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Prävalenzerhebung

Für die Prävalenzerhebung wurden von der amtlichen Überwachung der Bundesländer bei insgesamt 563 ausgewählten Herden anhand intensiver Untersuchung von Kot- und Staubproben aus jeder Herde flächendeckend und repräsentativ Daten erhoben. Außerdem wurden Salmonellenfunde in der Tierumgebung in die Bewertung einbezogen. Positive Befunde wurden im nationalen Referenzlabor für Salmonellen des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) experimentell bestätigt. Sie zeigen, dass bei Legehennen der beim Menschen häufigste Salmonellentyp S. enteritidis vorherrscht, während die ebenfalls humanpathogene S. typhimurium-Variante nur in zwei Prozent der Herden nachgewiesen wurde.

Nach ersten Auswertungen scheint ein Zusammenhang zwischen Salmonellenbelastung, Betriebsgröße und Haltungsform zu bestehen: Größere Betriebe mit mehr als 3000 Legehennen und Tiere in Käfighaltung waren häufiger betroffen als kleinere Betriebe und als solche mit Boden-, Volieren- oder Freilandhaltung. Betriebe mit weniger als 1000 Tieren wurden nicht untersucht (BfR 2006b).