Vierfach gewinnt.

Warum DAS 4-FACH GESCHÜTZTE FERKEL Vorteile für die gesamte Lieferkette bietet

Vier Erreger machen regelmäßig Schwierigkeiten in unseren Mastschweineställen: PCV2, Mycoplasma hyopneumoniae, PRRSV und Lawsonia intracellularis.

Egal, ob die Auswirkungen der Infektionen direkt sichtbar sind, beispielsweise durch Tierverluste,
Durchfälle, Husten u.ä., oder ob sie subklinisch nahezu unsichtbar ablaufen und sich vornehmlich über die Leistungsparameter darstellen, sind sie wirtschaftlich bedeutsam.

Eine Verschlechterung der Futterverwertung von 0,1 kostet den Mäster beispielsweise 2,4 € je Schwein¹.

Auch sind aus Gründen des Tierwohles unbedingt notwendige therapeutische Maßnahmen oftmals (arbeits-)aufwändig.

Das 4×4 der wichtigsten Erreger:

Porcilis® PCVInjektionsemulsion für Schweine – Porcines Circovirus Typ 2-Impfstoff, inaktiviert
Porcilis® PCV IDInjektionsemulsion für Schweine – Porcines Circovirus Typ 2-Impfstoff, inaktiviert
Porcilis® PCV M HyoPorcilis® PCV M Hyo, Emulsion zur Injektion für Schweine
  • Weltweit in nahezu allen Schweineställen nachweisbar, äußerst resistent
  • Übertragung per Tröpfcheninfektion, Mist/Gülle, Sperma oder über Plazenta auf Feten
  • Verursacht Kümmersyndrom, PDNS und negative Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit in der Subklinik
  • Impfung von Saugferkeln empfohlen2

Porcilis® M HyoInjektionssuspension für Schweine – Mycoplasma hyopneumoniae-Impfstoff, inaktiviert
Porcilis® M Hyo ID ONCEEmulsion zur Injektion für Schweine – Mycoplasma hyopneumoniae-Impfstoff zur intradermalen Anwendung, inaktiviert
Porcilis® PCV M HyoPorcilis® PCV M Hyo, Emulsion zur Injektion für Schweine
M+PAC®Emulsion zur Injektion für Schweine – Mycoplasma hyopneumoniae-Impfstoff, (inaktiviert)
  • In deutschen Schweineställen sehr weit verbreitet
  • Übertragung durch Tröpfcheninfektion bzw. Aerosole (über Kilometer hinweg)
  • Verursacht Enzootische Pneumonie und Leistungsminderungen
  • Impfung von Saugferkeln mit Totimpfstoff empfohlen2
  • Weltweit verbreitet, in Deutschland sind in schweinedichten Regionen 70 bis 80 % der Mastbetriebe PRRS-positiv
  • Übertragung durch Tierzukauf, Sperma oder über Kleidung, Stiefel und Arbeitsmaterial
  • Verursacht Fruchtbarkeitsstörungen, Atemwegserkrankungen und Auseinanderwachsen
  • Impfung von Saugferkeln in Beständen, in denen PRRSV bei Absetzferkeln oder zu Mastbeginn Atemwegsprobleme verursacht, kann sinnvoll sein2
  • Bakterium, das die Darmzellen von Schweinen befällt
  • Rasche Verbreitung (90% aller europäischen Schweinebestände betroffen)
  • Verursacht PHE, PIA und Leistungsminderungen in der Subklinik
  • Impfung von Ferkeln bei Bestandsproblemen empfohlen2

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Was bedeutet DAS 4-FACH GESCHÜTZTE FERKEL?

Bereits beim Erzeuger werden die Ferkel 4-fach gegen die wichtigsten und meistverbreiteten Krankheitserreger geimpft.

Die Impfungen gegen PCV2 und Mycoplasma hyopneumoniae haben sich seit ihrer Einführung flächendeckend etabliert und zu deutlichen Verbesserungen bei wichtigen Mastleistungsparametern wie täglicher Zunahme und Futterverwertung geführt³, ⁴. Auch für die Impfungen gegen PRRSV und Lawsonia intracellularis liegen diese Daten vor⁵,⁶.

Für Ferkelerzeuger und die betreuende Tierarztpraxis bedeutet die Umsetzung des 4-fach geschützten Ferkels mit Impfkonzepten von MSD Tiergesundheit größtmöglichen Handlungsspielraum und höchste Variabilität in der Umsetzung individueller Behandlungs- und Gesunderhaltungskonzepte:

Individuelle Kombination von MONO-Impfstoffen

Arbeitswirtschaftliche KOMBI-Impfstoffe

Tierschonende, nadellose, intradermale Impfung (IDAL)

Infobroschüren gratis downloaden

Sie sind Ferkelerzeuger, Mäster oder Vermarkter? Hier erhalten Sie speziell für Ihre Bedürfnisse aufbereitete weiterführende Informationen zu Gesunderhaltungskonzepten, die Vorteile für die gesamte Lieferkette bieten. Bei Fragen können Sie sich außerdem jederzeit an Ihren persönlichen regionalen Ansprechpartner wenden.


Weitere Informationen zu den Erregern

Foto: MSD

PCV2

PCV2 verursachte Erkrankungen und Leistungsdepressionen sind seit Jahrzehnten weltweit bedeutend in der Schweineproduktion. Informieren Sie sich hier über den Erreger, Auswirkungen und Präventionsmöglichkeiten.

Foto: MSD

Mycoplasma hyopneumoniae

Informieren Sie sich hier über einen der meistverbreiteten und ökonomisch bedeutendsten Krankheitserreger des Schweins – den Erreger der Enzootischen Pneumonie M.hyo.

Foto: MSD

PRRS

Welche schweren Schäden das PRRS Virus durch Reproduktionsstörungen bei Sauen und Atemwegserkrankungen bei Ferkeln und Mastschweinen verursacht, erfahren Sie hier.

Foto: MSD

Lawsonia intracellularis

Erfahren Sie mehr über den unsichtbaren Feind, den Erreger von PIA, PHE, Ileitis. Wie Sie ihn als Tierarzt, Ferkelerzeuger oder Schweinemäster kontrollieren und in sichtbaren Mehrwert verwandeln, erfahren Sie hier.


IDAL – Nadellos intradermal impfen

Die nadellose Impfung hat viele Vorteile für das Tier und für den Anwender. Informieren Sie sich hier über die innovative Möglichkeit Ihre Ferkel zu impfen.

Foto: MSD

Wirtschaftlichkeitsrechner Schweinemast

Sie möchten schnell mit Ihren eigenen Daten ermitteln, welche Vorteile Ihnen die Verbesserung von täglichen Zunahmen, Futterverwertung und Verlustreduktion bringen?


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Literatur

1 Leuer, 2019: Ökonomische Stellschrauben in der Schweinehaltung. Landwirtschaftskammer NRW, 10. Schweinefachtagung Buldern.
2 StIKoVet: https://stiko-vet.fli.de/de/impftabelle/e-schweine/e-2-ferkelaufzucht/
³ Maes, D., 1999: Effect of vaccination against Mycoplasma hyopneumoniae in pig herds with an all-in/allout production system. Vaccine 17(9-10): 1024-34.
⁴ Segalés, J., 2015: Best practice and future challenges for vaccination against porcine circovirus type 2; Expert Rev. Vaccines. 14(3), 473–487.
⁵ Jacobs, T. et al., 2019: Efficacy of a novel inactivated Lawsonia intracellularis vaccine in pigs against
experimental infection and under field conditions. Vaccine 37, 2149–2157.
⁶ Mavromatis, I. et al., 1999: Field evaluation of a live vaccine against porcine reproductive and respiratory syndrome in fattening pigs. Zentralbl. Veterinarmed. B. 46(9): 603-12.

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