Wie wird Leishmaniose übertragen?
Die Leishmaniose wird hauptsächlich durch den Stich eines kleinen Insekts, der Sandmücke, auf Hunde und Menschen übertragen.

Sandmücke
Die Sandmücke sticht einen mit Leishmanien infizierten Hund und nimmt den Parasiten auf.

Übertragung
Diese mit Leishmania infizierte Sandmücken sticht einen anderen gesunden Hund und inokuliert dabei den Parasiten, wodurch sich eine canine Leishmaniose entwickeln kann.

Krankheit
Die Inkubationszeit der caninen Leishmaniose kann zwischen 3 und 18 Monaten betragen. In Ausnahmefällen kann ein infizierter Hund mehrere Jahre lang keine Symptome zeigen.
Aus diesem Grund können scheinbar gesunde Tiere Leishmania-Träger sein und somit Sandmücken infizieren und den Parasiten übertragen. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Tierarzt aufzusuchen, um regelmäßige Kontrollen durchzuführen und die Krankheit diagnostizieren zu können, bevor sie ausbricht.

Übertragbar auf den Menschen
Leishmaniose ist eine Zoonose, d. h. eine Krankheit, die auf Menschen (normalerweise im Zustand der Immunsuppression) übertragen werden kann, aber niemals direkt sondern über die Sandmücke, die den Menschen sticht und ihn so mit Leishmania-Parasiten infiziert.

Hund mit Caniner Leishmaniose
Wenn dein Hund Träger von Leishmanien ist, musst du ihn weiterhin schützen, um zu verhindern, dass er andere Sandmücken und damit andere gesunde Tiere oder Menschen infiziert.
Darüber hinaus steigt auch das Risiko einer erneuten Infektion, was ein doppeltes Gesundheitsrisiko darstellen kann. Deshalb sollst du weiterhin Repellentien wie Scalibor verwenden, auch wenn dein Hund positiv auf Leishmanien getestet wurde.
Symptome der Leishmaniose beim Hund
Es gibt eine Vielzahl von Symptomen, die mit der Leishmaniose des Hundes in Verbindung gebracht werden. Daher können ihre Erscheinungsformen je nach der Immunantwort des infizierten Tieres variieren. Bei dieser Krankheit können wir auf Tiere treffen, die ein oder mehrere Symptome aufweisen, und auf andere, die asymptomatisch, d. h. ohne jegliche klinische Anzeichen, auftreten.

Die häufigsten Symptome der Leishmaniose bei Tieren sind folgende:
• Veränderungen der Haut und des Fells
• Gewichtsverlust und/oder Appetitlosigkeit
• Niereninsuffizienz (Veränderungen der Mikrozirkulation, übermäßige Sedimente)
• Abnormales Aussehen der Lunge (Überlastung oder Zerbrechlichkeit).
• Fieber
• Durchfall und Erbrechen
• Intoleranz gegenüber körperlicher Betätigung
• Blutungen aus der Nase
• Augenverletzungen
• Lymphadenopathie (Entzündung der Lymphknoten)
Wann treten die Symptome auf?
Sobald die Ansteckung mit der Infektion stattgefunden hat, kann die Inkubationszeit mehrere Wochen dauern und die ersten Symptome können sich verzögern, normalerweise zwischen 3 und 6 Monaten oder sogar mehreren Jahren, wobei sie sich im Laufe der Zeit langsam entwickeln.
Wenn du eines dieser Symptome bei deinem Hund beobachtest, ist es wichtig, dass du so früh wie möglich deinen Tierarzt aufsuchst, damit er feststellen kann, ob du an caniner Leishmaniose erkrankt bist, indem er die Infektion im frühesten Stadium feststellt. Durch die frühzeitige Diagnose können die Auswirkungen minimiert werden, und auf diese Weise wird dein Tier durch die von deinem Tierarzt verordnete Behandlung eine bessere Lebensqualität haben.
Vorbeugung und Behandlung der Leishmaniose beim Hund

Wie lässt sich die Ansteckungsgefahr verringern?
Die Verwendung von Insektiziden in Form von Halsbändern ist entscheidend, um zu verhindern, dass unsere Hunde von einer mit Leishmanien infizierten
Mücke gestochen werden und sich mit der Krankheit anstecken. Es ist wichtig, dass sowohl gesunde als auch infizierte Tiere Repellents wie Scalibor® verwenden um auch das Risiko der weiteren Übertragung zu reduzieren.
Neben dem Schutz mit Scalibor® kann es sinnvoll sein, einige zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen:
• Reisen auf Zeiten beschränken, in denen die Mücken weniger aktiv sind, um das Risiko von Infektionen zu verringern.
• Moskitonetze anbringen und darauf achten, dass die Tiere während der aktivsten Stunden geschützt bleiben.

Behandlung von Leishmaniose bei Tieren
Die Behandlung der Leishmaniose beim Hund ist langwierig und kompliziert. Außerdem führt sie meist nur zu einer Verringerung der Symptome. Daher ist es besonders wichtig, das ganze Jahr über eine angemessene Vorbeugung durchzuführen, um zu verhindern, dass Sandmücken den Hund stechen und die Leishmaniose übertragen.
Leishmaniose beim Hund ist eine chronische Krankheit, weshalb die Behandlung durch weitere Maßnahmen ergänzt werden kann, wie zum Beispiel eine individuelle Diät für dein Tier.
Außerdem musst du deinen Hund, wenn er an Leishmaniose erkrankt ist, weiterhin schützen, um zu verhindern, dass er andere Sandmücken und damit auch andere gesunde Tiere infiziert.
Vertraue deinem Tierarzt/deiner Tierärztin, dass er/sie die relevanten Tests systematisch durchführt und dein Tier auf eine Infektion überprüft. Wenn dein Hund an dieser Krankheit leidet, wird deine Tierarztpraxis dir die beste Behandlung gegen Leishmaniose empfehlen.
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