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13.12.2019
Vor gut sieben Jahren, als die ukrainische Regierung im Vorfeld der dort stattfindenden Fußball-Europameisterschaft begann, streunende Tiere brutal zu töten, hat die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begonnen, mit dem Streunerprojekt freilebenden Hunden und Katzen zu helfen. Seitdem hat die Organisation mit Hilfe von ansässigen Veterinärmedizinern bereits 25.000 Tiere human eingefangen, kastriert, geimpft und wenn nötig behandelt. „Unser Team vor Ort schult Hundefänger und Tierärzte, wie sie internationales Fachwissen für ihre lokalen Herausforderungen anwenden. Anhand der jährlichen Zählungen sehen wir, dass die Städte, die die Arbeit von VIER PFOTEN fortsetzen, deutlich weniger Streuner aufweisen“, betont Alesya Lischyshyna, Leiterin des Streunerprojekts von VIER PFOTEN in der Ukraine. Allein im laufenden Jahr konnten knapp 3000 Streunerhunde und - katzen behandelt werden. Gerade die Tollwutimpfung sei in dem Land sehr wichtig, denn die Ukraine ist das Land mit dem höchsten Aufkommen von Tollwutfällen in Europa. Um eine Ausbreitung des hoch ansteckenden Virus zu verhindern, impft VIER PFOTEN streunende Hunde und markiert sie zur Sensibilisierung der Bevölkerung mit einer blauen Ohrmarke. „Wenn die Leute die blaue Ohrmarke sehen, wissen sie, dass das Tier gegen Tollwut geimpft und kastriert ist. Durch die Sensibilisierung der Bevölkerung wollen wir Missverständnisse und Ängste gegenüber den Tieren abbauen, um gewalttätige Mensch-Tier-Konflikte zu vermeiden. Das Töten der Tiere ist keine nachhaltige Lösung. Deshalb ist es ein wichtiger Aspekt unseres Projekts, die Menschen über die Situation der Tiere und unsere Arbeit vor Ort aufzuklären“, erklärt Lischyshyna abschließend.
VIER PFOTEN
12.12.2019
Am Dienstag, den 11.12.19, wurde der Tierschutzbericht für die Jahre 2015 bis 2018 von Bundeslandwirtschaftsministerin Dr. Julia Klöckner im Bundeskabinett vorgestellt. Diesen hat die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN als Armutszeugnis der Regierung tituliert. „Nach wie vor werden Ferkel betäubungslos kastriert, männliche Küken nach dem Schlüpfen getötet und Welpen im Internet unreguliert von Kriminellen verkauft. Bei einem nur alle vier Jahre erscheinenden Bericht bedeutet dies vier Jahre Stillstand für den Tierschutz. Das im Bericht als Highlight angepriesene freiwillige Tierwohlkennzeichen ist in Wahrheit ein Tiefpunkt für den Tierschutz: Es täuscht die Verbraucher und hilft den Tieren nicht. Auf die Spitze treibt es die Ministerin mit dem Versuch, die illegale Haltung von Sauen in zu engen Kastenständen nachträglich zu legalisieren. Der aktuelle Tierschutzbericht ist ein Armutszeugnis und Augenwischerei, denn er enthält tatsächlich keinen Tierschutz“, äußert der Geschäftsführer von VIER PFOTEN, Rüdiger Jürgensen, seine Kritik. Besonders kritisiert die Organisation, dass Ministerin Klöckner ein rechtsgültiges Gerichtsurteil zu der Kastenhaltung von Zuchtsauen offenbar ignoriert und stattdessen den entsprechenden Passus aus der überarbeiteten Haltungsverordnung für Schweine streichen lassen will. Auch bei der betäubungslosen Ferkelkastration, den Lebendtiertransporten in Drittländer sowie dem Töten von männlichen Küken sei ein bereits vier Jahre dauernder Stillstand in der deutschen Politik zu beobachten. Zudem hätte die Bundesregierung sowohl gegen den illegalen Welpenhandel als auch gegen die sogenannten Qualzuchten keine wirksamen Maßnahmen entwickelt.
VIER PFOTEN Tierschutzbericht der Bundesregierung
09.12.2019
In gut zwei Wochen ist Heiligabend und die heiße Phase der Weihnachtseinkäufe hat begonnen. Aus diesem Anlass weist das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) der Schweiz erneut darauf hin, dass keine Tiere verschenkt werden sollten. Sie können nicht, wie andere Geschenke, bei Nichtgefallen einfach wieder umgetauscht werden und sollten daher auf keinen Fall leichtfertig angeschafft werden. Viele Punkte gibt es zudem zu bedenken, bevor ein Tier einziehen kann. Denn ein Heimtier bedeutet, dass sich jemand dauerhaft um das neue Familienmitglied kümmern kann. Die hektische Vorweihnachtszeit eignet sich nicht für eine wohlüberlegte und verantwortungsbewusste Kaufentscheidung. Viele Fragen müssen zuvor durchdacht und beantwortet werden, z.B. wer passt während der Urlaubszeit auf das Haustier auf? Auch sollten sich die neuen Besitzer bewusst machen, dass auch der finanzielle Aufwand für Futter und Tierarztbesuche mit einkalkuliert werden muss. Gerade wenn Kinder beschenkt werden sollen, sind es doch meist die Eltern, die letztendlich die Verantwortung für das Tier tragen müssen.
BLV
02.12.2019
Neuere Studien haben die Diskussion um die Ausbildung von Allergien und geeignete Präventionsstrategien neu entfacht. Demnach kann ein Hund im Haushalt sogar vor der Ausbildung einer Allergie, insbesondere bei genetisch vorbelasteten Kindern, schützen. Dies ist auch in der aktuellen Leitlinie „Allergieprävention“ erkranken Kinder nachzulesen. Darin heißt es: Kinder, die zusammen mit einem Hund aufwachsen, erkranken seltener an Neurodermitis und teilweise auch an Asthma. Somit könnte ein Hund im Haushalt auch vor der Ausbildung von Allergien schützen. „Heute weiß man, dass die frühe Konfrontation mit Allergenen zur Toleranzentwicklung beitragen kann“, erklärt Professor Claudia Traidl-Hoffmann, Chefärztin der Umweltmedizin am Klinikum Augsburg und Direktorin des Instituts für Umweltmedizin der TU München. Dennoch sollten sich betroffene Familien unbedingt vor der Anschaffung eines Hundes von einem Allergologen beraten lassen. Andere Tiere wie Katzen oder kleine Nagetiere sollten auf keinen Fall in einem Haushalt mit Allergie-gefährdeten Menschen, insbesondere Kindern, gehalten werden. Auch für Menschen mit Neurodermitis sind diese Tiere tabu, da hier eine sehr große Wahrscheinlichkeit besteht, dass diese auch eine Tierhaarallergie entwickeln.
Augsburger Allgemeine
29.11.2019
Am morgigen Samstag öffnen sich in Baden-Badener Kongresshaus die Pforten für die 21. PET-VET. Es wird mit rund 800 Tierärztinnen und Tierärzten sowie rund 400 weiteren Teilnehmern gerechnet. An zwei Tagen erwartet die Kleintiermediziner ein vielfältiges Programm mit namhaften Referenten zum Fokusthema Weichteilchirurgie. Auch für Pferdepraktiker wird es am Samstag zu diesem Thema zahlreiche Vorträge geben. Für Tiermedizinische Fachangestellte hält die PET- VET ebenfalls an zwei Tagen ein straff organisiertes, umfassendes Programm zu den Themen Weichteilchirurgie bzw. Verhalten bereit. Auf der begleitenden Industrieausstellung können sich die Teilnehmer zudem bei 55 Ausstellern über Produktneuheiten informieren. Die PET-VET wird sich erstmals auch im Frühjahr präsentieren- Kongressstandort wird am 28./29. März 2020 die Frauenhofer-Halle im bayerischen Straubing sein. Für ihre Teilnahme an der nächsten PET- VET können Tierärztinnen und Tierärzte im diesjährigen Adventskalender von Vetion.de einen Rabatt in Höhe von 50 Euro gewinnen. Außerdem sind viele weitere Gewinne und Gratisteilnahmen hinter den Türchen des Adventskalenders versteckt.
PET-VET Vetion.de-Adventskalender
29.11.2019
Ein 63-jähriger Mann hat sich beim Schmusen mit seinem Hund mit dem Bakterium Capnocytophaga canimorsus infiziert und ist gestorben. Das Bakterium kommt im Hundespeichel vor und hat bei dem Mann im August 2018 zu einer schweren Blutvergiftung geführt, die auch mit Antibiotika nicht mehr therapiert werden konnte. Der Mann starb zwei Wochen später an multiplem Organversagen. Demnach scheint der Erreger über einen Hautdefekt in den Organismus des Mannes eingedrungen zu sein, nachdem der Hund ihn abgeleckt hatte. Eine Infektion mit Capnocytophaga canimorsus tritt beim Menschen jedoch sehr selten auf. Das Bakterium kann jedoch häufig im Speichel von vollkommen symptomfreien Hunden und Katzen nachgewiesen werden. Daher ist es ratsam, jeden Tierbiss vom Arzt reinigen und versorgen zu lassen, damit möglichst wenig Keime in die Wunde gelangen und die Gefahr schwerer septischer Verläufe reduziert wird.
European Journal of Case Reports in Internal Medicine
29.11.2019
Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und wird begleitet von festlich dekorierten Häusern und Wohnungen. Kurz vor dem ersten Advent warnt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) Tierhalter jedoch vor Weihnachtsdeko in Form von Kerzen, Kugeln und Lametta, die besonders für Hunde und Katzen eine Gefahrenquelle darstellen. „Die Tiere können sich beispielsweise an zerbrochenen Kugeln verletzen oder kleine Teile verschlucken,“ erklärt Norbert Holthenrich, der Präsident des ZZF. Denn neugierige Vierbeiner klettern gerne an Weihnachtsbäumen hoch – dieser sollte daher auf jeden Fall vor einem Umkippen gesichert werden. Brennende Kerzen stellen für Katzen ein Risiko dar, denn sie können sich an der Flamme die Schnurrbarthaare ansengen. Geeignet sind hier LED-Kerzen und -Teelichter. Vor allem sollten Tierhalter darauf achten, dass keine Süßigkeiten im Raum stehen, denn der Verzehr von einer Tafel Schokolade kann zu lebensgefährlichen Vergiftungen bei Hund und Katze führen. Auch bei Geschenken für die Haustiere ist Vorsicht geboten: Zu kleine Teile könnten verschluckt werden. „Wer seinen tierischen Gefährten etwas zum Spielen schenken möchte, findet im Zoofachhandel eine große Auswahl an weihnachtlichem Spielzeug wie Nikoläuse und Rentiere aus Plüsch oder Latex“, weiß Norbert Holthenrich. Grundsätzlich sollten Katzen und Hunde beim Spielen mit dem neuen Spielzeug stets beaufsichtigt werden. Der ZZF appelliert zudem an die Schenkenden, keine Heimtiere als Überraschungsweihnachtsgeschenk zu wählen. „Tierhalter müssen die Bedürfnisse des Heimtieres kennen, und es muss zum Alltagsleben der Familie passen“, betont Norbert Holthenrich. Daher sollte vor der Anschaffung gut und gemeinsam überlegt werden, ob die Familie einem Haustier gerecht werden kann. „Manche Kinder sind mit der Versorgung überfordert und verlieren schnell die Lust. Im schlimmsten Fall landen die Tiere dann sogar im Tierheim“, warnt der Tierexperte. Besser sei es, zunächst einen Gutschein aus dem Zoofachhandel oder Ratgeber-Literatur zu verschenken.
ZZF
28.11.2019
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN appelliert mit ihrer Kampagne „Fabelhaft – Nicht Mangelhaft“, Hunde und Katzen aus dem Tierheim zu adoptieren. Denn allein in Deutschland warten, teilweise schon seit Jahren, Tausende Haustiere darauf, ein neues Zuhause zu kommen. Besonders schwer ist eine Vermittlung von schon betagten Tieren oder solchen mit Handicaps. „Eine Adoption ist eine Win-Win-Situation, weil man einem Tier hilft, indem man ihm ein Zuhause gibt und weil man einen treuen Begleiter bekommt, der einen bedingungslos liebt. Jetzt in der Vorweihnachtszeit haben viele Tierheime Adoptionsstopp. Also einen Zeitraum, in dem Tiere nicht sofort ins neue Zuhause dürfen. Tierheime machen dies oft zur Weihnachtszeit, damit die Schützlinge nicht doch noch als Geschenk unterm Tannenbaum landen. Dazu herrschen während der Feiertagszeit meist andere Abläufe im Haus, was es für die Tiere schwerer macht, sich einzugewöhnen. Auch Silvester bedeutet für viele Heimtiere Stress und Angst. Die vermittlungsfreie Zeit ist eine gute Gelegenheit, sich in Ruhe in den Tierheimen umzuschauen. Man kann die Tiere besuchen und prüfen, wer zu einem passt. So hat auch der Hund oder die Katze, die Chance seine neue Familie kennenzulernen“, erklärt Heimtierexpertin Sarah Ross. Doch sollte sich jeder, der ein Haustier aufnehmen möchte, zuerst über die besonderen Anforderungen eines jeden Tieres bewusst werden. Denn Hunde und Katzen benötigen oft sehr viel Zeit, Beschäftigung und Auslauf. Nicht nur bei älteren Tieren sollten zudem mögliche Tierarztkosten mit einberechnet werden. Doch jedes Tier, egal ob alt oder jung, mit drei Beinen oder halbblind kann eine große Bereicherung für jede Familie sein. „Ein Hund oder eine Katze aus dem Tierheim ist niemals zweite Wahl. Es sind Lebewesen, keine Produkte. Tiere mit kleinen Makeln haben es oft besonders schwer, dabei haben gerade sie ein liebevolles Zuhause verdient. Es lohnt sich beim Tierheimbesuch genauer hinzusehen und sich Zeit zu nehmen“, so die Expertin. „Der bullige Pittbull kann sich als echte Schmusebacke entpuppen und ein tierischer Senior ist meist viel ruhiger und ausgeglichener als ein verspieltes Jungtier. Tiere aus dem Tierheim haben so viel zu geben, man muss sie nur lassen. Mit einer Adoption hat jeder von uns die Chance einem Tier zu helfen und Menschlichkeit zu zeigen“, erklärt Ross abschließend. Auf der Internetseite von Vier Pfoten können detaillierte Informationen über das Thema Adoption abgerufen werden.
VIER PFOTEN
27.11.2019
„Mindestens einmal im Jahr zum Tierarzt“ empfiehlt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt), denn nur dann zeigen sich Krankheitssymptome oft noch rechtzeitig. Konsequente Schutzimpfungen bieten nach wie vor den einfachsten und wirksamsten Schutz gegen virale oder bakterielle Infektionen. Doch die Zahlen zeigen ein anderes Bild: nur etwa die Hälfte aller in Deutschland lebenden Hunde und nur ein Drittel der mehr als 15 Millionen Katzen verfügen über einen ausreichenden Impfschutz vor zum Teil tödlichen Infektionskrankheiten. Nachlässigkeit, aber auch Wissensdefizite der Halter spielen dabei eine ursächliche Rolle. Erst wenn 70 Prozent der Tiere regelmäßig geimpft werden, ist ein wirksamer Seuchenschutz, die so genannte Populationsimmunität, gegeben. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt deshalb für Hunde regelmäßige Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose, HCC (Ansteckende Leberentzündung), und Tollwut. Katzen sollten gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und im Falle von Freigängertieren auch gegen die Tollwut geimpft sein. Der behandelnde Tierarzt weiß, welche Impfungen nötig sind, kennt die aktuelle Seuchenlage, führt u. U. einen Bluttest auf noch vorhandenen Impfschutz durch und ist über die neuesten Empfehlungen der StIKo Vet informiert.
bpt
22.11.2019
Ebenso wie Menschen werden auch unsere Haustiere mit zunehmendem Alter gemütlicher und entwickeln ein größeres Schlaf- und Ruhebedürfnis. Außerdem steigt im Alter das Risiko, dass die Tiere Krankheiten entwickeln, häufig auch chronische Leiden. Bei der Katze kommen im Alter zunehmend chronische Nierenerkrankungen vor. Hunde leiden im Alter häufiger an Arthrose. Hinzukommen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Tumore, Zahnprobleme sowie Leber- und Schilddrüsenerkrankungen. "Wenn das Tier schlecht läuft, wenig frisst oder immer wieder hustet, dann ist ein Besuch beim Tierarzt angezeigt", erklärt Dr. Karl-Heinz Schulte, zweiter Vizepräsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte, gegenüber der Apotheken Umschau. Er rät Tierhaltern, mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zum Tierarzt zu gehen, damit Erkrankungen möglichst früh erkannt und behandelt werden können. Meist gibt es verschiedene Therapieoptionen, die häufig auch miteinander kombiniert werden können und sollten, um den größtmöglichen Therapieerfolg zu erzielen. Dies ist Ziel der Integrativen Tiermedizin, die multimodale Behandlungsmethoden einbezieht. Mit diesen multimodalen Therapieoptionen beschäftigt sich auch die gleichnamige E-Learning-Reihe für Tierärztinnen und Tierärzte von Myvetlearn.de, die sich mit dem Thema Arthrose, Nieren- und Lebererkrankungen sowie mit den verschiedenen Behandlungsansätzen bei Gesäugeerkrankungen befasst.
Apotheken-Umschau E-Learning-Reihe Integrative Tiermedizin bei Hund und Katze
21.11.2019
Am kommenden Samstag (23.11.19) um 15 Uhr lädt die Klinik für Kleintiere der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover Hundefreundinnen und Hundefreunde zu einem gemeinsamen Hundespaziergang in Kirchrode ein. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich beim „Walk and Talk“ mit dem Team der TiHo über geeignetes Futter und Bewegungstherapie für ihren Vierbeiner zu informieren sowie sich über eventuelle Wehwehchen auszutauschen. Treffpunkt für die Tour ist die Klinik für Kleintiere der TiHo, Bünteweg 9, 30559 Hannover. Das Team bittet für ihre Planung um eine vorherige Anmeldung per mail an presse@tiho-hannover.de.
TiHo Hannover
20.11.2019
In Österreich werden immer mehr Heimtiere gehalten. Besonders beliebt ist -ebenso wie in Deutschland- mit 2.034.000 die Katze. Im Jahr 2018 lebten knapp vier Millionen Heimtiere in Österreich. „Heimtiere sind aus österreichischen Haushalten nicht wegzudenken und dadurch stellen diese auch einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar“, stellt Kurt Essmann, Obmann des Zoofachhandels in der Wirtschaftskammer Wien, klar. Allein der Umsatz mit Futtermittel beträgt in Österreich mehr als eine halbe Milliarde Euro, wobei der Markt ebenfalls mit rund 300 Millionen Euro deutlich von den Katzen beherrscht wird. Doch obwohl die österreichische Hundepopulation mit 827.000 nicht einmal halb so groß ist wie die der Katzen, sind die Besitzer häufig besonders spendierfreudig und auch der größere Futterbedarf ist ein wichtiger Umsatzfaktor. So wurde 2018 rund 215 Millionen Euro mit Hundenahrung umgesetzt. Ein weiterer Eckpfeiler der Branche sind der Verkauf von Zubehör- und Pflegeprodukten, wobei hier für den Markt im Vergleich zu den Nachbarländern in der DACH-Region noch Steigerungspotenzial besteht. 2018 wurden in Österreich knapp 117 Millionen Euro in diesem Bereich umgesetzt. Insgesamt wurden im europäischen Zoofachhandel 2018 5,19 Milliarden Euro umgesetzt. Vergleicht man die Anzahl der gehaltenen Heimtiere miteinander, steht Russland mit knapp 50 Millionen, gefolgt von Deutschland mit 34 Millionen und Frankreich mit knapp 30 Millionen Heimtieren an der Spitze.
ots für WKO
15.11.2019
Mexiko ist das erste Land, dass von der WHO als Land validiert wurde, in dem die Übertragung der Tollwut vom Hund auf den Menschen eliminiert wurde. Das Land hat als erstes einen entsprechenden Überprüfungsprozess durch die WHO erfolgreich durchlaufen. Insgesamt ist die Eliminierung der Tollwut in Lateinamerika und der Karibik in den letzten Jahrzehnten sehr erfolgreich gewesen. Dort wurden die Fälle beim Menschen seit 1983 um 95 und bei Hunden um 98 Prozent reduziert. Die meisten der rund 60.000 Tollwutfälle, die jedes Jahr noch bei Menschen registriert werden, betreffen Asien und Afrika. In Mexiko hat man seit Beginn der 1990er Jahre massive Anstrengungen unternommen, um die Übertragung der Tollwut von Hunden auf den Menschen zu unterbinden. Die wichtigste Maßnahme dabei waren Impfungen bei Hunden, die kostenfrei durchgeführt wurden und rund 80 Prozent der Population abdeckten. Zudem wurden die Überwachung verstärkt und Kampagnen gefahren, um das öffentliche Bewusstsein für das Problem zu verstärken. Von 1990 bis zum Jahr 1999 sank die Zahl der vom Hund auf den Menschen übertragenen Tollwutfälle von 60 auf 3. 2006 wurde dann erstmals kein Fall mehr nachgewiesen.
PAHO