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Infografik

Philipp setzt sich in seiner Freizeit für die Wildtiere in Peru ein

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Seit er Laufen kann, ist Philipp von Wildtieren fasziniert. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er sich nach der Matura für den Beruf des Tierarztes entschieden hat. Bereits als Student der Veterinärmedizin hat er in seiner Freizeit Wildtieren geholfen. In seinem Sabbatical arbeitete Philipp als Volontär in Südamerika und Afrika.

Als 2007 die Wildtierauffangstation Esperanza Verde in Peru gegründet wurde, war er von Anfang an als Tierarzt dabei. Das Naturschutzprojekt im Amazonasbecken von Peru setzt sich für die Rettung von Wildtieren ein. In Pucallpa, einer Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern rund 1.000 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima, landen Wildtiere wie Affen-, Reptilien- oder Vogelarten auf dem Schwarzmarkt. Esperanza Verde rettet und rehabilitiert Tiere, die aus dem illegalen Wildtierhandel beschlagnahmt wurden. Soweit möglich, werden die Tiere wieder in die freie Natur ausgewildert. Philipp ist seit seinem Einstieg als Volontär immer wieder nach Peru zurückgekehrt. Seine jahrelange Erfahrung auch mit einfachen Mitteln zu helfen, kommt ihm bei der fernab der Zivilisation gelegenen Station zugute.

Inzwischen ist der 32-Jährige Präsident des Schweizer und des Internationalen Fördervereins und begleitet regelmässig Expeditionen zur Station. Ziel der Expeditionsteams - bestehend aus Tierärztinnen und Tierärzten - ist die Versorgung der Wildtiere, aber auch Entwurmungs- und Kastrationsaktionen im nahe gelegenen Dorf.

Seit Bestehen des Projekts wurden bereits mehr als 5.000 Wildtiere gerettet. Seine Erfahrung als Produktmanager bei MSD Tiergesundheit hilft Philipp die Fördervereine und die Organisation selbst effektiv zu begleiten und zu unterstützen.