﻿<rss version="2.0" xmlns:ms="urn:schemas-microsoft-com:xslt"><channel><title>Intervet DE News</title><link>http://www.intervet.de</link><description>Intervet.DE RSS news</description><copyright>Copyright (c) 2009, Intervet International bv</copyright><language>en</language><webMaster>walter.soldierer@intervet.com</webMaster><item><title>Aigner will Antibiotikaeinsatz reduzieren und Verstöße schärfer ahnden</title><description>Im Zuge der aktuellen Diskussionen um Antiobiotikaeinsatz und Resistenzen hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) angekündigt, Maßnahmen zu ergreifen, um den Einsatz weiter zu reduzieren. Gegenüber der "Passauer Neuen Presse" (PNP) gab Aigner an, dass der Antibiotikaeinsatz auf ein absolutnotwendiges Maß reduziert werden soll. Allerdings wies Aigner gegenüber der PNP auch daraufhin, dass jedes Gesetz immer nur so gut sei, wie die Kontrolle. Deshalb sollten die Bundesländer verstärkt dafür Sorge tragen, dass die Regelungen auch umgesetzt werden. </description><link>http://www.pnp.de/nachrichten/politik/314503_Aigner-will-Antibiotika-bei-Tieren-stark-eingrenzen.html</link><pubDate>10 01 2012</pubDate></item><item><title>Schmallenberg Virus jetzt auch bei Lämmern in Belgien festgestellt</title><description>Nach Deutschland und den Niederlanden ist das Schmallenberg Virus nun auch bei Lämmern in Belgien nachgewiesen worden. Seit Anfang Dezember 2011 konnte eine ansteigende Zahl Aborte und Geburten missgebildeter Lämmer im Norden des Landes beobachtet werden. Das Tiergesundheitszentrum von DGZ Vlaanderen hat die betroffenen Tiere untersucht und bei einigenWasserköpfe und Anzeichen einer mangelhaften Entwicklung sowie Gliedmaßendeformationen festgestellt. Außerdem konnte das belgische Referenzlabor für Tierseuchen (CODA-CERVA) bei drei Lämmern das Schmallenberg Virus im Thymus nachweisen. Die betroffenen Lämmer stammten aus einem Betrieb nahe der niederländischen Grenze.</description><link>http://www.promedmail.org/direct.php?id=20111223.3665</link><pubDate>27 12 2011</pubDate></item><item><title>2012 treten zahlreiche Änderungen in Kraft </title><description>Im kommenden Jahr treten zahlreiche Änderungen in Kraft, u.a in den Bereichen Lebensmittelkennzeichnung, Verbesserungen beim Tierschutz, Umstellungen in der Agrarförderung, höhere Standards zum Schutz der Fischbestände u.v.m. So sind Eier aus konventioneller Käfighaltung dann EU-weit verboten. Die letzten an die Produktiongekoppelten EU-Beihilfen fallen weg. Das Tierschutzrecht wird geändert und der Einsatz erneuerbarer Energien wird gesteigert. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) informiert auf seiner Webseite über die wichtigsten Änderungen 2012 im Detail.</description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Dossier/2012.html;jsessionid=D1BA82C60D90B21A47B60C9D097EFE29.2_cid230</link><pubDate>27 12 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest in Hong Kong</title><description>Auf einem Großmarkt in Hong Kong ist bei einem toten Huhn eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ  H5N1 nachgewiesen worden. 17.000 Hühner mussten daraufhin gekeult werden.Wie lid berichtet, wurde außerdem der Großmarkt bis Mitte Januar 2012 geschlossen und ein Importverbot für Lebendgeflügel verhängt. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/de/aktuell/agronews/detail/article/2011/12/22/hong-kong-huehner-wegen-vogelgrippe-fall-gekeult/</link><pubDate>27 12 2011</pubDate></item><item><title>Weihnachtsgeschenke für Tiere sollten artgerecht sein</title><description>Viele Tierhalter möchten zu Weihnachten auch ihren Vierbeiner etwas verwöhnen und beschenken. Das Angebot der Zoofachläden und Supermärkte bietet dafür allerhand Auswahl. Allerdings sollten Tierhalter bei der Wahl des Spielzeuges darauf achten, dass es auch artgerecht ist, appelliert der Deutsche Tierschutzbund e.V. Entscheidend sollten nicht Eigenschaften wie "bunt, dekorativ und pflegeleicht", sondern vielmehr, ob es dem angeborenen Spieltrieb des Tieres ausreichend gerecht wird. Außerdem muss gewährleistet sein, dass keine Verletzungsgefahrbesteht. Zu kleine Spielzeuge oder die Innenteile von quietschenden Gegenständen können im Eifer des Spiels verschluckt werden. Spielsachen, die beim Zerkauen splittern, können Verletzungen verursachen. Von folgenden Spielzeugen rät der Tierschutzbund generell ab: Tennisbälle für Hunde, Röhrensysteme aus Plastik für Hamster sowie Hamsterautos oder Hamsterkugeln. Aber auchSpiegel oder Plastikvögel für Wellensittich- oder Kanarienvögel sind kein Ersatz für einen zwingend notwendigen Partner.</description><link>http://www.tierschutzbund.de/verbrauchertipps_zubehoer.html</link><pubDate>23 12 2011</pubDate></item><item><title>BfR legt Abschlussbericht zum EHEC-Ausbruch 2011 vor</title><description>Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat seinen Abschlussbericht zum EHEC-Ausbruch 2011veröffentlicht. Der Wissenschaftsband gibt einen chronologischen Überblick zum Ausbruchsgeschehen und den BfR-Risikobewertungen sowie auch Empfehlungen zum Schutz vor zukünftigen Ausbrüchen. Bei dem EHEC-Ausbruch von Mai bisJuli 2011 handelte es sich um den größten Ausbruch mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland verstarben 53 Menschen und 3.842 Menschen erkrankten zum Teil sehr schwer. Als Infektionsquelle konnten nach langer Ungewissheit schließlich importierte Bockshornkleesamen aus Ägypten identifiziert werden. </description><link>http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2011/45/ehec_ausbruch_2011__ein_resuemee_aus_sicht_der_risikobewertung-128196.html</link><pubDate>23 12 2011</pubDate></item><item><title>Achtung: Zecken lauern im Weihnachtsbaum</title><description>Aufgrund der weiterhin recht milden Temperaturen warnt Judith Brettmeister von der aktion tier-Geschäftsstelle München vor Zecken im Weihnachtsbaum. Erst wenn die Temperaturen dauerhaft auf unter sieben Grad fallen, begeben sich Zecken in die sogenannte Winterruhe. "Steigen die Temperaturen wieder, dann werden die Zecken sofort wieder aktiv und hungrig", so Brettmeister. Sie begeben sich an erhöhte Plätze wie Gräser, Büsche und auch Tannenbäume, um dort auf einen vorüberziehenden Wirt zu lauern. Im warmenWohnzimmer erwachen sie dann zu neuem Leben. So könne es beim Schmücken schon mal zu einem Zeckenbiss kommen. Daher ist es ratsam, den Baum vor dem Aufstellen draußen noch einmal kräftig zu schütteln. Im Haus kann man dann ein weißes Leintuch unter dem Baumständer ausbreiten und den Baum noch einmal kräftig auf dem Boden stoßen. Nach einiger Zeit sollte dann das Leintuch auf Zecken kontrolliert werden, die auf dem weißen Tuch gut zu erkennen sind. Hunde und Katzen sollten solange fern gehalten werden.</description><link>http://www.aktiontier.org/index.php?m=2&amp;id=873&amp;year=2011&amp;</link><pubDate>22 12 2011</pubDate></item><item><title>Wildtierhaltungsverbot in Östereich vom Verfassungsgerichtshof bestätigt</title><description>Der Österreichische Verfassungsgerichtshof hat seine Entscheidung veröffentlicht, mit der er das im Tierschutzgesetz geregelte Haltungsverbot von Wildtieren bestätigt. Gegen dieses generelle Verbot hatte das deutsche Zirkusunternehmen Crone geklagt. Es hatte sich dabei darauf berufen, dass es zu einer Einschränkung seiner Erwerbsausübung kommt und eine Regelung gefordert, die ein Antragsverfahren vorsieht. Das Unternehmen hatte darauf verwiesen, dass ein in Deutschland nocherlaubtes Programm mit Wildtieren in Österreich nicht durchführbar ist. Der Verfassungsgerichtshof bestätigte in seinem Urteil den Passus des Tierschutzgesetzes und verwies darauf, dass dem Gesetzgeber weitgehende Rechte zur Einschränkung der freien Berufsausübung zustehen, wenn dies begründet werden kann. In diesem Fall wird der Tierschutz höher bewertet, auch weil es im Zirkus nur sehr schwer möglich sei, die Haltungsanforderungen von Wildtieren zu erfüllen. </description><link>http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/index.html</link><pubDate>22 12 2011</pubDate></item><item><title>Salmonellen-Bekämpfung zeigt Erfolg</title><description>Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat den Rückgang der Salmonellenbelastung bestätigt. Das hat die Auswertung der bundesweit erhobenen Daten für den nationale Zustandsbericht 2010 im Rahmen des EU-weiten Salmonellen-Bekämpfungsprogramms bestätigt. In Deutschland wurden dafür von den zuständigen Behörden der Länder sowie die Lebensmittelunternehmer Proben in den landwirtschaftlichen Betrieben genommen, die vom BfR auswertete. Demnach wurden im Jahr 2010 bei 0,3 % der Herden von Zuchthühnern und 0,2 % der Herden von Masthähnchen bekämpfungsrelevante Salmonellen nachgewiesen. Im Vorjahr lag diese Rate noch bei 0,9 % bzw. 0,4 %. "Damit verstetigt sich der Trend, der sich bereits in den Vorjahren abzeichnete. Immer weniger Geflügelherden sind mit Salmonellen belastet", so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, "die Maßnahmen zur Bekämpfung greifen." Bei Legehennen lag die Nachweisrate bei 1,9 % und ist damit ebenfalls niedriger als in den Vorjahren. 2009wurden bei 4,8 % bzw. 2008 bei 2,7 % der beprobten Legehennenherden bekämpfungsrelevante Salmonellen nachgewiesen. Bei Zuchtputen wurden wie bereits in der Grundlagenstudie keine Salmonellenbefunde berichtet, bei Mastputen sind in geringem Maße (0,6 %) Salmonellen ermittelt worden. Das festgesetzte Gemeinschaftsziel ist damit eingehalten bzw. erreicht worden. Dieses sieht vor, dass höchstens 1 % der beprobten Zuchthühner-, Masthähnchen- und Putenherden mit bekämpfungsrelevanten Salmonellen kontaminiert sind, für Legehennenherden gilt eine Reduktion der Rate aus dem Vorjahr um mindestens 10 % (also z.B. von 4,8 % auf 4,3 %). Das Salmonellen-Bekämpfungsprogramm gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2160/2003 beinhaltet neben Maßnahmen zum Schutz vor Salmonellen, wie z.B. einer Impfpflicht für Legehennenherden in Ländern mit hohen Salmonellenraten und strenge Regeln für das Futter, auch ein Überwachungsprogramm. </description><link>http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2011/43/salmonellen_bekaempfungsprogramm_greift___weniger_salmonellen_auf_gefluegel_nachgewiesen-128147.html</link><pubDate>21 12 2011</pubDate></item><item><title>NRW will neue Vorschriften für Pelztierfarmen streng überprüfen</title><description>Das nordrhein-westfälische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz will die seit dem 12. Dezember 2011 geltenden neuen Vorschriften für Pelztierfarmen streng überprüfen. Die neuen Vorschriften, die auf einem Bundesgesetz beruhen, sehen vor, dass Pelztieren wie Nerz, Iltis, Fuchs, Marderhund, Sumpfbiber und Chinchilla ab dem 12. Dezember 2011 mehr Raum zurVerfügung gestellt werden muss. Die betroffenen Unternehmen hatten fünf Jahre Zeit, die Vorschriften umzusetzen. Nach Angaben des Ministerium müssen in Nordrhein-Westfalen noch sechs Unternehmen die Vorschriften sofort umsetzen. Sollten sie dem nicht nachkommen, sollen Bußgelder festgesetzt und die Pelztierhaltung untersagt werden. </description><link>http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse111216.php</link><pubDate>21 12 2011</pubDate></item><item><title>Bundestagsabgeordneter Priesmeier fordert Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung</title><description>Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Tierarzt Dr. Wilhelm Priesmeier fordert eine drastische Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung. Priesmeier teilte mit, dass jede unsachgemäße Anwendung von Antibiotika das Risiko der Entstehung resistenter Keime erhöhe und bereits multiresistente Keime vorliegen, denen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Um mehr Transparenz zu schaffen, fordert Priesmeier die Speicherung der Daten der verabreichten Antibiotika für jeden landwirtschaftlichen Betrieb und jedes Tier in einer zentralen Datenbank. Priesmeier fordert, umgehend die rechtlichen Grundlagen für dieses Monitoring zu schaffen. Zudem sollten Landwirte und die betreuenden Tierärzte zukünftig Gegenmaßnahmen einleiten, sobald in einem Betrieb hohe Antibiotikamengen eingesetzt werden, und ein Konzept zur Verbesserung des Hygiene- und Gesundheitsstatus entwickeln. Werden dieseMaßnahmen nicht ergriffen oder zeigen sie keinen Erfolg, sollen die Kontrollbehörden einen zwingend einzuhaltenden  Sanierungsplan vorschreiben und in letzter Konsequenz - falls alle Maßnahmen erfolglos bleiben - die Produktion untersagen. Priesmeier kritiserte auch das von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) vorgestellte Modell zur Antibiotikamengenerfassung. Dieses sieht vor, dass die pharmazeutische Industrie die abgegebenen Antibiotikmengen nach Postleitzahlen erfasst. Dieses sei nicht ausreichend, um den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren. Priesmeier kritisiert zudem, dass Deutschland im Gegensatz zu Dänemark und den Niederlanden keine effiziente Strategie zur Senkung des Antibiotikaverbrauches in der Landwirtschaft vorweisen könne. Die Bundesregierung wird aufgefordert, umgehend zu handeln.</description><link>http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,59627,00.html</link><pubDate>21 12 2011</pubDate></item><item><title>Situationsbericht 2011/12 des Deutschen Bauernverbandes erschienen</title><description>Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat den aktuellen Situationsbericht 2011/12 herausgegeben. Er umfasst 296 Seiten und 309 Grafiken, die die wirtschaftliche Entwicklung der Land- und Agrarwirtschaft wiedergeben. In diese aufgearbeitete Analyse sind die aktuellen Daten der Landwirtschaftszählung 2010 eingegangen. Darüber hinaus greift der Situationsbericht viele aktuelle Themen auf, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013, dieBioenergie und den Flächenschutz. Weiterhin werden die aktuellen Buchführungsergebnisse der landwirtschaftlichen Betriebe argestellt. Der Situationsbericht 2011/12 des Deutschen Bauernverbandes kann gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro je Stück plus Versandkosten beim Deutschen Bauernverband bestellt werden oder online abrufbar unter www.situationsbericht.de</description><link>http://www.bauernverband.de/index.php?redid=152813&amp;mid=466704</link><pubDate>20 12 2011</pubDate></item><item><title>Schmallenberg-Virus bei Schafen und Rindern in den Niederlanden nachgewiesen </title><description>Das erst im November diesen Jahres in Deutschland entdecke und nach seinem Entdeckungsort benannte Schmallenberg-Virus ist nun erstmals auch auf rinder- und schafhaltenden Betrieben in den Niederlanden nachgewiesen worden. Einem Bericht von Agrarheute.com zufolge, sollen bei zwei Schaflämmern und im Blut von 18 der getesteten 50 Rindern das Virus nachgewiesen worden sein. SeitAugust 2011 konnten in Nordwestdeutschland sowie in den Niederlanden bei Milchrindern hohes Fieber, Leistungsrückgang und Lahmheiten beobachtet werden. Schafe gebaren dagegen vermehrt missgebildete und totgeborene Lämmer. Aufgrund der bislang milden Witterung wird mit weiteren Fällen gerechnet. Das Schmallenberg-Virus ähnelt Viren der Orthobunyaviren, die durch Gnitzen auf ihre Wirte übertragen werden. </description><link>http://www.agrarheute.com/schmallenberg-virus</link><pubDate>20 12 2011</pubDate></item><item><title>Schweinebestand in Baden-Württemberg sinkt auf Nivaeu der 1960er Jahre</title><description>In Baden-Württemberg sind die Schweinebestände im Jahr 2011 weiter gesunken. Im Land wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes noch 2,02 Millionen Schweine gehalten. Dies entspricht einem Rückgang um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sind in dieser Zahl noch knapp 60.000 Schweine enthalten, die auf Grund der Aktualisierung des Berichtskreises erstmalig erfasstwurden. Ohne diesen Einmaleffekt wäre die Zahl der Schweine um 5,7 Prozent auf unter zwei Millionen Stück gefallen. Damit fiel die Zahl der gehaltenen Schweine auf einen Wert, der zuletzt 1966 in Baden-Württemberg erreichte wurde. Dies war das Jahr, in dem zuletzt weniger als zwei Millionen Schweine in Baden-Württemberg gehalten wurden. </description><link>http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2011440.asp</link><pubDate>20 12 2011</pubDate></item><item><title>Hunde keinen Schnee fressen lassen</title><description>Hundehalter sollten ihre Tiere keinen Schnee fressen lassen. All zu groß ist das Risiko einer sogenannten Schneegastritis, warnt der  Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) e.V. Eine solche Entzündung der Magenschleimhaut äußert sich durch Erbrechen bis hin zum Durchfall. Symptome beziehungsweise erste Anzeichen können ein lautes Gurgeln im Bauch, Bauchschmerzen und ein verminderter Appetit sein. Der BfT rät, dem Hund vor dem Spaziergang ausreichend frisches Wasser anzubieten. Auch aufdas Werfen von Schneebällen sollte verzichtet werden. Weiterhin sollten Hundehalter im Winter auch auf eine besondere Pfotenpflege achten. Feuchtigkeit, Streusalz, hartgefrorener oder vereister Untergrund strapazieren das Ballenhorn enorm. Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten mit lauwarmem Wasser gründlich gereinigt und Splitsteinchen entfernt werden. Zusätzlich kann eine pflegende Pfotenschutzcreme aufgetragen werden. </description><link>http://www.bft-online.de/</link><pubDate>19 12 2011</pubDate></item><item><title>QS beschließt Einführung eines Antibiotika-Monitorings </title><description>Das deutsche Qualitätssicherungssystem QS hat die Einführung eines Antibiotika-Monitorings beschlossen. Auf diesem Wege soll die eingesetzte Antibiotika-Menge sowie die Anzahl der behandelten Tiere in einer zentralen Datenbank erfasst und dieeingesetzte Menge schlussendlich reduziert werden. Es soll Landwirte und Tierärzte gleichermaßen einbinden. Wann genau mit dem Antibiotika-Monitoring begonnen werden soll, steht jedoch noch nicht fest. </description><link>http://www.q-s.de/antibiotikamonitoring_im_qs_system.html</link><pubDate>19 12 2011</pubDate></item><item><title>Hessische SPD will neues Hundegesetz</title><description>Die hessische SPD-Fraktion spricht sich für ein neues Hundegesetz aus. Es sollte wie in Niedersachsen für jeden Neuhundehalter einen theoretischen und praktischen Sachkundenachweis vorschreiben. Mit dem Gesetzentwurf sollen die vorhandene Hundeverordnung Hessens weiterentwickelt werden und Aspekte des Tierschutzes, der öffentlichen Sicherheit und derHalterverantwortung miteinander vereint werden. Neben dem Sachkundenachweis sollen Chip- und Registrierungspflicht sowie der Abschluß einer Haftpflichtversicherung obligatorisch eingeführt werden. Inwieweit die SPD ihre Forderungen im von CDU und FDP regierten Bundesland Hessen durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. </description><link>http://www.spd-hessen.de/meldungen/11028/108498/Hessen-braucht-ein-modernes-Hundegesetz.html</link><pubDate>19 12 2011</pubDate></item><item><title>Fangquote von Hering, Scholle und Schellfisch in der Nordsee angehoben </title><description>Die EU-Fischereiminister haben sich aufgrund einer Erholung der Bestände auf eine Erhöhung der Fangquote für Hering, Scholle und Schellfisch in der Nordsee für das kommende Jahr geeinigt. So hoben sie die Fangquote für den Hering für die deutschen Gebiete um 140 Prozent auf eine Gesamtmenge von 41.000 t an. Um 63 Prozent wurde die Fangquote für Schellfisch (1.400 t) erhöht und bei der Scholle beträgtdie Steigerung der Fanguote 15 Prozent auf 4.600 t. Die Fangquote für den stark bedrohten Kabeljau blieb mit einer Fangmenge von knapp 3.000 t unverändert. Bei allen anderen Fischarten wurden die Fangmengen jedoch reduziert. Dennoch halten die Fischereiminister die EU-Fischereipolitik für erfolgreich, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. </description><link>http://www.abendblatt.de/region/article2130843/EU-Beschluss-Fangquote-fuer-Hering-und-Scholle-erhoeht.html</link><pubDate>19 12 2011</pubDate></item><item><title>Keimbelasteter Räucherlachs in Discounter-Regalen</title><description>In den Regalen deutscher Discounter scheint es um die mikrobiologische Qualität von Räucherlachs nicht gut bestellt zu sein. Das geht aus Untersuchungen hervor, die das Magazin "markt" des NDR an Räucherlachs aus den Regalen von zehn deutschen Discountern durchführen liess. Das Magazin ließ die Proben vom schleswig-holsteinischen KIN Lebensmittelinstitut untersuchen. Dieses kam zu dem Ergebnis, dass neun der zehn untersuchten Proben den zulässigen Höchstwert für Keime von einer Million Keime pro Gramm überschritten. Über die Untersuchungen berichtet das NDR-Magazin am 19.12. um 20:15 Uhr.</description><link>http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/markt_deckt_auf/raeucherlachs101.html</link><pubDate>19 12 2011</pubDate></item><item><title>EIA im Wartburgkreis </title><description>Bei einem Pferd aus dem Wartburgkreis an der thüringisch-hessischen Grenze ist die anzeigepflichtige Equine Infektiöse Anämie (EIA) diagnostiziert worden. Untersuchungen des kranken Pferdes an der Klinik für Pferde der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Landesbetriebes Hessisches Landeslabor sowie des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) konnten das Virus zweifelsfrei nachweisen. Das Pferd wurde den Vorschriften entsprechend inzwischen eingeschläfert. Nach Angaben des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit werden im betroffenen Tierbestand keine weiteren Einhufer gehalten. DasVeterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Wartburgkreises hat außerdem einen Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um die betroffene Tierhaltung eingerichtet. In diesem Sperrbezirk müssen nun alle Einhufer klinisch untersucht und Proben zur labordiagnostischen Untersuchung auf Infektiöse Anämie genommen werden. Außerdem müssen alle Einhufer, die möglicherweise Kontakt zu dem erkrankten Tier hatten, untersucht werden. Von den Sperrmaßnahmen sind insgesamt zehn Pferdehaltungen betroffen, wovon eine Haltung auf hessischem Gebiet liegt.</description><link>http://www.thueringen.de/de/homepage/presse/60565/uindex.html</link><pubDate>16 12 2011</pubDate></item><item><title>Arzneimittel für den Menschen oft nicht für Tiere geeignet</title><description>Die Versuchung ist oft groß, Hund oder Katze bei kleineren Wehwechen einfach ein Medikament aus der menschlichen Hausapotheke zu geben. Dies stellt aber für die Tiere oftmals ein bedeutendes Gesundheitsrisiko dar, wie die "Apotheken Umschau" berichtet. Denn zum einen sind die Wirkstoffe für die Tiere wahrscheinlich gar nicht zugelassen und zum anderen können sie bei den Tieren zu Schäden führen. So kann Acetylsalicysäure (ASS) z.B. beiHunden und Katzen zu Schäden an Organen führen. Auch das Schmerzmittel Paracetamol ist nicht ungefährlich. Baldrian erzeugt bei Katzen einen Rausch, während es beim Menschen als Beruhigungsmittel eingesetzt wird. Deshalb rät die "Apotheken Umschau" dazu, auch bei leichteren Erkrankungen von Hund und Katze immer erst einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.</description><link>http://www.presseportal.de/pm/52678/2166802/kein-ass-fuer-hund-oder-katze-arzneimittel-fuer-den-menschen-sind-nicht-immer-auch-fuer-tiere</link><pubDate>16 12 2011</pubDate></item><item><title>Rotwild drosselt Angebot unabhängig vom Nahrungsangebot</title><description>Dass große Säugetiere ihren Stoffwechsel im Winter drosseln, ist seit Längerem bekannt. Wissenschaftler der Vetmeduni Vienna (VUW) sind dabei der Frage nachgegangen, ob diese Einschränkung eine Folge des sinkenden Nahrungsangebotes ist. Sie sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Drosselung beim Rotwild unabhängig vom Nahrungsangebot stattfindet. Untersucht wurde dies an 15 Rothirschkühen, denen Miniatursender in den Netzmagen eingepflanzt wurden. Der Senderregistrierte die Herzfrequenz, die als guter Indikator für die Stoffwechselrate angesehen wird, sowie die Temperatur im Körperinnern. Die Aufzeichnung erfolgte über 18 Monate. Dabei konnten sie feststellen, dass die Herzschlagrate im Herbst unabhängig vom Futterangebot sank und im Frühjahr unabhängig davon wieder anstieg. Durch die gleichzeitige Aufzeichnung der Temperatur konnte gezeigt werden, dass die Stoffwechseldrosselung hauptsächlich durch das Absenken der Körperkerntemperatur zustande kam.</description><link>http://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/aktuelles/news/detail/artikel/2011/12/16/news-turbill-rotwild/</link><pubDate>16 12 2011</pubDate></item><item><title>Aigner will Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais beibehalten</title><description>Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will an dem bestehenden Anbauverbot für den gentechnisch veränderten Mais der Sorte MON 810 festhalten. Dies stellte die Ministerin während eines Gedankenaustausches zu Problemen in der Bienenzucht mit dem Deutschen Imkerbund e.V. fest. Auch gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Raps sprach sich die Ministerin aus. Genau dieses Problem ist auch für die Imker von Bedeutung. Denn nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes ist Honig, der Pollen gentechnisch veränderter Organismen enthält, nichtals Lebensmittel zugelassen und damit auch nicht verkehrsfähig. Durch die bestehenden Anbauverbote ist diese Problematik in Deutschland momentan auf den Anbau auf Forschungsflächen beschränkt. Daneben stellt die Bienengesundheit für die Imker ein weiteres bedeutendes Problem dar. Die Imker bedauern, dass es, auch 30 Jahre nachdem die Varroa-Milbe nach Deutschland gelangte, noch keine einfache und effektive Behandlung gebe. Im kommenden Frühjahr ist nach Prognosen eine Verlustrate von ca. 30 Prozent zu erwarten. </description><link>http://www.deutscherimkerbund.de/index.php?dib-pressedienst</link><pubDate>16 12 2011</pubDate></item><item><title>Geflügelpest vom Typ H5N1 in China</title><description>Um die Geflügelpest ist es ruhig geworden. Trotzdem ist die Erkrankung noch vorhanden, wie ein aktueller Fall aus China belegt. Dort wurde erstmals seit Mai 2010 wieder der hochpathogene Erreger vom Typ H5N1 beim Geflügel nachgewiesen, wie die Weltorganisation fürTiergesundheit (OIE) mitteilt. Auffällig an diesem Fall ist die hohe Sterblichkeit. Alle der 290 betroffenen Tiere des Bestandes verendeten. Die übrigen Tiere des Bestandes wurde getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers einzudämmen.</description><link>http://web.oie.int/wahis/public.php?page=single_report&amp;pop=1&amp;reportid=11376</link><pubDate>15 12 2011</pubDate></item><item><title>Greenpeace-Supermarktranking sieht Fortschritte beim Fischeinkauf</title><description>Greenpeace nimmt bereits zum fünften Mal die deutschen Supermärkte bezüglich ihres Fischeinkaufs unter die Lupe und erstellt daraus ein Ranking, aus dem hervorgeht, wie die Märkte die Überfischung der Meere bei ihrem Wareneinkauf berücksichtigen. Insgesamt sieht Greenpeace Fortschritte bei den Märkten. Mittlerweile haben sich alle Unternehmen Richtlinien für den nachhaltigen Einkauf von Fisch auferlegt. Auch wenn kein Unternehmen mehr eine rote Gesamtnote erhält,erreichte auch keines eine grüne Gesamtnote. Die erreichten Punkte lagen zwischen 45 und 61 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl. Allerdings ist dies ein deutlicher Fortschritt gegenüber 2007, als alle Unternehmen noch eine rote Gesamtnote erzielten. Greenpeace weist auf die Bedeutung des Engagements der Handelsunternehmen für die nachhaltige Fischerei hin und wirft in diesem Zusammenhang der EU-Politik Versagen vor. </description><link>http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/supermarktranking_2011_fortschritte_beim_fischeinkauf/</link><pubDate>15 12 2011</pubDate></item><item><title>Dringend gesucht: Das Zweinutzungshuhn</title><description>Die Spezialisierung in der Geflügelproduktion ist sehr stark vorangeschritten. Dies hat dazu geführt, dass es praktisch kein Zweinutzungshuhn - ein Huhn, das genug Eier legt und als Hähnchen genügend Fleisch ansetzt - mehr gibt. Deshalb haben sich in Berlin und Brandenburg einige Partner zusammen getan und die Aktion "ei care" ins Leben gerufen. Hier soll für den Biomarkt ein Huhn gezüchtet werden, das sowohl genug Eier legt alsauch genügend Fleisch in der Mast ansetzt. Als Rasse wurde dafür das französische Zweinutzungshuhn "Les Bleus" ausgewählt. Erste Produkte der Partner sollen im kommenden Jahr in den Handel gelangen. Damit soll letzten Endes auch verhindert werden, dass Küken einer Einnutzungsrasse getötet werden müssen, da sie wirtschaftlich nicht aufgezogen werden können.</description><link>http://www.aktion-ei-care.de/</link><pubDate>15 12 2011</pubDate></item><item><title>Weitere Einsichten in die Maul- und Klauenseuche</title><description>Wissenschaftlern der University of Leeds (Großbritannien) ist ein weiterer Einblick in die Grundlagen der Vermehrung des Virus der Maul- und Klauenseuche (MKS) gelungen. Ihnen gelang es, ein Enzym zu identifizieren, das für die Virusvermehrung von Bedeutung ist. Das Enzym 3D bildet im Verlauf der Replikation Fibrillen, dieoffenbar für diesen Prozess unerlässlich sind. Zudem haben sie ein Molekül gefunden, das die Fähigkeit besitzt, das Enzym zu blockieren. Die britischen Forscher würden aber noch nicht davon sprechen, ein potentielles Medikament gegen die MKS gefunden zu haben, da noch zu viele Fragen ungeklärt sind. </description><link>http://www.leeds.ac.uk/news/article/2738/step_forward_in_foot-and-mouth_disease_understanding</link><pubDate>14 12 2011</pubDate></item><item><title>Tierschutzforschungspreis 2011 verliehen</title><description>Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat den Tierschutzforschungspreis 2011 verliehen. Mit dem Preis, der mit 15.000 Euro dotiert ist, sollen Projekte gefördert werden, die dazu beitragen, Tierversuche zu reduzieren oder komplett überflüssig zu machen. Im Jahr 2011 ging der Preis an Wissenschaftler der Universität des Saarlandes und der Beiersdorf AG. Ausgezeichnet wurde einmaleine Arbeit, die helfen kann, das Allergie auslösende Potential von Stoffen ohne Tiere zu testen. Die zweite ausgezeichnete Arbeit befasste sich mit der Etablierung eines In-vitro-Modells der entzündeten menschlichen Darmschleimhaut. Auch mit diesem Modell könnte Tierversuche im Rahmen der biomedizinischen Forschung und der Medikamentenentwicklung eingeschränkt werden. </description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2011/269-BL-Tierschutzforschungspreis_2011.html</link><pubDate>14 12 2011</pubDate></item><item><title>Schweizer Nationalrat billigt Revision des Tierseuchengesetzes</title><description>Der Schweizer Nationalrat hat der Revision des Tierseuchengesetzes einstimmig zugestimmt. Wie lid unter Berufung auf die Nachrichtenagentur SDA berichtet, soll durch die Revision vor allem die Tierseuchenprävention verbessert werden, da durch die zunehmende Globalisierung die Gefahr vonweltweiten Tierseuchen zunimmt. So soll der Bund künftig Früherkennungsprogramme implementieren, Impfstoffe einsetzen und Impfstoffdatenbanken betreiben können. Außerdem sollen Programme zur Bekämpfung vor Seuchen finanziert werden. </description><link>http://www.landwirtschaft.ch/de/aktuell/agronews/detail/article/2011/12/13/tierseuchen-praevention-soll-gestaerkt-werden/</link><pubDate>14 12 2011</pubDate></item><item><title>Durchschnittliche Milchleistung auf 8.173 kg gestiegen</title><description>Die Milchleistung der in Deutschland  der Milchleistungsprüfung (MLP) angeschlossen Kühe konnte im Prüfungsjahr 2010/11 im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Mit einer durchschnittlichen Milchmenge von 8.173 Kilo Milch pro Kuh und Jahr nahm die durchschnittliche Milchleistung gegenüber dem Vorjahr um 82Kilogramm (kg) zu. Dabei konnte die durchschnittliche Fettmenge pro Kuh um 1 kg auf 336 kg und die Eiweissmenge um 2 kg auf 279 kg gesteigert werden, wie einer Mitteilung des Deutschen Verbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfungen zu entnehmen ist.</description><link>http://www.dlq-web.de/mlp_jahresabschluss_2011.html</link><pubDate>14 12 2011</pubDate></item><item><title>Backhaus: Geflügelfleischnachfrage kann nicht durch Kleinbetriebe gedeckt werden</title><description>Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns weist daraufhin, dass die Nachfrage nach Geflügelfleisch weltweit weiter steigen werde. Auch in Deutschland sei dies der Fall, zumal der Pro-Kopf-Verbrauch hier mit 19,3 Kilogramm pro Jahr noch unter dem EU-Durchschnitt von 23,2 Kilogramm liege. Backhaus begrüßt dies grundsätzlich, da Geflügelfleisch zu einer gesunden Ernährung beiträgt. Allerdings weist der Minister auch daraufhin, dass die steigende Nachfrage alleine mit der Mast in Klein- und Kleinstbetrieben nichtbefriedigt werden könne. Backhaus fordert die Personen, die ständig gegen die Geflügelmast protestieren auf, hierauf eine Antwort zu liefern. Grundsätzlich will das Land Mecklenburg-Vorpommern künftig im Geflügelbereich die Kriterien Gesundheitsmanagement und Antibiotika-Einsatz stärker berücksichtigen. Backhaus verweist darauf, dass dabei die Hygiene in Tierhaltungen eine bedeutende Rolle spiele und ein zielgerichteter Antibiotika-Einsatz zur Vermeidung der Resistenzentstehung notwendig ist. </description><link>http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/index.jsp?&amp;pid=32438</link><pubDate>14 12 2011</pubDate></item><item><title>Schweiz: Direktzahlungen an Tierschutzbestimmungen koppeln</title><description>Der Schweizer Bundesrat plant, Landwirten, die  gegen Tierschutzbestimmungen verstoßen, künftig keine Direktzahlungen mehr zu gewähren bzw. diese zumindest zu kürzen. Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst meldet, soll eine entsprechendeGesetzes-Änderung im Rahmen der Agrarpolitik 2014/17 vorgeschlagen werden. Verstösst heute ein Bauer gegen die Tierschutzvorschriften, dürfen ihm nur diejenigen Direktzahlungen gestrichen werden, die in Zusammenhang mit der Tierhaltung stehen.</description><link>http://www.landwirtschaft.ch/de/aktuell/agronews/detail/article/2011/11/24/bundesrat-keine-direktzahlungen-fuer-tierquaeler/</link><pubDate>01 12 2011</pubDate></item><item><title>Österreich: Katzen dürfen weiter streunen</title><description>Der Oberste Gerichtshof Österreichs (OGH) hat in einem Urteil klargestellt, dass Katzen weiterhin streunen dürfen. Hintergrund des Urteils war ein Rechtsstreit, bei dem der Kläger die Beklagte dazu verpflichten wollte, zu unterbinden, dass ihre Katzen auf sein Grundstück eindringen und dieses verschmutzen. Der Kläger machte sein absolutes Eigentumsrecht geltend, welches durch die Verschmutzung der Katzen eingeschränkt sei. Die Beklagte wand dagegen ein, dass die Verschmutzung unter dem Aspekt desImmissionsschutzes zu betrachten sei. Der OGH gab der Beklagten recht und verwies zudem darauf, dass eine Anbindehaltung von Katzen auch aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht gestattet ist. Auch bestehe kein gesetzliches Gebot, Katzen ausschließlich in der Wohnung zu halten. Außerdem könne nicht mit zumutbaren Maßnahmen verhindert werden, dass Katzen die Grundstücksgrenzen überschreiten und die Verschmutzung durch die zwei Katzen überschreite nicht die Ortsüblichkeit, weshalb sie hingenommen werden muss. </description><link>http://www.ogh.gv.at/aktuelles/detail.php?nav=17&amp;id=527&amp;l_start=0&amp;x_start=0</link><pubDate>01 12 2011</pubDate></item><item><title>Abgeschlossenes Wirtschaftsjahr für Landwirte überwiegend erfolgreich</title><description>Das zu Ende gegangene Wirtschaftsjahr 2010/11 war für die deutschen Landwirte überwiegend erfolgreich. Dies geht aus der Auswertung der ersten Buchführungsergebnisse hervor, wie der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) mitteilte. Allerdings stellten sich die Ergebnisse in den einzelnen Produktionszweigen unterschiedlich dar. Während sich die Situation der Ackerbauern und der Milchviehhalter positiv entwickelte, blieb die Situation in der Veredelung - insbesondere in derSauenhaltung - schwierig. Nach dem Tiefstand von 2009 entwickelte sich der Milchpreis kontinuierlich positiv. Der ermittelte durchschnittliche Auszahlungspreis lag bei 33,5 Cent (netto). Während die Erlöse für Schweinefleisch im Schnitt um rund fünf Prozent stiegen, bleibt die Situation für Ferkelerzeuger weiter angespannt. Hier sanken die Ferkelpreise nach bereits schlechten Vorjahren nochmals um zehn Prozent. Eine Erholung ist dabei nicht absehbar.</description><link>http://www.landwirtschaftskammern.de/presse.htm</link><pubDate>01 12 2011</pubDate></item><item><title>Retinsäure für Regeneration amputierter Körperteile essentiell</title><description>Im Tierreich ist die Fähigkeit, amputierte Körperteile nachwachsen zu lassen, weit verbreitet. Als Modell hierfür gilt der Zebrafisch, bei dem nicht nur amputierte Flossen sondern z.B. auch der Herzmuskel regenerieren kann. Wissenschaftler der Universität Konstanz konnten nachweisen, dass die Retinsäure dabei für diesen Prozess unerlässlich ist. Retinsäure wird aus Vitamin A produziert. Normalerweise läuft der Vorgang der Regeneration so ab, dass nach der Amputation zunächst die Wundfläche durch ein mehrschichtiges Epithelverschlossen wird. Gleichzeitig verlieren die darunterliegenden Zellen ihre Identität als ausdifferenzierte Zellen und beginnen, sich sehr schnell zu teilen. Der entstehende Zellverband - das Blastema - entsteht ausschliesslich in sich regenerienden Organen. Die Wissenschaftler aus Konstanz konnten zeigen, dass bei Zebrafischen, die keine Retinsäure bilden konnten, auch kein Blastema entsteht, nachdem eine Schwanzflosse amputiert worden war. </description><link>http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2011/144/</link><pubDate>30 11 2011</pubDate></item><item><title>Baden-Württemberg will Tierheime fördern und Tierschutzbeauftragten ernennen</title><description>Wiolfgang Reimer, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), nahm die letzte Sitzung des Landestierschutzbeirates zum Anlass, über die Umsetzung der Ziele der baden-württembergischen Koalition zum Bereich Tierschutz zu berichten. Reimer verwies darauf, dass es gelungen sei, die Stelle einesLandestierschutzbeauftragten im Haushalt durchzusetzen. Dieser soll vermutlich im Frühjahr 2012 seinen Dienst antreten. Zudem soll im nächsten Jahr der Ausbau sowie die Sanierung von Tierheimen mit rund einer halben Million Euro gefördert werden. Diese Summe steht allerdings noch unter Vorbehalt, da sie vom Parlament noch nicht genehmigt wurde.</description><link>http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Ministerialdirektor_Wolfgang_Reimer_Legehennen_muessen_europaweit_vor_tierschutzwidriger_Haltung_geschuetzt_werden/103651.html</link><pubDate>29 11 2011</pubDate></item><item><title>Gutachten empfiehlt Tierschutzorganisationen Klage bei Forderung nach Tierhandelserlaubnis</title><description>Nach Angaben der Tierschutzorganisation TASSO verlangen in letzter Zeit Behörden vermehrt von Tierschutzorganisationen, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren zu beantragen, wenn sie Hunde aus Tierheimen oder dem Ausland vermitteln. Die Organisationen TASSO, bmt und ETN haben dazu ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses kommt zu dem Schluss, das Tierschutzorganisationen eine solche Genehmigung nicht benötigen, da sie als gemeinnützige Organisationen keine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen. Das Gutachten empfiehlt den Organisationen weiterhin, Klage gegen die Behörden einzureichen, sollte eine solche Genehmigung gefordert werden. </description><link>http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Tiere-aus-dem-Ausland</link><pubDate>29 11 2011</pubDate></item><item><title>Bundesrat will grundsätzliche Kennzeichnung von Hunden</title><description>Der Bundesrat hat in einer Entschließung den von der Bundesregierung vorgelegten Tierschutzbericht begrüßt und gleichzeitig einige weitergehende Maßnahmen zum Schutz von Tieren angemahnt. So fordert die Ländervertretung von der Bundesregierung, eine allgemeine Kennzeichungspflicht mittels Chip für Hunde einzuführen. Damit soll das Problem herrenloser Hunde eingedämmt werden. Zugleich soll geprüft werden, ob eine allgemeine Kennzeichnungspflicht auch für Katzen zu realisieren wäre.</description><link>http://www.bundesrat.de/cln_235/nn_2034972/DE/parlamentsmaterial/to-plenum/890-sitzung/to-node.html?__nnn=true</link><pubDate>28 11 2011</pubDate></item><item><title>Bundesrat fordert vom Bund Wildtierverbot im Zirkus</title><description>Der Deutsche Bundesrat hat am Freitag eine Entschließung gefasst, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, mehr für den Schutz vonm Wildtierarten zu unternehmen. Konkret fordert die Ländervertretung von der Bundesregierung, dass ein Haltungsverbot bestimmter Tierarten erlassen wird. Bei den Tierarten, die künftig nicht mehr in Zirkussen gehalten werden sollen, handelt es sich insbesondere um Affen, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde. Für Tieredieser Arten, die momentan in Zirkussen gehalten werden, sollen Übergangsfristen aufgestellt werden, die sich an der Lebenserwartung der Tiere orientieren. Der Bundesrat begründet die Forderung damit, dass ein angemessener Schutz dieser Tiere in Zirkussen auf Grund der besonderen Belastungen unmöglich ist. Der Bundesrat verweist darauf, dass ein solches Wildtierhaltungsverbot bereits in 13 Ländern der EU umgesetzt wurde. </description><link>http://www.bundesrat.de/cln_235/nn_6898/DE/presse/pm/2011/184-2011.html?__nnn=true</link><pubDate>28 11 2011</pubDate></item><item><title>Drei Viertel aller Kühe werden in Laufställen gehalten</title><description>Die Haltung von Milchkühen in modernen Laufställen ist auf dem Vormarsch. Mittlerweile werden drei Viertel aller Kühe in Deutschland in solchen Ställen gehalten. Das entspricht rund drei Millionen Kühe, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt (destatis) und das Kuratorium für Technik, Bau und Landwirtschaft(KTBL) berichtet. In den letzten sechs Jahren sind in Deutschland Laufställe für rund eine Million Kühe gebaut worden. Während es in einigen Bundesländern im Osten und Norden Deutschlands bereits eine fast vollständige Laufstallhaltung gibt, wurden aus Bayern und Baden-Württemberg, wo es eher kleinere Betriebsstrukturen gibt, starke Zuwächse gemeldet.</description><link>http://www.bauernverband.de/?redid=152813&amp;mid=465451</link><pubDate>24 11 2011</pubDate></item><item><title>Die ersten Hunde kamen aus Ostasien</title><description>Bisher ging man davon aus, dass die Domestifikation des Wolfes im Nahen Osten vonstatten ging. Aktuelle Ergebnisse einer Studie, die am KTH Royal Institute of Technology in Stockholm (Schweden) durchgeführt wurden, deuten nun jedoch darauf hin, dass die Domestifikation eher in Ostasien südlich des Flusses Yangtse stattgefunden hat. Die Wissenschaftler hatten dazu das Y-Chromosom untersucht. Der Theorie, dass der Wiolf im Nahen Osten domestiziert wurde, wird von den schwedischen Forschern widersprochen,da keine der dazu durchgeführten Studien die ostasiatische Region berücksichtigte. Die schwedischen Wissenschaftler haben für ihre Studie Genmaterial von Hunden aus der ganzen Welt untersucht. Ungefähr die Hälfte des nachgewiesenen Genpools wurde weltweit gefunden, während nur in der ostasiatischen Region die komplette genetische Vielfalt gefunden werden konnte. Auf Grund dieser Tatsache gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die Domestifikation dort stattgefunden haben muss. </description><link>http://www.kth.se/aktuellt/nyheter/vargen-tamjdes-till-hund-i-sydostra-asien-1.269636?l=en_UK</link><pubDate>24 11 2011</pubDate></item><item><title>Antibiotikaresistenzen: Tiere eventuell nicht Hauptquelle</title><description>Die EU hat gerade einen Aktionsplan zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen aufgelegt und in der Diskussion wird der Antibiotikaeinsatz bei Tieren immer wieder an den Pranger gestellt. Eine Studie aus Schottland deutet daraufhin, dass Tiere eventuell nicht die Hauptquelle für resistente Keime sind, die beim Menschen auftreten. Die Wissenschaftler hatten dazu mehr als 5.200 Isolate von Salmonella Typhimurium DT104 (DT104) von Menschen und Tieren untersucht. Dabei fanden sie 65 resistente Stämme. Von diesen 65 Isolatenstammten 30 vom Menschen, 13 von Tieren und 22 von beiden Gruppen. Von diesen 22 Isolaten wurden elf erstmals beim Menschen und fünf erstmals bei Tieren identifiziert. Die Wissenschaftler schliessen aus diesen Ergebnissen, dass Tierpopulationen nicht die Hauptquelle für resistente Salmonellen beim Menschen sein könnten. Obwohl die Untersuchungen sich nur auf Schottland beziehen, könnte dieses Modell auch für andere Bereiche gültig sein. </description><link>http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/early/2011/11/10/rspb.2011.1975.short?rss=1</link><pubDate>24 11 2011</pubDate></item><item><title>Rumäniens Regierung ermöglicht den Gemeinden die Massentötung von Streunerhunden</title><description>Die rumänische Regierung bzw. das Parlament hat sich zu einem drastischen Vorgehen gegen streunende Hunde entschieden. So sollen künftig die Bürgermeister im Einvernehmen mit den Bürgern über Leben und Tod der herrenlosen Hunde entscheiden können. Bevor eine Massentötung der Streunertiere angeordnet werden kann, muss zuvor eine Meinungsumfrage, ein Referendum oder eine Bürgerversammlung zu diesem Thema durchgeführt werden. Außerdem werden die Gemeinden dazuverpflichtet, Tierheime einzurichten und die streunenden Hunde dort nach dem Einfangen mindestens sieben Tage lang zur Adoption anzubieten. Allein in der Hauptstadt Bukarest wurden im vergangenen Jahr 13.200 Menschen von Straßenhunden gebissen. Aber auch andernorts im Land sind die meist in Rudeln lebenden Streunerhund zu einer echten Gefahr geworden, da sie häufig mit dem Tollwutvirus infiziert sind oder auch Menschen als Beute ansehen. </description><link>http://diepresse.com/home/panorama/welt/711090/Rumaenien-erlaubt-Toetung-herrenloser-Hunde-?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do</link><pubDate>23 11 2011</pubDate></item><item><title>Möglicherweise neuer BSE-Typ bei Schweizer Rindern entdeckt</title><description>Bei zwei Rindern in der Schweiz, bei denen der BSE-Test im Jahr 2010 positiv ausgefallen war,  ist möglicherweise eine neue BSE-Variante festgestellt worden. Ob und wie infektiös die von Schweizer Forschern der Universität Bern und des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) entdeckte Variante ist, wirdderzeit noch in Versuchen an Mäusen und Rindern getestet. Die neu gefundene Form weise jedoch Parallelen zu den bisher bekannten atypischen Formen auf, die nicht infektiös ist, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Emerging Infectious Diseases schreiben.</description><link>http://www.toppharm.ch/gesundheit/aktuell/detail/article/neue-form-des-bse-eiweisses.html</link><pubDate>23 11 2011</pubDate></item><item><title>BMELV hat 2012 mehr als 5 Milliarden Euro zur Verfügung</title><description>Der Bundestag billigt dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in 2012 einen Etat von rund 5,28 Milliarden Euro zu. Allein 3,7 Milliarden Euro davon werden für die soziale Absicherung der Landwirtinnen und Landwirte beritgestellt, wie der Bundestag am vergangenen Dienstag beschlossen hat. Für die Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sind wie im Vorjahr 600 Millionen Euro vorgesehen. Damit wird die GAK auch weiterhin ihrer Aufgabe als wichtigstes nationales Förderinstrument zur Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume gerecht. In der Verbraucherpolitik sindAusgaben von rund 148 Millionen Euro vorgesehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erhält 65,7 Millionen Euro und das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) 37,5 Millionen Euro, wodurch die organisatorischen und gesetzgeberischen Maßnahmen zur Stärkung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes abgesichert werden sollen. Für die Bereiche Forschung und Innovation stehen im Jahr 2012 insgesamt 307 Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem werden die Ansätze für Innovationsförderung und für die Förderung nachwachsender Rohstoffe um jeweils 6 Millionen Euro gegenüber 2011 erhöht.</description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2011/250-Haushalt.html</link><pubDate>23 11 2011</pubDate></item><item><title>Tierschutzbund stellt Strafanzeige gegen Schlachtbetrieb</title><description>Der Deutsche Tierschutzbund hat wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz Anzeige gegen einen niedersächsischen Schlachbetrieb gestellt. Dem Tierschtuzbund waren verdeckt erstellte Filmaufnahmen zugespielt worden, auf denen die Verstöße dokumentiert gewesen sein sollen. Nach Angaben des Tierschutzbundes war auf den Videos zu erkennen, wie verletzte Rinder und Schweine bei Transport und Schlachtung misshandelt wurden.Demnach sollen Schweine mit Elektrotreibern malträtiert und gewaltsam auf den Hänger befördert worden sein. Rinder sollen mittels Seilwinde auf die Transportfahrzeuge gezogen worden sein. Zudem blieben die verletzten Tiere im Schlachtbetrieb stundenlang ohne Versorgung. Der Tierschutzbund fordert die zügige Aufklärung und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. </description><link>http://www.tierschutzbund.de/4729.html</link><pubDate>23 11 2011</pubDate></item><item><title>Mecklenburg-Vorpommern setzt Strategiegruppe zur Antibiotikaminimierung ein</title><description>Mecklenburg-Vorpormmerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) hat anlässlich der Studie zum Antibiotikaeinsatz in der Gelügelmast in Nordrhein-Westfalen über die Kontrollmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern informiert und eine Strategiegruppe eingesetzt, die zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in Tierhaltungen beitragen soll. Backhaus verweist darauf, dass in Mecklenburg-Vorpommern momentan 378 Tierärztliche Hausapotheken gemeldet sind. In diesem Jahr wurden bisher 121 Kontrollen vorgenommen. Dabei wurden in fünf Fällen Verstöße gegen die gesetzliche Nachweispflicht festgestellt. Zudem wurden 324 Kontrollen in Tierhaltungen durchgeführt. Dabeiwurden 50 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und sieben Strafanzeigen gestellt. Stichprobenartige Auswertunegn ergaben, dass die Behandlungshäufigkeit mit Antibiotika in Mastgeflügelhaltungen deutlich über zwei Behandlungen je Mastdurchgang lag, z.T. wurden bis zu sieben unterschiedliche Medikamente mit unterschiedlichen antibiotischen Wirkstoffen eingesetzt. Da Minister Backhaus ausgehend von den Untersuchungen Handlungsbedarf sieht, wurde eine Strategiegruppe eingesetzt, die unter Mitwirkung von Landwirtschaft, Tierärzten, Tierschutzbeirat und Futtermittelindustrie Lösungswege für eine Minimierung des Antibiokaeinsatzes in Tierhaltungen aufzeigen soll. </description><link>http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/_Service/Presse/Aktuelle_Pressemitteilungen/index.jsp?&amp;pid=32033</link><pubDate>23 11 2011</pubDate></item><item><title>Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe weiter rückläufig </title><description>Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist in Deutschland unter die Marke von 300.000 gefallen. Gegenüber 2007 ist sie um 22.500 gesunken. Das geht aus den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2010 hervor, wie Agrarheute unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtet. Demnach waren im März 2010 bundesweit noch rund 299.100 landwirtschaftliche Betriebe tätig, darunter Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) von mindestens 5 Hektar (ha) oder einer Sonderkulturfläche von wenigsten 0,5 ha beziehungsweise Höfe mit mindestens zehn Rindern oder 50 Schweinen bzw. zehn Zuchtsauen oder auch jeweils 20 Schafen bzw. Ziegen oder 1.000 Stück Geflügel. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist jedoch zu berücksichtigen, dass dieErfassungsschwellen, die eine Auskunftspflicht begründeten, für die letzte Zählung heraufgesetzt worden sind, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sind von den ursprünglich 375.000 Betrieben der Agrarstrukturerhebung im Jahr 2007 etwa 53.000 Betriebe unter die neuen Erfassungsgrenzen gefallen. Allerdings haben sich dadurch die erfassten Produktionsgrundlagen, die LF und die Viehbestände nur um weniger als 1 Prozent (%) verringert. Im Schnitt wurden auf den betrieben 87 Rinder und 459 Schweine von den insgesamt 216.100 Landwirten in Deutschland gehalten. Auf 144.900 der Betriebe wurden Rinder gehalten, auf 60.100 Schweine. Der Gesamtbestand belief sich auf 27,6 Millionen Schweine. Die Zahl der Geflügel haltenden Betriebe betrug 60.500, ihre durchschnittliche Tieranzahl lag bei 2.100 Stück. </description><link>http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/LandForstwirtschaft/Querschnitt/BroschuereLandwirtschaftBlick0030005119004,property=file.pdf</link><pubDate>22 11 2011</pubDate></item><item><title>Sozial schwache Tierhalter können ihre Tiere jetzt kostenlos kastrieren lassen</title><description>Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten und die Tiertafel Deutschland e.V. haben sich zusammengetan, um die stetig wachsende Population heimatloser Heimtiere einzudämmen. Tierhalter in finanzieller Not, die bei der Tiertafel registriert sind, haben fortan die Möglichkeit, ihre Tiere kostenlos kastrieren zu lassen. Den von Vier Pfoten finanzierten Gutschein erhalten sozial schwache Menschen an den Ausgabestellen der Tiertafeln. "Rentner, Hartz IV-Empfänger und Alleinerziehende können oft nicht die Mittelaufbringen, um ihre Tiere kastrieren zu lassen", erklärt Sandra Hönisch von der Tierschutzorganisation. Doch sobald diese Junge bekommen, wird es für sozial Bedürftige noch schwieriger, für Futter und die medizinische Versorgung aufzukommen. Viele wissen nicht, wohin mit dem ungewollten Nachwuchs: Die Tiere landen im Tierheim oder werden schlimmstenfalls ausgesetzt. Bundesweit sind die Tierheime bereits hoffnungslos überfüllt, für Katzen haben viele sogar schon einen Aufnahmestopp verhängt. </description><link>http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1261&amp;idcontent=4653&amp;language=1</link><pubDate>22 11 2011</pubDate></item><item><title>West-Nile-Virus weiter auf dem Vormarsch</title><description>Das West-Nile-Virus ist in Europa weiter auf dem Vormarsch. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilte, wurde die Erkrankung erstmals in der Republik Mazedonien bei Pferden und Vögeln nachgewiesen. Insgesamt wurden fünfAusbrüche vermeldet. Bei zwei der Ausbrüche waren nur Pferde betroffen. In einem Ausbruch wurde das Virus nur bei Vögeln nachgewiesen und in zwei Fällen waren sowohl Pferde als auch Vögel betroffen.</description><link>http://www.oie.int/index.php?id=198</link><pubDate>22 11 2011</pubDate></item><item><title>Vögel im Winter durch spezielle Fütterung unterstützen</title><description>Im Sinne des Erhalts der Artenvielfalt appelliert der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF), Vögeln einen möglichst naturnahen Lebensraum mit einheimischen Hecken, Sträuchern und hohen Obstbäumen zu bieten und sie während des Winters durch eine spezielle Fütterung zu unterstützen. Die Fütterung von Wildvögeln kann vor allem bei Dauerfrost oder einer geschlossenen Schneedecke eine Überlebenshilfe sein. Von der Fütterung profitieren zahlreiche überwinternde Vogelarten wie Amseln, Rotkehlchen, Meisen und Finken. Entsprechend ist bei der Fütterung darauf zu achten, dass sowohl Futter für Weich- als auch Körnerfresserangeboten wird, da sonst nur bestimmte Arten gefördert werden und eine Verschiebung des natürlichen Gleichgewichts zwischen den verschiedenen Arten droht. Wichtig ist auch, die Futterstellen täglich zu reinigen und Futterreste vom Vortag zu beseitigen. Die Futterstellen sollten spätestens im Herbst angebracht und täglich mit zunächst noch kleinen Futtermengen befüllt werden, damit sich die Vögel mit ihnen vertraut machen können. In kalten Nächten verlieren die Vögel viel Energie. Um diesen Energieverlust auszugleichen, ist es sinnvoll, die Tiere am frühen Morgen und vor Einbruch der Dämmerung zu füttern.</description><link>http://www.zzf.de/presse/meldungen/272.html</link><pubDate>21 11 2011</pubDate></item><item><title>Virus des AKABANE-Komplex als Abortursache im deutsch-niederländischen Grenzgebiet identifiziert</title><description>In den vergangenen Monaten ist es im deutsch-niederländischen Grenzgebiet vermehrt zu Totgeburten oder Geburten lebensschwacher Kälber sowie zu Milchverlust, hohem Fieber, Lahmheiten und vereinzelten Durchfällen gekommen. Dem  Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg und dem Tiergesundheitsdienst (TGD) der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist es nun in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gelungen, bei den betroffenen Tieren ein Virus zu isolieren, das Ähnlichkeit  mit Viren aus dem AKABANE-Komplex (Genus: Orthobunyavirus) besitzt. Es wurde vorläufig nach der Herkunft der Blutproben"Schmallenberg Virus" genannt. Infektionen von Wiederkäuern mit Viren aus dem AKABANE-Komplex sind vor allem durch fetale Schäden gekennzeichnet, während Infektionen bei adulten Tieren in der Regel ohne klinische Symptome verlaufen. Tragende Tiere abortieren jedoch häufig oder es kommt zu Totgeburten bzw. die Kälber weisen Missbildungen von Hirn und/oder Gliedmaßen auf.Viren des AKABANE-Komplexes werden ebenso wie das Virus der Blauzungenkrankheit durch Gnitzen und andere Stechinsekten übertragen. Das bisherige Verbreitungsgebiet dieser Erkrankung war bislang Asien von Japan bis zur Türkei, Israel, Australien und Afrika. Eine Impfung steht zurzeit in Deutschland nicht zur Verfügung. Wie der TGD befürchtet, ist damit zu rechnen, dass tragende Tiere, die sich im Spätsommer/Herbst unbemerkt mit dem "Schmallenbergvirus" infiziert haben,spontan abortieren oder 3-4 Monate nach der Infektion Kälber mit Sehnenverkürzungen bzw.steifen Gelenken zur Welt bringen. Aufgrund der Gliedmaßendeformationen ist mit einer Zunahmevon Schwergeburten und Kaiserschnitten zu rechnen. Weiterhin können Kälber blind geborenwerden oder aufgrund einer Hirnmissbildung nicht selbständig trinken. Der Zusammenhang mit den Symptomen Milchverlust, hohes Fieber, Lahmheiten und vereinzelt Durchfall, die in der Vergangenheit in den Herden beobachteten worden sind, ist dagegen noch nicht zweifelsfrei geklärt. </description><link>http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tiergesundheit/pdf/akabane-rinder.pdf</link><pubDate>21 11 2011</pubDate></item><item><title>EU-Kommission legt Aktionsplan zur Abwehr von Antibiotikaresistenzen vor</title><description>Die EU-Kommission hat einen AKtionsplan zur Abwehr von Antibiotikaresistenzen vorgelegt und darin 12 konkrete Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre aufgeführt. Die EU sieht in den Antibiotikaresistenzen ein zunehmendes Gesundheitsproblem. Allein in der EU sterben jedes Jahr rund 25.000 Personen an Infektionen durch Antibiotika resistente Keime. Diese Infektionen verursachen jährlich Kosten von 1,5 Milliarden Euro für die Gesundheitssysteme und Produktivitätsausfälle. EU-GesundheitskommissarJohn Dalli fordert daher ein schnelles Handeln, damit die Möglichkeit, bakterielle Infektionen bei Mensch und Tier zu behandeln, nicht verloren geht. Der vorgelegte Aktionsplan sieht deshalb vor, für einen angemessenen Einsatz von Antibiotika bei Mensch und Tier zu sorgen. Zudem soll die Prävention bakterieller Erkrankungen forciert werden. Weiterhin sollen neue Antibiotika entwickelt sowie das Monitoring - sowohl in der Human- als auch der Tiermedizin - verbessert werden. </description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1359&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>18 11 2011</pubDate></item><item><title>4. Europäischer Antibiotikatag</title><description>Am heutigen 18. November wird der 4. Europäische Antibiotikatag begangen. Mit diesem Tag soll auf die Problematik zunehmender Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika hingewiesen werden. Rechtzeitig zu diesem Tag haben die European Centers for Disease Control and Prevention (ECDC) aktuelle Daten zur Resistenzlage vorgestellt. Diese enthalten nach Angaben von ECDC-Direktor Marc Sprenger sowohl gute wie auch schlechte Nachrichten. Die aktuelle Datenlage zu Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) zeigt im Jahr 2010 verglichen mit dem Vorjahr zwar ineinigen europäischen Ländern eine Zunahme, in Großbritannien und Irland dagegen sank die Zahl der isolierten MRSA. Daraus folgert Sprenger, dass es möglich ist, tatsächlich den negativen Trend zu stoppen. Was Sprenger Sorgen bereitet, sind die Daten zu Klebsiellen. Hier wurden in mehreren Ländern hohe Raten gegen Carbapeneme resistenter Stämme isoliert. Es zeigt sich, verglichen mit dem Vorjahr, eine klare Zunahme. Carbapeneme stellen als Reserveantibiotika oftmals die letzten Mittel im Kampf gegen Klebsiellen dar. </description><link>http://ecdc.europa.eu</link><pubDate>18 11 2011</pubDate></item><item><title>Backhaus lehnt Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände auf Länderebene ab</title><description>Der Landwirtschafts- und Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus (SPD), hat in der heutigen Landtagsdebatte den Antrag der Fraktion DIE LINKE, per Gesetz auf Landesebene ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände einzuführen, zurückgewiesen. Eine Gesetzesinitiative auf Bundesebene würde er jedoch unterstützen. Zwar habe ein solches Verbandsklagerecht eine Verbesserung des Umgangs mit Tieren zum Ziel, doch ermöglicht es z.B. auch, behördliche Entscheidungen zu Genehmigungen von Tierversuchen oder andere Einzelfallentscheidungen gerichtlich zu hinterfragt und ggf. ändern zu können. Backhaus lehnt ein solches Verbandsklagerecht auf Länderebene jedoch ab, da solche gerichtlichen Überprüfungen für alle Beteiligten zeit- und kostenaufwendig seien. Außerdem müssten sich diejenigen, die so etwas fordern, auch fragen, welche tatsächlichen Verbesserungen mit so einem Verfahren erreicht werden können. Man dürfe nicht vergessen, dass im Klageverfahren immer nur zudem jeweiligen konkreten Einzelfall entschieden wird. Auswirkungen auf allgemeingültige Tierschutzvorgaben durch gerichtliche Präzedenzentscheidungen dürften daher eher selten vorkommen, so der Minister. Das eigentliche Ziel "mehr Tierschutz" einzubringen, werde damit nicht erreicht. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern bezieht stattdessen die Tierschutzverbände von Anfang an in alle Fragen des Tierschutzes und vor allem in die Rechtssetzung mit ein. Über den Tierschutzbeirat des Ministeriums werden sie an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Dennoch hält Backhaus eine Überarbeitung des Tierschutzgesetzes und der darauf beruhenden Verordnungen für notwendig. "Wir brauchen klare Festlegungen bezüglich der Verantwortung der Tierhalter für das Wohlbefinden der Tiere - und zwar unabhängig von der Größe der Tierhaltungsanlage - und wir brauchen vor allem noch bessere Kontrollmechanismen", betonte Dr. Backhaus. </description><link>http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/_Service/Presse/Aktuelle_Pressemitteilungen/index.jsp?&amp;pid=31960</link><pubDate>17 11 2011</pubDate></item><item><title>Kennzeichnungspflicht für Hund und Katze in der EU geplant</title><description>Der EU-Kommissar für das Ressort Gesundheit und Verbraucherschutz, John Dalli, plant eine generelle Kennzeichnungspflicht für Hunde und Katzen in der EU. Dadurch soll dem illegalen Tierhandel ein Riegelvorgeschoben werden, da Tierhalter die Herkunft von ihnen angebotenen Tieren nachvollziehen könnten. Nach Angaben von Bild.de will er noch im Dezember einen Vorschlag dazu vorlegen. </description><link>http://www.bild.de/politik/ausland/haustiere/registrierung-von-hunden-katzen-20940144.bild.html</link><pubDate>17 11 2011</pubDate></item><item><title>Zahl der Seehunde im Wattenmeer erreicht Rekordzahl</title><description>Die Zahl der Seehunde im Wattenmeer der Nordsee vor den Küsten Deutschlands, Dänemarks und der Niederlande ist in diesem Jahr auf einen noch nie zuvor gezählten Höchststand gestiegen. Wie das Internationale Wattenmeersekretariat inWilhelmshaven mitteilte, wurden in diesem Jahr 24.118 Seehunde gezählt. Damit ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent gestiegen. Auch die Zahl der gezählten Jungtiere ist um acht Prozent, auf mehr als 7.000 Tiere gestiegen. </description><link>http://www.waddensea-secretariat.org/news/news/Seals/Annual-reports/seals2011.html</link><pubDate>17 11 2011</pubDate></item><item><title>EU-Parlament fordern mehr Engagement im Bienenschutz</title><description>Das EU-Parlament sieht dringenden Bedarf an mehr Schutz für Bienen und fordert von den zuständigen Stellen und Mitgliedsländern u.a. die Erhöhung der Investitionen für die Erforschung neuer Arzneimittel sowie Gelder zur Schulung von Landwirten über die Verwendung von bienenfreundlichen Pflanzenschutzmitteln. So müssten Pharma-Konzerne motiviert werden, neue Medikamente zu entwickeln, beispielsweise für die Behandlung von Varroatose, so die Parlamentarier. Weiterhin forderten sie die Einrichtung nationaler Kontrollsystemeund harmonisierte Standards für Datensammlung auf EU-Ebene. Zudem solle die Kommission objektive Forschungen über die möglichen negativen Auswirkungen von GVO-Kulturen auf die Gesundheit von Honigbienen durchführen. Sie warnten davor, dass sich ein zunehmendes Bienensterben schwerwiegend auf Europas Lebensmittelproduktion und die Umweltstabilität auswirken könnte. Insgesamt seien 76% der Lebensmittelproduktion in Europa von der Bestäubung durch Bienen abhängig. Die Mehrzahl der Pflanzen, schätzungsweise 84%, werde durch Bienen bestäubt.</description><link>http://jutta-steinruck.de/bienensterben-entschiedener-entgegentreten/2490/#more-2490</link><pubDate>16 11 2011</pubDate></item><item><title>Bundestierärztekammer gegen Vermarktung von Käfigeiern ab 2012</title><description>Die Bundestierärztekammer (BTK) hat sich klar gegen eine vorübergehende Vermarktung klassischer Käfigeier innerhalb der EU über den 1. Januar 2012 hinaus ausgesprochen. BTK-Präsident Prof. Dr. Mantel sagte dazu: "Es kann nicht sein, dass tierschutzwidrige Produktionsformen auch noch den Segen der EU erhalten. Das ist keineLösung des Problems und wir lehnen das vehement ab. Der Tierschutz gilt europaweit." Die BTK verweist besonders darauf, dass der Beschluss zum Verbot der konventionellen Käfighaltung ab 2012 bereits im Jahr 1999 getroffen wurde.</description><link>http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/pm_15_2011-eiverordnung2012.htm</link><pubDate>15 11 2011</pubDate></item><item><title>EU-Kommission sieht weiteren Handlungsbedarf bei Tiertransporten</title><description>Die EU-Kommission hat einen Bericht veroffentlicht, der zwar seit 2007 Verbesserungen beim Schutz von Tieren während Transporten aufzeigt, aber auch noch Handlungsbedarf für weitere Verbesserungen anmerkt. In dem Bericht wurde ein Vergleich der Auswirkungen des Inkrafttretens der entsprechenden Verordnung mit der Situation vor dem Inkrafttreten vorgenommen. Demnach ergab sich eine Verbesserung der Gesamtqualität der Tiertransporte, die auf die Verbesserungen bei den Transportfahrzeugen sowie die Sensibilisierung des Personals zurückzuführen sind. Dennoch zeigt der Bericht auch einige Probleme auf, die abgestellt werden sollten. Zu den genannten dreischwerwiegenden Mängel zählen die lückenhafte Durchsetzung des geltenden rechts, Wettbewerbsverzerrungen durch unterschiedliche Auslegungen der Verordnung sowie die unzureichende Nutzung des Navigationssystems. Bei der Beseitigung der Mängel steht für die die Kommunikation und der Informationsaustausch im Mittelpunkt. Da die Durchsetzuung des Rechts in die Zuständigkeit der Mitgliedsländer fällt, will die EU-Kommission dafür sorgen, dass die Kontrollen durch die Behörden optimiert werden. Außerdem will die Kommission die Inspektionsbesuche in den Mitgliedsländern ausweiten.</description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1330&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>15 11 2011</pubDate></item><item><title>BTK legt Konzept zum Arzneimittelverbrauch vor</title><description>Angesichts der weltweiten Zunahme von resistenten Keimen will die Bundestierärztekammer (BTK) einen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage über den Arzneimitteleinsatz in der Tierhaltung leisten. Die BTK hat auf ihrer Delegiertenversammlung am 5. November 2011 einstimmig ein Konzept zur Erfassung, Auswertung und Regulierung des Arzneimittelverbrauchs beschlossen. Darin wird u.a. die Aufgabe der Anonymität und der stichprobenartigen Prüfung zugunsten der standardmäßigen Erfassung des verordnendenTierarztes, des behandelten Tierbestandes und der Mengen der Arzneimittel gefordert. Damit werdenvergleichende Auswertungen verschiedener Tierärzte, Bestände, Wirkstoffe, Einsatzmengenetc. möglich. Die Tierärzteschaft fordert seit vielen Jahren mehr Transparenz im Arzneimittelverkehr und engagiert sich für die Entwicklung nachhaltiger Tiergesundheitskonzepte in der Nutztierhaltung. Das Konzept der BTK zum Arzneimittelverbrauch finden Sie auf der Webseite der BTK.</description><link>http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/btk-konzept-arzneimittelverbrauch.htm?PHPSESSID=677cc07c9b2ae3f9d3f44160ca502efd</link><pubDate>15 11 2011</pubDate></item><item><title>EU stellt mehr als 200 Millionen Euro zur Seuchen- und Zoonosebekämpfung bereit</title><description>Die EU-Kommission hat in der vergangenen Woche beschlossen, 203 Millionen Euro im Jahr 2012 zur Tilgung, Bekämpfung und Überwachung von Tierseuchen und Zoonosen bereitzustellen. Zusätzlich sollen 11,5 Millionen Euro bereitgestellt werden, mit denen sich die EU an Dringlichkeitsmaßnahmen und Impfplänen beteiligt, mit denen in den vergangenen Jahren bereits einige Tierseuchen bekämpft wurden. Der zuständige EU-Kommissar John Dalli sagte, dass es sehr erfreulich sei, die Erfolge zu sehen, die die Anstrengungen bei der Tierseuchenbekämpfung in den letzten Jahren gezeigt haben. Insgesamt fließen die Gelder in 138 Jahres- oder Mehrjahresprogramme der Mitgliedsländer. DenLöwenanteil mit 65 Millionen Euro macht dabei die Bekämpfung der Rindertuberkulose in fünf Mitgliedsländern aus. Erfreulich wird die Situation bei den transmissiblen spongiformen Enzephalopathien eingeschätzt. Hier sind die Fälle gegenüber den Vorjahren um 30 Prozent gesunken. Zur Fortführung der Bekämpfungsmaßnahmen werden 54 Millionen Euro bereitgestellt. Die aufgewendeten Mittel für die Blauzungenkrankheit werden im kommenden Jahr auf sieben Millionen Euro sinken, da die Mitgliedsländer zur freiwilligen Bekämpfung übergegangen sind. Weiterhin hoch sind mit 16 Millionen Euro die für die Bekämpfung der Salmonellose aufgewendeten Mittel. </description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1333&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>15 11 2011</pubDate></item><item><title>Aigner besteht auf sofortiger Umsetzung des EU-weiten Käfighaltungsverbots</title><description>Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) machte bei der jüngsten Agrarministertagung in Brüssel deutlich, dass sich alle EU-Mitgliedsländer an den Beschluss, die konventionelle Käfighaltung von Legehennen mit Beginn des neuen Jahres vereinbarungsgemäß zu verbieten, halten müssten. "Alle EU-Mitgliedstaaten müssen den Ausstieg aus der konventionellen Legehennenhaltung fristgerecht bis Ende 2011 vollziehen. So war es von Anfang an vereinbart. Es darf im europäischen Tierschutz keine Rolle rückwärts geben. Betriebe, die wie vorgegeben die herkömmliche Käfighaltung abgeschafft haben, dürfen nicht wirtschaftlich benachteiligt werden", sagte die Ministerin. Die deutschen Länderagrarminister sind sich einig, dass ab 2012 die Bestimmungen über die Vermarktung von Eiern in der gesamten EU einheitlich angewendet werden müssen. Bundesministerin Aigner macht in diesem Zusammenhang deutlich: "Dazu gehört, dass ab 2012 Eier von Legehennen, die in konventionellen Käfigen gehalten werden, auch EU-weit national nicht vermarktet werden dürfen, auch nicht in verarbeiteten Lebensmitteln. Da darf es keine Ausnahmen geben. Das Verbot, Legehennen in konventionellen Käfigen zu halten, ist ein großer Fortschritt für den Tierschutz. Deutschland hat die Batterie-Käfighaltung bereits zwei Jahre früher abgeschafft als es nach EU-Recht erforderlich gewesen wäre. Die anderen Mitgliedstaaten müssen jetzt folgen - und zwar ohne Ausnahme", so Aigner.</description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Tier/Tierhaltung/BMAignerLegehennenhaltung.html</link><pubDate>15 11 2011</pubDate></item><item><title>Bei der Gewöhnung von Katzen an Kinder ist einiges zu beachten</title><description>Bei der Gewöhnung einer Katze an Kinder sollte einiges beachtet werden. So sollten kleine Kinder nur langsam, ruhig und unter Aufsicht mit dem Tier vertraut gemacht werden. Zu vermeiden sind Hektik, Lärm und schnelle Bewegungen, so der Rat von Experten des Informationsdienst Heimtierbedarf (IVH). Eltern sollten den Kindern zeigen, wo und wie die Katze gestreichelt werden möchte. Griffe nachOhren, Augen und Schwanz sollten dagegen energisch verneint werden, ebenso der Versuch, die Katze gegen ihren Willen festzuhalten. Die Katze sollte stets die Möglichkeit haben, sich zurück zu ziehen, wenn es ihr zu viel wird. Dazu kann beitragen, ihre Schlaf- und Fressecke mit einem Babygitter abzusperren und die Katzentoilette außer Reichweite zu stellen, so der Rat des IVH.</description><link>http://www.ivh-online.de/de/home/pressedienst/pressemitteilungen/mitteilung-des-aktuellen-ivh-pressedienstes/artikel/familie-mit-kleinkind-wenn-eine-katze-einzieht.html</link><pubDate>14 11 2011</pubDate></item><item><title>Katzen beim Fellwechsel unterstützen</title><description>Momentan befinden sich viele Tiere im Fellwechsel. Daher ist es vollkommen normal, wenn insbesondere Freigänger-Katzen momentan sehr stark haaren, weiss Tierarzt Dr. Wolfgang vom Hove. Aber auch reine Wohnungskatzen wechseln ihr Fell. Er rät, die Tiere im Fellwechsel durch tägliches Bürsten zu unterstützen. Besonders wichtig sei dies beiLanghaarkatzen, denn durch Putzen und Lecken nehmen Katzen bei ihrer Fellpflege jetzt vermehrt Haare auf. Verschlucken sie diese, können Fellknäule zu einem Darmverschluss führen. Vom Hove rät Haltern von Langhaarkatzen außerdem dazu, sich von ihrem Tierarzt Malzpaste verschreiben zu lassen. Sie beschleunigt den Abgang der verschluckten Haare.</description><link>http://www.bz-berlin.de/archiv/wieso-verliert-meine-katze-so-viele-haare-article1318111.html</link><pubDate>14 11 2011</pubDate></item><item><title>UN-Dekade der Biologische Vielfalt eröffnet</title><description>Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat anlässlich der Eröffnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt vor einem "nie da gewesene Tempo" des weltweiten Artensterbens von Pflanzen und Tieren gewarnt. Gleichzeitig forderte er auch zu Zeiten derFinanzkrise mehr Engagement und Durchhaltevermögen im Bereich Artenschutz. Die von den Vereinten Nationen beschlossene UN-Dekade von 2011 bis 2020 soll entscheidend dazu beitragen, globale Biodiversitätsziele umzusetzen. </description><link>http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/47921.php</link><pubDate>14 11 2011</pubDate></item><item><title>RKI legt Rangfolge von Infektionserregern fest </title><description>Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bedeutendsten Infektionserreger aufgelistet. Insgesamt umfasst die Liste 127 Erreger, die vom RKI in vier Prioritätsgruppen aufgrund von zehn Bewertungskriterien u.a. wie Sterblichkeit, Häufigkeit, Krankheitslast und Therapiemöglichkeit eingeteilt wurden. Die Gruppe mit der höchsten Priorität umfasst 26 Erreger. Darunter sind solche, die seit Jahren bereits einen großen Raum im Öffentlichen Gesundheitsdienst und im Infektionsschutz einnehmen, wie HIV, Influenza, Legionellen, Masern oder Tuberkulose. In dieser Gruppe finden sich auch Erreger, die häufig im Krankenhaus übertragen werdenoder aufgrund von Resistenzen mit Antibiotika schwer zu behandeln sind, etwa Klebsiella oder Staphylococcus aureus (einschließlich der multiresistenten S. aureus, MRSA). Auch Erreger, die in der Öffentlichkeit bislang eher weniger wahrgenommen wurden wie Campylobacter, Helicobacter pylori oder das Respiratorische Synzytial Virus (RSV) erhielten die höchste Priorität. "Es ist auch im internationalen Vergleich die erste Priorisierung dieser Art mit einer derart systematischen und transparenten Evidenzbasis", unterstreicht Gérard Krause, Leiter der Abteilung für Infektionsepidemiologie. </description><link>http://www.rki.de/cln_117/nn_205760/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2011/16__2011.html?__nnn=true</link><pubDate>10 11 2011</pubDate></item><item><title>Diskussion um Arzneimittelanwendungen bei Nutztieren irreführend</title><description>Der Deutsche Bauernverband (DBV) reagiert mit Verwunderung auf die aktuell von Bund und Länder geführte Diskussion um den Einsatz von Arzneimitteln in der Nutztierhaltung. Dies erwecke den Eindruck, dass die Behandlung kranker Tiere derzeit weder transparent und noch rückverfolgbar sei, erklärte der DBV. Dabei seien nach dem Gesetz Landwirteund Tierärzte seit nunmehr 10 Jahren verpflichtet, die Anwendung von Arzneimitteln - insbesondere von Antibiotika - bei den Nutztieren zu dokumentieren und jederzeit zur Verfügung zu stellen. Dass Bund und Länder diese Datengrundlage erst jetzt nutzen wollen, sei zwar die richtige - wenn auch späte - Erkenntnis, betonte der DBV.</description><link>http://www.bauernverband.de/?redid=152813&amp;mid=464089</link><pubDate>09 11 2011</pubDate></item><item><title>Aigner will Antibiotikaeinsatz in der Tiermast neu regeln</title><description>Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will den Antibiotikaeinsatz in der Tiermast neu regeln und den Verbrauch minimieren, wie der Radiosender "NDR Info" mitteilt. Dazu hat die Ministerin ein Maßnahmenpaket entwickelt, das dem Radiosender nach eigenen Angaben vorliegt. Ein wichtiger Baustein ist die Änderung der Regeln zur Dokumentation des Antibiotikaverbrauchs. Bisher besteht hier für Geflügel eine Ausnahme, so dass keine konkreten Daten über denAntibiotikaeinsatz beim Geflügel vorliegen. Diese Ausnahme soll nach dem Willen Aigners fallen. Diese Maßnahme kann auch als Reaktion auf Berichte gewertet werden, nach denen in der Geflügelmast deutlich mehr Antibiotika verwendet werden, als bisher vermutet wurde. Daneben soll auch die Tierärztliche Hausapothekenverordnung (TÄHAV) verschärft werden. Welche konkreten Änderungen hier geplant sind, wurde bisher nicht berichtet. </description><link>http://www.presseportal.de/pm/6561/2144242/ndr-info-aigner-will-antibiotika-einsatz-in-der-tiermast-neu-regeln</link><pubDate>09 11 2011</pubDate></item><item><title>Gescheckte Pferden der Höhlenmalerei gab es tatsächlich</title><description>Archäolgen diskutieren bereits seit Jahren darüber, ob es die auf Höhlenmalereien abgebildeten gescheckten Pferde tatsächlich gab oder ob sie der Phantasie der frühzeitlichen Künstler entsprangen. Ein besonders bekanntes Beispiel sind die 25.000 Jahre alten Malereien im französischen Pech-Merle. Ein internationales Forscherteam unter Führung des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo und Wildtierforschung (IZW) ist dieser Frage nachgegangen und hat dazu Genmaterial von Pferden untersucht, das bis zu 35.000 Jahre alt war und aus 15verschiedenen Ländern stammte. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Farbvariabilität gelegt. Und an Hand dieser Untersuchungen gehen die Forscher davon aus, dass die gescheckten Pferde - auch Tigerschecken genannt - nicht der Phantasie der frühen Künstler entsprangen. Dabei konnte bei den Pferden der Genkomplex gefunden werden, der für Scheckung verantwortlich ist. Mit diesen Ergebnissen wird die These gestützt, dass die frühen Höhlenmaler ein naturgetreues Abbild ihrer Umgebung zeichneten. </description><link>http://www.idw-online.de/pages/de/news449464</link><pubDate>09 11 2011</pubDate></item><item><title>Leinen- und Maulkorbpflicht in Niederösterreich verfassungskonform</title><description>Der Österreichische  Verfassungsgerichtshof (VFGH) musste sich damit beschäftigen, ob eine Leinen- und Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen in Niederösterreich mit der Verfassung des Landes konform ist. Der Unabhängige Verwaltungssenat Niederösterreichs (UVS) hatte diese Frage an das Gericht gestellt, nachdem dort einige Verfahren anhängig waren. Der UVS war der Meinung, dass es dem Gleichheitsgrundsatz widerspreche, wenn für bestimmte Hunderassen eine Leinen- und Maulkorbpflicht an öffentlichen Orten festgelegt werde, ohne dabei die spezielle Gefährdung durch den einzelnen Hund zu berücksichtigen. Das Verfassungsgericht konnte dieser Auffassung nicht folgen und gestattet dem Gesetzgeber, Hunden, denen auf Grund einer Liste erhöhtes Gefahrenpotential zugeschrieben wird, gleichzeitig eine Leinen- und Maulkorbpflicht aufzuerlegen.</description><link>http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/index.html</link><pubDate>09 11 2011</pubDate></item><item><title>Katzenklappe bedarf einer Genehmigung</title><description>Der Einbau einer Katzenklappe in die Wohnungstür ohne die Zustimmung des Vermieters kann die fristlose Kündigung zur Folge haben. Außerdem kann so eine Katzenklappe auch Streitigkeiten mit derVersicherung, z.B. im Falle eines Einbruchs nach sich ziehen, zumindest wenn dem Einbrecher der Einbruch durch Zuhilfenahme der Katzenklappe gelingt, weiss der Tierschutzverein Tasso e.V.  </description><link>http://www.tasso.net/</link><pubDate>08 11 2011</pubDate></item><item><title>Niedersachen probt MKS-Krisenfall</title><description>Um im Falle eines Ausbruchs einer Tierseuche schnell und effektiv handeln zu können, probt Niedersachsen heute den Ernstfall anhand eines fiktiven Verdachts auf Maul- und Klauenseuche (MKS) in einem Milchviehbetrieb aus dem Landkreis Schaumburg. In diesem Jahr steht erstmalig das Tierseuchen-Koordinierungszentrum des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) im Mittelpunkt der im Auftrag des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums durchgeführten Übung. Zudem nehmen die Landkreise Schaumburg, Peine, Cloppenburg und Vechta teil. Es werden die entsprechenden Sperr- und Kontrollzonen im Rahmen der Übung durch den betroffenenLandkreis eingerichtet und im LAVES tritt der Krisenstab zusammen, um die weiteren Maßnahmen einzuleiten. Getestet wird in diesem Jahr vor allem, ob die Koordinierungsfunktionen des LAVES reibungslos funktionieren. "Die Arbeit, die im Krisenfall zu bewältigen ist, unterscheidet sich enorm von der Arbeit im Normalbetrieb, so dass nur durch solche Übungen die ausreichende Vorbereitung auf eine Krise erreicht werden kann" erläutert Dr. Ursula Gerdes, Leiterin der Task-Force Veterinärwesen und der Abteilung Tiergesundheit des LAVES. "Mit der diesjährigen Übung möchten wir in besonderem Maße die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im LAVES vorbereiten, die im Normalfall mit anderen Aufgaben betraut sind."</description><link>http://www.laves.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=25599&amp;article_id=100278&amp;_psmand=23</link><pubDate>08 11 2011</pubDate></item><item><title>Bundesratsinitiative soll zu Wildtierverbot in Zirkussen führen </title><description>Wildtiere sollen in Zukunft nicht mehr ihr Dasein in Zirkussen fristen müssen. Dafür hat sich der Agrarausschuss des Bundesrats klar ausgesprochen, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet. Am 25. November 2011 soll das Plenum der Länderkammer das Wildtierverbot in Zirkussen auch gegen den Widerstand von Union und FDP beschliessen. Die Union befürchtet unter anderem, dass ein solches  Verbot gegen die Verfassung verstoßen könne, weiles die Freiheit der Berufsausübung der Dompteure sowie das Eigentumsrecht unverhältnismäßig einschränken würde. Andererseits ist die nicht artgerechte Haltung von Wildtieren in Zirkussen mit dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz unvereinbar. Darüber hinaus wird auch die Haltung von Wildtieren in der EU kritisch beäugt. Bereits 13 europäische Ländern haben die Haltung von Wildtieren bereits ganz oder teilweise verboten.</description><link>http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Bundeslaender-fuer-Wildtierverbot-im-Zirkus</link><pubDate>08 11 2011</pubDate></item><item><title>Prof. Theo Mantel weiter Vorsitzender der BTK</title><description>Der amtierende Präsident der Bundestierärztekammer (BTK) Prof. Dr. Theo Mantel ist am 4. November 2011 auf der Delegiertenversammlung mit 95 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt worden. Prof. Mantel steht ein für wissenschaftlichen Tierschutz, gesundheitlichen Verbraucherschutz und andere Belage der Tierärzteschaft auf deutscher und europäischer Ebene, in Politik und Öffentlichkeit. Ihm ist es wichtig, mit seinem Präsidium und Gremien tierärztliche Problemfelder zunächst fachlich anzugehen und anschließend Lösungen zu erarbeiten, so die Pressestelle der BTK. Außerdem wählte die Delegiertenversammlung der Bundestierärztekammer Herrn Prof. Dr. Axel Wehrend zum neuen Vorsitzenden der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF). Prof. Wehrend ist langjähriges Vorstandsmitglied der ATF und leitet die Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz der Justus-Liebig-Universität Giessen. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hartwig Bostedt an, der nach 12 Jahren an der Spitze der ATF nicht mehr für den Vorsitz kandidieren wollte aber der ATF als Vorstandsmitglied erhalten bleibt. Als stellvertretenden Vorsitzenden bestätigten die Delegierten einstimmig Prof. Dr. Volker Moennig im Amt, Vorsitzender der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG). </description><link>http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/pm_13_2011-praesidium-und-atf.htm</link><pubDate>07 11 2011</pubDate></item><item><title>Deutsche geben für Lebensmittel kaum Geld aus</title><description>Die Deutschen geben nur knapp zehn Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit den durchschnittlichen 9,8 Prozent damit im unteren Drittel. Nur in Irland (8,6 Prozent) und Großbritannien (8,5 Prozent) muss die Bevölkerung noch weniger für Lebensmittel bezahlen. Die höchsten Preise zahlen dagegen im europaweiten Vergleich die Rumänen (26,6 Prozent). Noch in den 1970er Jahren mussten auch die Deutschen mit rund 33 Prozent deutlich mehr für Lebensmittel zahlen. In den 1950er Jahren waren es sogar noch rund 44 Prozent, wie LID unter Berufung auf AgE mitteilt.</description><link>http://www.landwirtschaft.ch/de/aktuell/agronews/detail/article/2011/11/04/deutschland-nur-noch-jeder-zehnte-euro-fuer-lebensmittel/</link><pubDate>07 11 2011</pubDate></item><item><title>Zahl der Rinder und Rinderhalter in Österreich rückläufig</title><description>Auch in anderen europäischen Ländern geht die Zahl der Rinder und Rinderhalter immer weiter zurück. So auch im benachbarten Österreich. Am Stichtag - 1. September 2011 - wurden in Österreich offiziell 1,982 Millionen Rinder gehalten. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent. Wie Agrarheute.com unter Berufung auf eine Meldung von aiz berichtet, war der größte Rückgang mit minus fünf Prozent bei der Zahl der Kalbinnen zu vermerken gewesen. Dies wirdin erster Linie auf die hohe Nachfrage nach österreichischen Zuchttieren aus dem Ausland zurückgeführt. Gleichzeitig verringerte sich auch die Zahl der Rinderhalter um 2,8 Prozent. Den stärksten Rückgang meldete das Burgenland (minus 4,4 Prozent), gefolgt von Oberösterreich (minus 3,5 Prozent) und der Steiermark (minus 3,4 Prozent), so die Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR).</description><link>http://www.agrarheute.com/rinder-oesterreich</link><pubDate>07 11 2011</pubDate></item><item><title>Impfen mit Parasiten</title><description>Wissenschaftler der University of Edingburgh (Großbritannien) haben erfolgreich den Einzeller Trypanosma theileri eingesetzt, um mit seiner Hilfe Rinder gegen andere Erkrankungen zu impfen. Dies könnte einen neuen Weg für Impfungen aufzeigen. Trypanosoma theileri kommt weltweit vor und findet sich als ungefährlicher Darmbewohner beiden meisten Rindern. Der Einzeller wurde so verändert, dass er über einen längeren Zeitraum eine Immunität gegen Babesia divergens erzeugte. Die Wissenschaftler sehen diesen Weg als Möglichkeit an, auch gegen andere Erreger wie z.B. Salmonellen oder Mykoplasmen einen effektiven Impfschutz kostengünstig herstellen zu können.</description><link>http://www.ed.ac.uk/news/all-news/cattle-271011</link><pubDate>04 11 2011</pubDate></item><item><title>Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012</title><description>Der in Deutschland vom Aussterben bedrohte Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist zum Insekt des Jahres 2012 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewählt worden. Der Hirschkäfer wird bis zu 9 cm groß und somit sind sie die größten Käfer inMitteleuropa. Ihren Namen verdanken sie den Männchen, die ein "Geweih" tragen. Den längsten Teil ihres Lebens verbringen die Käfer jedoch viele Zentimeter unter der Erde. Das Weibchen gräbt sich nach der Begattung 30 bis 50 cm tief in die Erde ein, um im Laufe von zwei Wochen 50 bis 100 Eier zu legen. Nach etwa 14 Tagen schlüpfen die Larven, diesich anschließend zweimal häuten und schließlich eine Länge von 10 bis 12 cm erreichen. Unter der Erde ernähren sich die Larven von morschem, feuchtem und verpilztem Holz. Nach fünf, manchmal auch erst nach sechsoder acht Jahren, bauen sich die Larven in 15 bis 20 cm Tiefe eine Puppenwiege aus Erde und Mulm. In diesem Kokon machen sie dann in etwa sechs Wochen die Metamorphose zum adulten Käfer  durch. Im Frühjahr graben sie sich dann an die Oberfläche, wo sie jedoch nur wenige Wochen leben, um sich fortzupflanzen. </description><link>http://www.jki.bund.de/no_cache/de/startseite/presse/pressemitteilungen-2009/pi-09-detail/Pressemitteilung/insekt-des-jahres-2012-der-hirschkaefer.html</link><pubDate>03 11 2011</pubDate></item><item><title>Mehr Schutz auch für wirbellose Tiere geplant</title><description>Das Tierschutzgesetzt schütz derzeit nur Wirbeltiere. Sogenannte Wirbellose, wie zum Beispiel der Hummer, sind derzeit noch "ohne Rechte". Das soll sich jetzt ändern, nach dem sich die Anzeigen wegen Tierquälerei und nicht artgerechter Haltung gehäuft haben. Die zuständigen Behörden der Bundesländer arbeiten laut einem Bericht des Soester-Anzeiger an einer gemeinsamen "Hummerhaltungs-Richtlinien". Darin soll auch die Haltung der Tiere in den Verkaufsbecken geregelt werden. Tierschützerbeklagen seit Jahren das Zusammenbinden der Scheren der Tiere. Dadurch würde ein artgerechtes verhalten der Tiere unmöglich. So steht es auch in einem Merkblatt des bayerischen Landesamtes für Gesundheit: "Das regelmäßige Zusammenbinden der Scheren verhindert zwar Kannibalismus, macht aber auch ein artgemäßes Verhalten unmöglich." Dagegen soll nun mehr Platz Abhilfe schaffen. Jedoch ist davon auszugehen, dass dadurch auch die Preise steigen werden.</description><link>http://www.soester-anzeiger.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/tierschutz-macht-delikatessehummer-teurer-1473416.html</link><pubDate>03 11 2011</pubDate></item><item><title>Versuchstierzahlen in 2010 erneut gestiegen</title><description>Im Jahr 2010 wurden insgesamt 2,86 Millionen Tiere in Deutschland für Tierversuche verwendet. Dies ist der höchste Stand seit zehn Jahren, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl demnach um rund 70.000 Tiere gestiegen. Das Ministerium begründete den Trend mit dem Ausbau des Forschungsstandortes Deutschland und dem steigenden Interesse an der Gentechnik. Die Zahl derVersuchstiere ist aber nicht nur bei den "klassischen Versuchstieren" Nagern, Heimtiere, Fischen und Vögeln gestiegen, sondern es wurden auch mehr Pferde, Esel, Maultiere und Affen zu Versuchen herangezogen. Die Zahl der Katzen blieb dagegen konstant bei 800 Tieren und die der Hunde ging sogar auf 3.000 zurück. Tierschützer reagierten empört und forderten eine Verschärfung des Genehmigungsverfahrens. </description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Tier/Tierschutz/Versuchstierzahlen2010.html</link><pubDate>02 11 2011</pubDate></item><item><title>Tieren die Angst vor dem Tierarzt nehmen</title><description>Ein Tierarztbesuch kann für Tiere großen Stress bedeuten. Dies führt dann aber nicht nur für das Tier sondern auch für den Tierarzt und den Halter zu Problemen. Deshalb gibt der österreichische Verein "Pfotenhilfe" Tipps, wie man den Stress für Tiere vermeiden kann. Dazu gehört es, möglichst bereits mit den Welpen verschiedene Maßnahmen zu üben, wie sie später beim Tierarzt durchgeführt werden. Dazu gehören z.B. das Hochheben oder die Kontrolle der Ohren. Beim ersten Tierarztbesuch sollten dann möglichst keine schmerzhaftenBehandlungen oder Impfungen durchgeführt werden. So erhält das Tier die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Beziehung zum Tierarzt aufzubauen. Katzen sollte möglichst früh die Angst vor Transportboxen genommen werden bzw. sollte vermieden werden, dass diese überhaupt entsteht. Dazu kann die Transportbox dauerhaft aufgestellt werden, so dass die Katze sie als normalen Teil ihrer Umgebung wahrnimmt. Wird sie mit einer Decke oder einem Leckerli bestückt, wird die Katze die Transportbox sicher öfter besuchen. </description><link>http://www.pfotenhilfe.org/aktuelles/news-single/artikel/aktuelles-1/die-angst-vorm-tierarztbesuch-vermeiden-so-einfach-gehts.html</link><pubDate>02 11 2011</pubDate></item><item><title>MKS-Entwarnung in Südkorea</title><description>Der zunächst in Südkorea geäußerte Verdacht auf einen erneuten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) hat sich nicht bestätigt. Unter Bezugauf das zuständige Landwirtschaftsministerium wird berichtet, dass die durchgeführten Tests bei dem unter Verdacht stehenden Tier negativ ausfielen.</description><link>http://www.promedmail.org/</link><pubDate>02 11 2011</pubDate></item><item><title>BASF stellt Zulassungsantrag für gentechnisch veränderte Speisekartoffel</title><description>Der Chemiekonzern BASF hat einen europäischen Antrag auf Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte "Fortuna" gestellt. Laut Antrag soll die Kartoffel kommerziell angebaut sowie als Lebens- und Futtermittel eingesetzt werden. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Kartoffel 2014 oder 2015 auf den Markt kommt. Die Kartoffel "Fortuna" wurde gentechnisch so verändert, dass sie einen natürlichen Schutz gegen die sogenannteKraut- und Knollenfäule, die durch einen pilzartigen Erreger verursacht wird, besitzt. Es handelt sich nicht um den ersten Antrag auf Zulassung einer gentechnischen veränderten Kartoffel durch BASF. Im letzten Jahr hatte die EU den Anbau der Kartoffelsorte "Amflora" gestattet. Diese besitzt einen hohen Stärkegehalt und kann deswegen z.B. in der Papierproduktion eingesetzt werden.</description><link>http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-11-488</link><pubDate>01 11 2011</pubDate></item><item><title>Neue Wege im Kampf gegen Viren - auf dem Weg zum Breitbandpräparat</title><description>Der Kampf gegen virale Erkrankungen  ist problematisch. Anders als gegen Bakterien, existieren keine Medikamente, die als sogenannte Breitband-Präparate gegen verschiedene Viren wirken. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn hat man jetzt eine Weg aufgezeigt, der in der Zukunft zu breit wirksamen Präparaten gegen Viren führen könnte. Als Ziel haben die Wissenschaftler dabei den Stoffwechsel ausgemacht und erforscht, an welche Proteine des Wirtsorganismus die Proteine des SARS-Erregers anküpfen. Dabei fanden sie heraus, dass der Stoffwechselweg, den das Virus benutzt, bei vielen verwandten Viren ähnlich ist. Im Laborversuch konnten sie nachweisen, dass dadurch die Virusvermehrung gehemmt werden kann. Da dies SARS-Viren mit Viren verwandt sind, die weitere Erkrankungen bei Menschen und Tieren verursachen, könnte so zukünftig ein breit wirksames Medikament gegen diese Viren geschaffen werden. Allerdings werden noch einige Jahren vergehen, bevor hier Produkte auf den Markt kommen können. </description><link>http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/302-2011</link><pubDate>01 11 2011</pubDate></item><item><title>Bio-Schweinehalter wollen Schweine künftig nur noch unter Betäubung kastrieren </title><description>Das Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschlands (ABD) setzen sich dafür ein, dass männliche Ferkel künftig nur noch unter Betäubung mit anschließender Schmerzbehandlung kastriert werden sollen. Ein entsprechender Beschluss wurde Mitte Oktober auf der diesjährigen ABD-Mitgliederversammlung in Fulda mit großer Mehrheit angenommen, wie die Interessengemeinschaft der SchweinehalterDeutschlands e.V. (ISN) unter Berufung auf Agra Europe schreibt. Um die Kosten zu reduzieren, müsste der Landwirt jedoch - nach Vorbild der Schweiz - in Zukunft nach entsprechender Unterweisung selbst die Betäubung vornehmen dürfen, da ein nicht unerheblicher Teil der Kastrationskosten Tierarztkosten wären, wie der Vereinsvorsitzende Heinrich Rülfing erklärte. </description><link>http://www.schweine.net/aktionsbuendnis_der_bioschweinehalter_empfiehlt_fe.html</link><pubDate>31 10 2011</pubDate></item><item><title>Bundesregierung legalisiert Langstreckentiertransporte in die Türkei </title><description>Der Deutsche Tierschutzbund hat gemeinsam mit der Tierschutzorganisation Animals' Angels gravierende Missstände bei Tiertransporten durch Europa in die Türkei aufgedeckt. Betroffen von diesen illegalen Transporten, an denen auch deutsche Speditionen beteiligt sind, sind neben Schlachtrindern auch sogenannte Zuchtrinder. Wie die Tierschutzorganisation mitteilt, liegen ihr Beweise vor, nach dem die Bundesregierung ein so genanntes Zertifikat freigegeben hat, mit dem die Transporte deutscher "Zuchtrinder" in die Türkei offiziell erlaubt sind. Außerdem würden solche Transporte noch subventioniert. "Die Transportumstände sind schon innerhalb der EU inakzeptabel, die Wege bis in die Türkei sind für die Tiere pure Qual. Die bittere Bilanz: Tierschutzverstöße sind bei den derzeitigen, ungenügenden gesetzlichen Vorgaben und Kontrollen systemimmanent", erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Allein imersten Halbjahr 2011 waren es mehr als 100.000 Rinder und 600.000 Schafe, die unter grausigen Bedingungen in die Türkei geschafft wurden.  Christa Blanke, Geschäftsführerin Animals' Angels: "Nach langen Wegen durch die EU-Staaten kommt es dann auch noch zu tagelangen Wartezeiten an der türkischen Grenze. Die Tiere stehen in der Sonne, werden nicht versorgt. An diesen internationalen Transporten beteiligen sich auch deutsche Firmen." Im Oktober 2011 wandte sich der Deutsche Tierschutzbund nun direkt an die zuständige Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und forderte sie auf, den bevorstehenden Export deutscher Tiere - wie im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP verankert - zu stoppen und solche Transporte durch Zertifikate nicht noch zu legalisieren und zu subventionieren. Gleichzeitig rufen die Tierschützer alle Tierfreunde dazu auf, die 8hours-Kampagne durch das Unterzeichnen der Petition zu unterstützen!</description><link>http://www.tierschutzbund.de/4711.html</link><pubDate>31 10 2011</pubDate></item><item><title>Altersgerechte Vorsorge unterstützt die Gesundheit der Katze </title><description>Die Katze ist mit rund acht Millionen Hauskatzen des Deutschen liebstes Tier. Katzen werden von ihren Haltern vor allem für ihre Individualität und ihren Eigensinn geliebt. Weniger individuell sind die typischen Katzenkrankheiten, die zum einen vom Alter, zum anderen von den Haltungsbedingungen mitbestimmt werden, wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) weiss.   Wichtig ist deshalb eine Gesundheitsvorsorge nach Maß. So müssen Welpen vor allem vor Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukoseoder Tollwut geschützt werden. Diese Impfungen sollten jedoch zeitlebens in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden. Außerdem müssem die Tiere regelmäßig entwurmt werden. Mit zunehmenden Lebensjahren kommen dann häufig noch altersbedingte Erkrankungen inneren Organe wie Herz, Nieren oder Schilddrüse sowie der Gelenke hinzu. Tierärzte empfehlen etwa ab dem 7. Lebensjahr mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen. Denn je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto größer ist die Chance auf Heilung.</description><link>http://www.bft-online.de/presse/kleintiergesundheit/katzengesundheit/kurzmeldung-schutz-fuer-ein-ganzes-katzenleben/</link><pubDate>28 10 2011</pubDate></item><item><title>Meldungen für EU-Schnellwarnsystem für Lebensmittel weiter gestiegen</title><description>Die Zahl der Meldungen an das EU-Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) ist im Jahr 2010 im dritten Jahr in Folge gesteigen, wie die EU-Kommission mitteilt. Laut dem vorgelegten Jahresbericht für das Jahr 2010 gingen mehr als 8.500 Meldungen im System ein. Zu den häufigsten Gefahren in Informationsmeldungen zählten krankheitserregende Mikroorganismen, Pestizidrückstände, Schwermetalle und Verstöße hinsichtlich Lebensmittelzusatzstoffen. Etwa die Hälfte der Meldungen betraf Erzeugnisse aus Drittländern. </description><link> http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/10264_de.htm</link><pubDate>27 10 2011</pubDate></item><item><title>Titel: Mängel in der Betriebshygiene und im Hygienemanagement die Hauptursachen für Beanstandungen</title><description>Auch im Jahr 2010 bleiben Mängel in der Betriebshygiene und im Hygienemanagement die Hauptursachen für Beanstandungen. Insgesamt liegt die Zahl der Beanstandungen aber weiterhin konstant auf einem niedrigen Niveau. Das geht aus den Zahlen der amtlichen Lebensmittelüberwachung hervor, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilte. Demnach wurden 921.000 Inspektionen in rund 538.000deutschen Betrieben durchgeführt und 408.000 Proben untersucht. Bei rund 139.000 Betrieben (26%) stellten die Kontrolleure Verstöße fest. Die meisten waren Fehler in der Betriebshygiene und Mängel im Hygienemanagement, wie Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg, Präsident des BVL mitteilte. Ebenfalls häufig wurden Mängeln bei der Kennzeichnung und Aufmachung der Lebensmittel registriert. </description><link>http://www.bvl.bund.de/DE/08_PresseInfothek/01_FuerJournalisten/01_Presse_und_Hintergrundinformationen/01_PI_und_HGI/BVL/2011/2011_10_26_pi_jahrespressekonferenz.html</link><pubDate>27 10 2011</pubDate></item><item><title>Java-Nashorn auf dem asiatischen Festland entgültig ausgestorben</title><description>Nun ist es wahr geworden. Das letzte noch lebende Java-Nashorn auf dem asiatischen Festland ist tot. Das Tier wurde im April vergangenen Jahres im Cat-Tien-Nationalpark in Vietnam von Wilderern erschossen. Dies konnte jetzt anhand von Gen-Analysen von Kotproben bestätigt werden, wie der Umweltschutzverband WWF und die International Rhino Foundation (IRF) in Hanoi mitteilten. Weltweit gibt es damit nur noch rund 50 Tiere, die nun alle ineinem kleinen Nationalpark der indonesischen Insel Java leben. Das Java-Nashorn gehört zu den bedrohtesten Tierarten der Welt. Der Handel mit seinem Horn ist zwar in den meisten asiatischen Ländern verboten, doch wird sein Pulver in der traditionellen ostasiatischen Medizin nach wie vor gegen Malaria, Epilepsie, Vergiftungen und Abszesse eingesetzt. </description><link>http://www.wwf.de/presse/details/news/nashorn_in_vietnam_ausgestorben/</link><pubDate>26 10 2011</pubDate></item><item><title>Weltweite Fleischproduktion wächst stetig</title><description>Weltweit ist mit einem starken Anstieg der Produktion tierischer Erzeugnisse aufgrund gestiegener Nachfrage zu rechnen. Das Worldwatch-Institute in Washington beziffert den Pro-Kopf-Verbrauch in den Industriestaaten auf durchschnittlich 80 kg, während es in den Entwicklungs- und Schwellenländern lediglich 32 kg betragen soll. Entsprechend der steigender Nachfrage ist die globale Fleischproduktion im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf insgesamt 290,6 Mio Tonnen gestiegen. Seit den siebziger Jahren hat sich die Fleischproduktionweltweit bereits etwa verdreifacht, seit der Jahrtausendwende hat sie rund ein Fünftel zugelegt. Vor allem die Produktion von Hähnchenfleisch legte stark zu. Die Rindfleischerzeugung blieb dagegen mit einem weltweiten Aufkommen von rund 65 Mio Tonnen konstant. Am bedeutendsten ist jedoch nach wie vor die Schweinfleischproduktion mit 109 Mio Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Produktion um drei Prozent. Die Hälfte aller Schweine weltweit werden in China gehalten. </description><link>http://vitalsigns.worldwatch.org/vs-trend/meat-production-and-consumption-continue-grow-0</link><pubDate>26 10 2011</pubDate></item><item><title>Niedersachen kündigt Initiative gegen Importverbot illegaler Eier an</title><description>Die konventionelle Käfighaltung ist in der gesamten EU ab dem 1. Januar EU-weit offiziell verboten. Doch werden sich voraussichtlich zwölf Länder nicht an diese durch EU-Recht geregelte Vereinbarung aus dem Jahre 1999 halten. Was dann mit den illegal produzierten Eiern geschehen soll, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass Niedersachsen sich für ein Importverbot solcher Eier stark machen wird.Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) kündigte am Montag eine entsprechende Initiative bei der Herbstkonferenz der Agrarminister in dieser Woche in Suhl an, wie Agrarheute.com berichtet. </description><link>http://www.agrarheute.com/lindemann-einfuhrverbot</link><pubDate>26 10 2011</pubDate></item><item><title>Brandenburgs Tierärzte üben für den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest</title><description>Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt auch für heimische Schweinebestände eine potentielle Bedrohung dar. Die Erkrankung ist vor allem in Russland aktiv und eine weitere Ausbreitung Richtung Westeuropa wird befürchtet. Da im Krisenfall schnell gehandelt werden muss, üben Brandeburgs Tierärzte am 24. und 25. Oktober 2011 den Ernstfall. Im Mittelpunkt der Übung stehen die Alarmierung des Krisenstabes, die Aktivierung des Krisenzentrums, die Gestaltung und Einrichtung von Restriktionszonen, die Planung personeller und materieller Ressourcen sowie Sperrverfügungen und die Öffentlichkeitsarbeit. Nachdem die Übung auf Kreisebene durchgeführt wurde, soll noch eine Auswertung vorgenommen werden.</description><link>http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/5lbm1.c.100202.de</link><pubDate>25 10 2011</pubDate></item><item><title>Alle Lebensmittelwarnungen in zentralem Protal</title><description>Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Auftrag der Bundesländer das Portal lebensmittelwarnung.de erstellt, in dem die Bundesländer zentral alle Lebensmittelwarnungen einstellen. Veröffentlicht werden Warnungen der Behörden vor im Handel befindlichen Lebensmitteln, die gesundheitsgefährdend oder dazu geeignet sind, Verbraucher zu täuschen.Auch über Rückrufaktionen einzelner Hersteller wird dort informiert. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) lobte bei der Vorstellung die dadurch entstehende Transparenz für Verbraucher und betonte, dass es ihr wichtig sei, dass die Verbraucher noch schneller und umfassender informiert werden als bisher.</description><link>http://www.bvl.bund.de/DE/08_PresseInfothek/01_FuerJournalisten/01_Presse_und_Hintergrundinformationen/01_PI_und_HGI/Rueckstaende/2011/2011_10_21_pi_lebensmittelwarnung_de.html;jsessionid=F45AB19536C7DA495A19077E025C849B.1_cid094</link><pubDate>24 10 2011</pubDate></item><item><title>Besorgnis über zunehmende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest</title><description>Im Rahmen der Anfang Oktober 2011 in Bonn abgehaltenen Weltkonferenz für Schweinefleisch zeigten sich verschiedene Experten besorgt über eine mögliche Ausbreitung der in Russland vorkommenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Europa und besonders die baltischen Staaten, wie thepigsite.com berichtet. Neben Verantwortlichen Russlands zeigte sich auch die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) besorgt über eine mögliche Ausbreitung des Virus. Das Viruskönnte außer Kontrolle geraten und auf die Wildschweinepopulation in Europa übergreifen. In einigen Anrainerstaaten der Ostsee trifft man mittlerweile Vorsorge, um auf ein Übergreifen des Virus vorbereitet zu sein. So wurde in Dänemark kürzlich eine Notfallübung abgehalten. Ein besonderes Problem besteht darin, dass bisher kein Impfstoff gegen die ASP zur Verfügung steht, mit dem die Schweinebestände geschützt und eine Ausbreitung eingedämmt werden könnte.</description><link>http://www.thepigsite.com/articles/3633/bleak-picture-for-russian-african-swine-fever-situation</link><pubDate>24 10 2011</pubDate></item><item><title>Ebola-ähnliches Virus in Spanien gefunden</title><description>In Spanien wurden Todesfälle bei Fledermäusen untersucht. Überraschend wurde dabei ein Ebola-ähnliches Filovirus gefunden, das Lloviu Virus (LLOV) genannt wurde. Das Virus unterscheidet sichvon anderen Marburg- und Ebola-Viren und stellt damit den ersten Nachweis eines Filovirus in Europa dar, das nicht aus einem Endemiegebiet Afrikas nach Europa importiert wurde. </description><link>http://www.plospathogens.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.ppat.1002304</link><pubDate>24 10 2011</pubDate></item><item><title>An der Universität Leipzig entsteht ein Klauentierzentrum</title><description>Am Fachbereich Veterinärmedizin der Universität Leipzig ist die Einrichtung einer Funktionseinheit Klauentiermedizin beschlossen worden. Sinn und Zweck der neuen Funktionseinheit ist die Bündelung und die Optimierung der Behandlung aller Klauentiere, wie der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Uwe Truyen, sagte. Ein einstimmiger Beschluss des Fakultätsrates zur Gründung einer solchen Funktionseinheit sei bereits gefasst worden. Im Frühjahr 2012 solle die inhaltliche Arbeit beginnen, erklärte Truyen.Ziel ist mittelfristig ein eigenständiges Klauentierzentrum, in dem drei Professoren und zehn wissenschaftlich Assistenten beschäftigt sein werden. Behandelt werden neben Rindern, Schafen und Schweinen auch Ziegen, Lamas und Alpakas. Bisher sind die Tiere je nach Krankheit in verschiedenen Kliniken auf dem Fakultätsgelände behandelt worden. Künftig sollen alle Kompetenzen in dem Zentrum vereint werden, da sich von Spezialisten für Geburtshilfe, Innere Medizin bis hin zu Chirurgen alle Profis zur Behandlung von Klauentieren unter einem Dachbefinden. Die Gründung dieser neuen Funktionseinheit sei gleichzeitig der Beginn eines Strukturwandels in der Fakultät: weg von den Disziplinenkliniken, hin zu Tierart-spezifischen Kliniken, gab Prof. Dr. Heinz-Adolf Schoon, der Direktor des Instituts für Veterinär-Pathologie an der Universität Leipzig und gleichzeitig Vorsitzender der Entwicklungs- und Planungskommission, bekannt. Innerhalb von sechs Jahren sollen auch die vorhandenen Ressourcen im Bereich Pferde in einer entsprechenden Einheit gebündelt werden. So sieht es der Zwei-Stufen-Plan aus dem Fakultätsratsbeschluss vor. Die Funktionseinheit Klauentiermedizin könnte schon Ende 2011 etabliert sein, wie Schoon sagt. "Sobald die Professur für Krankheiten der Wiederkäuer, Schwerpunkt Rind, besetzt ist, geht es los", berichtet er. Das Berufungsverfahren stehe kurz vor dem Abschluss. Zum Klauentierzentrum sollen außerdem eine Professur für Bestandsbetreuung und eine Professur speziell für Krankheiten der Schweine gehören. </description><link>http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/pressemeldungen.html?ifab_modus=detail&amp;ifab_id=4279</link><pubDate>21 10 2011</pubDate></item><item><title>EU-Kommission droht mit rechtlichen Schritten bei Nichteinhaltung des Legebatterienverbots</title><description>Die EU-Kommission wird auf die Einhaltung des Verbots der Haltung von Legehennen in herkömmlichen Käfigen in der EU pochen. EU-Kommissar John Dalli drohte den Mitgliedsländern, in denen die Verordnung ab dem 1. Januar 2012 nicht eingehalten wird, mit rechtlichen Schritten. Dalli verwies darauf, dass die Verbotsentscheidung bereits im Jahr 1999 getroffen wurde, aber die Situation in einigen Mitgliedsländern immer noch unbefriedigend sei. Dies habe Folgenfür den Tierschutz und es bestehe die Gefahr von Marktverzerrungen. Neben der Gefährdung bereits getätigter Investitionen werde auch das Verbrauchervertrauen beschädigt, wenn die Verordnung nicht in allen Ländern eingehalten werde. Umgesetzt wurden die neuen Vorschriften nach Angaben der EU-Kommission bisher in Deutschland, Schweden, Luxemburg und Österreich.</description><link>http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/10252_de.htm</link><pubDate>21 10 2011</pubDate></item><item><title>Impfung von Hühnern- und Truthühnern gegen die Newcastle Disease nicht vergessen!</title><description>In Deutschland besteht eine Impfpflicht für Hühner- und Truthühner gegen die anzeigepflichtige Newcastle Disease (ND), auch atypische Geflügelpest genannt. Daran erinnert der Fachbereich Veterinärdienst und Verbraucherschutz des Landratsamtes Sigmaringen. Die ND ist eine hochansteckende Viruskrankheit von Hühnern und Truthühnern (Puten). Aber auch andere Vogelarten sind für ND empfänglich und können das Virus in sich tragen, verbreiten und unter Umständen auch selbst erkranken. Vorbeugend müssen deshalb alle Geflügelhalter - auch Hobbytierhalter - ihre Tiere regelmäßig durch einen Tierarzt gegen die Newcastle-Krankheit impfen lassen. Die Impfung ist in solchen Abständen zu wiederholen, dass im gesamten Bestand eine ausreichende Immunität aller Tiere gewährleistet wird. Die Impfhäufigkeit wird vom Impfstoffhersteller vorgegeben. Über die durchgeführten Impfungen ist ein Nachweis zu führen. Zuwiderhandlungen gegen die Impfpflicht und fehlendeNachweisführung können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße geahndet werden. Darüber hinaus können bei Auftreten eines Tierseuchenausbruchs auch Regressforderungen anfallen, wenn die Tierhalter ihrer Impfpflicht nicht ordnungsgemäß nachgekommen sind. Die Infektion eines gesunden Geflügelbestandes mit dem Virus erfolgt meist über den direkten Kontakt mit infizierten Tieren, beispielsweise beim Zukauf von Tieren mit unbekanntem Gesundheits- beziehungsweise Impfstatus. Weitere Übertragungsmöglichkeiten bestehen beim Kontakt mit Geflügelabfälle, Geräte, Futter, Einstreu und Menschen. Ergänzend weist das Landratsamt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Haltung von Hühnern, Puten und Tauben auch Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Wachteln und Laufvögeln beim Fachbereich Veterinärdienst und Verbraucherschutz registriert werden muss.</description><link>http://www.landkreis-sigmaringen.de/2368.php?&amp;publish[id]=237230&amp;publish[start]=</link><pubDate>20 10 2011</pubDate></item><item><title>Mehr als die Hälfte der Masthänchen wird in Niedersachsen produziert</title><description>Mehr als die Hälfte aller Masthähnchen werden in Niedersachsen produziert. Wie Agrarheute.com unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden dort nach einer Zählung vom 1. März 2010 insgesamt 36.504.651 Tiere in 1.040 Betrieben gehalten. Das entspricht 54 Prozent des gesamten Hähnchenbestandes in Deutschland, wie Marktinfo Eier und Geflügel angibt. Die durchschnittlicheBestandsgröße lag dabei bei 35.101 Masthähnchen. Verglichen mit der Zählung im Jahr 2007 hat sich die Zahl der Hähnchen haltenden Betriebe von 1.845 Betrieben somit deutlich verringert. Auf dem zweiten Rang rangiert Mecklenburg-Vorpommern mit 8,5 Prozent der gehaltenen Hähnchen. Insgesamt wurden am Zähltag 2010 in Deutschland 67,53 Millionen Masthähnchen in 4.532 Betrieben gehalten. </description><link>http://www.agrarheute.com/niedersachsen-haehnchen</link><pubDate>20 10 2011</pubDate></item><item><title>Tumorimpfstoff beim Hund zeigt Wirkung</title><description>An der University of Pennsylvania (USA) haben Versuche mit einem experimentellen Impfstoff gegen Non-Hodgkin-Lymphome gezeigt, dass mittels des Impfstoffes die Überlebenszeit der Hunde verlängert werden kann. Nach Angaben der Wissenschaftler ist dies ein erstmaliger Erfolg beim Hund. Mit dem Impfstoff wurden Hunde behandelt, bei denen der Tumor diagnostiziert worden war und die anschließend eine Chemotherapie erhalten hatte. Anschließend wurden die Tiere über mehrereJahre beobachtet. Die Ergebnisse dieser Beobachtungen zeigen, dass die Tiere sehr wohl wieder einen klinischen Tumor entwickeln können, aber dass die Überlebenszeit im Vergleich zu einer ungeimpften Kontrollgruppe signifikant erhöht ist. Für die Impfung wurden B-Zellen von an dem Tumor erkrankten Hunden verwendet. Diese Zellen wurden kultiviert und anschliessend mit Tumor-RNA des jeweiligen Patienten bestückt.  </description><link>http://www.upenn.edu/pennnews/news/penn-researchers-demonstrate-efficacy-non-hodgkin-s-lymphoma-vaccine</link><pubDate>19 10 2011</pubDate></item><item><title>EU verlängert Einfuhrverbot für Saaten aus Ägypten</title><description>Im Zuge des EHEC-Ausbruchs in diesem Jahr hatte die EU die Einfuhr von Saatgut aus Ägypten, aus dem Sprossen produziert werden kann, zunächst bis zum 31. Oktober 2011 untersagt. Hintergrund des Verbotes war ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch und aus Ägypten eingeführtenSaaten. Dieses Verbot wurde von der EU bis zum 31. März 2012 verlängert, da eine von den EU-Veterinärbehörden durchgeführte Untersuchung erbrachte, dass die in Ägypten eingeführten Maßnahmen nicht ausreichen, um die bekannten Risiken auszuschalten. </description><link>http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEX/11/1018&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en</link><pubDate>19 10 2011</pubDate></item><item><title>Aigner verurteilt Anschläge auf landwirtschaftliche Betriebe</title><description>Angesichts der sich in Deutschland momentan mehrenden Berichte über Anschläge auf landwirtschaftliche Einrichtungen hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) diese sowie die auch in anderen Ländern Europas zunehmenden Anschläge als besorgniserregend bezeichnet und verurteilt. Unter den Taten in Deutschland wurden auch Brandanschläge auf Großstallungen verzeichnet. Der Schwerpunkt liegtdabei bisher in Nord- und Ostdeutschland. Aigner zeigte sich besorgt, dass kleine Gruppen sogenannter Tierschutz-Aktivisten offenbar vor nichts zurückschrecken würden. "Wenn Höfe attackiert, Gebäude angezündet oder Maschinen beschädigt werden, dann hat das mit Tierschutz nichts mehr zu tun." so Aigner weiter. Die Ministerin forderte Justiz und Polizei auf, hart und konsequent durchzugreifen. </description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2011/216-AI-Erklaerung-zu-Anschlaegen-auf-landwirtschaftliche-Betriebe.html</link><pubDate>19 10 2011</pubDate></item><item><title>Ermutigende Ergebnisse mit Impfstoffkandidaten gegen Malaria</title><description>Die Malaria, verursacht durch Plasmodium falciparum, ist eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit größten Bedeutung. Jährlich fallen der Krankheit rund 800.000 Menschen zum Opfer. Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie gibt zur Hoffnung Anlass, dass evtl. bald ein Impfstoff zur Verfügung steht, mit dem die Krankheit zurückgedrängt werden kann. In einer sogenannten Phase-III-Studie mit dem Impfstoff RTS,S wurden in Afrika mehr als 6.000 Kinder geimpft und über einen Zeitraum von zwölf Monaten beobachtet. Das Risikomit RTS,S geimpfter Kinder, an Malaria zu erkranken, sank um 56 Prozent gegenüber nicht geimpften Kindern. Das Risiko an einer schweren Malaria zu erkranken sank um 47 Prozent. In der Studie wurden zusätzlich weitere Schutzmaßnahmen durchgeführt. So wurden bei 75 Prozent der Patienten auch mit Insektiziden behandelte Moskitonetze verwendet. In der weiter andauernden Langzeitbeobachtung der Impflinge soll überprüft werden, wie sich der Schutz 30 Monate nach der Impfung entwickelt. </description><link>http://www.presseportal.de/meldung/2132022</link><pubDate>19 10 2011</pubDate></item><item><title>EFSA veröffentlicht erstes Gutachten zur EU-weiten Modernisierung der Fleischbeschau</title><description>Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in der vergangenen Woche das erste Gutachten zur EU-weiten Modernisierung der Fleischbeschau veröffentlicht. Dieses erste Gutachten beschäftigt sich mit der Tierart Schwein. Fünf weitere Gutachten zu Geflügel, Rindern im Alter von über sechs Wochen, Rindern im Alter von bis zu sechs Wochen, Hausschafen und -ziegen, Zuchtwild und Einhufern, die als Haustiere gehalten werden, werden demnächst folgen. In dem Gutachten zum Schwein gibt die EFSA einige Empfehlungen zur Fleischbeschau insbesondere in Hinsicht auf Erreger wie Salmonellen, Yersinien und Toxoplasmen an. Hier gehen die Empfehlungen vor allem der Frage nach, wie eine Kreuzkontamination zwischen den Schlachtkörpern vermieden werden kann. So empfiehlt die EFSA, das Anscheiden bzw.Abtasten bei der Post-mortem-Beschau auf Grund der Gefahr der Kreuzkontamination nicht mehr durchzuführen. Dies könnte zwar dazu führen, dass einige Krankheiten, seltener erkannt würden. Allerdings käme dies nicht zum Tragen bei Krankheiten, die mehrere Organe betreffen würden. Deshalb sollte Anschneiden oder Abtasten nur durchgeführt werden, wenn bei der Besichtigung Auffälligkeiten festgestellt wurden. Die EFSA stellt - auch in Bezug zum MKS-Ausbruch in Großbritannien 2001 - fest, dass sowohl Lebend- als auch Post-mortem-Beschau weiterhin von Bedeutung sind, die gewonnenen Informationen allerdings zu wenig genützt würden. Zudem sollte die Bekämpfung der wichtigsten Gefahren in integrierter Art und Weise sowohl im Schlachthof als auch im landwirtschaftlichen Betrieb durchgeführt werden.</description><link>http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/111003.htm</link><pubDate>14 10 2011</pubDate></item><item><title>Bundespatentgericht klärt Frage zur Bezeichnung "Schwarzwälder Schinken"</title><description>Die Frage, wann sich ein Produkt mit einer regionalen Bezeichnung schmücken darf, stellt sich immer wieder. Das Bundespatentgericht in München hat diese Frage jetzt zumindest für den "Schwarzwälder Schinken" geklärt. Dieser muss nach Ansicht des Gerichtes nicht nur im Schwarzwald produziert, sondern auch dort geschnitten und verpackt werden. Hintergrund war, dass die Schutzgemeinschaft Schwarzwälder Schinken beantragt hatte, die geschützte regionale Bezeichnung "Schwarzwälder Schinken" so zu verändern, dass auch Verarbeitung und Verpackungim Schwarzwald stattgefunden haben müssen.Dagegen hatten mehrere Firmen Einspruch erhoben. Eine der Firmen hatte Schinken zwar im Schwarzwald produziert, ihn aber neben anderen Produkten in Norddeutschland geschnitten und verpackt. Das Deutsche Patent- und Markenamt hatte den Antrag der Schutzgemeinschaft zunächst zurückgewiesen. Das Gericht stellte aber fest, dass die Echtneit nur gewährleistet werden kann, wenn das Produkt auch im Schwarzwald verarbeitet und verpackt wurde.</description><link>http://www.bpatg.de/cms/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=100%3Apressemitteilung-vom-13102011&amp;catid=9%3Apressemitteilungen&amp;Itemid=79&amp;lang=de</link><pubDate>14 10 2011</pubDate></item><item><title>Kontinuierliche Blutzuckerbestimmung für Diabetes-Therapie wichtig</title><description>Für Diabetiker - sowohl Tiere als auch Menschen - ist es wichtig, dass der Blutzuckerspiegel möglichst nah am normalen Blutzuckerspiegel gehalten wird. Deshalb ist eine kontinuierliche Überwachung des Blutzuckerspiegels von großer Bedeutung, um die Patienten korrekt einstellen zu können. Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) haben ein für Menschen entwickeltes Gerät zur kontinuierlichen Bestimmung des Blutzuckerspiegels erfolgreich bei Hunden getestet. An insgesamt zehn Hunden wurde das Gerät ausprobiert. Dazu wurde das Gerät für einige Zeit befestigt. Ein Gerät ging während einer Rauferei verloren und zwei Geräte fielen vor Ende der Testperiode aus. Trotz dieser Rückschläge konnten die Forscher wertvolle Aufschlüsse aus den gespeicherten Daten gewinnen. So zeigte sich, dass keiner der Hunde bisher optimal behandelt wurde und Verbesserungen der Behandlungen vorzunehmen sind. Die Wissenschaftler zogen insgesamt ein positives Fazit der Tests, denn die gewonnen Daten waren einfach zu verwerten und können so zu einer Optimierung der Diabetesbehandlung führen. </description><link>http://www.vu-wien.ac.at/de/infoservice/aktuelles/news/detail/artikel/2011/09/22/news-diabetes-hunde/</link><pubDate>14 10 2011</pubDate></item><item><title>Deutsche Eierwirtschaft: Illegale Käfigeier dürfen nicht in die Verarbeitung wandern</title><description>Die Deutsche Eierwirtschaft hat mit massiver Kritik auf eine Ankündigung von EU-Kommissar John Dalli reagiert. Dalli will die Verabeitung von in Legebatterien produzierten Eiern in der EU auch über den 1. Januar 2012 hinaus zulassen. Eigentlich gilt ab dem 1. Januar 2012 in der EU ein Verbot der Haltung von Legehennen in sogenannten Legebatterien. In Deutschland gilt das Verbot der konventionellen Käfighaltung bereits seit dem 1. Januar 2010. Dr. Bernd Diekmann, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsches Ei (BDE), hält diese Haltung der EU-Kommission für absolut inakzeptabel und sieht darin einen massiven Wettbewerbsnachteil für die deutschen Eiererzeuger. Diekmann verweist darauf, dass derAusstieg aus der Käfighaltung bereits 1999 beschlossen wurde. Es gab also eine genügend lange Übergangszeit. Diekamnn sieht aber nicht nur die EU-Kommission sondern auch die deutsche Politik in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass in der EU ab 2012 keine Eier aus konventioneller Käfighaltung mehr in den Handel oder in die Verarbeitung gelangen. Sollten solche Eier doch in die Lebensmittelkette gelangen, sieht der ZDG darin ein Höchstmaß an Verbrauchertäuschung. EU-Kommissar Dalli hatte angekündigt, dass einige Mitgliedsländer wie Belgien, Bulgarien, Frankreich, Polen, Portugal, Rumänien und Zypern das Ziel zur Umsetzung des Käfighaltungverbotes verfehlen würden. Italien, Griechenland, Lettland, Spanien und Ungarn hatten nicht einmal ausreichende Daten über die Umsetzung zur Verfügung gestellt. </description><link>http://www.zdg-online.de/presse/detailansicht/?user_zdgdocs_pi2[entry]=533&amp;user_zdgdocs_pi2[file]=Illegale_Kaefigeier_duerfen_nicht_in_Verarbeitung_gelangen.pdf</link><pubDate>13 10 2011</pubDate></item><item><title>Wissenschaftlicher Nachweis des "Chronischen Botulismus" bisher nicht erbracht</title><description>In Fachkreisen wird momentan intensiv über den sogenannten "Chronischen Botulismus" bei Rindern diskutiert. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) weist daraufhin, dass bisher kein wissenschaftlicher Nachweis dafür vorliegt, dass die Erkrankung auch tatsächlich durch das Bakterium Clostridium botulinum verursacht wird. Die Hypothese, dass Rinder das Bakterium mit dem Futter aufnehmen und es dann zu einer Toxinfreisetzung kommt, ist bisher ebensowenig gesichert wie die Hypothese, dass es sich um eine Faktorenerkrankung handelt. DAS BMELV weist weiter daraufhin, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach aktuellemwissenschaftlichem Stand keine Gefährdung der Verbraucher sieht. Um dem unter "Chronischen Botulismus" bekannten Krankheitsbild auf den Grund zu gehen, gibt es intensive Forschungsbemühungen von Bund und Ländern. Besonders problematisch ist, dass die bisherigen Ergebnisse der Forschungsarbeiten nicht miteinander vergleichbar sind, wie aus einem Ringversuch des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hervorgeht. Daher besteht erheblicher Forschungsbedarf hinsichtlich der Laboruntersuchungen. Das BMELV hat deshalb weitere Mittel zur Untersuchung des "Chronischen Botulismus" feigegeben. Ein 24 Monate dauerndes Projekt soll Anfang 2012 starten.</description><link>http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Tier/Tiergesundheit/SonstigeKrankheiten/ChronischerBotulismus_StandpunktBMELV.html</link><pubDate>11 10 2011</pubDate></item><item><title>Welternährungsbericht erscheinen</title><description>Das UN-Welternährungsprogramm (WFP), der Internationale Fond für Agrarentwicklung (IFAD) und die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) haben den Welternährungsbericht 2011 vorgestellt. Als besonders problematisch werden in dem Bericht die aktuell hohen Lebensmittelpreise angesehen. Befürchtungen von Experten gehen davon aus, dass diese sogar noch weiter steigen könnten. Dies hätte Auswirkungen auf ärmere Landwirte, Verbraucher und Länder, die besonders für Armut und Versorgungsunsicherheit anfällig sind. Besonders bedroht sind demnach Länder in Afrika, die immer noch an den Folgen der Ernährungs- undWirtschaftskrise der Jahre 2006 bis 2008 leiden. Dies bedrohe die Umsetzung der sogenannten Milleniumsziele, die vorsahen, den Hunger auf der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Selbst wenn die Milleniumsziele umgesetzt werden könnten, würde dies bedeuten, dass immer noch 600 Millionen Menschen weltweit an Unterernährung leiden würden. Dies wäre eine Zahl, die nach Ansicht der Organisationen auf keinen Fall akzeptabel ist. Sie fordern deshalb die internationale Gemeinschaft auf, umgehend zu handeln, um den Hunger von der Erde zu verbannen.</description><link>http://www.fao.org/news/story/en/item/92495/icode/</link><pubDate>11 10 2011</pubDate></item><item><title>Europa soll zentrale Rolle bei Bewältigung globaler Nahrungsmittelkrise einnehmen</title><description>Eine Gruppe von europäischen Wissenschaftlern hat dem polnischen Landwirtschaftsminister eine Erklärung übergeben, in der gefordert wird, dass Europa bei der Bewältigung der globalen Nahrungsmittelkrise eine zentrale Rolle einnimmt. Die Erklärung wurde dem polnischen Minister nach einer zweitägigen Tagung in Warschau übergeben, da Polen momentan dem Rat der EU vorsitzt. Von deutscher Seite war auch das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig beteiligt.UFZ-Mitarbeiter Josef Settele wies daraufhin, dass die globale Nahrungsmittelsicherheit nur dadurch sichergestellt werden könne, indem Disziplinen-übergreifende Ansätze u.a. landwirtschaftliche Produktion, Umweltschutz und Gesundheitsvorsorge verbinden. Settele wies zudem daraufhin, dass Biotechnologie in diesem Kontext zwar eine Rolle spiele, aber sicher nicht die zentrale Lösung darstelle. Die Erklärung der Wissenschaftler ist im Internet verfügbar.</description><link>http://idw-online.de/de/news444974</link><pubDate>10 10 2011</pubDate></item><item><title>Novellierung des Tierschutzgesetzes für 2012 geplant</title><description>Die Bundesregierung plant, Anfang des kommenden Jahres einen Regierungsentwurf für ein neues Tierschutzgesetz vorzulegen und vom Kabinett beschließen zu lassen. Nach den Plänen derRegierung soll das Gesetz dann noch vor der Sommerpause 2012 verabschiedet werden. Das berichtet AgE unter Berufung auf Koalitionskreise, wie der Industrieverband Agrar (IVA) schreibt.</description><link>http://www.iva.de/ticker/1318002420</link><pubDate>10 10 2011</pubDate></item><item><title>Internationale Konferenz zur Zukunft der Ferkelkastration in den Niederlanden</title><description>Anlässlich der bei Verbrauchern und Tierschützern immer mehr in die Kritik geratenen betäubungslosen Ferkelkastration, findet vom 30. November bis 1. Dezember 2011 in den Niederlanden eine internationale Konferenz zum Thema Generelles Verbot der Ferkelkastration in Europa statt (Boars Heading for 2018). Die Ziele dieser Konferenz sind derAustausch von Know-how und Fakten, das Identifizieren von Herausforderungen und das Finden möglicher Lösungen in den verschiedenen Ländern Europas. Das Endziel ist die europaweite vollständige Einstellung der Kastration im Jahr 2018. Darauf weist der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) hin. </description><link>http://www.zds-bonn.de/impressum.html</link><pubDate>07 10 2011</pubDate></item><item><title>Zustimmung für neue EU-Tiergesundheitsstrategie und Überarbeitung der EU-Tierarzneimittelrichtlinie</title><description>Tierarzneimittel sind neben Managementmaßnahmen und der Verbesserung der Biosicherheit ein Schlüssel, um die Zielsetzung der Kommission "Prävention ist besser als Keulen" zu erreichen. Darauf wies EU-Gesundheitskommissar John Dalli auf der IFAH-Europe Jahreskonferenz in Brüssel hin. Wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) berichtet, hätte man bei den gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit bewiesen, dass die Tiergesundheitsindustrie effektiv und innovativ sei. Durch die neue EU-Tiergesundheitsstrategie und der Überarbeitung der europäischen Tierarzneimittel-Richtlinie werde die EU für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sein, so Dalli. Als zentrale Elemente sieht er die Verbesserung der Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln und den Abbau von Bürokratie.  Patricia Brunko von der Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherschutz, befasst sich auf der Jahresversammlung mit dem aktuellen Standzum Tierarzneimittel-Review. Unstrittig sei, dass der Unterlagenschutz insbesondere für seltenere und wirtschaftlich weniger bedeutende Tierarten (minor species) verbessert werden müsse. Für unabdingbar hält sie eine Vereinfachung der Verfahren und die Reduktion administrativer Belastungen. Auf breite Zustimmung bei den Beteiligten stieß dabei das von der europäischen Tiergesundheitsindustrie entwickelte 1-1-1 Konzept. 1-1-1 steht für einen Binnenmarkt, ein Zulassungsdossier und eine europaweit gültige Zulassung. Trotz der Vorbehalte seitens einzelner Behörden gegen eine grundlegende Überarbeitung des Zulassungsrechts, zeichnete sich auf der Konferenz eine breite Mehrheit für diesen Ansatz ab. Auch die Vorschläge für einen erweiterten Unterlagenschutz fanden große Unterstützung. Die Frage, wie bereits bestehende Produkte in ein künftiges neues EU-weites Zulassungssystem einbezogen werden können, wird weiter diskutiert. </description><link>http://www.bft-online.de/index.php?id=542</link><pubDate>07 10 2011</pubDate></item><item><title>Neues bpt-Präsidium gewählt</title><description>Auf dem bpt-Kongress in Mainz ist im Rahmen der Mitgliederversammlung die bpt-Führungsspitze neu gewählt worden. Dr. Hans-Joachim Götz wurde in seinem Amt als Präsident des Verbands für weitere 4 Jahre bestätigt. Als 1. Vizepräsident steht ihm weiterhin Dr. Rainer Schneichel und als 2.Vizepräsidentin die neu gewählte Tierärztin Inge Böhne zur Seite. Komplettiert wird das Führungsteam durch die Präsidiumsbeisitzer Dres. Bernhard Alscher, Klaus Kutschmann, Dirk Neuhaus, Petra Sindern und Tierarzt Rolf Herzel. Des Weiteren wurde als neue Schatzmeisterin Tierärztin Anna Lam gewählt.</description><link>http://www.tieraerzteverband.de/</link><pubDate>06 10 2011</pubDate></item><item><title>Knapp 1.300 Tierärztinnen und Tierärzte besuchten den bpt-Kongress in Mainz</title><description>Am diesjährigen Jahreskongress des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte (bpt) vom 22. bis 25. September in Mainz haben insgesamt 1295 Tierärztinnen und Tierärzte sowie 150 Tiermedizinische Fachangestellte teilgenommen. Nicht alle von Ihnen konnten am diesjährigen, stimmungsvollen Gettogether auf dem Rhein, das gleichzeitig auch die Party zum 60. Geburtstag des bpt war, teilnehmen, da die Kapazitäten des riesigen Dampfers mit 1000 Leuten aufgebraucht waren. Ähnlich groß war auch der Andrag der Aussteller für die diesjährige Industrieausstellung "Marktplatz der Möglichkeiten", so dass kurzfristig noch neue Ausstellungsflächen in Zelten geschaffen werden mussten. Außer den tierartspezifischen Fort- und Weiterbildungsangeboten gab es auch ein betriebswirtschaftlich orientiertes Programm, ein Seminar zur Existenzgründung sowie Veranstaltungenzu den Themenfeldern ökologische Landwirtschaft und Nutztierhaltung. Nicht zu vergessen das berufspolitische Symposium. "Als Aufgabenschwerpunkte stehen für uns, neben der Tierärztlichen Bestandsbetreuung, tiergerechtere Haltungssysteme, der verantwortungsvolle Umgang mit Arzneimitteln und verbesserte Strategien der Tierseuchenbekämpfung auf der Agenda", so ein Statement des bpt-Präsidenten Dr. Hans-Joachim Götz. Abschließend sagte Götz: "Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf den nächsten Kongress, der vom 15. bis 18. November 2012 in Hannover erneut teilparallel zur EuroTier stattfindet." Bis dahin können sich die Kleintierpraktiker u.a. bei der 20. bpt-Intensivfortbildung Kleintierpraxis vom 23.  26. Februar 2012 in Bielefeld die Zeit vertreiben: Schwerpunktthema in 2012 ist Das Blut als Organ.</description><link>http://www.tieraerzteverband.de/</link><pubDate>06 10 2011</pubDate></item><item><title>ZZF wehrt sich gegen das vom Deutschen Tierschutzverbund geforderte Heimtierverbot</title><description>Der Deutscher Tierschutzbund (DTB) hat in seiner Pressemitteilungen zum Welttierschutztag 2011 die Novellierung des Tierschutzgesetzes gefordert. Dieses soll dann u.a. auch die nicht artgerechte Haltung von Tieren "in Wohnzimmern und Vorgärten" verbieten. Das kommt für den Präsidenten des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF), Norbert Holthenrich, einem Heimtierhaltungsverbot gleich. Der ZZF kritisiert die Forderung des DTB und spricht sich für eine noch intensivere Aufklärung aus. Das Verbot würde weder der Bedeutung des Gesetzes noch der Realität der Mehrzahl der vielen Millionengeglückter Mensch-Tier-Beziehungen gerecht. Es ist unverhältnismäßig und demütigt die Millionen Tierfreunde in Deutschland, die verantwortungsvoll mit ihren Heimtieren umgehen, so Holthenrich. Das in der Heimtierhaltung leider gelegentlich feststellbare Fehlverhalten von Menschen an Tieren darf nicht dazu instrumentalisiert werden, diese vielfältigen positiven Wirkungen des Zusammenlebens von Tier und Mensch durch zu weitgehende Gesetze abzuschaffen, hieß es weiter. Im Kern ziele der DTB mit seiner Forderung nach einem Verbot von exotischen und anspruchsvollen Heimtieren auf ein Verbot von fast allen Heimtieren, da in Deutschland aktuell in etwas mehr als einem Drittel aller Haushalte Heimtiere gehalten, dadrunter auch Exoten wie Meerschweinchen, Katzen oder Wellensittiche. </description><link>http://www.zzf.de/presse/meldungen/269.html</link><pubDate>06 10 2011</pubDate></item></channel></rss>
