Fokusthema "Aviäre Influenza - Geflügelpest"



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Die aviäre Influenza (Geflügelpest, Vogelgrippe) ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung bei Vögeln, an der in Einzelfällen jedoch auch andere Spezies erkranken können. Auf Grund der großen Mutationsneigung der verursachenden Influenza-A-Viren und dem davon ausgehenden zoonotischen Potenzial, besteht aber auch die Gefahr einer Adaptation des Virus an den Menschen. Durch die dann mögliche Erregerübertragung von Mensch zu Mensch, wäre eine weltumspannende Pandemie denkbar. Bislang sind an dem derzeit auf vielen Kontinenten vorkommenden Subtyp H5N1Asia bereits knapp 400 Infektionen beim Menschen bekannt, von denen mehr als die Hälfte tödlich endeten.
Um sowohl den Menschen als auch die Nutzgeflügelbestände und die Wirtschaft vor dem Virus zu schützen, sind Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen überarbeitet und Notfallpläne entworfen worden, um im Falle eines Ausbruch schnell und effektiv handeln zu können.

Dennoch machte das Virus auch vor der EU und Deutschland nicht Halt. So gab es im Jahr 2006 in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland Infektionen von Nutzgeflügelbeständen. Doch verliefen diese auf Grund von schnell und umfassend durchgeführten Schutzmaßnahmen isoliert. Ein Ausbreiten des Erreger konnte verhindert werden. So auch beim jüngsten Virusnachweis in einem Nutzgeflügelbestand in Sachsen im Landkreis Görlitz Anfang Oktober 2008. Hier wurde das Virus vom Typ H5N1 bei Enten im Rahmen einer Routineuntersuchung festgestellt. Ein Übergreifen des Erregers auf umliegende Betriebe konnte verhindert werden.

In diesem Fokusthema finden Sie ausführliche Informationen zur aktuellen Situation und rund um das Thema Geflügelpest.