Metricure®

Metricure®

Metricure® 640 mg Suspension zur intrauterinen Anwendung für Rinder
Cephapirin-Benzathin (2:1)

Zusammensetzung
1 Injektor à 19 g ölige Suspension enthält:
Wirkstoffe:
Cephapirin-Benzathin (2:1)  640 mg
(entsprechend 500 mg Cephapirin)
Sonstige Bestandteile, deren Kenntnis für eine zweckgemäße Verabreichung des Mittels erforderlich ist:
Keine.

Anwendungsgebiet(e)
Zur Behandlung der subakuten und chronischen Endometritis der Kuh (mindestens 14 Tage post partum), verursacht durch Cephapirin-empfindliche Bakterienarten. Zu den Cephapirin-empfindlichen Endometritis-Erregern gehören Arcanobacterium (Corynebacterium) pyogenes und anaerobe Bakterien wie Fusobacterium necrophorum und schwarzpigmentierende gramnegative Anaerobier.

Hinweis:
Gegenüber intrauterinen Infektionen mit Arcanobacterium pyogenes ist mit einer variablen Wirksamkeit zu rechnen.

Gegenanzeigen
Nicht bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Cephalosporine anwenden. Nicht bei Tieren mit schweren Nierenfunktionsstörungen anwenden.

Nebenwirkungen
Keine bekannt.

Falls Sie eine Nebenwirkung bei Ihrem Tier / Ihren Tieren feststellen, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt ist, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Zieltierart(en)
Rind

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Unter Verwendung einer der mitgelieferten Seminetten wird der Inhalt eines Injektors in die Gebärmutter eingebracht.
Im Allgemeinen ist eine Behandlung ausreichend.

Bei Tieren die besamt wurden, erfolgt die Anwendung von Metricure® 1 Tag nach der Besamung.

Hinweise für die richtige Anwendung
Injektor vor Gebrauch gut schütteln.

Wartezeit
Rind Milch:   Null Tage
Rind Essbare Gewebe: 1 Tag

Besondere Lagerungshinweise
Nicht über 25 °C lagern.

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.

Besondere Warnhinweise
Die Anwendung sollte unter Berücksichtigung eines Antibiogramms erfolgen. 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendeten Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
Juni 2009

Weitere Angaben
Packungsgrößen:
Karton mit 10 Injektoren à 19 g, 10 Seminetten, 10 Plastikhandschuhen
Karton mit 12 Injektoren

Möglicherweise befinden sich nicht alle Packungsgrößen im Handel.

Verschreibungspflichtig