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Impfempfehlungen

Generell ist als Routineprophylaxe eine Impfung der Junghennen zwei- bis dreimal mit SE-Lebendimpfstoff und bei der Umstallung in den Legebetrieb mit SE-Totimpfstoff per Injektion zu empfehlen.

Der Zentralverband Deutscher Geflügelzüchter (ZDG) empfiehlt das niedersächsische Programm zur freiwilligen Salmonellenbekämpfung bei Hühnern und schreibt für gefährdete Legehennebestände, die entweder einen positiven SE- oder ST-Befund haben, mehrere Altersgruppen gemeinsam halten oder bei denen Ställe oder Stallabteilungen durch gemeinsame Kot-, Futter- oder Eierbänder miteinander verbunden sind, folgende Impfungen vor:

I.

Zusätzliche Impfung mit SE-Totimpfstoff

 

a)

Betriebe mit positivem SE-Befund im vorangegangenen Durchgang

 

b)

Betriebe, deren Ställe durch gemeinsame Kot- und Eierbänder miteinander Verbindung haben.

 

In diesen Betrieben dürfen ab dem 01.09.2007 nur noch Junghennen eingestallt werden, die zwei- bis dreimal mit SE-Lebendimpfstoff über das Trinkwasser und vier Wochen vor der Umstallung in den Legebetrieb einmal mit SE-Totimpfstoff per Injektion geimpft wurden.

 

 

 

II.

Zusätzliche Impfung mit SE- und ST-Totimpfstoff, ggf. Kombivakzine

 

a)

Betriebe mit positiven ST-Befund in dem vorangegangenen Durchgang

 

b)

Betriebe mit gemeinsamer Haltung mehrerer Altersgruppen.

 


In diesen Betrieben dürfen ab dem 01.09.2007 nur noch Junghennen eingestallt werden, die zwei- bis dreimal mit SE-Lebendimpfstoff über das Trinkwasser und vier Wochen vor der Umstallung in den Legebetrieb mit SE- und ST-Totimpfstoff, ggf. Kombinationsimpfstoff per Injektion geimpft wurden.

 

 

 

III.

Zusätzliche Doppelimpfung mit SE-Totimpfstoff

 

In Elterntieraufzuchtbetrieben für den Legebereich sollen Junghennen zusätzlich zweimal im Abstand von 4 - 6 Wochen mit SE-Totimpfstoff per Injektion geimpft werden.

 

 

 

IV.

Zusätzliche Impfung in der Legepause

 

Hennen in der Legepause sind einmal mit SE-Lebendimpfstoff über das Trinkwasser zu impfen.

Impfung gegen S. gallinarum / pullorum sind dagegen verboten. Positive Bestände müssen ausgemerzt werden.