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Wurmbefall bei adulten Katzen

Infektionen mit Endoparasiten rufen in Abhängigkeit von Spezies und Befallsdichte unterschiedliche klinische Symptome bei ihren Wirten hervor. Diese können von geringgradigen Magen-Darm-Störungen mit Appetitlosigkeit und Fressunlust und verminderter Gewichtszunahme über Gewichtsverlust, Blutarmut, Proteinmangel, starkem Wasserverlust, Verstopfung und blutig-schleimigem Durchfall bis zur Darmruptur und damit zum Tode führen.

Wurmbefall wird durch Faktoren wie die geographische Lage, die klimatischen Verhältnisse, die Jahreszeit und vor allem auch von den Lebens- und Haltungsbedingungen der Tiere beeinflusst.
Katzen, die draußen frei herumlaufen und Kontakt mit anderen Artgenossen sowie zu Nagetieren haben, sind einem bedeutend größerem Infektionsrisiko ausgesetzt als Katzen, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Jedoch können auch hier über Straßenschuhe infektiöse Parasiteneiner eingebracht werden. Wurmeier sind in der Regel sehr resistent gegenüber ihrer Umwelt und können Wochen bis Monate, teilweise sogar Jahre lang außerhalb eines Wirts überleben und infektiös bleiben.
In Deutschland sind über 24 Prozent aller Katzen mit Endoparasiten infiziert (Barutzki 2003). Am häufigsten wurden bei diesen Katzen Giardien (51,6 %) und Spulwürmer (26,2 %) nachgewiesen.