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Fokusthema "Pferdeentwurmung"

Heutzutage tummeln sich viele Pferde auf einer begrenzten Weidefläche. Dies bedingt ein erhöhtes Infektionsrisiko mit Parasiten, die sich im Magen-Darm-Trakt ansiedeln. Jeder Befall beeinträchtigt nicht nur die Leistungsfähigkeit des Pferdes, sondern kann auch eine ernste, sogar lebensbedrohliche Gefahr darstellen. Schädigungen werden durch Entzug von Nährstoffen, hauptsächlich aber von Wurmlarven verursacht, die durch den Pferdekörper wandern. Treten solche Parasiten in großer Zahl auf, besteht sogar die Gefahr eines Darmverschlusses. Für den Besitzer sind erkennbare Symptome Durchfall oder auch Kolik. Ein Befall bleibt oft aber auch unerkannt und das Pferd wirkt lediglich müde, zeigt Leistungsschwäche und hat ein stumpfes Fell. Fohlen bleiben in ihrer Entwicklung zurück.

Prinzipiell gibt es beim Pferd drei wichtige Parasitengruppen:

  1. Rundwürmer (Nematoden): lang gestreckte fadenförmige Würmer mit kreisrundem Querschnitt. Hierzu gehören z.B. die Strongyliden, Zwergfadenwürmer, Spulwürmer und die Pfriemenschwänze
  2. Bandwürmer (Cestoden): abgeflachter platter Körper, werden auch als Plattwürmer bezeichnet
  3. Magendasseln: dies sind keine Würmer, sondern Fliegenlarven