Begriff | Erläuterung
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analgetisch | Schmerzlindernd
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Analgetikum | Mittel zur Schmerzlinderung bzw. -stillung.
Einteilung in nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAID) und Analgetika vom Morphin- oder vom Xylazintyp.
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Anästhetika | Arzneimittel, die eine reversible Verminderung oder Ausschaltung der Schmerzempfindung bewirken und unter anderem einer Narkose zu Operationszwecken dienen. Unter dem Begriff werden zahlreiche Substanzen mit unterschiedlichen Wirkungsspektren und –mechanismen zusammengefasst.
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Androstenon | Ein Steroidhormon (Androgen) und ein Metabolit des Sexualhormons Testosteron, das bei verschiedenen Säugetieren und auch beim Mann als Pheromon (Botenstoff zur Kommunikation zw. Lebewesen) dient. Beim Schwein (Eber) ist Androstenon gemeinsam mit Skatol verantwortlich für den Ebergeruch.
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Cortisol | Hydrocortison. Hormon der Nebennierenrinde, das zur Gruppe der Glucocorticoide gehört. Cortisol besitzt ein sehr breites Wirkungsspektrum. Es fördert u.a. die Glukoneogenese in der Leber, unterstützt die lipolytische Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin und fördert den Proteinabbau. Außerdem ist es ein starkes Stresshormon. Eine Überfunktion führt zum klinischen Bild des Morbus Cushing, eine Unterfunktion zum Morbus Addison. Therapeutisch wirkt es in höheren Dosen entzündungshemmend und immunsuppressiv. Es wird zur lokalen Anwendung am Auge oder auf der Haut z.B. bei allergischen Dermatitiden, Otitis externa, chronischen Ekzemen und nichtinfektiösen Entzündungen der vorderen Augenabschnitte eingesetzt.
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Durchflusszytometrie | Verfahren, das das Zählen und die Analyse von physikalischen und molekularen Eigenschaften von Partikeln (Zellen, Kunststoffkügelchen usw.) in einem Flüssigkeitsstrom ermöglicht.
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endogen | Im Körper entstehend.
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Endorphine | Kurze Neuropeptide, die an Opioidrezeptoren binden. Sie regeln Empfindungen wie Schmerz und Hunger. Sie stehen in Verbindung mit der Produktion von Sexualhormonen und werden beim Menschen mitverantwortlich gemacht für die Entstehung von Euphorie. Die bekanntesten Endorphine sind α-, β- und γ-Endorphin. β-Endorphin scheint in Hinblick auf die Schmerzunterdrückung am wirksamsten zu sein.
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Exzitation | Erregungszustand des Organismus; Aktivierung einer Muskelkontraktion
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Flunixin | Ein ausschließlich in der Tiermedizin zugelassener nicht-steroidaler Entzündungshemmer (NSAID), der vor allem in Form des Salzes in Verbindung mit Meglumin eingesetzt wird. Flunixin besitzt eine starke analgetische Komponente und ist außerdem fiebersenkend, entzündungshemmend und antitoxämisch wirksam. Die Schmerzausschaltung erfolgt über die Hemmung der Cyclooxygenase, eines wichtigen Enzyms im Stoffwechsel der Entzündungsmediatoren (Arachidonsäurestoffwechsel).
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GnRH | Gonadotropin releasing Hormon.
Das Hormon wird im Hypothalamus gebildet und pulsatorisch freigesetzt. Es bewirkt die Freisetzung der hypophysären Gonadotropine LH und FSH sowie das Wachstum der gonadotropen Zellen.
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Isofluran | Halogenierter Äther, der als Inhalationsanästhetikum bzw. –narkotikum verwendet wird.
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Lokalanästhesie | Örtliche Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenendigungen oder Leitungsbahnen, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen.
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Lokalanästhetikum | Eine chemische Substanz mit reversibeler Wirkung, die an sensiblen Endorganen und sensiblen Leitungsbahnen angreift. Das Lokalanästhetikum blockiert die Fortleitung von Erregungspotentialen, ohne das ZNS zu beeinflussen. Die Schmerzempfindung wird so lokal begrenzt aufgehoben.
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Malignes Hyperthermie-Syndrom | Ein auf eine Punktmutation zurückgehender biochemischer Defekt im sarkoplasmatischen Retikulum des Skelettmuskels, der durch Narkosegase, muskelerschlaffende Medikamente und Stress eine lebensbedrohliche Funktionsstörung zur Folge haben kann. Durch eine Fehlregulation im kontraktionsvermittelnden Kalzium-System (erhöhtes intrazelluläres Kalzium) kommt es zu einer hypermetabolischen Stoffwechselentgleisung. Die Folge ist u.a. eine extreme Steigerung Wärme produzierender Stoffwechselprozesse in der Muskulatur, die bei anhaltender Exposition zum Tod führen kann.
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Narkose | Schlafähnlicher Zustand mit zentraler Schmerzausschaltung infolge reversibler partieller Lähmung der Ganglienzellen des Zentralnervensystems durch chemische oder physikalische Mittel. Die Narkose beinhaltet Bewusstlosigkeit, Schmerzlosigkeit (Analgesie), Verminderung oder Ausschaltung der Reflexaktivität und ggf. Muskelrelaxation. In diesem Zustand können Operationen bei erloschenem Bewusstsein ohne Schmerzempfindung und Abwehrreaktionen vorgenommen werden.
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Narkotika | Narkosemittel; Arzneimittel zur Erzeugung einer Narkose.
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NSAID | Nicht-steroidale Antiphlogistika.
Die nicht-steroidalen Antiphlogistika sind Entzündungshemmer (Antiphlogistika). Sie beeinflussen die Bildung und die Freisetzung von Entzündungsmediatoren (Cyclooxygenase, Prostaglandinsynthese). Sie haben jedoch keine immunsuppressive Wirkung.
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Skatol | Fäkalähnlich riechende Indolverbindung (3-Methylindol), die als Abbauprodukt der Aminosäure Tryptophan entsteht und zusammen mit dem Hormon Androstenon für den Ebergeruch verantwortlich ist. Skatol ist zwar nicht geschlechtsspezifisch, tritt aber vermehrt bei unkastrierten männlichen Tieren, insbesondere bei Ebern auf, da die Aktivität des Skatol abbauenden Enzyms durch hohe Konzentrationen von Androstenon reduziert wird. Seine Bildung lässt sich jedoch durch Haltung und Fütterung beeinflussen.
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Steroidhormon | Aus einem Cholesteringerüst aufgebaute Hormongruppe, die nach den Steroidrezeptoren, an denen sie binden, in Glucocorticoide, Mineralocorticoide, Androgene, Estrogene und Gestagene eingeteilt werden.
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Umwidmung | Darunter wird nach AMG § 56a (2) die Anwendung eines Arzneimittels bei einem anderen Anwendungsgebiet oder einer anderen Tierart als nach der Zulassung bestimmt bezeichnet. Für Nutztiere dürfen nur Wirkstoffe eingesetzt werden, deren Sicherheit für Lebensmittel geprüft und gesetzlich geregelt ist, d.h., sie müssen für den Einsatz bei lebensmittelliefernden Tieren zugelassen sein (Anhang I-III der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90). Nach der Umwidmung ist nach § 56 a Abs. 2 AMG i. V. m. § 12 a (2) TÄHAV) vom Tierarzt eine Wartezeit von 28 Tagen für Fleisch und von 7 Tagen für Milch und Eier festzulegen, sofern für diese Tierart nicht bereits eine Wartezeit festgesetzt ist. Bei der Umwidmung eines Arzneimittels trägt der Tierarzt die Verantwortung für evtl. resultierende Schäden beim Patienten, Anwender oder Verbraucher von Lebensmitteln, die von den behandelten Tieren gewonnen wurden.
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