sich für eine Impfung entscheiden, solte dies allerdings mit verschiedenen Begleitmassnahmen unterstützt werden und die Vakzine sollte nach den Richlinien der OIE hergestellt werden.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:4822933912462708970::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,26804</link><pubDate>28 09 2004</pubDate></item><item><title>Thailand - 3 Monate Ultimatum vor Einsatz von Geflügelpestimpfstoffen</title><description>Thailändische Züchter von Kampfhähnen und landestypischen Geflügelrassen haben der thailändischen Regierung ein Ultimatum von drei Monaten gestellt, bevor sie über den Einsatz von Geflügelpest-Impfstoffen wieder nachdenken. In den drei Monaten wollen die Organisationen die Regierungsmassnahmen, die ohne Impfung auskommen, voll unterstützen. Sollte sich nachAblauf der Frist allerdings zeigen, dass die Massnahmen die Geflügelpest in Thailand nicht eindämmen können, würden Sie wieder auf die Impfung setzen. Die Organisationen sind allerdings bereits jetzt davon überzeugt, dass die staatlichen Massnahmen nicht von Erfolg gekrönt sein werden.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:13067783098914595001::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,26787</link><pubDate>27 09 2004</pubDate></item><item><title>Vogelgrippe noch gefährlicher?</title><description>Forscher hegen den starken Verdacht, dass die Vogelgrippe inzwischen doch von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Nach den neuen Daten aus dem Norden von Thailand erhärtet sich der Verdacht, dass die Vogelgrippe nicht nur vom Tier auf den Menschen übertragbar ist. Eine Ansteckung mit dem tödlichen Virus von Mensch zu Mensch wird immer wahrscheinlicher. DieWeltgesundheitsorganisation WHO zeigte sich besorgt über diese Entwicklung, will aber die endgültigen Laborergebnisse noch abwarten. Wenn sich der Verdacht wissenschaftlich bestätigt, dass sich eine Frau aus Thailand bei ihren Kindern angesteckt hat, könnte dies auf eine mögliche Mutation des Virus hinweisen.</description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/medizin/63147</link><pubDate>26 09 2004</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza bei Puten in den USA</title><description>Gestern hatte die EU-Kommission mitgeteilt, dass bereits seit dem 23. August keine Handelsbeschränkungen gegen die USA auf Grund eines Geflügelpestausbruchs bestehen. Jetzt wird wieder ein neuer Fall der Erkrankung gemeldet. Dabei handelt es sich um Influenza-Virus vom Typ H3N2, dass auch beim Schwein vorkommt und bisher nicht für schwere Krankheitsverläufe beim Geflügel verantwortlichgemacht wird. Betroffen  ist ein  Betrieb im Bundesstaat Missouri. In dem Betrieb werden Putereier produziert. Die Küken werden dann an Putenmäster weiterverkauft. Alle 14.000 Tiere des Bestandes werden geschlachtet. Das Fleisch wird dann in den Handel gelangen. Nach Angaben des Betriebes besteht dadurch keine Gefahr einer Übertragung des Erregers auf den Menschen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>17 09 2004</pubDate></item><item><title>EU passt Importbeschränkungen wegen Geflügelpest an</title><description>Die EU-Kommission hat in Abstimmung mit dem Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit die Importbeschränkungen auf Grund der Geflügelpest angepasst. Nachdem in den USA und Kanada die Erkrankung erfolgreich unter Kontrolle gebracht wurde, entfällt das Importverbot für die USA bereits seit dem 23. August. Für Kanada wird es ab 1. Oktoberentfallen. Dagegen wurde das Verbot für mehrere asiatische Länder, in denen die Geflügelpest vom Typ H5N1 noch aktiv ist, bereits jetzt vom 15. Dezemebr 2004 bis zum 31. März 2005 verlängert. Zu den betroffenen Ländern gehören Thailand, Kambodscha, Indonesien, Japan, Laos, Pakistan, China, Südkorea, Vietnam und Malaysia.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/04/0915&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>16 09 2004</pubDate></item><item><title>Malaysia: Geflügelpest gibt keine Ruhe</title><description>Die Geflügelpest mit dem Erreger vom Typ H5N1 lässt Malaysia nicht zur Ruhe kommen. Jetzt wurden drei neue Fälle ausserhalb der Quarantänezone um einen bisher betroffenen Betrieb offiziell bestätigt. Die Tiere innerhalb des betroffenen Gebietes werden umgehend getötet.Ausserdem wurden zwei Personen aus einem betroffenen Dorf zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingliefert, nachdem sie Influenza - ähnliche Symptome entwickelten. Sie waren ausserdem mit erkrankten Tieren in kontakt gekommen. </description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>15 09 2004</pubDate></item><item><title>Vietnam: Möglicherweise weitere fünf Todesfälle durch Geflügelpest</title><description>In Vietnam werden die Todesfälle von fünf Kindern im Alter zwischen 14 Monaten und 4 Jahren in Zusammenhang mit dem Erreger der aviären Influenza vom Typ H5N1 gebracht. Die fünf Kinder starben zwischen Anfang August und dem 9. September. Eine offizielle Bestätigung der Fälle liegt noch nicht vor. In Vietnam hatte der Zug der Geflügelpest im Frühjahr mehr als 17 Prozent der Geflügelpopulation das Leben gekostet und hohe wirtschaftliche Schäden verursacht. Der Erreger konnte dort bei 27 Menschen nachgewiesen werden, von denen 20 verstarben.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:14282366117901809691::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,26668</link><pubDate>13 09 2004</pubDate></item><item><title>Todesfall durch Geflügelpest in Thailand</title><description>In Thailand ist ein Todesfall durch den grassierenden Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 bestätigt worden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 18 Jährigen, der rund 30 Kampfhähne hielt. Unter den Tieren tauchten ab Mitte August Krankheits- und Todesfälle auf. DerPatient verstab am 8. September, nachdem er ab dem 31. August Krankheitsanzeichen entwickelt hatte. Mit diesem Fall sind in Thailand in diesem Jahr 13 Fälle bestätigt, bei denen Menschen an dem Erreger der aviären Influenza vom Typ H5N1 erkrankten. Davon endeten neun tödlich. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:2927380232683587545::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,26644</link><pubDate>10 09 2004</pubDate></item><item><title>H5N1 verursacht Grippe bei Katzen</title><description>Auch Katzen können sich mit dem aviären Influenza-Virus infizieren und das Virus weiter übertragen. Wissenschaftler des Universitair Medisch Centrum Rotterdam haben nachgewiesen, dass das H5N1 Virus bereits die Fähigkeit erlangt hat, sich an einige Säugetiere zu adaptieren. Die Wissenschaftler fürchten jetzt die Möglichkeit, dass Katzen und weitere Tiere ähnlich wie das Schwein sich künftig zu einem Mischgefäßentwickeln könnten, wodurch gleichzeitig das Risiko einer Pandemie unter Menschen steigen würde. Das geht aus einem Bericht des Wissenschaftsportals "New Scientist" hervor. Die Ergebnisse der Studie wurden im Wissenschaftsmagazin "Science"  veröffentlicht. Die Studie konnte sowohl die experimentelle Infektion als auch die orale als auch eine horizontale Infektion von Katze zu Katze nachweisen. </description><link>http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99996352</link><pubDate>03 09 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpestbekämpfung in Asien über Jahre nötig</title><description>Die klassische Geflügelpest kann nur durch eine langfristige Bekämpfung unter Kontrolle gebracht werden. In Asien werde man noch Jahre gegen die Vogelgrippe kämpfen müssen. So lautet die Einschätzung des Seuchenexperten Klaus Stöhr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angesichts des Ausmaß des erneuten Ausbruchs. "Wir denken in Jahren und nicht mehr in Monaten oder Wochen, um das unter Kontrolle zu kriegen", sagte der gerade aus China zurückgekehrte Stöhr am Freitag in Genf. In China waren bei Schweinen Antikörper gegen das aggressive Virus H5N1 entdeckt worden. "Das hat uns nicht überrascht, aber nun ist eine weitflächige Beobachtung nötig", so Stöhr. Fest stehe aber, dass sich das Virus noch nicht in Schweinen festgesetzt habe undSchweine nicht zur Ausbreitung des Virus beitragen. Wie sich das Virus allerdings genau verbreitet, ist den Seuchenexperten noch weitgehend unbekannt. Es könnte über den einfachen Vogelexport, aber auch durch Vogelschmuggel oder etwa durch den grenzüberschreitenden Transport von Kampfhähnen übertragen werden. Das Virus wurde auch in verschiedenen Wildvögeln gefunden. Bisher geht man aber davon aus, dass sich diese Tiere nur an infizierten Hühnern angesteckt haben, sagte Stöhr. Nach Stöhrs Angaben könnte die neue Seuchenwelle aber bereits auf Fälle im August 2003 in Indonesien zurückgehen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/040827/3/46l1n.html</link><pubDate>01 09 2004</pubDate></item><item><title>Nachweis des aviären Influenza-Virus bei Schweinen stellt geringe Bedrohung dar</title><description>Das Friedrich-Loeffler-Institut (ehemals  Bundesforschungsanstalt fürViruskrankheiten der Tiere) sieht in der Meldung über den Nachweis des aviären Influenza-Virus bei Schweinen in China keine drohendere Gefährdung des Menschen. Es besteht aus der Sichtder Veterinärmedizin daher auch kein unmittelbarer Handlungsbedarf im Krisenmanagement dieses Bereiches. Dieser Situationsbewertung liegt die Meldung vom 24. August 2004 zugrunde, dass bei Schweinen mehrerer Bestände in der südostchinesischen Provinz Fujian der Subtyp H5N1 gefunden worden war. Diese Meldung wurde am 24. August schließlich vom chinesischen Landwirtschaftsministerium dementiert. Inoffiziellen Meldungen zufolge, unterschied sich der bei den Schweinen gefundene Subtyp des Erregers nicht von dem Virustyp, der seit Ende des vergangenen Jahres zahlreicheAusbrüche der Geflügelpest inmehreren LändernSüdostasiens verursacht, wodurch mehrere Hundert Millionen Hühner und Enten getötet werden mussten oder verendet sind. Außerdem kostete die Infektion mit dem aviären Influenza-Virus 27 Menschen in Vietnam und Thailand das Leben. Es gibt daher weiterhin keine Hinweise darauf, dass der Erreger im "Mischgefäß" Schwein mutiert sei. Daher habe sich die Gefährdungssituation nicht verändert. Unabhängig davon sei der Nachweis von aviärem Influenza-Virus bei Schweinen, die mit an Geflügelpest erkrankten Hühnern gemeinsam gehalten werden, kein überraschendes Ereignis. Bei intensivem Erregerkontakt können einzelne Infektionen bei Schweinen ebenso wie beim Menschen vorkommen, ohne dass eine Weiterverbreitung des Virus erfolgt. Erst wenn zwei verschiedene Influenzaviren sich gleichzeitig in Schweinen vermehren, können mit geringer, aber letztlich nicht genau vorhersehbarer Wahrscheinlichkeit neue Viren entstehen. </description><link>http://www.idw-online.de</link><pubDate>30 08 2004</pubDate></item><item><title>Erweiterung des EU-Importstopps für Geflügelprodukte aus Südafrika</title><description>Die Kommission der Europäischen Union hat die Entscheidung vom 10.8.2004 mit Maßnahmen zum Schutz gegen die hochpathogene Geflügelpest in der Republik Südafrika erweitert. Aufgrund der Geflügelpest-Ausbrüche in Südafrika vom 6. August 2004 wurde bereits die Einfuhr von lebenden Laufvögeln, Bruteiern, Fleisch, Fleischzubereitungen oder Fleischerzeugnissen von Vögeln, die nach dem 16. Juli 2004 geschlachtet wurden, ausgesetzt.Um jegliches Risiko der Erregereinschleppung in die Gemeinschaft auszuschließen, wird dieses Einfuhrverbot jetzt auf unbehandelteJagdtrophäen von Wildvögeln und unbehandelte Federn und Federnteile mit Ursprung in der Republik Südafrika ausgeweitet.Die Einfuhr von Federn kann jedoch vorbehaltlich der Vorlage eines Handelspapiers, aus dem hervorgeht, dass die Federn einer bestimmten Behandlung unterzogen wurden, genehmigt werden.Die bisher gültige Entscheidung 2004/594/EG wird aufgehoben. Die neue Entscheidung (2004/614/EG) gilt bis zum 1. Januar 2005. Sie wird vor dem Hintergrund der Entwicklung der Seuchenlage und der von den Veterinärbehörden der Republik Südafrika übermittelten Informationen erneut überprüft.</description><link>http://europa.eu.int/eur-lex/pri/de/oj/dat/2004/l_275/l_27520040825de00200022.pdf</link><pubDate>26 08 2004</pubDate></item><item><title>WHO besorgt wegen Geflügelpest - Virus bei Schweinen</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich angesichts der Meldungen über den Fund des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bei Schweinen besorgt gezeigt, hält aber übertriebene Panikmache für überzogen. Die Situation müsse jetzt genau beobachtet werden. Ein Abgleich des bei Schweinen gefundenen Virus mit dem für den Geflügelpestseuchenzug in Asien in diesem Jahr verantwortlichen sei unbedingt notwendig. Unterdessen hat die chinesische Regierung dementiert, dass in diesem Jahr bereits das H5N1-Virus bei Menschen gefunden wurde.Es sollen mehr als eine Million Gewebeproben von Geflügeln und Schweinen untersucht worden sein, ohne das bei Schweinen das Virus nachgewiesen werden konnte. Unterdessen hat Promedmail die Zahlen über die Untersuchungen aus den Jahren 2002-2003 öffentlich zugänglich gemacht. Dort waren fast 2.000 Schweineproben aus 14 Provinzen auf Influenzaviren untersucht worden. In 4,7 und 8,2 Prozent der Proben aus den Provinzen Guangdong und Fujian (genaue Angaben der Probenzahlen fehlen hier) wurden H5N1-Virustypen gefunden.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2004_08_20/en/</link><pubDate>23 08 2004</pubDate></item><item><title>H5N1-Geflügelvirus in Malaysia bestätigt</title><description>In Malaysia ist jetzt bestätigt worden, dass es sich bei dem aktuellen Geflügelpestausbruch um das Virus vom Typ H5N1 handelt, das auch in anderen asiatischen Ländern aktiv ist. Zunächst war nur bekannt, dass in ersten Tests ein Virus vom Typ H5 nachgewiesen wurde. Weitere Untersuchungen brachten jetzt die Bestätigungdes H5N1 - Virus. Die Behörden haben die Tötung allen Geflügels in dem betroffenen Dorf im Norden Malaysias angeordnet. Allerdings haben die Behörden das zunächst erlassene absolute Exportverbot für alle Geflügelprodukte wieder aufgehoben.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:18365229436829770767::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,26428</link><pubDate>20 08 2004</pubDate></item><item><title>Asiatisches Geflügelpestvirus bei Schweinen nachgewiesen</title><description>Nach einem Bericht von rp-online hat sich das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N1, dass für die in diesem Jahr in Asien grassierende Geflügelpest verantwortlich ist, auf Schweine ausgebreitet. Der Erreger wurde bereits bei Tests an Schweinen im vergangenen nachgewiesen, gab das chinesischeReferenzzentrum für Geflügelpest bekannt. Bei jüngeren Tests in diesem Jahr konnte das Virus erneut nachgewiesen werden. Ob bei den Schweinen allerdings auch Krankheitsanzeichen beobachtet wurden, wurde nicht angegeben.</description><link>http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/medizin/58780</link><pubDate>20 08 2004</pubDate></item><item><title>Kanada hebt Beschränkungen wegen Geflügelpest auf</title><description>Die kanadischen Behörden haben alle bestehnden Restriktionen wegen des Geflügelpestausbruchs im Fraser Valley (British Columbia) aufgehoben. Nach Ansicht der Behörden ist der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H7N3 erfolgreich bekämpft worden. Damit können ab sofort wieder Geflügel und Geflügelprodukte aus der betroffenen Region in ganz Kanada gehandelt werden. Die bestehnden Importbeschränkungen anderer Länder sollten aufgehoben werden, nachdem diese detailliert informiert wurden. Die Geflügelpest war im Fraser Valley, dem Hauptstandort der Geflügelproduktion in der Povinz British Columbia, im Februar ausgebrochen und hatte mehrere Millionen Stück Geflügel das Leben gekostet und nach Schätzungen auch rund 1.700 Arbeitsplätze vernichtet.</description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/anima/heasan/disemala/avflu/situatione.shtml</link><pubDate>19 08 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpestausbruch in Malaysia</title><description>In Malaysia ist nach Behördenangaben in einem Dorf Nahe der thailändischen Grenze die Geflügelpest ausgebrochen. Mehrere dutzend Hühner und anderes Federvieh des Dorfes  muss nun getötet werden, um die weitere Verbreitung der des hoch infektiösen Virus zu verhindern. DerGeneraldirektor der Veterinärbehörde, Hawari Hussein, erklärte, die erkrankten Tiere seien positiv auf den H5-Stamm des Virus getestet worden. Ob es sich um den in Thailand, Vietnam und Indonesien grassierenden Subtyp H5N1 handelt, werde noch getestet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040818/12/465cw.html</link><pubDate>18 08 2004</pubDate></item><item><title>Drei neue Geflügelpestopfer in Vietnam</title><description>In Vietnam sind weitere drei Menschen, darunter zwei Kinder, an der Infektion mit dem aviären Influenza-Virus gestorben. Bei allen Opfern konnte der derzeit erneut in Vietnam und Thailand grassierende Subtyp H5N1 nachgewiesen werden, wie der Leiter der Abteilung für vorbeugende Medizin im Gesundheitsministerium, Trinh Quan Huan,mitteilte. Die Verstorbenen stammen aus den Provinzen Ha Tay und Hau Giang. Der stellvertretende Ministerpräsident Nguyen Tan Dung rief anlässlich der neuen Opfer die Bevölkerung zur Wachsamkeit gegenüber der Krankheit auf. Bereits der erste Ausbruch der Geflügelpest zu Beginn dieses Jahres hat 16 Vietnamesen und acht Thailänder das Leben gekostet. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040812/281/45uxu.html</link><pubDate>13 08 2004</pubDate></item><item><title>EU verhängt Importstopp für Strausse aus Südafrika</title><description>Die EU-Kommission hat ein zunächst bis zum 1. Januar 2005 befristetes Importverbot für Strausse aus Südafrika verhängt. Hintergrund ist der Nachweis von zwei Gegflügelpestfällen mit einem aviären Influenzavirus vom Typ H5N2 Anfang Augustin der östlichen Kapprovinz. Betroffen vom Verbot sind lebende Tiere, Eier, Fleisch und Erzeugnissen dieser Tiere. Südafrika selbst hat den Export von Geflügelprodukten ausgesetzt und die Handelspartner informiert.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/04/1024&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>13 08 2004</pubDate></item><item><title>Südafrika stoppt Geflügelexporte</title><description>Die südafrikanischen Behörden haben aufgrund des Ausbruchs der Geflügelpest bei Straussen vom Typ H5N2 alle Geflügelexporte untersagt. Inzwischen seien auch die ersten Geflügelpestfälle bei Straussen aus Middleton gemeldet worden, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. In dieser Gegend befinden sich einige der größten Straussenfarmen Südafrikas. In den vergangenen drei Wochen mussten bereits rund 6000 Strausse getötet werden oder sind an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus verendet. 15 Farmen im Umkreis von 15 Kilometern der ursprünglichen Ausbruchsstelle seien unter Quarantäne gestellt worden. In diesem Radius würden 30.000 Straussegehalten. Polizei und Militär haben Angaben zufolge zudem in einem Umkreis von 30 km Kontrollpunkte errichtet, um den Abtransport von Vögeln aus dem Quarantänegebiet zu verhindern. Die Regierung hatte alle Geflügelexporte untersagt, um die internationale Glaubwürdigkeit der Branche zu gewährleisten. Südafrika deckt den größten Teil seines Bedarfs an Hühnerfleisch durch Importe, sodass die Sperre in erster Linie die Straußenfarmer betrifft. Das Land erzeugt mit jährlich 950.00 0 t Straußenfleisch über 70% der weltweiten Produktion. Die Hauptumsatzquelle stellt jedoch das Leder der Strauße dar. </description><link>http://de.biz.yahoo.com/040810/341/45r06.html</link><pubDate>11 08 2004</pubDate></item><item><title>Aviäre Influenza bei Straußen in Südafrika</title><description>In der östlichen Kapprovinz Südafrikas sind Strauße an einem Virus der aviären Influenza vom Typ H5N2 erkrankt - das in Asien grassierende Virus ist vom Typ H5N1. Betroffen sind zwei Farmen mit insgesamt 9.000 Tieren. Bisher wurden rund 1.500 kranke Tiere verzeichnet und 1.000 Todesfälle gemeldet. Die Behörden habenum die betroffenen Betriebe eine Quarantänezone mit einem Radius von 30 Kilometern eingerichtet, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. In dem Gebiet befinden sich keine kommerziellen Geflügel- oder Eierproduzenten. Alles Geflügel innerhalb der Quarantänezone soll getötet werden.</description><link>http://www.oie.int/Messages/040806ZAF.htm</link><pubDate>09 08 2004</pubDate></item><item><title>Weltbank gewährt Vietnam Millionenkredit für Geflügelpestbekämpfung</title><description>Vietnam hat von der Weltbank einen Kredit über fünf Millionen US-Dollar für den Kampf gegen die dort grassierende Gflügelpest bewilligt bekommen. Dies teilte die Weltbank am Mittwoch mit. Der vom Gouverneursrat der Weltbank genehmigte Nothilfekredit soll Vietnam helfen, sich auf neue Krankheitsausbrüche vorzubereiten und diese zu diagnostizieren, die Geflügelbranche bei der Eindämmung des Virus zu unterstützen und die vom Virus ausgehende Gefahr stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Auch geschädigte Züchter des Landes sollen einen Teil des Geldeserhalten. Mehr als 50 Millionen Stück Nutzgeflügel sind bereits aufgrund des aktuellen Ausbruchs der aviären Influenza verendet oder mussten aufgrund der Seuchenbekämpfung getötet werden. Die verheerende Vogelgrippe hatte schon früher in diesem Jahr in Asien grassiert und die Notschlachtung von etwa 100 Millionen Vögeln notwendig gemacht. Außerdem stellen die Ernährungsorganisation der UN (FAO) und die vietnamesische Regierung weitere 1,2 Millionen $ für den Kampf gegen die Seuche bereit, die in Vietnam bereits 16 Menschen das Leben kostete.</description><link>http://de.biz.yahoo.com/040804/341/45enl.html</link><pubDate>05 08 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest jetzt auch wieder im Norden Vietnams</title><description>Die Geflügelpest breitet sich in Vietnam immer weiter aus. Im Süden des Landes sind bereits elf Provinzen betroffen, im Norden eine. Dieses zweite Ausbruch der Geflügelpest mit dem Subtyp H5N1 in diesem Jahr kostete bereits über 50.000 Stück Geflügel das Leben. Beim ersten Ausbruch Ende des vergangenen Jahres waren über 43 Millionen Vögel alleine in Vietnam verendet oder sind getötet worden. In allen betroffenen Ländern Asiens waren es mehr als 100 Millionen. Die vietnamesische Regierung ermahnt die Geflügelhalter daher zu erhöhter Wachsamkeit.  Den zuständigenvietnamesischen Behörden bereitet vor allem der illegale Schmuggel von Geflügelfleisch nach Vietnam Sorge. Außerdem kann das hochkontagiöse Influenza-Virus auch durch Zugvögel über die Provinz- und Landesgrenzen verschleppt werden. In Vietnam werden daher die Grenzpatrouillen gegen Geflügelschmuggel verstärkt und es werden vermehrt Inspektionen durchzuführen, um neue Seuchenausbrüche rechtzeitig festzustellen. In China, Thailand und Indonesien ist es bereits ebenfalls zu einem erneuten Ausbruch der Geflügelpest gekommen. </description><link>http://de.biz.yahoo.com/040727/341/44vkx.html</link><pubDate>29 07 2004</pubDate></item><item><title>EU verlängert Importstopp für asiatisches Geflügel</title><description>Die EU-Kommission hat beschlossen, dass bisher bestehende Importverbot für Geflügel und Gefügelprodukte aus dem von der Geflügelpest betroffenen asiatischen Raum zunächst bis zum 15. Dezember 2004 zu verlängern. Hintergrund fürdie Entscheidung ist das erneute Aufflammen der aviären Influenza in Asien. Vom Importverbot sind Thailand, Kambodscha, Indonesien, Japan, Laos, Pakistan, China, Süd Korea und Vietnam betroffen.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/04/0726&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>27 07 2004</pubDate></item><item><title>Weitere Geflügelpestfälle in Thailand und Vietnam</title><description>In Thailand sind mittlerweile mindestens 18 Provinzen von dem neuerlichen Seuchenzug des Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 betroffen. Dagegen wurde ein Verdachtsfall bei einem 14jährigen Jungen nicht bestätigt. Da die Regierung die Untersuchung auf Verdachtsfälle ausgeweitet hat, wird damit gerechnet, dass zunächst vermehrt Verdachtsfälle gemeldetwerden. Thailand hat seit Beginn des Seuchenzugs im Frühjahr mehr als 36 Millionen US-Dollar an rund 295.000 Farmer ausgezahlt, deren Tiere auf Grund der Geflügelpest getötet wurden. In Vietnam sind mittlerweile 10 Provinzen im südlichen Teil des Landes wieder von der Geflügelpest betroffen.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>26 07 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Thailand weitet sich aus</title><description>In Thailand ist gestern der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 in zwei weiteren Provinzen bestätigt worden. Damit ist die Geflügelpest jetzt in 15 Provinzen Thailands bestätigt. Um den neuerlichen Seuchenzug einzudämmen, hat die Regierung Massnahmenergriffen. Demnach werden Farmen im ganzen Land auf die Gefügelpest untersucht. Bei Todesfällen in einem Bestand, die mehr als 10 Prozent des Bestandes betreffen und keinen ersichtlichen Grund haben, muss der gesamte Bestand getötet werden.</description><link>http://de.biz.yahoo.com/040722/341/44o3m.html</link><pubDate>23 07 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpestausbruch in Indonesien</title><description>Auch in Indonesien ist erneut die Geflügelpest ausgebrochen. Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, sei das aviäre Influenza-Virus in verschiedenen Betrieben im Osten Javas nachgewiesen worden. Auch die indonesischeRegierung erwägt daher eine Impfung gegen die Seuche. Dafür sollen 300 Millionen Dosen Impfstoff auf den Betrieben des Landes verteilt werden, wie Vertreter des Landwirtschaftsministeriums mitteilte. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040721/281/44jqk.html</link><pubDate>21 07 2004</pubDate></item><item><title>Vietnam denkt über Impfung gegen Geflügelpest nach</title><description>Die vietnamesische Regierung erwägt offiziellen Angaben zufolge aufgrund des jüngsten Ausbruchs der Geflügelpest die Impfung von Geflügel auf Zuchtfarmen. Wie Bui Quang Anh, Leiter der Veterinärbehörde des Agrarministeriums am Dienstag mitteilte, finde derzeit in Hanoi eine Konferenz von Wissenschaftlern und Geflügelfarmern statt, die über ein mögliches Impfprogramm diskutierten. Eine entgültige Entscheidung stehe allerdings bislang noch aus.  Die durch ein Pilotprojekt gewonnenen Erfahrungen mit Impfungen auf zwei Geflügelfarmen im Norden und im Süden des Landes seien nicht ermutigend ausgefallen. Außerdem hat die Weltorganisation fürTiergesundheit (OIE) inzwischen zu Bedenken gegeben, dass Impfen nicht die einzige Möglichkeit zur Bekämpfung der Geflügelpest sei. Weiterhin kommt bei der Bekämpfung der Seuche in Vietnam erschwerend hinzu, dass zu wenig Veterinäre zur Durchführung der Maßnahmen zur Verfügung stehen und dass in Vietnam die Kleinhaltung von Geflügel stark verbreitet ist.  Außer in Vietnam ist die Geflügelpest auch in China und Thailand erneut ausgebrochen, verursacht durch den gleichen Erreger (H5N1) wie bei der vorangegangenen Epidemie. Allein in Vietnam waren mehr als 43 Mio. Vögel verendet oder gekeult worden. Außerdem sind 24 Personen in Asien an dem Geflügelpestvirus gestorben.</description><link>http://de.biz.yahoo.com/040720/341/44j8x.html</link><pubDate>21 07 2004</pubDate></item><item><title>Importverbot für asiatisches Geflügel verlängert</title><description>Die EU-Kommission hat das bis ursprünglich 15. August geltende Einfuhrverbot von Geflügel aus einigen asiatischen Staaten verlängert. Grund ist laut einer Meldung des Service-Portal "Agri-Manager" der erneute Ausbruch der Geflügelpest in Thailand, Vietnam und China. Für diese Länder bleibt das Importverbot nun bis 15. Dezember in Kraft. </description><link>http://www.agroonline.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=15178&amp;currPage=</link><pubDate>14 07 2004</pubDate></item><item><title>Thailand macht wegen Geflügelpest Jagd auf Störche</title><description>Experten machen wilde Störche für den Neuausbruch und die Weiterverbreitung des aviären Influenza-Virus in Thailand verantwortlich. Um der bereits seit Januar in weiten Teilen Asiens grassierenden Geflügelpest jetzt endgültig ein Ende zu bereiten, ordnete Premierminister Thaksin Shinawatra jetzt die gnadenlose Jagd auf Störche im Königreich an. Vor allem sei es wichtig, dieWeiterverbreitung des Virus durch die Störche zügig zu unterbinden. In Thailand waren in der vergangenen Woche zwei neue Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet worden, nachdem die Seuche wenig vorher als getilgt galt. Die beiden Neuausbrüche seien jedoch unter Kontrolle, wie die Behörden mitteilten. </description><link>http://202.186.86.35/news/story.asp?file=/2004/7/10/asia/8410778&amp;newspage=Search</link><pubDate>14 07 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest auch wieder in China</title><description>Bereits am Dienstag hat China erneut einen  Geflügelpestausbruch gemeldet. Betroffen sei eine Farm im Osten des Landes in der Provinz Anhui. Das meldete das chinesische Staatsfernsehen. Als Erreger wurde ein aviäres Influenza-Virus vom Typ H5N1 gefunden. Der Verdacht eines erneuten Ausbruchs der Seuche ist nach dem Verenden mehrerer Hühner auf der Farm am 3. Juliaufgekommen. Verantwortlich für den neuen Ausbruch sei vermutlich der Vogelzug von Wildvögeln. Nach Angaben des staatlichen Fernsehens ist der Ausbruch derzeit unter Kontrolle, alle notwenidgen Sicherheitsmaßnahmen wurden umgehend getroffen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040706/286/43t6i.html</link><pubDate>07 07 2004</pubDate></item><item><title>Zweiter Geflügelpestfall in Thailand</title><description>Nördlich von Bangkok gibt es einen neuen Verdacht auf einen Geflügelpestausbruch. In der thailändischen Provinz Ayutthaya schlossen die zuständigen Behörden eine Geflügelfarm, wo 7.000 von insgesamt 44.000 Tieren verendet sind. Der stellvertretende Landwirtschaftsministers Newin Chidchob erwartet die endgültigen Laborergebnisse in den kommenden Tagen. Er habe angeordnet, den Transport von Geflügel vondieser Farm streng zu kontrollieren, Besuche des Betriebes seien bis auf weiteres verboten, sagte der landwirtschaftsminister. Nach Angaben des betroffenen Geflügelfarmers hätten die Tiere bereits vor zwei Wochen Symptome der Geflügelpest gezeigt. Erst vor wenigen Tagen ist ein neuer Geflügelpestausbruch auf einem Versuchsbetrieb der Universität Chiang Mai festgestellt worden.</description><link>http://de.news.yahoo.com/040706/286/43rnz.html</link><pubDate>06 07 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Geflügelpestfall in Thailand</title><description>Auf einer Versuchsfarm im Norden Thailands ist erneut die Geflügelpest ausgebrochen. DAs berichtet das dlz-Agrarmagazin unter Berufung auf offizielle Angaben des thailändischen Landwirtschaftsministeriums. Demnach gehört die betroffene Anlage zur Universität von Chiang Mai. Dort seien Hühner, Enten, Gänsen und anderen Federtieren erkrankt und schliesslich verendet. Weitere 1.000 Tiere seien daraufhin ausSicherheitsgründen getötet. Erst vor wenigen Monaten wurden anlässlich des letzten Ausbruchs der Geflügelpest allein in Thailand knapp 40 Millionen Stück Geflügel gekeult. Außerdem kamen acht Thailänder ums Leben, die sich mit dem Virus infiziert hatten. In Vietnam starben in diesem Jahr weitere 16 Personen an der Geflügelpest. Erst gestern wurde auch aus Vietnam ein erneuter Ausbruch der aviären Influenza gemeldet.</description><link>http://www.dlz-agrarmagazin.de/sro.php?redid=47707&amp;SID=8e47c44cfaff762a747d5b70148396fd</link><pubDate>01 07 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest grassiert erneut in Vietnam</title><description>In Vietnam ist im Süden des Landes erneut die Geflügelpest ausgebrochen. 3000 Hühner sind bereits verendet. Das teilten die vietnamesischen Veterinärbehörden am 30. Juni 2004 mit. Weitere 2000 Hühner seien aufgrund der hochansteckenden Tierseuche in der Provinz Bac Lieu gekeult worden. Ob es sich bei diesem Ausbruch auch wieder um den Subtyp H5N1handelt, ist bislang noch nicht gekannt. Entsprechende Testergebnisse werden für die nächsten Tagen erwartet. Zu Beginn des Jahres erst grassierte die Geflügelpest in nahezu allen Ländern Südostasiens und forderte etwa 100 Millionen gefiederte Opfer sowie 24 Menschenleben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040630/12/43hkr.html</link><pubDate>30 06 2004</pubDate></item><item><title>Säugetiere durch aviäre Influenza-Viren zunehmend gefährdet</title><description>Erneut warnen Wissenschaftler vor einer möglichen Geflügelpest-Epidemie unter Menschen, die durch eine Mutation des aviären Influenza-Virus hervorgerufen werden könnte. Das betont Hualan Chen vom Harbin Veterinärforschungs-Institut in China im Wissenschaftsmagazin "Nature". Bislang konnte das aviäre Influenza-Virus zwar nur vom infizierten Geflügel auf den Menschen übergehen, sich aber nicht von Mensch zu Mensch weiterverbreiten. Diessei bei einem noch aggressiveren Virus allerdings nicht auszuschließen, wodurch Millionen Menschen betroffen sein könnten, so Chen. Genetische Studien und Tierversuche mit verschiedenen H5N1-Stämmen zeigten, dass die Bedrohung von Säugetieren durch den Virus in den letzten Jahren zugenommen habe. Das unterstreiche die Notwendigkeit einer verbesserten Überwachung, so Chen.</description><link>http://www.nature.com/nsu/040628/040628-13.html</link><pubDate>30 06 2004</pubDate></item><item><title>Versuchter Schmuggel von Geflügelpest-Impfstoff nach Indonesien aufgedeckt</title><description>Am Flughafen von Jakarta (Indonesien) ist Geflügelpest-Impfstoff vernichtet worden, der bereits im April in das Land geschmuggelt werden sollte. Der Karton mit den Impfstoffflaschen war als Vitamine gekennzeichnet. Die Kontrolleure wurden aufmerksam, weil ein notwendiges Zertifikat fehlte und die Flaschen überhaupt nicht gekennzeichnetwaren. Der Inhalt wurde am Bogor Institute of Agriculture Laboratory untersucht. Außerdem wurden noch Substanzen vernichtet, die ebenfalls geschmuggelt werden sollten und die Bakterien Leptosira interrogans und Mycoplasma gallisepticum enthielten.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:3264619065173030808::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,25737</link><pubDate>21 06 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Kanada kostet 1.700 Arbeitsplätze</title><description>Die Geflügelpest im kanadischen Fraser Valley - einem Schwerpunktbezirk der Geflügelindustrie British Columbias - hat nach Angaben der BritishColumbia Egg Producers rund 1.700 Arbeitsplätze gekostet. Außerdem wird erwartet, dass die Verluste bis zur vollständigen Wiederherstellungder Produktion mehrere Hundert Millionen kanadische Dollar betragen werden. Die Geflügelpest hatte von März bis Mai diesen Jahres mehr als 40 kommerzielle Betriebe im kanadischen Fraser Valley betroffen. Dafür war ein Virus vom Typ H7N3 verantwortlich.</description><link>http://www.bcegg.com/</link><pubDate>16 06 2004</pubDate></item><item><title>USA produziert Impfstoff zum Schutz vor Geflügelpest-Pandemie</title><description>In Swiftwater im US-Staat Pennsylvania beginnt in Kürze die Herstellung eines Impfstoffs gegen das Virus der Geflügelpest. Da Gesundheitsexperten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei einer Mutation des Virus die Gefahr einer verheerenden Pandemie befürchten, sei die Herstellung eines Pandemie-Impfstoffes von internationalem Interesse. Nach WHO-Angaben wäre bei einersolchen weltweiten Epidemie allein in den Industrieländern mit bis zu 650.000 Todesfällen zu rechnen. Zuerst werden in Swiftwater 8000 Dosen der Vakzine gegen die im vergangenen Jahr in Asien zirkulierenden Vogelgrippe-Viren nach den Vorgaben der NIH produzieren. Anschließend seien klinische Studien geplant.</description><link>http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/06/07/104a0503.asp?cat=/medizin/impfen</link><pubDate>07 06 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Fall von Geflügelpest in Thailand</title><description>Gestern ist der neue Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5 vom 22.Mai in einem thailändischen Betrieb offiziell bestätigt worden. Betroffen ist ein Betrieb mit rund 2000 Stück Geflügel, die nun getötet werden müssen. Alle weiterenSchutzmaßnahmen wie das verhängen der Quarantäne und das Einrichten einer Sperrzone sowie eines Beobachtungsgebiet, um ein weiteres Ausbreiten der hoch pathogenen Seuche zu verhindern, wurden eingeleitet. </description><link>http://www.oie.int/downld/AVIAN%20INFLUENZA/Thailand%20Follow-up%20Report%20No16.pdf</link><pubDate>26 05 2004</pubDate></item><item><title>Kanada: Möglicherweise weitere Geflügelpesttyp vorhanden</title><description>Im kanadischen Fraser Valley ist möglicherweise neben dem bisher bekannten Geflügelpestvirus vom Typ H7N3 ein weiteres Virus vom Typ H5 entdeckt worden. Die offiziellen Stellen wissen noch nicht genau, um was für ein Virus es sich handelt. Sie hatten auf einer Gänse- und Entenfarm Tests auf ein H5-Virus vorgenommen und Antikörper gefunden. Vorsorglich wurde eine Schule auf der gegenüberliegenden Straßenseite der betroffenen Farm gesperrt.Im kanadischen Fraser Valley - einem Hauptstandort der Geflügelindustrie der Provinz British Columbia - wurde das Geflügelpestvirus vom Typ H7N3 bisher auf rund 40 kommerziellen Betrieben und in 10 Hobbyhaltungen gefunden. Mehr als 19 Millionen Stück Geflügel sind ihm bisher zum Opfer gefallen. Ein Virus vom Typ H5N1 hat seit Ende letzten Jahres in Asien verheerende Auswirkungen auf die Geflügelindustrie gehabt und ausserdem mehr als 20 Menschen das Leben gekostet.</description><link>http://www.canada.com/national/story.html?id=3890f8e4-d39d-47e4-97e7-3efe65839f00</link><pubDate>12 05 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Geflügelpestfall in Vietnam</title><description>Nachdem sich Vietnam am 30. März bereits für frei von der Geflügelpest erklärt hatte, ist jetzt ein neuer Fall offiziell bestätigt worden. Betroffen ist ein Geflügelbetrieb im Süden des Landes. Das Welternährungsprogramm FAO zeigte sich unterdessen nicht überrascht von dem neuen Fall, wie ein Sprecher mitteilte. Die Geflügelpest, die seit Ende letzten Jahres in mehreren asiatischen Ländern - darunter China, Thailand, Vietnam und Japan - grassierte, hatte mehrere Millionen Stück Geflügel das Leben gekostet. Ausserdem waren an dem Erreger vom Typ H5N1 auch 16 Menschen in Vietnam und 8 in Thailand gestorben.</description><link>http://www.reuters.com/newsArticle.jhtml;jsessionid=PN34V1TEF35TQCRBAEOCFEY?type=healthNews&amp;storyID=5054190</link><pubDate>07 05 2004</pubDate></item><item><title>Eine einzige Mutation könnte kanadisches Geflügelpestvirus so gefährlich gemacht haben</title><description>Das im Fraser Valley in British Columbia (Kanada) grassierende Gefügelpestvirus vom Typ H7N3 könnte seine Gefährlichkeit durch eine Mutation erlangt haben. Überlichweise ordnete man diese Viren eher den schwach pathogen Geflügelpestviren (LPAI) statt den hoch pathogen (HPAI) zu. Untersuchungen in Kanada haben ergeben, dass bei diesem Virus Aminosäuren in einem Protein gefunden wurden, die bei einem avirulenten Stamm vom Typ H7N3 aus dem Fraser Valley nicht vorkommen. Das Protein ist für die Pathogenität des Virus mitverantwortlich. Allerdings muss die Annahme, dass diese eine Veränderung des Virus die erhöhte Pathogenität zur Folge hatte, noch genauer überprüft werden. Im kanadischen Fraser Valley sind 40 kommerzielle Geflügelbetriebe und 10 Hobbyhaltungen von diesem Virus betroffen. insgesamt wurden 19 Millionen Stück Gefügel getötet.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:15211888638048019354::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,25318</link><pubDate>06 05 2004</pubDate></item><item><title>USA treffen Massnahmen gegen Import der Geflügelpest aus Kanada</title><description>Die USA haben nach Angaben kanadischer Behörden Sicherheitsmassnahmen getroffen, die eine Übertragung der Geflügelpest aus Kanada in die Vereinigten Staaten verhindern sollen. Demzufolge müssen ab sofort alle Fahrzeuge, die mit Geflügel in Kontakt kamen und aus der Kontrollzone in die USA verbracht werden, vor dem Grenzübertritt gereinigt werden. Um den korrekten Ablauf sicherzustellen, haben die kanadischen Behörden an einem Grenzübergang eine Reinigungsstation errichtet. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/anima/heasan/disemala/avflu/vehice.shtml</link><pubDate>05 05 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: bereits 40 Betriebe in Kanada betroffen</title><description>Der Zug der Geflügelpest im kanadischen Fraser Valley - einem Hauptstandort der Geflügelzucht in der Provinz British Columbia - kommt weiterhin nicht zum stehen. Bis zum Ende letzter Woche war die Geflügelpest bereits in 40 kommerziellen Geflügelbetrieben und 10 Hobbyhaltungen nachgewiesen worden. Rund 200 Betriebe wurden bisher negativ auf die Erkrankung getestet.</description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/anima/heasan/disemala/avflu/situatione.shtml</link><pubDate>04 05 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Test zum Nachweis der Geflügelpest entwickelt</title><description>Chinesischen Wissenschaftlern ist die Entwicklung eines Tests gelungen, der Gewebeproben auf das Vorhandensein von drei Subtypen des Vogelgrippevirus gleichzeitig untersuchen kann. Bisherige Testverfahren hätten Proben jeweils nur auf einen Subtyp hin testen können. Der so genannte reverse transcriptasePCR-Test (RT-PCR)  kann die Haemagglutinin Antigen-Subtypen H5, H7, and H9 des aviären Influenza-Virus gleichzeitig identifizieren. Der Test ist darüber hinaus nach Angsicht der Wissenschaftler schnell, effizient und einfach zu handhaben, wodurch er in vielen Bereichen zum Einsatz kommen wird.  </description><link>http://news3.xinhuanet.com/english/2004-04/27/content_1443584.htm</link><pubDate>29 04 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest unweit der kanadisch-amerikanischen Grenze ausgebrochen</title><description>Die Behörden der USA sind wegen des Ausbruchs der Geflügelpest unweit der amerikanisch-kanadischen Grenze stark besorgt. Zuvor hatten die kanadischen Behörden den Ausbruch der Geflügelpest auf einem kanadischen Betrieb gemeldet, der weniger als 500 Meter von der Landesgrenze entfernt liegt. Die Geflügelzüchter im Grenzgebiet zwischen dem Bundesstaat Washington/USA und der Provinz British Columbia/Kanada werden nun verstärkt durch die Mitarbeiter des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) beobachtet. Die Beobachtungen konzentrierten sich auf Betriebe mit kleinen und kleinsten Hühnerbeständen sowie grenzüberschreitendemVerkehr, erläuterte Kate Sandboe, Sprecherin des USDA, gestern gegenüber der Canadian Press.Im Frazer Valley in der Provinz British Columbia war bereits vor Wochen die Geflügelpest ausgebrochen. Aus Gründen der Seuchenbekämpfung hat die kanadische Regierung die Keulung von 19 Millionen Stück Geflügel in der Region angeordnet. Die Tötung der Tiere auf insgesamt 700 Betrieben soll Ende Mai abgeschlossen sein.  Die betroffenen Betriebe sollen voraussichtlich im März 2005 wieder ihre volle Produktivität erreicht haben. Der Wert der Hühnerproduktion in British Columbia wird von kanadischer Seite auf rund 229 Mio. EUR auf Erzeugerebene und etwa 526 Mio. EUR auf Handelsebene beziffert.</description><link>http://www.agroonline.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&amp;id=14589&amp;currPage=</link><pubDate>29 04 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Geflügelpest-Ausbruch in Thailand</title><description>In Thailand wurden neue Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet. Damit wurden die Hoffnungen, das Seuchengeschehen gestoppt zu haben, erneut zerschlagen. Das bestätigten die thailändischen Behörden. Thailand hatte zuvor gehofft, Ende des Monats den Status "seuchenfrei" zu erhalten und den Handel mit Geflügel- und Geflügelprodukten wieder aufnehmen zu können. Durch den neuen Ausbruch der aviären Influenza in einem Betrieb in der nördlich gelegenen Provinz Uttaradit, kann die Wiederaufnahme des Handels nun frühestens am 10. Mai erfolgen, nachdem ein Beobachtungszeitraum von 21 Tagen ohne weitere Ausbrüche verstrichen ist. Bereits zuvor sind aus der Provinz Ausbrüche gemeldet worden.In Thailand wurden auf Grund des Mitte Januar gemeldeten Ausbruchs der Geflügelpest 36 Millionen Stück Geflügel getötet. 41 der 76 Provinzen des Landes waren betroffen. Außer in Thailand grassierte die Geflügelpest noch in weiteren zehn asiatischen Ländrn. Besonders stark betroffen war neben Thailand auch Vietnam. Hier fordete die Seuche nicht nur gefiederte Opfer, sondern es mussten auch Menschen betrauert werden. Insgesamt fielen der Geflügelpest in Asien 24 Menschen zum Opfer. </description><link>http://uk.news.yahoo.com/040426/323/es12b.html</link><pubDate>28 04 2004</pubDate></item><item><title>Kanada: Zahl von Geflügelpest betroffener Betriebe steigt weiter</title><description>Die Zahl der von der Geflügelpest betroffenen Betrieb in Kanada steigt weiter an. Nach Informationen der Canadian Food Inspection Agency (CFIA) ist die Zahl der betroffenen kommerziellen Geflügelbetriebe auf 37 gestiegen.Ausserdem wurde die Erkrankung bisher in 10 Hobbyhaltungen bestätigt. Unterdessen gehen die Tests im Kontrollgebiet weiter. Mittlerweile wurden dort bereits 200 Betriebe negativ getestet. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/anima/heasan/disemala/avflu/situatione.shtml</link><pubDate>26 04 2004</pubDate></item><item><title>Weitere kanadische Betriebe von Geflügelpest betroffen</title><description>Die Zahl der von der Geflügelpest betroffenen Betriebe in Kanada ist auf 31 angestiegen, wie die Canadian Food Inspection Agency (CFIA) mitteilte. Der Ausbruch der Geflügelpest wurde jüngst in zwei weiteren Betrieben in Fraser Valley (British Columbia) festgestellt. Außerdem sind auchmehrere Bestände von Hobbyhaltern betroffen. Mit der Keulung der betroffenen Bestände wurde bereits begonnen. Rund eine Millionen Tiere wurde bereits vernichtet, die übrigen 18 Millionen Tiere in Fraser Valley sollen bis spätestens 21. Mai getötet und beseitigt sein. </description><link>http://www.inspection.gc.ca/english/index/ahsae.shtml</link><pubDate>23 04 2004</pubDate></item><item><title>Mexiko hebt Importverbot für Geflügel aus den USA teilweise auf</title><description>Mexiko plant, das wegen der Geflügelpest gegen vier US-Bundesstaaten verhängte Importverbot für Geflügel und Geflügelprodukte aufzuheben. Zu diesem Entschluss kam das mexikanische Agrarministerium. Betroffen von dem Importverbot waren den Bundesstaaten North Carolina, Maine, Virginia und West Virgina, wie das Ministeriummitteilte. Für Kalifornien, Connecticut, Delaware, Maryland, Pennsylvania und Texas bleibe das Importverbot jedoch bestehen. Das Importverbot war am 24. Februar erlassen worden, nachdem der Ausbruch der Geflügelpest im US-Bundesstaat Texas bekannt geworden ist. Zwischenzeitlich war das Embargo jedoch gelockert worden.</description><link>http://www.lid.ch/portal/DesktopDefault.aspx?tabid=468&amp;tabindex=1&amp;langid=1</link><pubDate>22 04 2004</pubDate></item><item><title>Furcht vor 'Geflügelpest-Pandemie' hält an</title><description>Wieder einmal warnt ein britischer Wissenschaftler vor der Bedrohung für die Öffentliche Gesundheit durch das  aviäre Influenza-Virus. Die Bedrohung geht für Dr John McCauley vom britischen Institut für Tiergesundheit von dem Risiko eine Mutation des Virus aus, wodurch es u.a. die Möglichkeit erlangen könnte, sich von Mensch zu Mensch weiter zu verbreiten. Ein solches Virus könnte dann eine 20 Mal schlimmere Pandemie hervorrufen, als im Jahre 1918. 1918 tötete eine solche Grippepandemie etwa 40 Millionen Menschen. Durch andere mutierte aviäre Influenza-Viren wurden in der Vergangenheit ebenfalls mehrere Millionen Menschen getötet. Nach Meinung von McCauley habe gerade das derzeit in Asien grassierende Virus eine relastische Chancegehabt, sich zu einer ernstzunehmende Bedrohung für den Menschen zu entwickeln. Bislang sind in Asien "nur" 23 Menschen an der Geflügelpest gestorben, insgesamt wurden 34 Infektionen registriert. Allerdings lag in diesen Fällen keine Virusmutation vor. McCauley empfielt daher dringend, dass Personen, die mit der Tötung infizierter Vögel beauftragt sind, einen Grippeschutz besitzen müssen, um einer Infektion mit beiden Virentypen vorzubeugen und eine Mutation des Virus sowie die Entwicklung einer Pandemie zu verhindern. Großbritannien hat inzwischen 11 Millionen Pfund für 14 neue  Projekte zur Erforschung der aviären Influenza bereit gestellt. </description><link>http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/3643643.stm</link><pubDate>22 04 2004</pubDate></item><item><title>Kanada: Geflügelpest breitet sich weiter aus</title><description>Wie offizielle Vertreter in der letzten Woche mitteilten, ist die Geflügelpest jetzt auch in einem weit vom bisherigen Infektionsherd entfernten Betrieb aufgetreten. Bisher waren alle Ausbrüche auf das Fraser Valley, in der sich die Geflügelproduktion der Provinz British Comlumbia konzentriert, beschränkt. Der neue Fall ist in der Nähe der Stadt Vancouver aufgetreten. Der Landwirtschaftsminister von British Columbia sagte unterdessen, dass die Seuche ausser Kontrolle bleibe.</description><link>http://www.canada.com/search/story.html?id=22af2ab5-e654-4e7d-adb2-2434f6467c7c</link><pubDate>19 04 2004</pubDate></item><item><title>Kanada tötet 19 Millionen Vögel</title><description>Um die Geflügelpest einzudämmen, lässt die kanadische Regierung 19 Millionen Hühner, Puten und Enten töten. Dadurch soll eine weitere  Ausbreitung der hoch kontagiösen Seuche verhindert werden, wie ein kanadischer Fernsehsender berichtete. Innerhalb von sechs bis acht Wochen werden damit rund 80 Prozent allenkommerziellen und privaten Geflügels in der südwestkanadischen Provinz British Columbia vernichtet werden. Ausschlaggebend für diese Aktion war die rasche Ausbreitung der Geflügelpest innerhalb dieser Region in den letzten Tage gewesen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040406/3/3z3hk.html</link><pubDate>07 04 2004</pubDate></item><item><title>Kanada meldet zwei Patienten mit Geflügelpest</title><description>Kanada hat nach Angaben der WHO zwei Patienten, die an der hoch pathogenen aviären Influenza (HPAI) erkrankt waren, gemeldet. Beide Patienten zeigten Symptome einer Konjunktivitis, wurden mit Oseltamivir behandelt und sind mittlerweile wieder genesen. Der erste Patient war an den Tötungen von Geflügel im von der HPAI betroffenen Fraser Valley beteiligt. Der zweite Patient war Mitarbeiter auf einer Geflügelfarm.</description><link>http://www.who.int/csr/don/2004_04_05/en/</link><pubDate>06 04 2004</pubDate></item><item><title>Kanada: Geflügelpest hat den Sprung aus der Risikozone geschafft</title><description>Nachdem zunächst nur ein Fall der hoch pathogen aviären Influenza (HPAI) ausserhalb der Hochrisikozone des Fraser Valley in British Columbia bestätigt worden, hofften die Beteiligten, die Seuche noch eindämmen zu können.Mittlerweile ist die HPAI auf 18 Betrieben ausserhalb der Hochrisikozone, in der zunächst alle Fälle aufgetreten waren, bestätigt worden und bis Freitag wurden 500.000 Tiere getötet. Möglicherweise muss eine weitere Million Tiere getötet werden.  Das Fraser Valley ist einer der Hauptstandorte der Geflügelproduktion in British Columbia. Insgesamt belaufen sich die Umsätze der Geflügeleindustrie British Columbias auf rund eine Milliarde Dollar jährlich. 80 Prozent davon stammen aus dem Fraser Valley.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:6179237677989681659::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,24957</link><pubDate>05 04 2004</pubDate></item><item><title>EU hebt Importbeschränkungen gegen Kanada und USA wegen Geflügelpest teilweise auf</title><description>Der ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit bei der EU-Kommission hat gestern vorgeschlagen, die Importbeschränkungen gegen Geflügel, Geflügelfleisch und Eier aus den USA und Kanada auf Grund der dortigen Ausbrüche der aviären Influenza (AI) teilweise aufzuheben. Demnach gelten sie nicht mehr für die kompletten Länder, sondern richten sich nur noch gegen Produkte aus den betroffenen Gebieten inkl. einer breiten Sicherheitszone. In den USA ist nur noch der Bundesstaat Texas davon betroffen. Die Regelung gilt zunächst bis zumn 23. August. In Kanada ist nur noch ein eng umrissenes Gebiet in British Columbia betroffen. Alle Ausbrüche hatten sich in einem eng umgrenzten Raum um den ersten Fall gezeigt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 1. Oktober.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&amp;doc=IP/04/423|0|RAPID&amp;lg=EN;</link><pubDate>31 03 2004</pubDate></item><item><title>Aviäres Influenzavirus verursacht Bindehautentzündung in Kanada</title><description>In Kanada hat sich ein Mitarbeiter der Lebensmittelbehörde mit aviären Influenzaviren infiziert. Wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Samstag in der Zeitung "Vancouver Sun" erklärte, hatte sich der betroffene Mann mit toten Hühnern auf einer Farm im Westen Kanadas befasst. Anschließend litt er an einer Bindehautentzündung, die mittlerweile am Abklingen sei. Auch andere Mitarbeiter würden milde Symptome einer Infektion aufweisen, siewürden derzeit untersucht. Bei dem Virus handelt es sich um den Subtyp H7. Der Erreger sei nicht identisch  mit dem, der in Vietnam und Thailand in den vergangenen Wochen insgesamt 24 Menschen das Leben gekostet hat. Die Vogelgrippe brach im Februar in der kanadischen Provinz British Columbia aus, seither wurden dort rund 365.000 Hühner getötet. Auch in den USA (Texas) wurden bereits Geflügelpestausbrüche gemeldet.</description><link>http://www.canada.com/vancouver/vancouversun/news/story.html?id=59eb6f13-301b-4ad4-85c9-e1660023d5e6</link><pubDate>29 03 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Kanada breitet sich regional begrenzt aus</title><description>Am Dienstag ist in einem 4. Betrieb in Kanada die hoch pathogene aviäre Influenza (HPAI) vom Typ H7N3 nachgewiesen worden. In einem 5. Betrieb ist der Verdacht auf HPAI geäussert worden. Die beiden Betriebe befinden sich allerdings in der Hochrisikozone, die um die bisher betroffenen Betriebe im Fraser Valley in der Provinz British Columbia eingerichtet wurde. In dieser Zone mit einem Radius von 8-10 Kilometer befinden sich insgesamt 21 Geflügelfarmen. Offizielle Stellen denken darüber nach, alle Tiere in der Zone zu töten. Mit den Tieren auf den betroffenen Farmen wären insgesamt über 200.000 Stück Geflügel betroffen. Besondere wirtschaftliche Bedeutung für die Gefügelzucht in British Columbia besitzen zwei Betriebe innerhalb der Hochrisikozone. Ein Truthahn-Züchter mit rund 12.000 Tieren stellt die Eier für rund 70 Prozent aller Putenproduzenten in British Columbia zur Verfügung. Ausserdem ist ein grosser Hühnerproduzent ansässig, der ebenfalls seine Eier an eine grosse Zahl von Züchtern vermarktet.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:4072900409113050104::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,24842</link><pubDate>25 03 2004</pubDate></item><item><title>Warnung vor Impfung gegen die Geflügelpest</title><description>U. a. China und Indonesien haben in der Bekämpfungsstrategie gegen den aktuellen Geflügelpestausbruch auch auf die Impfung von Geflügel zurückgegriffen. Nach einem Bericht von im New Scientist ist dies allerdings nicht unproblematisch, wie das US-Landwirtschaftsministerium an dem Beispiel Mexiko zeigt. Dort wird seit einem verheerendem Ausbruch des Stammes H5N2 gegen die Geflügelpest geimpft. In Untersuchungen wurde aber jetzt gezeigt, dass sich das Virus still noch in der Population befindet. Durch den Impfstoff wird es nicht zu 100 Prozent eliminiert. Dies bedeutet, dass es von hier aus weiterverbreitet werden kann oder durch Muatation zu neuer Gefährlichkeit gelangen kann. Andererseits weist die OIE daraufhin, dass sie nicht unbedingt von der Impfung abrät, da addurch die Chance gegeben ist, akute Seuchenzüge einzudämmen. Die Zukunft dürfte wohl in Markerimpfstoffen liegen. Dabei ist das Impfvirus so verändert, dass man am Tier anhand der entstandenen Antikörper zwischen einer Infektion mit Impf- und Feldvirus entscheiden kann. Solche Vakzinen wurden bei Geflügelpestfällen bereits 2002 in Italien und auch aktuell in China eingesetzt.</description><link>http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99994810</link><pubDate>25 03 2004</pubDate></item><item><title>Importverbot für amerikanisches Geflügel bleibt bestehen</title><description>Das Importverbot für lebendes Geflügel, Geflügelfleisch sowie Eier aus den USA bleibt weiterhin bestehen. Grund ist die von der Einfuhr solcher Produkte ausgehende Gefahr für die europäischen Geflügelbestände. Diesen Beschluss hat der Ständige Ausschuss für dieLebensmittelkette und Tiergesundheit nach einem Vorschlag der Europäischen Kommission am Montag bekannt gegeben. Die Beschränkungen sollen mindestens noch bis zum 23. April gelten. Die Lage soll in der nächsten Ausschuss-Sitzung am 30. März erneut geprüft werden. </description><link>http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=4953</link><pubDate>23 03 2004</pubDate></item><item><title>Weiterer Vietnamese an der Geflügelpest gestorben</title><description>Ein zwölf Jahre alter vietnamesischer Junge aus Tay Ninh, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Ho-Chi-Minh-Stadt gelegen, ist an der Folgen der Infektion mit dem Geflügelpestvirus H5N1 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Opfer der Geflügelpest in Asien auf 24 Personen, 16 Vietnamesen und acht Thailänder. Das berichtet die BBC. Experten derWeltgesundheitsorganisation WHO und er vietnamesischen Gesundheitsbehörde werden nun vor Ort untersuchen, wie der Junge infiziert wurde und ob weitere Familienmitglieder betroffen sind. In den von der Geflügelpest heimgesuchten asiatischen Ländern wurden nach Schätzungen bislang etwa 100  Millionen Hühner gekeult. </description><link>http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/default.stm</link><pubDate>22 03 2004</pubDate></item><item><title>Nach sechs Wochen wieder Geflügelpestfall in Südkorea</title><description>Sechs Wochen nach dem Auftreten des letzten Geflügelpestfalls in Südkorea ist jetzt wieder ein Fall mit einem Virus vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. Das südkoreanische Landwirtschaftsministerium gab dies am Wochenende bekannt und bestätigt damit die Warnungen von FAO und OIE. FAO und OIE hatten in der letzten Woche davor gewarnt, zu schnell den Sieg über die Geflügelpest zu erklären. In einer 3-km-Zone rund um den betroffenen Betrieb in Südkorea wurden über das Wochenende bereits rund 400.000 Hühner getötet. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:10355781781445055580::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,24810</link><pubDate>22 03 2004</pubDate></item><item><title>FAO und OIE warnen vor verfrühter Entwarnung bei Geflügelpest</title><description>Nachdem China in dieser Woche den Sieg über die Geflügelpest erklärt hat, warnen FAO und OIE davor, zu früh den Sieg über die Geflügelpest auszurufen. Das H5N1-Virus ist noch nicht vollständig unter Kontrolle gebracht. In Indonesien, Laos, Kambodscha und Thailand könnten erneut Fälle auftreten. Die Organisationen lobtenallerdings auch, dass alle betroffenen Länder an die nationalen Gegebenheiten angepasste Bekämpfungspläne erstellt haben. Nach den OIE-Richtlinien gilt ein Land erst sechs Monate nach dem letzten Fall wieder als frei von der Geflügelpest.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2004/38927/index.html</link><pubDate>19 03 2004</pubDate></item><item><title>Aviäre und menschliche Influenzaviren greifen verschiedene Zellen an</title><description>Aviäre und menschliche Influenzaviren benutzen offenbar unterschiedliche Zellen des menschlichen Respirationstraktes, um in den Atmungstrakt  einzudringen. Dies fanden u. a. Wissenschaftler der Universität Marburg im Labor heraus. Dabei infizierten menschliche Influenzaviren  Zellen, die nicht mit Cilien besetzt sind, während aviäre Influenzaviren hauptsächlich Zellen infizierten, die Cilien besitzen. Diese Beobachtungen decken sich mit den bekannten Rezeptoren für die Viren. Während Rezeptoren für menschliche Influenzaviren auf nicht mit Cilien besetzten Zellen des Atmungstraktes vorkommen, besitzen mit Cilien besetzte Zellen Rezeptoren für aviäre Influenzaviren. Damit konnten die Wissenschaftler zeigen, dass aviäre Influenzaviren grundsätzlich den menschlichen Respirationstrakt infizieren können. Offen ist noch die Frage, warum sie sich dort scheinbar nicht optimal vermehren können.</description><link>http://www.pnas.org/cgi/content/abstract/0308001101v1</link><pubDate>18 03 2004</pubDate></item><item><title>Niederlande ordnet vorsichtshalber weitere Geflügeltötungen an</title><description>Die Niederländische Regierung hat vorsorglich die Tötung von 600 Enten angeordnet, nachdem bei den Tieren Antikörper gegen einen leicht pathogenen Stamm aviärer Influenzaviren gefunden worden sind. Das teilte der niederländische Agrarminister am späten Montagabend mit. Zuvor hatte die Regierung bereits die Tötung von 22.000 Hühnern eines Bestandes in Eemsmond im Nordosten des Landes angeordnet, die ebenfalls Antikörper genen einen milden Subtyp des Virus aufwiesen. Zwei benachbarte Farmen sowie ein weitererBetrieb stehen unter strenger Beobachtung, obwohl erste Tests negativ ausgefallen sind. Zu erklären ist die resolute Vorsichtsmaßnahme der Regierung damit, dass bereits im vergangenen Jahr ein nur gering pathogener Stamm in einen hochpathogenen mutiert ist, sodass etwa ein Viertel allen Nutzgeflügels in den Niederlanden getötet werden musste. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Millionen Euros. Nach einer Warnung der Europäischen Union verhängten Russland und Japan jetzt Importverbot für niederländisches Geflügelfleisch. </description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:5045549026920055300::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,24749</link><pubDate>17 03 2004</pubDate></item><item><title>China erklärt ersten Sieg im Kampf gegen die Geflügelpest</title><description>Nach Angaben des chinesischen Landwirtschaftsministeriums hat China einen ersten Erfolg in der Bekämpfung der hoch pathogen aviären Influenza (HPAI) erreicht. Demzufolge hat es seit 29 Tagen keinen neuen Fall in den 49 betroffenen Gebieten gegeben und der Seuchenzug sei zunächst unter Kontrolle gebracht. Die Regierung hat heute die Quarantäne in Nanning in der autonomen Region Guangxi Zhuang und in Lhasa in der autonomen Region Tibet aufgehoben. In China waren während des Seuchenzugs rund neun Millionen Stück Geflügel getötet worden. Menschliche Erkrankungen wurden aus China nicht berichtet. Das chinesische  Landwirtschaftsministerium weist allerdings daraufhin, dass die Gefahr noch nicht vollständig gebannt sei, da Nachbarstaaten noch von der HPAI betroffen sind. Unterdessen gehen thailändische Behörden davon aus, dass ein Ende der Epidemie in Thailand frühestens im April erklärt werden kann. Noch am Wochenende war veröffentlicht worden, ein Ende bereits in der nächsten Woche erklären zu können. 42 der 76 Provinzen Thailand waren von der Geflügelpest betroffen. Am Sonnabend wurden 27 Provinzen als wieder frei von der Geflügelpest erklärt. Nach den Regeln der OIE kann sich ein Land für frei von der Geflügelpest erklären, wenn es in den letzten sechs Monaten nach Tötung der Tiere des letzten betroffenen Bestandes nicht zu neuen Fällen gekommen ist.</description><link>http://www.china.org.cn/english/2004/Mar/90477.htm</link><pubDate>16 03 2004</pubDate></item><item><title>Vorsorgliche Tötung nach Geflügelpestverdacht in den Niederlanden</title><description>In den Niederlanden hat das Landwirtschaftsministerium vorsorglich 22.000 Hühner töten lassen, nachdem dort ein Verdacht auf Geflügelpest aufgetaucht war. In  Rahmen eines Überwachungsprogramms waren in einem Betrieb in der Provinz Groningen Antikörper gegen ein Geflügelpestvirus in Blutproben gefunden worden. Da die Tiere keine klinischen Erkrankungszeichen zeigten und kein Geflügelpestvirus nachgewiesenwerden konnte, sieht das Ministerium keine grosse Gefahr für einen Ausbruch. Die Untersuchungen waren im Rahmen eines Überwachungsprogramms vorgenommen worden, dass nach dem verheerenden Geflügelpestausbruch im letzten Jahr ins Leben gerufen worden war. Danach werden alle Gefügelfarmen in den Niederlanden regelmässig auf das Geflügelpestvirus untersucht.</description><link>http://www.minlnv.nl</link><pubDate>15 03 2004</pubDate></item><item><title>Japan: Weitere Krähen mit Geflügelpestvirus gefunden</title><description>In Japan verdichtet sich der Verdacht, dass Krähen an dem Geflügelpestausbruch in der Nähe der Stadt Kyoto beteiligt sind. Bisher konnte bei fünf toten Krähen das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1, daß auch für den Ausbruch auf zwei Geflügelbetrieben in der Stadt Tamba verantortlich ist,  gefunden werden. Vier Tiere wurden in und um die Stadt Tamba gefunden. Eine weitere Krähe in der nahegelegenen Präfektur Osaka. Ein weiteres Tier,bei dem der Verdacht auf Geflügelpest besteht, wurde in der Stadt Tamba gefunden. Die Behörden befürchten, dass die Krähen das Geflügelpestvirus verbreitet haben. Insgesamt sind in den letzten Monaten in Asien bereits mehr als 100 Millionen Stück Geflügel dem Virus vom Typ H5N1 zum Opfer gefallen. In Japan sind rund 300.000 Tiere daran verendet oder vorsorglich getötet worden.</description><link>http://www.promedmail.org</link><pubDate>15 03 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Fall der Vogelgrippe in Kanada</title><description>Nach einem Bericht der Zeitung "Globe and Mail" hat sich die Geflügelgrippe in der kanadischen Provinz British Columbia weiter ausgebreitet. Das extrem gefährliche Virus hat jetzt auf eine zweite Hühnerfarm übergegriffen. Der Veterinär der kanadischen Lebensmittelbehörde kündigte den Tod der 36.000 Hühner der Farm an. Der Erreger vom Stamm H7N3 der Vogelgrippe war erst EndeFebruar auf einer 2 km entfernten Farm identifiziert worden. Alle 18.000 Hühner waren getötet und beseitigt worden. Die Infektionsquelle sehen Experten in einer gemeinsamen Wasserquelle, Autoreifen oder auch frei fliegenden Vögeln. Die EU-Kommission hat bereits ein Importverbot für lebendes Geflügel, Bruteier, Fleisch sowie Ziervögel verhängt. </description><link>http://www.n-tv.de/5224423.html</link><pubDate>14 03 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: FAO warnt vor zu schneller Wiederaufstockung der Bestände</title><description>Angesichts der Planungen einiger von der Geflügelpest betroffener asiatischer Länder bestimmte Gebiete als frei von der Geflügelpest zu erklären, hat die FAO vor einer zu schnellen Wiederaufstockung der Geflügelbestände gewarnt. Die FAO befürchtet, dass der Erreger weiterhin in der Umwelt zirkuliert. Zunächst müsse sicher geklärt sein, dass die Gebiete absolut frei von dem Virus sind. Deshalb sollten vor Wiederbelegungverschiedene Massnahmen durchgeführt werden. Mittels virologischer Untersuchungen muss die Virusfreiheit nachgewiesen werden. Ungeimpfte Kontrolltiere (sogenannte Sentinels) sollen in betroffene Gebiete eingestellt werden. Tierbewegungen und kontaminierte Materialien müssen kontrolliert werden, um einen Wiedereintrag des Virus zu verhindern. Der Kontakt zu Wildvögeln muss vermieden werden. </description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2004/38427/index.html</link><pubDate>12 03 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Kanada ausgebrochen - EU verhängt Importverbot</title><description>Die Geflügelpest ist nun auch in Kanada ausgebrochen. Die Europäische Union reagierte auf den Seuchenausbruch mit einem umgehenden Importstopp für lebendes Geflügel und Ziervögel, Bruteier und Geflügelfleisch aus Kanada. Das Verbot gilt vorerst für die nächstendrei Wochen, bis zum 6.April, anschließend will die EU das Einfuhrverbot erneut überprüfen. Ähnliche Verbote hat die EU in der jüngsten Vergangenheit aufgrund von Ausbrüchen der Geflügelpest bereits gegen die USA sowie gegen mehrere südostasiatische Staaten verhängt. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040311/12/3xhmo.html</link><pubDate>11 03 2004</pubDate></item><item><title>Japan: Geflügelpestvirus bei toten Krähen nachgewiesen</title><description>In Japan ist das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bei toten Krähen nachgewiesen worden, die auf der Geflügelfarm, auf der in der letzten Woche die Geflügelpest ausgebrochen war, und in der nahegelegenen Stadt in der Präfektur Kyoto gefunden wurden. Es handelt sich um denselben Stamm der auch auf dem betroffenen Betrieb identifiziert wurde. Das Virus ist damit erstmaligbei Wildvögeln in Japan nachgewiesen worden. Die zuständigen Behörden wollen jetzt in einem 10km-Radius um den betroffenen Betrieb Krähen einfangen, um weitere Untersuchungen vorzunehmen. Bisher scheinen die Krähen allerdings schlauer als die Jäger zu sein, denn es konnte noch kein Tier gefangen werden.  </description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:17308097065666642803::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1000,24685</link><pubDate>11 03 2004</pubDate></item><item><title>Bisher 33 an Geflügelpest erkrankte Personen in Asien</title><description>Nachdem in Thailand gestern ein weiterer Fall einer Erkrankung eines Menschen mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 bestätigt wurde, gibt es zur Zeit in Asien 33 offiziell bestätigte Fälle, von denen 22 tödlich endeten. 22 (15 Todesfälle) entfallen auf Vietnam und 11 (7 Todesfälle) auf Thailand.</description><link>http://www.who.int</link><pubDate>10 03 2004</pubDate></item><item><title>Neuer Fall von Geflügelpest in den USA</title><description>In den USA wurde im Bundesstaat Maryland der dritte Fall der Geflügelpest festgestellt. Als Erreger wurde ein H7-Stamm isoliert. Ob allerdings eine Verbindung zwischen einem der vorangegangenen Geflügelpestausbrüche im Bundesstaat Texas besteht, ist noch unbekannt.  Die 118.000 Masthähnchen der Farm in Pocomoke City an der Ostküste der Vereinigten Staaten sollenunverzüglich getötet werden. Genauso die 210.000 Hühner einer benachbarten Farm, da der Betrieb einen regen Austausch der Betriebsmittel mit der betroffenen Farm betrieb. Das teilte das amerikanische Landwirtschaftsministerium mit. Alle Geflügelfarmen in einem Umkreis von 71 Meilen stehen unter Quarantäne. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040308/12/3x4w8.html</link><pubDate>08 03 2004</pubDate></item><item><title>EU-Ausschuß bestätigt Importverbot für US-Geflügel</title><description>Der Ständige Ausschuß für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheit bei der EU-Kommission hat gestern das von der Kommission am 24. Februar beschlossene Einfuhrverbot für Geflügel und Geflügelprodukte aus den USA bestätigt. Das Verbot war, nach dem ein Geflügelpestausbruchs vom hoch pathogenen Typ im Bunddesstaat Texas bekannt wurde, verhängt worden. Das Verbot ist bis zum 23. März gültig. Der Ausschuß wird auf seiner nächsten Sitzung am 22. März erneut über das Thema beraten.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&amp;doc=MEX/04/0303|0|RAPID&amp;lg=EN;</link><pubDate>04 03 2004</pubDate></item><item><title>Wissenschaftler wollen Influenza-Viren von Mensch und Geflügel kreuzen</title><description>Nach einem Bericht der Zeitschrift New Scientist wollen Wissenschaftler an mehreren Universitäten die Influenza-Viren von Menschen und Geflügel kreuzen und Gelügelinfluenza-Viren genetisch verändern. Am US Centers for Disease Control (CDC) in Atlanta (Georgia, USA) wird mit dem Geflügelpest-Virus H5N1 aus Hongkong, daß dort 1987 mehrere Menschenleben kostete, und einem humanen H3N2-Virus gearbeitet. Die veränderten Viren sollen dann an Frettchen getestet werden, denn deren Empfänglichkeit für Influenzaviren ist der des Menschen sehr ähnlich. An der Universität in Rotterdam (Niederlande) sollen veränderte H5N1-Viren an Affen getestet werden. Dabei soll herausgefunden werden, ob diese in der Lage sind eine Pandemie beim Menschen auszulösen. Die beteiligten Wissenschaftler sind der Meinung, dass man sich entspannt zurücklehnen kann, wenn dies nicht der Fall ist. Dem widerspricht Wendy Barclay von der Universität Reading (Großbritannien). Sollte das Ergebnis negativ sein, bleibt die Frage offen, ob man wirklich alle Optionen getestet hat. Ausserdem können die neuen Viren nur an menschlichen Zellkulturen und an Tieren getestet werden. Die Aussagefähigkeit über das Verhalten der Viren im menschlichen Organismus ist begrenzt. </description><link>http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99994713</link><pubDate>03 03 2004</pubDate></item><item><title>1/3 der weltweiten Fleischexporte von BSE oder Geflügelpest betroffen - Kosten von 10 Milliarden</title><description>Die aufgrund von BSE und der Geflügelpest gegen die USA, Kanada und zehn asiatische Staaten verhängten Handelsbeschränkungen für Fleisch und Geflügel werden die betroffenen Länder etwa 10 Milliarden US-Dollar (ca. 8 Milliarden Euro) kosten. Rund ein Drittel der weltweiten Fleischexporte sei laut Aussage der Welternährungsorganisation (FAO) am Dienstag in Rom inzwischen von den beiden Krankheitenbetroffen. Das seien rund sechs Millionen Tonnen. Da insgesamt der weltweite Handel mit Fleisch und lebenden Tieren - ausgenommen der Handel innerhalb der Europäischen Union - weltweit auf einen Wert von 33 Milliarden Dollar geschätzt werde, ergebe sich ein Verlust von rund zehn Milliarden Dollar. Ein Bestehenbleiben der Ausfuhrverbote bis Ende 2004 vorausgesetzt.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2004/37967/index.html</link><pubDate>02 03 2004</pubDate></item><item><title>Südostasien will Frühwarnsystem für Epidemien einrichten</title><description>Südostasien denkt über die Einrichtung eines Frühwarnsystems für Epidemien nach. Regierungsvertreter mehrerer südostasiatischer Staaten haben gemäß den Angaben der Nachrichtenagentur AP am Dienstag in Peking für ein solches Frühwarnsystem plädiert. Zwar erklärten sie gleichzeitig den jüngsten Ausbruch der Vogelgrippe, der knapp 100 Millionen Vögel und mehr als 20 Menschen das Leben gekostet hat, für eingedämmt, mahnten aber zu weiterer Wachsamkeit.Auf dem eintägigen Treffen sollten weitere gemeinsame Strategien zur Bekämpfung der Geflügelpest beschlossen werden. Es nahmen  Regierungsmitglieder aus China und derzehn ASEAN-Staaten teil. In der gemeinsamen Erklärung wird auch zur Vernetzung im Gesundheitswesen und zu einem Netzwerk für tierärztliche Behörden aufgerufen. Diese sollen Teil des "Frühwarnsystems für Epidemie-Erkennung und Kontrolle" werden. Darüber hinaus sind regelmässige Treffen der Gesundheitsminister geplant. Die asiatischen Länder stehen durch den Ausbruch der Geflügelpest einer massiven Krise gegenüber, wie der kambodschanische Staatssekretär für Landwirtschaft, Chan Tong Yves, sagte. Diese erfordere breit angelegte Kooperation und starken politischen Willen.</description><link>http://de.news.yahoo.com/040302/281/3wt5f.html</link><pubDate>02 03 2004</pubDate></item><item><title>Auch die Weltbank wird Geld für Geflügelpest-Kontrollprogramme bereitstellen</title><description>Nach Angaben des FAO-Tiergesundheitsexperten Joseph Domenech am Rande einer Konferenz zum aktuellen Geflügelpestgeschehen in Asien wird auch die Weltbank mehrere hundert Millionen Dollar für Kontrollprogramme zur Verfügung stellen. Auf dem Treffen wurden verschiedene Richtlinien zur Bekämpfung der Geflügelpest in den betroffenen Ländern beschlossen. Die FAO gab bekannt, dass sie 5,5 Millionen US-Dollar fürnationale und transnationale Bekämpfungsprogramme bereitgestellt hat. Die FAO ging in einer Pressekonferenz auch auf die Kosten des Ausbruchs in Asien ein. Demzufolge wird der Ausbruch die betroffenen Länder eine halbe Milliarde US-Dollar kosten. Außerdem wird die Wiederherstellung der Geflügelbestände nochmals mit mehreren hundert Millionen Dollar zu Buche schlagen.</description><link>http://www.vnagency.com.vn/NewsA.asp?LANGUAGE_ID=2&amp;CATEGORY_ID=33&amp;NEWS_ID=44349</link><pubDate>01 03 2004</pubDate></item><item><title>Erneut Ausbruch der Vogelgrippe in Japan</title><description>In einem Hühnerzuchtbetrieb in der japanischen Provinz Kyoto wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. Nachdem der Typ H5 bestätigt worden war, begann die Tötung tausender Hühner. Ein führender Geflügelunternehmer geriet in die Kritik des Landwirtschaftsministers, da er trotz des Todes von 67.000 von 200.000 Hühnern Eier und Hühner verkaufte ohne die Behörden zu informieren. Ausgerechnet der stellvertretendeVorsitzende des Verbands der Geflügelzüchter verstieß damit gegen behördliche Auflagen. Unter dessen ist die Geflügelpest in Asien weiter auf dem Vormarsch. Die besonders schwere Form ist bereits auch in China, Kambodscha, Indonesien, Laos, Südkorea, Thailand und Vietnam aufgetreten, eine weniger schwere Variante in Taiwan und Pakistan.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3000960,00.html</link><pubDate>29 02 2004</pubDate></item><item><title>Aviäres Influenza-Virus in Asien bislang nicht mutiert</title><description>Der genetische Code des aviären Influenzavirus, der derzeit in Asien die Geflügelpest verursacht und bereits das Leben von mehr als 20 Menschen gefordert hat, ist von Wissenschaftlern in Vietnam nach eigenen Angaben entschlüsselt worden. Bei dem untersuchten Erreger handelt es sich um den Subtyp H5N1. Er habe nach Angaben des Pasteur-Instituts keine menschliche Genspuren gezeigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowieverschiedene Experten hatten zuvor befürchtet, dass der Geflügelpest-Erreger mutieren und sich mit dem menschlichen Grippe-Virus mischen könnte. Dies könnte eine Pandemie zur Folge haben, die weltweit mehrere Millionen Opfern fordern könnte. Diese Gefahr besteht nach den Untersuchungen der Wissenschaftler offenbar im Moment jedoch nicht.</description><link>http://www.pasteur.fr/externe</link><pubDate>26 02 2004</pubDate></item><item><title>Kampfhähne in Thailand sollen Mikrochips tragen</title><description>Vor dem Hintergrund der gerade in Asien grassierenden Geflügelpest sollen Thailands Kampfhähne nun durch Mikrochips gekennzeichnet werden. Dadurch soll das Risiko eines erneuten Ausbruchs der Geflügelpest sowie die Verbreitung der Seuche durch diese Tiere verhindert werden. Demnach müssten etwa 200.000 Kampfhähne durch Mikrochips gekennzeichnet werden. Anlass dieser Maßnahme war in der vergangenen Woche die Warnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), mit Vogelgrippe infizierte Kampfhähne könnten einen neuen Ausbruch der Epidemie auslösen. Die Tiere sollen nun auf Anordnung des thailändischenLandwirtschaftsministeriums regelmäßigen Gesundheitstest unterzogen werden. Die Mikrochips sollen ab 1. März bei der Überprüfung dieser Anordnung helfen. Die Maßnahme kostet das Land umgerechnet rund 700.000 Euro, wie Vizelandwirtschaftsminister Newin Chidchob am Dienstag bekannt gab. Hahnenkämpfe sind in Thailand sehr beliebt, gute Hähne erreichen einen Wert von 100.000 Baht (2.500 Euro). Zahlreiche Besitzer haben ihre Kampfhähne in den vergangenen Wochen vor den Behörden versteckt, um deren Schlachtung zu verhindern. Obwohl Wetten auf Hahnenkämpfe illegal sind, werden sie in der Regel toleriert.</description><link>http://de.news.yahoo.com/040224/281/3wc34.html</link><pubDate>24 02 2004</pubDate></item><item><title>Importverbot gegen Geflügel und Geflügelprodukte aus den USA verhängt</title><description>Nachdem die Geflügelpest auch im US-Bundesstaat Texas ausgebrochen ist (H5N2), hat die EU ein Importverbot für Geflügel und Geflügelprodukte aus den USA erlassen. Betroffen von dem Importverbot sind auch Bruteier und Fleisch, wie EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne am Dienstag in Brüssel bekannt gab. Die Kommission sei am Vorabend von den zuständigen US-Behörden über den Ausbruch derhoch ansteckenden, anzeigepflichtigen Seuche informiert worden. Die Kommission wolle die vorerst bis zum 23. März geltende Maßnahme gegen die USA noch am Dienstag formal beschließen. Bereits vor Wochen hatte die EU ein Importverbot gegen Geflügel und Geflügelprodukte erlassen, als dort der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N1 bekannt geworden ist.</description><link>http://europa.eu.int/index_de.htm</link><pubDate>24 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Texas ist hoch pathogen</title><description>Das Landwirtschaftsministerium in den USA hat gestern den in Texas gefunden Geflügelpestvirus vom Typ H5N2 als einen Virus vom Typ der hoch pathogenen aviären Influenza (HPAI) bestätigt. Dies ist der erste Fall in den USA seit 20 Jahren. Nach den klinischen Anzeichen der erkrankten Hühner im Gonzales County in Texas war zunächst vermutet worden, dass es sich um einen Typ von schwach pathogen aviärer Influenza handelt. Die Untersuchungen des Virus am nationalenVeterinäruntersuchungslabor in Ames (Iowa) ergaben jedoch, dass es sich um ein Virus der HPAI handelt. Der betroffene Betrieb steht unter Quarantäne. Über das Wochenende wurden mehr als 6.600 Hühner getötet. Das US-Landwirtschaftsministerium und die Texas Animal Health Commission haben epidemiologische Untersuchungen innerhalb einer 10-km-Zone um den betroffenen Betrieb eingeleitet.</description><link>http://www.aphis.usda.gov/lpa/news/2004/02/hpaitexas_vs.html</link><pubDate>24 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in den USA - auch Texas betroffen</title><description>Nach Informationen von Promedmail ist jetzt auch Texas von der Geflügelpest betroffen. Allerdings handelt es sich dort abweichend von den bisherigen Fällen in den USA nicht um einen Erreger vom Typ H7 oder H2 sondern vom Typ H5N2. Betroffen ist ein Hühnerhalter im GonzalesCounty. Die offiziellen Stellen sehen keine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Bisher ist die Geflügelpest in den Staaten Delaware, New Jersey und Pennsylvania nachgewiesen worden. Ausserdem wurde letzte Woche ein Fall aus der kanadischen Provinz British Columbia berichtet.</description><link>http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1001:7994504370034351907::NO::F2400_P1001_BACK_PAGE,F2400_P1001_PUB_MAIL_ID:1010,24545</link><pubDate>23 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in den Niederlanden 2003 - Überblick über Übertragung auf den Menschen</title><description>In Asien grassiert die Geflügelpest vom Typ H5N1. In Europa ist man derzeit noch mit der Auswertung der Untersuchungen des letztjährigen Ausbruchs der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H7N7 beschäftgt. Dem Seuchenzug fielen damals mehr als 30 Millionen Stück Geflügel zum Opfer. Niederländische Wissenschaftler haben jetzt in der Fachzeitschrift The Lancet die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zur Übertragung des Virus auf den Mensch bei den damals an der Seuchenbekämpfung Beteiligten veröffentlicht. Insgesamt wurden 453 Personen mit Gesundheitsbeschwerden untersucht. Bei den Personen die nur an einer Konjunktivitis erkrankt waren, wurde bei 26,4 Prozent (78 Patienten) das Geflügelpestvirus vom H7N7 in den Konjunktialsekreten festgestellt. Bei den Erkrankten, die sowohl Symptome einer Influenza als auch eine Konjunktivitis zeigten, konnte bei knapp 10 Prozent (5 Patienten) das Virus nachgewiesen werden. Bei Patienten, die nur Symptome einer Influenza zeigten, konnte in 2 Fällen (5,4 Prozent) das Virus gefunden werden. In der Interpretation der Daten zeigten sich die Untersucher von der hohen Zahl der Übertragung des Virus auf den Mensch überrascht. Außerdem liegen Anzeichen für eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Virus vor.</description><link>http://www.thelancet.com</link><pubDate>23 02 2004</pubDate></item><item><title>Medikament verhindert Freisetzung von aviären Influenza-Viren</title><description>Australische Forscher der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organsisation (CSIRO) konnten nach eigenen Angaben die Ausbreitung des aviären Influenza-Virus H5N1 im Organismus mit dem zugelassenen Arzneimittel Ralenza verhindern. Ralenza ist seit 1999 als Arzneimittel zugelassen und enthält den Wirkstoff Zanamivirum. Es wird über einen speziellenInhalator verabreicht und soll gegen verschiedene Influenza-Viren wirksam sein. Zanamivirum soll die Freisetzung infektiöser Influenza-Virionen aus den Epithelzellen des Respirationstrakts verhindern. Wie die CSIRO-Forscher mitteilten, konnte bei 80 % der durchgeführten Versuche eine Verbreitung verhindert und die klinischen  Symptome von bereits Infizierten gelindert werden. </description><link>http://www.csiro.au </link><pubDate>20 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest bei Katzen in Thailand nachgewiesen</title><description>Das in Asien grassierende Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 ist jetzt auch bei zwei verstorbenen Katzen, die 60 km entfernt von Bangkog lebten festgestellt worden. Außerdem ist es in einem Zoo bei einem wieder gesundeten weißen Tiger und einem bereits im letzten Monat verstorbenen seltenen thailändischen Leopard nachgewiesen worden. Nach Aussagen des Veterinärmediziners Dr.Teeraphon Sirinauemit von der Universität Kasetsart ist dies weltweit das erste Mal, dass das Virus bei Katzen und Tigern nachgewiesen werden konnte. Die Katzen gehörten einem Mann, der in der Nähe eines von der Geflügelpest betroffenen landwirtschaftlichen Betriebes lebt. Von seinen 15 Katzen sind 14 gestorbenen. Bei den anderen 12 Katzen ist die Todesursache noch unklar. Die thailändische Regierung warnte unterdessen die Bevölkerung davor, rohes Geflügelfleisch an Katzen und Zootiere zu verfüttern.</description><link>http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/3505339.stm</link><pubDate>20 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest auch in Kanada ausgebrochen</title><description>Auch in Nordamerika ist die Gefügelpest weiter auf dem Vormarsch. Nachdem in den letzten Wochen bereits zwei Fälle in den USA aufgetreten waren, ist jetzt ein Fall in der kanadischen Provinz Britisch Columbia offiziell bestätigt worden. Es handelt sich wie in den USA nicht um einen Erreger vom in Asien grassierenden Typ H5N1. Nachgewiesen wurde wie in den USA ein Influenzavirus vom Subtyp H7. Es handelt sich um einen Betrieb in der Nähe von Vancouver, auf dem rund 16.000 Tiere gehalten wurden. Diese werden in den nächsten Tagen getötet. Nach Angaben von offizieller Seite ist die Gefahr für die menschliche Gesundheit äußerst gering.</description><link>http://www.canada.com/vancouver/vancouversun/news/story.html?id=baac3a89-ee44-43b1-8b5c-a1d48a20c214</link><pubDate>20 02 2004</pubDate></item><item><title>Bekämpfung der Geflügelpest in Asien dürfte noch Jahre dauern</title><description>Die Bekämpfung der Geflügelpest in Asien könnte noch Jahre dauern. Die WHO weist daraufhin, dass selbst bei früheren Ausbrüchen in geographisch kleineren Regionen die Bekämpfung mehrere Jahre andauerte. Erschwert wird die Bekämpfung neben der geographsichen Ausbreitung noch dadurch, dass in einigen der asiatischen Ländern, die jetzt von der Geflügelpest betroffen sind, mehr als 80 Prozent des Geflügels in kleinen Betrieben gehalten werden. Dies erschwert die Kontrolle des Erkrankungsgeschehens. Außerdem wird auf die Übertragung durch wildes Wassergeflügel, wie z. B. Enten hingewiesen. Diese können das Virus in sich tragen, ohne Krankheitsanzeichen zu zeigen. Im Darm vermehrt das Virus sich und sie können ihn über weite Entfernungen verbreiten. In Thailand und Vietnam gibt es inzwischen 31 bestätigte Fälle von Geflügelpest beim Menschen, von denen 22 tödlich endeten.</description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/</link><pubDate>19 02 2004</pubDate></item><item><title>Japan bestätigt 2. Geflügelpestfall</title><description>In Japan ist gestern vom Landwirtschaftsministerium offiziell der 2. Fall von Geflügelpest bestätigt worden. Ob es sich dabei auch um den Erreger vom Typ H5N1 handelt ist noch nicht bekannt. Betroffen ist ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Präfektur Oita. Der Betrieb hielt Hühner.</description><link>http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/3494783.stm</link><pubDate>18 02 2004</pubDate></item><item><title>Jetzt auch Störche von der Geflügelpest befallen</title><description>Ein Regierungssprecher Thailands hat mitgeteilt, dass nach den 200 toten Kranichen mehrere hundert Störche tot aufgefunden wurden. Die Tiere wurden in zwei Vogelschutzgebieten am Rande der Hauptstadt Bangkok gefunden. Bereits in der Vergangenheit hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Vermutung geäußert, dass Zugvögel für eine rasche Verbreitung der Geflügelpest sorgen könnten. Für den 26. bis 28. Februar kündigte die Welternährungsorganisation (FAO) in Bangkokeine Krisensitzung an. Dort sollen die Bekämpfungsmöglichkeiten für die Vogelgrippe erörtert werden. In Japan wurde am Montag die erste Neuinfektion seit einem Monat in einem privaten Hühnerstall im Südwesten des Landes gemeldet. Kam es bisher nur in Thailand und Vietnam zu Erkrankungsfällen beim Menschen, sind dennoch China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos und Südkorea von der gefährlichen Hühnergrippe befallen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040217/12/3vwyi.html</link><pubDate>17 02 2004</pubDate></item><item><title>UNO rechnet mit jahrelangem Kampf gegen Geflügelpest</title><description>Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der UNO in Hanoi teilte mit, dass die Vereinten Nationen mit einem über Wochen oder sogar Jahre andauernden Kampf gegen die Geflügelgrippe rechnen. Die in Asien grassierende Epidemie werde wahrscheinlich lange nicht ausgerottet werden können. Auch ein Vertreter der UN-Welternährungsorganisation (FAO) sieht den Kampf gegen die Vogelgrippe erst am Anfang. Obdie vietnamesische Regierung diese Realität allerdings akzeptiert habe, sei zu bezweifeln. Die wirtschaftlichen Folgen sind auch in ihrem vollen Ausmaß erst in Monaten einzuschätzen. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurden in Vietnam rund 35 Millionen Hühner geschlachtet. Bislang sind 20 Erkrankungen beim Menschen mit 14 Todesfällen gemeldet worden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040214/286/3vsd9.html</link><pubDate>14 02 2004</pubDate></item><item><title>Katastrophenschutzübung sollen 5000 Hühner zum Opfer fallen</title><description>Die Regierung Singapurs plant die Durchführung einer Katastrophenschutzübung für den Fall, dass die derzeit Asien grassierende Geflügelpest auch dort ausbricht. In der kommenden Woche sollten dafür auf einer entlegenen Farm 5.000 Hühner vergast und anschließend verbrannt werden, wiedie Nachrichtenagentur AP meldet. Singapur wolle lieber überreagieren, als zu wenig zu tun, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Lee Hsien Loong. Daher werden die Übungsteilnehmer auch alle komplette Schutzkleidung tragen. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040212/12/3vo3y.html</link><pubDate>12 02 2004</pubDate></item><item><title>Keine Erregerübertragung von Mensch zu Mensch bei der Geflügelpest</title><description>Die Ergebnisse der Labortests, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Abklären der Frage durchgeführt hat, ob der Geflügelpesterreger bereits von Menschen zu Mensch übergesprungen sei, sind negativ ausgefallen. Demnach habe es bislang keine Vermischung des Erregers mit dem menschlichen Grippevirus gegeben und es liegen auch keine Hinweise auf ein solches neues Virus vor. Die WHO-Forscher hatten den Fall einer Familie in Vietnam untersucht und zunächst nicht alle drei Todesfälle auf Kontakt mit infiziertem Geflügelzurückführen können. WHO-Sprecherin Maria Cheng erklärte in Hanoi, die Tests hätten jedoch gezeigt, dass der Erreger eindeutig tierischen Ursprungs sei. Da das Virus nicht mutiert ist, liegen auch keine Hinweise auf eine Mensch zu Mensch übertragung vor. Derzeit grassiert die Geflügelpest in zehn asiatischen Ländern: Kambodscha, China, Indonesien, Japan, Laos, Pakistan, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam. In den USA wurde  im Staat Delaware ein anderer Erregersubtyp auf zwei Farmen gefunden. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040212/12/3vo3y.html</link><pubDate>12 02 2004</pubDate></item><item><title>EU-Kommission unterstützt Vietnam bei Bekämpfung der Gefügelpest finanziell</title><description>Die EU-Kommission stellt Vietnam zur Bekämpfung der Geflügelpest eine Million Euro zur Verfügung. Mit den Mitteln sollen notwendige Schutzausrüstungen für Tierärzte und Landwirte, die an der Bekämpfung der Geflügelpest beteiligt sind, erworben werden. An den Keulungsmassnahmen sind rund 15.000 Menschen beteiligt. Ausserdem soll notwendige Labor- und Krankenhausausrüstung beschafft werden. Die Beschaffung wird von der WHO koordiniert. Die Mittelbereitstellung folgt einem Aufruf von WHO, FAO und OIE an die internationale Gemeinschaft, in der um Unterstützung für die von der Geflügelpest betroffene Region gebeten wurde.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&amp;doc=IP/04/192|0|RAPID&amp;lg=DE;</link><pubDate>11 02 2004</pubDate></item><item><title>Byrne in der Kritik</title><description>Verbraucherkommissar David Byrne ist in das Schussfeld der Europaparlamentarier geraten, die der EU-Kommission vorwerfen, sie habe zu langsam und zu lasch auf die in Asien grassierende Geflügelpest reagiert. Erst am 23. Januar sei ein Einfuhrstopp gegen Geflügel und Geflügelprodukte aus Thailand verhängt worden, obwohl Byrne Anfang Januar in Thailand gewesen sei, habe er zunächst nichts unternommen, so die Kritik des britischen Konservativen Neil Parish. Es stelle sich die Frage, ob in der EU die Interessen des Handels wichtiger seien, als die Volksgesundheit. Der Brite Robert William Sturdy klagt dagegen die nach wie vor laufenden Importevon gekochtem oder gefrorenem Fleisch aus Thailand an. Die Kommission reagiere immer erst, wenn eine Epidemie ausgebrochen sei, kritisierte die verbraucherpolitische Sprecherin der sozialistischen Fraktion, Dagmar Roth-Behrendt (SPD). Dabei sei bekannt, dass die Hygienebedingungen bei der Massentierhalteung in Asien gemessen an EU-Standards "eine Katastrophe" seien. Byrne wies die Vorwürfe zurück. Die Kommission habe nach Bekanntwerden der Epidemie "binnen weniger Stunden" mit einem Importverbot reagiert. Für die Einfuhrkontrollen an den Grenzen seien die Mitgliedsländer verantwortlich.</description><link>http://de.news.yahoo.com/040210/286/3vjhe.html</link><pubDate>11 02 2004</pubDate></item><item><title>Zweiter Fall von Geflügelpest in den USA</title><description>In den USA im Staat Delaware werden 72.000 Hühnern aufgrund eines Ausbruchs der Geflügelpest getötet. Die im Umkreis befindlichen 80 Farmen wurden unter Quarantäne gestellt. Der Landwirtschaftsminister von Delaware, Michael Scuse, sprach von einer sehr ernsten Angelegenheit. Eine milliardenschwere Industrie stehe auf dem Spiel. Bereits vor einer Woche ist in den USA auf einem acht Kilometer entfernten Hof die Geflügelpest diagnostiziert worden, woraufhin12.000 Hühner getötet worden sind. Tests in einem Umkreis von drei Kilometern um die Farm waren jedoch negativ verlaufen. Den Behörden ist bislang völlig unklar, wie sich der Erreger trotz der schnell und strikt getroffenen scharfen Schutzmaßnahmen dennoch verbreiten konnte.Mehrere Staaten, darunter Polen, Brasilien, China und Japan, haben Importverbote für Geflügel aus den USA verhängt. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040210/12/3vl58.html</link><pubDate>11 02 2004</pubDate></item><item><title>WHO erwartet Geflügelpestfälle beim Menschen in weiteren Ländern</title><description>Bisher sind Fälle von Geflügelpest beim Menschen nur in Thailand und Vietnam offiziell nachgewiesen worden. Die WHO erwartet allerdings, dass auch in anderen asiatischen Ländern, in denen sich die Geflügelpest vom Typ H5N1 zur Zeit ausbreitet, Fälle beim Menschen nachgewiesen werden. Da die Zahl der erkrankten Menschen allerdings sehr gering ist - angesichts des massiven Ausbruchs beim Geflügel - geht die WHO davon aus, dass der Erregertransfer vom Tier zum Mensch nicht einfach von statten geht. Bisher ist noch kein Fall von Mensch-zu-Mensch-Übertragung nachgewiesen worden. Da allerdings die Gefahr besteht, dass ein neuer, für den Menschen äusserst gefährlicher Erreger entstehen könnte, ist nach Ansicht der WHO, dem Schutz der öffentlichen Gesundheit absoluter Vorrang gegenüber den hohen ökonomischen Verlusten, die durch die massive Tötung von Geflügel entstehen, zu geben. Die WHO sieht aber auch die Probleme bei der Bekämpfung der Geflügelpest. Diese entstehen auch dadurch, dass in vielen der betroffenen Ländern, bis zu 80 Prozent des Geflügels in kleinen Farmen und in Auslauf gehalten wird. Der Keulung der betroffenen Bestände kommt die Schlüsselrolle bei der Bekämpfung der Geflügelpest zu. Andere Massnahmen - wie die Impfung gesunder Bestände - können nur unterstützend eingesetzt werden. </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/publichealth/en/</link><pubDate>10 02 2004</pubDate></item><item><title>Neues Geflügelpest-Opfer in Vietnam</title><description>In Vietnam ist ein 27-Jähriger an den Folgen einer Infektion mit dem aviären Influenza-Virus gestorben. Das gaben die vietnamesischen Gesundheitsbehörden bekannt. Das Opfer habe zusammen mit seiner Familie verendete Hühner gegessen, die sie in der Provinz Binh Phuoc gehalten hatten. Der Geflügelpest fielen damit  bislang in Vietnam 14 Menschen zum Opfer.Fünf weitere Todesfälle sind aus Thailand zubeklagen. Weit mehr als 50 Millionen Vögel wurden bereits im Zuge der Bekämpfungsmaßnahmen in den 10 betroffenen asiatischen Ländern getötet. Die Welternährungsorganisation FAO hat sich unterdessen für eine Schutzimpfung der noch nicht betroffenen Herden eingesetzt. </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2884120,00.html</link><pubDate>09 02 2004</pubDate></item><item><title>Spanische Grippe kam auch vom Vogel</title><description>Zwei Forschergruppen veröffentlichten neue Erkenntnisse, nach denen die Spanische Grippe aus einem Vogelgrippe-Virus enstanden ist. Im Jahr 1918 tötete die Spanische Grippe weltweit zwischen 20 und 40 Millionen Menschen. Die ausergewöhnliche Gefährlichkeit des Erregers vermuten die Forscher in seiner Fähigkeit, direkt von Vögeln auf Menschen springen zu können. Um die Ursache für derart schwerwiegende Epiedemien ausfindig zu machen, untersuchten die Forscher Proben des Virus. Dabei stellte sich heraus, dass der tödliche Stamm von 1918 einemVogelvirus am ähnlichsten sieht. Besonders die Reihenfolge der Aminosäuren auf der Oberfläche des Proteins ist perfekt an Rezeptoren auf den menschlichen Atemwegszellen angepaßt. Da eine direkte Übertragung vom Vogel auf den Menschen so selten ist, ist sie desshalb so gefährlich. Das menschliche Immunsystem gerade junger Menschen konnte das Virus nicht identifizieren, da es wenig Erfahrung mit Grippeviren hatte. Aus diesem Grund waren bei Patienten zwischen 15 und 34 Jahren die meisten Todesfälle zu verzeichnen. </description><link>http://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0402/06_grippe.php</link><pubDate>07 02 2004</pubDate></item><item><title>Verbraucherministerium erlässt Eilverordnung wegen Geflügelpest</title><description>Das Bundesverbraucherministerium hat eine ab Sonntag geltende Eilverordnung erlassen, um im Falle  eines Geflügelpestausbruchs gewappnet zu sein. Demnach müssen alle Haltungen von  Enten, Gänsen, Fasanen, Rebhühnern, Wachteln oder Haustauben den zuständigen Behörden gemeldet werden. Für Hühner besteht diese Anzeigepflichtbereits. Ausserdem müssen dann auch ungewöhnlich hohe Tierverluste, die innerhalb von 24 Stunden auftreten, den zuständigen Behörden gemeldet werden. Ministerin Künast will mit dieser Verordnung erreichen, dass im Fall eines Krankheitsausbruchs alle notwendigen Daten bei den Behörden vorhanden sind.</description><link>http://www.bmvel.de</link><pubDate>06 02 2004</pubDate></item><item><title>Massenimpfung statt Massentötung?</title><description>Auf der UN-Krisensitzung in Rom wollen sich Experten für eine Massenimpfung anstatt einer Massentötung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der derzeit in Asien grassierenden Geflügelpest einsetzen. Das teilten bereits gestern Teilnehmer an den seit Dienstag stattfindenden Beratungen der Welternährungsorganisation (FAO) in Rom mit. Immerhin sind denBekämpfungsmaßnahmen schon mehr als 50 Millionen Hühner zum Opfer gefallen. Zur Diskussion steht jetzt die Impfung noch nicht infizierter Herden mit speziell markierten Impfstoffen. Experten haben außerdem darauf hingewiesen, dass seltene Vogelarten bedroht sein könnten, wenn zu viele wild lebende Vögel getötet würden.</description><link>http://www.fao.org/newsroom/en/news/2004/36647/index.html</link><pubDate>05 02 2004</pubDate></item><item><title>Auch USA bannen Geflügelimporte aus Asien</title><description>Wie die "Tagesschau" berichtet, haben jetzt auch die USA ein Importverbot für die von der Geflügelpest betroffenen asiatischen Länder Thailand, Vietnam, China, Kambodscha, Indonesien, Japan, Laos und Südkorea angeordnet. Unterdessen hat die FAO angekündigt, 1,6 Millonen Dollar zur Bekämpfung der Geflügelpest in Kambodscha, Laos, Pakistan und Vietnam bereitzustellen. Unterdessen sind in China 12 der 31 Provinzen von der Geflügelpest betroffen.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID8471_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html</link><pubDate>05 02 2004</pubDate></item><item><title>Verdacht auf Geflügelpest-Infektion in Dresden nicht bestätigt</title><description>Der Verdacht einer Geflügelpest-Infektion bei einem Mann aus Dresden hat sich bislang nicht bestätigt. Alle durchgeführten Tests seien negativ ausgefallen, wie das Sozialministerium in Dresden mitteilte. Der Mann war erst vor ein paar Tagen aus seinem Heimatland Vietnam zurückgekehrt und von seiner Hausärztin mit dem Verdacht einer Geflügelpest-Infektion insKrankenhaus eingewiesen worden. Angesichts der grassierenden Vogelgrippe empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) allen Südostasien-Reisenden eine Grippe-Impfung, um sich vor einer Doppelinfektion mit menschlichen und aviären Inluenzaviren zu schützen, die unter Umständen zu einer gefährlichen Vermischung der beiden Virentypen führen könnte. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040204/286/3v8rw.html</link><pubDate>04 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest fordert neue Opfer in Vietnam</title><description>In Vietnam steigt nicht nur die Zahl der Vogelopfer immer weiter an, es sterben auch immer mehr Menschen an der Infektion mit dem aviären Influenza-Virus. Wie der Vize-Direktor der Gesundheitsbehörde in Ho-Chi-Minh-Stadt, Truong Trong Hoang, am Mittwoch mitteilte, erlagen zwei weitere Menschen der Geflügelpest. Bei den Betroffnen handelt es sich um einen 24-jährigen Mann und eine 15-Jährige. Damit erhöht sich dieZahl der Opfer auf insgesamt 15 Menschen. Dutzende weitere Patienten werden in Krankenhäusern behandelt. In Deutschland gibt es unterdessen einen neuen Geflügelpestverdacht bei einem Mann, der vor ein paar Tagen aus Vietnam zurückgekehrt sei, wo er auf der Geflügelfarm seines Bruders gearbeitet habe. Der Mann habe sich auf Anraten seiner Hausärztin in ein Krankenhaus in Dresden begeben. </description><link>http://de.news.yahoo.com/040204/286/3v79r.html</link><pubDate>04 02 2004</pubDate></item><item><title>Weitere Personen an Geflügelpest erkrankt</title><description>Nach Angaben der WHO sind in Vietnam weitere Personen an dem Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 erkrankt. In Vietnam sind jetzt insgesamt 13 Fälle bestätigt. Davon sind 9 Personen derErkrankung erlegen sind. Mit Thailand zusammen beträgt die Zahl der bestätigten Fälle jetzt 17 (davon 12 Todesfälle). </description><link>http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2004_02_03/en/</link><pubDate>03 02 2004</pubDate></item><item><title>EU verlängert Importbeschränkungen wegen Geflügelpest</title><description>Die EU hat heute beschlossen, die Importbeschränkungen gegen Geflügelprodukte aus den von der Geflügelpest betroffenen Ländern Kambodscha, Indonesien, Japan, Laos, Pakistan, China, Südkorea, Thailand und Vietnam um 6 Monate bis zum 15. August 2004 zu verlängern. Das Importverbot betrifft frisches Geflügelfleisch und Geflügelprodukte. Auch Eier für denmenschlichen Verzehr sowie lebendes Geflügel sind in das Importverbot eingeschlossen. Ausgenommen von dem Verbot sind thailändische Geflügelprodukte, von Tieren, die vor dem 1. Januar 2004 geschlachtet wurden, stammen und Geflügelfleischprodukte aus Thailand, die bei mindestens 70 C behandelt wurden.</description><link>http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&amp;doc=IP/04/160|0|RAPID&amp;lg=EN</link><pubDate>03 02 2004</pubDate></item><item><title>Vorläufige Entwarnung bei erkrankten Urlaubern in Hamburg</title><description>Nach einem Bericht der Tagesschau hat das Bernhard-Nocht-Institut (BNI) in Hamburg heute morgen vorläufig Entwarnung gegeben. Die Patientinnen , eine von Ihnen war am Wochende von einer Thailandreise zurückgekehrt, haben sichhöchstwahrscheinlich nicht mit einem Virus der aviären sondern der menschlichen Influenza infiziert. Abschliessende Testergebnisse werden für heute noch erwartet.</description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID10461_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html</link><pubDate>03 02 2004</pubDate></item><item><title>Geflügelpest: Bereits mehr als 45 Millionen Vögel in Asien getötet</title><description>Nach Anagben der FAO sind in Asien bereits mehr als 45 Millionen Stück Geflügel getötet worden, um die Ausbreitung der Geflügelpest einzudämmen. Dabei sind noch keine Zahlen aus China berücksichtigt worden. Die FAO skizzierte auch nochmals die Massnahmen, mit denen die Ausbreitung der Erkrankung aufgehalten werden soll. Dabei steht die Tötung der Tiere an oberster Stelle. Bereits jetzt weist die FAO daraufhin, dass die Geflügelproduktion kritisch betrachtet und modernisiert werden muss. Da Wildvögel alsErregerreservoir angesehen werden, muss der Kontakt zu den Geflügelfarmen unbedingt vermieden werden. Ausserdem werden die kleinen und mittleren Farmen Asiens Sicherheitsmassnahmen einführen müssen, um sichere Nahrungsmittel zu produzieren und letztlich ihre Existenz zu sichern. Heute findet in Rom im Hauptquartier der FAO ein Krisensitzung von Experten der FAO, der WHO und der OIE statt. Experten der betroffenen asiatischen Länder werden per Konferenzschaltung teilnehmen.</description><link>http://www.fao.org/</link><pubDate>03 02 2004</pubDate></item><item><title>Möglicherweise erste Infektion mit der Vogelgrippe von Mensch zu Mensch</title><description>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, dass sie inzwischen eine Übertragung der Vogelgrippe von Mensch zu Mensch für möglich hält. Anlaß für diese Vermutung war der Tod zweier Frauen in Vietnam, die mit dem Virus H5N1 infiziert waren. Bei der Suche nach der Infektionsquelle stießen die Ermittler auf den Bruder, der ebenfalls an der Epidemie verstorben war. Laut Aussage der WHO währe eine "begrenzte Übertragung von Mensch zu Mensch" in diesem Fall "eine mögliche Erklärung". Bereits vor einigen Tagen hatte die WHO vor Virusmutationen gewarnt, die entstehen könnten, wenn Menschen gleichzeitig den Vogelgrippe- und den menschlichen Grippevirus insich tragen. Mit diesem neuen Virus entsteht dann auch eine Übertragungsmöglichkeit von Mensch zu Mensch. Nach Behördenangaben sind bereits zwei Drittel der vietnamesischen Provinzen von der Vogelgrippe betroffen. Es gab bisher 8 bestätigte Todes- und 10 Krankheitsfälle, aber noch zahlreiche Verdachtsfälle in den Krankenhäusern. Die Regierung ordnete den Tod von sieben Millionen Hühnern und ein völliges Transportverbot an. Die Geflügelrippe hat sich neben Vietnam auch auf China, Thailand, Indonesien, Taiwan, Südkorea, Japan, Kambodscha, Laos und Pakistan ausgebreitet.   </description><link>http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID8471,00.html</link><pubDate>01 02 2004</pubDate></item></channel></rss>
