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Inzidenz

Die Zahl der Fälle von KCS ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dies ist vor allem auf eine erhöhte Sensibilität für diese Krankheit von Seiten der Tierärzte und Hundehalter sowie auf eine vereinfachte und praxisgerechte Diagnose mittels Schirmer-Tränen-Test zurückzuführen. Die Erkrankung wird jedoch unter normalen Praxisbedingungen auch heute noch deutlich seltener diagnostiziert, als sie tatsächlich vorkommt. Dies liegt daran, dass sie im Frühstadium mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist, sondern erst, wenn bereits sekundäre Schäden am Auge eingetreten sind. Für den Behandlungserfolg ist der Behandlungsbeginn jedoch von entscheidender Bedeutung, da sie das Fortschreiten der Zerstörung der Tränendrüse stoppt. Bereits eingetretene Gewebeschäden sind in der Regel irreparabel.

Die Inzidenz der Erkrankung liegt laut einer Untersuchung von Pierce und Williams (2006) bei 1:22 bzw. bei 4,6%, bei einigen Rassen kann sie sogar auf 8,3% anwachsen.