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16.07.2019
Das unabhängige Versicherungsportal transparent-beraten.de hat aktuell 37 Hundehaftpflichtversicherungen von 24 verschiedenen Anbietern in Deutschland getestet. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf Personen- und Sachschäden gelegt. Verglichen wurden nur Tarife, die keine Selbstbeteiligung bei Personen- und Sachschäden erforderten und deren Versicherungssumme bei mindestens 10 Millionen Euro lag. Die ersten Plätzen belegten durchweg die kleineren Versicherungsanbieter. Den ersten Platz teilen sich Adam Riese mit dem Tarif Riese XXL und BavariaDirekt mit dem Komfort-L-Tarif. Die Plätze dahinter sicherten sich die Adcuri mit dem Hundehaftpflicht-Premium-Tarif, die Alte Leipziger mit der Comfort-Variante sowie die Degenia mit dem Optimum-Tarif. Große und etablierte Versicherer wie Gothaer, AXA und Helvetia konnten keinen Platz unter den ersten Zehn erreichen. Die Experten des Portals raten Hundebesitzern, die verschiedenen Angebote genau zu prüfen, da häufig Leistungen nur eingeschränkt oder mit einer versteckten Selbstbeteiligung abgedeckt werden. Sogenannte Listenhunde sind bei einigen Versicherern ganz ausgeschlossen. Hier können große Versicherer wie Axa und HDI sowie die Haftpflichtkasse punkten, denn für diese spielt die Hunderasse keine Rolle.
Transparent beraten.de
12.07.2019
Einem Forscherteam der israelischen Ben-Gurion-Universität ist es gelungen, zur Unterstützung beeinträchtigter Hundebesitzer eine haptische Weste für ihre Vierbeiner zu entwickeln, die per Fernsteuerung Kommandos geben kann. „Es hat sich gezeigt, dass Hunde auf vibrotaktile Reize genauso reagieren können wie auf vokale Kommandos, wenn nicht sogar besser", sagt Amir Shapiro, Direktor des Robotiklabors der israelischen Hochschule. Zunächst muss der Hund aber entsprechend trainiert werden, damit das Tier die unterschiedlichen Vibrationen zuordnen und dann die Kommandos verlässlich ausführen kann. Berührungen werden durch vier kleine vibrierende Motoren simuliert. So können einfache Befehle wie "Sitz", "Zu mir", "Drehung" und "Rückwärts Gehen" befolgt werden. Die haptische Weste wäre besonders für körperlich beeinträchtigte Menschen von großem Vorteil, aber auch für Rettungshunde und taube Hunde wäre die neue Technologie von enormem Nutzen. Zudem könnte ein automatisches Belohnungssystem in die Weste integriert werden. „Wir kommen damit einer teilweise oder auch vollständig automatisierten Dressur näher", erklärt der Direktor abschließend. Das Forschungsteam wird die haptische Weste künftig bei verschiedenen Rassen testen, sowie bei Hunden in unterschiedlichem Alter und in verschiedenen Phasen der Dressur.
Ben-Gurion-Universität
11.07.2019
In den Sommermonaten haben auch Flöhe Hochsaison. Besonders Hunde und Katzen müssen jetzt vor den Blutsaugern geschützt werden. Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) empfiehlt einen ganzjährigen Flohschutz, um den Tieren die unangenehmen Folgen eines Flohbefalls zu ersparen. Flohbisse gehen mit häufig starkem Juckreiz einher, der tagelang anhalten und zu einer Bildung von Quaddeln, Bläschen und Knötchen führen kann. Nur wenige Flöhe im Fell des Vierbeiners reichen aus, um zudem eine Flohspeichel- Allergie-Dermatitis (FAD) auszulösen. Weiterhin können Flöhe den Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum) oder den Erreger der Katzenkratzkrankheit (Bartonella henselae) übertragen. Für den Flohschutz sind zahlreiche Tierarzneimittel zugelassen. Zu beachten ist jedoch, dass die Anwendungshinweise genau befolgt werden: Katzen vertragen bestimmte Wirkstoffe, die in Flohmitteln für Hunde enthalten sind, nicht. Unsachgemäße Anwendungen können zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, die schlimmstenfalls tödlich enden. Der BfT rät, dass sich Tierhalter vom Tierarzt beraten lassen.
Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
08.07.2019
Ein tschechisches Forscherteam hat untersucht, welche Tiere bei Menschen die größten Ängste und den größten Ekel hervorrufen. Dazu führten sie eine Umfrage durch, bei der die rund 2.000 Probanden angeben mussten, wie groß Ekel und Angst gegenüber einer bestimmten Tierart sind. Erwartungsgemäß riefen am meisten Angst Spinnen und Giftschlangen hervor. Aber auch Kakerlaken, ungiftige Schlangen, Läuse und Bandwürmer jagten vielen Befragten Angst ein. Ein eher unerwartetes Ergebnis war, dass auch Stiere zu den Tierarten gehören, vor denen viele Menschen Angst haben - nicht unbegründet. Ekel hingegen erzeugen vor allem Kakerlaken, Läuse, Maden, Fadenwürmer, Spinnen und Bandwürmer. Ein interessantes Ergebnis ergab die Befragung in Bezug auf Angst vor Hund und Katze. Während die Wissenschaftler davon ausgingen, dass besonders Menschen, die in ihrer Vergangenheit schon einmal negative Erfahrungen mit diesen Tieren gemacht haben, größere Angstgefühle angeben würden, zeigte sich jedoch, dass Menschen, die nie gebissen oder gekratzt wurden, oder nur sehr leichte Verletzungen davontrugen, eher Angst vor Hunden oder Katzen zu haben, als schwerer traumatisierte Personen.
British Journal of Psychology
08.07.2019
Wie aktuelle Marktzahlen belegen, haben Haustiere in Deutschland einen hohen Stellenwert, und ihre Halter sind bereit, in die Gesundheit ihrer Vierbeiner zu investieren. So waren etwa die Hälfte der in 2018 verkauften Tierarzneimittel für die Therapie oder den prophylaktischen Schutz von Haustieren bestimmt. Denn eine gute Gesundheitsvorsorge trägt stark dazu bei, dass Tiere älter werden, teilte der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) mit. Zudem sind in den vergangenen Jahren von der Tiergesundheitsindustrie viele neue Behandlungsmöglichkeiten für häufig auftretende Erkrankungen entwickelt worden. So können inzwischen viele Stoffwechselerkrankungen wie etwa Diabetes, Schilddrüsen-, Nieren- oder Herzerkrankungen erfolgreich behandelt werden. Aber auch die Diagnostik konnte deutlich verbessert werden, ebenso wie die Früherkennung. Der BfT appellierte gleichzeit an die Tierhalter, diesen hohen Gesundheitsstatus zu erhalten, in dem Impfregime, Parasitenprevention und Vorsorgeuntersuchungen beibehalten werden.
BfT
05.07.2019
Bei Myvetlearn.de sind zum 1. Juli 2019 zwei neue eLearning-Kurse für Tierärztinnen und Tierärzte gestartet. Der eine wird im Rahmen der Praxisreihe Kleintiere angeboten und behandelt das Management des Milbenbefalls bei Hund und Katze. Referentin ist Dr. Stefanie Peters. Der zweite neu angelaufene eLearning-Kurs befasst sich mit der Labordiagnostik beim Pferd. Lernen Sie als praktizierende/r Tierärztin/Tierarzt mehr über die Grundlagen des roten und weißen Blutbildes sowie über die Interpretation von Abweichungen von den Referenzwerten und was sich dahinter verbergen kann. Bereits am 1. Juni 2019 angelaufen ist die eLearning-Reihe Operationen beim Kleintier mit Prof. Dr. Stephan Neumann, der Ihnen hier seine OP-Techniken erläutert und Tipps gibt. Im 1. Modul geht es um die Kastration des Rüden und das Beheben der Perinealhernie. Bis zum Jahresende werden noch weitere 5 Module gestartet, in denen die OP-Technik im Vordergund steht und Sie diese per Video Schritt für Schritt verfolgen und erlernen können. Diese und weitere Kursangebote für Tierärztinnen und Tierärzte finden Sie unter Myvetlearn.de
Myvetlearn.de
05.07.2019
Die Universität Hohenheim hat ein neues Forschungsprojekt zur Braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) aufgesetzt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Ab sofort können auf einer speziell eingerichteten Webseite unter http://hundezecken.uni- hohenheim.de Funde der Zecke mit Bild gemeldet werden. Damit will man mehr über diese Zeckenart erfahren, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika stammt. Entgegen dem bei uns seit Langem heimischem gemeinen Holzbock mag es die Zecke warm und kann auch in Wohnungen im Winter überleben. Dies kann dazu führen, dass sich die Tiere sehr schnell ausbreiten. Denn ein Zeckenweibchen kann bis zu 4.000 Eier legen. Theoretisch kann man dann innerhalb weniger Monate mehrere 100.000 Zecken in der Wohnung haben. Üblicherweise befällt die Zecke - wie bereits ihr Name sagt - den Hund. Sind nicht genügend Wirte vorhanden, kann die Hundezecke aber auch auf den Menschen ausweichen. Für den Hund stellt die Zecke eine Bedrohung dar, da sie u.a. die Babesiose und die Ehrlichiose auf das Tier übertragen kann. Die Braune Hundezecke hat es mittlerweile geschafft, sich weiter nach Norden auszubreiten. Während die Zecke zumeist über Hunde, die mit im Urlaub in südlichen gefilden waren, nach Deutschland gebracht wurde, konnte sie mittlerweile auch auf Hunden nachgewiesen werden, die ihren Hof nie verlassen hatte. Prof. Dr. Ute Mackenstedt wertet dies als Hinweis darauf, dass die Zecke mittlerweile hier Fuß gefasst haben könnte.
Universität Hohenheim
28.06.2019
Kurz vor den Sommerferien grassiert in Deutschland schon das Urlaubsfieber. Nicht wenige Urlauber freunden sich während ihrer Reise ins Ausland mit einem Straßenhund an und möchten diesen am Urlaubsende nicht seinem Schicksal überlassen, sondern ihn mit nach Hause nehmen. Doch bevor ein Hund aus dem Urlaubsland mit nach Hause genommen werden darf, muss einiges beachtet werden. Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, ob das Tier wirklich keinen Halter vor Ort hat. Nicht jeder freilaufende Hund ist auch gleichzeitig herrenlos. Dann folgt der Besuch eines ortsansässigen Tierarztes, denn laut EU-Regelung benötigen alle Hunde, Katzen und Frettchen, die über die Grenze gebracht werden sollen, einen Heimtierausweis. Falls das Tier keine Kennzeichnung hat, muss es gechipped werden. Zudem wird der Tierarzt den Gesundheitszustand prüfen. Des weiteren muss der Hund gegen Tollwut geimpft sein – diese muss mindestens 21 Tage vor dem Transport erfolgt sein. Soll das Tier aus einem nicht gelisteten Land außerhalb der EU eingeführt werden, benötigt das Tier einen Tollwutantikörpertest aus einem von der EU zugelassenen Labor. Vom Bluttest, der frühestens 30 Tage nach der Tollwutimpfung erfolgen darf, bis zur Ausreise muss eine Wartefrist von drei Monaten eingehalten werden. Der ganze Vorgang dauert demnach mindestens vier Monate. Ein generelles Einfuhrverbot in Länder der EU besteht zudem für bestimmte, als gefährlich eingestufte Hunderassen. Sofern der Urlaub beendet ist, bevor alle notwendigen Schritte erledigt wurden, kann ein Tierschutzverein gegen eine Schutzgebühr am Urlaubsort unterstützen. Zu beachten ist demnach jedoch, dass ein Hund im Urlaubsland ein anderes, viel freieres Leben gewohnt ist. Daher raten Experten dazu, Tierschutzprojekte vor Ort zu unterstützen.
Nordbayern.de
20.06.2019
Am morgigen Freitag findet der internationale „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit“-Tag bereits zum 20. Mal statt. Ursprünglich von den Pet Sitters International (PSI) gegründet, um die Bereitwilligkeit, Hunde zu adoptieren, zu erhöhen, erfreut sich dieser Tage auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Denn auch eine Studie, die 2012 von Wissenschaftlern der Virginia Commonwealth University erstellt wurde, bestätigt, dass Hundebesitzer mit andauerndem Stress besser zurechtkommen als Nicht-Hundebesitzer, wie OTS berichtet. Hunde am Arbeitsplatz sollen laut einer weiteren Studie der Banfield Tierklinik in Portland/USA neben der Effektivität auch die Arbeitsmoral stärken, während das allgemeine Stresslevel abnimmt. „VIER PFOTEN selbst ist das beste Beispiel dafür, wie bereichernd Hunde am Arbeitsplatz sein können“, sagt Martina Pluda, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen bringen ihre Lieblinge regelmäßig ins Büro mit.“ Zuerst sollte jedoch die Erlaubnis des Arbeitgebers und das Einverständnis der Bürokollegen eingeholt werden, empfiehlt die Tierschutzorganisation. Auf Kollegen mit Ängsten vor Hunden oder Hundehaar-Allergien sollte unbedingt Rücksicht genommen werden. Martina Pluda rät zudem, den neuen Platz des Bürohundes hundefreundlich einzurichten: „Der Hund sollte seinen eigenen Platz, also einen Korb, eine Decke oder ähnliches, bekommen, auf jeden Fall an einer ruhigen Stelle. Eine laute Umgebung, wie etwa neben einem Drucker oder einem Faxgerät oder ein stark frequentierter Durchgang, bringt ihm nur Stress.“ Auch der Zugang zu frischem Wasser sollte auf keinen Fall fehlen.
OTS
19.06.2019
Sommerliche Temperaturen, unter Umständen noch gepaart mit hoher Luftfeuchtigkei,t macht nicht nur Menschen zu schaffen, sondern ist auch für Tiere eine Belastung. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) verrät Hundehaltern, wie sie ihren Tieren an heißen Tagen eine Abkühlung verschaffen können und worauf es besonders zu achten gilt. Zum einen benötigen die Tiere regelmäßigen Zugang zu frischem Trinkwasser. Das gilt auch für längere Autofahrten. Hier müssen regelmäßige Trinkpausen eingelegt werden. Tiere, die die Sommertage in der Wohnung verbringen müssen, freuen sich über ausgiebiges Lüften am Morgen und ein anschließendes Abdunkeln der Fenster, damit es in der Wohnung möglichst kühl bleibt. Gassi gehen sollten Hundehalter möglichst in den Morgen- und Abendstunden. Nach Möglichkeit sollte dabei ein Besuch an einem See, Bach oder Teich eingeplant werden, damit der Hund sich abkühlen kann. Eine Alternative sind Hundepools. Außerdem gibt es im Zoofachhandel sogenannte Wasserfontänen, die mit wenigen Handgriffen an den Gartenschlauch montiert werden können. „Dabei wird gleichzeitig der Spieltrieb des Hundes angeregt. Denn das Wasser spritzt nur heraus, wenn er mit seiner Pfote auf das Pedal drückt“, informiert ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Weitere erfrischende Möglichkeiten sind Kühlknochen oder -ball. Beides kann mit Wasser gefüllt werden. Kaut der Hund auf seinem Spielzeug, entweicht das Wasser durch kleine Löcher und erfrischt ihn. Weiterhin sind im Fachhandel Kühlmatten oder Kühlbetten erhältlich, die durch ein spezielles Gel wohltuende Kühle abgeben. Zu empfehlen sind auch Kühlwesten, die lediglich in Wasser eintauchen und ausgewrungen werden müssen. Nach dem Anlegen kühlen sie Rücken und Brustkorb des Hundes. Weiterhin sollten Hundehalter die schwach behaarten Hautpartien wie den Ohrrand, die Innenschenkel oder den Nasenspiegel durch Sonnencreme vor Sonnenbrand schützen. Außerdem warnt Holthenrich noch einmal dringend davor, Hunde im Auto zu lassen: „Der Innenraum heizt sich in kurzer Zeit auf, was zu schweren Herz- und Kreislaufstörungen und häufig sogar zum Tod des Hundes führt.“ Bei längeren Autofahrten müssen Besitzer genügend Trinkpausen einplanen.
ZZF