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Indikationen für Narkotika, Sedativa, Analgetika und Neuroleptika

Pharmaka, die gezielt therapeutisch auf das ZNS einwirken sollen, sind u.a. Narkotika, Sedativa, Analgetika und Neuroleptika. Die Indikationen zum Verabreichen solcher Pharmaka sind u.a. die Ausschaltung des Schmerzempfindens und des Bewusstseins, der Regulierungs- und Abwehrreflexe sowie des Muskeltonus (Narkotika). Auch die Dämpfung von endogenen oder exogen bedingten Erregungszuständen ist eine mögliche Indikation.

Während bei der Narkose das Bewusstsein und die Abwehrreflexe, das Schmerzempfinden sowie die Muskelspannung bei Erhalt der Funktion lebenswichtiger Mechanismen der medullären Zentren (Kreislauf und Atmung) weitestgehend ausgeschaltet sind, bleibt das Bewusstsein bei der Sedation (Beruhigung, Dämpfung) weitestgehend erhalten. Auch bei der Analgesie (Unterdrückung starker Schmerzen) bleibt das Bewusstsein weitestgehend erhalten. Das gleiche gilt für die Neuroleptanalgesie mittels Kombination eines Neuroleptikums mit einem starken morphinähnlichen Analgetikum.

Sie zeichnet sich durch eine gute Analgesie, eine ausreichende vegetative Dämpfung und - in Abhängigkeit vom verwendeten Neuroleptikum - sogar eine leichte Muskelrelaxation sowie eine leichte psychische Indifferenz aus. Bis auf den Erhalt des Bewusstseins kommt sie einer Narkose recht nahe (Frey et al. 1998).