aktuelle Meldungen

XML Feed abonnieren

Diese aktuellen Meldungen können auch als RSS Feed abonniert werden.
22.03.2012

Geflügelpest in den Niederlanden - Im Kreis Viersen Geflügel im Stall lassen

Nachdem in der vergangenen Woche im niederländischen Limburg die Geflügelpest mit einem niedrig pathogenen Erreger vom Typ H5N2 nachgewiesen worden war, rät das Veterinäramt des Kreises Viersen (Nordrhein-Westfalen) Geflügelhaltern, Maßnahmen zu ergreifen, um eine mögliche Übertragung auf ihre Tiere zu verhindern. Dazu gehört es, die Tiere möglichst im Stall zu lassen, um eine mögliche Infektion über Wildvögel zu verhindern. In den Niederlanden mussten mehr als 40.000 Puten getötet werden, nachdem der Erregernachweis erfolgt war.
www.presse-service.de
OIE


27.12.2011

Geflügelpest in Hong Kong

Auf einem Großmarkt in Hong Kong ist bei einem toten Huhn eine Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 nachgewiesen worden. 17.000 Hühner mussten daraufhin gekeult werden. Wie lid berichtet, wurde außerdem der Großmarkt bis Mitte Januar 2012 geschlossen und ein Importverbot für Lebendgeflügel verhängt.
lid


15.12.2011

Geflügelpest vom Typ H5N1 in China

Um die Geflügelpest ist es ruhig geworden. Trotzdem ist die Erkrankung noch vorhanden, wie ein aktueller Fall aus China belegt. Dort wurde erstmals seit Mai 2010 wieder der hochpathogene Erreger vom Typ H5N1 beim Geflügel nachgewiesen, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Auffällig an diesem Fall ist die hohe Sterblichkeit. Alle der 290 betroffenen Tiere des Bestandes verendeten. Die übrigen Tiere des Bestandes wurde getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers einzudämmen.
OIE


02.09.2011

WHO sieht keine zusätzliche Gefahr durch neuen H5N1 - Subtyp

Der in Asien sich offenbar ausbreitende neue Subtyp H5N1 - 2.3.2.1 der aviären Influenza stellt nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang kein zusätzliches Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Die WHO hält das Auftauchen eines neuen Subtypen auch nicht für ungewöhnlich. Dies gilt insbesondere für Gegenden, in denen das Influenzavirus beim Geflügel im Umlauf ist. Die WHO weist zudem daraufhin, dass Infektionen des Menschen mit dem Virus vom Typ H5N1 weiterhin sehr selten vorkommen. Zumeist ist dies der Fall in Regionen, in denen das Virus beim Geflügel verbreitet ist. Seit 2003 wurden weltweit 565 Fälle der Infektion beim Menschen nachgewiesen, 331 davon endeten tödlich.
WHO
WHO - Übersicht humaner H5N1-Fälle


06.07.2011

Niederländische Geflügelhalter fordern Aufstallungspflicht aus Angst vor Geflügelpest

Der niederländische Fachverband der Geflügelhalter (NVP) fordert eine sofortige nationale Aufstallpflicht für alle gewerblichen Geflügelhaltungen wegen mehrfacher Infektionen mit einem schwach pathogenen aviären Influenzavirus in Geflügelbetrieben. In den Niederlanden ist das Virus in diesem Jahr bereits in drei Geflügelbetrieben mit Freilandhaltung in den Provinzen Zeeland, Gelderland und Flevoland nachgewiesen worden. Der jüngste Ausbruch des Erregers wurde vorige Woche auf einem Betrieb in Creil am Ijsselmeer festgestellt. Die 47.000 Hennen des Betriebes wurden vernichtet, wie Agrarheute.com berichtet. Demnach ordnete das Landwirtschaftsministerium eine Untersuchung an, inwieweit die Freilandhaltung die Einschleppung des Vogelgrippe-Erregers begünstigt. Bis das Ergebnis dieser Untersuchung vorliegt, fordert der NVP eine nationale Aufstallpflicht, um einer weiteren Ausbreitung der Erkrankung vorzubeugen. Die Geflügelhalter fürchten um ihre Exportmärkte, falls weitere Fälle auftreten.
Agrarheute.com


28.06.2011

Geflügelpest erreicht Bayern

Auch im bayerischen Landkreis Hof wurde ein Fall der Geflügelpest mit einen schwach pathogen Virus nachgewiesen, wie die "Frankenpost" berichtet. Demnach wurden auf dem betroffenen Betrieb Untersuchungen eingeleitet, da es Handelskontakte zu betroffenen Betrieben in Nordrhein-Westfalen gab. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde das Virus bei einer Wachtel nachgewiesen. Ein akutes Krankheitsgeschehen lag aber nicht vor. Die 500 Tiere des Bestandes - Enten, Gänse und Hühner - werden getötet. Zudem wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um den Betrieb im Ort Gösmes eingerichtet. Dieser reicht über die Kreisgrenze hinaus, so dass davon auch der Kreis Kulmbach betroffen ist.
Frankenpost


22.06.2011

Keine weiteren Geflügelpestfälle in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sind keine weiteren Fälle der Geflügelpest mit einem gering pathogenen Influenza-Virus vom Typ H7 nachgewiesen worden, wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) mitteilt. Insgesamt standen 18 Betriebe im Zentrum der Untersuchungen. Alle Betriebe hatten in letzter Zeit Geflügel aus den nordrhein-westfälischen Landkreisen Paderborn und Gütersloh erhalten, wo der Erreger in mehreren Betrieben nachgewiesen worden war. In einem der baden-württembergischen Betriebe konnte das Virus ebenfalls nachgewiesen werden. Für die weiteren 17 Betriebe konnte mittlerweile Entwarnung gegeben werden. Die Betriebe waren zunächst gesperrt worden, um eine mögliche Erregerverbreitung zu verhindern. Mittlerweile sind die Betriebe wieder freigegeben worden.
MLR Baden-Württemberg


16.06.2011

Geflgelpest in NRW: Virus könnte schon länger unerkannt in der Region sein

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat an den epidemiologischen Untersuchungen des aktuellen Geflügelpestausbruchs mit einem Erreger vom Typ H7 in Nordrhein-Westfalen mitgewirkt. Dabei fielen nach Angaben des FLI einige Besonderheiten auf. So wurden respiratorische Symptome, Leistungsabfälle und auch eine erhöhte Mortalitätsrate beobachtet, obwohl es sich um ein niedrigpathogenes Virus handelt. Zudem war auch der Anteil der Tiere, die virologisch positiv getestet wurden, relativ hoch. Weiterhin ergaben genetische Untersuchungen eine Verwandtschaft mit Viren, die im März 2011 in den Niederlanden und im Juli 2010 im Zoo von Hannover nachgewiesen worden waren. Aus diesen Ergebnissen wird gefolgert, dass die Möglichkeit besteht, dass das Virus bereits länger in der Region vorkommt und nur auf Grund seiner geringen Virulenz bisher nicht erkannt wurde.
FLI


15.06.2011

Geflügelpest in Baden-Württemberg

Nachdem im Mai die Geflügelpest mit einem schwach pathogenen Virus vom Typ H7 im nordrhein-westfälischen Landkreis Gütersloh ausgebrochen war, ist die Erkrankung mittlerweile in Baden-Württemberg angekommen. Wie der SWR unter Berufung auf das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium berichtet, habe sich auf einem Betrieb in Südbaden ein Verdachtsfall bestätigt. Die rund 2.000 Tiere des Bestandes werden getötet und es wurde ein Sperrgebiet eingerichtet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Zwischen dem betroffenen Betrieb und Betrieben in Nordrhein-Westfalen hat es Handelsbeziehungen gegeben, so dass der Erreger vermutlich von dort nach Baden-Württemberg gelangte.
SWR


31.05.2011

Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen breitet sich aus

Seit dem Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H7 im Kreis Gütersloh sind bereits mehr als 55.000 Stück Geflügel getötet worden. Knapp weitere 9.300 Legehennen sollen noch folgen. Außerdem wurden weitere Betriebe wegen des Verdachts auf die Geflügelpest gesperrt, wie RP-Online berichtet. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist die Tierseuche bislang in vier Betrieben mit fünf Standorten nachgewiesen worden. Die Höfe liegen in Rheda-Wiedenbrück und Rietberg. Trotz der getroffenen Schutzmaßnahmen übte Niedersachsen Kritik am Umgang von Nordrhein-Westfalen mit der Geflügelpest. Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) wirft Tierärzten aus NRW vor, die Behörden nicht rechtzeitig über den Ausbruch der Tierseuche informiert zu haben. Er forderte seinen NRW-Amtskollegen Johannes Remmel (Grüne) am Rande eines Auftritts in Cloppenburg auf, Sanktionen für die Veterinäre zu prüfen, schließlich handle es sich um eine meldepflichtige Krankheit. Mitarbeiter seines Ministeriums hätten Informationen darüber, dass Tierärzte in Ostwestfalen seit Wochen Tiere mit dem Verdacht auf die Vogelgrippe behandelt hätten, sagte Lindemann einer Nachrichtenagentur. Das sei bei der Schweinegrippe genauso gewesen.
RP-Online


13.05.2011

Geflügelpest in den Niederlanden

In den Niederlanden ist die Geflügelpest mit einem Erreger vom Typ H7 nachgewiesen worden, wie das zuständige Landwirtschaftsministerium der Niederlande mitteilt. In dem betroffenen Betrieb mussten rund 8.800 Stück Geflügel getötet werden. Ein Geflügelpesterreger vom Typ H7 war zuletzt im Jahr 2007 in den Niederlanden nachgewiesen worden.
Landwirtschaftsministerium der Niederlande


26.04.2011

Ausrottung von H5N1 in betroffenen Ländern kann noch lange dauern

Um die Aviäre Influenza vom Typ H5N1 ist es ruhig geworden. Zumindest bei uns wird kaum noch in den Medien darüber berichtet. Aber nach Angaben der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zirkuliert der Erreger in sechs Ländern auf der Welt und stellt dort ein großes Problem dar. Die Ausrottung des Erreges in Ägypten, Bangladesh, China, Indien, Indonesien und Vietnam kann nach einem aktuellen Report der FAO noch mehr als zehn Jahre in Anspruch nehmen. Die FAO macht hauptsächlich drei Faktoren dafür verantwortlich, dass der Erreger in diesen Ländern endemisch zirkuliert und die Bekämpfung so schwierig ist. Dies sind Produktions- und Handelsbedingungen, ein schwaches öffentliches und privates Veterinärwesen sowie der Faktor, dass die Angst vor dem Erreger nicht zwingend zu greifenden Bekämpfungsmaßnahmen geführt hat. Die FAO nennt in ihrem Bericht auch konkrete Maßnahmen, die - abgestimmt auf das jeweilige Land - zur Bekämpfung des Erregers ergriffen werden sollten.
FAO


28.03.2011

Geflügelpest in den Niederlanden

In den Niederlanden ist die Gelügelpest ausgebrochen, wie das Internationale Tierseuchenamt (OIE) mitteilt. Nachgewiesen wurde jedoch nur ein gering pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H7N1. Betroffen ist ein Betrieb mit insgesamt 127.500 Legehennen, die in Freilandhaltung gehalten wurden sowie Zuchthennen. Die gesamten Tiere des Bestandes wurden getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern.
OIE


24.02.2011

FLI legt neue Risikobewertung zur Einschleppung der Geflügelpest vor

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat seine Riskobewertung zur erneuten Einschleppung des Erregers der hochpathogen aviären Influenza (AI) vom Typ H5N1 erneuert. Das FLI verweist darauf, dass seit der letzten Bewertung im Februar 2010 kein Fall in Deutschland festgestellt wurde. In Europa wurden seitdem insgesamt nur zwei Fälle - in Bulgarien und Rumänien - nachgewiesen. Während sich die Situation in Europa als günstig darstellt, gibt es in anderen Regionen weiterhin massive Probleme mit dem Erreger. In Ägypten und auch in Indonesien gilt das Virus als endemisch. Auch in anderen Ländern Asiens wurden Fälle bei Hausgeflügel und Wildvögeln beobachtet. Aus dieser Situation heraus schätzt das FLI, dass die höchste Gefahr für die Einschleppung nach Deutschland von der illegalen Einfuhr aus Drittländern ausgeht. Für die legale Einfuhr aus Drittländern und der EU wird das Risiko als vernachlässigbar eingestuft. Auch das Risiko der Einschleppung durch Wildvögel sowie Personen- und Fahrzeugverkehr wird als gering bewertet.
FLI


14.01.2011

Wissenschaftler "züchten" für Menschen unbedenkliche Hühner

Britischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Hühner gentechnisch so zu verändern, dass sie das Geflügelpestvirus vom Typ H5N1 nicht mehr auf den Menschen übertragen können. Jedoch sind diese Tiere nicht für den Verzehr geeignet, so dass die Methode noch weiter modifiziert werden muss. Doch seien diese Forschungsergebnisse sehr vielversprechend, erklärte Helen Sang von der Universität Edinburgh in dem Fachmagazin Science.
Science


27.12.2010

Mädchen in Ägypten stirbt an Vogelgrippe

In Ägypten ist ein elf Jahre altes Mädchen an der Infektion mit dem aviären Influenzavirus vom Typ H5N1 gestorben. Das gab das ägyptische Gesundheitsministerium bekannt. Das Mädchen stammte aus Luxor Governorate, 660 Kilometer südlich von Kairo. Damit sind in Ägypten seit 2006 insgesamt 38 Menschen an der "Vogelgrippe" gestorben. Weltweit sind 511 Fälle beim Menschen bekannt, von denen 304 fatal ausgegangen sind.
promedmail
WHO


21.12.2010

Weiterer Geflügelpesterreger in Südkorea

In Bezug auf Tierseuchen kommt Südkorea momentan nicht zur Ruhe. Nachdem die Maul- und Klauenseuche (MKS) mittlerweile auf mehr als 30 Betrieben ausgebrochen ist und die Geflügelpest mit einem hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N1 bei Wildvögeln nachgewiesen wurde, ist ein weiterer Erregertyp der Aviären Influenza in einem Geflügelbetrieb nachgewiesen worden. Es handelt sich um ein gering pathogenes Virus vom Typ H7N2, das im Rahmen eines Überwachungsprogramms identifiziert wurde. Die 110 Enten und Hühner des Betriebes wurden mittlerweile getötet.
OIE


15.11.2010

Aviäre Influenza in Mecklenburg-Vorpommern: Erreger vom Subtyp H5N2

Bei dem in der vergangenen Woche in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen niedrig pathogenen Erreger der Aviären Influenza (AI) handelt es sich um ein Virus vom Subtyp H5N2, wie das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern mitteilte. Die gering ausgeprägte, krankmachende Wirkung des Virus wird laut Landestierärztin Dr. Maria Dayen auch dadurch dokumentiert, dass die Tiere keine Krankheitsanzeichen zeigten. Mit der Tötung der rund 17.000 Enten und Gänse wurde ein Spezialunternehmen beauftragt. Dem Landwirt wird der Wert des Geflügels von der Tierseuchenkasse ersetzt. Die Entsorgungskosten trägt der Landkreis.
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern


29.10.2010

Stallpflicht für Geflügel soll aufgehoben werden

Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" plant das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Aufhebung der generellen Stallhaltungspflicht für Geflügel, die im Zuge des Ausbruchs der Aviären Influenza eingeführt wordenm war. Damit soll auch die Freilandhaltung von Hühner, Enten und Gänsen wieder als Regelhaltung zugelassen werden. Der Zeitung liegt der Entwurf der entsprechenden Verordnung vor. Begründet wird die geplante Aufhebung damit, dass der letzte Fall der Geflügelpest im Frühjahr 2009 in Deutschland nachgewiesen wurde. In der überarbeiteten Verordnung wird den Behörden aber die Möglichkeit eingeräumt, im Gefährdungsfall ein Stallhaltungsgebot zu verhängen.
ots


17.05.2010

Geflügelpest in den Niederlanden

In den Niederlanden ist nach Angaben des zuständigen Landwirtschaftsministeriums die Aviäre Influenza in einem Betrieb mit 28.000 Tieren nachgewiesen worden. Bei dem Erreger handelt es sich um ein gering pathogenes Virus der Aviären Influenza vom Typ H7. Die Tiere des Betriebes werden getötet, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Die in der eingerichteten Überwachungszone vorhandenen Geflügelbetriebe werden zudem auf den Erreger untersucht und es wurden Transportbeschränkungen erhoben.
Promedmail


31.03.2010

Geflügelpest bei einem Bussard in Bulgarien

In Bulgarien wurde bei einem Bussard der Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N1 nachgewiesen, wie Medien unter Berufung auf die bulgarischen Veterinärbehörden berichten. Zur Bestätigung der ersten Untersuchungsergebnisse wurde Proben des tot aufgefundenen Tieres in ein weiteres Labor geschickt.
Promedmail


17.03.2010

Geflügelpest vom Typ H5N1 in Rumänien

In Rumänien ist erneut die Geflügelpest vom Typ H5N1 ausgebrochen. Das hat Rumäniens Landeslabor am 15. März 2010 bestätigt, wie die EU-Kommission mitteilte. Betroffen ist demnach ein Hühnerhof im Donaudelta, nahe der ukrainischen Grenze. Es sei denkbar, dass sich die Tiere bei durchziehenden Wildvögeln angesteckt haben, erklärte die Kommission. Alle notwendigen Schutzmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Seuche und damit Massentötungen zu verhindern, seien ergriffen worden. Dazu gehören u.a. die Tötung aller Tiere des Betriebes und die Einrichtung einer Überwachungszone mit einem Radius von 20 km.
ISID


26.02.2010

Erster Fall von Geflügelpest in Vietnam

Die Geflügelpest vom Typ H5N1 grassiert auch im Jahr 2010 weiter. In einigen Ländern in Südostasien ist sie inzwischen endemisch, so auch in Vietnam. Daher infizieren sich auch immer wieder Menschen mit dem aviären Influenzavirus. Der jüngste Fall betrifft ein 3-jähriges Mädchen aus der Provinz Khanh Hoa, wie das Gesundheitsministerium in Hanoi mitteilte. Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Geflügelpest in 2003 in Vietnam 112 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert, bei 57 von ihnen nahm die Infektion ein fatales Ende.
Promedmail


01.09.2009

Aviäre Influenza weiter ein Problem in Ägypten

Die Berichterstattung über die Influenza vom Typ A/H1N1 hat die Aviäre Influenza mit einem Virus vom Typ H5N1 in den Hintergrund gedrängt. Die Erkrankung ist aber weiterhin aktiv. Insbesondere in Ägypten treten regelmäßig Fälle auf. Mittlerweile wurden dort 85 Fälle der Erkrankung beim Menschen bestätigt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Allein 34 Fälle wurden in diesem Jahr festgestellt. Weltweit wurden im Jahr 2009 bereits 45 Fälle der Erkrankung nachgewiesen. Insgesamt ist die Zahl der nachgewiesenen Erkrankungen seit dem Jahr 2003 auf 440 angestiegen. 262 davon endeten tödlich.
WHO


25.08.2009

Geflügelpest könnte Parkinson-Krankheit fördern

Jahrzehnte nach dem verheerenden Ausbruch der Spanischen Grippe im Jahr 1918 wurde eine Zunahme von Erkrankungen, die der Parkinson-Krankheit ähnelten, beobachtet. Es wurde kontrovers diskutiert, ob das Infleunzavirus der Spanischen Grippe dafür eine Mitverantwortung trug. Wissenschaftler aus den USA konnten diese These jetzt mit neuen Untersuchungen untermauern. Sie infizierten Mäuse mit dem Virus der Geflügelpest vom Typ H5N1. Dabei beobachteten sie im Nervensystem der Tiere eine Verringerung der Neuronen, die sich auch bei einer Parkinson-Krankheit verringert, wie sie in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) berichteten.
PNAS


22.07.2009

Heimische Greifvögel bei der Übertragung der Geflügelpest unbeteiligt

Eine Frage, die sich im Rahmen des Ausbruchs der Geflügelpest mit einem Virus vom Typ H5N1 stellte, war, inwieweit heimische Greifvögel sich infizieren und den Erreger weiterverbreiten können. Wissenschaftler der Universität Ulm gehen davon aus, dass die heimischen Greifvögel bei der Übertragung der hochpathogenen Viren eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die Annahme basiert auf Forschungsergebnissen, die im Rahmen des Forschungsprogramms "Wildvögel und Vogelgrippe" erhoben wurden. Demnach spielen bei der Verbreitung der Viren eher Wasservögel eine Rolle. Im Rahmen des Projektes wurden mit Hilfe von Satellitentelemetrie Bewegungsprofile der Tiere erstellt. Mittels Radiotelemetrie konnten in heimischen Gefilden die Aufenthaltsorte der Tiere festgestellt werden. Auch auf mögliche Infektionen wurden Milane mittels Rachenabstrichen und Blutproben untersucht. Insgesamt wurden im Rahmen des Projektes 280 Milane, Mäusebussarde, Turmfalken, Habichte und Sperber untersucht. Bei keinem der Greifvögel konnte ein Vogelgrippe-Virus nachgewiesen werden.
idw


10.06.2009

Vogelgrippe am Bodensee - Ergebnisse länderübergreifender Forschung

Nachdem im Winter 2005/6 die Aviäre Influenza mit einem Virus vom Typ H5N1 in Mitteleuropa nachgewiesen worden war, wurden länderübergreifende Forschungsprojekte ins Leben gerufen, um die Situation am Bodensee zu bewerten. Demnach wurde das Virus vom Typ H5N1 in der Bodenseeregion nicht mehr nachgewiesen. Untersuchungen zeigten aber, dass wenig gefährliche Virustypen der Geflügelpest ständig unter den Wildvögeln am Bodensee zirkulieren. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 2.100 Proben von Wildvögeln untersucht. Ein Geflügelpestvirus wurde dabei nur in 50 Proben nachgewiesen. Eine genauere Untersuchung der rund 550 Proben von Höckerschwänen zeigte aber, dass in einigen Gruppen rund 80 Prozent der Tiere Kontakt mit einem Geflügelpestvirus hatten. Um die Übertragung von Vogelgrippeviren auf Hausgeflügelbestände zu verhindern, ist die Mitarbeit der Geflügelhalter besonders wichtig. Eine unter gewerblichen Geflügelhaltern und Hobbyhaltern in der Schweiz durchgeführte Umfrage zeigte aber, dass es bei den Haltern offenbar noch erhebliche Informationsdefizite gibt. Nur zwei Prozent der Befragten wussten demnach, dass Enten und Gänse Geflügelpestviren verbreiten können. 23 Prozent der Befragten hatten totes Geflügel auch Wildtieren zum Fraß vorgelegt. Um den Kenntnisstand über die Verbreitung der Geflügelpest zu verbessern, wurde eine Informations-DVD produziert, die breit verteilt wurde und wird.
BVET Schweiz
Forschungsprojekt Constanze zur Geflügelpest
Landesforschungsprogramm


19.05.2009

Geflügelpestviren ist die menschliche Nase zu kalt

Seit Jahren wird befürchtet, dass ein Virus der Aviären Influenza zu einer Influenza-Pandemie beim Menschen führen kann. Wissenschaftler des Imperial College in London (Großbritannien) haben nun einen Aspekt gefunden, der möglicherweise dazu beitragen kann, dass die Viren des Geflügels den Menschen nicht so leicht infizieren können. In der menschlichen Nase herrscht nur eine Temperatur von 32 Grad Celsius. In der Nase des Geflügels dagegen liegt die Temperatur bei ca. 40 Grad Celsius. Bei den niedrigen Temperaturen in der Menschennase ist es für die Viren bedeutend schwieriger, sich zu vermehren. Versuche mit humanen Influenzaviren zeigten, dass diese sich dagegen auch bei 32 Grad gut vermehren können. Fügten sie diesen Viren jedoch Proteine von aviären Viren hinzu, konnten diese sich bei niedrigen Temperaturen nicht mehr vermehren. Diese Untersuchungen zeigen nach Ansicht der britischen Forscher, dass die aviären Viren noch Anpassungsprozesse durchlaufen müssen, um eine Pandemie beim Menschen zu verursachen.
Imperial College London


12.05.2009

Positive Bilanz des Forschungsprogramms "Wildvögel und Vogelgrippe"

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauck (CDU) hat eine positive Bilanz des Forschungsprogramms "Wildvögel und Vogelgrippe" gezogen. Die Ergebnisse des Programms sind wichtige Grundlagen bei der Beurteilung zukünftiger Vogelgrippefälle und zugleich Basis für eine angemessene Reaktion. Obwohl die Erkrankung seit drei Jahren in Baden-Württemberg nicht mehr nachgewiesen wurde, könne dauerhaft aber immer noch keine Entwarnung gegeben werden, so Hauck. Weiterhin konnte u. a. gezeigt werden, dass scheinbar standorttreue Vogelarten sehr lange Strecken zurücklegen. So flog z.B. eine Stockente vom Bodensee bis nach St. Petersburg (Russland) und zurück. Zudem wurde für 427 Widlvogelarten abgeschätzt, wie sie bei einer Infektion reagieren und welche Gefahr sie für den Menschen darstellen. So stellen Wasservögel eine deutlich größere Gefahr dar, während die von Greifvögeln ausgehende Gefahr eher gering ist. Es konnten aber auch im Bereich der Übertragungswege Erkenntnisse gewonnen werden. So können sowohl Fisch als auch Dreikantmuscheln, Wasserflöhe und andere das Virus aufnehmen und abgeben. Auch zum aktuellen Ausbruch des Influenzavirus vom Typ A/H1N1 bestehen Verbindungen durch das Forschungsprogramm. So kann die erarbeitete Nachweismethodik für Influenzaviren in Oberflächengewässern als Basis für den Nachweis auch dieses Virustyps genutzt werden.
MLR Baden-Württemberg


20.04.2009

Einschleppungsursache für Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg weiterhin unbekannt

Im Dezember 2008 war es im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) zu einem Ausbruch der Geflügelpest mit einem gering pathogenen Virus vom Typ H5N3 gekommen. Die Erkrankung betraf 31 Betriebe, in denen rund 580.000 Puten getötet werden mussten. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte die Bundesregierung über die Ursachen der Einschleppung des Virus befragt. Nach Auskunft der Bundesregierung ist die Ursache bisher unbekannt. Als mögliche Ursachen käme ein Eintrag über Wildvögel oder über den Handel mit Schlachtputen in Betracht. Auch der Weg der weiteren Verbreitung des Virus ist bisher nicht geklärt. Die enge räumliche Beziehung der betroffenen Betriebe lasse jedoch vermuten, dass das Virus durch Personen- oder Fahrzeugverkehr oder über nicht ausreichend desinfizierte Gerätschaften weiter übertragen worden sein könnte.
Deuitscher Bundestag