Sandmücken

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Sandmücken: Überträger der gefährlichen Leishmaniose

Stechmücken sind nicht nur für Menschen eine echte Plage, sondern auch für den Hund. Ihre Stiche verursachen einen heftigen Juckreiz und können Allergien auslösen. Etwa hundert Stechmückenarten sind in Europa beheimatet. Ein besonders gefährlicher Vertreter der Gattung ist die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens): Sie kann verschiedene Krankheitserreger auf den Hund übertragen, die schwerwiegende Erkrankungen verursachen. Vor allem bei Urlaubsreisen ist eine gezielte Vorbeugung unerlässlich. Mit dem Scalibor® Protectorband lassen sich Gemeine Stechmücken zuverlässig abwehren und am Blutsaugen hindern. Seine ausgezeichnete Wirksamkeit wurde in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Kleine Biester mit lebensbedrohlicher Wirkung

Sandmücken gehören zur Gattung der Schmetterlingsmücken. Es handelt es sich um sehr kleine Insekten, ihre Größe beträgt lediglich etwa 2,5 bis 3 mm. Ihre Bezeichnung verdanken die behaarten Blutsauger der hellen, fast transparenten Färbung: Ihr Körper ist sandfarben, lediglich die Augen sind tiefschwarz.

Die dämmerungs- und nachtaktiven Insekten lieben warme Nächte mit Temperaturen über 16 °C in Gegenden mit wenig Wind. Der bevorzugte Aufenthaltsort der Sandmücken liegt deshalb nicht – wie der Name eventuell vermuten lässt – direkt am Strand. Vielmehr halten sie sich vorwiegend in ländlichen Regionen auf, in bewaldeten Arealen von Städten sowie in Parks und Gärten. Weit verbreitet sind Sandmücken vor allem in mediterranen Ländern sowie in Lateinamerika.

Sandmücken summen nicht, sondern nähern sich ihrem Opfer lautlos. Der Stich der Sandmücke ist nicht nur sehr schmerzhaft, zugleich wird auch der gefährliche Krankheitserreger Leishmania infantum auf den Hund übertragen.

Leishmaniose, eine heimtückische Erkrankung mit schwerwiegenden Folgen

Die canine Leishmaniose ist eine überaus gefährliche Krankheit für Hunde. Wenn die Sandmücke sticht, gelangen mikroskopisch kleine Einzeller (Leishmanien) in den Körper des Hundes, die im Krankheitsverlauf die inneren Organe – vornehmlich die Nieren, aber auch Knochenmark, Leber und Milz – befallen und sich dort vermehren.


Das Tückische an der Erkrankung ist die lange Inkubationszeit, die drei Monate oder sogar mehrere Jahre betragen kann. Zudem weisen viele
infizierte Hunde keine klinischen Symptome auf und geben so den Krankheitserreger unbemerkt weiter. Eine direkte Übertragung wurde bislang jedoch nur in sehr seltenen Fällen nachgewiesen. Die Krankheit ist insofern bedenklich, dass es sich bei der Leishmaniose um eine sogenannte Zoonose handelt, an der auch Menschen erkranken können.


Während die Leishmaniose bei zahlreichen Tieren keine Beschwerden hervorruft, kann bei einer kutanen Verlaufsform der Stich der Sandmücke beim Hund Symptome wie Haarverlust und Hautentzündungen verursachen. Meist zeigt sich zunächst ein Haarausfall um Augen und Schnauze. Im Krankheitsverlauf verliert der Hund selbst bei gutem Appetit merklich an Gewicht, die Haut an Kopf und Beinen weist Entzündungen auf. Infizierte Hunde müssen ein Leben lang behandelt werden. Unbehandelt verläuft die Erkrankung in der Regel tödlich.

Leishmaniose-Schutz für Hunde – auch in Deutschland angeraten

Die Gefahren von Sandmücken sind nicht nur an beliebten Reisezielen im Mittelmeerraum, Afrika und dem Nahen Osten zu befürchten. Nach Informationen des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. ist aufgrund von Hunden, die sich am Urlaubsort infiziert haben sowie importierten Hunden aus endemischen Gebieten davon auszugehen, dass es in Deutschland schon um die 100.000 Tiere gibt, die Leishmaniose in sich tragen. Betroffen sind davon auch Hunde, die bislang nicht im Ausland waren und vermutlich durch die Übertragung von Tier zu Tier angesteckt wurden.

Und noch ein weiterer Aspekt bereitet Gesundheitsexperten Sorge: Wegen der Klimaerwärmung breitet sich die Sandmückenpopulation vereinzelt auch in Richtung Norden aus. In Deutschland wurden die Plagegeister bereits an verschiedenen Standorten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg entdeckt. In Rheinland-Pfalz wurde sogar eine Sandmücken-Art nachgewiesen, die Leishmaniose überträgt.

Für Hundebesitzer empfiehlt sich deshalb nicht nur bei Urlaubsreisen, sondern auch hierzulande wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um einer Leishmaniose-Infektion gezielt vorzubeugen.

Optimaler Schutz vor Sandmücken

Damit die Sandmücke dem Hund keine schwerwiegenden Schäden zufügen kann, empfehlen Tierärzte die Kombination aus Leishmaniose-Impfung und zusätzlichem Mückenschutz. Mit einer Impfung ist der Vierbeiner zwar vor dem Ausbruch der Erkrankung geschützt, nicht jedoch vor der Leishmanien-Infektion.

Genau hier setzt das Scalibor® Protectorband an. Dank des bewährten Wirkstoffs Deltamethrin lassen sich Sandmücken bekämpfen – einfach und gezielt auf vierfache Weise: Dank der abschreckenden Wirkung des Inhaltsstoffs werden Sandmücken vom Hund ferngehalten und Stiche verhindert. Zugleich wird der Parasit schon bei einem kurzer Wirkstoff-Kontakt bewegungsunfähig und schnell abgetötet.

Der enthaltene Wirkstoff ist gut verträglich und geruchlos. Er wird kontinuierlich abgegeben – somit ist der Hund mit einem Scalibor® Protectorband fünf bis sechs Monate vor Sandmücken geschützt.

Davor schützt Scalibor deinen Hund ebenfalls:

Weitere Informationen rundum Parasiten und Gefahren für deinen Vierbeiner findest du hier

Zecken

Zecken sind potenzielle Krankheitsüberträger, die die Gesundheit von Hunden genauso wie von Menschen beeinträchtigen können.

Gemeine Stechmücken

Stechmücken sind nicht nur für Menschen eine echte Plage, sondern auch für den Hund. Ihre Stiche verursachen einen heftigen Juckreiz und können Allergien auslösen.

Scalibor® Protectorband 4 % w/w Halsband für Hunde. Wirkstoff: Deltamethrin. Wirkstoffgruppe: Ektoparasitika, Insektizide und Repellentien, Pyrethrine und Pyrethroide. Zusammensetzung: Ein Halsband für kleine und mittlere Hunde (48 cm) bzw. für große Hunde (65 cm) enthält: Deltamethrin 0,760 g bzw. 1,000 g; Titandioxid (E 171) 0,285 g bzw. 0,375 g. Anwendungsgebiete: Zur Verhinderung des Befalls mit Zecken (Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus) für 5 bis 6 Monate. Zur Verhinderung des Blutsaugens durch Schmetterlingsmücken (Phlebotomus perniciosus) für die Dauer von 5 bis 6 Monaten. Zur Verhinderung von Stichen durch adulte Mücken der Spezies Culex pipiens pipiens über einen Zeitraum von 6 Monaten. Gegenanzeigen: Nicht bei Hundewelpen unter 7 Wochen anwenden. Nicht bei Hunden mit Hautläsionen anwenden. Nicht bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Pyrethroiden anwenden. Nicht bei Katzen anwenden. Nebenwirkungen: In seltenen Fällen können örtlich begrenzte Hautreaktionen (Pruritus, Erytheme, Haarverlust), die den Nacken oder die Haut im Allgemeinen betreffen können und die auf örtlich begrenzte oder allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen hinweisen, beobachtet werden. Auch wurde in sehr seltenen Fällen über Verhaltensveränderungen (z.B. Lethargie oder Überaktivität) in Zusammenhang mit Hautirritationen berichtet. Sehr selten wurden gastrointestinale Symptome wie Erbrechen, Diarrhoe und Speicheln beobachtet. In sehr seltenen Fällen wurden neurologische Probleme wie Ataxie und Muskeltremor beobachtet. Diese Symptome klingen normalerweise innerhalb von 48 Stunden nach Entfernen des Halsbandes ab. Beim Auftreten eines dieser Symptome sollte das Halsband entfernt werden. Die Behandlung sollte symptomatisch erfolgen, da kein spezifisches Antidot bekannt ist. Warnhinweise: Nicht bei Katzen anwenden. Nicht zusammen mit anderen Ektoparasitika, die Organophosphate enthalten, anwenden. In seltenen Fällen kann es während des Tragens des Halsbandes zum Ansaugen von Zecken kommen. Unter ungünstigen Bedingungen kann daher eine Übertragung von Infektionskrankheiten durch Zecken oder Schmetterlingsmücken nicht völlig ausgeschlossen werden. Bei Auftreten von Hautläsionen ist das Halsband bis zum Abklingen der Symptome abzunehmen. Der Einfluss von Shampoonieren auf die Dauer der Wirksamkeit wurde nicht untersucht. Die volle Wirksamkeit des Halsbandes tritt erst nach einer Woche ein. Daher sollte das Halsband vorzugsweise eine Woche vor einem möglichen Befall der Tiere angelegt werden. Nach dem Anlegen des Halsbandes sollten die Hände mit kaltem Wasser und Seife gereinigt werden. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Bestandteilen des Halsbandes sollten den Kontakt mit dem Halsband vermeiden. Es ist zu verhindern, dass Kinder, insbesondere unter 2-Jährige, das Halsband anfassen, damit spielen, oder es in den Mund nehmen. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kleinkinder keinen längeren, intensiven Kontakt, beispielsweise durch gemeinsames Schlafen mit einem halsbandtragenden Hund, haben. Die Folientüte mit dem Halsband ist bis zur Verwendung im Umkarton aufzubewahren. Obwohl gelegentlicher Kontakt mit Wasser die Wirksamkeit des Halsbandes nicht beeinträchtigt, ist das Halsband immer vor dem Schwimmen und Baden des Hundes abzunehmen, da der Wirkstoff für Fische und andere im Wasser lebende Organismen schädlich ist. Es ist zu verhindern, dass Hunde in den ersten fünf Tagen nach Anlegen des Halsbandes zum Schwimmen in Gewässer gehen. Handelsformen: Halsbänder erhältlich für kleine und mittelgroße Hunde, Halsbandlänge 48 cm, sowie für große Hunde, Halsbandlänge 65 cm. DE: Apothekenpflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Intervet Deutschland GmbH, Feldstraße 1 a, D-85716 Unterschleißheim. AT: Apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und zu den besonderen Warnhinweisen zur sicheren Anwendung sind der „Austria-Codex-Fachinformation“ zu entnehmen. Pharmazeutischer Unternehmer: Intervet GesmbH, Siemensstraße 107, A-1210 Wien.

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