Plerion® Kautabletten für Hunde ab 5 kg

HundeSchaf

Produktgruppe

Plerion® Kautabletten für Hunde ab 5 kg

Panacur® Boli 250

1 Kautablette enthält:

Wirkstoff(e):
Pyrantel (als Pyrantelembonat) 50 mg
Oxantel (als Oxantelembonat) 200 mg
Praziquantel 50 mg

Braune, leicht gesprenkelte, runde Kautablette.

Anwendungsgebiet(e)
Zur Behandlung von Hunden mit parasitären Mischinfektionen mit folgenden adulten Nematoden und Cestoden:
Askariden: Toxocara canis, Toxascaris leonina
Hakenwürmer: Uncinaria stenocephala, Ancylostoma caninum
Peitschenwürmer: Trichuris vulpis
Bandwürmer: Dipylidium caninum, Mesocestoides spp., Taenia ovis, Taenia pisiformis, Taenia hydatigena, Taenia multiceps, Echinococcus spp..

Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Hunden, die jünger als 2 Monate sind.
Nicht anwenden bei Hunden unter 5 kg Körpergewicht.
Nicht bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Bestandteile dieses Tierarzneimittels anwenden.
Zur Anwendung während Trächtigkeit und Laktation siehe unter „Besondere Warnhinweise“

Nebenwirkungen
In seltenen Fällen können Erbrechen oder Durchfall nach der Behandlung beobachtet werden.
Obwohl in Studien mit diesem Tierarzneimittel nicht beobachtet, könnte auch eine Appetitlosigkeit auftreten wie sie als allgemeine Nebenwirkung von Praziquantel-haltigen Tierarzneimitteln bekannt ist.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Zieltierart
Hund

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Eingeben (einmalige Anwendung)

Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg Pyrantel + 20 mg Oxantel + 5 mg Praziquantel pro kg Körpergewicht, also 1 Tablette pro 10 kg KGW wie in nachfolgender Tabelle dargestellt:

Körpergewicht des Hundes

Anzahl Tabletten

5 – 10 kg

1

11 – 20 kg

2

21 – 30 kg

3

31 – 40 kg

4

41 – 50 kg

5

51 – 60 kg

6

61 – 70 kg

7

Die Kautabletten enthalten einen Geschmacksstoff und werden von den meisten Hunden freiwillig aufgenommen. Die Tabletten können dem Hund direkt oder mit dem Futter verabreicht werden.

Hinweise für die richtige Anwendung
Die Anwendung soll gemäß dem im Abschnitt „Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung“ angegebenen Dosierungsschema erfolgen.

Um eine korrekte Dosierung sicherzustellen, sollte das Körpergewicht möglichst genau ermittelt werden.

Eine Echinococcose stellt eine Gefahr für Menschen dar. Da die Echinococcose nach der Weltgesundheitsorganisation für Tiere (OIE) eine meldepflichtige Erkrankung ist, sind hinsichtlich der Behandlung, der erforderlichen Nachkontrollen und des Personenschutzes die besonderen diesbezüglichen Richtlinien der zuständigen Behörden zu beachten.

Wartezeit
Entfällt

Besondere Lagerungshinweise
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen für die Lagerung erforderlich.

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.

Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Bei häufiger, wiederholter Anwendung eines Anthelminthikums einer Substanzklasse kann sich eine Resistenz der Parasiten gegen die gesamte Substanzklasse entwickeln.

Bei Befall mit D. caninum sollte eine gleichzeitige Behandlung gegen Zwischenwirte wie Flöhe und Läuse in Erwägung gezogen werden, um Reinfektionen zu vermeiden.

Hunde, die gemeinsam oder in Zwingern gehalten werden, sollten zur gleichen Zeit behandelt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Befall mit Rund- und Hakenwürmern:
Bei einigen Tieren ist die Eradikation von Ancylostoma caninum und Toxocara canis durch die Behandlung möglicherweise nicht vollständig mit der Folge eines kontinuierlichen Risikos der Eiausscheidung in die Umgebung. Folgeuntersuchungen der Fäzes werden empfohlen. Basierend auf den Ergebnissen sollte, sofern erforderlich, eine Behandlung mit einem nematoziden Tierarzneimittel erfolgen.

Bei geschwächten oder stark befallenen Tieren sollte dieses Tierarzneimittel nur nach einer Nutzen-Risiko-Analyse des behandelnden Tierarztes angewendet werden.

Nicht bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Bestandteile dieses Tierarzneimittels anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Während des Umganges mit diesem Produkt nicht essen oder trinken.
Unmittelbar nach der Anwendung Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen.
Dieses Tierarzneimittel kann Reizungen der Augen hervorrufen. Jeglicher Kontakt mit den Augen während der Anwendung sollte vermieden werden. Bei versehentlichem Augenkontakt, die Augen umgehend mit reichlich Wasser spülen.
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode:
Die Unbedenklichkeit des Produktes für die Anwendung bei Hündinnen während Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Laborstudien mit Ratten und Kaninchen ergaben keinerlei Hinweise auf teratogene, fetotoxische oder maternaltoxische Effekte. Nur nach erfolgter Nutzen-Risiko-Analyse des behandelnden Tierarztes anwenden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Nicht gleichzeitig mit Levamisol, Piperazin oder Cholinesterase-Hemmern anwenden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen und Gegenmittel), falls erforderlich:
In Verträglichkeitsstudien führten das Dreifache der höchsten empfohlenen therapeutischen Dosis von 10 mg Pyrantel + 40 mg Oxantel + 10 mg Praziquantel pro kg Körpergewicht oder die höchste empfohlene therapeutische Dosis an 3 aufeinanderfolgenden Tagen zu gelegentlichem Erbrechen und weicher Faeces. Diese klinischen Symptome verschwanden ohne weitere Behandlung.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
D: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

A: Leere Packungen können mit dem Hausmüll entsorgt werden. Bitte bringen Sie abgelaufene oder nicht vollständig entleerte Packungen zu einer Problemstoff-Sammelstelle oder geben Sie diese Ihrem Tierarzt zurück!

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
20.11.2008

Weitere Angaben
Packungsgrößen

Packung mit 2 Kautabletten
Packung mit 20 Kautabletten
Packung mit 160 Kautabletten
Packung mit 200 Kautabletten


Möglicherweise befinden sich nicht alle Packungsgrößen im Handel.