Lexikon

Begriff

Erläuterung

Affinität

Neigung, Anziehungskraft

Antigen

Substanz, die den Organismus zur Bildung von Antikörpern anregt. Ein Antigen verfügt in der Regel über mehrere antigene Teilstrukturen, die als Determinanten bzw. Epitope bezeichnet werden. 

Aplasie

Angeborenes Fehlen eines Organs

Ataxie

Störung der Bewegungskoordination und Haltungsreflexe, denen ätiologisch und pathogenetisch unterschiedliche degenerative oder entzündliche Veränderungen des Nervensystems oder der Wirbel zugrunde liegen. 

attenuiert

Gezielte künstliche Abschwächung oder Aufhebung der Virulenz eines vermehrungsfähigen, pathogenen Mikroorganismus für einen bestimmten Wirt oder eine bestimmte Zellart unter Erhalt der Vermehrungsfähigkeit. 

Bakteriämie

Verbreitung von Bakterien bei zyklischen Infektionskrankheiten ohne Erregervermehrung über die Blutbahn.

Boosterung

Eine im Abstand von einigen Wochen, Monaten oder Jahren nach der ersten Vakzination wiederholte Impfung (Revakzination). Dadurch wird die sekundäre Immunreaktion stimuliert und entsprechend der Immunstatus verstärkt.

Brunstsynchronisation

Bei der Brunstsynchronisation wird die bei den weiblichen Tieren einer Herde oder Gruppe zu unterschiedlichen Zeiten auftretende spontane Brunst und/oder Ovulation zu einem vorher festgelegten Termin ausgelöst und gleichgeschaltet. Sie kommt in der Rinder-, Schweine- und Schafproduktion zum Einsatz und bietet wesentliche betriebstechnische und züchterische Vorteile.

Challenge-Infektion

Belastungsinfektion; 
Immunitätstest, bei dem die Belastbarkeit einer Immunität durch eine experimentelle Immunität geprüft wird. Dient dem Nachweis der Wirksamkeit von Impfstoffen und Chargen. 
Dazu wird eine Tiergruppe mit dem zu testenden Impfstoff immunisiert. Nach Ausbildung der Immunität wird diese Tiergruppe gemeinsam mit einer unbehandelten Kontrollgruppe dem entsprechenden Pathogen ausgesetzt und die Reaktionen beider Gruppen beobachtet. 

Chemotaxis

Leukotaxis
Gerichtete Bewegung eines frei beweglichen Organismus durch Orientierung an chemischen Substanzen entlang eines Konzentrationsgradienten. Der Organismus reagiert durch entsprechende Einstellungen des Körpers. Man unterscheidet positive Chemotaxis (zur Reizquelle hin) und negative Chemotaxis (von der Reizquelle weg).

Clearance-Aktivität

Reinigung, Klärung 
Stoffspezifische und fiktive Größenangabe. Sie bezeichnet dasjenige Plasmavolumen, das pro Zeiteinheit von einer bestimmten Substanzmenge befreit wird. Die renale Clearance ist ein Parameter für die Exkretionsfunktion der Niere. 

Cortisol

Hormon der Nebennierenrinde, körpereigenes Corticosteroid.
Wird systemisch, wegen der geringen glukokortikoiden und mineralokortikoiden Wirkung, nur zur Substitutionstherapie bei NNR-Insuffizienz eingesetzt. Lokale Anwendung am Auge oder auf der Haut z.B. bei allergischen Dermatitiden, Otitis externa, chronischen Ekzemen und nichtinfektiösen Entzündungen der vorderen Augenabschnitte. Als mögliche Nebenwirkungen werden lokale Abwehrschwäche, Hautverdünnung und Kornea-Ulzerationen angegeben. 

Diarrhoe

Durchfall
Der Kot ist dünnbreiig bis wässrig, es können Schleim und Blut beigemengt sein. Er wird oft im Strahl abgesetzt und führt zu Verklebungen in der Analregion. Mögliche Ursachen sind Motilitätssteigerung, Sekretionserhöhung oder Malabsorption auf entzündlicher oder nicht entzündlicher Basis. 

EDTA

Ethylendiamintetraacetat
Salz der Editinsäure. Sehr schwer wasserlösliches weißes Pulver, das als Komplexbildner verwendet wird.
Findet Verwendung in vitro z. B. als gerinnungshemmender Zusatz zu Blutproben (Calciumbindung). In vivo Anwendung z.B. zur intravenösen Gabe (Ca-Na2-EDTA) bei Schwermetallintoxikation (v.a. Blei). 

ELISA

Sehr sensitiver Enzym-Immuntest zum Nachweis der Reaktanten: Antikörper, Antigen und Enzym. 

Epidemiologie 

Wissenschaftszweig, der sich mit der Verbreitung von Krankheiten befasst. Hierbei wird besonders die Verteilung und die Häufigkeit der Erkrankung, Ursachen, Risikofaktoren, die Pathogenese und die Übertragungswege berücksichtigt. 

Epithelzellen

Zellen, die häufig durch besondere Haftstrukturen mit einander verbunden sind und so das Epithelgewebe bilden. Dabei handelt es sich entsprechend ihrer Leistung um plattenförmige, prismatische oder polygonale Zellen. 

Erosiv

Erosionen verursachend

Exophthalmus

„Glotzauge", Vorlagerung des Augapfels, die verschiedene Ursachen haben kann. Möglich ist eine Vergrößerung des Augapfels, raumfordernde Prozesse in der Augenhöhle (Orbita) oder lediglich eine flache Augenhöhle. 

Fruchtresorption 

Stirbt in den ersten Wochen der Trächtigkeit ein Embryo ab (Embryonentod), werden die Zellen vom Organismus der Mutter vollständig resorbiert.

Genom-Sequenz-Analyse

Bestimmung der Abfolge der Bausteine des Genoms A (Adenin), C (Cytosin), G (Guanin) und T (Thymin).

Genotyp

Erbtyp 
Gesamtheit aller in den Chromosomen lokalisierten Erbanlagen. 

Gravidität

Trächtigkeit

Grundimmunisierung

Besteht in der Regel aus 1-2(3) Impfungen im Abstand von mehreren Wochen. Dabei entspricht die erste Impfung dem ''Priming'', die zweite der ''Booster-Impfung''. Durch die Grundimmunisierung wird eine belastbare Immunität erzielt, die durch regelmäßige Auffrischimpfungen erhalten werden kann. 

hämorrhagisch

blutig; mit Blutungen verbunden 

hämorrhagische Diathese

Blutungsbereitschaft, ungewöhnliche Blutungsneigung mit punktförmigen oder flächenhaften kapillären Blutungen aus mechanisch unverletzten Gefäßen. 

heterolog

Fehlende Übereinstimmung oder Abweichung von der Norm oder einer Vorgabe.

Hydrocephalus

Wasserkopf

Hydrolyse 

Zerlegung einer Substanz unter Beteiligung von Wasser.

Immunglobuline

Spezielle Gruppe von Proteinen mit spezifischer Antikörperaktivität, die nicht nur im Blutplasma, sondern auch in anderen Sekreten und Körperflüssigkeiten vorkommen. 

Immunität

Erworbener Schutz eines Organismus gegen Krankheitserreger, der durch das Vorhandensein spezifischer Antikörper und spezifischen T-Lymphozyten gekennzeichnet ist. Daneben verfügt der Organismus über den unspezifischen, angeborenen Abwehrmechanismus (Resistenz). 

Immunsuppression

Unspezifische Unterdrückung der Immunreaktion eines Organismus.
Mögliche Verursacher sind Immunsuppressiva oder Maßnahmen bzw. Substanzen, die die Fähigkeit des Organismus zur Immunreaktion aufheben (z.B. Röntgenbestrahlung, Corticosteroide), oder Vergiftungen, Infektionen und Tumoren. Immunsuppressiva haben eine Bedeutung in der Bekämpfung von Autoimmunkrankheiten und der Hemmung der Transplantationsimmunität. 

Immuntoleranz

Immuntoleranz steht für eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionszustände von immunologischer Nichtreaktivität gegenüber fremden und eigenen Strukturen. Zentrale Selektionsvorgänge während der Ontogenese immunkompetenter Zellen und periphere Anpassungsprozesse, bei denen vor allem das jeweilige Mikromilieu von entscheidender Bedeutung ist, stellen deren Grundlage dar.

Inaktivatvakzine

Impfstoffe, bei denen die Erreger abgetötet sind und die das Prädikat "fetaler Schutz" besitzen. Der fetale Schutz wird in einer von der europäischen Zulassungskommission vorgegebenen Infektionsstudie geprüft. Die Impfung muss den Fetus im ersten Drittel der Gravidität vor einer Infektion mit dem BVDV schützen. Entspricht das Ergebnis den Anforderungen, wird der Impfstoff mit Verweis auf diese Indikation zugelassen

In vitro

Außerhalb des lebenden Organismus ablaufende biologische Vorgänge oder durchgeführte wissenschaftliche Experimente. 

In vivo

Bezeichnet Prozesse, die im lebenden Organismus ablaufen.

Indikation

Der Grund oder Anlass für die Durchführung einer medizinischen Untersuchung oder Behandlungsmaßnahme, der diese rechtfertigt.

Infektion

Eindringen, Haften und Vermehren eines infektiösen Agens in einen Wirtsorganismus unter Auslösung einer Reaktion. 

Inkubationszeit

Zeitspanne zwischen der Ansteckung (Infektion) des Wirts mit dem Erreger und dem Auftreten der ersten klinischen Krankheitserscheinungen. Bei den verschiedenen Infektionskrankheiten unterschiedlich lang (zwischen wenigen Stunden bis mehrere Wochen, in Ausnahmefällen Monate bis Jahre). Sie ist abhängig vom Wirt und seiner Disposition, der spezifischen und unspezifischen Abwehr, Art und Virulenz des Erregers und der Befallsstärke. 

Interferone (IFN)

Interferone sind Proteine, die von Zellen im Rahmen einer viralen Infektion oder bei Exposition gegenüber antigenen und mitogenen Reizen gebildet werden. IFN haben antivirale, antiproliferierende und immunmodulierende Wirkungen. 

intrauterin

Innerhalb des Uterus (Gebärmutter) bzw. in den Uterus hinein 

Inzidenz

Anzahl bestimmter Krankheitsfälle in einer Population in einem festgelegtem Zeitraum. 

Kolostrum

Unmittelbar nach der Geburt von der Milchdrüse abgegebenes Sekret.
Es weist einen hohen Gehalt an Eiweiß (Immunglobuline), verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen sowie Leukozyten auf. 

Lebendimpfstoff 

Impfstoff aus abgeschwächten (Virulenz, Pathogenität), jedoch vermehrungsfähigen Keimen, die eine echte Infektion hervorrufen u. dadurch aktiv immunisieren. 

Leitsymptome

Kardinalsymptom; Kernsymptom
Für eine Krankheit charakteristisches Krankheitssymptom. Sehr wichtig für die Diagnosestellung.

Li-Hep.-Probe

Blutprobe, die durch Lithium und Heparin als Gerinnungshemmer ungerinnbar gemacht wird.

Lymphozyten

Zu den Leukozyten gehörende Blutzellen. Man unterscheidet T- und B-Lymphozyten, die unterschiedliche immunologische Aufgaben zu erfüllen haben. 

maternal

Mütterlich, zur Mutter gehörend 

Mikrophthalmie

Kleinäugigkeit
Angeborene, abnorme Kleinheit oder auch nur rudimentäre Ausbildung eines oder beider Augäpfel (- Mikrophthalmus). Die Mikrophthalmie ist i.d.R. erblich und tritt häufig zusammen mit anderen Hemmungsfehlbildungen auf. 

Mischinfektion

Zeitgleiche Infektion mit mehreren Erregern. 

Monozyt

Zur humoralen Immunabwehr gehörende Zelle, die der Familie der Leukozyten angehört. 

Morphologie

Wissenschaft von Bau und von der Gestalt der Tiere und ihrer Organe. 

Antikörper, neutralisierende

Neutralisationsantikörper
Werden vorwiegend im Verlauf von viralen Infektionen gebildet. Ihre Aufgabe ist die Anbindung an homologe Viren, um eine Bindung der Viren an zelluläre Rezeptoren zu verhindern. Im Neutralisationstest und im Hämagglutinations-Hemmungstest haben sie diagnostisch Bedeutung.

Nidation

Einnistung der befruchteten Eizelle in die hormonell vorbereitete Gebärmutterschleimhaut. Der Zeitpunkt der Nidation variiert von Tierart zu Tierart. Meist erfolgt die Nidation jedoch im Morulastadium oder als Blastozyte. 

Occulocerebelläres Syndrom

Durch eine intrauterine Infektion des Fetus mit dem BVD-Virus hervorgerufene Augen- und Gehirnmissbildung.

Organogenese

Ein Abschnitt der Ontogenese, der die Entwicklung der einzelnen Organe und Organsysteme umfasst.

oronasal

os, oris - der Mund
nasal- zur Nase gehörend

Pathogenese

Entstehung und Entwicklung einer Krankheit. 

pathologisch

krankhaft
Gegenteil zu physiologisch 

PCR

Polymerase-chain-reaction (Polymerase-Kettenreaktion).
Die PCR ist ein molekulargenetisches Verfahren, bei dem selektiv bestimmte DNA-Abschnitte vermehrt werden. Die DNA-Polymerase synthetisiert DNA-Sequenzen neu, die von zwei Primern (synthetische Oligonukleotiden) eingerahmt werden. Auf diese Weise können auch geringen Mengen DNA, nach mehrmaliger Wiederholung des Vorgangs, nachgewiesen werden. Zum Nachweis von RNA-Abschnitten muss die RNA mittels einer RNA-abhängigen DNA-Polymerase in eine DNA umkopiert werden. 

persistierend

Feststehend, fortdauernd, verharrend, unverändert bleibend, stehen bleibend.

Plazentarschranke

Selektiv-permeable Stoffwechselschranke zwischen maternalem und fetalem Blutkreislauf. Die Permeabilität ist von Tierart zu Tierart je nach Plazentationsform unterschiedlich. Makromoleküle können jedoch in der Regel nicht passieren. 

Population

Tiere einer Spezies mit einem gemeinsamen Genpool bzw. Gesamtheit fortpflanzungsfähiger Individuen, die Träger bestimmter Erbanlagen sind und einen speziellen Phänotyp aufweisen. 

postnatal, p.n.

Nach der Geburt

Prävalenz

Häufigkeit, mit dem eine bestimmte Krankheit (oder ein bestimmtes Merkmal) in einer bestimmten Bevölkerung (Population) zu einem bestimmten Zeitpunkt vorkommt. 

Replikationszyklus

Von einem Replikationszyklus spricht man bei der Vermehrung von Viren. Viren besitzen keine Synthesestrukturen und können keine eigene Replikation betreiben. Daher sind sie obligat auf lebende, syntheseaktiv Zellen angewiesen. Ein Replikationszyklus eines Virus besteht aus drei Schritten: 1. Einschleusung in die Zelle, 2. Proteinsynthese und Replikation, 3. Ausschleusung aus der Zelle.

Rezidiv

Rückfall
Wiederauftreten einer Krankheit nach der Abheilung bzw. offensichtlicher klinischer Gesundung. Der Grund kann eine nicht vollständige Beseitigung des verursachenden Agens sein. 

RNS/RNA

Ribonucleinsäure/ Ribonucleinacid
Hochpolymere Kettenmoleküle, die im wesentlichen an der Translation der genetischen Information, die auf der DNA gespeichert ist, beteiligt ist. Man unterscheidet 
- ribosomale RNA (rRNA), 
- messenger RNA (mRNA),
- transfer RNA (tRNA).

RT-PCR

Realtime-PCR
Die Methode ermöglicht über den gesamten Verlauf der PCR die direkte Messung der angereicherten DNA-Abschnitte mithilfe von Fluoreszenzfarbstoffen. Diese lagern sich in die Doppelstränge der DNA ein. Das Signal der durch eine Lichtquelle angeregten Farbstoffe ist proportional zur Menge der vervielfältigten DNA-Abschnitte und kann in Echtzeit (real-time) dargestellt werden.

Sekundärinfektion

Zweitinfektion 
Zusätzliche Ansteckung eines bereits infizierten Organismus mit einem anderen Erreger. Dabei siedeln sich die Sekundärerreger durch die durch Primärinfektion vorgeschädigten Organen und Geweben an. 

Serokonversion

Produktion von Antikörpern gegen spezifische Antigene. Nach der Serokonversion ist ein zuvor negativer Nachweistest für Antikörper positiv.

seropositiv

Kurzbezeichnung auf Befunden für den positiven Ausfall einer serologischen Reaktion. 

Seroprävalenz

Häufigkeit, mit der seropositive Tiere in einer Population vorkommen. 

Serum

Die nach der Blutgerinnung durch Retraktion der Blutgerinsel abgepresste gelbliche Flüssigkeit. Blutserum enthält keine Blutzellen und im Gegensatz zum Blutplasma kein Prothrombin und kein Fibrinogen, aber Thrombin. 

subklinisch

Mit klinischen Untersuchungsmethoden nicht erfassbare Erkrankungen. 

Superinfektion

Bei noch bestehendem Primärinfektion und unvollständiger Immunität neuerliche Infektion mit dem gleichen Erreger. 

Thrombozyt

Blutplättchen;
Im Blut rundliche oder scheibchenförmige, relativ kleine Zellfragmente, die von Knochenmarkriesenzellen (Megakaryozoten) abstammen. Sie enthalten zahlreiche bei der Blutgerinnung wirksame Faktoren sowie vasoaktive Substanzen, die für die Hämostase wichtig sind. Ihre Oberfläche ist meist in relativ hoher Konzentration mit plasmatischen Blutgerinnungsfaktoren besetzt. Sie treten auch außerhalb der Blutbahn auf, wo sie polymorph geformt sind. 

Totimpfstoff

Impfstoff, der aus abgetöteten Krankheitserregern besteht. 

transient

vorübergehend, kurzdauernd, flüchtig

transplazentar

Durch die Plazenta hindurch.

Umrindern

Umbullen
Wiederauftreten von Brunstsymptomen nach erfolgter Bedeckung oder Besamung.

Vakzination

Applikation von Vakzinen mit lebenden oder inaktivierten Erregern, mit Teilstücken der Oberflächenstruktur von Erregern oder mit Toxoiden zur Erzeugung einer aktiven Immunität. 

Vektor

Überträger von Krankheitserregern, belebter oder unbelebter Natur.

Virämie

Vorkommen von Virus im Blut. Ein Stadium in der Pathogenese generalisierter Virusinfektionen. Nach lokaler Replikation in den primäraffinen Organen und regionalen Lymphknoten verbreitet sich das Virus u.a. hämatogen. Es folgt die Organmanifestation, der sich nicht selten eine sekundäre Virämie anschließt. 

Virulenz

Quantitativer Ausdruck für die Menge krankheitsauslösender Faktoren eines bestimmten Mikroorganismus aus einer pathogenen Spezies. Die Virulenz hängt jeweils vom Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Infektionsdosis, Infektionsweg, Kontagiosität, Infektiosität und Toxizität ab. 
Anmerkung: Im Sprachgebrauch wird die Virulenz häufig mit der Pathogenität gleichgesetzt. 

zytopathogen

Eigenschaft von Viren, einen zytopathischen Effekt auszulösen.