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Bestimmung des Infektionszeitpunktes

Die Bestimmung des Infektionszeitpunktes ist wichtig für das weitere Vorgehen (Impfzeitpunkt, Managementmaßnahmen, etc.). Negative Betriebe und Betriebe mit chronischen PCV2 Infektionen können durch entsprechende Managementmaßnahmen (kontrollierter Tierzukauf, Quarantäne, Personalhygiene, separieren kranker Tiere etc.) den Status aufrechterhalten.

Betriebe mit akutem PCV2 Geschehen können zusätzlich zu den Managementmaßnahmen durch Impf- (je nach Infektionszeitpunkt Sauen, Ferkel) und Behandlungsmaßnahmen eine Reduzierung der Viruslast und damit eine bessere Tiergesundheit erreichen (Details siehe Kapitel "Bekämpfungsmaßnahmen").

Im Falle einer Impfindikation ist es angeraten, den Infektionszeitpunkt möglichst genau festzustellen. Dazu bedient man sich eines neuen ELISA – Testes (Ingezim), der sowohl spezifische IgM- Antikörper gegen PCV2, die unmittelbar nach der Infektion ansteigen, als auch die zugehörigen IgG- Antikörper gegen PCV2, die später, aber dafür lang anhaltend gebildet werden, darstellen kann. Diese beiden Antikörperfraktionen werden dann ins Verhältnis gebracht und ermöglichen gemäß nachfolgender Tabelle eine Bestimmung des Infektionszeitpunktes und damit schlussendlich des optimalen Impfzeitpunktes (Infektionszeitpunkt minus 2 Wochen).



Untersuchung von Blutproben Serumproben auf Antikörper gegen PCV2 mittels Ingezim ELISA