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Prophylaxe

Wie Suter et al. in einer 2001 veröffentlichen Studie zeigen konnten, kann eine prophylaktische Gabe von Fenbendazol in einer Dosierung von 20mg/kg KGW vor einer experimentellen Infektion wirkungsvoll eine Infektion verhindern. Alle der über 28 Tage behandelten Tiere blieben im Gegensatz zur unbehandelten Kontrollgruppe bis 120 Tage nach der Infektion seronegativ. Es konnten keine Sporen in den Gehirnen der Tiere nachgewiesen werden (Suter et al. 2001). Durch die prophylaktische Verabreichung von Fenbendazol besteht somit die Möglichkeit, Kaninchen mit erhöhtem Expositionsrisiko wirkungsvoll zu schützen und die Sanierung in Problembeständen voranzutreiben (Hartmann 2004). Göbel (2006) empfiehlt die prophylaktische Behandlung aller serologisch positiver Heimtierkaninchen mit Fenbendazol.