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Aktuelle Meldungen

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Diese aktuellen Meldungen können auch als RSS Feed abonniert werden. 05.11.2018

Mann in China stirbt an Infektion mit aviärem Influenzavirus

In der autonomen Region Guangxi Zhuang, die an die chinesische Provinz Guangdong angrenzt, ist ein 44 Jahre alter Mann an einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus gestorben. Der Mann habe sich mit dem Subtyp H5N6 infiziert. Dieser sei erstmals im Mai 2015 in China nachgewiesen worden. Den Menschen wurde geraten, vorsichtig beim Verzehr von Geflügelprodukten und Eiern zu sein. Zudem sollen die Menschen auf eine gute Hygiene achten und sich die Hände regelmäßig waschen sowie unnötigen Kontakt zu Geflügel meiden.
Macau News Agency


31.10.2018

Risikoampel gibt Auskunft über Eintragsgefahr des Geflügelpestvirus in Betriebe

Mit dem feuchten, kalten Wetter sowie den Vogelzügen in die Winterquartiere steigt das Risiko eines Eintrags der aviären Influenza in die Betriebe wieder. Um zu ermitteln, wie groß das betriebsindividuelle Eintragsrisiko des Viruses in den Betrieb ist, hat die Universität Vechta einen Online-Test entwickelt. Dieser Fragebogen enthält 100 Fragen, deren Antworten automatisch ausgewertet werden und so das betriebsindividuelle Risiko bewerten. Die Ergebnisse werden anhand eines Ampelsystems ausgewertet, so dass der Landwirt leicht erkennen kann, ob und wo Optimierungsbedarfs bei der Biosicherheit existiert.
Zur Risikoampel


09.10.2018

Aviäre Influenza erstmalig bei Seeadlern in Deutschland festgestellt

Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) haben kürzlich erstmalig bei Seeadlern Infektionen mit dem hochansteckenden aviären Influenzavirus H5N8 nachgewiesen. Die Wissenschaftler hatten das Virus bei 17 Seeadlern entdeckt, die im Winter 2016/2017 in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg aufgefunden worden waren. 14 der Tiere waren bereits verendet. Bislang wurden Kollisionen mit einem Zug oder Bleivergiftungen für den unnatürlichen Tod der Greifvögel verantwortlich gemacht. Dann aber konnte eine Bleivergiftung durch die Messungen der Bleikonzentration in Niere und Leber als Todesursache ausgeschlossen worden. Letztlich gelang dann der Virusnachweis. Die tödlichen Infektionen mit dem Virus stellen den Schutz der etwa 750 Brutpaare in Deutschland vor neue Herausforderungen. Warum bei der H5N1-Epidemie vor 12 Jahren bei Seeadlern offensichtlich keine Infektionen nachgewiesen wurden und warum sie im Winter 2016/2017 so stark davon betroffen waren, sind nur eine der noch unbeantworteten Fragen, die die Forscher nun untersuchen werden.„Die Beobachtung, dass von den 17 Tieren der überwiegende Teil Jungtiere sind, könnte auch auf eine Immunisierung hindeuten“, erläutert Oliver Krone vom Leibniz-IZW. „Entweder sind Jungtiere, wie in anderen Arten auch, besonders anfällig für Infektionen. Oder sie gehören zur Altersklasse, die zum ersten Mal mit einem Grippevirus infiziert wird. Wenn diese Tiere die Infektion überstehen, sind sie möglicherweise für weitere Infektionen ‚gerüstet‘. Ältere Tiere könnten also ‚immunologisch erfahren‘ sein und schon die eine oder andere Influenzaerkrankung durchgemacht haben, was sie widerstandsfähiger auch gegenüber neu aufkommenden Stämmen machen könnte.“ Die Studie ist in der Zeitschrift „Viruses“ erschienen.
FLI


02.10.2018

Geflügelpest in Bulgarien

In Bulgarien ist die Geflügelpest mit einem hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N8 nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Betroffen ist ein Hühner haltender Betrieb, in dem mehr als 44.000 Tiere gehalten wurden, die alle getötet worden sind, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Zudem wurden die vorgeschriebenen Maßnahmen wie Einrichtung von Schutz- und Sicherheitszone in die Wege geleitet.
OIE


26.09.2018

Bundesrat stimmt Dritter Verordnung zur Änderung der Geflügelpest-Verordnung zu

Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag unter Maßgabe einiger Änderungen der Dritten Verordnung zur Änderung der Geflügelpest-Verordnung zugestimmt. Demnach wird es künftig Erleichterungen für Legehennen- und Putenhalter geben, da sie künftig ihre Tiere, sofern sie 24 Stunden vor dem Transport negativ auf eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus getestet wurden, unter bestimmten Voraussetzungen aus Restriktionszonen und Beobachtungsgebieten im Inland verbringen dürfen. Weitere Bedingung dafür ist, dass der aufnehmende Betrieb kein Geflügel hält und die Tiere dort mindestens 21 Tage verbleiben. Auch in Bezug auf die Aufstallungspflicht wird es Änderungen geben. Hier wird u.a. künftig die Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts mehr Gewicht haben. Zudem werden die zuständigen Behörden künftig ermächtigt, auch für kleinere Betriebe Biosicherheitsmaßnahmen anzuordnen. Bislang galt die Verpflichtung zur Umsetzung der festgelegtenBiosicherheitsmaßnahmen erst ab einer Bestandsgröße von mehr als 1.000 Tieren. Zudem wird es Änderungen bei den Bestimmungen für die Meldepflicht des Tierhalters geben, wenn auffällig viele Tiere verenden, es zu einer Abnahme der üblichen Legeleistung oder der Gewichtszunahme um mehr als 5 % kommt.
Bundesrat - Dritte Verordnung zur Änderung der Geflügelpest-VO


05.09.2018

Geflügelpest in den Niederlanden

In den Niederlanden wurde die Geflügelpest bei einer Stockente in der Provinz Nordholland nachgewiesen, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Nachgewiesen wurde ein hoch pathogenes Virus vom Typ H5N6. Ein Virus diesen Typs war auch für den Fall in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich, der am vergangenen Wochenende bestätigt worden war.


03.09.2018

Aviäre Influenza in Mecklenburg-Vorpommern

Im Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein hoch pathogenes Virus der aviären Influenza vom Subtyp H5 nachgewiesen. Wie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mitteilt, ist das Virus in einer kleinen Geflügelhaltung in der Hansestadt Wismar nachgewiesen worden. In dem Betrieb zeigten einige Tiere Anzeichen einer Atemwegserkrankung. Daraufhin wurden Proben zur weiteren Untersuchung eingeschickt. Am heutigen Montag sollen vom Landkreis weitere Informationen veröffentlicht werden. Die nach der Geflügelpest-Verordnung notwendigen Maßnahmen wurden bereits veranlasst.
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern


26.07.2018

Geflügelpestvirus bereits in sieben europäischen Ländern in diesem Jahr nachgewiesen

Im Jahr 2017 hat die Geflügelpest den Geflügelhaltern, vor allem den Putenhaltern, in Deutschland und Europa das Leben schwer gemacht und teilweise große Verluste beschert. Damals grassierte der Erreger vom Typ H5N6.Aber auch in 2018 sind bereits wieder Fälle der Geflügelpest bei Wildvögeln in verschiedenen europäischen Ländern aufgetreten. Die jüngsten Meldungen dazu stammen aus Dänemark, wo bei einer tot aufgefundenen Eiderente auf der Ostseeinsel Vejrø das Virus festgestellt worden ist. Auch hier handelt es sich um den Virustyp H5N6. Das Agrarportal Agrarheute.com hat eine Übersicht über alle Geflügelpestfälle in 2018 in Europa zusammengestellt.
Agrarheute.com


24.07.2018

Aviäre Influenza in Dänemark

In Dänemark ist der hoch pathogene Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N6 bei einer Eiderente nachgewiesen worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt, erfolgte der Nachweis bei dem Wildtier auf der dänischen Ostseeinsel Vejrø. Das Tier war am 8. Juli tot aufgefunden worden. Daneben wurden verschiedene andere tote Vögel, bei denen es sich überwiegend ebenfalls um Eiderenten handelte, aufgefunden. Diese Tiere waren allerdings nicht für eine Laboruntersuchung geeignet. Der Erreger war zuletzt im April diesen Jahres in Dänemark nachgewiesen worden.
OIE


29.06.2018

Geflügelpest in dänischem Entenbetrieb

In einem Enten haltenden Betrieb in Dänemark ist ein niedrig pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H5 nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Der Betrieb befindet sich auf der Insel Seeland, auf der sich auch die dänische Hauptstadt Kopenhagen befindet. In dem Betrieb wurden fast 2.700 Enten gehalten, die getötet wurden, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Der Nachweis erfolgte im Rahmen des dänischen Geflügelpest-Monitoringprogramms. Krankheitszeichen zeigten die Tiere nicht.
OIE


20.06.2018

Betriebsleiter können Eintragsrisiko für Geflügelpest jetzt online testen

Die individuelle betriebliche Biosicherheit von Geflügelbetrieben kann jetzt mit Hilfe eines Online-Tools bestimmt werden. Die "Online-Ampel" ist gestern im Rahmen einer Fachtagung von der Universität Vechta zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband e. V. (NGW), der QS Fachgesellschaft Geflügel GmbH und dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) vorgestellt worden. Das System wurde fachlich von 19 Experten aus Wissenschaft, tierärztlicher und landwirtschaftlicher Praxis sowie Behördenvertretern aus ganz Deutschland erarbeitet, damit die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter das Eintragsrisiko erfolgreich senken können. Denn dieses wird maßgeblich von ihnen beeinflusst. In praxi beantworten die Geflügelhalter rund 100 Multiple-Choice-Fragen. Das Tool bewertet dann in einem zweistufigen Verfahren automatisch, wie stark jeder Aspekt das Risiko eines Geflügelpesteintrags verringert oder erhöht. Das Ergebnis wird dann als Ampelfarben ausgegeben. „In einer Optimierungsanalyse werden alle Risikofaktoren ihrer Bedeutung gemäß aufgelistet und konkrete Hinweise zur Umsetzung im Betrieb gegeben. Mit diesem Ampelsystem kann jeder Geflügelhalter regelmäßig überprüfen, ob das eigene Biosicherheitskonzept den Betrieb noch optimal schützt“, erklärt Projektleiterin Dr. Barbara Grabkowsky von der Universität Vechta.
Universität Vechta
Zur Geflügelpest-Risikoampel


09.05.2018

Geflügelpest in Dänemark

In einem Enten haltenden Betrieb in Dänemark istein niedrig pathogenes Geflügelpestvirus vom Typ H5 nachgewiesen worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt, wurden in dem betreffenden Bestand knapp 21.000 Enten gehalten, die alle getötet wurden, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Der Nachweis des Virus erfolgte im Rahmen des dänischen Influenza-Überwachungsprogramms.
OIE


09.04.2018

Ausbruch der Geflügelpest H5N8 in Bulgarien

In Bulgarien ist die aviäre Geflügelpest in einem Entenbetrieb ausgebrochen. In dem Betrieb im Bezirk Yambol wurde der Virustyp H5N8 nachgewiesen, wie Bulgariens Gesundheitsministerium bekannt gab. In dem Betrieb wurden 6.000 Enten gehalten, die nun alle getötet wurden. Zudem wurde ein Sperrgebiet mit einem 3-km-Radius um den Betrieb sowie ein 10 km großes Beobachtungsgebiet eingerichtet. Im vergangenen Monat war die Geflügelpest bereits in einem Hähnchen haltenden Betrieb im Bezirk Dobrich nachgewiesen worden.
Sofia Globe


22.03.2018

Geflügelpest auf Hallig Süderoog

In Schleswig-Holstein wurde erstmals das Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N6 nachgewiesen. Betroffen ist eine Haltung mit insgesamt 57 Stück Geflügel auf der Hallig Süderoog, wie das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein mitteilt. In dem Betrieb wurden Hühner, Puten, Enten und Gänse gehalten, die entsprechend der Geflügelpest-Verordnung getötet werden müssen. Um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, wurden Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet. Der Sperrbezirk umfasst die Hallig Süderoog und das Beobachtungsgebiet zudem die Insel Pellworm. Das Virus vom Typ H5N6 weist große Ähnlichkeit zum Virus vom Typ H5N8 auf, das seit dem Winter 2016/17 in Europa zirkuliert. H5N6 war in Deutschland bisher nur bei einer Wildente in Bayern nachgewiesen worden. Das Virus wurde zuerst im Dezember 2017 in den Niederlanden nachgewiesen. Danach wurde es auch in Großbritannien, Irland, Schweden und Dänemark identifiziert.
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein


19.03.2018

Geflügelpest vom Typ H5N6 erstmals in Schweden

In Schweden ist erstmals das hoch pathogene Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N6 nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Dabei ist der Erreger sowohl bei Wild- als auch bei Hausvögeln nachgewiesen worden. Die beiden Funde standen dabei nicht in einem unmittelbaren räumlichen Zusammenhang. Der Nachweis bei dem Wildvogel erfolgte bei einem Seeadler. Der Nachweis bei Hausvögeln erfolgte in einer nicht kommerziellen Tierhaltung, in der insgesamt mehr als 100 Legehenen, Puten, Gänse, Fasane, Tauben und Wachteln gehalten wurden.
OIE


13.03.2018

Geflügelpestausbrüche in Entenbetrieben in Frankreich

In verschiedenen Regionen Frankreichs sind in der vergangenen Woche Fälle der niedrigpathogenen Geflügelpest vom Typ H5N3 in Nutzgeflügelbeständen nachgewiesen worden. Betroffen waren ein Entenbetrieb im bretonischen Département Finistère mit 7.500 Tieren und ein Entenhalter im südwestlichen Département Lot-et-Garonne mit rund 8.000 Tieren. Alle Tiere wurden vorsorglich getötet. In der Woche zuvor hatte es Entenbetriebe in der südlichen Bretagne und im Département Sarthe bei Le Mans getroffen. Hier mussten zusammen rund 25.000 Enten gekeult wurden.
topagrar.de


12.02.2018

H5N6 erstmals in Irland nachgewiesen

Der hoch pathogene Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N6 ist erstmals in Irland nachgewiesen worden, wie das irische Landwirtschaftsministerium mitteilt. Betroffen ist ein am 31. Januar im County Tipperary tot aufgefundener Wildvogel. Der Erreger war zuletzt gehäuft bei Wildvögeln in England nachgewiesen worden. Das britische Landwirtschaftsministerium hatte deshalb ganz England zur Schutzzone erklärt. In Irland wird man die Situation weiterhin beobachten und besonders das Monitoring weiter ausbauen, um weitere Fälle und eine mögliche Ausbreitung des Erregers frühzeitig zu erkennen. Die Geflügelhalter werden zudem aufgefordert, die Biosicherheitsmaßnahmen lückenlos einzuhalten, um zu verhindern, dass das Virus in ihre Bestände gelangt.
Landwirtschaftsministerium Irland


26.01.2018

Ganz England ist Geflügelpest-Beobachtungsgebiet

Das Landwirtschaftsministerium Großbritanniens hat in der vergangenen Woche ganz England zum Geflügelpest-Beobachtungsgebiet erklärt. Diese Verschärfung der Maßnahmen erfolgte, nachdem das hoch pathogene Virus vom Typ H5N6 bei verschiedenen Wildvögeln nachgewiesen worden war. Mit dieser Maßnahme soll dazu beigetragen werden, die weitere Verbreitung des Virus und insbesondere den Eintrag des Virus in Nutzgeflügelbestände zu verhindern. Alle Tierhalter müssen ab sofort bestimmte Biosicherheitsmaßnamen einhalten. Dazu gehört, dass Bereiche, in denen Nutzgeflügel gehalten werden, für Wildvögel unattraktiv gestaltet werden. Zudem muss verhindert werden, dass Wildvögel Zugang zu Futter und Wasser in Haltungsanlagen bekommen können. Auch müssen die Tierbewegungen minimiert und Stiefel müssen desinfiziert werden. Für Halter, die mehr als 500 Stück Geflügel halten, gelten zudem weitere Maßnahmen. So muss z.B. der Zutritt nicht-autorisierter Personen unterbunden werden.
DEFRA


11.01.2018

Aviäre Influenza vom Typ H5N6 in Großbritannien

Der Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N6 ist erstmals in Großbritannien nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Nachgewiesen wurde das Virus bei drei Schwänen in Dorset im Süden Englands nahe des Ärmelkanals. Aviäre Influenzaviren vom Typ H5N6 sind aktuell auch in anderen Ländern Europas aktiv. So wurden diese Viren erst Anfang Januar 2018 im bayerischen Dachau sowie Ende Dezember 2017 in der Schweiz nachgewiesen.
OIE


08.01.2018

H5N6 bei Ente in Dachau

Bei einer Tafelente aus der bayerischen Stadt Dachau wurde ein Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N6 nachgewiesen, wie der Landkreis mitteilt. Die Tafelente wurde bereits am 2. Weihnachtsfeiertag in der Stadt Dachau am Rande der Amper gefunden. Das Landratsamt verweist darauf, dass es sich lediglich um einen Einzelbefund handelt, der für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich und damit auch nicht besorgniserregend sei. Nach Abstimmung mit dem zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Allerdings wird das Gebiet um die Fundstelle vom Landkreis aktiv beobachtet.
Landkreis Dachau


02.01.2018

Geflügelpest vom Typ H5N2 in Russland

In Russland ist die Aviäre Influenza mit einem hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N2 nachgewiesen worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt, ist der Fall im Verwaltungsbezirk Kostroma nordwestlich der Hauptstadt Moskau nachgewiesen worden. In dem betroffenen Betrieb wurden mehr als 660.000 Stück Geflügel gehalten.
OIE


20.12.2017

Geflügelpestausbruch in den Niederlanden scheinbar gestoppt

Die Geflügelpest vom Typ H5N6 konnte sich in den Niederlanden scheinbar nicht weiter ausbreiten. Bislang konnte das Virus nur in dem betroffenen Entenmastbetrieb mit 16.000 Stück Geflügel in Biddinghuizen nachgewiesen werden. Die Probennahmen auf den Betrieben innerhalb des Sperrbezirks und in den Kontaktbetrieben brachten keinen Nachweis einer Infektion. Die landesweit verfügte Stallpflicht für gewerbliche Geflügelhaltungen gilt allerdings weiter. Die Transportauflagen für das Beobachtungsgebiet im Umkreis von 10 km wurden jedoch gelockert. Der analysierte Virustyp H5N6 weist genetische Ähnlichkeiten mit dem im Jahr 2016 in den Niederlanden aufgetretenen Stamm H5N8 auf.
topagrar.de


14.12.2017

Geflügelpest in den Niederlanden - Tierhalter müssen Einschleppungsrisiken minimieren

Der aktuelle Fall der Geflügelpest in den Niederlanden mit einem hoch pathogenen Virus vom Typ H5N6 sollte den Tierhaltern hierzulande deutlich machen, dass eine Minimierung der Einschleppungsrisiken notwendig ist. Darauf weist Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) angesichts des Falles, dem 16.000 Mastenten zum Opfer fielen, und der sich ergebenden Konsequenzen hin. Denn die Niederlande hatten daraufhin ein landesweites Aufstallungsgebot für Geflügel verfügt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die zunehmend feuchtere und kühlere Witterung sowie die Konzentration von Wildvögeln durch den Herbstzug die Entstehung von Infektketten bei empfänglichen Wildvögeln begünstigt. Bei feuchter und kalter Witterung bleibt das Virus z.B. im Kot infizierter Tiere länger stabil als bei Wärme und Trockenheit. Tierhalter sollten deshalb alles tun, damit sich ihre Tiere nicht infizieren können. Dazu gehört u.a., dass Tiere nicht an Stellen gefüttert werden, zu denen Wildvögel Zugang haben. Auch sollten die Tiere nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden. Neben den vorbeugenden Maßnahmen ist es aber auch wichtig, eine mögliche Erkrankung möglichst frühzeitig zu erkennen. Deshalb sollten die gut beobachtet werden. Beim Auftreten von erhöhtem Verlustgeschehen im Bestand oder deutlichem Absinken der Legeleistung sollte auch eine Ausschlussuntersuchung auf die Viren der Geflügelpest erfolgen.
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern


11.12.2017

Geflügelpest in den Niederlanden

In den Niederlanden ist in einem Enten haltenden Betrieb ein hoch pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H5N6 nachgewiesen worden. In dem Betrieb in Biddinghuizen in der Provinz Flevoland wurden 16.000 Mastenten gehalten, die alle getötet werden mussten, um eine weitere Verbreitung des Erregers zu verhindern. Neben der obligatorischen Einrichtung von Sperr- und Beobachtungsgebiet hat das niederländische Landwirtschaftsministerium weitere Maßnahmen erlassen. Das Ministerium hat eine landesweite Stallpflicht für Nutzgeflügel erlassen. In Zoos, Streichelzoos und Hobbyhaltungen müssen Tiere so gehalten werden, dass sie nicht mit Wildvögeln und deren Kot in Berührung kommen können.
Landwirtschaftsministerium der Niederlande
Universität Wageningen


27.11.2017

Niedrig pathogenes Geflügelpestvirus in Niedersachsen

Im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) wurde ein gering pathogenes Virus der Aviären Influenza nachgewiesen. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt, handelt es sich um ein Virus vom Typ H5N2. Der Nachweis erfolgte in einem Enten und Gänse haltenden Betrieb. Rund 40 Tiere zeigten milde klinische Krankheitszeichen. Die daraufhin eingeleiteten weiteren Untersuchungen erbrachten den Geflügelpestnachweis. Insgesamt wurden in dem betroffenen Betrieb mehr als 1.000 Tiere gehalten.
OIE


23.11.2017

EU gestattet bei Geflügelpest künftig längere Vermarktung als Freilandeier

Als Reaktion auf den Ausbruch der Geflügelpest und die Bedenken von Hühnerzüchtern an den bestehenden Regelungen, hat die EU Änderungen bezüglich der Vermarktung von Freilandeiern im Falle eines Geflügelpestausbruchs vorgenommen. Wurde auf Grund eines Seuchenausbruchs mit dem aviären Influenzavirus eine Stallpflicht auferlegt, durften Betriebe ihre Eier bisher nur 12 Wochen lang als Freilandeier vermarkten. Diese Frist wird nun auf 16 Wochen verlängert. Die Änderung tritt laut einer Mitteilung der EU-Kommission bereits am 25. November 2017 in Kraft. Die EU-Hühnerzüchter hatten Sorge hinsichtlich der potenziellen wirtschaftlichen Verluste, die ab dem Moment auftreten, ab dem die Eier nicht mehr als Freilandeier vermarktet werden dürfen. Nach Gesprächen mit Vertretern der Mitgliedsländer und Interessenvertretern der Verbände hat man sich auf eine Verlängerung der Frist um vier Wochen geeinigt. In der EU werden mittlerweile 14 Prozent der insgesamt 390 Millionen Hühner im Freiland gehalten.
EU-Kommission


20.11.2017

Backhaus kündigt Überarbeitung der Geflügelpest-Verordnung für das kommende Jahr an

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat eine Überarbeitung der Geflügelpest-Verordnung angekündigt und gleichzeitig Erleichterungen insbesondere für Rassegeflügelzüchter angekündigt. Auf der Hauptsonderschau des Sondervereins der Entenzüchter Deutschlands von 1895 in Wismar am vergangenen Samstag sagte Backhaus: „Die Geflügelpest-Verordnung wird nach dem Vogelgrippe-Seuchenzug des vergangenen Jahres überarbeitet; es wird Erleichterungen insbesondere für Rassegeflügelzüchter geben." Gleichzeitig betonte er die Notwenigkeit, die Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten.
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV


09.11.2017

FLI aktualisiert Risikobewertung zur Geflügelpest

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine aktualisierte Risikobewertung zum Auftreten der Geflügelpest in Deutschland vorgelegt. Das FLI verweist darauf, dass das hochpathogene Virus vom Typ H5N8 seit dem ersten Auftreten vor rund einem Jahr in Europa nie gänzlich verschwunden war. In Deutschland wurde es zuletzt in Niedersachsen im Oktober bei einer erlegten Wildente nachgewiesen. Dies deutet in Verbindung mit Virusnachweisen in der Schweiz, in Bulgarien und in Italien darauf hin, dass das Virus fortdauernd in der Wildvogelpopulation Europas zirkuliert. Aktuell gibt es einige Umstände, die Infektionen begünstigen können. Dies ist einmal die feuchte und kalte Witterung. Zudem begünstigt die Konzentration von Wildvögeln im Rahmen des Herbstzuges das Entstehen von Infektketten. Das FLI hält es demnach für wahrscheinlich, dass das Virus von Wildvögeln in Hausgeflügelbestände in Deutschland eingetragen wird. Dabei spielt allerdings das jeweilige Gebiet eine Rolle. Dies ist eine Änderung gegenüber der letzten Risikobewertung, als dieses Risiko noch als gering bis mäßig bewertet wurde.
FLI


08.11.2017

H5N8 im Nordwesten Italiens in zwei Geflügelbetrieben nachgewiesen

In der Nähe der italienischen Stadt Asti, die im Nordwesten des Landes liegt, ist das hochpathogene aviäre Influenzavirus vom Typ H5N8 in zwei benachbarten Geflügelbetrieben nachgewiesen worden. Nun müssen rund 50.000 Legehennen getötet werden. Es wurden alle Maßnahmen entsprechend des Tierscheuchenschutzes ergriffen, die Betriebe gesperrt und ein Sperr- sowie Beobachtungsgebiet eingerichtet.
Raiffeisen.com


07.11.2017

Handlungsempfehlungen für Hobbyhalter zum Schutz vor der Geflügelpest

In Schleswig-Holstein hält man auch für diesen Winter weitere Fälle der aviären Influenza für möglich, auch wenn seit rund einem halben Jahr in Schleswig-Holstein kein Fall mehr nachgewiesen wurde. Deshalb müsse man gewappnet bleiben. Größere Geflügelbetriebe müssen strenge Biosicherheitsmaßnahmen einhalten. Zudem findet ein ständiges Monitoring von Hausgeflügel auf die Tierseuche statt. Im Jahr 2017 ist vorgesehen, mindestens 400 Proben zu nehmen. Daneben wurde das Wildvogelmonitoring intensiviert. Das Monitoring findet unabhängig vom konkreten Seuchengeschehen ab. Staatssekretärin Anke Erdmann verweist darauf, dass auch kleine Betriebe und Hobbyhaltungen mit verschiedenen Mitteln einer Infektion vorbeugen und so ihre Tiere schützen können. Dazu gehört, dass die Tiere nur mit Leitungswasser versorgt werden und die Tränken für Wildvögel nicht zugänglich sind. Auch müssen Futter, Einstreu und die im Stall benötigten Geräte geschützt vor Wildvögeln gelagert werden. Sofern neue Tiere in die Haltung verbracht werden, sollten diese für einige Tage einer Quarantäne unterliegen, sofern dies in einem kleinen Betrieb möglich ist. Zu den Hygienemaßnahmen, die durchgeführt werden sollten, gehören das Tragen von spezieller Kleidung nur für den Stall, die dann regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen wird. Erdmann zeigte Verständnis dafür, dass die lange Stallhaltungspflicht für Geflügel während des letzten Seuchenzuges für Halter und Tiere belastend war. Die Staatssekretärin betonte aber auch den Sinn der Maßnahme, den Schutz der Tiere vor einer Infektion. Auch bei Gültigkeit einer Stallpflicht gebe es die Möglichkeit, die Tiere so zu halten, dass die Tiere frische Luft bekommen und Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das Ministerium hat die Handlungsempfehlungen für kleine Geflügelhaltungen und Hobbyhalter in einem Merkblatt zusammengefasst, das zum Download zur Verfügung steht.
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein