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Schutzmassnahmen

Wegen der zunehmenden Globalisierung, des weltweiten Handels und des internationalen Reiseverkehrs besteht die Gefahr, dass sich das Virus auch in anderen Länder verbreitet.

Um das Einschleppen weiterer Fälle und ein Umsichgreifen des Virus und damit seine Ausbreitung zu vermeiden, sind sowohl auf EU-Ebene wie auch auf Ebene der einzelnen Mitgliedsländer bereits Maßnahmen ergriffen worden. In Deutschland hat das Bundesministerium für Gesundheit zusammen mit den Ländern und dem Robert-Koch-Institut (RKI) die bestehenden Empfehlungen zum Vorgehen in solchen Situationen an die aktuelle Situation angepasst und den Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und Ärzten zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Maßnahmen sind auch auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts abrufbar. Darunter sind auch Empfehlungen für Gesundheitsbehörden vor Ort zum Vorgehen bei einem Schweinegrippe-Verdachtsfall, zur Probenentnahme und Hinweise für Flugpassagiere, in deren Flugzeug sich Personen mit Atemwegserkrankungen aufhielten. Bezüglich des Schutzes des Medizinpersonals greifen die bestehenden Empfehlungen, wie sie bei Influenza üblich sind. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Jörg Hacker, sagte: "wir sind gut vorbereitet. Es gibt Pläne für den Fall der Fälle". Von nicht notwendigen Reisen nach Mexiko wird unterdessen abgeraten.

Für die Bevölkerung wird derzeit keine allgemeine Gefährdung durch das neue Virus gesehen. Generell empfohlene persönliche Hygienemaßnahmen wie Händewaschen sollten aber besonders beachtet werden, insbesondere bei Kontakt zu Reiserückkehrern aus betroffenen Regionen.

Ausführliche Informationen zu persönlichen Schutzmaßnahmen bei Virusinfektionen finden sich auf der Website des RKI sowie in der Broschüre "Selbstverteidigung gegen Viren", die ab Mitte Mai 2009 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln bestellt werden kann und hier abzurufen ist.