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Aktuelle Meldungen zur Blauzungenkrankheit

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17.01.2019

Blauzungenkrankheit auch im Saarland

Nachdem die Blauzungenkrankheit auch im Saarland und in Rheinland-Pfalz nachgewiesen wurde, musste auch das Sperrgebiet mit einem Radius von 150 Kilometern um jeden Ausbruchsbetrieb erweitert werden. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) im Tierseucheninformationssystem TSIS mitteilt, ist die Krankheit im Saarland am 14. Januar im Saar-Pfalz-Kreis nachgewiesen worden. Bis zum 16.01. wurden in Deutschland 19 Nachweise der Blauzungenkrankheit geführt. 16 erfolgten in Baden-Württemberg, zwei in Rheinland-Pfalz und einer im Saarland. In allen Fällen wurde das Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) nachgewiesen. Wie das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mitteilt, haben diese neuen Nachweise auch Auswirkungen auf die Restriktionszone, die erweitert werden musste. Damit weitet sich das bereits bestehende Sperrgebiet auch auf die hessischen Landkreise Limburg-Weilburg, Hochtaunus, Rheingau-Taunus, Main-Taunus und Offenbach sowie die kreisfreien Städte Frankfurt am Main, Offenbach und Wiesbaden aus. Die vier südhessischen Landkreise Bergstraße, Odenwaldkreis, Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau sowie die Stadt Darmstadt lagen bereits, in Folge des am 12. Dezember 2018 in einem Rinderbetrieb im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg festgestellten Ausbruchs der Blauzungenkrankheit, im eingerichteten Sperrgebiet.
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
TSIS


15.01.2019

Blauzungenkrankheit mittlerweile in 14 baden-württembergischen Betrieben

Die Blauzungenkrankheit ist mittlerweile in 14 baden-württembergischen Betrieben nachgewiesen, wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) mitteilt. Betroffen sind Rinderhaltungen in den Landkreisen Rastatt, Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg Stadt und Lörrach. In den Ausbruchbetrieben werden alle Rinder auf Blauzungenkrankheit untersucht und die Tiere geimpft. In allen Fällen wurde das Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) nachgewiesen. Dabei zeigten die Tiere in den Betrieben allerdings keine Krankheitsanzeichen. Die Nachweise erfolgten im Rahmen von Monitoringprogrammen bzw. von Untersuchungen, die durchgeführt wurden, falls die Tiere die Restriktionszone verlassen sollten.
MLR Baden-Württemberg


14.01.2019

Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

Die Blauzungenkrankheit wurde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pflaz nachgewiesen, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) mitteilt. Betroffen ist ein Rinderbestand, in dem ein Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) nachgewiesen wurde, wie das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte. Das BTV-8 war erst im Dezember in Baden- Württemberg nachgewiesen worden. Daraufhin war eine Restriktionszone eingerichtet worden, die ganz Baden-Württemberg und auch Teile von Rheinland-Pfalz umfasste. Der neue Nachweis erfordert jetzt eine Ausweitung dieser Zone, die mindestens zwei Jahre aufrecht erhalten werden muss.
LUA Rheinland-Pfalz


11.01.2019

Landwirte in Baden-Württemberg werden erneut zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit aufgefordert

Der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Peter Hauk, hat Landwirten erneut geraten, ihre Wiederkäuer gegen die Blauzungenkrankheit der Serotypen 4 und 8 impfen zu lassen. „Die Blauzungenkrankheit breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. Bisher wurde das Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) in 14 Rinderhaltungsbetrieben in den Landkreisen Rastatt, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach festgestellt. Der Schwerpunkt des Geschehens liegt derzeit in Südbaden“, sagte Hauk am Freitag in Stuttgart. Die Ansteckung der Kälber und Rinder wurde bei Blutuntersuchungen der Tiere zum Zweck des Verbringens aus dem Sperrgebiet in freie Bundesländer sowie bei Monitoringuntersuchungen durch das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf – Diagnostikzentrum festgestellt. Die betroffenen Betriebe stehen unter amtlicher Beobachtung. Die Tiere in allen betroffenen Betrieben zeigten keine Erkrankungserscheinungen, die auf Blauzungenkrankheit hinweisen. Dennoch werden nun in den Ausbruchbetrieben alle Rinder auf Blauzungenkrankheit untersucht und die Tiere geimpft. Das Virus wird durch Stechmücken übertragen und kann sich daher auch während der kalten Jahreszeit im Land weiter ausbreiten. Bei der Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit gebe es bereits Engpässe. „Daher ist es wichtig, die Impfungen zeitnah bei den betreuenden Tierarztpraxen anzumelden. So können diese ihren Impfstoffbedarf bei den Impfstoffherstellern frühzeitig anmelden“, so Hauk. Sind die Impfvorräte aufgebraucht, muss bis zur Lieferung von neu produziertem Impfstoff mit einer Zeitdauer von drei bis vier Monaten gerechnet werden.
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg


20.12.2018

LUA Rheinland-Pfalz rät zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Nach dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg rät das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz Tierhaltern dazu, ihre Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Erkrankung impfen zu lassen. In Rheinland-Pfalz ist die Impfung gegen die Serotypen 4 und 8 gestattet. Damit wird durch die Impfung auch ein Schutz gegen das Virus aus Baden-Württemberg, wo der Serotyp 8 nachgewiesen worden war. Einerseits kann man durch die Impfung die eigenen Tiere vor einer Erkrankung schützen. Und andererseits kann man sich damit einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen, denn im eingerichteten Restriktionsgebiet gelten Einschränkungen für Handel und Transport mit Tieren. Nur nachweislich geimpfte Tiere dürfen das Restriktionsgebiet verlassen. Damit Tiere als geimpft gelten, muss die Impfung unter Angabe der Registriernummer im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) dokumentiert werden. Dabei sind das Impfdatum, der verwendete Impfstoff, die eingesetzte Charge sowie die Tierart anzugeben. Schafe und Ziegen werden bestandsbezogen erfasst, Rinder einzeln unter Angabe der individuellen Ohrmarkennummer.
LUA Rheinland-Pfalz


14.12.2018

Ohne Pflichtimpfung ist weiterhin mit Blauzungenkrankheit in Deutschland zu rechnen

Solange in Deutschland die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit nicht verpflichtend eingeführt wird, ist weiterhin mit Neuinfektionen zu rechnen. Dies teilte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nach dem Auftreten des aktuellen Falles in Baden-Württemberg mit. Auch wenn in den letzten Jahren in Baden-Württemberg in erheblichem Umfang gegen die Erkrankung geimpft wurde, konnte nur eine Impfabdeckung von rund 25 Prozent erreicht werden. Um flächendeckend die Vermeidung neuer Ausbrüche zu erreichen, ist eine Abdeckung von 80 Prozent notwendig. Unterdessen teilten Hessen und Rheinland-Pfalz mit, dass fünf bzw.zwölf Landkreise im Sperrgebiet liegen. Dieses muss nach dem Ausbruch der Erkrankung eingerichtet werden und einen Radius von mindestens 150 Kilometern um den Ausbruchsherd betragen.
FLI
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz


13.12.2018

Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wurde der Ausbruch der Blauzungenkrankheit in einem Rinderbestand in Ottersweiler im Landkreis Rastatt offiziell bestätigt. Nachgewiesen wurde ein Virus vom Serotyp 8 (BTV-8), das auch aktuell in Frankreich und der benachbarten Schweiz aktiv ist. Der betroffene Betrieb besteht unter behördlicher Aufsicht. Zudem wird um das Ausbruchsgebiet ein Restriktionsgebiet mit einem Radius von mindestens 150 Kilometern eingerichtet. Dies bedeutet, dass das gesamte Land Baden-Württemberg zum BTV-8-Sperrgebiet für Rinder, Schafe, Ziegen und gehaltene Wildwiederkäuer erklärt wird. Das Sperrgebiet muss mindestens zwei Jahre aufrechterhalten werden. Erst danach kann die Bundesrepublik Deutschland sich wieder als frei von Blauzungenkrankheit (bluetongue disease - BT) erklären. Dies hat zur Folge, dass in Baden-Württemberg alle Haltungen von Rindern, Schafen und Ziegen, aber auch von Wildwiederkäuern, den jeweiligen Kreisbehörden gemeldet werden müssen. Innerhalb des Landes sowie in Sperrgebiete in anderen Ländern dürfen Tiere verbracht werden, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen oder der Bestand nicht wegen der Blauzungenkrankheit gesperrt ist. Minister Peter Hauk stellte heraus, dass es besonders wichtig ist, dass so viele Tiere wie möglich gegen die Blauzungenkrankheit geimpft sind. Die sollte gegen die Serotypen BTV-8 und BTV-4 erfolgen. Hauk sieht dies als einen entscheidenden Bestandteil auf dem Weg zur Tilgung der Seuche an.
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg


04.12.2018

Impfung gegen Blauzungenkrankheit wird in Baden-Württemberg weiter unterstützt

Auch im kommenden Jahr unterstützten das Land Baden-Württemberg und die Tierseuchenkasse die freiwillige Impfung gegen die Blauzungenkrankheit finanziell. Darauf weist das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hin. Minister Peter Hauck erinnerte daran, dass auch für das kommende Jahr die Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen dringend empfohlen werde. Neben Ausbrüchen in Frankreich und Italien in diesem Jahr ist es seit September 2018 zu mehreren Ausbrüchen in der Westschweiz gekommen. "Das Risiko der Ausbreitung der Blauzungenkrankheit nach Baden-Württemberg ist somit weiterhin hoch. Durch eine Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit können die Tiere wirksam dagegen geschützt und ein Seuchengeschehen mit seinen nachteiligen Auswirkungen auf die Tiergesundheit sowie den Handel mit Tieren und tierischen Erzeugnissen verhindert werden", betonte der Minister. Dabei sollten die Tiere gegen die Viren vom Serotyp 4 und 8 geimpft werden. In diesem Jahr wurden rund 240.000 Rinder, Schafe und Ziegen in Baden-Württemberg geimpft. Die Landwirte sollten die Zahl der zu impfenden Tiere rechtzeitig ihrem bestandsbetreuenden Tierarzt mitteilen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Impfung mit jeweils 50 Cent pro Rind und 40 Cent pro Schaf bzw. Ziege. Dazu kommt noch die Unterstützung durch die Tierseuchenkasse, die sich mit 50 Cent je Rind und 0,25 Cent pro Schaf beteiligt.
MLR Baden-Württemberg


08.11.2018

Blauzungenkrankheit in der Schweiz

Im Oktober hat die Schweiz 14 Ausbrüche der Blauzungenkrankheit mit einem Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) an die Weltorganisation für Tiergesundheit gemeldet (OIE). Betroffen waren sowohl Rinder als auch Schafe in verschiedenen Kantonen im Nordwesten der Schweiz. Einige Ausbrüche waren dabei sehr nah an der Grenze zu Deutschland lokalisiert. Auch in Frankreich ist das Virus der Blauzungenkrankheit weiterhin aktiv und es besteht die Gefahr, dass das Virus nach Deutschland eingebracht wird.


21.09.2018

Blauzungenkrankheit in der Schweiz

Bereits zu Beginn des Septembers wurde im Kanton Jura in der Schweiz bei drei Rindern die Blauzungenkrankheit festgestellt, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Nachgewiesen wurde ein Virus vom Serotyp 8 (BTV-8), das zuletzt Ende vergangenen Jahres in der Schweiz aufgetreten war. BTV-8 ist auch im benachbarten Frankreich aktiv. Allerdings wurde dort im August nur ein Fall registriert, wie das Friedrich-Loeffler-Institut im aktuellen Radar Bulletin berichtet. Dieser Rückgang der Fälle ist saisonal bedingt und wurde in Frankreich bereits im Jahr 2017 beobachtet.
OIE
FLI


09.07.2018

Im Juni nur ein Fall der Blauzungenkrankheit in Frankreich

Die Situation bei der Blauzungenkrankheit hat sich aktuell entspannt. Im Juni wurde aus Frankreich nur ein Fall der Erkrankung gemeldet, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) im aktuellen Radar-Bulletin mitteilt. Bei dem Fall handelte es sich um den Nachweis einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8). Aus Italien, wo auch BTV-Restriktionsgebiete bestehen, wurden im Juni keine Fälle gemeldet. Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine erwartete saisonale Entwicklung, die auch im Jahr 2017 beobachtet werden konnte. Deshalb wird für die kommenden Monate ein mittleres Risiko für den Eintrag des Virus nach Deutschland angenommen. Allerdings ist weiterhin - besonders beim grenzüberschreitenden Verkehr - erhöhte Aufmerksamkeit angezeigt.
Radar Bulletin Juni 2018


06.06.2018

Saisonaler Rückgang der Blauzungenfälle in Frankreich

Wie im Jahr 2017 wird auch in diesem Jahr ein Rückgang der Fälle der Blauzungenkrankheit in Frankreich beobachtet. Dies teilt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) im aktuellen Radar Bulletin mit. Diese seit Januar sinkenden Zahlen veranlassen das FLI dazu, ein mittleres Risiko für einen Eintrag des Virus nach Deutschland anzunehmen. Dies bedeutet aber auch, dass weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit angezeigt ist, die besonders den grenzüberschreitenden Tierverkehr betrifft. Insgesamt ist die Blauzungenkrankheit mit verschiedenen Virustypen neben Frankreich auch in Italien und Griechenland im Mai aktiv gewesen.
Radar Bulletin Mai 2018


01.02.2018

Risiko für Eintrag der Blauzungenkrankheit bleibt hoch

Das Risiko, dass die Blauzungenkrankheit nach Deutschland eingeschleppt wird, bleibt weiter hoch, wie aus dem aktuellen Radar-Bulletin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hervorgeht. In Frankreich wurden im vergangenen Jahr alleine mehr als 1.700 Fälle mit dem Virus vom Serotyp 8 nachgewiesen (BTV-8). Aber in Südfrankreich treten seit November 2017 auch Fälle von BTV-4 auf. Zunächst war die Ausrottung der Tierseuche in der betroffenen Region angestrebt worden. Nachdem dies gescheitert ist, wurden zu Jahresbeginn die betroffenen Departements als gemeinsame Restriktionszone für BTV-4 und BTV-8 eingerichtet. Neben Frankreich sind aber auch andere Länder Europas von der Blauzungenkrankheit betroffen. In Italien ist BTV-4 weiterhin aktiv. Ende vergangenen Jahres wurde aus Italien aber auch der erste Fall von BTV-3 in Europa überhaupt gemeldet. Der Nachweis erfolgte auf Sizilien. Auf dem europäischen Festland wurde BTV-3 bisher noch nicht nachgewiesen.
Radar Bulletin des FLI


25.01.2018

Baden-Württemberg rät weiter zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit

Das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium rät auch im Jahr 2018 weiter dazu, Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. Minister Peter Hauck (CDU) verwies darauf, dass sich in den letzten Monaten in Frankreich in der Nähe der Grenze zur Schweiz und Deutschland neben den Ausbrüchen mit dem Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) ein weiteres Geschehen mit dem Virus vom Serotyp 4 (BTV-4) ausgebreitet hat. Neben den BTV-8-Ausbrüchen in Frankreich wurden Ende vergangenen Jahres auch zwei Fälle in der Schweiz nachgewiesen. Deshalb habe die Gefahr der Einschleppung von Blauzungenviren dieser beider Serotypen weiter zugenommen und die Tierhalter sollten ihre Tiere gegen beide Serotypen impfen lassen. Durch die Impfung werden nicht nur die Tiere vor der Erkrankung geschützt. Auch ist ein Transport geimpfter Tiere aus einem Restriktionsgebiet unter erleichterten Bedingungen möglich. Im vergangenen Jahr wurden in Baden-Württemberg rund 550.00 Rinder, Schafe und Ziegen geimpft. Um den Impfschutz aufrecht zu erhalten, müssen die Tiere innerhalb von 12 Monaten nachgeimpft werden. Noch nicht geimpfte Tiere können durch zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen grundimmunisiert werden. Die Impfung ist freiwillig und Tierhalterinnen und Tierhalter sollten bis Mitte Februar die Impfung beim betreuenden Tierarzt anmelden. Das Land Baden-Württemberg und die Tierseuchenkasse werden die Impfung im Jahr 2018 finanziell unterstützen. Die Tierseuchenkasse wird je Impfung bei Rinder 50 Cent und bei Schafen 25 Cent erstatten. Das Land Baden-Württemberg wird die Impfung mit jeweils 50 Cent bei Rindern und 40 Cent bei Schafen unterstützen.
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg


13.12.2017

BTV-4 und BTV-16 zurück in der Türkei

In der Türkei wurden aktuell zwei Serotypen des Virus der Blauzungenkrankheit nachgewiesen, über die zuletzt vor zwei Jahren aus der Türkei Meldungen vorlagen. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt, handelt es sich um Viren der Serotypen 4 (BTV-4) und 16 (BTV-16). BTV-4 wurde bei Schafen im Süden des Landes nahe der Grenze zu Syrien nachgewiesen. BTV-16 wurde dagegen im Westen des Landes in der Nähe der Ägäis bei Ziegen nachgewiesen.
OIE


28.11.2017

Fragen und Antworten zur Blauzungenkrankheit aktualisiert

Die Blauzungenkrankheit ist und bleibt ein aktuelles Thema und eine aktuelle Bedrohung für die Halter von Rindern, Schafen und Ziegen in Deutschland. Das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt (STUA) Aulendorf in Baden-Württemberg hat deshalb die wichtigsten Fragen und Antworten zu dieser Thematik aktualisiert und online veröffentlicht. So stehen Haltern und Tierärzten immer die aktuellsten Informationen zur Verfügung. Regelmäßig aktualisiert wird auch das Impfbarometer, das anzeigt, wie viele Impfungen gegen die Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg erfolgt sind. In diesem Jahr wurden bis zum 7. Oktober mehr als 342.000 Impfungen gegen BTV8 und fast 280.000 Impfungen gegen BTV4 bei Rindern in Baden-Württemberg durchgeführt. Bei Schaf und Ziege waren es rund 80.000 Impfungen gegen BTV8 und rund 70.000 gegen BTV4.
STUA Aulendorf


08.11.2017

Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 4 auf französischem Festland

Bisher war auf dem französischem Festland das Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) aktiv. Das Virus vom Serotyp 4 (BTV-4) grassiert hingegenbereits seit Ende 2016 auf Korsika. Aktuell wurde das Virus auch in einem Betrieb auf dem französischen Festland nachgewiesen. Betroffen ist ein Rinder haltender Betrieb im Departement Haute-Savoie, das an die Schweiz grenzt, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt.
OIE


07.11.2017

Blauzungenkrankheit in der Schweiz

In der Schweiz wurden im Oktober zwei Fälle der Blauzungenkrankheit beim Rind nachgewiesen, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Nachgewiesen wurde in beiden Betrieben ein Virus vom Serotyp 8 (BTV-8), das auch in Frankreich und dort auch in der Nähe zur deutschen und schweizerischen Grenze aktiv ist. Die Blauzungenkrankheit wurde davor zuletzt im Jahr 2010 in der Schweiz nachgewiesen. Beide Fälle traten nahe zur französischen Grenze auf.
OIE


30.10.2017

Impfung gegen Blauzungenkrankheit bleibt aktuell

Auch jetzt bleibt die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit aktuell. Darauf weist das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz hin. Angesichts von Fällen der Erkrankung in Frankreich nahe der deutschen Grenze sowie in Norditalien sollten auch jetzt noch Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden. Denn die Insekten, die das Virus übertragen, sind auch noch bei Temeparturen von zehn Grad aktiv. Zudem dauert es sechs bis sieben Wochen, bis nach der Impfung der volle Immunschutz gegen das Virus ausgebildet ist. Deshalb sollten die Tiere möglichst schnell noch geimpft werden, damit sie so bald wie möglich gegen die Blauzungenkrankheit geschützt sind. Die Impfung gegen die Viren der Serotypen 4 und 8 ist freiwillig. Die Kosten tragen die Tierhalter selbst. Da es sich aber um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt, sollte man einen Impfschutz bei den eigenen Tieren anstreben, um die Folgen eines Seuchenausbruchs so gering wie möglich zu halten.
LUA Rheinland-Pfalz


09.10.2017

Blauzungenkrankheit in Frankreich wieder auf dem Vormarsch

Die Fälle der Blauzungenkrankheit mit dem Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) sind in Frankreich in den letzten Monaten langsam wieder angestiegen. Dies berichtet das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) im Radar Bulletin vom September 2017. Demnach wurden im Juli vier, im August 21 und im September bereits 48 Fälle gemeldet. Und auch das Virus vom Typ BTV-4 ist weiterhin in Europa aktiv. Auf Korsika wurden im Juli 49, im August 66 und im September 3 Fälle gemeldet. Zudem ist das Virus in Italien aktiv, wo im September 134 Fälle gemeldet wurden. Und auch das Virus vom Serotyp 1 (BTV-1) ist aktiv. Im September wurden in Italien zwei Ausbrüche gemeldet. Allerdings sind im August in Italien 75 und im September 47 Fälle gemeldet worden, von denen bisher keine Typisierung vorliegt. Da seit August 2017 die Zahl der BTV-8-Fälle in Frankreich angestiegen ist und mit einem weiteren Anstieg zu rechnen ist, rät das FLI zu erhöhter Wachsamkeit. Dieser Rat gilt auch angesichts der Tatsache, dass Fälle in weniger als 150 Kilometer Entfernung zur deutschen Grenzen vorgekommen sind.
Radar Bulletin September 2017


26.09.2017

Blauzungenkrankheit in Frankreich weiterhin sehr aktiv

Der Erreger der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) ist in Frankreich aktuell weiterhin äußerst aktiv. Alleine in der letzten Meldung von Ende vergangener Woche haben die französischen Behörden 63 neue Fälle an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldet. In allen Fällen waren Rinder betroffen. Insgesamt werden fast 9.500 Tiere in den betroffenen Betrieben gehalten. Dabei ist ein Ausbruch im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze aufgetreten. Zudem sind auch einige Fälle in der weiteren Grenzregion zwischen Frankreich und der Schweiz nachgewiesen worden.
OIE


08.09.2017

Im August keine Blauzungenfälle in Italien

Im August wurden in Italien keine neuen Fälle der Blauzungenkrankheit nachgewiesen, wie aus dem aktuellen Radar Bulletin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hervorgeht. Auch aus Frankreich wurden nur zwei Fälle mit dem Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) gemeldet. Dagegen wurden auf Korsika 39 Fälle des Virus vom Serotyp 4 (BTV-4) nachgewiesen. Das FLI rechnet aber damit, dass die Zahl der Fälle im Verlauf des Spätsommers und Herbstes wieder ansteigt. Es kann keine Entwarnung gegeben werden und das Risiko, dass die Erkrankung auch Deutschland erreicht, wird weiterhin als hoch bewertet.
Radar Bulletin August 2017


30.08.2017

Fast 800 Blauzungenfälle in Frankreich im Jahr 2017

In Frankreich sind in diesem Jahr bereits 778 Fälle der Blauzungenkrankheit nachgewiesen worden. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) veröffentlicht hat. In Frankreich ist das Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) aktiv. Die Zahlen des FLI reichen bis zum 29. August. Demnach wurden im August in Frankreich bereits 56 Fälle nachgewiesen. Dies sind ungefähr so viele Fälle wie im Vormonat. Nachdem im Januar noch 252 Fälle in Frankreich nachgewiesen worden, sank die Zahl bis zum Juni auf nur noch 15 Fälle. In Italien, wo im Norden das Virus vom Serotyp 4 (BTV-4) aktiv ist, wurden im August noch keine Fälle nachgewiesen.
FLI


08.08.2017

Blauzungenvirus auf Korsika weiter aktiv

Nicht nur das französische Festland ist von der Blauzungenkrankheit betroffen. Auch auf der Insel Korsika ist die Krankheit aktiv, allerdings handelt es sich hier um einen anderen Virustyp. Während auf dem Festland BTV-8 im Umlauf ist, ist auf Korsika BTV-4 aktiv. Dieser Virustyp ist auch in Italien aktiv. Aktuell haben die französischen Behörden zwölf neue Fälle an die Weltorganisation für Tiergesundheit gemeldet. Betroffen sind sowohl Schafe als auch Rinder.
OIE


06.07.2017

Schleswig-Holstein rät zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit

Angesichts des Ausbruchs der Blauzungenkrankheit in Frankreich rät das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium auch den Haltern von Rindern, Schafen und Ziegen im nördlichsten Bundesland zur Impfung der Tiere gegen das Virus. In Frankreich kommt es weiterhin zum Nachweis der Blauzungenkrankheit. Die Nachweise sind z.T. nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Deshalb wird das Risiko der Einschleppung des Virus nach Deutschland weiterhin als hoch angesehen. Tierhalter sollten deshalb ihre Bestände vor dem Virus schützen. Dies hat auch den Vorteil, dass Tiere, die gegen das Virus geimpft sind, bei Ausbruch der Seuche in Deutschland aus den dann eingerichteten Restriktionszonen heraustransportiert werden dürfen und unterliegen nicht den massiven Handelsbeschränkungen. Da die Impfung in einem solchen Fall mindestens 60 Tage zuvor durchgeführt werden muss, sollte bereits jetzt an die Impfung gedacht werden. Vor der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit muss bei der zuständigen Veterinärbehörde eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden.
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung


30.05.2017

Blauzungenkrankheit im Norden Frankreichs angekommen

Das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) ist im Norden Frankreichs in einer bisher Virus-freien Region angekommen. Anfang letzter Woche wurde das Virus in einem Rinderbetrieb nur 150 Kilometer südlich der britischen Küste nachgewiesen. Deshalb sind Farmer besonders im Südosten Englands nun angewiesen, wachsam zu sein, auch wenn ein Übertritt des Virus (wenn, dann wahrscheinlich über den Ärmelkanal) bisher als gering eingeschätzt wird. Der letzte Ausbruch der Blauzungenkrankheit in England war 2007. Das Virus vom Typ BTV-8 kursiert in Frankreich seit 2015, im Herbst 2016 stiegen die Fallzahlen wieder stark an und einige Ausbrüche in diesem Land sind auch von Deutschland weniger als 150 km entfernt. Deutschland ist seit 2011 offiziell frei von der Seuche. Seit 2015 nähert sich das Virus vom Typ BTV-4 auch von Süden her an Deutschland an. Auch wenn die aktuelle Epidemie von BTV-8 und BTV-4 mit wenig erkennbaren Krankheitsanzeichen einhergeht, sei eine Früherkennung sehr wichtig, heißt es vom Friedrich-Loeffler-Institut. Besonderes Augenmerk läge auf dem Erkennen der Anzeichen der Blauzungenkrankheit, die besonders bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und Todesfällen führt. Diese sind: Fieber, Entzündung der Schleimhäute, Geschwüre und Nekrosen in der Haut und der Maulschleimhaut, an Lippen, Nase, Zitzen und Euter, Ödeme im Kopfbereich und an den Gliedmaßen sowie Atembeschwerden. Eine Impfempfehlung besteht für Deutschland seit 2016 und nun auch für die britsche Insel. Da das Virus über Mücken übertragen wird, ist das Ansteckungsrisiko im Sommer besonders hoch. Ungeimpfte Herden müssten sonst sechs Wochen Mobilitätseinschränkungen in Kauf nehmen bis der Impfschutz aktiviert ist, warnen britische Behörden für den Fall eines Ausbruchs auf der Insel.
FG insight
OiE
FLI


10.05.2017

Blauzungenkrankheit in Frankreich rückt näher an deutsche Grenze heran

Seit Beginn des Jahres rücken die Fälle der Blauzungenkrankheit durch das Blauzungenvirus (BTV) in Frankreich offenbar weiter in Richtung deutscher Grenze vor. Darauf verweist das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in der aktuellen Ausgabe des "Radar Bulletin". Demnach wurden in Frankreich im April 2017 insgesamt 33 Ausbrüche mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) gemeldet. Dies bedeutet ein Rückgang der gemeldeten Fälle, denn im März wurden 136, im Februar 186 und im Januar gar 252 Fälle gemeldet. Von großer Bedeutung für Deutschland ist allerdings, dass sich die Fälle offenbar auf die deutsche Grenze in Richtung Osten zubewegen. Damit betreffen die 150 Kilometer Umkreise auch Gebiete der Schweiz, Belgiens, Luxemburgs sowie der Bundesländer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Saarland. Die Verantwortlichen dieser Länder haben sich allerdings darauf geeinigt, vorerst keine Restriktionszonen einzurichten, solange die inländischen Tierpopulationen nicht betroffen sind. Neben dem BTV-8 in Frankreich sind in Italien weiterhin BTV-4 und BTV-1 aktiv. Aufgrund der akuten Gefahr der Einschleppung nach Deutschland wird den Tierhaltern weiterhin dringend die Impfung ihrer Tiere gegen BTV-8 und BTV-4 angeraten. Die Impfung ist auf freiwilliger Basis möglich.
Radar Bulletin des FLI


03.05.2017

Meyer wirbt für Schutzimpfung von Rindern und Schafen gegen die Blauzungenkrankheit

Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer hat an die Schaf- und Rinderhalter im Land appelliert, ihre Tiere vor dem Start der warmen Jahreszeit und damit der Mückensaison vorsorglich gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Zwar grassiere das Virus derzeit noch nicht wieder in Deutschland, aber in Nachbarländern. Der Ausbruch, dieser durch Stechmücken übertragenen Tierseuche führt zu erheblichen Handelsbeschränkungen und großem Tierleid. Eine Impfung gewähre einen Schutz vor dem Ausbruch der Krankheit und geimpfte Tiere könnten aus sogenannten Restriktionsgebieten heraus transportiert werden. Voraussetzung ist aber, dass die Impfung 60 Tage zurückliegt. „Ich empfehle den Landwirten unbedingt eine vorbeugende Impfung. Das schützt nicht nur die Tiere, sondern auch die Bauern vor eventuell enormen wirtschaftlichen Verlusten", sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer. Die Impfung muss allerdings von der zuständigen Veterinärbehörde genehmigt werden.
Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz


21.04.2017

Blauzungenkrankheit weiter in Frankreich aktiv

Das Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 ist weiter in Frankreich aktiv. Das geht aus den letzen beiden Berichten der französischen Behörden vom 13. und 20. April 2017 an die Weltorganisation für Tiergesundheit (WHO) hervor. In diesen beiden Berichten wurden 37 neue Fälle der Erkrankung gemeldet. In allen Fällen waren Rinder betroffen. Die meisten traten in Zentralfrankreich auf. Das Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 ist bereits seit Herbst 2015 in Frankreich aktiv. Auf dem Balkan und in Italien grassiert dagegen ein Virus vom Serotyp 4. Auch Italien hat in seinem letzten Bericht an die OIE neun neue Fälle gemeldet. Diese Fälle traten alle im Nordosten Italiens in der Nähe zu Slovenien und Österreich auf.
OIE


07.04.2017

Hessen rät dringend zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Bündnis 90 / Die Grünen) rät hessichen Landwirten dringend, Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Dabei empfiehlt sie die Impfung gegen die Serotypen 4 und 8 an. Der Erreger vom Serotyp 8 grassiert seit einiger Zeit in Frankreich und nähert sich weiter Richtung Deutschland. Der Erreger vom Serotyp 4 ist dagegen in Italien und auf dem Balkan aktiv. Eine Ausbreitung des Erregers nach Deutschland ist jederzeit möglich. Deshalb sollten die Landwirte vorbereitet sein und ihre Tiere entsprechend schützen. Seit Mai letzten Jahres ist die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit auch dann möglich, wenn kein Ausbruch der Erkrankung festgestellt wurde. Allerdings ist die Impfung genehmigungspflichtig. Um den Haltern die Impfung zu erleichtern, haben viele Landkreise bereits die Impfung auf Basis einer Allgemeinverfügung pauschal erlaubt. Die Kosten für die Impfung tragen die Landwirte. Sollte es tatsächlich zu einem Ausbruch kommen, haben die Halter geimpfter Tiere allerdings einen Vorteil gegenüber Haltern nicht geimpfter Tiere. Denn aus den Restriktionszonen dürfen Tiere frühestens 60 Tage nach einer Impfung verbracht werden. Zudem weist das Ministerium daraufhin, dass die Impfung aktiver Tierschutz ist, da sie die Tiere vor möglichen Schäden und Leiden durch die Erkrankung schützt.
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz